Schweiz
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Bild: watson

Wir haben 40 jungen Nachwuchs-Demokraten eine Frage gestellt: «Wo finden im Oktober die Wahlen statt?»

08.09.15, 13:53 15.09.15, 14:11


Gemeine Umfrage: Wissen die jungen Leute im besten Erstwähler-Alter eigentlich, dass am 18. Oktober 2015 die nationalen Wahlen stattfinden? 

Selbstverständlich fragten wir nicht:

«Weisst du, dass am 18. Oktober 2015 Wahlen stattfinden?» Das wäre zu einfach. Da hätten alle der 40 Teilnehmer der spontanen Strassenumfrage bestimmt ja gesagt. Deshalb fragten wir:

«In welchem Land finden im Oktober 2015 Wahlen statt?»

Video: watson.ch

Das Gefühl trügt nicht. Nur knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen weiss, dass die nationalen Wahlen anstehen. Ein Drittel hatte keine Ahnung, dass überhaupt gewählt wird, und eine Teilnehmerin wünschte Barak Obama viel Glück und eine dritte Amtszeit.

Das Diagramm: Etwas weniger als die Hälfte der Befragten wussten, dass die Wahlen 2015 im Oktober stattfinden werden

grafik: watson

Für alle, die die nächsten Wahlen in den USA vermuten, müssen mildernde Umstände gelten. Es zeigt aber, dass die Debatte um die US-Vorwahlen fast gleich stark wahr genommen wird, als die Schweizer National- und Ständeratswahl.

So wählst du richtig

Nationalrat

Ständerat

Der Verein Politools lässt dich deine politischen Einstellungen auf der Wahlplattform Smartvote mit denjenigen der kandidierenden Politiker vergleichen. Es empfiehlt sich, nicht Kandidaten mit der grössten Übereinstimmung zu wählen, sondern solche mit grosser Übereinstimmung und intakten Wahlchancen.

Nicht mal die Hälfte der Jugend weiss über die anstehenden Wahlen Bescheid: Eine hoffnungslose Generation?

So könnten wir nach der Umfrage titeln. Machen wir aber nicht. Aus zweierlei Gründen: Einerseits ist die Umfrage nicht repräsentativ, sondern kann nur ein Einblick gewähren. Andererseits haben wir keine Alten gefragt. Vermutlich haben von denen auch viele keinen Schimmer oder wählen eh immer das Gleiche. 

Was meinst du: Ist unsere Jugend politisch ein hoffnungsloser Fall oder ist die Politik dermassen abgehoben, dass kein normaler Jugendlicher sich dafür interessieren kann? Oder sind, wie immer, die Medien Schuld? Schreib's in die Kommentare!

Der Kampf für die gute Sache: Diese 11 Kampagnen werden dich nachdenklich stimmen

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • daenu 09.09.2015 09:29
    Highlight Nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten geht wählen. Ich denke es nicht zu gewagt darauf zu schliessen, dass sich diese Hälfte um die Wahlen foutiert. Das Resultat einer Umfrage auf die Gesamtbevölkerung wäre wohl dasselbe. Also ist meine Schlussfolgerung: Die Jugend tickt ziemlich genau so wie die Gesamtbevölkerung. Courant normal!
    1 1 Melden
  • christian_denzler 08.09.2015 21:15
    Highlight Man muss sich ja nicht zwingend für Politik interessieren aber diese verdammten Plakate überall sollten ein massives Indiz sein. Da zweifle ich dann doch an der geistigen Leistungsfähigkeit wenn man das nicht mehr ableiten kann. Man kann der Wahlwerbung ja nicht einmal ausweichen wenn man es versucht.
    8 0 Melden
  • Nichtswisser 08.09.2015 15:00
    Highlight Naja. Ganz ehrlich? Wen interessieren schon Schweizer Wahlen? Ist irgendwie undurchsichtig und Grundlegendes passieren, tut gefühlt ja eh nie was.
    6 30 Melden
    • öpfuringli 08.09.2015 17:55
      Highlight der name "nichtswisser" passt definitiv gut
      22 1 Melden

Als Roger Köppel noch nicht SVP war: Die fünf lustigsten Zitate aus seiner Zeit davor

Roger Köppel überflügelt alle und zieht in den Nationalrat ein. Dies verdankt er nicht nur, aber auch, seinem verbreiteten SVP-Gedankengut in der «Weltwoche». Das war nicht immer so.

Roger Köppel, der neue SVP-Politstar, ist nicht mit dem SVP-Gen zur Welt gekommen. Während seiner Zeit als Chefredaktor des «Magazins» des «Tages-Anzeigers» (1997–2001) schrieb er ab und zu kritisch über seine jetzige Partei, wie diese kleine Sammlung zeigt: 

Mitte 2001 wechselte Köppel vom «Magazin» zur «Weltwoche», der Rest ist bekannt. (feb)

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