Schweiz
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A forest fire burns in the Misox valley between Mesocco and Soazza, in the canton of Grisons, Switzerland, on Tuesday, December 27, 2016. According to the cantonal police of Grisons, at 8pm CET an area of 200 to 600 meters was on fire. The fire-fighting operations are ongoing. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Ein Waldrand wuetet im buendnerischen Misox zwischen Mesocco und Soazza, am Dienstag, 27. Dezember 2016. Gemaess Angaben der Kantonspolizei Graubuenden stand um 20 Uhr eine Flaeche von 200 mal 600 Metern in Flammen. Die Feuerwehr steht im Einsatz. A13 und H13 sind gesperrt. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Der Waldbrand im Misox. Bild: TI-PRESS

Waldbrände im Dezember: Warum die Alpensüdseite in Flammen steht

28.12.16, 10:38 28.12.16, 11:50


Video: watson.ch

In Graubünden und im Tessin brennen die Wälder. In der Nacht auf Mittwoch konnten die Feuer zwar unter Kontrolle gebracht, aber nicht gelöscht werden. Die Dunkelheit, die Windlage und das Gelände machen den Einsatzkräften zu schaffen. 29 Personen mussten mit einem Helikopter evakuiert werden. Insgesamt kämpfen sechs Helikopter, darunter zwei der Schweizer Armee, gegen das Feuer.

Im Tessin konnte unterdessen die Brandursache geklärt werden: Vier Jugendliche haben ein Feuer gemacht, das ausser Kontrolle geraten ist. Meldungen von solchen Bränden sind wir uns eher im Sommer aus Südeuropa gewöhnt, nicht aus der Schweiz im Dezember.

Besonders im Tessin herrscht derzeit erhöhte Waldbrandgefahr.  bild: waldbrandgefahr.ch

Trockenperiode und Föhn fachen Feuer an

Roger Perret von MeteoNews sieht zwei Hauptgründe: «Es ist zum einen die Trockenheit und zum anderen der starke Föhn.» Tatsächlich hat es in der Schweiz seit Mitte November nicht mehr flächendeckend geregnet. «Der Föhn trocknet die Region zusätzlich aus und facht das Feuer weiter an», so Perret.

Da in der Schweiz der grösste Teil des Niederschlages im Sommer fällt, kann es durchaus im Dezember zu Waldbränden kommen. «Die jetzige Trockenperiode ist aber durchaus speziell», meint Perret.

An der Alpennordseite und im Flachland sei die Gefahr für solche Brände derzeit gering. Mit dem Jahreswechsel könnte es ausserdem zu vermehrten Niederschlägen kommen, was das Risiko weiter senken würde. An der Alpensüdseite hingegen könnte der aufkommende Nordföhn sogar noch zu einer weiteren Verschärfung der Lage führen. Mit Feuerwerk sollte man in diesen Regionen in diesem Jahr also eher vorsichtig sein. (leo)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • SemperFi 28.12.2016 11:01
    Highlight @Watson: Bitte vermeidet so reisserische Titel. Es brennt an zwei Orten...
    Und dann verwendet doch bitte die offiziellen Warnkarten des Bundes von www.naturgefahren.ch oder www.waldbrandgefahr.ch (am besten verlinkt, denn es gibt nichts älteres, als die Warnkarte von heute morgen oder gestern). Merci!
    32 2 Melden
    • Leo Helfenberger 28.12.2016 11:50
      Highlight Karte ist angepasst, merci!
      8 2 Melden

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