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Explodieren jetzt die Taxi-Preise in der Schweiz? Urteil stellt Branche auf den Kopf

Das Bundesgericht stuft Fahrer von Taxi-Zentralen neu als «unselbstständige Erwerbstätige» ein. Das dürfte weitreichende Folgen für das Schweizer Taxi-Gewerbe haben. 

21.11.17, 03:54 21.11.17, 09:01

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) hatte drei Fahrer der Taxi-Zentrale neu als Unselbstständige eingestuft. Wie 10vor10 berichtet, bestätigt das Bundesgericht die Sichtweise der SUVA: Fahrer einer Taxi-Zentrale gelten demnach «sozialversicherungsrechtlich als unselbstständig Erwerbstätige». 

Drei Fahrer von Taxi 444 in Zürich gelten neu als Angestellte. Das hat weitreichende Folgen.  Bild: KEYSTONE

Der Entscheid habe Signalwirkung für das Taxi-Gewerbe in der Schweiz, sagt Thomas Gächter, Professor für Sozialversicherungsrecht an der Uni Zürich: Taxifahrer müssten künftig angestellt beziehungsweise abgerechnet werden wie normale Angestellte. Damit steigen die Kosten für die Taxizentralen massiv an. 

Auch Uber dürfte teurer werden

Flavio Gastaldi sieht denn sein Unternehmen in der Existenz gefährdet. Und auch er ist überzeugt: «Das wird die ganze Branche durchwühlen und erschüttern», sagt der Geschäftsführer der Genossenschaft Taxi 444 weiter zu 10vor10.

«Das wird die ganze Branche durchwühlen und erschüttern.»

Flavio Gastaldi, Taxi 444

Die SUVA habe bereits mehrere Verfügungen an grosse Schweizer Taxi-Zentralen erlassen. Zudem seien vor kantonalen Gerichten diverse Verfahren hängig. Die Folgen könnten die Konsumenten im Portemonnaie spüren – denn die Taxi-Zentralen würden die Kosten wohl auf die Konsumenten abwälzen müssen, so Gächter weiter. 

Der Sozialversicherungsexperte glaubt, dass das Bundesgericht diese Rechtssprechung auch auf den US-Fahrdienst Uber anwenden werde. Damit dürfen auch dessen Kosten und damit die Fahrpreise steigen.  (amü/pd)

Und nun: eine 70 Jahre alte Taxifahrerin

1m 16s

70 Jahre alte Taxifahrerin

Video: watson

Taxifahrer demolieren Uber-Autos in Paris

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zap Brannigan 21.11.2017 19:45
    Highlight Ein Teil der hohen Preise kommt auch durch die Lizenzen: Als ich als Student mit Stadtzürcher Lizenz Taxi fuhr, durfte ich nur auf Stadtgebiet Passagiere aufnehmen. Brachte ich jemanden frühmorgens zum Flughafen, durfte ich auf dem Rückweg niemanden mitnehmen. Mehrmals musste ich bereits eingestiege Fahrgäste unter Protest wieder rauswerfen. Der Preis für die Hinfahrt musste also auch die leere Rückfahrt abdecken. Ist aber 20 Jahre her, vielleicht ist das heute anders?
    1 0 Melden
  • Driver7 21.11.2017 12:54
    Highlight Taxis machen in der Schweiz im Prinzip keinen Sinn.. Obwohl die Fahrer schlecht verdienen sind die Preise viel zu hoch, ÖV und Privatverkehr ist gut ausgebaut.. spätestens mit selbstfahrenden Autos (sagen wir mal in 10 Jahren vielleicht real) werden Taxis mehr oder weniger obsolet..
    6 1 Melden
  • theluke 21.11.2017 12:44
    Highlight Wieder ein gesetz das den menschen freiheit nimmt. Darf die suva ueberhsupt gesetze erlassen?
    2 9 Melden
    • Zap Brannigan 21.11.2017 19:30
      Highlight Die Suva beurteilt nur, ob die Fahrer angestellt sindund damit gemäss Gesetz eine Unfallversicherung brauchen. Im Streitfall beurteilt das ein Gericht. Die Taxifahrer bei den Zentralen bekommen verbindliche Fahraufträge und sind an Dienstpläne gebunden. Damit sind sie nach Gesetz Angestellte. Was da läuft, ist Scheinselbtständigkeit zwecks Umgehung von Sozialabgaben. Es ist übrigens auch für die Passagiere nicht so lustig, wenn die Versicherung des Fahrzeugs keine Personenschäden für kommerzielle Fahrten abdeckt, weil wie bei gewissen Überfahrern das Fahrzeug als Privatauto angemeldet ist.
      0 0 Melden
  • ErklärBart 21.11.2017 09:36
    Highlight Die (Taxi's) schaffen sich selber ab. Schliesslich sind sie ja auch heute nicht sonderlich günstig.
    20 2 Melden
  • Hardy18 21.11.2017 09:33
    Highlight Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Die Preise sind schon auf dem Maximum und können garnicht weiter steigen 😏
    22 2 Melden
  • Hierundjetzt 21.11.2017 09:18
    Highlight Warum regt Ihr Euch auf? Die meisten hier bei watson sind sehr linksliberal und sozial eingestellt (wie ich).

    Aber wehe es geht dann ans eigene Portmonee, dann ist Feuer unter dem Dach 😏 Come on... 😊

    Links eingestellt heisst, dass es für alle einen guten Lohn geben soll. Nicht nur für wenige.

    Das BGer hat in seinen Ausführungen absolut recht. Man kann nicht Uber verteufeln und dann selber irgendwie was basteln.

    In letzter Konsequenz haben wir dank Uber höhere Taxipreise😂
    22 8 Melden
  • Uslandschwiizer 21.11.2017 09:13
    Highlight War es nicht die Taxilobby die vehement gleiche Spiesse fuer sich und Uber gefordert hat? die Uber-Fahrer als Schein-selbstaendige angeprangert hat die keine Sozialabgaben leisten?

    Und jetzt stellt sich heraus dass die Taexeler auch alles Scheinselbststaendige sind? Haetten vielleicht zuerst vor der eigenen Tuere kehren sollen...
    36 0 Melden
  • Bonzino 21.11.2017 09:00
    Highlight Explodieren kann höchstens noch das Taxi. Bei einem Preis von 100 Km / 600 Fr. kann dieser nur noch implodieren.
    37 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 21.11.2017 08:45
    Highlight Aha! Wenn also einer selbständig Buchhalten und Geschäften muss ist das billiger als wenn einer Angestellter ist. Wenn das so wäre sollte es nur 1-Mann/Frau-Firmen geben.
    12 4 Melden
  • Raphael Stein 21.11.2017 08:41
    Highlight Die SUVA? Aha.

    Stimmen diese Angaben bez. Durchschnittslohn eines Taxifahrers, einer Taxifaherin von knapp über 50 tausdend?

    http://www.lohnanalyse.ch/ch/loehne/details/taxifahrerin.html

    Ich meinte in Klagezeitungen mal gelesen zu haben der Lohn wäre weit tiefer. Menschenunwürdig tief sogar.
    9 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 21.11.2017 08:39
    Highlight Warum gibts keine Raucherwagen mehr in den Zügen? SBB ist Droge genug!
    2 33 Melden
  • Bruno S. 88 21.11.2017 08:26
    Highlight Naive Frage:
    Ich verstehe nicht ganz warum die Preise teurer werden.
    Müssten die Taxifahrer nicht jetzt schon Sozialversicherungsbeiträge von ihrem Lohn abziehen, trotz Selbstständigkeit?
    Oder geht es um den steigenden administrativen Aufwand der Taxizentralen, die nun auch HR Funktionen übernehmen müssen?
    33 0 Melden
    • Madison Pierce 21.11.2017 09:53
      Highlight Als Einzelfirma muss man keine Pensionskasse haben. Auch ALV bezahlt man nicht und die Unfall- und Krankentaggeldversicherungen sind freiwillig.

      Dem Fahrer bleibt von seinen niedrigen Einkünften also mehr übrig, als wenn er angestellt wäre, dafür muss im Krankheitsfall die Allgemeinheit bezahlen über die Sozialhilfe.
      13 0 Melden
    • E. Edward Grey 21.11.2017 10:04
      Highlight Alles das und noch viel mehr.
      Eine Geschäftsbeziehung ist leichter zu kündigen als ein Anstellungsverhältnis auch. Dann die Frage nach dem Arbeitsmittel, wer stellt es, übernimmt den Unterhalt, Haftung, Kontrolle der Sicherheit.
      Dass die Suva gegen das Dumping/Umgehen der Sozialbeiträge angeht ist gut, da wird viel überreizt. Aber einmal angefangen zieht das alles einen ziemlichen Rattenschwanz mit sich.
      16 1 Melden
    • Bruno S. 88 21.11.2017 10:52
      Highlight Danke für eure Antworten!
      8 0 Melden
  • matthieu 21.11.2017 08:17
    Highlight Ich kann die Rechnung nicht nachvollziehen.
    Der Ertrag bleibt gleich hoch, die sozialen Kosten auch.
    So wird dem Taxifahrer einfach ausbezahlt was er vorher nach Abzug seiner sozialen Kosten auch erhielt. Oder?
    Vielleicht braucht die Taxi Zentrale den einen oder anderen Buchhalter mehr.
    Vielleicht ist das aber auch eine super Chance für die Branche unternehmerischer zu denken und mit Innovation besseren Service zu leisten!?
    20 3 Melden
  • ezclips 21.11.2017 08:17
    Highlight Bären Taxi Bern hat seit jeher Angestellte Fahrer und die Taxitarife in Bern sind mit anderen Schweizer Städten vergleichbar. Es wird zu einer Bereinigung der Anzahl angeschlossenen Taxifahrer kommen. Taxi Konzessionsgelder für die jeweilige Stadt und Zentralenbeiträge der Taxiunternehmer, die eigentlichen Kunden einer Stadt/Zentrale, fallen dadurch weg.
    12 0 Melden
  • NotWhatYouExpect 21.11.2017 08:11
    Highlight In 5-10 Jahre ist das eh Geschichte, dann fahren Autonome Taxis umher.
    19 3 Melden
  • Martin1961 21.11.2017 08:03
    Highlight Der Job ‚Taxifahrer‘ ist sowieso ein Auslaufmodell, das in 10, spätestens 15 Jahren nicht mehr existiert. Don‘t worry, Elon Musk und seinesgleichen werden das unter Kostendruck nur noch rascher in die Tat umsetzen.
    21 3 Melden
  • bebby 21.11.2017 08:03
    Highlight Es muss nicht teurer werden, da die Taxibranche in der Schweiz wohl zu den unproduktivsten überhaupt zählt: viel zu viele Taxifahrer bedeuten eine tiefe Auslastung, die von anderen berappt werden muss. Wenn es nur 2-3 Unternehmen gäbe, dann würden diese schon dafür sorgen, dass die Auslastung zunimmt und auch dass die Ausbildung der Fahrer auf ein besseres Niveau ansteigt. Das Problem ist doch, das heute einfach jeder Taxifahrer werden kann, also kaum Eintrittsbarrieren bestehen. Bei den heutigen Preisen könnten Taxiunternehmen guten Service anbieten, wenn sie weniger Konkurrenz haben.
    45 3 Melden
  • länzu 21.11.2017 07:59
    Highlight Wir haben schon so die höchsten Taxipreise der Welt. Muss jetzt das Bundesgericht wirklich noch an der Preisspirale schrauben. Finden das ätzend.
    17 47 Melden
  • Tubel500 21.11.2017 07:50
    Highlight Gut so! Vielleicht wird Uber dann endlich dazu gezwungen, ihren ausgebeuteten "Angestellten" Sozialversicherungsabgaben etc. zu zahlen und muss aufhören sie wie Sklaven zu behandeln..
    14 14 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 21.11.2017 07:49
    Highlight Das ist schon ok, schliesslich zählen die Zürcher Taxifahrer zu den freundlichsten weltweit 🤣

    12 8 Melden
  • DerTaran 21.11.2017 07:04
    Highlight Massenarbeitslosigkeit wir kommen!!! Das Urteil wird die Schweiz tausende von Jobs kosten.
    Kein Fehler ist dumm genug als das er nicht wiederholt werden kann.
    6 28 Melden
  • nickname2000 21.11.2017 07:01
    Highlight Uber hat so einiges bewegt.
    17 12 Melden
  • fadnincx 21.11.2017 06:55
    Highlight Die Taxifahrer sind selbst also in der Situation, die sie Uber ganze Zeit hauptsächlich vorwerfen.... Und dann einen Aufstand gegen Uber machen finde ich schon etwas dreist!
    29 2 Melden
  • chnobli1896 21.11.2017 06:42
    Highlight Ich denke wenns noch teurer wird, dann wird der Konsument wenn immer irgendwie möglich auf Alternativen ausweichen. Noch mehr als Heute.
    247 2 Melden
    • Hierundjetzt 21.11.2017 09:20
      Highlight Gibts bereits: ZVV Nachtzuschlag, Velo, Fahrgemeinschaften, 24h ÖV am Weekend usw.
      13 2 Melden
    • Driver7 21.11.2017 12:50
      Highlight Nun, Taxi's sind in der CH sowieso schon heute eine reine Not Lösung.
      6 0 Melden
    • Hardy18 21.11.2017 19:40
      Highlight Ja das finde ich auch schade auf der einen Art, aber die Umwelt dank es. Ich würde auch gern mehr Taxi fahren aber man setzt sich dann doch in nen Zug und nimmt 1,5h in Kauf für eine Autostrecke von 20min 🤦🏼‍♂️
      0 1 Melden
  • Redback 21.11.2017 06:25
    Highlight Ist ja nicht so das Taxi fahren heute Preiswert ist.
    362 6 Melden
    • Hierundjetzt 21.11.2017 11:14
      Highlight Muss es auch nicht. Du verdienst hoffentlich auch anständig und gut. Jede Leistung hat Ihren Preis. Wir haben zum Glück noch keine Deutschen Verhältnisse mit 1 Euro Jobs und Prekariat!
      6 3 Melden
  • Redly 21.11.2017 06:18
    Highlight Danke SUVA und Gericht zur Zerstörung von Selbständigkeit, Flexibilität und Freiheit.
    Und damit für eine weitere Branche der Grundlagen, welche uns Wohlstand brachten.
    Und so steigt unser Regulierungs-Wahnsinn... 🤦‍♂️
    46 155 Melden
    • plaga versus 21.11.2017 08:13
      Highlight Die Taxibranche brachte Wohlstand?
      Meinst du damit das Transportieren von Geld- und Aktenköfferchen?
      22 3 Melden
    • Hierundjetzt 21.11.2017 09:21
      Highlight Falsch: Der Taxifahrer wie der Uberfahrer sind eben NICHT selbständig!

      Du kriegst Deine Arbeit ja auch vom Chef und suchst Sie Dir nicht selber...
      12 1 Melden
    • bernd 21.11.2017 09:22
      Highlight Schade um den schönen Wohlstand auf Kosten von sozial schwächeren. Jetzt sollen die, die es sich leisten können denen auch noch Sozialleistungen zahlen. Wo führt das noch hin?
      11 2 Melden
    • E. Edward Grey 21.11.2017 11:03
      Highlight Scheinselbständigkeit müsste das eher heissen. Welche in der Regel einhergeht mit einer sozialen Ausnutzung der Auftragnehmer über Gebühr. Es ist richtig diesem den Riegel zu schieben.

      Ein Taxichauffeur kann auch heute weiter selbständig arbeiten, es liegt rein an den Zentralen sich für den Wettbewerb zu öffnen statt „Exclusivverträge“ zu bedingen.
      9 1 Melden
    • Hierundjetzt 21.11.2017 11:12
      Highlight Edward: exakt auf den Punkt gebracht. Aber das ergäbe nur noch weniger Kunden.

      Die Taxizentralen wussten eshaaaargenau, dass das im Prinzip Angestellte sind und wollte einfach Geld sparen.
      2 1 Melden
  • bcZcity 21.11.2017 05:52
    Highlight Bei den Preisen die man heute schon bezahlt, kann man auch aufschlagen. Zu teuer bleibt zu teuer....
    90 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.11.2017 05:48
    Highlight Das Urteil wird zu höheren Preisen führen, sowohl bei Taxizentralen als auch bei Uber. Aufgrund der exorbitanten Preise wird sich der günstigere durchsetzen und das ist Uber.
    82 7 Melden
  • Randy Orton 21.11.2017 05:39
    Highlight Endlich, wurde Zeit ist dieser Missstand behoben worden!
    54 31 Melden
    • mountaineer 21.11.2017 07:10
      Highlight Der Missstand sind wohl eher die hiesigen Taxipreise!
      28 9 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.11.2017 05:35
    Highlight Zunächt werden die prekären Arbeitsverhältnisse der Taxifahrer verbessert, das ist gut so und wird im Artikel leider nicht wirklich erwähnt.
    201 34 Melden
    • Mikki 21.11.2017 07:01
      Highlight Und was für verhältnisse haben die fahrer wenn keiner mehr taxi fährt? RAV
      23 21 Melden
    • DerTaran 21.11.2017 07:08
      Highlight ... und danach wird die Hälfte von ihnen entlassen.
      18 11 Melden
    • sir_kusi 21.11.2017 07:47
      Highlight Kannst du mir/uns diese angeblich „prekären Arbeitsverhältnisse“ veranschaulichen?
      17 8 Melden
    • Redly 21.11.2017 07:51
      Highlight Irrtum. Es wird weniger Taxi gefahren. Und das heisst, weniger Taxifahrer die damit Geld verdienen.
      15 9 Melden
    • Wilhelm Dingo 21.11.2017 08:21
      Highlight @Mikki: Meit Deinem Argument müssten auch in der Gatronimie die Preise runter, dann gibt es mehr Nachfrage und mehr Menschen könnten dort arbeiten. Nein sehe ich nicht so.
      @sir_kusi: Bezahlung ist mieserabel, Arbeitszeiten sind mieserabel, geringe Soziale Absicherung um nur enige zu nennen.
      @Redly: Es wird nicht weniger gefahren sondern anders, mit Uber eben.
      13 3 Melden
    • E. Edward Grey 21.11.2017 11:06
      Highlight Taxifahrer können weiterarbeiten wie bisher und die Preise gleich bleiben wie bisher wenn nur die Zentralen ihre Knebelei beenden und damit den berechtigten Vorwurf der Scheinselbständigkeit aus der Welt schaffen.
      5 2 Melden
    • theluke 21.11.2017 12:45
      Highlight Wer selbstaendig ist hat doch keine einschnitte?
      3 4 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.11.2017 05:22
    Highlight Taxis sind in einer kleinen Stadt wie Zürich sowieso nur dekadenter Luxus. Kauft euch ein Velo, geht zu Fuss oder benutzt den sowieso schon existierenden ÖV.

    Eine einzige Taxizentrale würde mehr als ausreichen, denn in den meisten Fällen handelt es sich um Leerfahrten oder Drogenkurierdienste. Ansonsten stehen die Autos nur rum. Uber ist sowieso "uberflussig".
    26 122 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.11.2017 07:04
      Highlight Eine einzige Zentrale würde genügen?
      Der Begriff "Monopol"sagt ihnen etwas oder?
      29 2 Melden
    • mountaineer 21.11.2017 07:11
      Highlight Die Taxis stehen deswegen so viel rum, weil sie für den grössten Teil der Bevölkerung schon heute prohibitiv teuer sind.
      33 1 Melden
    • chnobli1896 21.11.2017 07:21
      Highlight Finde das mit dem Velo, zu Fuss und ÖV vor allem für Touristen zu kurz gegriffen. Ausserdem gibt es (Geschäfts-)Leute welche gerne ohne Umschweife von A nach B kommen und dann gibt es noch Leute die betrunken sind und nicht laufen wollen (um diese Uhrzeit fährt normalerweise kein ÖV mehr und ein Velo ist dann auch nicht mehr zu empfehlen ;-) )

      Uber (und auch sonst Taxis, halt teurer) ist sinnvoll für Leute wie mich, die ein paar Mal im Jahr auf einen Nachtzug angewiesen sind und den aus diversen Gründen (Hält an jeder Station, betrunkene Leute, schlafe ein) nicht nehmen wollen.
      33 0 Melden
    • tomdance 21.11.2017 07:44
      Highlight Drogenkurierdienste? Belege? Quellenhinweis? Eigene Erfahrung? Das tönt nach einer interessanten Geschichte.
      17 0 Melden
    • dop_forever 21.11.2017 07:54
      Highlight Genau. Und die Touristen transportieren ihre Koffer auf dem gemieteten Fahrrad. Der Nachtschwärmer, der kein Tram mehr hat pennt auf der Strasse. Die alte Dame, die zu Fuss nicht mehr einkaufen gehen kann, verhungert, da sie kein Internet hat. Das geh-behinderte Kind wird nicht mehr zur Schule gehen, weil die Eltern arbeiten und nicht zur Schule fahren können.

      Brauchen Sie noch mehr Beispiele?
      34 4 Melden
    • zzZüri 21.11.2017 08:13
      Highlight Die Städtler intressieren sich auch eher weniger für Taxis. Soll aber auch Leute geben, die bis in die Nacht arbeiten und keinen Zug mehr nach Hause haben. Mit dem Fahrad nach der Arbeit noch schnell nach Bülach fahren?

      Drogenkurierdienst, Uber überflüssig und und. Was du alles weisst..
      12 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.11.2017 08:36
      Highlight Wer lesen kann ist im Vorteil: Die meisten Taxis stehen rum. Es hat auch nachher für Touris und Business People immer noch genügend Taxis. Dafür reicht eine Zentrale. Was das Monopol betrifft, kosten heute Taxis doch schon alle gleich viel.
      5 19 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.11.2017 08:38
      Highlight @dop_forever: Kinder, Taxi, Schule? Genau! LOL. Die alte Dame ohne Internet kann sich den Taxikurier eh nicht leisten, da die Rente nicht reicht. Also gibt's noch mehr Beispiele aus Absurdistan?
      5 17 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.11.2017 09:45
      Highlight zzZüri: Man ist ja nicht mehr so ganz jung und kennt so einige Leute aus allen Schichten. Und ich weiss es aus erster Hand, dass das stattfindet. Manchmal direkt, meistens als eingebundener Chauffeur. Das ist für Taxifahrer lukrativ. Es gibt Taxifahrer UND Taxifahrer.

      https://www.derbund.ch/bern/nachrichten/Spaetes-Urteil-gegen-Drogenchauffeur/story/28739344
      http://zauberpilzblog.net/blog/2015/02/16/drogen-taxi-koks-taxi-gibts-das-wirklich/
      https://www.welt.de/regionales/bayern/article151985929/Muenchner-Polizei-zieht-Kokain-Taxi-aus-dem-Verkehr.html
      1 8 Melden
    • mountaineer 21.11.2017 10:25
      Highlight @Silent Speaker:
      - In Zürich kosten die Taxis nicht mehr alle gleichviel. In St. Gallen auch nicht.
      - Bloss weil die alte Dame nicht mehr gut zu Fuss ist, ist sie noch lange nicht arm.
      11 0 Melden
    • dop_forever 21.11.2017 11:26
      Highlight @Silent Speaker:
      Da muss ich Sie korrigieren. Ich kenne Kinder, die so zur Schule gebracht werden müssen, da sie sonst keine andere Möglichkeit haben (gehbehindert).
      Weiter kenne ich auch ältere Damen, die das Angebot nutzen für einen Pauschalpreis, der bezahlbar ist, da sie einfach sonst nicht einkaufen könnten. Die netten Damen und Herren vom Taxi-Dienst helfen ihr auch beim Tragen. Super Dienstleistung.
      7 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 21.11.2017 17:15
      Highlight Es gibt Schulbusse, auch solche, die vor die Haustür fahren, und Pro Infirmis. Weiter gibt es auch die Option Nachbarn, freiwillige Helfer und Arbeitslose.

      Also ich sehe da keine dringend notwendige Abhängigkeit von Taxis. Also das ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen, deswegen die übermässig vielen Taxis auf Zürich's Strassen zu rechtfertigen. War vor 15 Minuten am HB. Stehen alle rum, die Taxis.
      0 2 Melden
  • Mia_san_mia 21.11.2017 04:01
    Highlight Super, noch teurer??
    36 13 Melden

Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

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Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die an Dramatik einem Theaterstück in nichts nachstehen. Eine solche Geschichte spielt sich derzeit in der Gemeinde Herrliberg an der Zürcher Goldküste ab. Zunächst einmal sollen hier die Figuren der Handlung eingeführt werden.

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