Schweiz

Gemüse, Reis, Schokolade: Alles da, alles zum selber Abpacken. watson

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

04.03.17, 14:18 05.03.17, 14:02
Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher Kreis 5, wo der Laden liegt.

Was ist Zero Waste?

Zero Waste basiert auf fünf Punkten – den fünf R's: Refuse, reduce, reuse, repair and recycle. Auf Deutsch: Vermeiden, reduzieren, wiederverwerten, reparieren und recyceln.

Wer im «Foifi» einkauft, sollte sein eigenes Säckli mitnehmen. Die Lebensmittel, von denen es eine Menge gibt, werden von jedem alleine abgepackt, gewogen und an der Kasse bezahlt. Mit dem Offenverkauf der Ware wird eine Menge Abfall gespart. Es gibt keinen Plastik, keinen Karton oder sonstige überschüssige Verpackungen.

Der erste Zero-Waste-Laden in Zürich

Neben lokalem Bio-Gemüse und Früchten – Bananen gibt's nicht – findet sich alles mögliche. 50 Behälter bieten verschiedene Reis-, Korn- und Nudelsorten an, von denen die Kunden so viel abschöpfen können, wie sie brauchen. Auch Süssigkeiten und Hygieneartikel verkauft man im «Foifi» und sogar Gin kann abgefüllt werden. 

Dass sich der Laden im Kreis 5 befindet, dem Zürcher Industriequartier mit all seinen Banken und Geschäften, ist kein Zufall, meint Tara Welschinger, eine der vier Mitbetreiber des «Foifi». Ihr Credo ist die Entschleunigung des Alltags. Ihr ist bewusst, dass es ein Luxus ist, sich Zeit zu lassen beim Einkauf und manchmal auch eine Last, ständig irgendwelche Behälter mitzutragen. Deshalb will sie den Leuten einen möglichst leichten Einstieg zu Zero Waste bieten. 

«14-jährige Mädchen machen schon jetzt ihre Schminke selber, das ist absolut hip!»

«Wenn du etwas brauchst, aber keine Zeit hast, kannst du mir einfach ein Mail schreiben. Ich packe es für dich ab und stelle es bereit – kein Problem», sagt Welschinger. Neben der Ware sollen in Zukunft auch Workshops im «Foifi» angeboten werden. «Dort wird man alles mögliche lernen können. Wie man seinen persönlichen Abfall möglichst reduziert oder Kosmetika selber macht», beschreibt Welschinger. 

Die Do-It-Yourself-Philosophie ist im ganzen Laden spürbar. Ablagen, Dekoration und Mobiliar wurden aus altem Zeugs gebastelt und könnten genauso von Kunststudenten stammen. 

Welschinger ist überzeugt, dass die Zero-Waste- und Do-It-Yourself-Kultur erfolgreich sein wird: «In ein paar Jahren wird man sich gar nicht mehr vorstellen können, anders einzukaufen. Das ist ein Lebenswandel der sich schnell verbreiten wird. 14-jährige Mädchen machen schon jetzt ihre Schminke selber, das ist absolut hip!»

Umfrage

Wie findest du den Zero-Waste-Laden?

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3,872 Votes zu: Wie findest du den Zero-Waste-Laden?

  • 84%Super Sache!
  • 16%Ach, ist doch Hippiekacke.

Der Erfolg gibt ihr bis jetzt recht. Das Foifi wurde grösstenteils durch ein Crowdfunding finanziert und übertraf den Zielbetrag um fast 10'000 Franken. 

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124Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lobin 06.03.2017 13:17
    Highlight Das ist cool und im Grundsatz richtig. Ich sehe es aber trotzdem als reinen Ablasshandel. Man spart ein oder zwei Plastiksäckli und kann darum dann ruhigen Gewissens mit seinem SUV 2km nach Hause fahren.
    Ich denke einfach es gibt grössere Umweltprobleme in der Schweiz als diese.
    10 5 Melden
  • rogerml 06.03.2017 11:13
    Highlight Wie von anderen LeserInnen bereits erwähnt gibt es in Luzern bereits einen entsprechenden Laden. Aber auch das ist nicht ganz richtig.
    Seit ca. 38 Jahren gibt es das s'Gänterli an der Vonmattstrasse 50. Da wird "ohne Verpackung" längstens gepflegt. Nur eher auf der alternativen Schiene. Dort wird übrigens auch Brot produziert.
    5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.03.2017 06:36
    Highlight Ich esse und koche direkt im Laden.
    20 1 Melden
  • DocM 05.03.2017 22:57
    Highlight Das erinnert mich an ein Revival. Vor 35 Jahren ging ich mit dem Milchkessi in die Käserei, die Äpfel hat man sich ausgewählt und wurden in den Jutesack gelegt etc. etc. Dann kamen die "Hygiene" Richtlinien und vorbei war.

    Aus meiner Sicht ist der Laden Hipstershit hoch fünf, doch wenn es ein Weg zum "Tante Emma" Lädeli ist, viel Glück, denn ich kaufe regional direkt beim Bauern.
    27 9 Melden
    • NoBrainer 05.03.2017 23:58
      Highlight Kennen Sie überhaupt das Team und die Menschen, die hinter diesen Konzepten stehen? Hipstershit? Ernsthaft? What is wrong with you people? Weshalb muss alles mit null Wertschätzung kommentiert werden?
      16 21 Melden
    • DocM 06.03.2017 08:34
      Highlight @NoBrainer: Muss ich jedes copy/paste Konzept toll finden??
      11 5 Melden
    • Lami23 06.03.2017 09:10
      Highlight Es ist egal ob es neu ist oder nicht. Entscheidend ist, dass es das richtige ist.
      5 2 Melden
  • Süffu 05.03.2017 22:01
    Highlight Ohne Hipster-Touch wäre es mir lieber aber ist ne super Sache. Nicht nur für ganz grüne sondern auch für allein lebende und/oder ältere Personen, welche nicht so grosse Portionen brauchen. Würde dieses Angebot sofort nutzen wenn es ds in meiner Nähe gäbe. Leider sind bei uns alle "Miuchlädeli" ausgestorben, es gibt nur noch einen Metzger und der Gemüsestand drn es von Zeit zu Zeit hat, importiert aus aller Herren Ländern, da sehe ich dann drn Vorteil zu den zwei grossen orangenen nicht mehr. (Auf dem Märit ken ich mittlerweile zu viele Leute, da fehlt mir manchmal die Lust Stunden zu plaudern)
    6 3 Melden
  • LubiM 05.03.2017 20:18
    Highlight Wie wird das eigentlich gemacht bezüglich dem Recht?
    Herkunftsdeklaration und -kontrolle?
    Zutaten?
    Allergene?
    MHD?
    Im Moment ist das Gesetz noch ziemlich lasch bezüglich Offenverkauf, dies ändert jedoch ab dem 1. Mai. Klar hats eine Übergangsfrist, aber da muss man sich schon überlegen.
    12 0 Melden
  • BRO 05.03.2017 11:41
    Highlight Schöne Sache.

    Nur sind die Vorteile von Verpackungen nicht von der Hand zu weisen. (Transport, Haltbarkeit, effiziente Lagerung, Hygiene etc.) Es gibt ja schliesslich ein Grund für den übermässigen Einsatz von Kunststoff. Die Zukunft könnte neuen Materialien auf Pilz-, Disteln-, Schalentierbasis gehören. Es ist wie mit Asbest: Konkurrenzlose Eigenschaften, nur leider schädlich bei "unsachgemässer" Handhabung.
    34 3 Melden
  • demokrit 05.03.2017 09:55
    Highlight http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/luzern/Hier-ist-verpackte-Ware-tabu;art9647,980303
    6 1 Melden
  • ma vaff... 04.03.2017 23:07
    Highlight Bitzeli von Vorgestern...Gibts in Biel schon lange...ohne superduperhipster-Touch...
    Dennoch finde ich solche Läden top...
    70 9 Melden
    • NoBrainer 04.03.2017 23:16
      Highlight Und vor Biel gabs in der ganzen Westschweiz schon Offenverkauflädeli - ist doch super... in den nächsten Monaten eröffnen noch weitere Unverpackt-Läden von Basel über Winti nach Bülach bis hin zu Zug - und warum superduperhipster?
      28 15 Melden
    • ma vaff... 05.03.2017 09:12
      Highlight Ich finde es ja super, dass ein Umdenken stattfindet. Hoffentlich ist es nachhaltig und nicht nur ein vorübergehender Trend, bei dem alle mitmachen, weils halt grad In ist.
      18 3 Melden
    • Mia_san_mia 05.03.2017 09:38
      Highlight @NoBrainer: Weil in diesen Läden nur solche Superduperhipster unterwegs sein werden...
      14 9 Melden
    • NoBrainer 05.03.2017 16:05
      Highlight @Mia_san_mia: was für ein hahnebüchenes Vorurteil ist das denn? Muss denn alles ein Label haben? In welche Schublade werden Sie wohl gesteckt?
      4 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 22:02
    Highlight Hip-hip-hurra, das Hipster-Lädeli ist da. Jetzt ist's trendy mit einem Sack voller Töpferware einkaufen zu gehen. Ich schleppe also sechs 2-Litter-Flaschen für Mineralwasser ins ÖkoLädeli, ein Milchkesseli, sieben wieder verwendbare Joghurtbecher, acht Töpfchen für Honig und Konfi... Und am Ende bugsiere ich alles in meinen 2-CV, den ich vor der Lädeli-Türe parkiert habe, um mit ihm zurück aufs Land zu fahren. Ein einfacher Dreisatz beantwortet die Frage: Wie viel CO2 habe ich auf die trendige Art gespart?
    74 84 Melden
    • JaxxxHollah 04.03.2017 22:37
      Highlight Ich hoffe sehr du trinkst Wasser einfach aus der Leitung. Dann muss nix geschleppt werden.
      102 14 Melden
    • Nick Name 04.03.2017 22:50
      Highlight Und was möchten Sie uns mitteilen?
      33 13 Melden
    • NoBrainer 04.03.2017 23:21
      Highlight Aus meiner bescheidenen Sicht kommt die persönliche Abfallreduzierung aus einer intrinsischen Motivation - Ihnen ist das zu viel Aufwand oder Sie sehen es als ein lächerliches Vorhaben - jedem das seine oder ihrige 😉
      30 7 Melden
    • trio 05.03.2017 09:31
      Highlight Lass es einfach!
      10 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.03.2017 12:42
      Highlight Ich finde die Idee gut - für das Dorflädeli um die Ecke. Aber in der Stadt einkaufen und auf dem Land wohnen...? Illusorisch.
      8 8 Melden
    • trio 05.03.2017 21:51
      Highlight @Maria
      Das war auch nie die Idee.
      3 0 Melden
  • Julietta 04.03.2017 21:41
    Highlight Wasserflasche und To go Becher aus Edelstahl (Wasserflasche am Hahnen auffüüllen, To go Becher statt Einwegbecher füllen lassen)
    -Asialäden, türkische Läden etc. (oftmals Reis, Linsen etc. Im Offenverkauf)


    Bis jetzt habe ich in allen Läden nur gute Erfahrungen gemacht. Oft dürfen die Gefässe nicht hinter die Ladentheke wegen den Hygienevorschriften, aber hinhalten und reinlegen lassen geht eigentlich immer. Viele freuen sich sogar, schlussendlich sparen auch sie sich die Verpackung

    In diesem Sinn, allen ein frohes Einkaufen und viele neue Ideen 😉

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    15 7 Melden
    • Rendel 04.03.2017 23:11
      Highlight Wie wägt der Metzger dann das Fleisch, wenn die Tupperware nicht auf die Waage darf. Dann braucht er zum Wägen ja doch ein Plastikpapierli.
      18 6 Melden
    • SanchoPanza 05.03.2017 09:29
      Highlight @Rendel, ich hab das noch nie gemacht aber ist sicher kein Proble: Jede Waage hat die Funktion zu Nullen. Sprich: Tupperware auf die Waage, nullen, Fleisch rein und gut ist.
      6 4 Melden
    • SanchoPanza 05.03.2017 09:29
      Highlight @Rendel, hups, falscher Kommentar :D
      sry
      2 1 Melden
  • Julietta 04.03.2017 21:40
    Highlight Für Alle, die den Laden als gute Idee empfinden, ihn aber nicht nutzen können (Weg, Kosten), es gibt viele Möglichkeiten, unverpackt einzukaufen:

    -Metzger (Tuppergeschirr)
    -Beck (Stoffsack)
    -Markt oder Detailhändler (Wäschenetze, Stoffsäcke für Gemüse und Früchte)
    -Mühle (verkaufen Mehl in grossen Säcken, evtl. mit Bekannten teilen)
    -sämtliche Offentheken (Tuppergeschirr für Käse, Oliven, frische Teigwaren etc)
    -Hofläden (Diverses, z. B. für Eier einen gebrauchten Karton mitnehmen)

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    32 8 Melden
    • Rendel 04.03.2017 22:48
      Highlight Und wie oft fahren sie Auto und fliegen in den Uraub?
      36 56 Melden
    • Lami23 04.03.2017 23:48
      Highlight Stimmt, es reicht nicht, irgendwo gut anzufangen, wichtig ist auch schlechtes zu suchen und hervorzuheben. Einfacher als etwas bei sich ändern.
      72 8 Melden
    • Julietta 05.03.2017 07:19
      Highlight @Rendel
      Kann es sein, dass du einfach Unfrieden stiften willst?

      Ich kann verstehen, wenn dir dieses Thema vielleicht nicht zusagt, aber dann lass doch den Anderen die Freude daran.

      Auch viele kleine Dinge ergeben irgendwann etwas Grosses und je mehr Leute etwas dazu beitragen, desto besser.

      Und um deine Frage noch zu beantworten: Ich bin noch nie geflogen. Das Auto ist vielleicht ein Minuspunkt, aber wer ist schon perfekt?

      Dn schöne Sunntig!
      32 6 Melden
    • Rendel 05.03.2017 11:22
      Highlight Mir sagt Umweltschutz sogar sehr zu und ich bemühe mich seit 40 Jahren darum, der Umwelt wenig zu schaden. Mir geht es um die Verhältnisse von Schaden. Am besten da anfangen, wo der grösste Schaden entsteht oder die grossen Schäden. Keine synthetischen Kleider tragen, besonders kein Faserpelz. Möglichst aufs Auto und Flugreisen verzichten. Keine Aludosen kaufen usw.
      16 1 Melden
    • Julietta 05.03.2017 19:30
      Highlight Dann habe ich dich falsch eingeschätzt. Bitte entschuldige!
      2 0 Melden
    • Lami23 06.03.2017 09:09
      Highlight Ich finde auch, dass es natürlich grössere, einschneidendere Massnahmen gibt. Trozdem ist Verpackung nicht zu unterschätzen und auch schon ein guter Anfang.
      2 0 Melden
  • Rendel 04.03.2017 21:10
    Highlight Werd ich in dem Laden bedient, wenn ich mit dem Plastiksäckli komme?
    22 13 Melden
    • Julietta 04.03.2017 21:42
      Highlight Warum auch nicht? Du verwendest es ja ein zweites Mal. Besser als nach der ersten Nutzung wegwerfen ist es auf jeden Fall. ☺️
      31 3 Melden
    • Rendel 04.03.2017 22:17
      Highlight Woher willst du das wissen Julia?
      5 32 Melden
    • Julietta 04.03.2017 22:25
      Highlight Kaufst du extra Plastiksäckli um in dem Laden einzukaufen? 😂

      Du hast natürlich Recht, ich weiss weder, ob du wirklich bedient wirst, noch ob das Säckli wiederverwendet ist, aber ich hoffe auf beides. 😉
      36 1 Melden
    • NoBrainer 04.03.2017 23:26
      Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie NICHT bedient werden. Warum auch? Sind ja keine Ökoterroristen, sondern bieten eine Alternative zum gängigen Konsum und zu gängigen Produkten an.
      28 4 Melden
    • Rendel 05.03.2017 00:00
      Highlight Ich kaufe gar keine Plastiksäckli, sehe aber öfters Menschen die ganze Rollen kaufen.
      8 6 Melden
  • aacool 04.03.2017 21:02
    Highlight Viele Kommentare hier finde ich einfach nur noch zum kotzen. Ob dieser Laden nun Hip oder trendig ist oder nicht, ist doch völlig egal! Seid doch froh, dass es wenigstens ein sinnvoller Trend ist. Wenn ihr statt darüber zu motzen das Konzept unterstützen würdet, merken auch die Grossverteiler dass sie etwas ändern müssen. Und dann ist es nicht mehr Hip, sondern mainstream. Dann könnt auch ihr, total seriösen Bürger, dort einkaufen gehen. Aber ja, hauptsache erst mal meckern!
    141 15 Melden
  • Digital Swiss 04.03.2017 20:58
    Highlight Find ich eine super Sache! Verringern ist gut, vermeiden ist besser. Generell ist weniger Verschwendung nachhaltiger als weniger Verpackung und ich hoffe dass wir auch diesen Evolutionsschritt zusammen schaffen.
    47 3 Melden
  • Olf 04.03.2017 20:41
    Highlight Der Verpackungsplastik wird übrigens grösstmehrheitlich aus Naphta hergestellt, einem Nebenprodukt aus der Rohöldistillation. Der Verbrauch von Plastik hat also keine Auswirkungen auf die Fördermenge.
    20 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 22:10
      Highlight Das mag ja sein, aber irgendwo landen die Säckli ja trotzdem, oder? Zum Beispiel in der Verbrennung, oder schlimmer in der Natur, dem offenen Ozean, wo dann Tiere daran verenden. Du denkst zu wenig weit.
      50 5 Melden
  • whatthepuck 04.03.2017 18:37
    Highlight Das Konzept finde ich gut; dass das ganze wieder diesen ekligen Hipster-Mief aus der Zürcher Innenstadt haben muss, nervt hingegen. Sowas sollte sofort selbstverständlich und mainstream werden. Dieses Ladenkonzept muss nicht hip sondern einfach vernünftig sein.
    106 18 Melden
    • seventhinkingsteps 04.03.2017 22:50
      Highlight Dein Kommentar wäre auch ohne die Diffamierung ausgekommen. Sollte auch einfach vernünftig sein...
      21 20 Melden
    • NoBrainer 04.03.2017 23:29
      Highlight Hipster-Mief? Echt jetzt? Schade um Ihren ansonsten guten Kommentar.
      18 18 Melden
    • Mia_san_mia 05.03.2017 09:41
      Highlight @ whatthepuck: genau so ist es, das nervt...
      6 7 Melden
  • kleiner_Schurke 04.03.2017 16:50
    Highlight Ich kann mich noch gut erinnern, als der Trend aufkam alles in Plastik zu verpacken und von sonstwoher zu liefern. Die Leute haben sich nicht wenig dagegen gewehrt. Doch Migros und Coop waren auf Dauer stärker und die vielen kleinen Läden verschwanden. Dabei hatte der Bäcker sein Mehl in der Dorfmühle gekauft. Der Bauer brachte seine Milch in die Käserei, die Kuh zum Metzger. Diese wiederum belieferten die Restaurants. Die Wegen waren kurz, die Ware frisch und man kann die Lieferanten persönlich. Seltsam das man uns das jetzt als den neuesten Trend verkaufen will. Gegen Aufpreis versteht sich.
    116 23 Melden
    • Blaugrana 04.03.2017 17:54
      Highlight Wieso denn 'neuer Trend'? Behauptet doch niemand. Dorfmühle, so ein Unsinn. Sei doch happy dass Du jetzt eine Art von Angebot in der Stadt haben kannst, welches auch auf dem Land schon lange eher eine vage Erinnerung als reale Alternative ist. Und ja, der Liter Milch kostet in der Schweiz schon seit längerem nicht mehr 50 Rappen.
      40 14 Melden
    • kleiner_Schurke 04.03.2017 18:27
      Highlight Warum ist die Dorfmühle ein Unsinn? Der Müller in unserer Gemeinde lebte von der Mehl Herstellung. Er kaufte den Weizen den der Bauer anbaute. Sein Mehl verkaufte er den Bäckereien von den es in der Gemeinde mit 3000 Einwohnern 7 gab. Für mich war diese Welt real und keineswegs ein vage Erinnerung. Vor 30 Jahren haben mir irgendwelche Schlaumeier weiss machen wollen dieses System wäre veraltet und würde nicht rentieren. Nun kommen andere Schlaumeier und behaupten das genaue Gegenteil und feiern sich als grün und ökologisch oder weiss sonst noch was.
      57 6 Melden
    • seventhinkingsteps 04.03.2017 22:52
      Highlight Nicht nur das. Man sagt, dass alte System rentiere besser als das jetzige...
      9 1 Melden
  • Majoras Maske 04.03.2017 16:50
    Highlight Ich finde das ein sehr interessantes Konzept und finde es auch gut. Nicht immer, aber häufig nerven mich die doppelt und dreifach verpackten Dinge bei den Grossverteilern. Wenn man diesen Plastikberg dann zumindest wie Petflaschen zurück bringen könnte...
    62 9 Melden
    • Nevermind 04.03.2017 17:02
      Highlight Man kann alles im Laden auspacken und direkt dort entsorgen. Wenn man will.
      16 46 Melden
    • Mia_san_mia 04.03.2017 17:12
      Highlight Was ist daran interessant? Das ist einfach so wies früher war...
      27 10 Melden
    • Majoras Maske 04.03.2017 17:41
      Highlight Na ja, "früher" war ich eben noch nicht geboren und ich denke, einfach, dass ein solches System besser ist.

      Und sorry, ich würde mich ja in Grund und Boden schämen im Coop alles auszupacken und es dort in den Müll zu werfen. Für mich ist das nichts. Ausserdem geht es darum, dass das Plastik dank einer Sammelstelle beim Grossverteiler recycelt würde und nicht darum, wo ich den Müll entsorgen kann.

      Hätte ich das Nötige Kleingeld, ich würde einen solchen Laden gleich selber in unserem Städtli eröffnen, so überzeugt bin ich davon.
      53 8 Melden
    • Nevermind 04.03.2017 17:50
      Highlight Wenn der grossverteiler jeden Abend den eigenen Müll bezahlen müsste, fände er sehr schnell sparpotezial.
      46 3 Melden
    • Majoras Maske 04.03.2017 18:14
      Highlight Okay, ja, das ist ein gutes Argument. :-)
      24 1 Melden
    • Avery 05.03.2017 17:21
      Highlight Klar packe ich z.B.den Aufschnitt im Laden aus, damit ich die Verpackung gleich vor Ort wegschmeissen kann. Soviel Zeit, um mit jedem Artikel nach einem Grosseinkauf zu verfahren, habe ich vielleich wenn ich pensioniert bin ;)
      1 0 Melden
  • Igloo 04.03.2017 16:28
    Highlight Ist doch nur eine Verschiebung des Problems, nicht? Abfall gibts sowieso, nur entsorgt diesen halt der Laden anstatt der Kunde :-) BTW: Super kleines Sortiment, aber es gibt getrocknete Preiselbeeren, Maulbeeren, Hanföl und viele weitere Körnli Sorten... und Binden zum Waschen... wie praktisch 😂 Gewaschen wird mit Vollwaschmittel zum selber Abfüllen, mit einer Waschmaschine, die wohl ohne Sagex, Plastik und Karton geliefert wird...? 😂
    30 70 Melden
    • Lichtblau 04.03.2017 18:11
      Highlight VollKORNwaschmittel, soviel Zeit muss sein :-)

      Sieht nett aus, der Laden. Gucke sicher demnächst mal rein.
      15 4 Melden
    • Toastface Chillah 04.03.2017 18:13
      Highlight Ist nicht unbedingt nur eine Verschiebung des Problems, sondern es kann durchaus eine Besserung bewirken. Ob jetzt in Grossverteiler 100 1kg-Pakete Mehl verkauft werden oder ob ein Laden wie dieser einen 100kg-Sack (am besten einen wiederbefüllbaren) bezieht macht einen grossen Unterschied. Deshalb sind beispielsweise auch die Gebinde für die Gastronomie generell grösser als diejenigen für die Endverbraucher.
      39 1 Melden
  • Blaugrana 04.03.2017 16:24
    Highlight Schon erstaunlich wie viele Leute hier rummaulen der Laden sei zu teuer & Hipster und was weiss ich. Geht doch zuerst mal hin und schaut's euch an! Der Laden hat heute eröffnet laut homepage, zuerst verifizieren dann rummeckern bitte, sonst gehören eure Beiträge in die Kategorie "Alternative Facts".
    76 20 Melden
    • kleiner_Schurke 04.03.2017 16:44
      Highlight Gesehen in Marokko vor vielen Jahren: Die Leute füllen Teigwahren in Behälter die sie selber zum Supermarkt mitbringen. Mein Onkel hatte eine Bäckerei. Hefe, Kaffee, Mehl, Erbsen, Gries usw. konnte man in mitgebrachte Behälter füllen und mitnehmen. In der Dorfkäserei habe ich Milch geholt im mitgebrachten Pintli. Was die dort in dem Laden bieten ist weder neu noch originell, das kann man allenfalls irgendwelchen Hipstern in der Stadt vormachen. Und wie gesagt funktioniert jeder orientalische Basar genau so. Also was bitte soll denn nun so schrecklich innovativ sein an diesem Laden?
      44 29 Melden
    • Majoras Maske 04.03.2017 17:01
      Highlight Das er das Ganze ermöglich und es ein Laden in Zürich ist und kein Basar im Marokko.
      57 12 Melden
    • demokrit 04.03.2017 17:38
      Highlight "Also was bitte soll denn nun so schrecklich innovativ sein an diesem Laden?"

      Innovativ ist so gut wie gar nichts auf der Welt. Es ist ein gutes Nischenangebot, das geeignet ist, die Warenkunde zu fördern und vielleicht sogar die Grossverteiler positiv beeinflusst.
      31 6 Melden
    • dmark 04.03.2017 17:55
      Highlight Es ist keine Nische, sondern einfach eine Rückkehr zum "klassischen Tante Emma Laden". Nur halt eben mit Aufpreis. Genauso wie es der kl. Schurke beschrieben hat. Ältere von uns können sich daran noch gut erinnern. Für die Jüngeren hier ist es halt neu.
      37 4 Melden
    • Blaugrana 04.03.2017 18:01
      Highlight Schon lustig wie gewisse Leute etwas mies machen wollen, das ihnen ja keinen einzigen Nachteil bringt. Nutzt diese Alternative und helft damit mit ein kleines bisschen Ressourcenverschwendung zu vermeiden, oder geht halt weiter zu MigrosCoop und verhelft denen zu Milliardengewinnen. Mal schauen ob das Genöle auch so laut ist wenn der nächste Quartierladen einem Coop Pronto weichen muss...
      20 11 Melden
    • demokrit 04.03.2017 18:09
      Highlight Eine Marktnische.
      2 5 Melden
    • Lichtblau 04.03.2017 18:31
      Highlight Da ich je länger je mehr zur "Früher-war-vieles-besser-Fraktion" gehöre, schätze ich eben gerade das nostalgische und nichtinnovative an solchen Läden. Ach, der Bäcker, das Milchgeschäft, der "Kolonialwarenwaren"-Händler (!) und der Tabakladen mit anrüchigen Magazinen unterm Ladentisch im Zürcher Seefeld ...

      Ja, ich weiss: Frech die Vergangenheit loben und dabei Internet benutzen. Für mich ist mein iPad auch der Eingang zu Alibabas Höhle. Aber damals hat man nichts vermisst.
      17 3 Melden
    • Nick Name 04.03.2017 22:53
      Highlight @Schurke:
      Innovativ nicht wirklich. Bisher gings in Richtung immer mehr Abfall, jetzt kehrts (jedenfalls in unsere Breitengraden...) vielleicht langsam wieder.

      Das ist ganz einfach vernünftig.

      Wenn man ein wenig über die eigene Nasenspitze hinausdenkt.
      9 2 Melden
    • NoBrainer 04.03.2017 23:38
      Highlight Danke Blaugrana - bin da Ihrer Meinung. Frage an alle anderen - irgendwelche Projekte, Konzepte, Ideen, Umsetzungen, die angeschaut und erlebt werden können und hinter denen Ihre Namen stehen? Ja? Nein? Vielleicht?
      0 4 Melden
    • kleiner_Schurke 05.03.2017 00:42
      Highlight Die Welt wird wohl kaum in einem trendigen Lebensmittel-Laden in Zürich gerettet....
      8 12 Melden
    • kleiner_Schurke 05.03.2017 12:09
      Highlight Nein die Welt wird nicht mit einem trendigen Lebensmittel Laden in Zürich gerettet, definitiv nicht!
      6 3 Melden
  • Daniel Martinelli 04.03.2017 16:03
    Highlight Nicht nur, dass die Preise in diesem Laden bescheuert hoch sind, es ist einfach eine Yverarschung der Kunden. Das schlechte Gewissen wird ausgenutzt um überproportional Kasse zu machen.
    27 51 Melden
    • CASSIO 04.03.2017 16:40
      Highlight Martinelli, wenn die Preise "zu hoch" sind, dann bleiben die Kunden aus, einfache marktwirtschaftliche Regel. Und dass die Konsumenten in Zürich ein schlechtes Gewissen hätten, ist mir angesichts des Shoppingverhaltens in Läden wie H&M, Zara usw usf etwas ganz Neues.
      42 6 Melden
  • Menel 04.03.2017 15:59
    Highlight Interessant zu wissen:

    3 3 Melden
    • j0nas 04.03.2017 16:52
      Highlight Bei Zero Waste geht es meines Wissens nichts (nur) um Littering sondern primär darum, das Verpackungen Ökologisch nicht Sinnvoll sind.
      16 4 Melden
    • Menel 04.03.2017 23:00
      Highlight Ja, aber es geht auch darum, dass Verpackung eigentlich das Problem von den Produzenten und nicht von den Konsumenten sein sollte.
      10 0 Melden
    • Menel 04.03.2017 23:38
      Highlight Verpackung kann auch ökologisch sinnvoll sein, zB. wenn man sie kompostieren könnte.
      6 3 Melden
    • trio 05.03.2017 09:44
      Highlight @Menel
      Das ökologisch kannst du weglassen. Verpackung kann sinnvoll sein. Kompostierbare Verpackungen sind nicht automatisch ökologisch.
      2 0 Melden
    • SelmaZ 06.03.2017 10:28
      Highlight Wieso denken eigentlich so viele Menschen, dass kompostierbare Verpackungen ökologisch sind? Dass eine Verpackung nicht nur entsorgt, sondern zuvor auch noch hergestellt werden muss, sollte eigentlich jedem klar sein. Das kompostierbare Säcklein ist in der Produktion jedoch viel belastender für die Umwelt als ein Plastiksäcklein. Trotzdem fühlen sich Menschen, die ein kompostierbares Säcklein für 20 Minuten nutzen und dann wegwerfen super ökologisch.
      1 0 Melden
  • Maya Eldorado 04.03.2017 15:55
    Highlight Wie sich doch die Zeiten ändern!
    Ich bin 1947 geboren. Wenn ich als kleines Mädchen bei meiner Grossmutter in den Ferien war, besuchte ich auch gerne meine Grosstante im gleichen Haus im ebenerdigen Keller. Dort hatte sie einen Laden. Das war wohl einer der letzten Zero-waste-Läden.
    Jetzt kann ich erleben, wie das jetzt plötzlich Mode und hip wird.
    Diesmal könnte es aber auch an der viel stärker vorgeschriebenen Hygiene scheitern.
    Was ordentlich verpackt ist, ist hygienisch.
    54 5 Melden
  • mortiferus 04.03.2017 15:31
    Highlight Was wir in unserer Luxus Gesellschaft so tun um Ressourcen und die Umwelt zu schonen ist doch für die Füxe. Wir konsumieren unter dem Strich mehr und werden auch mehr. Dann ist das auch nur Pflästerlipolitik. Den dort wo man wirklich sparen oder schonen müsste tuts richtig weh und das werden wir uns nie antun. Zb. Individualverkehr (Abrieb von Autopneus, Abgase, Strassenbau) oder Einschränken der Mobilität auf das was man aus eigener Muskelkraft schaft (also nix mehr mit um die Welt jeten) usw. Das was wir meinen zu tun ist beruhigt höchstens das Gewissen. Was solls alles hat mal ein Ende.
    31 10 Melden
    • Andi Amo 05.03.2017 03:23
      Highlight Es ist leider ein Witz, was wir mit einzelnen Aktionen wie diesen zu bewirken versuchen und ja, es ist unterm Strich wirklich nur für s Gewissen. Die Schweiz ist ein kleines Tüpfelchen in der Welt, was dieses Lädeli gesamthaft in einem Jahr an Verpackung einspart, wird wohl in einer Woche in einer einzigen Walmart-Filiale irgendwo in den USA oder Mexico an Plasticksäckli zum tragen von bereits verpackten Artikel verschwendet! Vielleicht sollten wir beginnen, grösser zu denken!
      1 1 Melden
    • 's all good, man! 05.03.2017 10:28
      Highlight Ganz unrecht hast du sicher nicht, aber letzten Endes ist es auch nur eine Ausrede, weiterhin nichts zu verändern. Viele kleine Tropfen und so... Wenn man gar nichts tut, ändert sich auch nie was und es braucht auch einfach Vorreiter, die mit gutem Beispiel vorangehen.
      6 1 Melden
  • kleiner_Schurke 04.03.2017 15:17
    Highlight Jeder orientalische Basar funktioniert so....
    37 4 Melden
    • Lami23 04.03.2017 23:52
      Highlight und das ist gut so ;-)
      4 0 Melden
    • trio 05.03.2017 09:45
      Highlight Ja und?
      2 0 Melden
  • grumpy_af 04.03.2017 15:13
    Highlight Ist mein Haushalt auch Zero Waste wenn ich das Gekaufte im Laden auspacke und so mit nach Hause nehme?
    Und wo landet der Müll des Ladens? Denke kaum, dass diese die Lebensmittel unverpackt in Grossmengen beziehen.
    Aber die Idee ist gut und geht in die richtige Richtung.
    25 17 Melden
    • demokrit 04.03.2017 17:28
      Highlight Und? Die Kleinverpackung fällt immerhin weg. Die macht auch den Hauptanteil aus.

      Es gibt Hersteller, die Schokoriegel in Miniaturgrösse einzeln einpacken und dann nochmal alles in einen Plastiksack stecken. Oder diese ganzen To-Go-Salate mit Plastik-Besteck und ganzen Geschirrsätzen.
      35 1 Melden
    • grumpy_af 04.03.2017 19:38
      Highlight @Demokrit: Jupp, wenigstens die Kleinverpackung fällt weg. Aber auf meine Fragen, die wohl dem Standard-User aus unerklärlichen Gründen sauer aufstossen, wurde mit deinem Kommentar nicht mal eingegangen. Du kannst deinen Kommentar nicht einfach wie ein Gegenargument formulieren, wenn ich gar kein Pro oder Contra ergriffen habe.
      3 0 Melden
    • demokrit 04.03.2017 20:46
      Highlight Der Müll der Grossverpackungen wird wie im normalen Geschäft auch in der Müllverbrennung landen. Was zuweilen für die Fernheizung genutzt wird. Da mehr Reformkost und Regionales verkauft wird, dürfte weniger Müll anfallen, man müsste mal nachfragen, in welchen Behältnissen z.B. Spaghetti angeliefert werden.
      4 0 Melden
    • Julietta 04.03.2017 21:49
      Highlight Um deine Frage zu beantworten:
      Nein, dein Haushalt ist dann nicht Zero Waste, weil du den Müll trotzdem "produzierst".

      Diese Läden beziehen in der Regel Grosspackungen und sind auch da mit den Lieferanten in Kontakt, um Verpackungen weiter zu verringern. Selbstverständlich fällt in so einem Laden auch Müll an, der anschliessend entsorgt wird.

      Trotz allem wird weniger Müll produziert, da vlt. Teigwaren im 15kg Sack kommen, statt 15 Säcke a 1kg.

      Das Richtige wäre natürlich, Ware in Grossmengen oder in Mehrweggebinden zu erhalten, aber ich denke, dass dies wohl noch nicht der Fall ist.
      3 0 Melden
    • grumpy_af 05.03.2017 03:21
      Highlight Danke euch!
      0 0 Melden
  • Raphael Stein 04.03.2017 15:11
    Highlight Sehr schön. Kann mich knapp erinnern, unsere Grossmütter haben ähnlich eingekauft. Die elenden Verpackungen, schon nur die Handy Verpackungen, sind ein Graus. Wann kriegt man die Tampon einzeln?
    10 8 Melden
  • Karl33 04.03.2017 15:09
    Highlight "Neben lokalem Bio-Gemüse und Früchten – Bananen gibt's nicht – findet sich alles mögliche. "
    Öhm, Kiwis, Orangen, Grapefruits aber schon? Alle lokal aus der Gegend?
    34 5 Melden
    • Jasjmin 04.03.2017 17:06
      Highlight Wo siehst du Kiwis?
      5 9 Melden
    • Der Beukelark 04.03.2017 17:07
      Highlight kiwis werden tatsächlich auch in der schweiz angebaut.
      35 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 04.03.2017 17:18
      Highlight Kann den Kommentar von Beukelark bestätigen. Unsere Nachbarn ziehen ebenfalls Kiwi, sind richtig lecker.
      17 4 Melden
    • öpfuringli 04.03.2017 17:55
      Highlight kiwis wachsen übrigens auch in der schweiz
      12 3 Melden
    • seventhinkingsteps 04.03.2017 22:57
      Highlight Jop, Kiwis gibts aus dem Tessin. Orangen und Grapefruits kann ich nicht erkennen auf diesen paar Pixeln
      2 2 Melden
  • SilWayne 04.03.2017 15:07
    Highlight Ist die Industrie überhaupt schon darauf ausgelegt, oder werden da jetzt vom Ladenpersonal säckchenweise Corn Flakes in die Plexiglasröhren gekippt?
    74 27 Melden
    • j0nas 04.03.2017 16:57
      Highlight Es kann so ziemlich jedes Produkt in Grossgebinden gekauft werden. Cornflakes beispielsweise gibts im 10kg Sack.
      27 1 Melden
  • DinoW 04.03.2017 15:04
    Highlight Ich finde das eine super Initiative, nur wäre es wünschenswert (und effizienter), auf Migros und Coop Druck auszuüben, sich anzupassen. In diesen Laden werde ich ohnehin nie gehen, denn 1. ist er für mich schlecht gelegen und 2. höchstwahrscheinlich unbezahlbar. Dafür zwingen mich die Grossverteiler, alles mögliche in Plastik eingepackt zu kaufen (einzeln abgepackte Auberginen, anyone?), bieten gewisse Sachen nur in völlig unpraktischen Mengen an und drucken für jeden Kunden eine Quittung, die 95% gleich in den nächsten Kübel schmeissen. Da könnte man noch so viel herausholen, wenn man will.
    67 36 Melden
    • Ollowain 04.03.2017 16:02
      Highlight Kann mir jemand die Blitze erklären? DinoW hat doch völlig recht?
      29 5 Melden
    • Julietta 04.03.2017 16:09
      Highlight Wenn du bei Coop einkaufst und eine Supercard hast, kannst du die Kassenzettel abmelden. Dann gibt es nur noch eine E-Mail mit dem Bon und an der Kasse wird der Bon nicht mehr gedruckt.
      22 2 Melden
    • trio 05.03.2017 09:52
      Highlight Druck ausüben kann man, in dem man alles im Laden auspackt, nach dem bezahlen natürlich. Dann müssen sie ihren Müll wenigstens selber entsorgen.
      1 0 Melden
  • Grundi72 04.03.2017 14:59
    Highlight omg..
    43 11 Melden
  • philippedaniel 04.03.2017 14:38
    Highlight Quai 4 Markt in Luzern war zuerst ;))
    25 35 Melden
    • nele 04.03.2017 18:09
      Highlight Mit Plastiksäckli und unsinnigen Verpackungen..
      3 1 Melden
  • demokrit 04.03.2017 14:35
    Highlight Solche Läden gibt es schon einige.
    28 20 Melden
  • Super 04.03.2017 14:34
    Highlight Tolle Sache, aber solange der industrielle Kreislauf nicht durchbrochen wird, ist das eher Makulatur.
    18 30 Melden
  • MisterM 04.03.2017 14:26
    Highlight Mich würden die Argumente der aktuell 25% Hippiekacke-Voter interessieren. Wieso empfindet ihr so?

    @Watson: Da fällt mir ein: Könnt ihr künftig nicht bei den Umfragen anzeigen, wie viele abgestimmt haben? So wie z.B. bei den Umfragen auf Twitter...
    45 36 Melden
    • pun 04.03.2017 15:11
      Highlight Ich persönlich würde "Ach ist doch Hipster-Kacke" unterschreiben, die Hippies hätten/haben vermutlich nicht die Kohle, um da einzukaufen. Und da ist auch meine Skepsis angesiedelt, dass das einen grossen Durchbruch erleben wird. Das Signal und die Idee ist sicher gut, aber solange sich sowas nur eine Elite leisten und sich dann auch noch erhaben gegenüber dem Pöbel fühlen kann, weil man ja die Umwelt rettet (kurz nach dem Shoppingtrip übers Weekend nach NY mit dem Flugzeug) sehe ich da schwarz.
      Aber klar, geschickt vermarktet ist es.
      55 7 Melden
    • Greet 04.03.2017 15:31
      Highlight Ich vote nicht.
      Aber ich habe da im Laden Bekannte von mir gesehen, die im Januar jeweils zwei Wochen nach Goa in die Yogaferien fliegen. Viel Lifestyle, wenig für die Umwelt.
      49 3 Melden
    • LaTschuberlinca 04.03.2017 15:33
      Highlight Ich sehe gar nicht wieviele abgestimmt haben!?🤔 würds gern sehen...
      8 1 Melden
    • slashinvestor 04.03.2017 16:00
      Highlight Ok 25% hier. Ich bin in Kanada aufgewachsen und so was gäb es schon seit 1979. Es wurde gennant "Bulk buying". Man konnte auch des eigenen Behälter nehmen. Es hat sich nicht durchgesetzt wegen Hygiene und weil es alt und verdorben war. Vakuum verpackt bringt schon etwas. Und im Bulk sitzt alles im Offen für Wochen. IGITT! Des wegen sage ich Hippikacke!
      27 5 Melden
    • Mia_san_mia 04.03.2017 16:02
      Highlight Der Laden ist doch Hippiekacke 😀
      18 4 Melden
    • MisterM 04.03.2017 16:47
      Highlight @pun: Ok, da ist was dran. Klar sollte sich auch der Pöbel sowas leisten können. Das mit der Erhabenheit einiger Leute kann ja kein Argument für Sie sein, solange Sie das ja nicht auch so machen. Man kann doch eine Idee gut finden, auch wenn gewisse andere sie unvorteilhaft ausleben (wie Greet ja angesprochen hat).

      @Sprotte: Sag ich ja ;-)

      Können sich die Blitzer bei slashinvestor erklären?
      2 5 Melden
    • pun 04.03.2017 17:43
      Highlight Da solche Läden in der Regel in Trendquartieren von angesagten Städten eröffnert werden, wird es wohl sowieso noch ein paar Jahre dauern, bis so ein Laden in meiner Reichweite wäre. ;-) Bis dahin benutz ich für verschiedenes Gemüse dasselbe Säckli beim offenen Verkauf im Coop. Yeah. Elite. Kniet nieder ihr Bauern. Also gut, Bauern vielleicht nicht, weil die praktizieren in vielen Hofläden etwas ähnliches und seit Jahrhunderten, aber halt auf dem Land. Nicht so cool.
      12 3 Melden
    • demokrit 04.03.2017 18:07
      Highlight @slashinvestor: Unter "Bulk buying" verstehe ich eher "all you can eat", was ja auch so ein nordamerikanischer Trend war. Es ging also wohl eher darum, möglichst billig viel zu konsumieren. Ein grosses Hygieneproblem sehe ich bei den Glasbehältern nicht. In der Küche werden die Sachen auch nicht anders gelagert. Früchte und Gemüse werden gleich verkauft. Was aber nicht so verkauft werden kann, sind Fleisch, Fisch und Konserven. Insofern wird es in unserer Instantkaffeegesellschaft wohl auch ein Nischenangebot bleiben. Wird die Reformhäuser ersetzen.
      4 4 Melden

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