Schweiz

Tanken mit Elektro. Geht es nach den Jungen Grünliberalen, setzt sich das Elektroauto auch bald bei den Fahrschulen durch. Bild: KEYSTONE

Der Umwelt zuliebe: Junge Grünliberale fordern den Elektro-Führerschein

Die Fahrschule soll grüner werden, fordern die Jungen Grünliberalen und bringen eine neue Idee aufs politische Parkett. Den Führerschein speziell für Elektroautos.

20.07.17, 06:22 20.07.17, 13:52

Schaltgetrieben oder doch ein Automatik-Fahrzeug? Jeder der Autofahren lernen will, wird mit dieser Frage konfrontiert. Sie zu beantworten, macht den meisten aber keine Schwierigkeiten. Sie legen die Prüfung mit einem Auto mit Schaltgetriebe ab und haben damit einen Fahrausweis in der Tasche, mit dem sie auch am Steuer eines Automatik-Fahrzeugs sitzen dürfen. Umgekehrt wäre dies nicht der Fall.

«Niemand ist so blöd und macht die Prüfung mit einem Elektrofahrzeug und darf damit kein Auto mit einer Getriebeschaltung fahren.»

Pascal Vuichard, Co-Präsident JGLP

Geht es nach den Jungen Grünliberalen (JGLP) soll mit dieser Unterscheidung Schluss sein. Sie fordern die Einführung eines Elektro-Führerscheins. Wer mit einem E-Auto fahren gelernt hat, soll auch mit geschalteten Autos fahren dürfen – obwohl bei E-Autos bislang die gleichen Regeln galten wie bei Automatik-Fahrzeugen.

Vuichard und seine Parteikollegen wollen mit diesem Vorschlag das Elektroauto in die Fahrschule bugsieren. Derzeit gibt es nur sehr wenige Fahrlehrer, die mit einem Auto mit Elektro-Antrieb unterrichten. Keineswegs erstaunlich, so Pascal Vuichard, Co-Präsident der JGLP. «Die Motivation für Fahrlehrer sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen, ist gleich null. Niemand ist so blöd und macht die Prüfung mit einem Elektrofahrzeug und darf damit kein Auto mit einer Getriebeschaltung fahren.»

Der Co-Präsident erwartet, dass Elektroautos in den nächsten Jahren noch viel besser werden, aber auch günstiger. Und somit auch für Junge erschwinglich. «Doch wir können nicht so lange warten, sondern müssen jetzt die nötigen Vorraussetzungen schaffen.»

Skeptischer Fahrlehrer

Bruno Schlegel ist Fahrlehrer in Landquart und Vorstandsmitglied im Schweizerischen Fahrlehrerverband. Im Kanton Graubünden kennt er keinen Fahrlehrer, der auf Elektroautos setzt. Dass dies etwas an der Einstellung der Fahrschüler ändern würde, bezweifelt Schlegel: «Die meisten Jungen würden sich nach der Prüfung dennoch ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe kaufen.» Grund: der höhere Preis des Elektroautos. Auch Fahrschulen halte dies von einer Anschaffung ab.

«Ein Fahrlehrer, der sich ein Elektroauto kauft, müsste vermutlich den Preis der Lektionen erhöhen, was wiederum die Fahrschüler abschreckt», sagt Schlegel. Zudem gibt es aus der Sicht von Schlegel noch einen weiteren plausiblen Grund, warum Fahrlehrer mit Elektroautos noch immer die absolute Ausnahme sind. «Unsere Fahrzeuge sind jeden Tag extremen Belastungen ausgesetzt. Bei den Elektrofahrzeugen gibt es in dieser Hinsicht einfach noch zu wenig Erfahrungswerte.»

«Wenn Elektroautos wirklich so gut sind, werden sie sich von alleine durchsetzen, auch in der Fahrschule.»

Walter Wobmann, SVP-Nationalrat 

SVP-Nationalrat Walter Wobmann spricht von einer Schnapsidee. «Wenn man sich im Verkehr bewegt, spielt es keine Rolle, ob man mit einem Verbrennungs-, oder einem Elektromotor unterwegs ist. Es gelten dieselben Regeln. Darum wäre es auch absurd, für den einen Antrieb einen eigenen Fahrausweis zu schaffen.»

Zudem findet er es falsch, Elektroautos speziell zu fördern. «Wenn sie wirklich so gut sind, werden sie sich von alleine durchsetzen, auch in der Fahrschule.»

Pilotprojekt in Österreich

Eine Studie, die von der Österreichischen Energieagentur gemeinsam mit verschiedenen Fahrschulen durchgeführt wurde, kommt hingegen zu einem ähnlichen Schluss wie die Schweizer Jungpartei. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fahrschulen sei nur gering möglich, da eine Führerausbildung ausschliesslich für Automatikfahrzeuge bei den Fahrschülern nicht sehr beliebt sei.

Auch das Pilotprojekt schlägt die Ausbildung mit Elektrofahrzeugen vor. Kurz vor der Prüfung sollen die Fahrschüler auf ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe wechseln. Der Pilotversuch zeigte, dass die Fahrschüler dadurch allerdings 1,4 Mal mehr Fahrstunden brauchen als auf dem herkömmlichen Weg. Anders der JGLP-Vorschlag: Jeder, der den Elektroführerschein erwerben möchte, müsste einfach nachweisen, dass er einige Lektionen mit einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe geübt hat. «Damit wird gewährleistet, dass die Sicherheit auf den Strassen nicht gefährdet ist», sagt Pascal Vuichard.

Das Fazit des österreichischen Pilotprojekts fällt dennoch positiv aus: Die erprobte Ausbildung hätte Potential, den Einsatz von Elektrofahrzeugen attraktiver zu machen, schreiben die Studienleiter.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 20.07.2017 21:53
    Highlight Das erscheint mir unüberlegt, naiv und einfach stur. Es macht überheupt kein Sinn, da man dann ha keine Ahnung hat wie man schaltet. Warum sollte man dann plötzlich Schaltgetriebe fahren dürfen?
    7 1 Melden
  • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 13:46
    Highlight Fahrlehrer sind auch dafür! 💪

    "Opera 3 sieht in der laufenden Vernehmlassung vor, dass man die Prüfung mit einem Automat ablegen kann ohne mit der nachträglichen Beschränkung nur Fahrzeuge mit Automat lenken. "

    "Die altrechtlichen Führerausweisinhaber profitieren auch von dieser Neuerungen."

    Die Fahrlehrerschaft auf Schweizerebene unterstützt diese neue Regelung.
    7 15 Melden
  • Schnuderbueb 20.07.2017 12:24
    Highlight Ich finde auch, dass die Entiklungshilfe für diese Scheichs dort unten viel wichtiger ist, als dieser grün hysteriesche Umweltschmarren! Also fahre ich meinen V8 3.5 Liter weiter "für ä guetä Zwäck).
    11 9 Melden
  • mrmikech 20.07.2017 12:11
    Highlight Europäer und ihre schaltgetriebe.. zumindest etwas wo die Amerikaner weniger macho sind.
    11 22 Melden
  • Ohniznachtisbett 20.07.2017 10:00
    Highlight Ich sehs schon kommen, wenn das 19-jährige Öko-Vreni, ihre Götti-Libelle im Quellgebiet oberen Orbe besuchen will. Dafür nimmt sie ihren E-Führerschein (der auch dazu berechtigt Schaltfahrzeuge zu lenken), checkt bei Mobility ein und holt pünktlich um 8 Uhr morgens den reservierten Reneault-Twingo ab... Das erste Mal kuppeln ahahahaha, ich seh das Auto "gumpen" vor meinem geistigen Auge.
    44 7 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 13:40
      Highlight Dein Gedanke geht nicht auf: Auch Mobility setzt auf Elektroautos 😉
      4 13 Melden
    • Pointer 20.07.2017 16:54
      Highlight Mobility hat leider nur vereinzelt Elektroautos. Sie sollten da lieber etwas offensiver vorgehen.
      7 0 Melden
  • Pasch 20.07.2017 09:44
    Highlight Ein Vorschlag von Radfahrern und Mobility Nutzern... wozu war nochmal das dritte Pedal??
    25 5 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 13:41
      Highlight Wozu war nochmal die Peitsche für die Pferdekutsche?
      7 7 Melden
    • Pasch 20.07.2017 16:55
      Highlight Natürlich um ein Rüebli dranzubinden und es dem Pferd vor die Nase zu halten!
      5 0 Melden
  • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 09:38
    Highlight Solange alle welche auch handgeschaltet fahren dürfen, die Prüfung mit einem handgeschalteten Auto bestehen wieso nicht. Mit was sie vorher rumfahren ist ja egal. Ist aber meiner Meinung nach auch heute schon so...
    15 1 Melden
  • Zeit_Genosse 20.07.2017 09:35
    Highlight Neuartige Rekuperationen in E-Mobilen kann man so einstellen, dass man die Fussbremse kaum noch betätigen muss. Das heisst, dass das Fahrzeug verzögert ohne dass man Bremslicht sieht. In E-Fahrzeugen gibt es durchaus einige Eigenarten, die man in der Fahrschule lernen könnte, um effizient zu fahren. Auch für betagte Fahrer ist auf dem "Gaspedal" (umbenennen?) die uneingeschränkte Kraft ohne Schaltverzug mit hohem Drehmoment verfügbar. Wer da mal auf dem Pedal steht und verkrampft.... Auch das leise Rollen in Fussgängerzonen braucht andere Bremsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Assistenzsysteme.
    18 7 Melden
    • Suchlicht 20.07.2017 10:21
      Highlight Das mit der Rekuperation funktioniert genau über das Bremspedal und die Bremslichter leuchten dann. Lediglich die Bremsbeläge und Scheiben werden nicht genutzt, bis das Fahrzeug kurz vor dem Stillstand ist, oder man das Pedal stärker drückt für eine starke Bremsung.

      Als Fahrer merkt man davon nichts.

      Im normalen Fahrbetrieb wird nicht rekuperiert, sondern gesegelt, also im Freilauf gefahren, wenn kein Antrieb notwendig ist (wenig oder keine Gaspedalbetätigung).
      8 5 Melden
    • EvilBetty 20.07.2017 12:09
      Highlight Das hab ich im Model S von meinem Chef aber anders erlebt. Die Rekuperation erfolgt schon, wenn man vom Beschleunigungspedal geht. Ich weiss allerdings nicht ob sich das anders konfigurieren lässt.
      4 1 Melden
  • Driver7 20.07.2017 09:29
    Highlight Das Schalten ist nicht so unwesentlich. Es muss im Hirn automatisch ablaufen.. wenn man sich darauf Konzentrieren muss, ist man eine Gefahr. Das lernt man nicht in 2, 3 Lektionen sondern mit der Routine. Wenn jemand nur Elektro / Automat fahren möchte, soll er auch konsequent sein, und auch nur damit fahren.
    78 1 Melden
  • Atze 20.07.2017 09:16
    Highlight «Der Tesla von Umweltministerin Doris Leuthard muss rund 1 Million Kilometer fahren – ohne Reparatur und Instandsetzung –, um den lebenszyklusweiten Input an Materialien, Energie und Wasser für die Herstellung und den Betrieb zu egalisieren» Zitat Willy Bieter, Nachhaltigkeitsforscher sowie Co-Direktor des Genfer Instituts für Produktedauer-Forschung.

    Na klingelts? Welcher Neulenker kann sich einen Tesla leisten und welcher Tesla macht 1 Mio. km ohne Reparatur und Unterhalt?

    Da gibts andere Brennpunkte (hihihi...) die zuerst angepackt werden müssen..
    39 32 Melden
    • Bits_and_More 20.07.2017 11:43
      Highlight Mag stimmen, dass heisst aber noch nicht, dass darum Verbrennungsmotoren umweltfreundlich sind ;)
      16 2 Melden
    • Ürsu 20.07.2017 12:06
      Highlight Es gibt nicht Teslas die elektrisch untetwegs sind
      0 4 Melden
    • exeswiss 20.07.2017 23:28
      Highlight "«Der Tesla von Umweltministerin Doris Leuthard muss rund 1 Million Kilometer fahren – ohne Reparatur und Instandsetzung –, um den lebenszyklusweiten Input an Materialien, Energie und Wasser für die Herstellung und den Betrieb zu egalisieren"

      dafür spuckt dieser tesla nicht für 1 million kilometer russ und CO2.
      1 1 Melden
  • leu84 20.07.2017 09:12
    Highlight Handschalten ist für einen ungeübten nicht ganz einfach. Sei es auch nur zum Anfahren. Dazu lernt man auch ein optimales (und ökologisches) Schalten.
    30 0 Melden
  • Thinktank 20.07.2017 09:10
    Highlight Neulenker haben kein Geld für einen Neuwagen, schon gar nicht für Elektro. Entweder sie fahren das Auto vom Papi, leasen sich eine PS-starke Minigranate oder fahren eine umweltschädliches Uraltrochel. Das einzige Argument wäre, dass der Tesla sie nach einem Suffweekend automatisch nach Hause fahren würde.
    25 4 Melden
  • Spi 20.07.2017 09:05
    Highlight Kurz vor der Prüfung dann noch kurz Schalten lernen, erachte ich auch als ungenügend.
    Aber wenn man ja schon so grün ist und an die Zukunft der Elektroautos glaubt (mache ich übrigens auch), dann genügt der Automaten-Ausweis doch vollends.
    Ich behaupte mal, dass in rund 25 Jahren nur noch Oldtimer ein Schaltgetriebe und einen Verbrennungsmotor haben werden.
    13 12 Melden
    • Driver7 20.07.2017 09:26
      Highlight Oldtimer ist ein 30 Jähriges Auto.. das heisst nach deiner Logik gäbe es seit 5 Jahren nur noch E-Autos. In der Realität wird es sicher noch 10 Jahre Neuwagen als Benziner (Diesel eher nicht) mit Schaltgetriebe geben.. und irgendmal in ferner Zukunft werden sich viele Junge an den coolen Retro Fahrzeugen erfreuen, und staunen das die "Alten" mit Kupplung und Schaltung umgehen können
      11 7 Melden
    • Spi 20.07.2017 10:50
      Highlight Oldtimer war nicht wörtlich zu nehmen.

      Und ja, in 10 Jahren wird es keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr geben - abgesehen von der Statussymbol-Kategorie.
      5 5 Melden
  • Zeit_Genosse 20.07.2017 08:48
    Highlight Man sollte Umweltpolitik nicht über solche Umwege machen wollen.

    Trotzdem sollte man die Fahrprüfung mit automatiserten Getrieben und E-Antrieben fördern, denn sind wir ehrlich und betrachten das mal mit etwas emotionalem Abstand, handgeschaltete Autos sind so etwas von veraltet und nicht mehr zeitgemäss. Viele Schaltfahrer haben Mühe manuell zu schalten und gleichzeitig das Handy am Ohr zu behalten oder Messages zu tippen. Aber auch den Caffè Latte zu halten oder den Pizzaslice richtig zuzuführen, ist in geschalteten Fahrzeugen schwieriger. Ja, die Zeiten ändern, nur die Schaltung bleibt.
    13 9 Melden
    • Driver7 20.07.2017 09:33
      Highlight mit etwas Übung kann man durchaus mit den Knien steuern, in der rechten Hand ein Caffe Latte halten, dabei mit dem Ellbogen schalten, in der linken Hand die Pizza, das Handy kann man zwischen Schulter und Ohr einklemmen.. wo ist das Problem??
      27 0 Melden
    • dmark 20.07.2017 10:04
      Highlight @Driver7:
      Sicher geht das alles. Ich stehe während der Fahrt sogar auf und laufe zum Kofferraum, um dort einen Espresso aus der Maschine zu lassen...
      7 0 Melden
    • Zeit_Genosse 20.07.2017 10:32
      Highlight Driver7
      Jedem seine Talente :) im Zeitalter der Mär von Multitaskingfähigkeiten.

      Interessant dazu: Man kann sich nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig echt konzentrieren. Es ist höchstens ein multiprozessuales hin und her mit getakteten Lücken oder Aussetzer. Beim Autofahren in der Wirkung ähnlich wie beim Sekundenschlaf.
      6 0 Melden
    • AdiB 20.07.2017 12:36
      Highlight Telefonieren und nachrichten schreiben wärend dem autofahren ist verboten. Somit erübrigt sich dieses thema.
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.07.2017 08:46
    Highlight Sind diese E-Autos (Hybrid etc.) überhaupt so umweltfreundlich wie immer und überall behauptet wird? Mir wurde gesagt, dass die CO2 Bilanz deutlich schlechter sei als bei einem 'konventionellen' Fahrzeug, es sei denn, es habe eine sehr lange Lebensdauer (was immer jetzt auch das wieder heissen mag im Detail).
    11 16 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 09:12
      Highlight Elektroautos sind immer besser. Tausendmal bewiesen:

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/5807b948ab5c373d43000001
      16 12 Melden
    • reaper54 20.07.2017 09:20
      Highlight Aufgrund des Herstellungsprozesses, vor allem der Batterie, sind die ersten 100'000km gleich Umweltbelastend wie mit einem Benziner. Ab 100'000 sind sie massiv besser. Natürlich vorausgesetzt es wird nur Grüne Energie "getankt" bei einem Strom Mix wie ihn beispielsweise Deutschland hat (40% Stein/Braun- Kohle) sind sie nicht Grüner, das CO2 entsteht nur an einem anderen Ort. In der Schweiz ist es Grüner.
      12 8 Melden
    • Zeit_Genosse 20.07.2017 09:22
      Highlight Der TESLA ist ja ein übermotorisierter/überakkugeladner E-Prestigeschlitten, der in der Herstellung, im Betrieb und im Recycling ggü. einfacheren E-Mobilen sehr schlecht da steht. Es braucht keine 2 Tonnen und bis zu 700 System-PS um etwas für die Umwelt zu tun. Tesla ist aber gutes Marketing für die E-Mobilität und hat den Markt geöffnet. Ich nenne da mal den Renault ZOE, den MB 250e, den Opel Ampera E, usw. Oder für US-Importierer den Tesla 3, Chevy Bolt (Opel Ampera). Hier liegen die Umweltbilanzen recht gut im Vergleich zu den herkömmlichen Verbrennern.
      19 3 Melden
    • dmark 20.07.2017 14:06
      Highlight @Zeit_Genosse:
      Da hast du recht. Allerdings gilt auch, je grösser der Motor, desto grösser ist auch die Rückgewinnung (z.B. Bergab, Bremsen...), um die Akkus wieder im Betrieb zu laden. Und das Gewicht dient dabei als "Schwungmasse".

      Natürlich darf man halt nicht die volle Leistung beim Beschleunigen abfragen, sonst bringt das nichts.
      0 1 Melden
  • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:28
    Highlight Da denkt jemand in die Zukunft! 💪

    2-3 Fahrstunden mit Schaltgetriebe sind auch im Elektro-Führerschein inbegrifffen
    - offenbar haben dies die meisten hier in den Kommentarspalten übersehen!

    Warum sollen junge Leute heute eine Technolgie lernen, die in ein paar Jahren verschwindet? 😇
    7 40 Melden
    • p4trick 20.07.2017 09:13
      Highlight Du willst die "alte" Technologie nicht lernen, aber trotzdem benützen dürfen? Irgendwie schräg oder?
      2-3 Fahrstunden reichen vielen bei weitem nicht am Berg anzufahren mit Gas und Kupplung.
      Wenn du die alte Technologie nicht lernen willst, darfst du die Prüfung für Automat ablegen
      32 1 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 09:40
      Highlight Warum wollen sie denn die Erlaubnis mit Handschaltung fahren zu dürfen wenn in 3 Jahren sowieso alle Tesla fahren?
      17 4 Melden
    • Olaf44512 20.07.2017 11:13
      Highlight Also muss der Fahrlehrer dann 2 Autos kaufen?
      5 0 Melden
    • meine senf 20.07.2017 12:11
      Highlight Was heisst "Fahrstunden inbegriffen"?

      Was man in den Fahrstunden lernt, kann man ja frei mit dem Fahrlehrer abmachen.
      Man kann, glaube ich, sogar immer noch auch ohne eine einzige Fahrstunde an die praktische Prüfung gehen. Hauptsache ist, dass man die Prüfung besteht. Entweder ohne oder mit Handschaltung, je nach dem, welche Prüfung man wählte.

      Wenn man das Gefühl hat, es reicht für die Handschalt-Prüfung aus, wenn man beim lernen fast nur automatisch oder Elektro fährt und nur kurz vor der Prüfung noch ein-zwei Stunden handgeschalten fährt, darf man das ja auch jetzt schon gerne versuchen.
      2 0 Melden
  • meine senf 20.07.2017 08:27
    Highlight Was mir auch nicht ganz verstehe:

    So viel ich kapiere, soll es auch darum gehen, dass man beim Handschaltung-Führerschein zuerst mit Automaten/Elektroautos üben darf. Aber das darf man ja auch jetzt schon.

    Es steht ja jedem frei, beim Lernen zuerst mit Automaten zu fahren und erst später in der Lernphase auf Handgeschaltete umzusteigen. Hauptsache man kann am Ende die Prüfung bestehen. Wie man soweit kommt, kann ja jeder selber oder mit dem Fahrlehrer entscheiden.

    Irgendwie hat man das Gefühl, es geht da einfach darum, mit einem populären Thema irgendwie in die Medien zu kommen.
    20 3 Melden
  • Hexentanz 20.07.2017 08:18
    Highlight Zitat: "Jeder, der den Elektroführerschein erwerben möchte, müsste einfach nachweisen, dass er einige Lektionen mit einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe geübt hat. «Damit wird gewährleistet, dass die Sicherheit auf den Strassen nicht gefährdet ist»"

    Genau.. ist es doch ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung, das Kuppeln zu verinnerlichen/automatisieren damit man genügend Freie "Hirnkapazität" hat, sich auf das wichtige wie Sicherheit und Umsicht zu konzentrieren!

    Zum glück haben wir das ASTRA, die würden niemals zusagen.

    Umweltschutz ja, aber nicht auf Kosten der Sicherheit aller.
    44 4 Melden
  • sven_meye 20.07.2017 08:14
    Highlight Bei der JGLP haben wohl noch nicht viele den Führerschein. Sonst könnte man nicht auf so eine Schnapsidee kommen.
    55 12 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 09:13
      Highlight Du hast wohl auch keine Eleketroauto? 😉
      2 20 Melden
    • sven_meye 20.07.2017 20:49
      Highlight Naja, leider nicht. Da die vernünftigen Elektroautos momentan schlicht zu teuer sind. Speziell für einen Neulenker ;) Die Akkus müssen noch effizienter werden, dann gerne. Ich bin ein grosser Fan der aktuellen Entwicklung. Jedoch muss man es auch kritisch sehen.
      3 0 Melden
  • Hexentanz 20.07.2017 08:13
    Highlight Heute habe ich gelernt von der JGLP, dass es für den Führerschein ausschlaggebend ist, was für eine Antriebstechnologie verbaut ist!

    Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man ein Schaltgetriebe versteht oder nicht, sprich lernt damit umzugehen beim lernen.

    Es macht aber 0, genau 0 Unterschied, ob man einen Benziner, Diesel, Hybrid, Wasserstoff oder Elektro Antrieb mit Automatik Schaltung fährt.

    Junge Junge. Einfach mal 2 Minuten lang das Hirn einschalten würde gewissen Politikern echt Helfen.

    Warum nicht Fördergelder für E-Auto Anschaffung ausbauen oder sowas, nicht ganz so dummes?
    42 6 Melden
    • Töfflifahrer 20.07.2017 08:21
      Highlight Hirn einschalten? Hallo, wo nichts is, kann nix eingeschaltet werden.
      24 8 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:30
      Highlight Warum sollten wir Junge heute eine Technologie erlerenen, welche in ein paar Jahren verschwindet?

      In Norwegen ist man schon bald bei 50% Elektroautos im Neuverkauf. 🚙
      8 24 Melden
    • mxpwr 20.07.2017 08:50
      Highlight Wenn es dir um Automatik vs Handschaltung geht: Du kannst ja denn Automatenführerschein machen.

      Wenn es dir um Elektro vs Verbrenner geht: Du erlernst diese Technologie nicht. Wie das Auto angetrieben wird ist für das Erlernen irrelevant.
      12 1 Melden
    • meine senf 20.07.2017 08:53
      Highlight @Ingenieurstudent: Dazu zwingt dich ja auch niemand. Wenn du nur Elektroautos fahren willst, kannst du ja jetzt schon problemlos den Automaten-Ausweis machen.
      10 1 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 09:42
      Highlight Der Ingenieurstudent ja und wieso? Weil Sonderrechte für E-Autos von der Regierung. Wieso braucht es die wenn E-Autos so überlegen sind?
      3 0 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 13:45
      Highlight "Opera 3 sieht in der laufenden Vernehmlassung vor, dass man die Prüfung mit einem Automat ablegen kann ohne mit der nachträglichen Beschränkung nur Fahrzeuge mit Automat lenken. "

      Die Fahrlehrerschaft auf Schweizerebene unterstützt diese neue Regelung.
      1 4 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 17:04
      Highlight Das die Fahrerlehrer neben unnötigen Kursen auch das unterstützt, überrascht mich nicht. Zum Glück unterstützt der Rest der vernunftbegabten Wähler das Ganze nicht.
      0 0 Melden
    • meine senf 20.07.2017 17:21
      Highlight Dann machen doch alle nur noch die Automatik-Prüfung, egal, was nachher gefahren wird. Jeder, der das nicht so machen würde, wäre ja blöd.

      Dann braucht es ja auch weniger Fahrstunden. Aber vielleicht spekulieren die Fahrlehrer, dass dann mehr Leute die Fahrprüfung machen.

      Cool, vielleicht kann man in Zukunft auch die Moped-Prüfung machen, ohne die lästige Beschränkung, dass man damit keinen JumboJet fliegen darf.
      2 0 Melden
  • atomschlaf 20.07.2017 07:53
    Highlight Völlig unsinnige Idee. Ich halte die Schalterei zwar für einen Anachronismus aber solange in der Schweiz so viele Autos mit Schaltgetriebe auf dem Markt sind auch auch gekauft werden, muss das manuelle Schalten auch in der Fahrschule gelernt werden. Alles andere ist gemeingefährlich.
    54 8 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:31
      Highlight Die Frage ist doch eher: Wie lange sind Vebrenningsautos noch auf dem Markt?

      Nach den Jungen Grünliberalen nicht mehr lange, darum macht auch ihr Vorschlag Sinn. 👍
      2 24 Melden
    • Töfflifahrer 20.07.2017 10:00
      Highlight @Ingenör-Studi:
      Bockmist, bereits heute kann der Führerschein nur für Automatik erworben werden. Dabei hat die Antriebsart keinen Einfluss.
      in den nächste x- Jahren wird es nun mal noch geschaltete Autos geben, so lange wird auch es auch eine entsprechende Führerscheinprüfung geben.
      Wenn es dann nur noch Automatikwagen gibt wird sich dies automatisch anpassen.
      6 1 Melden
  • urwe 20.07.2017 07:39
    Highlight Und von wo soll das Wissen zum Thema Kupplung und Schaltvorgang kommen? Von alleine wusste ich zumindest nicht wie genau das mit dem Kuppeln und Schalten funktioniert.
    38 3 Melden
    • arpa 20.07.2017 08:26
      Highlight Also mit 16 habe ich einen 50ccm töff gekauft. Das kupplen hat mir mein Onkel im trockenen gezeigt, dann fuhr ich los (sehr wenig Verkehr, forststeasse.
      Und siehe da, nach 5 min beherrschte ich das Kuppeln..
      Wieso es für automatik und schalter zwei Prüfungen gibt ist mir nicht ganz klar.. ist ja das leichteste zu schalten..
      1 20 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:33
      Highlight Wie wärs mit Artikel genau lesen?

      Auch im Elektro-Führerschein wären Fahrstunden mit schaltgetriebe enthalten! Nur sind es weniger, und an der Prüfung fällt der Schaltungsstress weg.
      4 17 Melden
    • urwe 20.07.2017 09:15
      Highlight Ein paar Stunden mit einem Schalter reichen aus meiner Sicht nicht. Man erlernt ja zwei Sachen. Der Umgang im Strassenvehrkehr und das Kuppeln. Zudem sind viele Fahrlehrer selbständig und haben nur ein Auto. Das würde bedeuten, dass der Schüler noch zu einer Fahrschule muss die ein Elektroauto hat. Viel Aufwand für ein paar Elektroautos mehr. Es gibt bessere Wege Kaufanreize zu schaffen.
      5 0 Melden
    • Töfflifahrer 20.07.2017 10:04
      Highlight @Ingenör-Studi:
      ein paar Stunden? reicht nicht, für ein sicheres Fahren mit geschalteten Wagen muss das ins Blut übergehen ansonsten wird es gefährlich. Ein Fahrer muss auch die Motorbremse mit entsprechendem Schalten einsetzen können. Also so einfach ist das nicht.
      Ich sehe es ja bei den Motorrädern, da kann man noch die grosse Prüfung mit einem Roller (Automatik) ablegen und danach mit einem geschalteten fahren. Da sieht man dann das Wildeste!
      2 1 Melden
  • Bongalicius 20.07.2017 07:39
    Highlight Finde es absurd den Individualverkehr mit solchen Massnahmen noch atraktiver zu machen, obwohl unsere Infrastruktur v. a. in Ballungszentren schon längst auf dem Zahnfleisch geht.
    Stattdessen soll man doch Massnahmen ergreifen die den Verkehr reduzieren, zum Beispiel eine Förderung von Home Office.
    Es sollte auf der Hand liegen, dass weniger Verkehr, sei es Individual oder Öffentlich, nur Gewinner hervorbringt.
    8 19 Melden
  • Knox420 20.07.2017 07:36
    Highlight Bin der Meinung, dass sich das Elektroauto bereits sehr gut eingegliedert hat. Wenn mehr Leute Elektro-Autos kaufen sollen, muss der Staat mit Subventionen handeln und nicht mit einem absurden Billet, das sowieso niemand macht.
    11 15 Melden
    • atomschlaf 20.07.2017 08:00
      Highlight @Knox420: Warum soll der Staat neben den Milliarden die alljährlich in den ÖV fliessen nun auch noch den Privatverkehr subventionieren?
      14 2 Melden
  • Ville_16 20.07.2017 07:35
    Highlight Wie soll denn einer einen Schalter fahren wenn er es nicht gelernt hat? Noch mehr rollende Schikanen auf der Strasse.
    37 2 Melden
    • arpa 20.07.2017 08:27
      Highlight 5 min üben und es klappt mit dem Schalten wenn alles andere beherrscht wird..
      1 20 Melden
    • Triumvir 20.07.2017 09:25
      Highlight @arpa: wer hat dir denn diesen Floh ins Ohr gesetzt? Ich möchte den/die Anfänger/in sehen, der nach 5 Minuten ein Auto mit konventionellem Schaltgetriebe fahren kann.
      16 0 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 09:45
      Highlight Dann besteht man die Prüfung ja auch in einem Geschalteten Auto, wo ist das Problem arpa? Für was denn die neue Regelung=
      3 0 Melden
    • arpa 18.08.2017 13:58
      Highlight Wenn man fahren kann muss man ja nur noch kuppeln und den gewünschten gang einlegen.. das ist nun wirklich keine Zauberei.. alles andere kann man ja..
      Linken Fuss drücken und mit der rechten Hand einen Hebel auf Position bringen.. 5 min reichen bei fähigen Fahrern.. nicht dass sie dann perfekt schalten, aber sie können sich dann sicher von a nach b schalten.. ich fuhr nun 10 jahre geschaltet und nun automat.. hat mich 2min eingewöhnung gekostet..
      0 0 Melden
  • Schizo 20.07.2017 07:31
    Highlight In Österreich hat sich gezeigt, dass man 1.4 mal mehr Stunden braucht wenn man erst später auf geschaltet wechselt. Macht auch Sinn, denn manuell geschaltet zu fahrern benötigt Übung um trotzdem noch auf die Gefahren im Verkehr achten und reagieren zu können.
    In der Schweiz soll dies aber nicht nötig sein?! Nur ein paar wenige Lektionen?
    Hoffe sowas findet nie Einzug in der Schweiz.
    38 3 Melden
  • Flint 20.07.2017 07:30
    Highlight Gut gemeint, aber irgendwie nicht zuende gedacht. Und was das dem Land am Ende bringen soll, ausser neue Kosten in der Verwaltung, ist mir trotzdem unklar. Ohnehin ist doch die glp generell eher gegen den Strassenverkehr? Weshalb kommen überhaupt solche Forderungen? Ist irgendwo inkonsequent. Mir wäre es lieber, die Partei würde mal etwas wirksames (!) gegen den Kulturlandverlust und die Überbauerei unternehmen.
    18 1 Melden
    • atomschlaf 20.07.2017 08:01
      Highlight "Weshalb kommen überhaupt solche Forderungen?"

      - Profilierungsneurose
      - Man ist endlich wieder mal in den Medien
      - Sommerloch
      15 5 Melden
    • rodolofo 20.07.2017 08:08
      Highlight Die Grünliberalen wollen doch ihr Eigenheim im Grünen bauen, damit sie Solar-Kollektoren aufs Dach montieren und das Gemüse-Gärtchen im tadellos bürgerlich gemähten Rasen mit einem Schneckenzaun umranden können!
      Wo kämen wir denn hin, wenn wir dieses liberale Recht, im Grünen ein Minergie-Einfamilienhaus zu errichten, beschneiden würden?!
      Das ist eben Grün-Liberal: Lieber Aalglatt, als wirklich grün...
      4 10 Melden
  • kleiner_Schurke 20.07.2017 07:29
    Highlight Seltsame Idee. Geschaltete Autos sind sehr viel schwieriger zu fahren als Fahrzeuge mit Automatikgetrieben oder Doppelkupplung. Jemand der ein Elektroauto fahren kann, hat 0 Übung darin an einem steilen Hang anzufahren z.b. bei einer roten Ampel, oder in einem Parkhaus. Ich halte die Idee sogar für gefährlich. Umgekehrt ist das Fahren mit einem eAuto wirklich leicht. Wer einen geschalteten Wagen fährt der kann ohne Problem im Automaten den Hebel von P auf D stellen und aufs Gaspedal drücken. Den Rest erledigen dann die zahlreichen Fahrassistenten.
    39 2 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:37
      Highlight Die Frage ist doch, ob man auf einer veralteten Technologie die Prüfung machen soll.

      Würdest du eine Fotografiekurs mit einer Kodak-Entwicklungskamera oder Digitalkamera durchführen? Digitalkamera, eben.

      Seid Mal etwas zukunftsgerichtet! 👍
      2 18 Melden
    • meine senf 20.07.2017 09:34
      Highlight Ganz einfach:

      Einen Analog-Fotokurs macht man mit einer Analog-Kamera, einen Digital-Fotokurs mit einer Digitalkamera.
      Ob die Fotoapperate mit Batterien oder Akkus betrieben werden, ist dabei gleichgültig.

      Die glp-Variante wäre in etwa:
      Es gibt einen Digitalfotokurs nur für Kameras mit speziellen Akkus, bei welchem man aber auch wenige Stunden mit einer Analogkamera übt.

      Am Ende bekommt man einen "Akku-Fotokurs"-Diplom, mit welchem man nur gelegentlich auch Analog-Fotokameras nutzen kann. Tönt ja sehr logisch.
      10 1 Melden
    • kleiner_Schurke 20.07.2017 09:46
      Highlight Ja man könnte am Ende des Fahrkurse auch noch schnell 5 Stunden Lastwagen fahren, Motorrad und Bus. Dann hat man gleich alle Scheine.

      Solche Vorschläge tönen nicht nach Grünliberal sondern nach Grün hinter den Ohren!
      3 1 Melden
  • meine senf 20.07.2017 07:23
    Highlight Das tönt ja mega-kompliziert.

    Die Unterscheidung sollte doch einfach lauten automatische (bzw. keine) Schaltung/handgeschaltet.

    Wer handgeschaltet gelernt hat, darf ohne weitere Prüfung auch Automaten oder Elektroautos fahren, nicht aber umgekehrt.

    Unterscheidung Verbrennungsmotor/Elektromotor hat zwar Auswirkungen auf Umwelt (je Stromgewinnungsart), nicht aber auf das Fahren selbst. Und nur darum geht es doch beim Führerschein. Es gibt ja auch keine Diesel- und Benzinführerscheine.

    Wenn es spezielle Elektroführerscheine geben soll, welchen Führerschein muss man für Hybridautos haben?
    30 0 Melden
    • bud 20.07.2017 07:57
      Highlight Führerschein auf hybridpapier. Erfahrungen damit gibt es ja schon bei den neuen Noten.
      4 0 Melden
  • rodolofo 20.07.2017 07:23
    Highlight Muss man da lernen, wie man den Stecker richtig einsteckt?
    32 4 Melden
  • derEchteElch 20.07.2017 06:57
    Highlight Die jungen Grünliberalen scheinen keine Ahnung vom Autofahren zu haben.

    Bei dieser Regelung geht es darum, dass man das Spiel zwischen Kupplung und Gas beherrscht und im Strassenverkehr sich nicht darauf konzentrieren muss! Das Fahren mit nur Automatik-Autos bedingt nur das drücken von Gas oder Bremse, dito bei einem Elektroauto.

    Jeder, der manuell schalten gelernt hat erinnert sich daran zurück, dass man zu Beginn aufs kupppeln anstatt auf das Fahren konzentriert war. Das wäre eine Gefahr für den Strassenverkehr, wenn Leute ohne Erfahrung plötzlich manuell fahren und es noch nie taten!
    35 7 Melden
    • reaper54 20.07.2017 07:43
      Highlight @derEchteElch ganz ruhig die Grünliberalen sind in einer Krise und brauchen Aufmerksamkeit. Ein solch unüberlegter Vorschlag hat bei vernünftig denkenden Menschen keine Chance.
      18 6 Melden
    • Damon 20.07.2017 07:56
      Highlight Danke!
      5 1 Melden
  • Grundi72 20.07.2017 06:48
    Highlight Na ja etwas umständlich finden ich...

    Warum nimmt man nicht Taxis und Uber ins Visier? War kürzlich in Amsterdam, dort sind schätzungsweise 80% aller Taxis Teslas weil der Staat Elektrofahrzeuge für Taxifahrer etwas subventioniert.

    14 3 Melden
    • atomschlaf 20.07.2017 07:57
      Highlight Ich würde in Zürich auch lieber in einem Tesla fahren, statt in einer der alten Mühlen, die hier teilweise als Taxis durchgehen.
      Aber ich sehe nicht ein, weshalb der Staat dies subventionieren sollte...
      8 5 Melden
  • majcanon 20.07.2017 06:35
    Highlight Ich weiss ja nicht ob die Kolleginnen und Kollegen je hinter dem Steuer eines Fahrzeugs gesessen haben... Aber einfach so ein Auto mit Schaltgetriebe zu fahren - das geht nicht ohne damit geübt zu haben... Genau aus diesem Grund dürfen ja Personen, welche die Prüfung mit einem "Automaten" abgelegt haben, keine "Geschaltenen" fahren. Daran gedacht?
    29 3 Melden
    • Der Ingenieurstudent 20.07.2017 08:39
      Highlight Daran gedacht, dass es bald keine Autos mit Schaltgetriebe mehr gibt?

      Soll ich etwas lernen, dass bald keine Zukunft hat? Gut, denken die Grünliberalen einen Schritt weiter.
      2 16 Melden
    • Olaf! Team #JaBillag 20.07.2017 09:47
      Highlight
      "Soll ich etwas lernen, dass bald keine Zukunft hat?" Mach den Automatenausweis?
      5 0 Melden
    • Suchlicht 20.07.2017 10:35
      Highlight @Ingenieurstudent Musst Du ja nicht, Du kannst auf einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe fahren lernen und Dich prüfen lassen. Du hast dann einfach einen einschränkenden Hinweis in Deinem Führerschein, dass Du nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe fahren darfst. Das stört Dich ja dann nicht, da Schaltgetriebe für Dich ja eh nicht in Frage kommen.

      Ob das automatisch (oder gar nicht) geschaltete Fahrzeug nun mit Gas, Benzin, Diesel oder Strom angetrieben wird, ist irrelevant für den Fahrer.
      4 0 Melden
    • Thomas J. aus B. 20.07.2017 10:38
      Highlight @Ingenieurstudent
      Noch gibt es die Schaltgetriebe, ergo hat man dies auch zu lernen, sofern man die Flexibilität haben will. Wer's nicht lernen will, hat schon heute die Möglichkeit darauf zu verzichten, halt einfach mit der Einschränkung, dass Schaltgetriebe nicht gefahren werden darf (was auch Sinn macht). Ob man einen Verbrennungs- oder Elektromotor fährt ist unerheblich. Ein E-Fahrzeug fährt sich nicht anders als ein "normaler" Automat.
      Was in 3, 5 oder 10 Jahren sein wird, werden wir sehen.
      3 0 Melden
    • Sauäschnörrli 20.07.2017 11:15
      Highlight Herr Ingenieurstudent vielleicht im Privatverkehr, aber Nutzfahrzeuge werden noch lange geschaltete Diesel sein. Auf Autoscout24 sind im Moment 7'595 Nutzfahrzeuge bis 3.5 Tonnen inseriert, also alle Führerausweis Kategorie B. Davon sind lediglich 566 Automaten (7,45%) und gerade einmal 39 besitzen einen Elektroantrieb (0.51%). Wer also beruflich auch mal Lieferwagen fahren muss oder vor hat mal einen Lieferwagen zu mieten wird noch lange die geschalte Prüfung ablegen.
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