Schweiz
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ARCHIV - Ein Fahrradfahrer fährt am 09.09.2015 in Berlin über den Radweg am Moritzplatz. Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag hat die Berliner Fahrrad-Fans jubeln lassen. (zu dpa

Ohne diese Regel gibt's auch die frühere Busse von 20 Franken nicht mehr. Bild: dpa-Zentralbild

Diese Regel für Velofahrer wurde abgeschafft – und keiner hat’s mitgekriegt

Der Bundesrat hat die Glocken-Pflicht aufgehoben. Nur hat das bislang kaum jemand gemerkt. Velo-Lobbyisten können den Entscheid nicht verstehen.

SVEN ALTERMATT / Aargauer Zeitung



Sie ist laut und kann ziemlich nerven. Doch bei aller Hassliebe, die man der Veloglocke entgegenbringen mag: Einen solchen Niedergang hat sie nicht verdient. Still und leise ist sie faktisch für bedeutungslos erklärt worden. Seit dem 15. Januar dieses Jahres sind Veloglocken in der Schweiz nicht mehr obligatorisch.

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Die Velo-Glocke muss nicht mehr sein – was hältst du davon?

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  • 12%Endlich, wurde auch Zeit
  • 60%Keine gute Idee, wie soll ich jetzt die Fussgänger verscheuchen?
  • 15%Veloglocke? Pfffft …
  • 13%Velo? Pfffft …

Kaum jemand hat bislang davon Notiz genommen, was der Bundesrat in seiner Sitzung vom 16. November 2016 beschlossen hat. Die Landesregierung verabschiedete eine Änderung in der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge.

Selbst Verkäufer haben keine Ahnung

Darin war zuvor in Artikel 218 festgeschrieben: Ein Velo muss eine «gut hörbare Glocke aufweisen». Wer sich nicht daran hielt, hatte eine Busse von 20 Franken zu befürchten. Ausgenommen von der Regelung waren Drahtesel, die leichter als elf Kilogramm sind. Hauptsächlich Rennvelos also.

Nun ist die Glocken-Pflicht passé. Aber selbst bei Velohändlern scheint diese Nachricht noch nicht so richtig angekommen zu sein. Die Migros-Tochter «M-Way» etwa verweist in ihrem Onlineshop noch immer auf das Obligatorium.

Ebenso aufschlussreich ist der Besuch in einem Stadtberner Fachgeschäft. «Das Obligatorium besteht nicht mehr?», fragt der Verkäufer ungläubig. «Dabei ist das ja eine gute Sache.» Schliesslich müsse man sich gerade als Velofahrer im Strassenverkehr oft genug Gehör verschaffen.

Durch den Verkehr kommen

Dieser Ansicht ist auch Christoph Merkli. Der Geschäftsführer von Pro Velo ist einer der wenigen, der das Ende der Glockenpflicht frühzeitig zu Kenntnis genommen hat. Seine Organisation versuchte beim Bundesamt für Strassen (Astra) erfolglos, die Abschaffung zu verhindern.

Eine Veloglocke sei mehr als nützlich, sagt Merkli. «Sie ist schlicht notwendig, um sicher durch den Verkehr zu kommen.» Zum einen, um in brenzligen Situationen überhaupt auf sich aufmerksam zu machen. Gerade gegenüber Fussgängern. Zum anderen als Warnsignal bei Überholmanövern auf Velowegen.

Bund will weniger Vorschriften

Ohne Zweifel, mit den Veloglocken ist das so eine Sache. Manche werden im hektischen Verkehr allzu oft überhört. Andere Glocken sind alles übertönend und scheuchen Fussgänger regelrecht aus dem Weg. Und trotzdem, findet Merkli: «Unter dem Strich überwiegen die Vorteile.»

Warum wurde die Glocken-Pflicht überhaupt aufgehoben? Dem Astra ging es bei diesem Schritt primär darum, einen alten Zopf abzuschaffen. Merkli sagt, er finde den Abbau von Regulierungen eigentlich sympathisch. «Hier geschieht das jedoch auf Kosten der Sicherheit.»

Pro Velo warnt davor, die Anforderungen an die Zweiräder hinunterzuschrauben. Damit verkomme das Velo zum reinen Freizeitgerät. Wie ernst es dem Astra mit dem Abbau von Vorschriften ist, zeigt ein weiteres Beispiel: Velosattel sind neu nicht mehr explizit vorgeschrieben. Immerhin dürfte kaum jemand freiwillig darauf verzichten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • canyon 16.02.2017 19:10
    Highlight Highlight ich habe mir gerade eine sehr kompakte und effiziente Knog Oi Glocke für mein Triathlon Rennrad gekauft, fällt kaum auf und sieht super aus. Denke eine Veloglocke macht auf jeden Fall Sinn.
  • flv 16.02.2017 11:33
    Highlight Highlight Also ich hatte noch kaum je eine funktionierende Glocke dran und normalerweise einfach mit den Bremshebeln geklackert wenn ich jemanden verscheuchen wollte. Hat meistens funktioniert, ausser der-/diejenige hatte Ohrstöpsel drin. Aber dann hilft auch keine Glocke. Da bräuchte es schon ein Schiffshorn...:)
  • Olf 16.02.2017 02:10
    Highlight Highlight ich mag es nicht wenn ihr den Titel für einen Artikel so schreibt als wärt ihr die huffington post oder so
    • iSoldier 16.02.2017 09:30
      Highlight Highlight Mimimimimi
  • Wehrli 15.02.2017 14:17
    Highlight Highlight Hatten eh nur die Glucken eine Glocke am Drahtesel ...
  • Anded 15.02.2017 13:11
    Highlight Highlight Die Glocken hat vorher eh fast niemand benutzt. Als Fussgängergruppe auf einem Fuss-/Radweg unterwegs (kombiniert, nicht getrennt), man läuft natürlich nicht im Gänsemarsch. Kommt ein Velo von hinten, bremst auf Schrittempo ab bis es so nah ist dass man das drehende Rad hört. Erst dann dreht sich einer um und sagt "Achtung Velo"... Verstehe nicht warum sich Velofahrer so zurückhalten mit der Glocke.
    • Echo der Zeit 15.02.2017 21:12
      Highlight Highlight Ja genau - kann ich nicht verstehen - in Holland da Glöckeln sie dich vom Weg - In der Schweiz hab ich schon gesehen wie einer fast ne Fussgänger (Langsam) angefahren hat - weil es ihm Peilich war die Veloglocke zu Bedienen.
  • ThePower 15.02.2017 12:38
    Highlight Highlight Ist doch egal ob obligatorisch oder nicht. Die meisten Velofahrer halten sich sowieso nicht an irgendwelche Regeln😄
  • vbo 15.02.2017 11:22
    Highlight Highlight gibt es eigentlich einen newsletter, den man beim bund (oder dem zuständigen amt, oder wem auch immer...) abonnieren kann, damit man über solche neuerungen von alltagsregeln automatisch informiert wird?
    es wäre so sehr einfach möglich, dass mehr als keiner darüber bescheid wüsste...

    • Tschiger 15.02.2017 12:50
      Highlight Highlight Ich habe diesen bei Admin.ch abonniert aber bis heute keine solche Informationen erhalten
    • Magnum 15.02.2017 13:08
      Highlight Highlight Das Magazin Velojournal hat in der Dezember-Ausgabe darüber berichtet. Die Branchenzeitschrift Cyclinfo in der aktuellen Ausgabe (1-2017).

      Wer sich wirklich für Velos interessiert oder gar in der Branche arbeitet, sollte daher informiert gewesen sein.
    • gesetzesbecher 15.02.2017 21:08
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass so viele Verordnungen existieren, welche unzählige Details regeln, dass zumindest ein Abo für Verordnungsänderungen eine Flut von meist belanglosen Änderungen wäre.

      Ein Newsletter, der spezifisch für den Alltag relevante Änderungen publiziert, wäre ein sehr grosser redaktioneller Aufwand. Ich würde daher sagen, dass diese Arbeit gegenwärtig (und nicht ohne Grund) von den Medien übernommen wird (siehe dieser Artikel).
  • N. Y. P. D. 15.02.2017 10:55
    Highlight Highlight Bei Rückenwind ist keine Glocke notwendig. Kurz furzen (wähh..) und die Menge macht 20 m weiter vorne sogleich Platz. Habe fertig.
  • Magnum 15.02.2017 10:42
    Highlight Highlight Einige, kurze Anmerkungen:
    1. Die Veloglocke ist nicht mehr obligatorisch, aber weiter erlaubt: Niemand muss, jeder darf, so er will.
    2. Änderungen von technischen Verordnungen diskutiert der Bundesrat NICHT - das ging schlank beim ASTRA durch.
    3. Velo-Verkäufer, die über die neuen Regeln nicht Bescheid wissen, sollten ein Branchenmagazin (Cyclinfo) lesen.
    4. Auch die maximale Lenkerbreite von 700mm ist gestrichen - her mit dem Meter-Geweih!
    5. Erspart Euch doch die angestaubten Pauschalurteile über die ach so bösen Velofahrer und Biker.
    • dumpster 15.02.2017 16:20
      Highlight Highlight Die minimale Lenkerbreite von 40cm ist ebenfalls gestrichen.
  • Mr. Kr 15.02.2017 10:10
    Highlight Highlight Eine Velo Glocke war mal obligatorisch? 😂
    • Mr. Kr 15.02.2017 10:23
      Highlight Highlight *Veloglocke🙈
  • Mertin 15.02.2017 10:00
    Highlight Highlight mini pokemoncharte ide speiche mached eh meh lärm als sones billigs lüti
  • Teslanaut 15.02.2017 09:54
    Highlight Highlight Was für Idioten! Beim Velo wird die Glockenpflicht aufgehoben - aber bei E-Mobilen wollen gewisse Politiker, dass sie akustisch mit einem Soundgenerator ein Motorengeräusch simulieren ....
    • Jay_Jay 15.02.2017 10:38
      Highlight Highlight Nun ir ja nicht grad die gleiche Art von Velo, oder?
    • MaTalk 15.02.2017 13:18
      Highlight Highlight Idioten? Versuch mal aus einem geschlossenen Auto ein: "Äxgüsi, dörfi mol verbi?" zu rufen. Es wird dich niemand hören. Vom Fahrrad aus geht das problemslos und ist tausendmal netter als ein nerviges und Stresshormone produzierendes Geklingel. Im Übrigen dient die Hupe als Warnsignal. Nur Stumme brauchen deshalb eine Klingel am Fahrrad.
  • Restless Lex 15.02.2017 09:49
    Highlight Highlight Was, für Fahrradfahrer bestehen Regeln? Nein, Spass aufs Velo ;o)
    Da frage ich mich, aus welchem Grund, dass gerade heute mit den eBikes eine hörbare Vorwarnung abgeschafft wird. Auch die 11kg Regel ist im Grunde ein Witz, da es heute Glocken gibt, die keine 100g wiegen und bei 90% der Rennvelofahrer kommt es auf dieses Gewicht nicht an. Als passionierter Velofahrer verstand ich schon die Abschaffung der Velovignette nicht bzw. würde eine Wiedereinführung zu Gunsten von alleinigen Velowegen unabhängig von Strasse und Fussgängerbegrüssen.
    • Jay_Jay 15.02.2017 10:40
      Highlight Highlight Ist ja nicht verboten eine Klingel zu haben.... und ohne diesen Bericht wüssten wir's nicht ;)
    • Restless Lex 15.02.2017 11:54
      Highlight Highlight @Jay_Jay: Stimmt natürlich, trage auch einen Helm, obwohl es nicht Pflicht ist.
      Im Grunde begrüsse ich jede Abschaffung von unnötigen Regeln oder Beschilderungen (bspw. Dorf hört auf, Schild 50 aufgehoben, 20 Meter weiter, Dorf fängt an 50er Tafel) aber ich denke, dass unsere Volksvertreter eigentlich wichtigere Fragen zu beantworten hätten, als ist eine Klingelpflicht noch zeitgemäss. Vielleicht kommt ja bald die nächste Regel, dass zwar die Klingel keine Pflicht ist, aber dass das Vorbeifahren durch ein frühzeitiges Klingeln angezeigt werden muss. ;o)
  • Homes8 15.02.2017 09:32
    Highlight Highlight Ich habe vorne an der Gabel an einem Gummigelenk ein Holz-Glacestängeli dass ich zuschalten kann und dann rätteret.
    Ist für Wanderer weniger aufdringlich und wird gut wargenommen
    • siegmaennchen 15.02.2017 11:32
      Highlight Highlight Teufelskerl!
    • Anded 15.02.2017 13:13
      Highlight Highlight Ich denke viele benutzen die Glocke nicht bei Fussgängern, weil sie es für aufdringlich halten. Ich als Fussgänger fühle mich überhaupt nicht gestört wenn es 50m hinter mir klingelt. Dann hab ich genug Zeit um mich umzuschauen und beiseite zu gehen und der Velofahrer muss nicht mal gross abbremsen.
    • Homes8 15.02.2017 16:23
      Highlight Highlight Meine Erfahrung war, dass mit meiner Glocke (welche mit einer Feder, nur ein einfaches Ping von sich gibt) die Leute dies erst beim zweiten oder dritten mal gehört haben (eventuel weil der Ton zu hoch ist).
      Die Aufwendigeren älteren Glocken mit Zahnstangen Hebel, machen ein längers Klingeln sind aber auch schneller kaputt.
      Beim Rättern an den Speichen drehen sich die Leute früher um, weil sie eventuel auch nicht wissen, was da lärmt.
  • dumpster 15.02.2017 09:17
    Highlight Highlight Was die Medien nicht mitgekriegt haben: andere Warnvorrichtungen sind jetzt nicht mehr verboten.

    Bei viel Verkehr nützt so eine lächerliche Glocke eh nichts, eine aber Hupe schon.

    Umgekehrt habe ich an meinem Rennvelo die Glocke nie vermisst, da ich mit dem Rennvelo eh nicht dort fahren möchte, wo ich dauernd Fussgänger verscheuchen muss. Völlig unnötig, dafür eine 11kg Regel einzubauen.

    Dass man mit dem Velo dauernd wegen Fussgängern klingeln muss/soll, sagt übrigens viel über unsere Infrastruktur aus. Mit dem Auto musste ich in den letzten 10 Jahren jedenfalls nie hupen.
    • EvilBetty 15.02.2017 10:05
      Highlight Highlight Mit dem Auto fährt man ja auch nicht auf dem Trottoir 😂
    • Timiböög 15.02.2017 10:38
      Highlight Highlight Mit dem Velo auch nicht...
    • splatter 15.02.2017 10:54
      Highlight Highlight Q e.d.
  • Zing1973 15.02.2017 09:03
    Highlight Highlight Die Klingel würde sicher auch deshalb abgeschafft, da Velofahrer eh nur dass machen was sie wollen und sich an keine Regeln halten.
  • PAPY__ 15.02.2017 08:59
    Highlight Highlight Ich fahre seit über 8 Jahren täglich mit dem Velo zur Schule und Arbeit. Schon dutzende Male wurde ich von der Polizei angehalten. Bussen wegen "Loslassen der Lenkvorrichtung" oder fehlendem Velolicht gab es schon... Aber fehlende Veloglocke. Ich habe nicht mal gewusst, dass dies Pflicht ist! (Ja loslassen der Lenkvorrichtung gib tatsächlich ein 40.- Feilchen)
  • Doeme 15.02.2017 08:52
    Highlight Highlight Ich finde es wirklich beruhigend, in einem Land zu leben, wo User allen Ernstes Kommentare über Veloglöggli schreiben. Wie ich das liebe!
  • Traindriver 15.02.2017 08:48
    Highlight Highlight Jetzt müssen die Radfahrer halt schreien um Fußgänger zu warnen.
    • ujay 15.02.2017 09:54
      Highlight Highlight Nein....fahr einfach nicht auf dem Trottoire....
    • EvilBetty 15.02.2017 10:06
      Highlight Highlight Alternativ könnte man auch bremsen und die Geschwindigkeit anpassen...
    • atomschlaf 15.02.2017 10:12
      Highlight Highlight Wie wär's zur Abwechslung mal mit bremsen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 15.02.2017 08:46
    Highlight Highlight Ist zwar in der Schweiz eine Nischensportart, aber die Trial-Fahrer profitieren schon, dass nicht unbedingt ein Sattel montiert werden muss (meist keiner vorhanden). Das bedeutet eine Bussengefahr weniger.
  • seventhinkingsteps 15.02.2017 08:14
    Highlight Highlight Das muss man sich mal vorstellen, der Bundesrat redet über Veloglöggeli :D
    • Therealmonti 15.02.2017 08:53
      Highlight Highlight Ja. das kann man sich wirklich auf der Zunge vergehen lassen. Doof, doofer, Bundesrat.
    • PAPY__ 15.02.2017 09:00
      Highlight Highlight Neulich bei der Bundesratssitzung: "So Thema Trump abgeschlossen nun zum Veloglöggliproblem!" :'D
  • fischbrot 15.02.2017 08:07
    Highlight Highlight Das wird unsere Fixie-Hipster in Züri freuen..
  • Peter Wolf 15.02.2017 08:06
    Highlight Highlight Völlig unverständlich, dieser Entscheid, dass Glocken nicht mehr obligatorisch sind. Wie denn sonst können Mountainbiker Wanderer vorwarnen, dass sie angedüst kommen?! Ach so, stimmt ja: Die Zweirad-Rüppel haben das auch bisher trotz Glocke nicht gemacht und fahren rücksichtslos drauf los. Ich spreche aus Erfahrung: Ich bin im Engadin schon umgefahren worden von einem Biker, den ich nicht kommen hörte (und nein, ich bin nicht schwerhörig - aber habe am Rücken leider keine Augen...).
  • The Host 15.02.2017 08:01
    Highlight Highlight Und wieder bin ich auf einen vielverheissenden Titel mit total lahmen Artikel reingefallen. Gähn...
  • Joe924 15.02.2017 06:52
    Highlight Highlight Upps, es gab eine Glocken Pflicht? Hab das Geräusch immer selbst gemacht, "Ringgelldingelding, sorry darfi schnell döre? Thäänks"
    • Joe924 15.02.2017 10:59
      Highlight Highlight Zum Glück sind nicht alle Basler Kleingeister, die meisten sind richtig nett! I love Basel, als Lozärner ;-)
  • SwissMafia 15.02.2017 06:36
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht das es überhaupt mal so eine Vorschrift gab. Echt noch nie gehört 😂
  • pamayer 15.02.2017 06:32
    Highlight Highlight Wenn ich ein Problem mit der veloglocke habe, dann, dass sie viel zu leise ist.
    Und grosse, grosse Lastwagen nicht erschrecken kann.
    • Adrian Aulbach 15.02.2017 09:53
      Highlight Highlight Auch dafür gibt es eine Lösung:
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  • moccabocca 15.02.2017 06:30
    Highlight Highlight Es gab längst Ausnahmen, zB (Sport-)Velos unter 11 kg brauchten keine. Abgesehen davon verfehlten Glocken in vielen Fällen ihre Aufgabe. Unachtsame Fussgänger reagieren zumeist gar nicht darauf, im Auto werden sie schlicht nicht gehört. Ich glaube, es braucht generell mehr gesunden Menschenverstand und weniger Regulierungen im Strassenverkehr - für alle
  • walsi 15.02.2017 06:26
    Highlight Highlight Es ist aber weiterhin erlaubt eine Glocke zu montieren. Weil es sinnvoll ist sollte es jeder tun, nun halt freiwillig.
    • CAWA 15.02.2017 06:55
      Highlight Highlight Meine Glocke wird weiterhin auf meinem Fahrrad sein. Hab keine Lust die Leute Morgen früh anzuschreien um mich bemerkbar zu machen -.- Ist für beide bestimmt angenehmer ;)
  • Grundi72 15.02.2017 06:21
    Highlight Highlight Die einzige Regel die Sinn machen würde, wäre das Velofahren ganz zu verbieten! Zumindest in Städten mit mehr als 10'000 Einwohnern. Dort könnt ihr gefälligst euren subventionierten ÖV gebrauchen und braucht nicht auch noch die Strassen unsicher zu machen!
    • Charlie Brown 15.02.2017 06:31
      Highlight Highlight Ein Grundi-Kommentar, wie er im Buch steht.
    • pamayer 15.02.2017 06:32
      Highlight Highlight Und sonst? Alles klar?!
    • Darkglow 15.02.2017 06:33
      Highlight Highlight Eher dafür nur noch Betriebsverkehr zuzulassen in Städten mit mehr als 10000 Einwohnern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Huber 15.02.2017 06:03
    Highlight Highlight Eine Pflicht für Velo fahrer weg und 10 neue Pflichten für Autofahrer hinzu.....
    • Charlie Brown 15.02.2017 06:30
      Highlight Highlight Welche 10 neuen Pflichten gibt es denn?
  • Thinktank 15.02.2017 05:34
    Highlight Highlight Dann geh ich davon aus, dass man die Hupenpflicht beim Auto auch gleich abgeschafft hat?
    • Charlie Brown 15.02.2017 06:04
      Highlight Highlight Ja, dann geh mal davon aus.

      Passt irgendwie zu deinen sonstigen Kommentaren hier. Behauptungen (im Gewand der rhetorischen Frage) fernab von jeder Wahrheit. 🙄
    • Thinktank 15.02.2017 06:28
      Highlight Highlight Hallo Charlie, habe nicht gewusst, dass du Bundesratsmitarbeiter bist.
    • Charlie Brown 15.02.2017 07:37
      Highlight Highlight @Thintank: Das ist nur etwas von ganz vielem, was du ganz offensichtlich nicht weist. Was dich aber in der Regel nicht daran hindert, eine Meinung dazu zu haben.

160'000 statt 6 Millionen Franken: Rheinauer Versuch mit Grundeinkommen scheitert am Geld

In der Zürcher Gemeinde Rheinau sieht es nicht gut aus für den Versuch mit dem bedingungslosen Grundeinkommen: Bis zur Geld-Sammel-Deadline am 4. Dezember 2018 um 14.26 Uhr sind lediglich rund 160'000 Franken gespendet worden, angestrebt wurden 6,1 Millionen Franken.

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