Schweiz
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Tötungsdelikt von Rafz ZH: Verhafteter 34-Jähriger hat gestanden, Gino Bornhauser getötet zu haben

Letzten Dienstag verhaftete die Kantonspolizei Zürich zwei Tatverdächtige im Fall Bornhauser – die ehemaligen Nachbarn des Vermissten. Der Ehemann hat nun offenbar gestanden.

06.06.16, 16:20 06.06.16, 17:23


Verhaftungen im Raum Rafz: Die Polizei sperrte das Gebiet am Dienstag grossräumig ab.
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Am letzt Dienstagmorgen hat die Polizei das ehemalige Nachbars-Ehepaar des vermissten Gino Bornhauser verhaftet. Während die Frau mangels Tatverdacht bereits entlassen wurde, hat der Ehemann nun gestanden, wie die NZZ berichtet, Gino Bornhauser getötet zu haben. Das Geständnis legte der Mann in der Untersuchungshaft ab.

Wie die Staatsanwältin auf Anfrage mitteilte, hätten die Angaben des 34-Jährigen aber bislang noch nicht zum Auffinden des Vermissten geführt. Weitere Auskünfte erteilt sie nicht. Alles weitere sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Fall Bornhauser: Mit diesem Video suchte die Kantonspolizei Zürich diesen ausfällig gewordenen Mann

Video: © youtube/kantonspolizei zürich

Gino Bornhauser.

Der mutmassliche Täter, ein 34-jähriger Brasilianer, lebte mit seiner slowakischen Ehefrau und den drei kleinen Töchtern in einem Einfamilienhaus in Rafz. Vermutlich hatten sich die beiden Männer als Nachbarn gekannt, denn der vermisste Gino Bornhauser hat bis vor drei Jahren das Haus nebenan bewohnt.

Der 67-Jährige aus Eglisau wird seit dem 22. April 2016 trotz grossangelegter Suchaktion weiterhin vermisst. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. 

Vermisster Gino Bornhauser vielleicht getötet

Augenzeugen sahen, wie er laut mit einem Mann stritt. Dann verschwand der 67-Jährige. Jetzt fand die Polizei sein ausgebranntes Auto in Deutschland. Video: © TeleZüri

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pietro Donateo 06.06.2016 21:38
    Highlight Nein
    1 6 Melden

Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

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