Schweiz

Das Militär sichert die Tiere vom Hof des mutmässlichen Tierquälers in Hefenhofen. Bild: KEYSTONE

Tierquäler von Hefenhofen in Klinik eingewiesen – Armee und Polizei räumt Hof

08.08.17, 14:49 08.08.17, 17:03

Der mutmassliche Tierquäler von Hefenhofen TG kehrt vorläufig nicht auf seinen Hof zurück. Der Amtsarzt hat eine fürsorgerische Unterbringung für den Pferdehändler angeordnet. Die Beschlagnahmung der Tiere ist inzwischen fast abgeschlossen.

Der Tierhalter war am Montagnachmittag von der Polizei in Gewahrsam genommen worden, um die mit der Evakuierung der Tiere betrauten Personen nicht zu gefährden. «Der Mann wurde befragt und ärztlich untersucht», sagte Andy Theler, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Der Amtsarzt habe eine Fürsorgerische Unterbringung angeordnet. Diese Zwangsmassnahme gilt für maximal sechs Wochen. Auf dem Hof befänden sich noch Angehörige des Pferdehändlers. Die Polizei und die Armee haben am Dienstagmorgen im Auftrag des Thurgauer Veterinäramtes mit dem Abtransport der rund 300 Tiere begonnen. Die rund 90 Pferde werden ins Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere nach Schönbühl BE gebracht.

Blick auf den Hof in Hefenhofen. Bild: KEYSTONE

Keine Sofortmassnahmen nötig

Eine erste Kontrolle der Tiere vor dem Abtransport hat ergeben, dass alle Pferde transportfähig sind und somit keine Sofortmassnahmen ergriffen werden mussten, wie es in der Mitteilung des Thurgauer Veterinäramtes heisst. Am späten Nachmittag sollte die Aktion abgeschlossen sein.

Während der Unterbringung werde die angemessene Pflege und tierärztliche Betreuung sichergestellt, sagte Kantonstierarzt Paul Witzig am Montagabend vor den Medien. Anschliessend werde über den Verbleib der Tiere entschieden. «Für die Pferde haben wir in den vergangenen Tagen unzählige Angebote für Plätze erhalten», erklärte der Leiter des Thurgauer Veterinäramtes.

Die restlichen Tiere - rund 100 Schweine, 50 Rinder, ein Dutzend Schafe, drei Ziegen und einige Lamas - wurden am Dienstagmorgen unter Beizug von Tierhändlern evakuiert. Für die Nutztiere würden geeignete Viehhändler gesucht und für die Lamas ein spezialisierter Betrieb.

Tierhalteverbot ausgesprochen

Zum vorbestraften Tierhalter werden die Tiere nicht zurückkehren. Am Montag hat das Veterinäramt für den 49-Jährigen ein sofortiges Tierhalteverbot ausgesprochen. Ausgelöst wurde das Verbot durch einen «Blick»-Artikel.

In der vergangenen Woche war publik geworden, dass auf dem Hof des Mannes in Hefenhofen in den letzten Monaten rund ein Dutzend Pferde verendet waren. Weitere Tiere waren abgemagert und mussten verschimmeltes Brot fressen, wie eine Frau, die seit Jahren auf dem Hof verkehrt, mit Fotos dokumentierte.

Die am vergangenen Freitag in dem Fall eingesetzte Task Force hat am Montag beschlossen, so rasch als möglich einzuschreiten. Die Tiere werden beschlagnahmt, vom Hof geholt und an einen sicheren Ort gebracht. Dem Tierhalter wurde eine superprovisorische Verfügung ausgehändigt.

Abtransport der Tiere in Hefenhofen. Bild: KEYSTONE

Tierschützer kritisieren Veterinäramt

Der Thurgauische Tierschutzverband kämpft seit mehreren Jahrzehnten gegen Verstösse gegen das Tierschutzgesetz. «Der Fall Hefenhofen ist kein Einzelfall», sagt Vereinspräsident Reinhold Zepf auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Im Kanton Thurgau würden Tierhalteverbote nicht konsequent durchgesetzt.

Der Tierschutzverband kündigte an, eine Volksinitiative zu lancieren, damit die «Missstände im Veterinäramt» beseitigt werden. «Wir prüfen, welche gesetzliche Möglichkeiten es gibt», so Zepf.

Der zuständige Regierungsrat Walter Schönholzer wehrt sich gegen die Vorwürfe im Fall Hefenhofen. «Wir waren alles andere als untätig», sagte er am Montag vor den Medien. In den letzten neun Monaten hätten auf dem Betrieb diverse Kontrollen stattgefunden.

Ohne polizeilichen Schutz sei aber niemand mehr auf den Hof geschickt worden. Bei Kontrollen seien Mitarbeiter des Veterinäramts, vor allem der Kantonstierarzt Paul Witzig, immer wieder massiv beschimpft, behindert und bedroht worden, sagte Schönholzer.

Seit Montagnachmittag befindet sich der Tierhalter in Gewahrsam der Polizei, um die mit der Evakuierung der Tiere betrauten Personen nicht zu gefährden. Der Polizei liegen mehrere Anzeigen gegen den 49-Jährigen vor, wegen Tierquälerei, Nötigung, Gefährdung des Lebens und wegen Verdacht auf Umweltverschmutzung. (cma/sda)

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zachary Müller 08.08.2017 19:41
    Highlight Ich nehme ein Lama. Danke
    13 4 Melden
  • Vachereine 08.08.2017 19:32
    Highlight Der Fall stinkt zum Himmel.
    Ich wette, dass die Anschuldigungen zum allergrössten Teil falsch sind.
    Auf alle Fälle reichte die Beweislast nicht, um eine ordentliche Verhaftung anzuordnen. Darum wurde die Fürsorgerische Unterbringung angeordnet, mit welcher ganz legal jeder Bürger, ohne Grund, ohne Verfahren und ohne jede Rekursmöglichkeit auf unbestimmte Zeit weggesperrt werden kann. Die Fürsorgerische Unterbringung ist der Zweihänder der Justiz, der die Rechtsstaatlichkeit aushebelt und jeden jederzeit zu einem rechtlosen Unterjochten machen kann.
    9 71 Melden
    • Sine 08.08.2017 20:47
      Highlight Sorry aber jemand der seine Tiere so misshandelt, muss sich nicht wundern, wenn er genau so rechtlos wird wie es die Tiere bei ihm waren....
      34 8 Melden
    • Vachereine 08.08.2017 22:11
      Highlight @sine: Ein Unrecht rechtfertigt kein anders Unrecht.
      12 17 Melden
    • lilas 08.08.2017 22:14
      Highlight Bei einer FU kann bei weitem nicht jeder einfach so ohne Grund weggesperrt werden, selten so ein Quatsch gelesen.
      26 4 Melden
    • Butschina 09.08.2017 01:50
      Highlight Da liegst du etwas falsch, so einfach kann kein FU ausgesprochen werden. Beim früheren FFE war dies noch deutlich einfacher. Mit einem Freund zusammen versuchte ich für eine Kollegin einen FU zu bekommen. Sie nahm keine Hilfe an und drohte immer wieder mit Suizid. Bei einem Vorfall war zufällig ein psychiater anwesend. Wenn die betroffene Person gut schauspielert und sich im entscheidenden Moment von den Suizidgedanken distanziert, beispielsweise einen Lebensvertrag unterzeichnet, kann der FU nicht ausgesprochen werden. Selbst die KESB hat sich nur telefonisch eingeschaltet.
      2 0 Melden
    • Vachereine 09.08.2017 08:39
      Highlight @Bitschina: Das war bestimmt so passiert. Es war der Entscheid des Psychiaters.
      Jeder Arzt hat das Recht eine Zwangsseinweisung in eine psychiatrische Einrichtung zu verfügen. Diese Verfügung wird nötigenfalls polizeilich durchgesetzt.
      Aber ja, der Arzt kann sich auch dagegen Entscheiden. Es liegt in seinem Ermessen.
      1 1 Melden
    • lichtler 09.08.2017 09:22
      Highlight Na ja vacherine hast du da Erfahrung in dem Bereich oder behauptest du solche Sachen einfach. Eine FU ist sehr klar gesetzlich geregelt.
      4 0 Melden
    • Vachereine 09.08.2017 10:01
      Highlight @lichtlet: Ja, ganz wie ich eingangs schrieb: Es ist die ganz legale Möglichkeit jeden Bürger ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit wegzusperren, oder den Eltern die Kinder wegzunehmen.
      0 2 Melden
    • lilas 09.08.2017 10:25
      Highlight Eine FU kann nicht " einfach so" verhängt werden. Es ist nicht einfach ermessenssache des Arztes. Vlt gibt es kantonale Unterschiede? In BS muss der Amtsarzt zugezogen werden. Ein Arzt /Psychiater kann einweisen aber nur wenn eine akute Gefahr besteht. Im Strafgesetzbuch ist es so definiert: 1."sich selbst an Leib und Leben gefährdet; oder
      2.
      das Leben oder die körperliche Integrität Dritter ernsthaft gefährdet". Der Amtsarzt und die KESB überprüfen sehr rasch nach der Einweisung. Die so ausgesprochene FU gilt für max 6 Wochen. Es kann Rekurs eingelegt werden.
      3 0 Melden
    • lilas 09.08.2017 12:23
      Highlight @ Vachreine, jetzt beleg mal bitte den Käse den Du erzählst."...jeden Bürger ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit wegzusperren.." das stimmt schlicht nicht!
      2 0 Melden
    • Vachereine 09.08.2017 12:53
      Highlight https://www.beobachter.ch/erwachsenenschutz/fursorgerische-unterbringung-die-klinik-und-dann

      Das Erwachsenenschutzrecht sieht eindeutig die Zwangshospitalisierung gegen den Willen des Betroffenen vor.
      Der Betroffene gilt dann praktisch nicht mehr als rechtsfähiges Subjekt und ist wehrlos. Die Klinikleitung kann ihm den Kontakt nach aussen verwehren, ihn in Isolationshaft stellen, ihn zwangmedikamentieren, ihn an das Bett fesseln, u. a. m. Die Ärzte müssen nur eine halbwegs glaubwürdige Begründung für derartige Massnahmen in die Akten schreiben, dann haben sie keine Konsequenzen zu fürchten.
      0 3 Melden
    • lichtler 09.08.2017 15:25
      Highlight @vacherine, ja aber man kann rechtlich dagegen vorgehen, plus eine Vertrauensperson beiziehen. Deine Komnentare erstaunen mich schon immer wieder...
      2 1 Melden
    • Vachereine 09.08.2017 21:50
      Highlight @lichtner: ich kenne jemanden der jetzt gerade in FU ist.
      Sie kommt da erst raus, wenn der zuständige Arzt sich getraut, sie wieder auf die Menschheit loszulassen.
      Ich kann nichts dafür, dass unsere schöne Schweiz finstere Winkel hat. Ich erzähle bloss von ihnen.
      0 3 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 11:04
      Highlight Vachereine, kannst du denn differenzieren?
      3 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 11:13
      Highlight @Datsyuk

      sin(x) d/dx = cos(x)

      e^(-wt) d/dt = -w*e^(wt)

      sin(x)^2 = 2*cos(x)*sin(x)

      0 4 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 12:23
      Highlight Nur in Mathematik?
      3 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 12:46
      Highlight @Datsyuk:

      C d/dt = 0

      D.h. manchmal bringt differenzieren nichts.
      0 3 Melden
    • lichtler 11.08.2017 14:41
      Highlight @Vacherine, ich kenne denn Fall von deiner bekannten nicht, aber evtl. Ist sie zu recht da? Laut fu recht kannst du ja der Beistand sein und bei den Arztgesprächen dabei sein? Und ehrlich gesagt beim Impfen sehe ich keine dunkle ecken in der Schweiz, außer das eben zu wenig geimpft wird...
      3 0 Melden
    • lilas 11.08.2017 15:52
      Highlight Differenziertes Denken kann nie schaden.
      3 0 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 17:40
      Highlight Vachereine, wann soll Differenzierung nichts bringen? Hast du konkrete Beispiele? Oder geht es nur darum, sich nicht in Frage stellen zu wollen?
      3 0 Melden
    • Vachereine 11.08.2017 18:52
      Highlight @Datsyuk:
      Immer dann, wenn es das Urteil, oder den festzulegenden Handlungsbedarf nicht weiter beeinflusst.
      Beispiele:
      Es spielt keine Rolle, ob der Vergewaltiger zur Tatzeit einen oder zwei Orgasmen hatte.
      Es ist irrelevant, welches Wetter wir haben, ich gehe so oder so arbeiten.

      0 3 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 19:46
      Highlight Okay, und das ist bei der KESB auch der Fall? Wieso brauchst du deiner Meinung nach bei diesem Thema nicht zu differenzieren?
      3 0 Melden
    • lilas 11.08.2017 20:18
      Highlight dif·fe·ren·zi̱e̱·ren
      Verb [ohne OBJ] (jmd. differenziert etwas)
      1.
      etwas durch präzisere Unterscheidungen genauer oder einem Sachverhalt angemessener machen.
      Genau hier ist das doch mehr als angebracht.
      2 1 Melden
  • ujay 08.08.2017 18:04
    Highlight Hier hat das thurgauer Veterinäramt versagt. Wenn erst auf Druck der Presse gehandelt wird, frage ich mich, wo bei diesem Amt von Kompetenz gesprochen werden kann......beim wegschauen etwa?
    44 9 Melden
    • Pokus 08.08.2017 19:17
      Highlight Das ist wie mit den Kraftwerkbetreibern und dem ENSI.
      19 11 Melden
  • Mr. Raclette 08.08.2017 17:14
    Highlight Diverse Kontrollen hätten stattgefunden! Wer hat die gemacht? Steve Wonder, oder wer???
    54 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 16:50
    Highlight Die Aussage des Thurgauer Veterinäramts, dass keine Sofortmassnahmen nötig gewesen seien, heisst auf Deutsch "Wir waschen unsere Hände in Unschuld". Hauptsache, die Gäule standen noch auf ihren Beinen, auch wenn sie krank, voll gekotet und abgemagert sind. Nur dank dem Druck der Öffentlichkeit haben diese Sesselfurzer endlich ihren Job gemacht. Schande über dieses Amt, das monatelang diesen Tierschänder gewähren liess!
    46 7 Melden
    • Darkside 08.08.2017 18:27
      Highlight Witzig und Schönholzer müssten beide sofort zurücktreten. Würden sie, wenn noch ein Funken Anstand bei den beiden vorhanden wäre. Vor allem Schönholzer hat jahrelang einfach weggeschaut obwohl er genau Bescheid wusste.
      24 8 Melden
    • Carina59 08.08.2017 19:57
      Highlight Und auch Witzig ist seit Jahren dafür bekannt,dass er bei seinen Gspänli auf beiden Augen blind ist. Falls der nicht abgewählt wird,ist dies nicht der erste Fall und wird leider nicht der Letzte sein. Witzig war ja auch der zuständige Tierarzt im Fall "Connyland". Diese Geschichte endete ebenfalls erst als der Mediendruck zu gross wurde. Dieser Filz ist einfach zum ko...en. VGT-Kessler hat den Hof von Kesselring unzählige Male angeprangert,angezeigt. Authentische Fotos lagen schon lange vor; so nebenbei.
      20 7 Melden
  • elivi 08.08.2017 16:44
    Highlight Wenm das veterinäramt angst hat kontrollen duchzuführen und das 9 monate lang. Dann kann man schon von untätigkeit und unfähigkeit reden.
    Wäre das nicht öffentlich geworden, wäre rein gar nix passiert, also was sonst is es wenn nicht unfähig den job zu machen?
    39 2 Melden
  • Und sust? 08.08.2017 15:10
    Highlight Die armen Tiere...Ich frage mich weshalb so eine Person so viele Tiere besitzt - aus Liebe kann es ja nicht sein. Konnte er sie in diesem Zustand noch weiterverkaufen? Finde so etwas echt tragisch...
    55 3 Melden
    • AlteSchachtel 08.08.2017 18:07
      Highlight An wen die verkauft wurden, müsste man sich wohl fragen. Und wer hat dort Pferdeboxen gemietet? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind ja nicht alle Tiere Eigentum des Quälers. Wie gehen denn Leute, die ihre Tiere so unkritisch einquartieren mit ihren eigenen Tieren um? Und wer konnte dort arbeiten (ohne irgendwie versklavt worden zu sein) und dieses Elend täglich ansehen?
      Wieviele Augen wurden da ingesamt zugedrückt (ausser dem Veterinäramt, das zwar feige war, aber juristisch scheinbar wirklich keinen einfachen Stand hatte)?
      24 1 Melden
    • Und sust? 09.08.2017 12:07
      Highlight Ich habe gerade heute gelesen, dass offenbar das Militär Pferde bei ihm gekauft hat...allerdings wurde der Vertrag dann aufgelöst. Aber trotzdem gab es genug Leute, die von diesen Missständen wussten.
      2 0 Melden
    • AlteSchachtel 09.08.2017 13:16
      Highlight @ Und sust?: Ja, aber die Armee konnte juristisch wohl nichts weiter machen, als die Misstände dem Veterinäramt zu melden. Da hat es scheinbar aber noch viele Privatpersonen (Käufer, Arbeiter, Besitzer von Pensionspferden, die zugeschaut haben.) Und diese würde ich als Veterinäramt gleich auch noch prüfen.
      Ausserdem war mit "Bauer ledig sucht" ja auch das TV mehrmals auf dem Hof.....
      4 0 Melden
  • Alterssturheit 08.08.2017 15:05
    Highlight Gottseidank hat diese unsägliche Geschichte nun endlich ein positives Ende gefunden. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass ohne den "Wirbel" den die Medien, Tierschützer und viele Menschen vor Ort veranstaltet haben, die Situation noch unverändert wäre.
    102 6 Melden
    • who cares? 08.08.2017 17:23
      Highlight In der lokalen Zeitung ist vermerkt, dass die Kontrollen "aus Sicherheitsgründen" nur angekündigt stattgefunden haben. Sowas hört man normalerweise nur aus Textilfabriken in Bangladesh, aber auch in der Schweiz hat anscheinend niemand begriffen, dass angekündigte Kontrollen praktisch wertlos sind.
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