Schweiz

Falls «No Billag» scheitert, haben SRG-Kritiker bereits neue Initiative in petto

Bei einem Nein zu «No Billag» wollen SVP-Politiker ein Volksbegehren zur Begrenzung der Radio- und TV-Abgabe ins Auge fassen.

21.10.17, 09:28 21.10.17, 16:16

Lorenz Honegger / schweiz am wochenende

Wie weiter mit der Radio- und TV-Abgabe? Bild: KEYSTONE

Ein Artikel von

365 statt 450 Franken Radio- und TV-Abgaben pro Jahr: Mit diesem Angebot will Medienministerin Doris Leuthard die Stimmbevölkerung von einem Nein zur «No Billag»- Initiative überzeugen.

Für Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht diese Reduktion zu wenig weit: Sollte die Stimmbevölkerung die Vorlage am 4. März 2018 ablehnen, wollen die SVP-Nationalräte Gregor Rutz (ZH) und Natalie Rickli (ZH) einen neuen Angriff gegen die SRG lancieren. Eine Initiative, welche die Medienabgabe pro Haushalt und Jahr auf maximal 200 Franken beschränkt. Der Text würde sich am Gegenvorschlag orientieren, den die SVP der Stimmbevölkerung als Alternative zur «No Billag»-Initiative vorlegen wollte, der im Parlament aber keine Mehrheit fand.

Genauer Betrag debattierbar

Nationalrat Rutz sagt zu den Initiativplänen: «Auf diese Weise könnten wir einen minimalen Service public garantieren, ohne dass die SRG Geld im Überfluss hat und damit den ganzen Markt kaputtmacht.» Über den genauen Betrag könne man noch diskutieren. «Es können auch 250 Franken sein.»

Gregor Rutz. Bild: KEYSTONE

Wichtig sei, dass eine Obergrenze in der Verfassung stehe: Denn rechtlich handle es sich bei der Medienabgabe um eine Steuer, auch wenn dies der Bundesrat immer wieder bestreite.

Die SVP dürfte das Volksbegehren laut Rutz kaum selber lancieren. Die Kapazitäten der Partei für Volksinitiativen und Referenden seien erfahrungsgemäss stark ausgelastet. Stattdessen schwebt ihm und Rickli ein überparteiliches Komitee vor, das die 200-Franken-Initiative tragen würde. Ein möglicher Partner sei der Gewerbeverband. «Ein wichtiger Player, bei dem es viele SRG-kritische Stimmen gibt», sagt Rutz.

Hans-Ulrich Bigler, Zürcher FDP-Nationalrat und Direktor des Verbands, will sich nicht zur Möglichkeit einer 200-Franken-Initiative äussern, bevor die Gewerbekammer am Mittwoch die Parole zur «No Billag»-Initiative fasst. Mit der Stossrichtung sei er aber «sehr wohl» einverstanden.

Umfrage

Bundesrat legt neue Empfangsgebühr auf 365 Franken im Jahr fest. Deine Reaktion?

  • Abstimmen

789 Votes zu: Bundesrat legt neue Empfangsgebühr auf 365 Franken im Jahr fest. Deine Reaktion?

  • 21%OH MEIN GOTT!! WIE GEIL IST DAS DENN!!!
  • 39%Immer noch zu teuer!
  • 21%Auf einen Schlag sind alle meine Probleme gelöst - sogar die, die nichts mit Geld zu tun haben.
  • 19%Super, endlich kann ich mir die Malediven-Ferien leisten, von denen ich immer schon geträumt habe.

Sympathien für das Anliegen sind auch beim Wirtschaftsdachverband Economiesuisse vorhanden: Dieser empfahl dem Nationalrat in der Herbstsession, für den Gegenvorschlag der SVP zu stimmen. Mit der Folge, dass sich neben der SVP-Fraktion zehn FDP-Vertreter für eine Reduktion auf 200 Franken aussprachen.

Blocher eher für «No Billag»

Am Freitag mischte sich auch SVP Stratege und alt Bundesrat Christoph Blocher in die Diskussion um die «No Billag»-Initiative ein: In seiner Online-Talkshow «Tele Blocher» sagte er, er werde «wahrscheinlich Ja stimmen». Nicht, weil er dagegen sei, dass die SRG Gebührengelder erhalte, sondern weil ein Ja weniger falsch sei als ein Nein.

Die Mehrheit des politischen Establishments bleibt jedoch auf SRG-Linie. Der Vorstand der CVP gab am Freitag in einer Mitteilung bekannt, die «No Billag»-Initiative einstimmig abzulehnen. Die Christlich-Demokraten übernehmen bei der Nein-Kampagne den Lead, haben in ihren eigenen Reihen aber auch SRG-kritische Stimmen – zum Beispiel Parteipräsident Gerhard Pfister, der sich auf Twitter in der vergangenen Woche kritisch über die öffentlich-rechtlichen Sender äusserte.

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
121
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Diego Hostettler 22.10.2017 13:42
    Highlight Als absoluter TV Verweigerer ist mit natürlich sogar noch 1.-- pro Tag zu viel!
    5 5 Melden
  • rönsger 21.10.2017 18:48
    Highlight Immer wieder erstaunt bin ich bei diesen Streitereien um die Empfangsgebühren, dass niemand die Folgen für die Werbewirtschaft und namentich für die Konsumunternehmen diskutiert: Die SRG finanziert sich bekanntlich zu 422 Mio. CHF mit Werbe- und Sponsoring-Einnahmen. Das heisst umgekehrt, die Wirtschaft gibt jährlich diesen Betrag aus, um via SRG ihre Produkte zu bewerben. Die SRG ist somit eine ökonomisch wichtige Plattform, weil rasch eine Menge Kunden erreicht werden kann. Frage: Wie erreicht z.B. die Migros ihre Kunden ohne SRG? Via TeleBlocher? oder halt doch via Pro7, RTL oder Sat1?
    11 15 Melden
    • Spooky 21.10.2017 20:59
      Highlight "....oder halt doch via Pro7, RTL oder Sat1?"

      Wo ist dein Problem? Die Linken wollen ja sowieso in die EU.
      12 16 Melden
    • Raphael Stein 21.10.2017 23:23
      Highlight Wie erreicht die Migros ihre Kunden ohne SRG?

      rönsger,

      durch Leistungen,
      statt Werbeversprechen.... vielleicht?

      Die 422 Mio. übrigens, das sind bloss die Gelder für die Ausstrahlung der Werbung, die manchmal besser aber meistens schlechter ist.

      Die Herstellung dieser kurzen Filme füttert Werbeagenturen und Filmer.
      Und das ist eine Clique die richtig viel Geld damit macht.
      Damit wir Kunden die richtige Zahnbürste kaufen.

      Und das bezahlen wir Kunden dann. Aber wir Kunden sind ja auch blöd genug, uns von Werbung lenken zu lassen.


      Das System ist gut, oder?


      11 2 Melden
    • rönsger 22.10.2017 10:21
      Highlight Uiuiui - Wespennest. @ Spooky: Das ist richtig mit den Linken; und mit der Abschaffung der SRG fliessen wenigstens schon alle Werbegelder in die EU (vielleicht lösen sie sich aber auch in Luft auf oder wandern zu Google ab). Und wer hat's uns eingebrockt? Der No-Billag-Verein, die Zeitungsverleger und im Hintergrund die SVP - schön scheinheilig. @ Raphael: Ich warte immer noch auf die Initiative, die den Hochnebel im Mittelland verbietet - Joke. Item, die Webediskussion ist eine andere. Fact ist, dass unsere Wirtschaft auf die Werbung angewiesen ist. Alles andere ist romantisches Gebrabbel.
      4 3 Melden
    • rönsger 22.10.2017 10:29
      Highlight ... und romantisches Gebrabbel ist auch, dass ohne SRG die von Raphael so verschmähte Werbung verschwinden würde. Angenommen, Private übernähmen die SRG: Dann gäbe es noch viel mehr von dieser Werbung, denn diese Privaten dürften ja keine Gebühren erhalten. Immerhin deckt die SRG ja mehr als zwei Drittel ihrer Einnahmen mit Gebühren, um die Kosten zu decken. Und Raphael, schönes Eigentor: ohne SRG stünden nicht nur 6'800 SRG-Leute auf der Strasse; auch der ganzen von Ihr abhängigen Branche (Werbung, Filmproduktion etc.) stünden unruhige Zeiten bevor. Wollen das die Bürgerlichen?
      4 3 Melden
    • Raphael Stein 22.10.2017 11:59
      Highlight rönsger, die Menschen wollen unterhalten werden. Die Branche brummt auch so weiter.

      Wir brauchen keine No Billag.
      Was wir brauchen ist wer schaut, zahlt und wer nicht schaut zahlt nicht.
      Der Staat hat hier keinen Zwang auszuüben. Sind noch grad nicht in einer Diktatur.
      5 2 Melden
    • Fabio74 22.10.2017 12:30
      Highlight @spooky Aluhüte auf. Hauptsache man bringt die EU ins Spiel wo sie nicht hingehört
      3 3 Melden
    • Gipfeli 22.10.2017 15:36
      Highlight Langfristig würden die Werbeeinnahmen der SRG wohl eher sogar noch weniger. Ohne Mediengebühr müsste die SRG ihr Angebot radikal kürzen und hätte dann eine kleinere Reichweite und in der Folge weniger Werbeeinnahmen.
      2 0 Melden
  • Ursus51 21.10.2017 18:24
    Highlight Nur schon das Ja von Blocher ist für mich ein Grund No-Billag abzulehnen. Sicher gibt es bei der SRG Sendungen die nicht unbedingt in öffentlichem Interesse sind, da ist Reformbedarf da. Dafür muss man aber nicht gleich die ganze SRG zerschlagen. Was ist dann die Alternative? Nur noch Privatfernsehen von Blochers Gnaden. Nein danke!
    14 23 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 09:40
      Highlight Wenn Blocher ja sagt, sag ich nein. Und dabei fühle ich mich auch noch überlegen. Auweia...
      12 4 Melden
  • Gipfeli 21.10.2017 16:19
    Highlight Wenn schon die 365.- aus der Luft gegriffen sind, nähme mich mal Wunder, auf welcher Basis den die 200.- zustande kommen. Je länger je mehr habe ich den Eindruck es geht tatsächlich nicht um eine Diskussion über den Auftrag des Service Public sondern um die Demontage der SRG.
    36 12 Melden
  • Chääschueche 21.10.2017 15:33
    Highlight Keine Bilag = SRF das von Steuergeldern finanziert wird = Mehr Steuern für den Schweizer = SRF das von der Politik gelenkt werden kann = verfassungswiederig = Volk nicht zufrieden.

    Hab ich was Vergessen?

    Ich bleibe bei meinem Neij, da nicht klar ist wie das SRF dann sonst finanziert wird.
    23 21 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 15:59
      Highlight @Chääschueche: Doch es ist klar wie die SRG (nicht nur SRF) finanziert wird bei einem Ja. GAR NICHT MEHR. Die Initiative verbietet jede öffentliche Finanzierung, sei es über Steuern oder Gebühren. Falls das Ja kommt ist innerhalb weniger Wochen Sendeschluss, wohl nicht nur bei der SRG, sondern bei 2/3 aller anderen Privaten Radios und TVs. Das ist keine Drohung, das sind Fakten. Es würde nur noch eine Konkursabwicklung anstehen. Das ist alles, was nach einem Ja noch zu machen wäre.
      21 15 Melden
    • K3tsch 21.10.2017 16:02
      Highlight In welcher Form sollte das SRF vom Staat subventioniert werden, falls die Initiative angenommen werden würde?

      Und sind Sie wirklich der Ansicht, dass das SRF nicht heute schon von der Politik beinflusst wird?
      16 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 19:36
      Highlight @Sportfan: Umso verantwortungsloser, dass das Parlament den Gegenvorschlag abgelehnt hat!
      12 4 Melden
    • Driver7 21.10.2017 22:23
      Highlight @rich enough.. jepp und dann trotzdem den ka.. in den Hosen hatten und mal den 365.- Vorschlag bringen.. vielleicht zu spät :-)
      2 3 Melden
    • Chääschueche 22.10.2017 03:17
      Highlight @Sportfan
      Dann ist die initiative aber Rechtswiederig da es einen Verfassungsartikel gibt der vorschreibt das es einen Service Publique geben muss. Und das in allen 4 Landessprachen.

      Also frage ich mich, wieso diese Initiative von der Prüfungskomission des Bundes (gibt ja eine Instanz die diese Prüft) überhaupt genemigt wurde?
      1 3 Melden
    • Sportfan 22.10.2017 19:51
      Highlight @Chääschueche: Ob Rechtswidrig oder nicht, NoBillag heisst:

      Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

      Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.

      Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      Sorry, den Text habe nicht ich gemacht, das ist der Initiativtext (Leicht für das bessere Verständis angepasst). Kann ich nichts ändern
      0 0 Melden
  • thunder 21.10.2017 13:55
    Highlight Lustig, wie sich die Linken an die SRG klammern. Etwa weil es ihr Propagandsender ist?
    Apropos USA: ich habe 4 Jahre das US Fernsehen genossen. Keine Gebühren und eine x Mal grössere Meinungsvielfalt als bei uns. Zudem Spartensender für alles Erdenkliche. Ich würde sofort tauschen.
    35 63 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 14:45
      Highlight @Thunder: Was die US Medien zu stande gebracht haben, das sieht man ja jetzt. Niemand weiss mehr, wo es verlässliche Nachrichten gibt. Und ist das einmal erreicht, dann ist die Anarchie (Charlottesville) nicht mehr weit. Fakten zählen nicht mehr, nur noch Gefühle, welche von teuren Werbekampagnen beeinflusst werden können. Wir erleben gerade die grösste mediale Krise in den Staaten und sie finden das toll? Naja, wenn das ihr Wunsch ist, dann gute Nacht. Geld bestimmt die öffentliche Meinung!
      Ich will das nie! Genau gar nie! Und wenn das dann halt "Links" ist, dann bin ich gerne "Links"!
      37 14 Melden
    • Taebneged 21.10.2017 14:45
      Highlight Das funktioniert in der Schweiz nie! Wie vielmal grösser ist die USA wie die Schweiz? Und auch die Amis senden hauptsächlich Bullshit.
      28 6 Melden
    • Pitlane 21.10.2017 15:00
      Highlight Irgendwie niedlich, dass du das Gefühl hast, dass sich in der Schweiz auch nur annähernd ein ähnliches TV-Angebot wie in den USA realisieren lassen würde. Vor allem ohne Gebühren.
      26 5 Melden
    • Eggi 21.10.2017 20:04
      Highlight Meinungsvielfalt in den USA, wo es praktisch nur zwei Parteien gibt??? - Du warst in einem anderen Land als ich. - Den tollsten Präsidenten haben sie auch in den USA, gäu? - Tausche doch, wenn er dich reinlässt. Der Trump.
      7 5 Melden
  • Chaose 21.10.2017 13:31
    Highlight Schon ganz am Anfang eine tendenziöse Behauptung: "Mit diesem Angebot will Medienministerin Doris Leuthard die Stimmbevölkerung von einem Nein zur «No Billag»- Initiative überzeugen." Nope! Dass die Gebühren sinken werden stand schon weit vor der NoBillag-Initiative fest, ist eine lange angekündigte Folge des neuen RTVG, über das das Volk abgestimmt hat.
    57 17 Melden
    • Driver7 21.10.2017 22:27
      Highlight Lol.. meinst du das Ernst? Ohne den Druck durch die Initiative würde der BR die Gebühren nur ein minimum senken. Die 365.- sind definitiv der Initiative zu verdanken!!
      10 7 Melden
  • Töfflifahrer 21.10.2017 13:13
    Highlight Blocher und seine Entourage wollen Zustände wie in den USA, damit eine kleine Gruppe von Gleichgesinnten alle Medien kontrollieren und somit die Meinungsbildung bestimmen können.
    45 31 Melden
  • joevanbeeck 21.10.2017 13:11
    Highlight Das finde ich ja super... jetzt da Christoph Blocher «Wahrscheinlich Ja» sagt sind plötzlich alle gegen die No-Billag Initiative. Das ist ja feinste Realsatire.
    29 40 Melden
  • Eggi 21.10.2017 12:31
    Highlight Was für eine Zwängelei dieser SVP-Politiker! - Derweil kauft Blocher reihenweise Zeitungen auf. Ist das die Medienfreiheit, welche die SVP meint: Teleblocher statt SRF? Ich übertreibe? Sicher nicht: SVP-nahe Kreise wollten den Blick kaufen, die NZZ wird mit Salamitaktik auf Rechtskurs gebracht etc. - Ich bezahle gern 1 Franken pro Tag und habe dafür ein breites Angebot, das nicht von SVPlern bestimmt wird.
    82 34 Melden
    • joevanbeeck 21.10.2017 13:07
      Highlight Tamedia, Ringier und AZ Medien bürgen aber auch nicht gerade für Medienvielfalt.
      32 4 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 13:18
      Highlight Reg' dich mal ab. Die allermeisten Printmedien sind immer noch Mitte bis Mitte-Links ausgerichtet, da ändern auch die Weltwoche und die BaZ nichts dran.

      Bei der NZZ kann ich weit und breit keinen Rechtsrutsch erkennen, allerdings scheint dort öfters mal der liberale Kompass aus dem Blickfeld zu geraten...
      25 35 Melden
    • Eggi 21.10.2017 14:30
      Highlight Dann sag mir mal, welche Tageszeitungen Mitte-Links sind.
      16 8 Melden
    • Zarzis 21.10.2017 14:32
      Highlight Atomschlaf
      Gib es doch zu, alle Medien die nicht Blocher gehören sind einfach Links.
      So einfach ist das, hat nichts mit dem Inhalt als einfach mit dem Besitzer zu tun.
      Also anders gesagt, Sie wollen die Zensur der Eigner. Bei der niemand weiss was geanu Zensiert wird, da es nur eine interne Richtline des Besitzers ist. Und kommen Sie bitte nicht mit der Aussage die SRG sei Staats TV mit Zensur. Denn dann würde in keiner Arena mehr SVP'ler stehen! Was aber meine These stützt ist Tele SVP, sorry Tele Züri. Nur mal Sonntalk analysiren und man weiss wer bezahlt.
      15 12 Melden
  • BenFränkly 21.10.2017 12:21
    Highlight Fakt ist: Medienhäuser sind entweder Staatlich oder in den Händen der Reichen. Die SVP nennt sich Partei, die auf den Volkswillen hört, in Wahrheit vertritt sie aber den Willen des Geldes (also der Reichen). Ich zahle die Billag auch mit Grummeln, aber sie beschert uns nebst Blocher&Konsorten auch noch eine halbwegs politisch neutrale Berichterstattung (von der SVP auch «linke Medien» genannt... da nicht auf SVP-Linie.. klar!).
    60 25 Melden
  • coronado71 21.10.2017 12:14
    Highlight Mich stört an den Gebühren nicht die Höhe, sondern die Zahlungsmodalitäten (1x oder 4x pro Jahr, dann aber mit Zuschlag) - und, dass sie nicht Haushaltseinkommensabhängig erhoben wird. Meinetwegen kann man der SRG irgendeine Art Kostenbremse auferlegen, die periodisch überprüft wird und darauf hin das Gebührenmodell angepasst wird. Das gehört aber nicht in eine Verfassung.

    Ansonsten bin ich wie einige der Vorredner auch der Meinung, dass es SVP & Co. hauptsächlich darum geht, kritische Berichterstattung ("linke Medien") möglichst zu unterbinden.
    33 21 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 15:26
      Highlight @Coronado: Vielleicht ändert sich das mit der neuen Inkassofirma (Serafe), dass jeder so bezahlen kann, wie es passt. Weiss ich aber nicht.

      Die Kostenbremse ist bereits eingeführt. Mit dem neuen RTVG soll die SRG fix max. 1,2 Milliarden pro Jahr bekommen. Hat der Bundesrat in dieser Woche beschlossen.

      Ist auch gut so, denn auf diese Art kann die SVP nicht wieder herumweinen, dass die SRG wegen der Zuwanderung zu viel verdient, wie das Fr. Rickli jeweils tut. Also vieles kommt noch besser :-)
      15 6 Melden
  • atomschlaf 21.10.2017 12:13
    Highlight 200 Franken Gebühren plus ein Verbot für TV-Werbung bei SRG-Sendern und ausländischen Werbefenstern!

    Damit hätte die SRG immer noch genügend Geld zur Verfügung (ca. 750 Mio). Die RSI produziert heute mit ca. 240 Mio pro Jahr 2 TV- und 3 Radioprogramme von guter Qualität. Somit würden 750 Mio. Im Jahr für das ganze Land ausreichen.

    Durch das Werbeverbot hätten private Anbieter wieder faire Chancen mit der SRG zu konkurrieren, was der Meinungsvielfalt zuträglich wäre.
    37 33 Melden
    • Oban 21.10.2017 13:16
      Highlight Dann hätte ja Nathalie ihr Ziel erreicht, Zweck der Firma bei der sie noch arbeitet ist die vermarktung von Werbung bei Privaten Fernsesender.
      Eine schwächung der SRG heisst nicht das Private (CH) stärker werden, es bedeutet nur das Ausländische Privatsender wie Pro7 stärker werden und man Werbeminuten teuerer verkaufen kann.
      Eigentlich mal wieder lustig das hier die SVP ausländische Anbieter stärken will, wie z.b. beim geplanten Veloverleih in Bern, wo man auch toll findet das ein chinesicher Anbieter so viel günstiger sein kann. *kopfschüttel*
      33 16 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 13:32
      Highlight @atomschlaf: Wir werden uns wohl nie ganz einig :-) Die Gebühren können nicht ganz so einfach von einer Region auf die andere umgerchnet werden. SRF übernimmt sehr viele Aufgaben für die ganze Schweiz, welche die Regionen dann übernehmen und drumm günstiger produzieren. SRF hat auch ein grösseres Sendegebiet und braucht deshalb Lokalredaktionen. Also es ist nicht einfach so zu vergleichen.
      Und wie sie ein Werbeverbot bei ausländischen TV Anbietern durchsetzen wollen, müssen Sie mir in der heutigen globalisierten Welt mal erklären. Wie wollen sie verhindern, dass XY bei RTL Werbung schaltet?
      26 5 Melden
    • Eggi 21.10.2017 13:41
      Highlight Meinungsvielfalt??? Wenn immer mehr Zeitungen Blocher gehören oder nach Rechts rutschen, wie die NZZ? - Die TV-Werbung ging (noch) mehr zu den deutschen Privatsendern. Und glaubst Du wirklich, die privaten Medienhäuser würde gross ins TV-Geschäft einsteigen? Sie vernachlässigen schon jetzt ihr Kerngeschäft - die Printmedien!
      18 14 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 14:16
      Highlight Oban, hast Du meinen Kommentar überhaupt gelesen, oder hängst Du hier einfach Deine Standard-Textbausteine rein?

      Ich schrieb ausdrücklich, dass auch die ausländischen Werbefenstern abgeschafft werden sollten, damit diese 300 Millionen im Inland bleiben und hier zu einer vielfältigen Medienlandschaft beitragen.
      9 5 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 14:21
      Highlight Sportfan, ich kenne die Rechtslage nicht im Detail, aber ich gehe schon davon aus, dass im sonst völlig durchregulierten TV-Bereich, die ausländischen Anbieter nicht einfach nach Lust und Laune Werbefenster in der Schweiz verbreiten dürfen.

      Theoretisch könnten sie natürlich auf eigene Faust via Satellit Sonderkanäle mit Schweizer Werbung betreiben, aber damit würden sie nur einen Bruchteil der Zuschauer erreichen.
      5 1 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 14:22
      Highlight Eggi ich sehe bei der NZZ weit und breit keinen Rechtsrutsch - im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, sie wird immer etatistischer.
      11 9 Melden
    • Oban 21.10.2017 16:21
      Highlight @Atomschlaf, ja das ganze war ein wenig verwirrend geschrieben von ihnen.
      Ausländische Werbefenster abschaffen würde dann bedeuten das es nur noch Schweizer Werbefenster geben würde bei Privatsender, der feuchte Traum von Nathalie.
      Eine abschaffung führt dazu das Private ihre Werbeminute mehrfach verkaufen könnten, oder denken sie das Schweizer Werbung irgendjemand ausser Goldbach Media in der Schweiz was bringt?
      Warum gibt es wohl Pro7 CH/ RTL CH usw. die gibt es nur das man Werbefenster nach CH-Regeln senden kann, nach Abzug der Provision für Goldbach geht der Rest direkt ins Ausland.
      11 2 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 16:28
      Highlight @atomschlaf: Ich kenne die Rechtslage auch nicht zu 100 Prozent. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das möglich ist, Werbung auf einem ausländichen Sender zu verbieten. So dürfte denn zB. Nestle und Co. nur in der Schweiz Werbung machen? Ausserdem verkauft die Werbung ja eine Schweizer Firma, Goldbach mit Fr Natalie Rickli. Dass man einer Schweizer Firma einfach so das Gewerbe verbieten kann, kaum!

      Und wenn doch, dann würde das Geld einfach ins Internet zu Google und Facebook wandern. Werber sind keine Patrioten, ihr Job ist Beachtung zu finden ohne "Heimatschutz" und das tun sie!
      8 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 12:11
    Highlight Es geht mir eigentlich gar nicht um die nun neu Fr.365.--, sondern darum, dass die SRG nichts gelernt hat. Ein Riesenbetrieb mit vielen teuren Kaderstellen und einer gewaltigen Verwaltung. Daneben wird allgemein gelinde gesagt, Mitte links Politik gemacht.
    39 42 Melden
  • aglio e olio 21.10.2017 11:52
    Highlight Das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Die selbsternannten Hüter des "Volkswillens" planen bereits einen Angriff auf eben diesen, wenn das Volk nicht will was man selber gerne hätte.
    Damit treten sie einmal mehr das Schweizer Politsystem mit Füssen und reden andererseits weiter vom eigenen Kampf für den Erhalt Schweizer Werte. Völlig blind muss derjenige sein dem diese Paradoxie nicht auffällt.
    61 29 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:14
      Highlight Nein, aglio, damit wird die Arroganz des Parlaments korrigiert, keinen Gegenvorschlag zu offerieren.

      Eine 200-Franken-Gebühr wäre nämlich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mehrheitsfähig.
      27 25 Melden
    • Libertas 21.10.2017 12:25
      Highlight Seit wann ist 0 Franken Billag das Selbe wie 200 Franken? Sind zwei völlig verschiedene Ansätze, welche bereits jetzt zur Abstimmung hätten kommen können, wenn denn das Parlament gewollt hätte. Jetzt passierts halt vielleicht einfach etwas später.
      23 11 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 13:32
      Highlight @atomschlaf: Wer von Arroganz des Parlament redet, weil diesen den Rechtsnationalen nicht hinterkriecht und Speichel leckt, der bewegt sich am Rande der Demokratie.
      22 20 Melden
    • _kokolorix 21.10.2017 15:52
      Highlight @atomschlaf
      ⅓ dieses arroganten Parlamentes besteht aus SVP Mitgliedern. Würden sich diese mehr um Sachpolitik statt um persönliche Angriffe auf Andersdenkende kümmern, könnten sie ja vielleicht Mehrheiten bilden. Aber das wollen sie nicht, sie wollen als Opfer wahrgenommen werden und darum pinkeln sie lieber jemandem ans Bein statt einen Kompromiss auszuhandeln. Wann kam der letzte umsetzbare Vorschlag aus diesem nutzlosen Drittel des Parlamentes? Eben.
      Die wollen die Alleinherrschaft, eine Diktatur, nichts Demokratisches, das ist alles nur verlogenes Gehäuchel
      13 8 Melden
  • Roger Freck 21.10.2017 11:45
    Highlight Das neuste Argument für die SRF-Schreiberlinge ist jetzt also: Die KK-Prämien sind auch sehr hoch, dann kann man auch zu hohe Billag bezahlen. Was für ein Eigentor.
    35 38 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 12:20
      Highlight @Roger Freck: Nein sagt niemand, es wird nur gesagt, wäre es besser, statt drei, viermal gegen die SRG zu kämpfen, einmal etwas gegen die horrenden KK Prämien zu versuchen. Denn die KK Prämien sind pro Person (nicht pro Haushalt) 12 mal so teuer wie die SRG, in den letzten Jahren explodiert (bei weniger Service) usw. Stimmen sie mir da bei, dass da den Menschen mehr geholfen wäre, als bei 165.-- weniger Billag pro Jahr? Aber nein, die SVP kippt lieber die Prämienverbilligungen bei der KK für arme Menschen und macht nichts gegen die Kostenexplosion. Danke SVP, moll ihr schaut dem Volch!
      37 16 Melden
    • Roger Freck 21.10.2017 13:24
      Highlight Ich denke sie vermischen verschiedene Themen, damit Sie schlussendlich wieder beim SVP-Bashing landen können. Hier geht es nicht um die SVP oder Krankenkassen, sondern um die Billag-Zwangssteuer. Ich würde Ihnen eher zustimmen, dass man den Ärzten auch Anreize schaffen müsste, um die Kosten zu senken. Statt wieder mit Verbilligungen nach der Verteuerung mehr Menschen staatsabhängig zu machen. Die eigene Gesundheit ist ausserdem viel mehr als 12x so wichtig wie SRF. Sie stellen es dar, als ob es eine Bestleistung wäre für 450 CHF Fernsehen ohne einen Bildungskanal aber mit Werbung abzuliefern.
      13 17 Melden
    • Eggi 21.10.2017 13:33
      Highlight Was kostet Netflix im Monat? Wie viel Swisscom TV oder UPS? - Rechne mal und vergleiche.
      10 11 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 14:21
      Highlight @Roger Freck: Nochmals zum Mitschreiben. Niemand spricht der SVP das Recht ab, über TV Gebühren abstimmen zu wollen. Nur was nervt, dass man Niederlagen nicht akzeptieren will und schon vor der Abstimmung klar macht, dass es sofort weitergeht. Es wäre der 3. Anlauf in weniger als 5 Jahren um die SRG anzugreifen. Schwierig für eine Gruppe, die immer "Volchswillen" schreit und mit Plakaten im Parlament Zirkus macht. Der Wunsch war, kümmert Euch lieber um Sachen, die wirklich was bringen, statt ewig diese eher "unbedeutende" Frage zu bearbeiten. Sie haben die Themen mit dem Eigentor vermischt!
      15 6 Melden
    • Pisti 21.10.2017 15:51
      Highlight Wenn ich Netflix, Swisscom TV usw. schauen will, muss ich trotzdem die Billag bezahlen. Was soll ich da vergleichen?
      6 6 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 16:11
      Highlight danke Sportfan
      5 6 Melden
    • Roger Freck 21.10.2017 17:01
      Highlight @Sportfan. Ich kann es nur noch einmal langsam zum Mitlesen wiederholen. Es geht gar nicht um die SVP. Aber wenn eine Initiative klar die 50% kratzt oder sogar darüber Zustimmung findet, geht es tatsächlich um den Volkswillen. Deshalb verstehe ich auch Ihre Panik. Die Argumentation, dass die privaten Sender von Billag profitieren ist dann noch das Sahnehäubchen der geistigen Verwirrung im Pro-SRF-Lager.
      7 7 Melden
  • FrancoL 21.10.2017 11:00
    Highlight Was mir an der SVP so wahnsinig gefällt ist wie konsequent sie den Wählerwillen beachtet und wenn er nicht so ausfällt wie es ihr passt gleich eine weitere Initiative startet um das abgelehnte Ziel doch noch zu erreichen.
    Das zeigt eine hohe Achtung des Wählerwillens.

    Dann würde noch der Gewerbeverband mitmischen, ich hoffe es nicht denn dann verliert er langsam jede Legitimation. Da gäbe es viele Baustellen die Herr Bieger angehen könnte, doch das ist wohl nicht so sexy wie gegen die Billag sich zu positionieren. Seit Jahren wartet man auf eine griffige Lösung im Unterakkordproblem.
    76 27 Melden
    • bibaboo 21.10.2017 12:54
      Highlight Richtig, beim RTVG sei es eben der Volkswille, die Billag zu reduzieren, weil das Gesetz nur knapp angenommen wurde. Bei der MEI hingegen hat sich das Volk laut SVP ganz klar gegen die Personenfreizügigkeit ausgesprochen, obwohl diese nicht mal zur Abstimmung gebracht wurde.
      23 4 Melden
    • Pisti 21.10.2017 15:53
      Highlight Franco naja die SVP startet wenigstens Initiativen. Die anderen Parteien begehen lieber Verfassungsbruch.
      5 12 Melden
  • _kokolorix 21.10.2017 10:57
    Highlight Mir wäre lieber die SVP würde mal eine vernünftige Lösung für die etwa 10000.- sFr Krankenkassenprämien, welche wir als Grossfamilie abdrücken, vorschlagen..
    Ob ich für die SRG 4,3 oder 200.- bezahle ist praktisch unerheblich.
    Die wollen einfach die kritischen Stimmen bei der SRG mundtot machen, alleine darum geht es.
    Ohne ausreichend finanzierte öffentliche Medien machen die Reichen die Meinungsbildung unter sich aus, wie die USA oder Italien deutlich zeigen. Und wie gehts dort der grossen Mehrheit? Dreckig genau! Und dahin will die SVP. Unbedingt.
    96 23 Melden
    • Soli Dar 21.10.2017 12:41
      Highlight Demna
      1 4 Melden
    • Soli Dar 21.10.2017 12:42
      Highlight Klassische Klientelpolitik....
      8 5 Melden
    • Holla die Waldfee 21.10.2017 12:43
      Highlight _kokolorix

      Ich seh das 100% wie du.
      17 4 Melden
    • Maragia 21.10.2017 14:54
      Highlight Ja, und was machen die lieben Linken gegen die Steuern von 10'000 Franken? Häää?
      Was für eine blöde Argumentation, nur weil einige Kosten höher sind als andere!
      8 15 Melden
    • _kokolorix 21.10.2017 16:03
      Highlight @Maragia
      Da gab es mal eine linke Initiative für eine Einheitskrankenkasse, oder eine Motion für höhere Prämienverbilligungen, oder eine Obergrenze für ärztliche Leistungen, etc.
      Wurde alles von der SVP abgelehnt. Dafür haben wir jetzt Fallpauschalen welche bereits ein paar tausend Leute wegen zu früher Entlassung umgebracht haben und uns jetzt eine markante Verteuerung des Systems beschert. Das hat die SVP vorbehaltlos unterstützt, weils den Pharmakonzernen und Chef-Ärzten satte Mehreinnahmen generiert.
      Und die 10000 sind eben keine Steuer, sondern eine Gebühr, da Einkommensunabhängig
      11 4 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 16:12
      Highlight @maragia: Ich-nicht-du-auch ist zu billig. Warum immer Ablenken?
      4 3 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 09:59
      Highlight Fabio, genau: warum vom Thema (SRG Finanzierung!) ablenken?

      KK Prämien sind ein grundlegend anderes Thema...
      3 0 Melden
    • Fabio74 22.10.2017 12:33
      Highlight @Peter Krankenkasse zu den Krankenkassen-Themen
      Aber noch einmal: Wir haben seit 1848 ein bürgerliches Parlament! Das heisst die Linke ist Minderheit und wenn halt die Maragias alles ablehnen, weil "links" ja dann ist es halt eben so.
      0 2 Melden
    • Holla die Waldfee 22.10.2017 13:35
      Highlight R. Peter
      Aber Fabio hat trotzdem Recht.
      SRG-Finanzierung ist im Vergleich zu KK-Prämien ein zu vernachlässigendes Problem. Aber hier zeigt sich grad, dass Politik nicht fürs Volk sondern für die Kassen der Politiker gemacht wird.

      Sie gewinnen Geld und Macht, wenn sie die SRG verkleinern.
      Sie gewinnen Geld und behalten Macht, wenn sie weiterhin als KK-Lobbyisten alles beim Alten belassen, anstatt endlich etwas radikal Neues zu machen, was das Volk finanziell entlastet.

      In jedem Fall wollen sie nur unser Geld für sich; plus natürlich ihre Macht. Sonst nichts.
      2 1 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 14:37
      Highlight Waldfee, es ist ja nicht so, dass die steigenden Gesundheitskosten kein Thema wären... nur weil keine linken Lösungen (Umverteilung, Verstaatlichung) gewählt wurden, wird nicht nichts unternommen.
      1 1 Melden
    • Maragia 22.10.2017 14:39
      Highlight Mir sind die KK Kosten auch egal, diese belasten mich kaum. Also warum sollten wir uns um das kümmern?
      1 1 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 15:23
      Highlight Fabio, dass ist aber eine sehr billige Ausrede...

      1. bezeichnet sich die CVP selber als Mitte Partei - diese den Bürgerlichen zuzuschreiben ist nicht wirklich fair.

      2. Ist bürgerlich nach deiner Definition alles andere als ein homogener Block.

      3. Danken wir den Bürgerlichen folglich für die AHV, unser Sozialsystem und andere „linke Errungenschaften“, die offenbar von den bürgerlichen Mehrheiten eingeführt wurden.
      1 0 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 15:24
      Highlight Nach deiner verantwortungslosen lesart hat die Linke keine Daseinsberechtigung, denn ausser im Kommunismus war sie nie in der Mehrheit und den will wohl wirklich niemand zurück.

      Watson: euer System lässt Kommentare wegen >600 Zeichen nicht mehr durch, die nach eurem Zähler erst 590 haben sollten...
      0 0 Melden
    • Holla die Waldfee 22.10.2017 16:48
      Highlight Maragia
      Versuch's mal mit dem Solidaritätsgedanken. Oder mit dem Fakt, das die Schweiz mehr Bewohner als dich hat.
      1 0 Melden
    • _kokolorix 22.10.2017 18:08
      Highlight @Peter
      Und was genau wird denn unternommen? Die KK Prämien steigen seit 40 Jahren ununterbrochen und treiben mittlerweile tausende in die Armut.
      @Maragia
      Du kannst schlicht nicht rechnen wenn du behauptest, dass dich die Billag Gebühr mehr belastet als die KK. Ausserdem denkst du nur an deinen Einpersonenhaushalt, Egoismus pur. Aber was anderes hab ich von dir auch nicht erwartet...
      1 0 Melden
  • Zarzis 21.10.2017 10:42
    Highlight
    Wie definiert man "Linke Medien"?
    Linke Medien sind alle die nicht Blocher gehören!
    Was macht man mit Medien die man nicht Kaufen kann?
    Man entzieht denen das Geld!
    Wer Täubelet wenn es nicht gelingt, ja die SVP mit der nächsten oder der Übernächsten Initiative.
    Die SVP und Blocher sind schon lange für die Abschaffung der SRG. Nur wie immer bei Blocher, er macht es heimlich, mit Tricks, Verlogen, Abstreitend und gibt erst nach erfolg zu , das es der Plan war. Genau so wie er es immer seinen Gegnern vorwirft. Er schliesst halt von sich auf andere! Dann haben wie die Zensur der Eigner!
    76 19 Melden
    • R. Peter 22.10.2017 10:01
      Highlight Sitzt der Aluhut bequem? Du merkst hoffentlich, dass du damit jede echte Diskussion im Keim verhinderst. Und dann den anderen unfaires Verhalten, Hinterlist, etc. vorwerfen..
      1 3 Melden
  • Goldjunge Krater 21.10.2017 10:32
    Highlight Die Billag gehört abgeschaft. Die SRG kann sich via Werbung finanzieren. Punkt!
    30 86 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 11:35
      Highlight Nein kann sie nicht. Die Einnahmen aktuell sind 300 Millionen, soviel lässt sich in der Schweiz wohl Werbemässig erarbeiten. Nehmen wir die 300 Millionen, (die aber nie mehr so hoch sein werden, weil das Angebot massiv sinken würde), teilen es durch 4 Landessprachen, käme für SRF max. 100 Millionen zusammen. Würde man das noch auf Radio und TV verteilen, hätte das TV rund 70 Mio, das Radio 30 Mio. Damit lässt sich vielleicht ein besseres Tele Züri realisieren, mehr nicht! Und das wohlgemerkt mit 300 Mio Werbegeld. Realistisch sind max 100 Mio!
      35 10 Melden
    • Neruda 21.10.2017 12:10
      Highlight Und die Welt ist ein rosaroter Ponyhof. Punkt!
      8 6 Melden
    • Goldjunge Krater 21.10.2017 12:12
      Highlight Dann sollten wir halt auf die SRG verzichten! Wir brauchen kein Staatsfernsehen, wir sind hier nicht in Nordkorea..
      16 40 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:15
      Highlight Sportfan, es wären über 600 Millionen, wenn man die Werbefenster der ausländischen Sender dazuzählt.
      10 15 Melden
    • Rendel 21.10.2017 14:06
      Highlight Nein, die SRG kann sich eben nicht allein durch Werbung finanzieren. Sie hat einen klaren Auftrag, da sind dann auch Sendungen dabei, die diesen Auftrag erfüllen, die niedrige Einschaltquoten erreichen. Quotenfernsehen ist Schrottfernsehen, sieht man bei den Privatsendern!
      20 8 Melden
    • Goldjunge Krater 21.10.2017 14:19
      Highlight Dann muss man eben diesen Auftrag stoppen. 600mio für Sendungen die niemand sehen will? Verstehe ich nicht, vor allem nicht mit einem Blick auf meine KK Prämien oder die laufend steigenden Kosten im Migrationsbereich.
      3 15 Melden
    • Rendel 21.10.2017 15:53
      Highlight Das gibt dann eine Diktatur der Massen, für sie offenbar wünschenswert und eine totale Verarmung des Angebotes.
      Zudem wird ein Sender völlig abhängig von der Wirtschaft. Wird etwas Unliebsames gesendet, werden die Werbegelder entzogen. Das ist aber sicher genau in ihrem Sinn!
      11 3 Melden
    • Oban 21.10.2017 16:36
      Highlight Ist schon lustig wie Billaggegner die vornehmlich eher Rechts orientiert sind, richtig freude daran haben wenn es nur noch ausländische Sender geben würde die hier senden.
      Dann kommt auch noch immer das egoistische verhalten zum vorschein, das man Fussball im ZDF und Formel1 auf ORF gucken kann, vergisst dabei aber das dafür die Gebührenzahler der jeweiligen Länder dafür aufkommen müssen.
      16 5 Melden
  • Dagobart 21.10.2017 10:05
    Highlight Wir brauchen unabhängige Medien, damit wir nicht von Parteien oder Firmen politisch indoktriniert werden. Bin mit dem Programm aktuell auch nicht immer zufrieden.

    Aber die Initiative verhindert unabhängige Medien , darum ==> Nein !
    69 19 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 21.10.2017 12:16
      Highlight Die SRG unabhägig? Wann, wo? Immer auf Nato und EU-Kurs. Unabhängig ist heute eigentlich nur das Internet.
      13 32 Melden
    • Chaose 21.10.2017 13:36
      Highlight "Das Internet" Haha, der war gut!
      21 4 Melden
    • Dagobart 21.10.2017 15:02
      Highlight @Sebastian Wendelspiess : Ich behaupte auch nicht ,dass mir der aktuelle unabhängigkeitsgrad der SRG gefällt.

      Ich sage, jedes Land benötigt unabhängige Medien. Das können wir nur mit einer allgemeinen Steuer / Gebühr bewerkstelligen. Die Initiative geht aber genau den anderen Weg ! Solange also keine alternative geboten wird, werde ich mich mit der SRG arrangieren müssen.

      P.S.: Der aktuelle NATO Kurs ist mir ebenfalls ein Dorn im Auge !
      4 5 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 16:15
      Highlight man zeige mir mal wo der angebliche NATO-Kurs sein soll. Mit Fakten und Quellen....
      8 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 21.10.2017 19:22
      Highlight @fabio die Berichterstattung zur Ukraine war das beste Beispiel. Oder auch die Berichte über Syrien.
      5 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 21.10.2017 19:25
      Highlight @chaose wo liest du watson? Auf papierform? Bitte auch Argumente bringen.
      3 3 Melden
    • Fabio74 22.10.2017 12:34
      Highlight @wendelspiess: Was hättest denn gern zur Ukraine gehört. Papa Vladimir rettet die Ukraine und holt sie ins Reich?
      0 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 22.10.2017 14:56
      Highlight Hm vielleicht dass die USA & EU stark beim Putsch beteiligt waren, dass man mit Rechtsextremen zusammenspannte usw.
      0 0 Melden
  • meine senf 21.10.2017 09:48
    Highlight 1 Franken pro Tag wie von Frau Leuthard vorgeschlagen finde ich angemessen.

    Den heutigen Betrag mehr als zu halbieren dürfte hingegen etwas übertrieben sein. Dann würde es nicht mehr reichen auf ein paar teure Sportübertragungen zu verzichten oder keine neue Sender mehr zu eröffnen.

    Noch besser wäre natürlich eine einkommensabhängige Gebühr bzw. gleich in Steuern integrieren. Aber das hätte in der Schweiz der Kopfgebühren wohl keine politische Chance. Dito bei Krankenkasse.
    49 19 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:18
      Highlight @senf: 200 (statt 365) Franken ergäben ca. 750 Millionen pro Jahr.
      Für die italienischsprachige Schweiz produziert die RSI heute 2 TV- und 3 Radioprogramme von guter Qualität für ca. 240 Mio. pro Jahr.
      200 Franken würden also sehr wohl reichen.

      10 24 Melden
  • Nixnutz 21.10.2017 09:44
    Highlight Nicht mal der Unterschied zwischen Steuern und Abgaben sind bekannt. So wird das Wohl unseres Landes verschleudert. Die Finanzierung eines Vollprogramm von SRF ist völlig unnötig. Wenn denn überhaupt sollte das Geld nach Reichweite von staatspolitisch wichtigen Sendungen verteilt werden.
    31 84 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 10:19
      Highlight @Nixnutz: Frage, welche dieser SRF Sendungen finden sie Geldverschleuderung:

      10vor10, Arena, Aeschbacher, Club, Dok, Doppelpunkt, Echo der Zeit, Eco, Einstein, eishockeyaktuell, Focus, Gottesdienst, Gratulationen, HalloSRF, Happy Day, HeuteMorgen, Hitparade, Info3, Input, Kassensturz, Kulturplatz, Literaturclub, Nachrichten (Radio), NetzNatur, Potzmusig, Puls, Regionaljournale, Rendez-Vous, Reporter, Rundschau, SamstagsRundschau, SchweizAktuell, SportAktuell, SRF bi dä Lüüt, SRF Börse, Sternstunde, Superleague Goal, Tagesschau, Tatort, Meteo, Zambo.

      Bin gespannt!
      45 10 Melden
    • äti 21.10.2017 10:47
      Highlight @nixnutz: "staatspolitisch wichtigen Sendungen" - als da wären?
      34 4 Melden
    • FrancoL 21.10.2017 10:56
      Highlight Ah so wie Sie bei den Steuern genau wissen wo das Geld hinfliegst?
      Wieso nicht gleich jedem Bürger ein Zählwerk ins Haus bauen dass jede Mediengewohnheit erfasst und dann jährlich abrechnen?
      Auch schon mal erkannt dass bei der Billag und bei den Steuern die unterschiedlichsten Ansprüche befriedigt werden müssen und IHR Anspruch nur einer von zig Millionen ist?
      45 11 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:19
      Highlight Sportfan, wirst Du eigentlich gut entschädigt für Deine Pro-SRG-Schreibe?
      11 28 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 13:41
      Highlight @atomschlaf: BIsschen simpel nicht? Wer nicht ins SVP-Horn bläst und nicht mitspielt im ewig gleichen Gejammer, muss wohl bezahlt sein
      Weil eine andere Meinung darf es nach SVP ja gar nicht geben....
      17 9 Melden
    • Maragia 21.10.2017 15:07
      Highlight @Fabio74 als wäre es anders wenns um ein rechtslastiges Thema geht...
      4 5 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 15:11
      Highlight @ Fabio74
      Ich vermute "atomschlaf" mehr beim rechten Flügel der FDP.
      Die SVP dürfte ihm wegen deren Befürwortung und nostalgischer Verklärung der Planwirtschaft für die Bauern wohl zu wenig liberal sein.
      10 1 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 20:39
      Highlight @rodolofo: Ich fühle mich keiner Partei speziell verbunden, da ich bei einer Gesamtbetrachtung meine Ansichten auch nicht annähernd bei einer unserer Parteien wiederfinde.

      Du hast allerdings insofern Recht, dass ich mich wohl mit der FDP als kleinstem Übel abfinden könnte, wenn ich mich denn für eine einzelne Partei entscheiden müsste.

      Zum Glück kann man aber bei den meisten Wahlen mehrere Kandidaten wählen. ;-)
      5 1 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 22.10.2017 07:11
      Highlight @Sportfan

      Aeschbacher, Club, Dok, Doppelpunkt, Echo der Zeit, Eco, Einstein, eishockeyaktuell, Focus, Gottesdienst, Gratulationen, HalloSRF, Happy Day, HeuteMorgen, Hitparade, Info3, Input, Kassensturz, Kulturplatz, Literaturclub, NetzNatur, Potzmusig, Puls, Regionaljournale, Rendez-Vous, Reporter, Rundschau, SamstagsRundschau, SportAktuell, SRF bi dä Lüüt, SRF Börse, Sternstunde, Superleague Goal, Tatort, Meteo, Zambo.

      voilà
      3 2 Melden
  • pun 21.10.2017 09:42
    Highlight Wiedermal völlig unehrlich. Wären die svp'ler ehrlich und würden an die eigenen Argumente glauben, müsste die Radio- und TV-Gebühren ja über die Steuern und einkommensabhängig erhoben werden. Aber dass Millionäre dann ein Vielfaches von der heutigen Abgabe zahlen müssten, ist den Reichenhätschlern ja dann auch wieder nicht recht.
    86 27 Melden
    • Sharkdiver 21.10.2017 10:29
      Highlight Seit wann ist die SVP ehrlich? Sie macht eine Politik die dem gewöhnlichen büetzer schadet. Sie ist pro reiche und pro Grosskonzerne. Damit die Masse sie trotzdem wählt, machen sie Anti-EU Polemik und schürt ausländerphobie um die Wähler zu blenden. Und sie ist sehr erfolgreich mit der Eidgenossenverarsche
      49 10 Melden
  • rodolofo 21.10.2017 09:36
    Highlight Unermüdlich sind sie ja, die Privatisierer der Medien, die uns die Diktatur des Kommerzes und die Zensur des Kommerzes aufschwatzen und unterjubeln möchten.
    Weiss jemand, wie viel diese "Befreiungs"-Kampagnen der Rechtsbürgerlichen und Rechtsnationalen ungefähr kosten?
    Verglichen damit ist die Billag am Ende noch billig...
    69 24 Melden
    • Sportfan 21.10.2017 10:04
      Highlight Was für eine Zwängerei. Falls die NoBillag Initiative scheitert, hätte die SVP 3 Politische Entscheidungen binnen 2 1/2 Jahren zu dieser Frage verloren. Das Referendum gegen das RTVG Gesetzt, eine krachende Niederlage im Parlament zum Gegenvorschlag und dann auch die NoBillag Initiative. Wie ist das jetzt mit dem Volkswillen? Den hat die SVP übrigens schon mit dem Gegenvorschlag mit Füssen getreten, denn dieser hätte die Grosskonzerne wieder von den Gebühren befreit, obwohl dies vom "Volch" vor 2 Jahren angenommen wurde.
      Was für ein Kindergarten von Rutz, Rickli, Bigler und Co!
      57 15 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 12:22
      Highlight Sportfan, Du vergisst, dass das RTVG-Gesetz mit der verfassungswidrigen Haushaltssteuer nur mit einer hauchdünnen Mehrheit durchgekommen ist.

      Auch wenn die No-Billag-Initiative bachab geht, weil sie vielen zu radikal ist, räume ich einer 200-Franken-Initiative sehr gute Chancen ein!

      Ausserdem steigt das Durchschnittsalter der TV-Konsumenten immer mehr. In ein paar Jahren wird diese knappe Mehrheit, die das RTVG noch knapp gerettet hat, weggestorben sein.
      6 18 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 13:43
      Highlight @atomschlaf: Mehrheit ist Mehrheit erzählt euer Guru doch immer! 50.3% zu MEI da hatten die 49.7% zu Schweigen
      Hier ist es auch so. Die MEhrheit war dünn aber hat entschieden.
      Euer Rückgratloses Verbiegen ist widerlich
      12 4 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 14:30
      Highlight Fabio, ich muss Dich enttäuschen, ich habe keinen Guru.

      Natürlich ist eine Mehrheit eine Mehrheit und der Entscheid somit zu akzeptieren.
      Trotzdem ist die Haushalts-Mediensteuer höchstwahrscheinlich verfassungswidrig.
      Und genau so sind die Tage des linearen Zwangsgebührenfernsehens gezählt.

      Manchmal braucht es halt mehrere Anläufe, bis sich die Vernunft durchsetzt.
      War beim Frauenstimmrecht auch so. ;-)
      3 11 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 16:15
      Highlight Gerade die Rechten reklamieren immer, dass die sogenannten "Eliten" in Blasen leben, weitab von der harten Realität des "Volkes", das sich mit Problemen befassen müsse, von denen die Politiker und Eliten keine Ahnung hätten, die man aber ernst nehmen müsse.
      Erstens wird der Gegensatz zwischen Elite und Volk genauso künstlich kreiert, wie ein anderer Gegensatz zwischen Natur und Mensch, und zweitens werden Privatisierte Medien diesen Graben noch vertiefen, da die Eliten dann erstklassigen Journalismus konsumieren werden, während das Volk sich nur noch Gratis-Boulevard-Ramsch leistet...
      5 2 Melden
    • Fabio74 21.10.2017 16:20
      Highlight @atomschlaf: Da die bürgerlichen ein Verfassungsgericht zu verhindern wissen, wirst damit leben müssen, dass dies nie geprüft wird.
      Fakt ist aber, was die Mehrheit entschieden hat.
      Das was hier läuft ist Zwängeri und Drohen und somit undemokratisch
      5 2 Melden
    • atomschlaf 21.10.2017 20:21
      Highlight Nun, Fabio, die Drohungen kommen ja wohl eher von den Gegnern der Initiative, so hat z.B. Sportfan geschrieben: "Falls das Ja kommt ist innerhalb weniger Wochen Sendeschluss, wohl nicht nur bei der SRG, sondern bei 2/3 aller anderen Privaten Radios und TVs."
      3 3 Melden
    • Fabio74 22.10.2017 12:37
      Highlight @atomschlaf: Wer droht, dass man, so diese No-Billag-Iniatiative abgehlehnt wird, dann mit einer neuen Initiative kommt, der ritzt an der Demokratie.
      Nach rechter Ideologie hat das VOlk immer Recht. Das Volk hat JA gesagt zum RTVG; das Volk stimmt über No-Billag ab. Sollte das Volk Nein dazu sagen, hat das auch die SVP zu aktzeptieren.
      2 2 Melden

«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

Medienprofessor Vinzenz Wyss erhebt happige Vorwürfe gegen die Redaktion der «SonntagsZeitung»: Diese habe seine Studie benutzt, um politisch Stimmung zu machen. Die Verantwortlichen dementieren. 

Die Meldung verbreitete sich in Windeseile: Die SRG-Journalisten hätten einen Linksdrall, vermeldeten gestern die Newsportale im ganzen Land – auch watson. Anlass war ein entsprechender Artikel der SonntagsZeitung, der sich auf eine Untersuchung der ZHAW stützte. Nun meldet sich Studienautor Vinzenz Wyss zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen die verantwortlichen Redaktoren.

Herr Wyss, «fast drei Viertel aller SRG-Journalisten» seien links, schrieb die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf …

Artikel lesen