Schweiz
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Ein syrisches Flüchtlingskind kurz nach seiner Ankunft auf der griechischen Insel Kos. bild: epa

Diese 6 Dinge machen die watson-User für die Flüchtlinge 

Nach unseren 6 Vorschlägen, was man als Normalsterblicher in der Schweiz für die Flüchtlinge tun kann, haben wunderbare Ideen unsere Kommentarspalten gefüllt – hier die Liste der 6 besten.



1. Eine Decke für ein Kind auf der Flucht nähen

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Kisten voller Decken: Die Helferinnen haben ganze Arbeit geleistet.  bild: facebook/minidecki

Wo: Die Decken können von überall her eingeschickt werden.

Was: Das Motto des Projektes «Mini Decki» lautet: «Jedes Kind auf der Flucht braucht eine eigene Decke die wärmt, schützt und ihm ein Zuhause gibt auf der langen, unsicheren Reise.» Es richtet sich an alle, die nähen können. Die fertigen Decken werden dann an Flüchtlingskinder in den verschiedensten Durchgangszentren in der Schweiz verteilt oder nach Kos geschickt.

Kontaktdaten und die nötigsten Infos: 

Das Material wird für 7 Franken pro Decke zur Verfügung gestellt. 
Wer Hilfe beim Nähen braucht, findet hier die Anleitung.
Hierhin kannst du die fertige Decke schicken: 
«mini Decki», postlagernd, 5406 Rütihof
Email: minidecki@gmx.ch
Facebook: mini Decki
Blog: mini Decki 
Wer nicht nähen kann, kann auch einfach für das Projekt spenden: 
IBAN: CH45 0900 0000 4034 9857 8
S. Maurer, 5406 Rütihof
Vermerk: mini Decki

Der Vorschlag stammt von watson-Userin Seiler 777.

2. Arbeitsintegration: freiwillige Nachhilfelehrer gesucht 

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Der Weg in die Berufswelt trägt viele Gewänder. bild: facebook/cocomo

Wo: Zürich

Was: Der Förderverein cocomo setzt sich dafür ein, Personen mit unklarer beruflicher Perspektive, mit Migrationshintergrund oder Bezüger von staatlichen Unterstützungsleistungen auf dem Weg in die Erwerbsarbeit zu begleiten. 

Hier könnt ihr euch melden, wenn Nachhilfe in Deutsch oder anderen Fächern geben wollt:

Kontaktdaten:

Förderverein cocomo, Hardturmstr. 175, 8005 Zürich
Email: info@cocomo.ch
Tel: 043 366 64 00
Facebook: cocomo

Der Vorschlag stammt von watson-Userin Cassie, die selbst einen jungen Eritreer während seiner Malerlehre mit Nachhilfe unterstützt hat. 

3. Bildung für alle

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Diese Schule ist ein Projekt gegen Rassismus und Ungerechtigkeit – und ein Treffpunkt, wo man andere Menschen kennenlernen kann. bild: ohne-chef

Wo: Zürich

Was: Die Autonome Schule Zürich (ASZ) und der Verein Bildung für Alle (BfA) wurde vor sechs Jahren von Migranten, Sans-Papiers, Asylbewerbern und Bleiberechtsaktivisten aufgebaut: Sie geben Wissen ohne Zulassungsbeschränkungen weiter. Zurzeit nutzen rund 500 Menschen wöchentlich die kostenlosen Angebote der ASZ, die von 130 Freiwilligen geleistet wird: Deutschkurse, Kinderbetreuung, Theater- und Filmaufführungen, Lesungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen.

Ihr dringendstes Problem: Sie brauchen einen neuen Standort. 500 Quadratmeter in der Stadt Zürich, damit das Projekt in der jetzigen Form weitergeführt werden kann. 

Um ihre Betriebskosten zu decken, sind die Freiwilligen der ASZ auch auf Spenden angewiesen. 

Kontaktdaten:

Verein Bildung für Alle, 8026 Zürich 
Email: info@bildung-fuer-alle.ch oder bildungfueralle@immerda.ch
Facebook: Autonome Schule Zürich
Spenden oder Fördermitglied werden könnt ihr hier

Der Vorschlag stammt von watson-Userin Perl Aviva Muheim.

4. Ein feiner Kultur- und Integrationsort

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Matto Kämpf gefällt die GestalterEi gut.  Vimeo/Anna Tauber

Wo: Ittigen und Bern 

Was: Im Gemeinschaftsatelier «Das GestalterEi» finden neben Kulturanlässen auch Willkommensessen für Asylsuchende statt. Das wemakeit-Projekt will die Bereiche Kultur, Handwerk und Gastronomie unter einem Dach vereinen und pro Bereich Arbeitsplätze für Flüchtlinge und arbeitslose Jugendliche schaffen. Flüchtlinge werden so in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft integriert. Die Bereiche Kultur und Handwerk bestehen bereits, für ihren Gastro-Zirkuswagen, den sie in ein Beizli mit Take-away umwandeln, sammeln sie noch Geld. 

Kontaktdaten:

Verein Gemeinschaftsatelier das GestalterEi, Papiermühlestrasse 153, 3063 Ittigen 
Email: simontauber@dasgestalterei.be
Facebook: Gestalterei
Projektbeschrieb und Spende: wemakeit

Der Vorschlag stammt von watson-User crazysirdave. 

5. Flüchtlingsdienst von Caritas 

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Ein bisschen Hilfe im Alltag kann den Unterschied machen. bild: caritasbern

Wo: Bern

Was: Wenn du wöchentlich 2 bis drei Stunden aufbringen willst, um einen Flüchtling im Alltag zu unterstützen, dann kannst du dich bei Caritas Bern melden: Deutsch lernen, das Krankenkassensystem erklären und die Begleitung bei der Wohnungssuche würden unter anderem zu deinen Aufgaben gehören.  

Kontaktdaten:

Caritas Bern, Eigerplatz 5, 3007 Bern
Frau Brigitte Raviele, Sachbearbeitung Fachstelle Freiwilligenarbeit, Tel. 031 378 60 33 oder 031 378 60 00
Email: b.raviele@caritas-bern.ch 
Details zum Einsatz findest du hier.

Der Vorschlag stammt von watson-Userin Elibeli.

6. «Mitten unter uns»: Integrationsprogramm vom Roten Kreuz

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Anna erzählt von ihren Erfahrungen als freiwillige Helferin bei «Mitten unter uns». YouTube/Henry Dunant

Wo: Baselland, Stadt Zürich, Zürcher Oberland, Limmattal, Dübendorf, Winterthur, Effretikon

Was: «Mitten unter uns» sucht laufend interessierte und offene Menschen, die sich freiwillig zwei bis drei Stunden pro Woche für die Integration fremdsprachiger Kinder und Jugendlicher einsetzen wollen: Spielen, basteln, lesen und Hilfe bei den Hausaufgaben würden zu deinen Aufgaben gehören.

Kontaktdaten:

Rotes Kreuz Baselland: Fichtenstrasse 17, 4410 Liestal
Corinne Sieber, Tel. 061 905 82 03  
Email: c.sieber@srk-baselland.ch
Rotes Kreuz Kanton Zürich: Freiwilligenarbeit, Kronenstrasse 10, 8006 Zürich, Tel. 044 388 25 25

Der Vorschlag stammt von watson-Userin sibylle. 

(rof)

Die Flüchtlinge von Calais

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zaba 07.09.2015 18:30
    Highlight Highlight Region Uster und Zürich: http://www.gvc-zo.ch/Events/HelpingBags
    4 0 Melden
  • ririreissverchluss 22.08.2015 08:39
    Highlight Highlight .......Und irgendwann werden sie sich vielleicht dazu überwinden können mit diesen Menschen persönlich in Kontakt zu treten und vielleicht werden Sie diese Begegnungen als bereichernd erleben, wer weiss ;-)
    10 5 Melden
  • Rick Blaine 21.08.2015 15:54
    Highlight Highlight Liebe watson Redaktion

    Danke für das Publizieren des GestalterEi Projekts. Das bedeutet uns sehr viel. Die Crowdfunding-Aktion schliesst in wenigen Tagen. Wer uns auch zu einem späteren Zeitpunkt noch unterstützen möchte, darf sich bei Simon melden. Seine Mailadressse findet ihr im Artikel. Den anderen vorgestellten Projekten wünschen wir von Herzen gutes Gelingen und viel Erfolg. Danke für euren Einsatz!
    25 8 Melden
  • ersiees 21.08.2015 12:43
    Highlight Highlight DANKE Watson!!!
    Ihr macht mir Mut, dass es hier in der Schweiz tatsächlich auch Personen mit echten Menschenverstand gibt.

    Können wir bitte gemeinsam Merida ignorieren und ihrer Angst in Form von Wut und Hass keine Plattform bieten? Das ist einfach nur traurig.
    37 6 Melden
  • SVRN5774 21.08.2015 12:35
    Highlight Highlight Wenn ihr wollt, dass nicht so viele Ausländer hier her kommen, dann sorgt dafür, dass diese Menschen in ihren Land in Ruhe gelassen werden.
    Wir wissen alle ganz genau, dass der Westen für das Leid in Osten und Süden verantwortlich sind.
    21 10 Melden
    • droelfmalbumst 21.08.2015 14:16
      Highlight Highlight WORD!
      9 4 Melden
    • el_chef 21.08.2015 16:00
      Highlight Highlight ein dependenztheoretiker...
      7 3 Melden
    • E7#9 25.08.2015 09:02
      Highlight Highlight Nichts gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Sie kommen meist aus Ländern mit einem menschenverachtendem Regime. Machtgierige Herrscher und Krieg treiben diese Länder in den Abgrund. Das wir daran jetzt auch noch Schuld sein müssen finde ich doch sehr deftig. Dieses Argument zieht nicht immer und überall. Weder im Falle von Syrien noch Eritrea ist dies der Fall. Bitte erst informieren, Hirn einschalten (falls vorhanden) und bitte erst dann kommentieren. Danke.
      1 2 Melden

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