Schweiz
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Adé, Röhrli! Neuenburg verbietet als erste Schweizer Stadt Plastik-Trinkhalme

19.05.18, 09:45 04.06.18, 14:24


Neuenburg verbietet als erste Schweizer Stadt Trinkhalme aus Plastik. Die Restaurants werden Sirups, Frappés und Cocktails künftig mit abwaschbaren oder kompostierbaren Röhrchen aus Stahl, Bambus oder Papier servieren.

«Neuenburg ist stolz darauf, die erste Stadt in der Schweiz zu sein, welche Schritte unternimmt, Plastik-Trinkhalme in den öffentlichen Lokalen zu verbieten», sagte die Neuenburger Gemeinderätin Violaine Blétry-de Montmollin am Freitag an einer Medienkonferenz. Das Verbot sollte ab Anfang Januar 2019 in Kraft treten.

Um die Restaurants und Bistros auf den Übergang vorzubereiten, hat die Stadt eine Ansporn- und Sensibilisierungskampagne lanciert: Die öffentlichen Lokale können gratis ein Set von 400 kompostierbaren Trinkhalmen bestellen. Zudem erhalten sie Plakate und Aufkleber, um die Kunden zu informieren und zu sensibilisieren.

«Der Trinkhalm ist das Symbol unserer Wegwerfgesellschaft»

Leïla Rölli, Gründerin von «En Vert et contre tout»

GastroNeuchâtel unterstützt die Initiative. Und auch bei den Restaurantbesitzern sei das Vorhaben gut aufgenommen worden, sagte Blétry-de Montmollin.

Lanciert worden war das Projekt im April von der Vereinigung «En Vert et contre tout» für die ganze Romandie. Seither hätten sich rund 15 Neuenburger Lokale entschieden, bei der Initiative mitzumachen, sagte Blétry-de Montmollin. Dieses positive Echo habe die Stadtregierung schliesslich überzeugt, den Schritt zu machen und die Plastik-Trinkhalme in allen öffentlichen Lokalen zu verbieten.

«Der Trinkhalm ist das Symbol unserer Wegwerfgesellschaft», sagte Leïla Rölli, Gründerin der Vereinigung «En Vert et contre tout». Die Umstellung sei einfach, ökonomisch und ermögliche es allen, im Alltag eine kleine Geste zu Gunsten der Umwelt zu machen.

Umfrage

Findest du ein Röhrli-Verbot sinnvoll?

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  • 52%Ja, auf jeden Fall.
  • 36%Plastik reduzieren, ja. Aber das ist reine Symbolpolitik.
  • 12%Nein, das Verbot ist absurd und nutzlos.

Essbare Trinkhalme als Alternative

Um den Kindern und Liebhabern von Frappés, Mojitos und anderen Cocktails nicht den Spass zu verderben, schlägt Rölli Alternativen vor: So gibt es etwa essbare Trinkhalme auf der Basis von Algen mit verschiedenen Geschmacksaromen. Abwaschbare Trinkhalme werden aus Glas, rostfreiem Stahl, Bambus oder Hartplastik hergestellt. Die kompostierbaren Varianten sind aus Papier.

In den Augen der Umweltschutzorganisationen sind weggeworfene Trinkhalme aus Plastik eine Plage für den Planeten. Sie gehörten zu den häufigsten Abfällen, die am Boden und im Wasser gefunden würden. Gemäss Zahlen des Magazins «National Geographic» verbrauchen die Amerikaner tagtäglich 500 Millionen Trinkhalme.

Seit einigen Jahren verzichten aufgrund eines gestiegenen Umweltbewusstseins aber immer mehr Staaten und Städte auf Wegwerf-Geschirr aus Plastik.

So hat etwa Königin Elisabeth II. dem Plastik den Krieg erklärt und das Material aus allen Domänen der königlichen Anwesen verbannt, Trinkhalme inklusive. In Toronto und Vancouver in Kanada verzichten ebenfalls immer mehr Restaurants und Kantinen auf Wegwerf-Trinkhalme. (sda)

Die Schweiz benötigt täglich 67 Tonnen Papier für Pappbecher

Video: srf

So übel richtet Plastik die Meere zu

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • meine senf 21.05.2018 10:48
    Highlight Zur These, in der Schweiz sei doch alles so super und das Plastik wird doch garantiert alles verbrannt und dass das doch nur links-grün-versiffte Schikane sei, die den Weltmeeren nichts nützen würde:

    https://www.watson.ch/Schweiz/Umwelt/387614648-Weltweite-Spitzenbelastung--Im-Rhein-wimmelt-es-von--Mikro-Plastikabfaellen

    Ausserdem werden Entwicklungsländer nicht für sich alleine auf abbaubare Stoffe umsteigen, wenn wir das nicht auch tun.

    Natürlich stimmt es, dass Röhrli wohl einen kleinen Austeil ausmachen. Schlimmer sind z.B. Fleece-Pullover und Peeling. Aber irgendwo muss man anfangen.
    1 0 Melden
  • philosophund 20.05.2018 09:59
    Highlight Gibt es einen Mac in Neuenburg?!
    1 1 Melden
  • philosophund 20.05.2018 09:59
    Highlight Einige Lokale schliessen sich der (sinnvollen) Vereinigung an, freiwillig auf Trinkhalme zu verzichten... und dann drängt die Politik hervor um möglichst ein Stück vom Likes-Kuchen abzugewinnen und setzt gleich für alle ein Verbot auf.
    4 1 Melden
  • whatthepuck 19.05.2018 18:20
    Highlight Das wird die Welt retten. Wenn doch nur alle endlich mal die WICHTIGEN Probleme auf diesem Planeten anpacken würden, anstatt sich mit Etappensiegen auf Nebenschauplätzen zu brüsten. Danke Neuenburg, dass du der Welt den Weg zeigst!
    17 6 Melden
  • DWO 19.05.2018 16:04
    Highlight Momol. Wir stimmen am 10. Juni darüber ab, ob wir eine nationale Zensurinfrastruktur (analog China, Russland, ...) haben wollen (Geldspielgesetz, 7. Kapitel, Art. 86 ff). Super! Wir können uns auch über ein Verbot von Plastikröhlis unterhalten. Den Sinn und Unsinn von Verboten. Über die Errichtung einer Röhrlipolizei philosophieren. Doch, doch, das Verbot muss ja durchgesetzt werden! Nichtsdestotrotz ist „En vert er contre tout “ als Name genial ... das lässt hoffen.
    14 13 Melden
  • kleiner_Schurke 19.05.2018 15:37
    Highlight Nehmen wir an, von den jährlich 280'000'000'000 kg Kunststoff die produziert werden, wird nun grosszügig gerechnet 1000 kg in Neuchâtel in Form von Trinkhalmen eingespart. Dann macht das also eine stattliche Ersparnis von 0.0000004 Prozent, auf die sechste(!) Stelle nach dem Komma gerundet 0.000000.

    Und P.S. Es hat Gründe warum man keine Stahlröhrli als Trinkhalm verwendet. 1. kann man sich damit die Zähne ausschlagen und 2. aber darauf käme sicher kein Politiker, wächst Stahl nicht auf Bäumen...
    40 5 Melden
    • sowhat 19.05.2018 20:53
      Highlight Und 3. um die hygienisch genug sauber zu kriegen, brauchts zimlich Chemie, momoll viel gewonnen ...
      28 1 Melden
  • Pointer 19.05.2018 15:15
    Highlight «Die Restaurants werden Sirups, Frappés und Cocktails künftig mit […] kompostierbaren Röhrchen aus Stahl […] servieren.»
    Stahl ist kompostierbar?
    17 4 Melden
    • barbablabla 19.05.2018 19:52
      Highlight Es steht doch geschrieben kompostierbar ODER abwaschbar
      11 2 Melden
  • niklausb 19.05.2018 15:13
    Highlight Heisst das dass in Neuenburg die Eisteegüggli und die Caprisonne Tütchen in Zukunft ohne Röhrli bestellt werden (vom Händler mein ich) ? Ich vermute der impact wäre bei Plastiksäcken oder sonstigen Verpackungen um Einiges grösser.
    22 0 Melden
  • Roman Stanger 19.05.2018 14:21
    Highlight Weil man in Entwicklungsländern Müll in Gewässer kippt, verbietet man in Neuenburg Strohhalme. Ist sicher ein Riesenproblem all die Strohhalme in Neuenburg. Hauptsache man kann sich dereinst in die Memoiren schreiben, dass man so ein richtig guter Mensch war, ob es Sinn macht oder nicht, sei dahingestellt.
    40 8 Melden
  • dmark 19.05.2018 13:52
    Highlight Wenn ich mir heutzutage ein beliebiges Auto anschaue, wie viel Plastik dort verbaut ist, dann empfinde ich diese Röhrli- oder auch Plastiktütengeschichten eher als einen Tropfen auf den heissen Stein.
    Aber es ist wenigstens ein Anfang.
    11 10 Melden
    • 7immi 20.05.2018 09:39
      Highlight ist ein denkbar schlechtes produkt, den kunststoffverbrauch anzuprangern. schliesslich wird durch diesen einiges an treibstoff eingespart. ausserdem gibt es bei vielen bauteilen schlicht keine sinnvolle alternative.
      4 0 Melden
  • Wald Gänger 19.05.2018 13:10
    Highlight Die Weltmeere atmen erleichtert auf, dass Neuenburg nun endlich keine Röhrli mehr in den Pazifik wirft!
    35 7 Melden
  • Husar 19.05.2018 12:39
    Highlight Die Neuenburger können froh sein, das ihre Stadtoberen in ihrem Fieberwahn Trinkhalme verboten und nicht Kondome.
    29 33 Melden
    • niklausb 19.05.2018 15:04
      Highlight Die sind nicht aus Plastik
      14 4 Melden
    • Husar 20.05.2018 10:30
      Highlight @niklausb
      Gummi = synth. Kunststoff = Plastik

      Ich glaube den Fischen ist's egal, in was für Müll sie herumschwimmen müssen.
      6 2 Melden
    • niklausb 20.05.2018 13:30
      Highlight Kondome werden vorwiegend aus Naturkautschuk gefertigt.
      2 2 Melden
  • @cyclingsimon 19.05.2018 12:21
    Highlight Ob die Massnahme richtig ist, darüber lässt sich streiten. Aber immerhin tun sie etwas in die richtige Richtung anstelle nur darüber zu reden dass man etwas tun sollte
    37 19 Melden
  • The fine Laird 19.05.2018 12:00
    Highlight Wie schnell sich ein neuer Schwarzmarkt bilden wird. Dann so auf der Strass in Neuenburg: «Psst, hey! Wettsch es Röhrli? Han alli Farbe und Grössi!»😉
    124 6 Melden
    • lilie 19.05.2018 15:46
      Highlight ... man kriegt alle Farben auf dem "Schwarz"markt... 😂😂😂
      13 2 Melden
  • LeChef 19.05.2018 11:58
    Highlight Eigentlich schön, dass wir es uns diesem Land leisten können, solche unnötigen Prioritäten zu setzen. Aber irgendetwas müssen die Lokalpolitiker ja zu tun haben, wenn sie nicht gerade Velostreifen bewilligen.
    39 45 Melden
  • Schlange12 19.05.2018 11:33
    Highlight Nach meiner Ansicht an Ziel vorbei geschossen. Die Grundsatzidee ist gut aber völlig verfehlt. Verbittet doch endlich diese Blister / Pillenflaschen welche nicht aus PP sind oder diese ehlenden Tiefziehgeformten Plasikverpakungen. Die dazu beim öffnen ein hohes Selbstverletzungspotenzial haben. Diese Verpackungen haben ein viel höhere Volumen und würden x tausende Strohhalme kompensieren. Dazu wäre das Verbot nun in Neuenburg besser, wenn man Ausnahmen für Kinder, Behinderde oder ältere Leute welche darauf angewiesen sind machen würden.
    27 12 Melden
    • Rectangular Circle 19.05.2018 11:42
      Highlight Ich find das super. Wieso?

      1. Strohhalme machen einen sehr grossen Teil der Plastikverschmutzung aus und sind am einfachsten wegzulassen. Du glaubst gar nicht, wie viel Plastikmüll durch Strohhalme entsteht. Vielleicht jetzt nicht in Neuenburg, aber weltweit gesehen. Und irgendwie muss man einfach mal anfangen.

      2. Strohhalme aus abbaubaren Alternativmaterialien gibt es zur genüge. Oder wiederverwendbare aus Metall.
      38 34 Melden
    • Husar 19.05.2018 12:52
      Highlight @Armadillo
      Wenn Strohhalme tatsächlich einen "sehr grossen Teil der Plastikverschmutzung" ausmachen, dann ist das Problem der Plastikverschmutzung insgesamt verschwindend klein. Denn es wird tausendfach mehr Plastik für andere Dinge eingesetzt als für Strohhalme.

      Wie sieht es denn mit der Umweltverschmutzung und der grauen Energie von Alternativmaterialien aus? Die Herstellung eines Metallröhrchen braucht ganz bestimmt hundert- bis tausendfach soviel Energie wie die Herstellung eines Plastiktrinkhalms. Und dann muss das Metallröhrchen gewaschen werden, was die Umwelt zusätzlich belastet.

      37 10 Melden
    • Maya Eldorado 19.05.2018 14:08
      Highlight @Armadillo
      Strohhalme sind nicht aus Plastik, sondern aus Stroh. Wenn jetzt schon alle aus stroh sind, ist das Problem ja gelöst.
      Haben sie nicht Trinkhalme gemeint?
      7 6 Melden
    • Mario Conconi 19.05.2018 14:55
      Highlight In der Schweiz werden vileicht vergleichbar wenig Strohalme gebraucht, aber schau mal in die USA oder Asien! Dort wird beinahe alles durch einen dieser Trinkadapter kasumiert...
      4 4 Melden
    • lilie 19.05.2018 15:51
      Highlight @Husar: Genau das ist das Problem, dass die Leute immer sagen, "ja aber, andere Sachen sind schlimmer". Die Trinkhalme sind nur ein kleiner, möglicher Schritt - aber eben ein Schritt. Und wenn der erste Schritt getan ist, ist es viel leichter, den nächsten zu tun. Und so weiter, bis das Problem behoben ist.

      Die Alternative ist, die nächsten 100 Jahre damit zu verbringen darüber nachzugrübeln, was man tun könnte. Und bei jeder möglichen Lösung fallen einem 1000 "ja aber"s ein. Und unterdessen wachsen die Müllberge.

      Bringt doch nichts.
      15 10 Melden
    • bokl 19.05.2018 16:16
      Highlight @Husar
      "Und dann muss das Metallröhrchen gewaschen werden, was die Umwelt zusätzlich belastet."

      Ja klar. Ein verschmutztes Metallröhrchen auswaschen ist viel schädlicher als ein verschmütztes Plastickröhrchen in den Müll zu verwerfen.

      Facepalm.
      6 17 Melden
    • Husar 20.05.2018 10:23
      Highlight @boki
      Eine ähnliche Diskussion gab es vor rund 30 Jahren, als man begann Mehrwegglasflaschen mit PET-Flaschen zu ersetzen. Von den Ökofundis wurde damals vehement behauptet, die Mehrwegglasflaschen seine ökologischer, die PET-Flaschen des Teufels. Mehrere wissenschaftliche Studien bewiesen dann aber das genaue Gegenteil. PET-Flaschen sind ökologischer, weil das Waschen von Glasflaschen viel umweltschädlicher ist, als die Herstellung und die Entsorgung (z. B. PET-Recycling) einer PET-Flasche. Beim Metalltrinkröhrchen ist das genau gleich.
      Erst denken, dann Facepalm!
      8 2 Melden
    • Husar 20.05.2018 10:28
      Highlight @lilie
      Es ist ein Kardinalfehler, einfach irgendetwas zu tun, damit man sich damit brüsten kann, etwas getan zu haben.
      Erstens verführt dies dazu, nichts weiteres mehr zu unternehmen, weil man ja schon etwas gemacht hat.
      Zweitens besteht die Gefahr, das man nichts effektives tut, vielleicht sogar etwas kontraproduktives.
      Bei den Trinkhalmen könnte genau das geschehen. Wenn Trinkhalme mit Mehrwegtrinkhalmen ersetzt würden, dann wäre die Umwelt dadurch mehr belastet als durch Wegwerftrinkhalme aus Plastik.
      Aus genannten beiden Gründen sollte man zuerst studieren und dann probieren.
      5 1 Melden
    • Maya Eldorado 20.05.2018 12:00
      Highlight Ja, oder wie ursprünglich wieder Strohalme nehmen. Das ist ein Naturprodukt und in Mengen vorhanden. Die können dann anschliessend kompostiert werden und kommen so wieder in den Kreislauf der Natur.
      5 0 Melden
    • lilie 20.05.2018 12:13
      Highlight @Husar: Die Trinkhalme werden durch recyclierbare bzw. kompostierbare Trinkhalme ersetzt, welche bei der Entsorgung weniger Probleme bereiten. Kein Imbissstand wird in Zukunft einen Geschirrspüler für wiederverwendbare Trinkhalme anschaffen!
      5 1 Melden
  • Paddiesli 19.05.2018 11:14
    Highlight Liebe Grossverteiler in der Schweiz, das ist doch ein Impuls, dem ihr folgen könnt, bevor euch ein Verbot dazu zwingt. Das wär mal ein Zeichen, dass euch Sympathien bringt. Früher oder später kommt das Verbot. Früher, bzw freiwillig, wär mir lieber.
    101 31 Melden
    • Husar 19.05.2018 12:53
      Highlight Hauptsache man hat etwas getan, und wenn es das Lächerlichste und Unnützeste überhaupt ist.
      36 15 Melden
    • bebby 20.05.2018 03:24
      Highlight Wieso nicht den Kunden entscheiden lassen?
      1 1 Melden
    • Paddiesli 20.05.2018 11:13
      Highlight @ bebby: Weil der Kunde nicht das Mass aller Dinge ist. Manchmal muss man dem Kunden beibringen, was gut ist und gut für die Umwelt. Sonst könnrn wir ja wieder Pelzfarmen zulassen, GVO's anpflanzen. Der Kunde kann ja entscheiden.
      Dieser kleine "Verzicht" wäre zum Wohle aller. Und die Wirtschaft ist sehr erfinderisch, wenn sie muss. Du musst ja nicht auf Trinkhalme verzichten, aber dann doch etwas nachhaltiger, oder ist das der falsche Weg für dich?
      3 5 Melden
  • 7immi 19.05.2018 11:10
    Highlight papier?! ist ja wohl kunststoff beschichtetes papier, womit wir wieder beim kunststofftrinkhalm wären... die metall und bambusversion ist aber sicherlich eine gute alternative.
    20 8 Melden
    • Kronrod 19.05.2018 11:20
      Highlight Wiederverwendbaren Röhrli im Restaurant finde ich unhygienisch. Denkst Du, die werden innen sauber im Geschirrspüler? Da kommt ja kaum Wasser hin und durchbürsten wird die auch niemand. Zu Hause bleibt der “Spuder” bei wiederverwendbaren Röhrchen wenigstens in der Familie.
      33 28 Melden
  • 96m_fur 19.05.2018 10:39
    Highlight Für mich ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir haben genug ersatz Rohstoffe für Plastik, welche biologisch Abbaubar sind um uns von diesem umweltschädlichen Kunststoff zu lösen.und eine Kunsstofffreie Gesellschaft zu werde. Jedoch ist Kunsstoff wohl immer noch zu günstig um wirklich Konkurrenz zu erhalten.
    17 17 Melden
  • milone 19.05.2018 10:38
    Highlight En erste Schritt i di richtig Richtig. Hut ab!
    20 20 Melden
  • TactixX 19.05.2018 10:26
    Highlight Soviel zum Thema:
    https://unfassbar.es/da-weint-mutter-natur-diese-15-hirnlosen-plastik-verpackungen-verpesten-die-umwelt/?utm_source=facebook&utm_medium=link&utm_term=unfassbar.es&utm_content=lifestyle&utm_campaign=zu-viel-mull-0205

    Und unser liebes Coop bringt für den Sommer super coole Emoji Gadgets. Wenn man wirklich etwas ändern möchte, dann bitte bei Artikeln die die Welt nicht braucht.
    78 11 Melden
    • mrcharliebrown 19.05.2018 15:56
      Highlight Das Problem ist, dass alle mit dem Mist aufhören müssen. Wenn ein Marktteilnehmer (Migros, Coop oder sonst wer) damit weitermacht, müssen die anderen mitziehen: "Kinder sind die besten Kunden".

      Ich glaube darum, dass die Detailhändler solche Verbote nicht allzu fest bedauerten.
      3 1 Melden

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