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Vor allem im Sommer feiern wir Schweizer gern und oft: Zum Beispiel an der Street Parade in Zürich. Bild: EPA/PAP

Street Parade, Badenfahrt, Paléo – der Schutz vor Terror-Anschlägen geht ins Geld

Wo sich viele Menschen versammeln und zusammen feiern, braucht es vermehrt kostspielige Sicherheitsmassnahmen. Nicht zuletzt wegen der zunehmenden Gefahr von Terroranschlägen.

05.08.17, 12:43 05.08.17, 14:20


Sicherheit ist ein teures Gut. Veranstalter von Grossanlässen müssen immer tiefer in die Tasche greifen, um die Sicherheit von Besuchern zu gewährleisten. 2016 fuhr die Street Parade einen Verlust von rund 100'000 Franken ein, bei einem Budget von 2.5 Millionen. Grund dafür: horrende Ausgaben für die Sicherheitsmassnahmen. 

Auch dieses Jahr wird die Sicherheit die Organisatoren der Street Parade und andere Grossveranstalter eine Stange Geld kosten. Vielerorts sind die Sicherheitsvorkehrungen so streng wie noch nie, wie eine Umfrage von watson zeigt.

Street Parade, Zürich

Damit das Partyvolk ausgelassen feiern kann, sorgen zahlreiche Polizisten für die Sicherheit. Bild: EPA/KEYSTONE

Am 12. August ist es soweit: Wie jedes Jahr pumpt der Techno durch die Strassen Zürichs. Mit dabei: 2’500 Beschäftigte, darunter Sicherheitspersonal, Samariter, Polizisten, Reinigungspersonal und unzählige weitere Helfer, die für die Sicherheit der Partygäste sorgen. 

2016 wurden an mehreren Zufahrtsachsen zur Umzugsroute Strassensperren errichtet.  Bild: KEYSTONE

Denn auch am übernächsten Samstag wird die Sicherheit an der Street Parade grossgeschrieben. Vergangenes Jahr sperrten mehrere schwere Gefährte die Zufahrtsachsen zur Umzugsroute. Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen patrouillierten entlang der Umzugsstrecken und kontrollierten sämtliche Fahrzeuge inklusive Kofferraum. Dass sich an der diesjährigen Parade ein ähnliches Bild zeigen wird, ist zu vermuten. Auf Anfrage bleibt Stefan Epli, Mediensprecher der Street Parade, vage: «Genaue Angaben zu den Sicherheitsmassnahmen machen wir nicht.»

Badenfahrt, Baden (AG)

Mitte August strömen bis zu eine Million Besucher in das aargauische Städtchen an der Limmat.  Bild: KEYSTONE

Auch im malerischen Städtchen Baden wird anlässlich der Badenfahrt sicherheitstechnisch aufgerüstet. «Es ist das erste Mal, dass wir Strassensperren errichten», informiert Max Romann, Kommandant-Stellvertreter bei der Stadtpolizei Baden.

Romann spricht von einem Grossaufgebot der Polizei. In Zusammenarbeit mit der Regionalpolizei Wettingen und privatem Sicherheitspersonal wird rund um die Uhr für die Sicherheit der Besucher gesorgt. Als Strassensperren werden quergestellte Lastwagen aufgestellt und Betonelemente an den Hotspots des Festivalgeländes errichtet. Die Empfehlung dazu kam von der Kantonspolizei Aargau. «Diese Massnahme zielt konkret darauf ab, Fahrzeuge an einer Weiterfahrt ins Innere des Festivalgeländes zu hindern», erklärt Romann.

Das Motto der diesjährigen Badenfahrt lautet «VERSUS». bild: badenfahrt.ch

Im Mittelalter war das Städtchen Baden wegen seiner heissen Thermalquellen ein beliebtes Reiseziel – man «fuhr» nach Baden. Daher rührt auch der Begriff «Badenfahrt», der einem der grössten Volksfeste der Schweiz seinen Namen verlieh. Das mehrtägige Volksfest findet in der Regel alle zehn Jahre statt, am 18. August 2017 ist es wieder so weit.

Paléo Festival, Nyon

Die 21. Ausgabe des Paléo Festivals wurde ein bisschen verregnet.  Bild: EPA/KEYSTONE

Vom 18. bis 23. Juli fand das alljährliche Paléo Festival in Nyon statt. Die Ausgaben für die Sicherheitsvorkehrungen sind im Vergleich zu vergangenen Jahren gestiegen. Dies bestätigt Mediensprecherin Michèle Müller: «Am diesjährigen Festival sorgten rund 1500 Personen für die Sicherheit der Besucher. Als Vergleich: In Lausanne sind pro Tag ca. 475 Polizisten im Einsatz. Während des Paléo Festivals sind es 430 Polizisten, Feuerwehrleute, Securitas, Zollwache, Zivilschutz und zusätzlich 1000 ausgebildete freiwillige Mitarbeiter.»

Für ein gelungenes Paléo Festival sorgen rund 1500 Sicherheitsbeauftragte.   Bild: EPA/KEYSTONE

Es gibt für jedes Szenario einen eigenen Notfallplan. Dabei werden nicht nur Gefahren durch Terroranschläge, sondern auch Unwetter und Massenpaniken in Betracht gezogen. Am diesjährigen Festival nahmen rund 230'000 Personen teil. «Vergangenes Jahr, nach den Terroranschlägen in Paris im November 2015, haben wir mehr Fragen bezüglich der Sicherheit vor Anschlägen erhalten, dieses Jahr waren es sehr wenige. Die Leute fühlen sich wieder sicherer», so Müller.  

Openair Gampel, Gampel VS

Das Openair Gampel: Musik vor grossartiger Kulisse.  Bild: EPA/KEYSTONE

Am Openair Gampel, das dieses Jahr vom 17. bis 20. August stattfindet, sind die Sicherheitsvorkehrungen seit Jahren hoch. «Die Bedrohungslage war bereits im vergangenen Jahr erhöht. Die internen Sicherheitssitzungen werden genaueren Aufschluss über spezifische Massnahmen geben, natürlich auch durch die Informationen der Kantonspolizei Wallis», so Mediensprecher Olivier Imboden des Openair Gampel.

«Wir bereiten uns auf alle möglichen Szenarien vor und informieren unsere Gäste wann immer möglich präventiv über das sichere und korrekte Verhalten bei einem Notfall», so Imboden. 

Weltklasse Zürich, Zürich

Der Schweizer Alex Wilson gewann 2016 den 200-Meter-Lauf.  Bild: KEYSTONE

Die internationale Leichtathletikveranstaltung findet dieses Jahr am 24. August im Stadion Letzigrund statt. Wenn sich die Crème de la Crème der Leichtathletik trifft, sorgen die Stadtpolizei Zürich sowie die Sicherheitsverantwortlichen des Stadions für einen reibungslosen Ablauf des Events. 

«Wir beurteilen unser Sicherheitskonzept laufend neu und nehmen von Jahr zu Jahr Anpassungen vor. Dies basierend auf der Risikobeurteilung der Stadtpolizei, die ihre Informationen jeweils mit dem Fedpol abstimmt», erklärt Roland Hirsbrunner, Kommunikationsverantwortlicher von Weltklasse Zürich. Wie hoch die Ausgaben für das Sicherheitsdispositiv sind, wird jedoch nicht bekannt gegeben.  

Angst vor Terroranschlägen haben die Besucher des Sportanlasses jedoch nicht, so Hirsbrunner. «Die Risikobeurteilung unseres Anlasses fällt tiefer aus als bei anderen Veranstaltungen im Letzigrund. Aufgrund unserer umfassenden Besucherbefragungen wissen wir zudem, dass sich unsere Zuschauer sehr sicher fühlen bei uns.»

Branche spürt höhere Nachfrage

«Die Sicherheitslage wird ernster genommen, das spüren auch wir», bestätigt Urs Stadler, Leiter Kommunikation bei der Securitas AG. «Eine Faustregel, wie viel die Sicherung eines Events kostet, gibt es aber nicht», erklärt Stadler. «Bei der Organisation spielen sehr viele verschiedene Faktoren und Mitspieler eine Rolle.»

Auch bei einem anderen Schweizer Sicherheitsunternehmen heisst es, das Setting sei immer anders – ein dynamischer Anlass wie beispielsweise die Street Parade unterscheidet sich stark von einem statischen wie einem Openair.

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl Müller 05.08.2017 18:23
    Highlight "Vor allem im Sommer feiern wir Schweizer gern und oft: Zum Beispiel an der Street Parade in Zürich."

    Also wenn sich nicht plötzlich und von mir unbemerkt Plakate mit polnischen Slogans und Regenbogenfahnen zum neusten Ravertrend gemausert haben, würde ich behaupten, das Foto zeigt eher eine Friedens/Schwulen/Whatever-Demo in Polen, als die Street Parade.
    5 0 Melden
    • Zap Brannigan 07.08.2017 18:27
      Highlight Polnische Transparente, ein Hintergrund, welcher offensichtlich nicht in Zürich ist? Egal. Es ist Sommerloch und die wenigen, die bei Watson nicht in den Ferien sind, müssen grusigen Hipsterkafi trinken...
      0 0 Melden
  • Ass 05.08.2017 15:46
    Highlight An all jene die die Grenze schliessen wollen. Wie soll das funktionieren? Selbst die Berlinermauer war löchrig wie ein Schweizerkässe.
    Das wollte ich schon immer mal fragen.
    14 21 Melden
  • Posersalami 05.08.2017 15:29
    Highlight Diese Panikmacherei nervt nur noch. Wenn hier einer Stunk machen will bretterz er halt am Samstag Nachmittag durch die Bahnhofstrasse.. ich finds lächerlich und vor allem zahlen wur alle als Gäste dafür mit.
    20 11 Melden
    • a-n-n-a 05.08.2017 17:14
      Highlight Du hast absolut Recht. Es ist afigs echt mühsam an einen Grossanlass zu gehen und stundenlang in der Schlange zu stehen und dabei von bis an die Zähne bewaffneten Polizisten "beschützt" zu werden (micht beunruhigt das eher, als dass es mich Sicher fühlen lässt).
      9 17 Melden
  • Midnight 05.08.2017 15:06
    Highlight Bin grad in Wacken, zusammen mit knapp 80'000 anderen Metalheads. Die Sicherheitsmassnahmen sind seit Jahren dieselben, zumindest habe ich nicht das Gefühl, dass sich in den letzten 8 Jahren etwas geändert hätte. Angst vor Terror hat hier deswegen niemand. In der Schweizjsind solche Massnahmen noch lächerlicher, hab ich doch in den letzten Jahren nie etwas von einem Terroranschlag gehört...
    20 35 Melden
    • poga 05.08.2017 16:15
      Highlight @Midnight Die Veranstalter haben sicher Angst vor Terror. Ich war am Rock im Park. Nachdem der Ring zwei Jahre am Stück ziemlich Pech hatte, wären die beiden Openairs Geschichte gewesen, im Falle eines Anschlags. Auch an der Landsgemeinde in Appenzell wurden die Zufahrtswege abgesperrt mit Lastwagen. Wieso? Weil wenn da etwas passiert währe, währe hier die Hölle los. Ich weis nicht, ob da in den ersten paar Monate die Ausländer noch auf die Strasse hätten gehen können. Es müssen nicht nur die Partygänger Angst haben. Die linke Politik zum Beispiel könnte über Jahre in der Versenkung verschwind
      15 13 Melden
    • poga 05.08.2017 16:16
      Highlight en, wenn es einen zu heftigen Anschlag gäbe. Veranstalter könnten aufgeben. In Appenzell könnte ein drittel der Wähler drauf gehen. Ich möchte mir nicht vorstellen, was für eine Stimmung so ein Anschlag generieren könnte....
      9 8 Melden
    • Midnight 09.08.2017 00:02
      Highlight @poga Nein, Angst hat da definitivniemand! Der Veranstalter ist vorbereitet, soviel ist klar. Aber von Angst kann wirklich keine Rede sein! Ich frage mich ja, wovor ich denn Angst haben sollte? Ich arbeite im Aussendienst und bin Jährlich 40'000 km mit dem Auto unterwegs. Bei all den Egoisten auf unseren Strassen habe ich manchmal Angst, dass ich nicht mehr nach Hause komme. Aber weg gebombt zu werden, nein, davor habe ich keine Angst. Nicht die Spur! Hört einfach auf mit dieser Angstschürerei. Am Ende vergesst ihr doch glatt, dass ihr noch am Leben seid!
      0 1 Melden
    • poga 09.08.2017 08:34
      Highlight Och wenn er so viel stärkere Sicherheitsmassnahmen verordnet, hat er wohl schon ein wenig Angst davor. Schau dir den Ausraster von Marek liberberg auf youtube an. Dieser veranstaltet jährlich das Rock an Ring. Da folgte auf die Angst die Wut. Wenn ich sehe wie stark ich am Rock im Park jeweils kontrolliert wurde, dann stellte ich da schon rine gewisse Angst vor einem Anschlag fest.
      1 0 Melden
    • Midnight 10.08.2017 11:37
      Highlight @poga Dann geh halt nicht mehr hin....
      Die einzige "Mehrkontrolle", die ich dieses Jahr am Wacken erlebt hatte, war, dass ich beim Einlass auf den Campingground kurz meine Tasche mit dem Zelt und den Kleidern aufmachen musste. Alle anderen Kontrollen haben sich seit meinem ersten Besuch 2010 nicht verändert. Sprich: Beim Einlass aufs Konzertgelände einmal abtasten lassen und, falls dabei, einmal Tasche öffnen, damit die Security kurz einen Blick reiwerfen kann. Also wirklich nichts wildes.
      Zudem: Vorbereitung ≠ Angst!
      0 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.08.2017 14:41
    Highlight Welch süsse Ironie, dass genau Watson beim Thema Sicherheit Anzeigen von Northrop Grumman schaltet. Und ich dachte immer Rüstungsfirmen sind die Essenz des Bösen. Sehnlichst warte ich auf den Artikel über eine Hungersnot mit der passenden Anzeige von Monsanto.
    Hätte man sich vor einem Jahr Aktien gekauft, könnte man diese nun Verkaufen und sich dafür einen ihrer schmucken B2 in den Garten stellen. Ich würde ihn auch, grosszügig wie ich bin, der Polizei zur Sicherung der Streetparade zur Verfügung stellen.
    32 16 Melden
    • EvilBetty 05.08.2017 16:50
      Highlight Nicht watson schaltet die Anzeigen. Watson hat lediglich ein Script integriert welches sich aus einem Pool bedient, entsprechend von Schlagwörtern oder der Interessen des Besuchers (u.a. Browserhistory, GoogleAccount, Facebook...). Also stellt sich viel eher die Frage: Wieso kriegen Sie Anzeigen eines amerikanischen Rüstungskonzerns?
      35 3 Melden
  • Thoemmeli 05.08.2017 14:08
    Highlight Und das wegen ein paar Versagern, die auf nicht vorhandene Jungfrauen im Jenseits hoffen, anstatt im Diesseits fröhlich mitzufeiern 😡
    64 11 Melden
    • Rendel 05.08.2017 16:58
      Highlight Sie haben sich mit dem Thema offenbar nicht vertieft befasst. Versager und die Jungfrauen, schön wäre es, wenn das Problem so einfach wäre.
      Was stimmt mit ihnen nicht, dass sie die Welt so verzerren und vereinfachen?
      5 22 Melden
  • 〰️ empty 05.08.2017 13:57
    Highlight Danke für die Panikmache... Nichts besser als Trump.
    23 39 Melden
  • Sarita 05.08.2017 12:54
    Highlight Openair Gampel, Zürich und Sittertobel in einem Atemzug - da ist etwas mächtig durcheinander geraten 😄
    18 10 Melden
    • Marius Egger 05.08.2017 13:06
      Highlight @Sarita: Uns ist auch noch bisschen schwindelig 😵. Danke für den Hinweis, ist korrigiert.
      15 7 Melden
  • atomschlaf 05.08.2017 12:54
    Highlight So ist das halt. Entweder man schützt die Landes- bzw. Schengen-Aussengrenzen und lässt nicht Hinz & Kunz unkontrolliert einreisen und einwandern oder man tut das nicht und muss dafür jede Menge Grenzen und Kontrollen im Landesinnern aufbauen.

    Vielleicht mal darüber nachdenken, was wohl sinnvoller und kostengünstiger ist und der lokalen Bevölkerung ein besseres Leben ermöglicht.
    64 107 Melden
    • Oban 05.08.2017 13:20
      Highlight Immer wieder dieses Schwarz / Weiss denken.
      Als wären wir Schweizer heilige, friedvolle nichtkriminelle Menschen und alles ausserhalb unserer Landsesgrenze ultimativ Böse.
      Wenn's ein Ausländer ist dann ziehen wir Fälle wochenlang durch die Medienlandschaft und über die Stammtische, denn Kettensägenmann haben wir nach 2 Wochen vergessen, kann ja nicht sein das ein Schweizer Kriminell ist.
      66 55 Melden
    • α Virginis 05.08.2017 13:21
      Highlight Schon wieder so ein Kommentar... Klar sind die Flüchtlinge schuldig! Schliesslich kommen sie alle nur her, um irgend etwas in die Luft zu sprengen oder so.

      Sorry, ich kann das nicht mehr hören, dass an allem Elend immer nur die "Ausländer", wobei da meistens die Leute gemeint sind, die herkommen, sich einfügen und klar zur CH-Rechtsordnung stehen, allgemein als "die Schuldigen" abgestempelt werden. Ausserdem werden sowohl Hinz wie Kunz nicht einfach so aufgenommen, da gibt es Regeln und Gesetze zu beachten.

      Naja, egal, es ist Ihre Meinung, meine nicht.
      52 47 Melden
    • SomeoneElse 05.08.2017 13:21
      Highlight Stimmt die Amerikaner lassen nicht Hinz und Kunz rein, dort gibt es strenge Kontrollen und siehe da, das Land in dem der Honig fliesst. Es passiert nichts, alle sind sicher und friedlich.

      Ah nein moment ..
      59 29 Melden
    • dmark 05.08.2017 13:26
      Highlight Sicherlich ist es weit einfacher an den Aussengrenzen entsprechend zu filtern, als dann später im ganzen "Getümmel des Schengenraums" die einzelnen "Gefährder" auf zu finden.
      Ich verstehe es sowieso nicht, wie jemand ohne Nachweis seiner Personalien einreisen kann.
      47 11 Melden
    • reaper54 05.08.2017 14:01
      Highlight Nurschon im Bereich «Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung» wurden in Deutschland im letzten Jahr in 3404 Fällen Asylbewerber als Sexualkriminelle registriert. Das sind 9 bekannte Fälle am Tag in nur einer Kategorie von Straftaten! Aber ja "Einzelfälle"...
      38 19 Melden
    • Matrixx 05.08.2017 14:05
      Highlight Na, wie gross wohl die Sicherheit an der Badenfahrt ist, wenn wir morgen die Grenzen schliessen? 🤔
      16 15 Melden
    • α Virginis 05.08.2017 14:27
      Highlight @dmark: Als ehemaliger Flüchtling (Prager Frühling, Tschechoslowakei, 1968) waren wir sogenannte "Kontingenzflüchtlinge". Im Unterschied zu Heute wurden damals grosse Flüchtlingsströme tatsächlich von allen Europäischen Staaten, inklusive USA geregelt. Und siehe da, wir bekamen die Chance, uns hier einzuleben, einzuordnen und die für uns fremden Sitten kennen und schätzen zu lernen. Nach den ersten Kontrollen wurden bereits Kriminelle und Spitzel der Kommunisten ausgesondert und zurückgeschickt. Wieso bekommen die Leute nicht die gleiche Chance? Latenter Rassismus? Keine Ahnung, mal sehen...
      30 11 Melden
    • 's all good, man! 05.08.2017 14:41
      Highlight Schon vor dem Anklicken und Lesen des Artikels wusste ich ganz genau, dass ein solcher Kommentar nicht lange auf sich warten lassen würde. Ich wurde nicht enttäuscht.
      10 16 Melden
    • atomschlaf 05.08.2017 15:03
      Highlight @Matrixx: Es redet niemand von "Grenzen schliessen". Es geht einzig darum, zu kontrollieren, wer einreisen und einwandern darf, so wie dies ausserhalb Europas weltweit üblich ist.

      Kurzfristig für die Badenfahrt bringt das natürlich nichts. Der Artikel zeigt aber exemplarisch auf, wohin die unverantwortliche Politik unkontrollierter Grenzen und wahlloser Einwanderung führt.
      23 15 Melden
    • atomschlaf 05.08.2017 15:11
      Highlight @a virginis: Du schreibst ja selbst, was damals der Unterschied zu heute war und genau dort liegt das Problem!

      Damals: "Nach den ersten Kontrollen wurden bereits Kriminelle und Spitzel der Kommunisten ausgesondert und zurückgeschickt."

      Heute:
      - Sogar bekannte islamistische Gefährder dürfen sich frei im Schengen-Raum bewegen, ohne dass die Behörden eingreifen.
      - Auch radikale Moslems, die die hiesige Wertordnung und unser Recht ablehnen, dürfen einwandern, ob als Flüchtlinge oder auf anderen Wegen.
      - x-fach Kriminelle werden nicht ausgeschafft, weil es nicht "zumutbar" sei.
      Etc.
      28 12 Melden
    • Hoppla! 05.08.2017 16:13
      Highlight @ rich guy

      Die fordern weniger Opfer als vor ein paar Jahrzehnten. http://www.watson.ch/Wissen/Schweiz/982459207-Die-vergessenen-Jahre-des-Terrors--In-den-70ern-und-80ern-zogen-Terroristen-eine-Blutspur-durch-Europa

      So nebenbei; es sind nicht nur Ausländer, auch Männer. Wieso diskriminieren wir nicht vorsorglich alle Männer wie "wir" es mit Ausländern machen? Oder ist es plötzlich doch einfach Rassismus?
      10 12 Melden
    • Sauäschnörrli 05.08.2017 18:23
      Highlight Also die extremsten Salafisten die wir in der Schweiz haben, nämlich der IZRS, setzt sich in der Führubngsebene grösstenteils aus Schweizer Konvertiten zusammen. Da helfen Grenzkontrollen bestimmt viel.
      5 6 Melden
    • Midnight 08.08.2017 18:26
      Highlight @Reaper Deutschland hat über 82 Mio. Einwohner. Die genannten 3404 Personen machen also weniger als 0.004% der Bevölkerung aus. Da kann man wohl eindeutig von Einzelfällen sprechen!
      3 2 Melden
  • OnkelBen 05.08.2017 12:50
    Highlight "Das Openair Gampel lässt das Sittertobel mit Musik erklingen"
    Die Musik ist aber ganz schön laut wenn man vom Wallis her das Sittertobel in St. Gallen beschallt x)
    34 1 Melden
    • Marius Egger 05.08.2017 13:04
      Highlight @OnkelBen: Wenn der Campino in Hochform ist, könnte es schon reichen! Ok, vermutlich doch eher nicht... Danke für den Hinweis, ist korrigiert!
      30 4 Melden
    • α Virginis 05.08.2017 13:12
      Highlight Das hab ich auch gedacht, als ich es gelesen habe ;P Naja, die liebe Geografie *g*
      8 1 Melden

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