Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Nach dem Tod einer Tessinerin wird ihr Schwager verhaftet

19.10.16, 13:32 19.10.16, 13:43

Im Zusammenhang mit dem Leichenfund an der Schweizer Südgrenze am Sonntag ist es in der Nacht auf Mittwoch zu einer Festnahme gekommen. Bei dem Mann soll es sich um den Schwager des Opfers handeln. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Wie die Tessiner Kantonspolizei, die Polizei von Como (I) und die Tessiner Staatsanwaltschaft am Mittwoch an einer Medienkonferenz bekannt gaben, wurde die Frau gemäss ersten Erkenntnissen zuhause getötet und dann zur Fundstelle gebracht.

Der mutmassliche Täter wurde in der Nacht auf Mittwoch verhaftet, als er von Italien aus wieder in die Schweiz einreiste. Gemäss der Kantonspolizei handelt es sich um einen Schwager des Opfers, einen 42-jährigen Schweizer. Bei einer ersten Befragung legte der Verhaftete ein Teilgeständnis ab. Die Polizei geht von vorsätzlicher Tötung aus.

Die Lehrerin war am Sonntag in unwegsamem Gelände nahe der Schweizer Grenze in Italien gefunden worden - nur wenige Kilometer von ihrem Wohnhaus in der Schweiz entfernt. Das Opfer hatte weder Papiere noch Handy auf sich und lag trotz Regenwetters ohne Schuhe und Jacke im Gelände.

Genauer Hergang noch ungeklärt

Die italienischen Ermittler erklärten, die Frau sei regelrecht «weggeschmissen» worden. Ihr Leichnam wies nur leichte Schürfwunden auf. Wegen eines Armbandes, das auf einen Sportanlass in Lugano hinwies, seien sie rasch davon ausgegangen, dass das Opfer aus der Schweiz kommen könnte.

Als am Montag eine Frau vermisst gemeldet wurde, konnte rasch eine Verbindung hergestellt werden. Innerhalb von 48 Stunden und dank sofortiger und enger Zusammenarbeit der Tessiner und der italienischen Polizei wurde der Verdächtige verhaftet.

Der genaue Hergang der Tat sowie eventuelle Motive des Täters seien derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Sprecher der Tessiner Kantonspolizei Renato Pizolli am Mittwoch auf Anfrage. Gemäss dem aktuellen Kenntnisstand könne ausgeschlossen werden, dass das Opfer unter Drogeneinfluss stand, wie zunächst von einigen Tessiner Medien vermutet wurde. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Es steht am Luganersee – einem der grössten Casinos von Europa droht die Insolvenz

Die italienische Justizbehörde hat ein Konkursverfahren des Casinos von Campione d'Italia beantragt. Das Spielhaus am Luganersee steht vor dem Bankrott. Mit einem rigorosen Sparprogramm will der Gemeindepräsident eine Schliessung in letzter Sekunde noch verhindern.

Die Staatsanwaltschaft von Como durchleuchtet die gemeindeeigene Spielbank in der italienischen Enklave Campione d'Italia am Luganersee bereits seit Monaten. Das Casino hat immense Geldsorgen.

Eigentlich müsste es alle zehn Tage einen …

Artikel lesen