Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Nacht des Donners! 36'000 Blitze treffen das Tessin und Graubünden

25.06.17, 10:37 25.06.17, 14:56


Die Hitzewelle im Tessin ist in den frühen Morgenstunden vom Sonntag mit unwetterartigen Gewittern zu Ende gegangen. Besonders betroffen war die Gegend um Lugano, von wo auch Hagel mit 5 Zentimeter grossen Körnern gemeldet wurde.

Wie SRF Meteo mitteilte, wurden enorme Regenmengen registriert. Bis um 7 Uhr wurden bei der Wetterstaton Crana-Torricella 136 Millimeter, in Lugano 108 Millimeter und in Cadenazzo in der Magadinoebene 53 Millimeter Regen gemessen. Lokal fiel am Sonntagmorgen innerhalb von wenigen Stunden die Hälfte der Niederschlagsmenge, die normal in einem ganzen Monat fällt.

Erdrutsche sowie lokale Überschwemmungen und Hochwasser waren die Folge, was zu grossen Verkehrsbehinderungen führte. Die Gewitter waren zudem sehr blitzintensiv. Zählt man die Blitze innerhalb der Gewitterwolken sowie die Blitze mit Bodeneinschlägen zusammen, so kommt man auf beinahe 36'000 Blitze. Die meisten davon wurden im Tessin registriert, einige Tausend davon auch in Graubünden.

Die Kaltfront, welche die Schweiz von Westen her erreichte, brachte laut dem Wetterdienst MeteoNews auch im Norden Regen, zum Teil auch Gewitter, echtes Unwetterpotenzial bestand hier aber nicht. (oli/sda)

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hugo Wottaupott 25.06.2017 13:42
    Highlight Was 36'000 Blitze? Was für ein gugus der/die wohl geschrieben hat...
    6 33 Melden
  • Pontifex 25.06.2017 11:16
    Highlight Ist das viel ?
    5 1 Melden
    • Pedro Salami 25.06.2017 15:49
      Highlight Relativ. ;) Könnte man nur einen Teil davon ableiten und auch die Energie speichern...
      5 0 Melden
    • ARoq 25.06.2017 17:08
      Highlight Ein Blitz hat im Schnitt eine Energie von ca. 5GJ.
      Die Gesamtenergie von 36'000 Blitzen wäre 180TJ, soviel wie ein grosses AKW in 50 Stunden abgibt.

      Die Blitzenergie die am Boden nutzbar Ankommt ist konstruktionsbedingt aber relativ gering, ca. 1MJ pro Blitz. Der Grossteil der Blitzenergie wird in die Erzeugung und Erhaltung des Plasmas gesteckt und geht als Wärmeenergie verloren.

      36'000 Blitze wären 36GJ nutzbare Energie, also etwa die Energie die ein grosses AKW in einer halben Minute abgibt.
      3 0 Melden
    • Pasch 26.06.2017 01:11
      Highlight Tesla wusste bestimmt die Lösung... man verkaufte aber lieber Glühbirnen...
      Langzeitinvestment mit Ertrag für Alle vs. Kurzfristigen Maximalgewinn für Einzelne...
      1 0 Melden
    • ARoq 26.06.2017 17:15
      Highlight Tesla (Der Erfinder) wird in den letzten Jahren überbewertet. Er hatte einige gute Ideen, aber auch vieles z.B. von Faraday und Maxwell geklaut.
      0 0 Melden

Kosmetiker und Zimmerin: Die neuen Lehrlinge pfeifen auf Geschlechterrollen

Nicht nur in der Innerschweiz ist der Malerberuf in Frauenhand. Immer mehr Frauen erobern traditionell männliche Berufe. Doch auch bei den Buben tut sich etwas. 

Der Malerberuf war lange in Männerhand. Doch nun haben die Frauen den Beruf für sich entdeckt. Laut der SRF-Sendung Schweiz Aktuell waren in der Innerschweiz rund 62 Prozent der Lehrabsolventen weiblich. «Eine erfreuliche Nachricht», findet Helena Trachsel, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann vom Kanton Zürich. Mit Flyern, Klassenworkshops und einer App versucht die Zürcher Fachstelle für Gleichstellung den Frauen typisch männliche Berufe schmackhaft zu …

Artikel lesen