Schweiz
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Öffentlichkeitswirksam: Nora Illi kassierte am ersten Tag des Verhüllungsverbotes im Tessin in Locarno eine Busse.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Burkaverbot im Tessin: Keine Busse, aber böse Blicke – ein Erfahrungsbericht

Ab gestern Freitag gilt im Tessin ein generelles Verhüllungsverbot. Während die Polizei bei der Pressekonferenz des Islamischen Zentralrats in Locarno medienwirksam eine Busse an Niqab-Trägerin Nora Illi verteilt, scheint das neue Gesetz in Lugano die Polizei weniger zu interessieren. Die Passanten jedoch sind empört. Ein Erfahrungsbericht. 

02.07.16, 12:47 04.07.16, 10:07


Ein Streifenwagen taucht an der Riva Vincenzo Vela direkt am Luganersee auf. Mein Puls geht hoch. Die Polizisten nehmen keine Notiz von mir. Ich rutsche ein wenig auf meiner Steinbank umher, widerstehe dem Bedürfnis, die Beine übereinander zu schlagen. Innert Minuten taucht der zweite Wagen auf.

Der Polizist auf dem Beifahrersitz starrt mich an, das Auto hält an der Ampel. Ich wappne mich, gleich eine Busse zu kassieren. Die Ampel schaltet auf Grün. Die Streife gibt Gas. Ich atme aus. Eine ältere Frau kommt auf mich zu: «Are you okay?».

Es ist das erste Mal an diesem Tag, dass überhaupt jemand mit mir spricht. Die Frage überrascht mich. Denn ganz okay bin ich tatsächlich nicht. Der Schweiss rinnt mir in kalten Tröpfchen den Rücken hinunter. Ich habe Durst und fühle mich wie ein Fremdkörper.

Als solchen werde ich an diesem Tag auch behandelt. Im Tessin trat am 1. Juli 2016 das Verhüllungsverbot in Kraft. Burka und Niqabs werden hier im öffentlichen Raum nicht mehr toleriert. Das haben die Tessiner per Volksabstimmung beschlossen. In diesem Teil des Landes ist meine Kleidung offiziell kriminell.

bild: watson

bild: watson

Ich bewege mich anders in diesen schwarzen Tüchern: Mein Sichtfeld ist eingeschränkt und wo auch immer ich hinsehe, spüre ich Blicke: Blicke in meinem Rücken, Blicke von der Seite, Blicke direkt in meine Augen. Alle schauen mich an in Luganos Fussgängerzone – Männer, Frauen, Kinder, ältere, jüngere, doch ihre Augen sind nicht immer dieselben. Die der Kinder sind voller Neugierde, andere mitleidig, viele musternd. Und dann gibt es jene, die ich kaum je von Fremden auf mir gespürt habe: Sie sind empört, wütend, einige sogar hasserfüllt.

So wie der des Mannes auf dem Trottoir, der mich mit seiner Schulter aus dem Weg rempelt. Oder die ältere Dame im Sommerkleid, die an mir vorbeigeht und mir auf Italienisch eine Beleidigung ins Ohr zischt. Oder die üppige Tessinerin, die mir ein «Aria!» in den Rücken schmettert – «raus»!

«Das ist pure Provokation»

Es gibt auch die Ängstlichen. So wie der Asiate, der seinen Rucksack schnell vom Boden neben sich auf die Bank zieht, als ich auf dem Weg zum Bahnhof Anstalten mache, mich neben ihn zu setzen. Oder die ältere Frau, die an meiner sonst leeren Bank vorbei geht und sich lieber auf eine voll besetzte quetscht, um auf ein Taxi oder den Bus zu warten. Ich bleibe alleine sitzen.

Der Burka-Test im Video

Video: watson.ch

Einer älteren Tessinerin platzt der Kragen: «Das ist pure Provokation!», sagt sie eindringlich. «Jeder weiss, dass das ab heute verboten ist. Das könnte ein Mann mit einem Sprengstoffgürtel sein, ist doch klar, dass man da Angst hat.» Die Frau redet sich in Rage: «Ich bin froh, dass diese Vogelscheuchen verboten sind. Als ich so eine das erste Mal gesehen habe, habe ich laut aufgeschrien.» Es habe Juden in Lugano, gar Hare Krishnas, das gehe ja alles, aber die Muslime, die unbedingt auf ihren Traditionen beharren müssten, die gingen einfach zu weit.

«Die werfen dich in eine Zelle!»

Auf die Frage, ob sie denn Muslime kenne, sagt sie mit einer Selbstverständlichkeit: «Ja, die Putzfrau meiner Freundin ist Muslimin, und in meinem Haus lebt eine muslimische Familie. Die sind bestens integriert.» Doch Verhüllungen seien gar nicht in Ordnung, Integration hin oder her. Die Polizei solle ruhig dafür sorgen, dass Schleier verschwinden.

Davon sind die Luganesi offenbar überzeugt: «Du kannst das nicht mehr tragen», sagt mir ein älterer Herr, als ich mich gerade hinter einer Hausecke aus meinem Niqab schälen will. «Die werfen dich in eine Zelle!» Dort endete dieser Tag nicht, auch wenn Burkas und Niqabs im Tessin jetzt kriminell sind. Wohl weil die Empörung ungleich grösser ist als das Phänomen und die Durchsetzung nicht so einfach, wenn die Scheinwerfer nicht mehr an sind. (dwi/rar)

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287Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 05.07.2016 13:55
    Highlight Na ja, mittlerweile habe ich auch begriffen das Watson vor allem auf Provokation aus ist. Auf der einen Seite lacht man über die Trumps und Farages & Co. aber selbst macht ihr nicht viel anders. Provokation = Klicks
    14 4 Melden
  • Olaf! 05.07.2016 09:11
    Highlight Logisch wird man nicht angesprochen, mit dieser Aufmachung kommuniziert man ja auch, nicht angesprochen werden zu wollen. Weiss ja nicht ob ich da ein Sonderfall bin, aber in der Stadt werde auch ich. normalerweise nicht einfach von Fremden angesprochen.
    17 1 Melden
  • Mr. Meeseeks 05.07.2016 00:23
    Highlight Es gibt keine abscheulichere Form der Unterdrückung des Menschen (Im konkreten Fall der Frau). Es ist widerlich im Sinne des Wortes. Es kann keine Freiheit des Individuums geben durch Entzug der Realität! Der Versuch der Verhüllung unterdrückt die Kommunikation, den Willen und die Existenz an sich! Der Hamster im Hamsterrad hat nichts davon, wenn man ihm einen Hut aufsetzt. Die Frau in der Burka hat nichts vom geheuchelten Verständnis der Situation. WennSieKönntenMitMaskenDannNichtBurkaBecauseCreativityHasBeenExcludedByIdiotsAndTheyWouldKillHerIf_SheWouldRefuseToWearIT
    10 4 Melden
  • Michi85 04.07.2016 15:22
    Highlight Rent doch mal mit einer sturmhaube und sonnenbrille durch zürich... Oder mit dem töffhelm in ein tankstellenshop.. Die reaktionen sind die selben... Es ist doch einfach unanständig sein gesicht zu verhüllen! Ich kann nicht vertehen wie man das unterstützen kann.
    46 6 Melden
  • amRhein 04.07.2016 00:05
    Highlight Ein irritierendes Experiment. Mit zuviel Tuch erreicht man mMn den ähnl. Effekt wie mit zuwenig, Frau ist unpassend/sittlich anstössig gekleidet. Beides sexualisiert die Frau ie reduziert sie für den Betrachter auf ihr Geschlecht. Das mag im Rotlichtquartier oder in Saudi-Arabien passen, in uns. Kultur verstösst beides gegen die guten Sitten.

    Ein solches Verbot wäre nicht nötig, doch ist es legitim + gebräuchlich, dass jede Kultur ihre Wertvorstellungen kodifiziert.

    Die Religionsfreiheit ist ein persönl. Recht und hört +/- dort auf, wo die Freiheit des Nächsten beginnt.
    44 4 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 06.07.2016 15:28
      Highlight Und wie genau beschneidet das deine Freiheit, wenn sich eine Frau verhüllt?! Kannst du mir das mal erklären? Und machst du auch so ein Geschrei, wenn Frauen in Miniröcken, bauchfreien Tops oder gar nur im Bikini rumlaufen?! Es geht doch in erster Linie darum, dass Frauen selbst darüber bestimmen dürfen sollen, was sie anziehen wollen! Und die Betonung liegt auf dem wollen.
      6 8 Melden
  • SVRN5774 03.07.2016 23:54
    Highlight In Islam ist es eigentlich verboten das Gesicht zu verdecken. Keine Ahnung weshalb die Afghaner das gutheissen.
    36 1 Melden
  • tipsi 03.07.2016 09:18
    Highlight Hab letztens eine rührende Szene im Bus beobachtet, zwischen einer Frau im Niqab und ihrem Kind (ca 1j) im Kinderwagen. Die zwei spielten Mami lacht Kind an - Kind schaut Mami an und muss lachen. Das Lachen des Kindes war so ansteckend und da hab ich mich gefragt, wie es sein kann, dass wir nicht sehen, was das Kind sieht, nämlich die lachenden Augen der Mutter.
    41 93 Melden
    • Emperor 04.07.2016 13:54
      Highlight interessant, nur weil eine Frau was anderes trägt findet eine Mehrheit der Bewerter hier die Liebe zwischen einer Mutte rund ihrem Kind negativ...
      7 13 Melden
    • Judge Dredd 04.07.2016 18:22
      Highlight Genau das ist es doch. Ein Kleinkind sollte doch die möglichkeit erhalten, Emotionen interpretieren zu lernen. Ich schätze mal ins Blaue hinaus das ca. 90% aller Emotionen über die Mimik des Gesichts transportiert werden. Ich finde das schon sehr schade für alle anderen Mitmenschen, seien es Freunde, bekannte oder auch Fremde. Für das eigene Kind finde ich es sogar tragisch.
      16 3 Melden
    • Hans der Dampfer 05.07.2016 14:04
      Highlight Der Vergleich hinkt. Erstens ist das ja seine Mutter (es kennt sie) und zweitens macht, bzw. kann das Kind noch gar nicht wissen was dieses Gewand für andere Kulturen bedeutet. Für mich steht es für Unterdrückung und nicht Respektierung hiesiger Gepflogenheiten. Wieso auch? Während ein Christ in Ägypten, Lybien und anderswo im arabischen Raum ermordet und vertrieben wird, können die hier ohne Probleme provozieren und leisten denen die sich Mühe geben auch gleich einen Bärendienst.
      4 4 Melden
  • wiisi 03.07.2016 00:04
    Highlight Na, wenn wir sonst keine grösseren Probleme haben als diese heimgesuchten...
    47 20 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 02:25
      Highlight Wenn sich die Leute schon wegen solchen sinnlosen Kleidungsvorschriften (in der Verfassung!) in die Haare kriegen, wie sollen sie denn dann erst die grösseren und vorallem tatsächlichen Probleme erkennen, geschweige denn lösen können?
      35 37 Melden
  • Spooky 02.07.2016 23:30
    Highlight Wieso müssen eigentlich nur die Frauen eine Burka tragen? Wieso nicht auch die Männer?
    71 13 Melden
    • Menel 03.07.2016 00:55
      Highlight Weil anscheinend die Frauen genug stark sind, den verführerischen Männerkörpern zu widerstehen 😅
      111 8 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 02:22
      Highlight Männer, die Burkas tragen, bestehen darauf, dass sie Transgender-WCs benützen dürfen. ;)

      Die wenigsten Burka-Trägerinnen tragen Burkas aus religiösen Motiven. Oft sind sie und ihre Familien nicht einmal besonders religiös. Sie tragen die Burkas meistens aus Status-Gründen ohne religiöse Motive.

      Wenn man aber religiös begründen will, dann besteht ihm Islam die Verschleierungspflicht nicht bei der Frau sondern beim Mann. Der Mann soll den Blick senken und die Frau nur keusch (hinter einem Schleier) ansehen. Frauen, die sich deswegen verschleiern, machen es aus Respekt gegenüber dem Mann.
      12 32 Melden
    • Spooky 03.07.2016 03:34
      Highlight
      "Frauen, die sich deswegen verschleiern, machen es aus Respekt gegenüber dem Mann."

      Oh mein Gott! Aus Respekt gegenüber dem Mann! Oh mein Gott!
      68 12 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 15:30
      Highlight Spooky: Ja, das gibt's.

      Aber nochmals: Die meisten Burkaträgerinnen sind überhaupt nicht besonders religiös. Sie sehen in ihrer Kleiden keine religiösen Motive, sondern tragen sie, um ihren (königlichen/vermögenden) Status zu zeigen. Ähnlich wie die Frauen auch Louis Vuitton oder Gucci mit sich herum tragen.

      Viel seltener ist das religiös motivierte Tragen von Kopftüchern, Burkas etc. Das ist vergleichbar dem Tragen von Eheringen. Es soll Zugehörigkeit, gegenseitigen Respekt und die (monogame) Ehe signalisieren.

      Wer Burkas näher betrachtet, sieht auch, was für edler Tüll das ist.
      5 33 Melden
    • Spooky 03.07.2016 16:22
      Highlight @Lorent Patron
      Anscheinend kennst du die Araber sehr gut. Bist du Erich Gysling? ;-))
      10 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 16:48
      Highlight Spooky: Geh einfach mal in ein 5-Stern-Hotel in der Lobby rumhängen.

      Und ja: vermutlich hatte ich schon sehr viel mehr persönlichen Kontakt mit (normalen) Burkaträgerinnen als die meisten hier. Das war für mich auch zuerst ungewöhnlich. Aber man lernt schnell, und man lernt sie auch schnell zu wertschätzen.

      Kennenlernen ist immer gut, um sich schätzen zu lernen.
      19 23 Melden
    • Baccara 04.07.2016 07:38
      Highlight Lorent - genau, die blaue Burka aus Afghanistan ist ganz sicher feiner Tüll. So ein Quatsch!
      16 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 08:29
      Highlight Baccara: Das ist eine andere Geschichte. Die Kleidervorschriften der Talibans (oder auch des iranischen Regimes) sind (wie hier in der Schweiz auch!) religiös motiviert. Das ist wirklich Quatsch!

      Wir reden hier allerdings nicht von Frauen, die Burkas zwangsweise tragen, weil es die Talibans fordern (oder nicht tragen, weil es die Tessiner fordern), sondern ausschliesslich von Burkaträgerinnen, wie wir sie hier im Westen am meisten erleben, die ihr edles Tuch freiwillig und mit viel Stolz und Selbstbewusstsein tragen.

      Ich bin gegen Kleiderzwang. Egal ob von Talibans, Iraner oder Tessiner.
      9 11 Melden
    • Baccara 04.07.2016 08:41
      Highlight ....sprichst du von der Burka (1. Bild)..
      9 0 Melden
    • Baccara 04.07.2016 08:41
      Highlight ..oder vom Niqab (2. Bild)?
      8 0 Melden
  • Sille 02.07.2016 22:35
    Highlight Vielleicht findet man dies nicht mehr so lustig,wenn unsere Frauen gezwungen werden den Niqab anzuziehen.D.W. und R.R.können dann die Situation umdrehen mit dem Bikini durch die Stadt laufen.(kann Sarkasmus enthalten)Ich finds etwa gleich daneben wie damals als vor unserem Haus eine Schülerin,sich einen langen Mantel und ein Kopftuch angezogen hat und auf dem Gehweg gen Meka auf die Knie ging,von ihren Kolleginen mit dem Handy gefilmt.Einfach noch dies,wenn ich in ein fremdes Land gehe werde ich den Teufel tun und mich gegen die landesüblichen Regeln verhalten,bei uns ist dies leider anders..
    61 33 Melden
  • Cabonga 02.07.2016 22:16
    Highlight Wenn viele ein Gesetz schaffen was wenige betrifft, von diesen aber keine Gefahr ausgeht und sie sich auch keinen Vorteil erschaffen, so ist das diskriminierung.
    34 63 Melden
    • wasylon 03.07.2016 01:07
      Highlight @Cabonga Polygamie ist auch verboten. Werden Muslime und Mormonen hier diskriminiert?
      42 9 Melden
    • Cabonga 03.07.2016 07:46
      Highlight @wasylon Polygamie mit Frauen überschuss führt zu einer ungleichen Verteilung, das betrifft die anderen sehr wohl.
      6 14 Melden
    • wasylon 03.07.2016 09:20
      Highlight @Cabonga da sind es doch auch wenige, es geht auch keine Gefahr aus. Als ausgleich ist Polygamie mit Männern natürlich auch erlaubt. Die monogame Ehe ist doch eine reine christliche Erfindung...
      18 7 Melden
    • Judge Dredd 05.07.2016 10:05
      Highlight Vergleiche dazu Art. 197 Ziff. 3 StGB
      Ein devoter Mann wird auf eigenen Wunsch von seiner Partnerin während des Sexualaktes geschlagen und beleidigt. Beiden gefällt das so sehr, dass sie sich dabei filmen. Also beide sind 100%tig damit einverstanden und trotzdem ist es verboten.
      Man will mit diesem Verbot verhindern, dass Menschen gegen ihren Willen zu etwas gedrängt werden und weil in beiden Fällen(S&M und Burka) von aussen nicht abgeschätzt werden kann, wer etwas freiwillig oder unter Zwang tut, ist beides verboten.
      2 0 Melden
  • Cabonga 02.07.2016 21:04
    Highlight Ich frage mich welches Recht oder welchen Stoltz bei den Burkagegnern durch die Verschleierung verletzt wird. Wenn das Tessin nur Muslime und keine verschleierten Hochzeitsbräute bestraft, dann ist dass Rassismus.
    Gibt es jetzt für gepeinigte Menschen (so sehen viele die Burkaträgerinnen) Ausgangsverbot?
    Leute unter Druck unterdrücken?
    Ich schäme mich für dieses Gesetzt, welches niemanden schützt und auch nicht für Gleichheit unter den Bürgern sorgt. Ist das Tessin jetzt besser geworden?
    42 91 Melden
  • E7#9 02.07.2016 18:46
    Highlight "Das ist das erste mal an diesem Tag, dass überhaupt jemand mit mir spricht." Also erfüllt die Burka ihren Zweck. In vielen arabischen Ländern ist es verpönt als Mann eine fremde Dame anzusprechen. Dass das hier so ist kann viele Ursachen haben, u.a. auch Respekt. Aus irgend einem Grund haben diese Damen jedenfalls eine Burka an. Bestimmt nicht, weil die Trägerin oder ihr Mann wollen, dass sie von allen Seiten angesprochen wird (wenn man sie ja nicht mal sehen darf).
    64 2 Melden
  • Stachanowist 02.07.2016 18:04
    Highlight Was mich mal interessieren würde. Frage an die Gegner des Vermummungsverbots. Wenn Vermummung ok ist und eine persönliche Wahl, die es zu schützen gilt, sollte es auch i.O. sein, wenn bspw. Primarlehrerinnen in der Burka arbeiten?
    41 9 Melden
    • RBR00 02.07.2016 19:46
      Highlight Ja. :-)
      11 26 Melden
    • 123hüh 02.07.2016 20:10
      Highlight Zunächst geht es hier nicht darum. Das Verhüllungsverbot verbietet ja das Tragen von Burkas etc unabhängig davonob man es während der Arbeit oder in der Freizeit macht. Für mich ist besonders das störend. Bei einer Lehrerin kann man es während dem Unterricht verbieten, wenn man das will oder wenn man eine bestimmten Beruf ausübt in welchem das Gesicht erkannt werden soll. Allerdings ist es völlig illiberal zusätzlich auch noch in die Freizeit des Bürgers einzugreifen und ihm Kleidervorschriften zu machen. Sind wir denn inzwischen in einem totalen Überwachungsstaat angekommen?
      11 17 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 21:35
      Highlight Ist keine Trollfrage. Würde mich sehr über eure Antworten freuen! Wenn eine Primarlehrerin zum Islam konvertiert und dann Burka trägt - mal einfach als Gedankenspiel - alles easy?
      16 2 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 21:48
      Highlight Merci für die Antworten!

      @ Tim

      Alles klar!

      @ 123

      Verbot allgemein war nicht meine Frage. Du bist also für ein Verbot in Schulen, wenn ich das richtig verstehe. Fände eben einen Gegenentwurf ggf. sinnvoll
      6 0 Melden
    • Lichtblau 02.07.2016 22:45
      Highlight Eine vollverschleierte Konvertierte à la Nora Illi als Lehrerin meiner Kinder? Neverever. Genauso wenig wie eine Freikirchlerin. Da hätte ich - obwohl nicht katholisch - mit einer Klosterfrau weit weniger Probleme.
      22 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 01:54
      Highlight Stachanowist: Eine Primarlehrerin in Burka wäre an sich kein Problem.

      "Eine vollverschleierte Konvertierte à la Nora Illi als Lehrerin meiner Kinder" offenbar aber schon.

      Das liegt aber nicht an Frau Illis Burka, sondern an ihrem Gedankengut. An ihren Absichten.

      Die meisten Burkaträgerinnen im westlichen Raum tragen ihre Burka freiwillig und weniger aus religiösen Gründen. Meist sind sie und deren Familien überhaupt nicht religiös. Es geht um Status. Die Frauen signalisieren mit der Burka ihren Status, so wie auch viele mit Stolz und Selbstbewusstsein Louis Vuitton mit sich herum tragen.
      3 17 Melden
    • Stachanowist 03.07.2016 03:40
      Highlight @ Lorent

      Ich habe mir einfach gedacht, dass es für manche Eltern ein Problem sein könnte, wenn sie das Gesicht der Lehrerin beim Elterngespräch nicht sehen können. Aber wenn das alles easy ist, möchte ich auch nicht weiter nerven. Gute Nacht
      9 0 Melden
    • E7#9 03.07.2016 08:20
      Highlight @Lorent:

      Ja, sie zeigen damit ihren Status. Der Judenstern war übrigens auch ein Symbol, der einen Status gezeigt hat.
      11 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 15:54
      Highlight E7#9: Es ist etwas verwegen, wenn du Burkas mit den Judenstern der Nazis vergleichst, bzw. gleichsetzst.

      Zu diesem Thema: einige jüdische Gemeinden in der Schweiz haben ihren Mitgliedern geraten, auf das Tragen der Kippa in der Öffentlichkeit zu verzichten.

      http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/basler-juden-verstecken-ihre-kippa-vor-der-oeffentlichkeit-aus-angst-128859939

      Weil es Leute gibt, die wie du eine Kippa (Burka, Kopftuch etc.) als Nazi-Judenstern missverstehen wollen.
      1 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 16:01
      Highlight Stachanowist: Normal, die meisten Leute, die es nicht gewohnt sind, haben zunächst einmal Mühe, einer Burkaträgerin zu begegnen. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Geh einfach mal in ein 5-Stern-Hotel die Receptionisten fragen, die täglich mit Burkaträgerinnen zu tun haben.

      Man lernt auch schnell, die Emotionen zu lesen.

      Es ist ähnlich, wie wenn du einem Stadtkind 10 braune Kühe mit Namen zeigst, und am nächsten Tag nach ihren Namen frägst. Das Stadtkind hat keine Ahnung, alle Kühe sehen gleich aus. Ein Bauernkind hätte kein Problem. Er kann die Kühe problemlos unterscheiden.
      5 5 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 09:32
      Highlight @"Es geht um Status. Die Frauen signalisieren mit der Burka ihren Status, so wie auch viele mit Stolz und Selbstbewusstsein Louis Vuitton mit sich herum tragen." Wenn es nicht mal einen religiösen Grund hat, wieso können sich denn diese Frauen nicht einfach mit LV eindecken und einen 911 kaufen, so können sie auch im Westen Status signalisieren. Wenn meine Definition von Status symbolisieren ein knappes Bikini ist, muss ich mein Statussymbol in den AE auch anpassen, will ich keine Probleme.
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 12:08
      Highlight Olaf: Ich denke, die meisten Burkaträgerinnen, die ihre Burka freiwillig tragen, hätten nichts dagegen, sich LV oder einen 911er zu kaufen, wenn sie es sich leisten können.

      Ich meine, diese Burkaträgerinnen stört es nicht gross, wenn sie wegen irritierten oder rückständigen Leuten ihre Burka nicht tragen dürfen. Kein Problem. Sie lachen nur drüber. Es ist ja auch lächerlich!

      Die Verschleierte, die ihre Kleidung nicht freiwillig tragen (zB Afghanistan, Iran, Saudi Arabien) ist es ebenfalls kein Problem. Im Gegenteil. Kaum sind sie aus dem Land, räumen sie alle die Klamotten weit weg.
      0 3 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 13:03
      Highlight @Lorent Patron Ja wo ist denn das Problem mit dem Verbot, wenn es ja alle freiwillig tragen und kein Problem damit haben die Burka auszuziehen?
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 14:07
      Highlight Olaf: Das Problem sind die Kleidervorschriften.

      Burkaträgerinnen im Tessin werden von ihren Hoteliers höflich darauf aufmerksam gemacht, dass es Gesetze gibt, die das Burkatragen in der Öffentlichkeit verbieten. Okay - kein Problem.

      Aber eehm, sind wir hier nicht in der Schweiz?

      Verständlich, dass die Touristen sonderbar finden, wenn in einem (angeblich) freien, modernen Land derartig rückständige Gesetze gelten.

      Es befremdet sie, weil sie solche rigiden und lächerliche Kleidervorschriften sonst nur aus zurückgebliebenen Drittweltländern kennen (Afghanistan, Iran, Saudi Arabien usw.).
      0 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 14:15
      Highlight Und noch was Olaf:

      Die Tessiner haben zwar darüber abgestimmt. Aber die eigentlich Betroffenen, nämlich die Touristen und insbesondere die Burkaträgerinnen selbst, die hat niemand gefragt. Und die hatten auch keine Stimme. Weder Rechtsgehör (=Menschenrecht!) noch Rechtsgleichheit (=Menschenrecht).

      Eine so gestaltete "Demokratie" ist nur Dekoration und man es üblicherweise Apartheid.
      0 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 15:09
      Highlight Sorry, der Satz ist irgendwie unvollständig. Also nochmals:

      Wenn eine "Demokratie" den Betroffenen ebenso das rechtliches Gehör wie auch die Rechtsgleichheit vorenthält, dann ist die "Demokratie" nur wohlgefällige Dekoration.

      Man nennt das dann üblicherweise Apartheid.
      0 2 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 15:11
      Highlight Ja die Touristinnen hatten keine Stimme, weil sie keine Schweizer Bürger sind. Die tessiner Burkaträger mit Schweizer Staatszugehörigkeit konnten stimmen gehen wie jeder andere Bürger auch. Rechtliches Gehör hatten alle auch nicht Bürge der Schweiz, es hat sie niemand davon abgehalten sich dazu zu äussern. Rechtsgleicheit ist auch gegeben denn jeder, ob Mann ob Frau ob SchweizerIn oder nicht, wird gebüsst sollte er eine Burka tragen.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 15:18
      Highlight Du tönst, wie so ein Sittenwächter im Iran, Olaf, der einer Frau gegenüber freundlich begründet, warum sie doch bitte ihre Haare bedecken solle. ;)
      0 4 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 16:26
      Highlight Wieso töne ich denn wie ein Sittenwächter im Iran?
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 19:44
      Highlight Die Sittenwächter im Iran argumentieren genau gleich, wenn sie Frauen "ermahnen".
      1 3 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 22:52
      Highlight Geile Argumentation "du tönst wie X weil du wie X tönst".
      3 1 Melden
  • RBR00 02.07.2016 17:23
    Highlight Alles eine Frage des Kontexts. Wer den Kontext versteht, muss auch keine Angst haben. Vorurteile, Unwissen und Ignoranz über fremde Kulturen verstärken dieses Angst-Klima. Die Unterdrückung von Frauen ist ein Problem eines übergeordneten Konstrukts und ist nicht bloss zu lösen durch Verbote kultureller Traditionen. Etwas erreichen, kann man wenn Menschen miteinander, statt gegeneinander arbeiten. Sture Ignoranz ist kontraproduktiv und wirkt gegen dem Ziel der sozialen Kohäsion, was "Integration" eigentlich wirklich bedeutet.
    33 32 Melden
    • JaneSoda 02.07.2016 17:42
      Highlight Ich geh mit dir einig - Bildung und Perspektive für alle!
      31 1 Melden
    • mortiferus 02.07.2016 18:22
      Highlight "...wen Menschen miteinander , statt gegeneinander arbeiten." schön. Mit dem und Deinem Kommentar im Gesamten kannst Du vielleicht einen Computer programmieren. In der Theorie, einer lustigen die SIMs Welt, kannst Du die Welt retten. Versteh meinen Kommentar bitte nicht despektierlich, Du hast theoretisch ja recht, aber eben wir leben in der Realität. Die ist seit 10'000 enden Jahren Menschheit die selbe und wird auch so bleiben. Wir sind das was wir sind, wären wir anders, wären wir nicht wir.
      18 7 Melden
    • RBR00 02.07.2016 19:06
      Highlight Du muss die Menschen nicht lieben. Nur einfach tolerieren. Leben und leben lassen. Kompliziert ist das nicht. Tönt romantisch aber die Welt gehört allen. Auch die Schweiz gehört nicht einfach den Menschen, die hier geboren sind. Finde ich traurig, dass dies von vielen schon als extreme Meinung angesehen wird.
      21 12 Melden
    • Theor 02.07.2016 21:08
      Highlight sie wird nicht als extrem angesehen. Nur eben als weltfremd und blauäugig. Ein unschöner Nebeneffekt der von mortiferus beschriebenen 10'000 Jahre währenden Menschheitsgeschichte.
      5 4 Melden
  • ostpol76 02.07.2016 17:08
    Highlight Andere Länder andere Sitten.
    34 1 Melden
  • LisaSimpson 02.07.2016 17:03
    Highlight Warum immer diese Berichte wo wir am Schluss keinen Schritt weiter sind......

    Warum nicht eine Minarett bauen...
    Mit 200 über die Autobahn fahren....
    Ohne gültiges Ticket Zug fahren....
    Das wäre etwa gleich unnütz.

    Warum nicht einen wirklich schrecklichen Bericht über Genitalverstümmelung von Mädchen und Knaben oder die Bacha Bazi (Tanzbuben) in Afghanistan?
    Oder ist diese Wahrheit zu schrecklich?

    70 17 Melden
    • Anna Rothenfluh 02.07.2016 17:27
      Highlight @LisaSimpson: Zum Thema weibliche Beschneidung kommen mir grad diese zwei Artikel in den Sinn: http://www.watson.ch/!744751580 und http://www.watson.ch/!234915943
      29 8 Melden
    • LisaSimpson 02.07.2016 22:49
      Highlight @Anna supi & danke werde ich gleich noch lesen, bringt ihr mal noch was über die Bacha Bazi? Darüber muss unbedingt auch berichtet werden.....
      10 1 Melden
  • Sapere Aude 02.07.2016 16:51
    Highlight Man bemerke, dass sich die Reaktion auf dem Platz und hier in den Kommentarspalten nicht gross voneinander unterscheiden.
    47 7 Melden
  • Ingmar Blessing 02.07.2016 16:49
    Highlight Japan VS Islam: "Das interessanteste an Japans Herangehensweise an den Islam ist die Tatsache, dass die Japaner sich keiner Entschuldung verpflichtet fühlen in der Art, wie sie mit dem Islam umgehen..." http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/breitbart-der-oberste-gerichtshof-in.html
    27 6 Melden
    • Olaf! 05.07.2016 09:35
      Highlight @Berni Das war China....
      0 0 Melden
  • Leon1 02.07.2016 16:10
    Highlight Ich seh das also richtig. Die beiden einzigen Frauen, die gestern verhüllt durchs Tessin gelaufen sind waren
    a) die Schweizerin Nora Illi (mit 18 konvertiert und und nun über-radikal) und
    b) eine Watson-Journalistin, bei welcher ich mal davon ausgehe, dass sie persönlich keinerlei Bezug zum Islam hat.

    Herzliche Gratulation, ihr habt der überwiegenden Mehrheit, den gemässigten Muslimen, einen Bärendienst erwiesen. Die einzigen, die von der Aktion profitieren, sind diejenigen deren Intoleranz ihr eigentlich hättet anprangern wollen. Die haben nun ihre Bestätigung.
    101 9 Melden
    • Cabonga 02.07.2016 21:32
      Highlight Wenn Burkatragen ilegal ist, dann möchte ich auch Burka tragen und ilegal sein nur um diesen Schwachsinn zu karikieren. Als nächstes wir ein anderes oberflächliches Merkmal ilegal was auch dich und mich betrifft.
      5 20 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 03.07.2016 01:41
      Highlight Ich glaube auch, dass erst wegen dem Burkaverbot das Burkatragen im Tessin populär werden wird.

      Selbstbewusste Frauen gab es schon immer, und es wird sie immer geben. Ihre Kreativität wird durch das Burkaverbot angespornt. Nur eine Frage der Zeit. ;)
      3 14 Melden
  • Der Beukelark 02.07.2016 16:08
    Highlight Eine junge Frau die sich in eine Burka hüllt. Wow wie emanzipiert und links. (not!)
    83 16 Melden
    • Baccara 04.07.2016 07:53
      Highlight Danke für deine Antwort. Ich wundere mich sowieso schon lange, warum sich gerade die Linken so für die Verhüllung einsetzen. Ist es das, wofür die linken Frauen solange gekämpft haben?
      5 1 Melden
    • Anam.Cara 04.07.2016 13:59
      Highlight @Baccara: gegen ein Verhüllungsverbot antreten ist nicht das selbe wie "sich für die Verhüllung einsetzen".
      Die "linken Gegnerinnen des Verbots" sind folglich nicht der Meinung, dass sich alle Frauen verhüllen sollten.

      Bitte vorsichtig mit Umkehrschlüssen umgehen.
      0 0 Melden
  • Ingmar Blessing 02.07.2016 15:51
    Highlight Der Sänger der Band, die im Bataclan gespielt hat, als der Terrorangriff stattfand meinte kürzlich in einem Interview, dass die Attentäter Hilfe von Frauen hatten, die mit ihren Burkas kontrollfrei an den Sicherheitskontrollen vorbeikamen und darunter genug Platz hatten, um verdeckt die Waffen für den Anschlag reinzutragen. Geht leider etwas unter in der Berichterstattung zum Thema:

    http://inselpresse.blogspot.com/2016/05/takis-magazine-dem-tod-ergeben.html
    44 20 Melden
    • Pana 02.07.2016 18:15
      Highlight Der Trump Anhänger der seine toten Fans als Feiglinge bezeichnete? Seine Aussagen würde ich eher mit Vorsicht geniessen.
      24 11 Melden
    • INVKR 02.07.2016 18:17
      Highlight Jesse Hughes erzählt leider sehr viel Unsinn, wenn der Tag lang ist...
      20 7 Melden
    • Zuagroasta 02.07.2016 18:46
      Highlight Kleiner Kontext zu Jesse Hughes:

      - Pro Lifer
      - NRA-Mitglied, dass jeden Unsinn
      erzählt, um das Recht auf Waffentragen zu erhalten
      - VTler
      - Erzrepublikaner, des eher äusseren rechten Rands
      - usw.

      Der Mann erzählt viel wenn der Tag lang ist, aber dies Substanz hat, ist eine ganz andere Frage.
      27 4 Melden
    • Cabonga 02.07.2016 21:34
      Highlight Verbietet Schwangersein in der Öffentlichkeit, denn in falschen Bäuchen können auch Waffen geschmuggelt werden. Bierbäuche auch!
      11 11 Melden
  • Verbano 02.07.2016 15:41
    Highlight Ihr Pfingst-Wochenend-Touristen schreibt hier wacker und empört mit. Bitte zuerst mal 10 Jahre im Cantone e Republica Ticino als Deutschweizer wohnen, arbeiten und steuern bezahlen bevor man Urteilt. Ob mit oder ohne Burka ist und bleibt man Ausländer hier. Was belastet die Polemik denn einen Zürcher oder ein Berner denn?
    67 10 Melden
  • RBR00 02.07.2016 15:11
    Highlight Seit wann gibt es auf Watson soviel braune Leser wie 20 Minuten?
    74 146 Melden
    • SanchoPanza 02.07.2016 15:39
      Highlight die kommen rüber sobald 20min & Blick die Kommentarspalten schliessen...
      88 67 Melden
    • 7immi 02.07.2016 15:44
      Highlight kritik ist ja nicht gleich rassissmus. z.b. ich kann ja auch für rauchfreie restaurants sein, ohne etwas generell gegen raucher zu haben...
      in einem land mit meinungsfreiheit sollte man eine kritische meinung äussern dürfen, ohne gleich in die rassistische ecke gestellt zu werden...
      91 4 Melden
    • foreva 02.07.2016 15:45
      Highlight Wieso meinen eigentlich alle WATSOzis, dass alle braun sind welche die kleinste Kritik an Moslems äussern?
      89 16 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 15:50
      Highlight @ Tim

      Welche Kommentare konntest du als nationalsozialistisch identifizieren? Du solltest sie Watson umgehend melden.
      62 4 Melden
    • MaskedGaijin 02.07.2016 15:50
      Highlight Wo sehen sie hier Nazis? Paranoid oder sind einfach alle die nicht gleich denken wie sie Braun?
      59 5 Melden
    • RBR00 02.07.2016 16:54
      Highlight Wiar sönd dös volk!
      9 41 Melden
    • RBR00 02.07.2016 17:30
      Highlight Braune Ideologie ist nicht bloss Hass und Rassismus. Reine Hassbotschaften oder diskriminierende Botschaften findet man hier tatsächlich zum Glück wenige. Aber braune Ideologie ist ja auch nicht "doof". Sie bedient sich den Ängsten der Menschen, um sie zu manipulieren. Braune Ideologie ist verallgemeinert, meistens weit entfernet von fundamentierten Erkenntnissen und spielt mit den Gefühlen der Menschen. Es wird vielfach "Gerechtigkeit" gefordert, da mann sich von einer anderen Kultur bedroht fühlt. "Islamisierung" ist zb so ein Begriff, welcher braunen Ideologien in die Hände spielt.
      18 43 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 17:47
      Highlight @ Tim

      Deine Antwort ist relativ diffus. Du sprachst davon, dass sich hier viele Nationalsozialisten äussern. Welche Kommentare meinst du genau?
      41 4 Melden
    • RBR00 02.07.2016 18:09
      Highlight Allgemeine Beobachtung in den Watson Kommentaren. Am Anfang war Watson eher ein Gegenpol zu der Leserschaft von Blick, 20Min & co. (und die, das kann man nicht leugnen, sind konservativer eingestellt). Heute scheinen mehr solche Leser (politisch rechts, fremdenängstlich) auch Watson zu konsumieren.
      Zweitens diskutieren wir hier auf WATSON-news unfucked mit glitzer-katzen-gif. Wenn man von brauner Leserschaft spricht bedient man sich gerne an Übertreibungen, um Leute zu ärgern und andere zu erfreuen. Seriöse Diskussionen dürfen Sie gerne zb als Leserbrief im Bund, Tagi, NZZ oder WOZ anstossen.
      10 31 Melden
    • Lopsi 02.07.2016 18:50
      Highlight Ich habe nichts gegen andere Rassen, aber gegen fundamentalistische Religionen.
      35 8 Melden
    • Asmodeus 02.07.2016 18:57
      Highlight Willkommen auf Watson wo die einzigen die noch böser als die Polizisten sind, die pösen pösen Muslime die sowieso alle nur Terroristen sein können.
      12 26 Melden
    • RBR00 02.07.2016 19:13
      Highlight "RASSEN"? Wtf?

      @stachanowist da da da ;-))

      Als Freiwiliigenarbeiter in griechischen Flüchtlingscamps kann ich dir sagen, dass der muslimische Glaube sehr schöne Seiten hat und viele Menschen genau die gleichen Werte haben wie wir vom Westen. Die Fundamentalisten gibts da sicherlich, keine Frage. Deshalb gibts diese Camps ja schliesslich auch.
      21 14 Melden
    • RBR00 02.07.2016 21:00
      Highlight @ Stachanowist
      "RASSEN" - brauner gehts nicht
      9 20 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 23:20
      Highlight Ich glaube, TimWTS meint mit dem Adjektiv "braun" weniger Nazis (Stachanowist) als vielmehr faschistoide Tendenzen, die sich eben nicht mehr im Nazikostüm verkleiden. "Braune Ideologie ist ja auch nicht doof."

      Eine solche faschistoide Tendenz ("braune Ideologie") ist zB. wenn man vorgaukelt, sich für die Emanzipation oder für LGBTQ-Rechte einzusetzen (obwohl das einem sonst am Arsch vorbei geht), um damit die eigene Islamophobie zu kultivieren.

      Tatsächlich hat es viele solche Leute hier, die die Gelegenheit nutzen, um ihren Hass zu kultivieren. Braun wird wieder salonfähig. :-/
      9 20 Melden
    • E7#9 03.07.2016 08:45
      Highlight Tim: Du empfindest es als "braun" wenn man von unterschiedlichen Rassen spricht. Ich finde eine Haltung eher rassistisch, die für eine Gleichberechtigung erst alle Menschen gleich machen muss. Akzeptierst du in diesem Fall einen Schwarzen oder einen Indianer erst wenn man deklariert, dass er gleich tickt wie ein Weisser? Sorry, aber das ist ja voll rassistisch.
      11 4 Melden
    • SanchoPanza 03.07.2016 09:00
      Highlight @E7#9: du machst den Fehler das du Hautfarbe mit Verhalten verknüpfst - braun par excellence!
      Verhalten ist zu einem grossen Teil durch in der Kindheit, also während dem Aufwachsen im Elternhaus geprägt. Und damit in jener Kultur in der die Person aufwachsen - nicht in jener die ihre Hautfarbe trägt!!!
      3 8 Melden
    • E7#9 03.07.2016 09:46
      Highlight SanchoP: Natürlich ist es es so, dass (ungeachtet der Hautfarbe) jemand der bei uns aufwächst so tickt wie wir. Hab nie was anderes gesagt. Deswegen muss ich aber nicht leugnen, dass es unterschiedliche Rassen gibt, und darf andere Ethnien als vollwertig akzeptieren, auch wenn sie sich von unserer in Denkweise total unterscheiden. Deine Haltung: Wenn ein Afrikaner hier aufwächst denkt er wie wir, also ist er uns gleich und soll nicht unterdrückt werden. Denk mal nach, das ist fremdenfeindlich.

      "braun par exellance" lasse ich mir nicht unterstellen. Das war unsre letzte direkte Konversation.

      11 2 Melden
    • Bene86 04.07.2016 09:13
      Highlight Ihr solltet euer braun- / rot- / links- / rechts-denken endlich mal ablegen und das eigene Hirn und der gesunde Menschenverstand benutzen. Und auch wenn ihr mir jetzt einen Bräune-Grad der Stufe 10 unterstellt, im Sunnitischen Islam gibt es überdurchschnittlich viele Problematiken, vergleicht man ihn mit anderen Religionen.
      4 1 Melden
    • SanchoPanza 04.07.2016 11:32
      Highlight ich sage nicht das wenn er hier aufwächst nicht unterdrückt werden sollte, ich finde ÜBERHAUPT NIEMAND sollte unterdrückt werden. Aber ja, ich glaube da unterscheiden sich unsere Denkweisen wirklich diametral ;-)
      1 0 Melden
  • Micha Moser 02.07.2016 14:52
    Highlight Fragwürdiges Experiment tut mir leid. Die Personen die sie an diesem Tag sahen wurden in ihrem Denken dadurch nurnoch gestärkt.
    79 21 Melden
  • John Smith (2) 02.07.2016 14:49
    Highlight Im Sine einer ausgeglichenen Berichterstattung sollte nun ein (vorzugsweise männlicher) Kollege einen Tag lang nackt durch die Tessiner Orte wandern und dann über seine Erfahrungen berichten.
    113 11 Melden
  • BeatBox 02.07.2016 14:27
    Highlight Es ist schon erstaunlich, dass gerade jene, die für Lohngleichheit, Chancengleichheit und Emanzipation einstehen, kein Problem mit der Unterdrückung muslimischer Frauen haben.

    Übrigens Frau Roth, für das zeigen des Unterarms gibts auch bereit Haue zuhause!

    Wenn eine Religion vorschreiben würde, die Frau nur mit Halsband und Leine auszuführen, da würde sich dann auch niemand entsetzen, oder? Nur weil die Frau seit ihrer Geburt gelernt hat mit Leine rumgeführt zu werden ist das trotzdem eine Unterdrückung.
    191 44 Melden
    • Candy Queen 02.07.2016 15:11
      Highlight Genau das geht mir auch nicht in den Kopf, dass für gewissen Kreise islamisch motivierte Unterdrückung voll ok ist und 'dur all Böde' rechtfertigt und schöngeredet wird.
      83 10 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 15:45
      Highlight Ich glaube, dass die Faschismus-Verurteiler die Burkaträger in Schutz nehmen, weil sie sehen, dass die Moslems einseitig betroffen sind von diesen Gesetzen und nicht Religionen im Allgemeinen. Mit einem Religionsverbot, Verbot von religiösen Symbolen etc. hätten sie sicher weniger Mühe. Aber Gesetze explizit nur gegen eine Religion (Burkaverbot, Minarettverbot) sind faschistisch und deshalb werden sie von Antifaschisten bekämpft.
      15 24 Melden
    • Menel 02.07.2016 15:54
      Highlight Um ihnen den Unterschied zu erklären: Chancen- und Lohngleichheit kommt von aussen, sich irgend etwas überzuziehen von innen.
      Wie können sie sagen, dass alle Frauen in Burkas dazu gezwungen wurden? Gibt auch viele christliche Strömungen, bei denen die Frauen nur lange Kleider tragen und kein Fitzelchen Haut zeigen. Wurden sie auch dazu gezwungen? Müssten wir da nicht auch einschreiten, um ihre Rechte zu wahren?
      20 34 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 16:03
      Highlight Wenn man mit Islamophobie vorgibt, sich für Emanzipation einzusetzen, dann scheint mir das heuchlerisch und verlogen.

      Geht es um die Emanzipation oder um das Kultivieren der Islamophobie?

      Es ist nicht glaubwürdigt, BeatBox, wenn man sich mit Islamophobie für Emanzipation oder für die LGBTQ-Gemeinde einsetzt. Im Gegenteil:

      Deine Argumentation macht deutlich, dass es dir nicht wirklich um (die nur vorgeschobene) Emanzipation geht sondern in Wirklichkeit um die Kultivierung deiner Islamophobie.
      17 27 Melden
    • Citation Needed 02.07.2016 17:24
      Highlight Man könnte umgekehrt auch fragen, warum gewisse Kreise nur dann heftigst für die Befreiung der kämpfen, wenn es sich um Musliminnen handelt..
      😉
      25 7 Melden
    • AdiB 02.07.2016 17:36
      Highlight danke lorent. genau nach diesen worten hab ich gesucht. es ist erschreckend wie heuchlerisch die menschen sind. aber wahrscheilich im eigenem freundeskreis den maker machen und frauen als objekte und den herd dezimieren.
      13 6 Melden
    • Citation Needed 02.07.2016 17:45
      Highlight ...da ist die Frau verschwunden! Sollte heissen 'für die Befreiunc der FRAU..'
      🙄
      9 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 18:37
      Highlight PLOmaha90: Du sprichst ein tatsächliches Problem sehr treffend an:

      "Blicken die Antifaschisten vor lauter Faschismus eigentlich überhaupt noch durch, gegen wen oder was sie eigentlich sind, oder sein sollten?"

      Die Vermutung, dass die Antifaschisten den Durchblick verloren haben, und dadurch dem Faschismus Tür und Tor öffnen, kann jedenfalls nicht ohne weiteres von der Hand gewiesen werden.

      Es wäre eine Überlegung wert. Vielleicht hilft's ja, den Durchblick wieder zu erlangen, um die aktuellen faschistoiden Tendenzen wirksam zu bändigen.
      7 7 Melden
    • Lopsi 02.07.2016 18:52
      Highlight Wenn Christen anfangen würden, ihre Frauen in Burkas zu zwingen, dann wären sie auch betroffen.
      8 4 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 19:16
      Highlight PLOmaha90, ja es ist faschistisch, wenn man bei der einen Gruppe (Muslime) andere Standarts benützt als bei der anderen (Christen). So zum Beispiel beim Minarettverbot. Oder bei den Argumenten zur Verschleierung. Wenn es den rechten Kreisen wirklich um Verhinderug der Unterdrückung der Frau ginge, wie sie immer behaupten, dann würden sie diese Unterdrückung auch sonst bekämpfen und nicht nur bei Moslems. Aber wenn ich dann Ueli Maurer höre von wegen die Frau gehört in den Haushalt und an den Herd... Lorent Patron hat es schön gesagt. Eure Islamophobie schlägt in Faschismus um.
      9 6 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 23:25
      Highlight Peperoni, im Christentum gibt es viele Anlässe bei denen das Gesicht komplett verdeckt wird: Brautschleier oder Trauerschleier (vom Niqab eigentlich nicht abweichend, auch komplett schwarz und Gesicht komplett verdeckt) sind wohl die Bekanntesten. In orthodoxen Kirchen tragen auch manchmal Pfarrer Gesichtsschleier.
      4 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 23:50
      Highlight Das ist eine plumpe Ausrede, Peperoni. Du verkennst, vernebelst und beschönigst hier die Tatsachen.

      Beim Vermummungsverbot bei öffentlichen Veranstaltungen geht es um Hooligans und ein Sicherheitsinteresse. Natürlich dürfen Hooligans sich auch nicht in einer Burka vermummen. Das ist völlig unbestritten.

      Aber beim Burka-Verbot im öffentlichen Raum geht es um eine Vorschrift, die sich ausschliesslich gegen Musliminnen wegen ihres Glaubens richtet. Scheinbar (!) zum Schutz der Frauen vor Unterdrückung, obwohl sich die meisten Burkaträgerinnen eigentlich freiwillig verhüllen.
      3 10 Melden
    • Menel 03.07.2016 00:35
      Highlight Peperoni, es gibt in allen kulturen und Religionen Dinge, die man sonst nirgends findet. Als Atheistin macht für mich davon das wenigste Sinn. Muss es auch nicht. Ich habe nicht den Anspruch, dass alle so sind wie ich oder dass ich ihre Logik begreiffen muss, um sie akzeptieren zu können.
      7 3 Melden
  • AdiB 02.07.2016 14:25
    Highlight kommt nach europa in die freie welt! hier gibt es für jeden kack verbote, verbote für eure freiheit.
    ne im ernst, difinieren wir freiheit nun wirklich daran wieviel jemand an hat? freier wille und entscheidungskraft wird nicht berücksichtikt. ihr redet von unterdrückten frauen aber mit diesen frauen reden um zu verstehen, ja nicht kann sein das sie es wirklich aus überzeugung und freien willen tut.
    aber wenn eine frau nackt herumläuft jubelt man ihr zu für tapferkeit und mut. ich will nicht jeden menschen nackt sehen, es eckelt mich an.
    38 109 Melden
    • MaskedGaijin 02.07.2016 15:57
      Highlight Ich nehme mal an das es in den ach so freien islamischen Ländern mehr "kack verbote" gibt als im rückständigen Europa.
      32 7 Melden
    • Jasmin_____ 02.07.2016 16:24
      Highlight Kann mir vorstellen, dass das Verschleierungsverbot eher der Sicherheit dienen soll. Unter das Verschleierungsverbot fallen ja nicht nur Burkas sondern auch eigentlich alles andere, das das Gesicht (beinahe) komplett verdeckt.
      18 3 Melden
    • loccodelcocco 02.07.2016 16:33
      Highlight Der Unterschied ist, dass Männer keine Burka tragen sollen, und trotzdem gute Muslime sein können. Also ist es per Definition klar diskriminierend, wenn nur Frauen Burkas (zur Ausübung ihrer Religion) tragen müssen. Männer verschleiern sich nur für den Besuch von Fussballspielen
      27 4 Melden
    • AdiB 02.07.2016 17:32
      Highlight ihr habt schon massstäbe und seit heuchlerisch. wenn ihr euch mit anderen ländern wie saudi arabien vergleicht.
      wenn saudi arabien oder ähnlich gerichtete länder der massstab sind, dann gute nacht europa und die schweiz.
      14 5 Melden
    • AdiB 02.07.2016 17:41
      Highlight @loccodelcocco, kennst du die geschicht von adam und eva? und wen ja dan weisst du wieso wir aud dem paradies in dieser geschichte geflogen sind. deswegen haben es frauen in religionen etwas schwerer. ganz einfach und gläuge menschen glaub halt daran. lass den menschen den glauben den sie wollen. nach dem tot sehen wirs. ich glaube an gott und ich finde, dass gott fair richten wird und es ligt nicht an mir zu richten, was richtig oder falsch ist. ich halte mich an die grundgebote wie du dollst nicht stehlen, du sollst nicht töten u.s.w.
      4 12 Melden
    • loccodelcocco 02.07.2016 17:58
      Highlight @adib Ich glaube an den Duden. Dir wünsche ich alles Gute im Paradies.
      17 5 Melden
    • AdiB 02.07.2016 18:06
      Highlight achso. dan viel glück mit deinem duden.
      4 7 Melden
    • E7#9 03.07.2016 09:09
      Highlight AdiB: Schon nur die Aussage, dass man zu diesen Frauen das Gespräch suchen soll zeigt, wie wenig Ahnung du hast und dass du es selber noch nie gemacht hast. Kannst ja mal in ein nordafrikanisches Land gehen und eine verhüllte Frau ansprechen... viel Spass dabei. Auch im Tessin wird ihr Ehemann (und wahrscheinlich auch sie selber) keine Freude daran haben. Es ist eines der Ziele beim Tragen der Burka, dass man diese Frauen nicht anspricht.
      7 0 Melden
    • AdiB 03.07.2016 14:33
      Highlight echt jetzt? hab schon mit solchen frauen geredet. natürlich ist ein männlicher verwander dabei. das stört nicht auch mit ihm kann man sich unterhalten.
      man muss es nur richtig angehen und vorallem sehr höfflich sein.
      1 4 Melden
  • opwulf 02.07.2016 14:23
    Highlight Solcher Journalismus gefällt! Objektiv gehaltener Erfahrungsbericht, chapeau! Was mich noch interessieren würde, von was Sie mehr Angst/Respekt/Bammel hatten? Von der Polizei oder möglichen feindseeligen Reaktionen von Passanten? Either way, braucht sowas schon ein bisschen Mut! Ich denke die Meisten hier würden sich nicht freiwillig einer solchen Situation aussetzen!
    54 74 Melden
    • TobiWanKenobi 02.07.2016 16:36
      Highlight Du bist ja voll des Lobes, chapeau!
      7 4 Melden
    • opwulf 02.07.2016 17:53
      Highlight Ja des ischt schon so - und wieder mal scheint sich mein Geschmack nicht mit dem Mainstream zu decken :D
      11 2 Melden
  • Taeb Neged 02.07.2016 14:17
    Highlight Also, ich sass auch schon eine längere Zeit auf einer Bank oder ging durch das flauschige Städtchen Zürich und, man staune, ich wurde nicht angesprochen. Hingegen wurde ich gerämpelt und blöd angeschnautzt. Und ich trug noch nicht mal eine Burka. Es reicht vielleicht einfach abweichend zum Durchschnitt zu sein.
    87 10 Melden
    • xlt 02.07.2016 14:38
      Highlight Willkommen in Zürich!
      53 1 Melden
    • JaneSoda 02.07.2016 17:54
      Highlight Welcome to Tsüri - the city of cold hearts
      13 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 02.07.2016 14:13
    Highlight Also Frau Roth hatte schon bessere Artikel. :-/
    Ist ja klar, dass eine Burka bei uns nicht gut ankommt. Wer sich in unserem Kulturkreis "maskiert" hat nun mal meist nichts Gutes im Sinn und wirkt deshalb bedrohlich. Auch an der Tankstelle muss man seinen Motorradhelm abnehmen. Man hätte Rafaela auch blöd angestarrt und dumme Sprüche gemacht, wenn sie sich eine Micky-Maus-Maske angezogen hätte.
    113 23 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 15:48
      Highlight Hätten ihr mit einer Mickey-Mouse-Maske wirklich Menschen gesagt sie solle abhauen und sie hasserfüllt angeschaut? Du verharmlost hier gerade ziemlich die rassistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft, die leider immer breiter akzeptiert werden.
      11 19 Melden
    • RBR00 02.07.2016 17:06
      Highlight An der Fasnacht stört sich auch niemand über Masken. Alles eine Frage des Kontexts. Wer den Kontext versteht, muss auch keine Angst haben. Vorurteile, Unwissen und Ignoranz über fremde Kulturen verstärken dieses Angst-Klima. Die Unterdrückung von Frauen ist ein Problem eines übergeordneten Konstrukts und ist nicht bloss zu lösen durch Verbote kultureller Traditionen. Etwas erreichen, kann man wenn Menschen miteinander, statt gegeneinander arbeiten. Sture Ignoranz ist kontraproduktiv und wirkt gegen dem Ziel der sozialen Kohäsion, was "Integration" eigentlich wirklich bedeutet.
      6 5 Melden
    • Lopsi 02.07.2016 18:55
      Highlight Mich stören auch Fasnächtler und Leute mit Mickey Maus- oder anderen Masken machen mir Angst. Seinem Gegenüber das Gesicht zu zeigen, ist ja wohl das mindeste an Respekt.
      8 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 20:03
      Highlight Wie oft habe ich schon Leute erlebt, die mich anlächeln und mir freundlich in die Augen sehen, die mir aber nur verlogen etwas vorspielen, um ihr wahres Gesicht nicht zu zeigen.

      Es geht offenbar nicht darum, dass Maskierung generell verboten wird. Vielmehr wird anscheinend allgemein erwartet, dass alle die gleiche Maskierung tragen. Es geht um Uniformierung.

      Das Tragen der Uniform-Maske ist okay, alle anderen Masken werden verboten.

      Insofern ist das Beispiel mit Micky Mouse nicht ganz abwägig. Aber Micky Mouse geht nicht. Ausser an der Fasnacht.
      4 7 Melden
  • fabianhutter 02.07.2016 14:04
    Highlight "Es ist das erste Mal an diesem Tag, dass überhaupt jemand mit mir spricht." Wie oft spricht man Sie denn normalerweise an wenn Sie durch eine Stadt gehen? Wenn ich alleine in kurzen Hosen durch z.B. Zürich oder St.Gallen laufe, spricht mich auch extrem selten jemand an, wieso auch...

    Ich finde es auch ein wenig grenzwertig, das Gesetz ganz bewusst zu brechen. Dieser Versuch wäre vor einer Woche genau gleich aussagekräfitg gewesen... ausser dass man jetzt noch weiss, dass die Polizei nachsichtig umgeht.
    155 18 Melden
    • SeKu 02.07.2016 15:07
      Highlight Naja, als junge, hübsche Frau ist man schon eine freundliches Lächeln vieler und ein paar Hallos gewöhnt. Was Frau Roth hier erlebte, war auch die Erfahrung keinen Aussehensbonus mehr zu haben. Nebenbei: Es gibt interessante Versuche, wo junge, hübsche Frauen sich als alt/hässlich schminken lassen und dann ganz verstört sind, dass sie ganz anders behandelt werden.
      38 5 Melden
    • Bijouxly 02.07.2016 17:21
      Highlight Also wenn jemand eine Burka trägt, ist man, soweit ich das einschätzen kann, auch nicht wirklich daran interessiert, angesprochen zu werden. Man verhüllt sich ja vor anderen, also ich finde diese Aussage auch ein bisschen doof.
      22 1 Melden
  • Stachanowist 02.07.2016 14:04
    Highlight Ok, danke für das fünfzigste, hochinnovative Burka-"Experiment". Ohne Watson würde da eine Lücke klaffen. Es gibt nur ca. dreihundert weitere solche "Feldforschungen":

    https://www.youtube.com/results?search_query=burka+social+experiment+

    Was im Artikel fehlt, ist eine Aussage. Implizit schwingt für mich die mit, dass die Tessiner total illiberal sind, weil sie ein Problem mit ultrafundamentalistischer Totalverschleierung haben. Sehe ich das falsch? Was ist die Meinung der Autorinnen des Textes, wenn man fragen darf?
    110 22 Melden
    • ch2mesro 04.07.2016 10:30
      Highlight stachanowist; die tessiner sind total illiberal, erzkonservativ & engstirnig.
      3 1 Melden
  • DrPop 02.07.2016 14:03
    Highlight Ich kann nicht fassen, wie negativ die Kommentare hier sind. Ich glaube dieses Experiment hat genau gezeigt, woran man in dieser Gesellschaft noch arbeiten könnte. Es handelt sich hierbei nicht um irgendwelche Praktiken, bei welchen Leute zu Schaden kommen, es ist ein Stück Stoff! Is es wirklich so wichtig was jemand über den Körper streift? Natürlich muss man es nicht toll finden (mir dreht's auch den Magen um, wenn ich einen Neonazi sehe), aber gleich verbieten? Verstösst das nicht gegen die Prinzipien eines freien Staates?
    41 104 Melden
    • xlt 02.07.2016 14:29
      Highlight Nicht, dass dies jetzt unbedingt meine Meinung ist, aber wenn es nur ein Stück Stoff ist, könnte man es nicht einfach sein lassen? Auch in einem freie Staat ist nicht einfach alles erlaubt, die Gesetze sind gesellschaftlicher Konses (auch wenn man sie unsinnig finden mag).
      Ausserdem wir vor Allem der "innovative" Selbstversuch kritisiert, und das ist grundsätzlich angebracht.
      48 12 Melden
    • DrPop 02.07.2016 15:12
      Highlight Genau deshalb sollte es gewisse Prinzipien geben, welche unumstösslich sind. Man könnte diese als Menschenrechte bezeichnen. Wenn man dem Volk die Macht gibt alles zu verbieten, könnte das schnell ausarten. Natürlich ist das Burkaverbot kein Untergang, aber es bezeichnet eine Tendenz, die mir Sorgen macht. Und bezüglich der Innovativität dieses Artikels, kann ich nur persönlich sagen, dass ich es spannend fand, zu sehen wie die Reaktionen der Menschen sind. Ich finde es persönlich auch befremdend eine verschleierte Frau zu sehen, würde aber nie auf den Gedanken kommen, ihr das zu verbieten.
      16 11 Melden
    • Bijouxly 02.07.2016 17:25
      Highlight Man kann eine Burka nicht mit einer Frisur vergleichen, also tschuldigung^^ Das ist ein Symbol und es geht ja genau darum, sich zu de-integrieren. Darf man denn nicht einmal mehr eine eigene Kultur haben? Europa ist nunmal nicht muslimisch, dumm gelaufen. http://Sy
      17 10 Melden
    • yeasayer 02.07.2016 22:22
      Highlight @Bijouxly
      Dein Kommentar ist schon ein wenig widersprüchlich mit "Darf man denn nicht einmal mehr eine eigene Kultur haben?" Gilt das nur für deine Seite oder wie?

      "Europa ist nun mal nicht muslimisch" Wir leben doch nicht in einer angehaltenen Zeit, alles verändert sich, Religionen verbreiten sich, das Christentum gibts doch auch in Ländern, die "eigentlich nicht christlich sind". Komische Aussage!

      Und ich finde, Frisuren, gerade wie auf dem Bild, sind sehr wohl Symbole (hier z.B. Punkfrisur)
      2 1 Melden
  • Menel 02.07.2016 14:02
    Highlight Dieses Verbot ist ein super Beispiel dafür, dass wir uns so grausam manipulieren lassen, dass ganze Zeitungen mit Artikeln zu dem Thema gefüllt werden und das obwohl es in der Schweiz gerade mal eine handvoll Burka-Trägerinnen gibt.
    Beschäftigen wir die Bevölkerung mit Nichtigkeiten, damit niemand auf die Idee kommt, den Finger auf wirklich üble Dinge zu setzen.
    55 69 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 14:29
      Highlight Burka und Niqab sind keine "Nichtigkeiten". Sie als blosse Kleidung zu banalisieren, ist naiv. Vollverschleierung zielt darauf ab, die Teilnahme von Frauen an der Gesellschaft zu unterbinden. Unterstützen Sie das?

      Das quantitative Argument zieht nicht. Gesetze können präventiven Charakter haben, also darauf abzielen, dass eine bestimmt Praxis sich gar nicht erst durchsetzt.

      Jedes Mal, wenn ich nach Bosnien reise, sehe ich mehr Frauen in Niqabs. Dem Land hätte ein vor zwanzig Jahren erlassenes Vermummungsverbot definitiv gut getan.
      92 23 Melden
    • Menel 02.07.2016 14:48
      Highlight Es ist eine Nichtigkeit, weil es kaum Burkaträgerinnen in der Schweiz gibt! Es betrifft gerade mal rund 0,00001% der Schweizer Bevölkerung.
      Dazu kommt noch, dass es die Persönlichkeitsrechte verletzt. Wer und wie entscheidet man, ob jemand etwas freiwillig tut oder nicht?
      23 41 Melden
    • opwulf 02.07.2016 14:53
      Highlight Wer hat den extremen Islamismus nach Bosnien gebracht und ab wann war dies ungefähr? Kann es sein das dies nach dem Bosnienkrieg war? Könnte es etwas mit den Mujahedin zu tun haben, welche man als Söldner holte (Westliche Koalition) um keine eigenen Bodentruppen einsetzen zu müssen? Könnte es schon wieder vorallem daran liegen? Wie nachher auch in Lybienund Syrien? Bosnien war sehr säkular...
      29 6 Melden
    • elk 02.07.2016 14:58
      Highlight Menel, richtig auf den Punkt gebracht!
      Stachanowist: ein Vermummungsverbot in Bosnien wäre, ähnlich wie in der Schweiz, reine Symptombekämpfung. Viel mehr sollte man endlich den Einfluss der erdoganschen Türkei und der Saudis auf dem gesamten Balkan thematisieren und bekämpfen. Dann würde in diesen Ländern vielleicht auch der gesellschaftliche und wirtschaftliche Fortschritt Einzug halten.
      32 6 Melden
    • Stachanowist 02.07.2016 15:47
      Highlight @Menel

      Nochmals: Das marginale Auftreten eines Phänomens ist bei der Gesetzgebung nicht entscheidend. Relevant ist, ob es als Problem angesehen wird oder nicht. Das muss ausdiskutiert werden, nicht die Quantität. Ich erachte ein "Kleidungsstück", das Frauen in der Öffentlichkeit auslöscht, als ein Problem. Sie offensichtlich nicht.

      @opwulf

      Der radikale Islam kommt über saudische Gelder und Moscheen nach BiH, wie es auch in der Schweiz geschieht.

      @elk

      Das Verbot dieser Frauenversteck-Textilien erschwert das Ausleben des menschenverachtenden Salafismus und hat somit durchaus einen Effekt.
      20 8 Melden
    • opwulf 02.07.2016 18:25
      Highlight Saudi Arabien macht genau nichts ohne die Zustimmung der USA! Anstatt die Gelder der EU für den Wiederaufbau von zerstörten Schulen, Bibliotheken, etc... zu verwenden, investierte man das Geld lieber in den Bau von Moscheen! Überall wo seit den 90er Jahren Krieg herrschte wo die US Regierung eine Seite unterstützte die muslimisch war, gab es nach Beendigung des Krieges einen Boost in Sachen religiöser Fanatismus/Extremisus! Das heisst nicht das Saudi Arabien nicht auch mitbeteiligt ist! Saud. Kleriker und US Militärberater sind immer eine tödliche Kombination für ein Land und alle Seiten darin
      5 8 Melden
  • Tanuki 02.07.2016 14:00
    Highlight Als liberal denkender Mensch habe ich Mühe mit diesem Verbot. Da die Burka aber ausschliesslich dazu dient die Frau zu unterdrücken kann ich gut damit leben. Ich denke jedoch es gebe bessere Methoden.
    74 12 Melden
  • Bowell 02.07.2016 13:58
    Highlight Herzliche gratulation, Watson. Wahrscheinlich war genau eine Burkaträgerin im Tessin unterwegs, und das war Frau Wild. Während Schweizer Muslime im Grundsatz bemüht sind sich gut zu integrieren und sich an die hiesigen Gesetze zu halten, verkleiden sich Medienschaffende als Muslime und provozieren damit unnötigerweise. Wer gestern in Lugano unterwegs war hat dank Frau Wild nun den Eindruck, dass es in der Schweiz gewisse Muslime gibt die einen Scheissdreck auf unsere Gesetze geben. Mit solchen Aktionen werfen sie allen gemässigten Muslimen riesige Steine in den Weg.
    90 32 Melden
    • xlt 02.07.2016 14:30
      Highlight Und damit ist eigentlich alles gesagt. Mit solchen Versuchen grenzt man höchstens aus, eine vernüftige Diskussion entsteht so niemals.
      27 8 Melden
  • Arabra 02.07.2016 13:54
    Highlight Was haben Sie erwartet?? Jubel?? Und ja es ist reine Provokation und als solches wurde es wohl auch empfunden.... Ein etwas fraglicher selbst Test...
    90 15 Melden
    • Knut Atteslander 02.07.2016 14:16
      Highlight Ich sehe kein Problem darin, Menschen die sowas aufregt zu provozieren.
      24 32 Melden
  • Amanaparts 02.07.2016 13:53
    Highlight Sonst mag ich ja deine Berichte, aber das mit dem Video war bizli unnötig. Burka tragen irritiert in der Schweiz und sollte, zurecht, für unzählige Gründe verboten werden. Nicht gerade eine neue Information.
    75 15 Melden
  • lily.mcbean 02.07.2016 13:49
    Highlight Heute Abend trinke ich einen auf Rafaela Roth und Daria Wild! Den Mut hätte ich nicht gehabt einfach so durch Lugano zu spazieren, chapeau! Ich bin euer Fan!!!
    27 78 Melden
  • seventhinkingsteps 02.07.2016 13:40
    Highlight Wtf, da muss man sich schon zweimal überlegen ob man noch Ferien im Tessin macht.
    27 105 Melden
    • wtf 02.07.2016 14:10
      Highlight Hier!
      29 5 Melden
    • el lobo 02.07.2016 15:29
      Highlight Da bist du völlig frei. Tessin oder Basel, Dubai oder Tel Aviv. Einfach aufpassen, die Gesetze sind überall anders, genauso die Konsequenzen bei verstössen dagegen :-)
      24 0 Melden
  • Subcomandante Narcos 02.07.2016 13:33
    Highlight die im artikel beschriebenen schweinwerfer sind bestimmt die beste massnahme um das verhüllungsverbot durchzusetzen ;-)
    36 2 Melden
  • Luca Brasi 02.07.2016 13:28
    Highlight Naja, die Reaktionen sind immer noch liberaler als wenn man mit einer Kreuz-Halskette durch Riad schlendert...
    113 18 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 13:52
      Highlight Was auch richtig ist, Hakenkreuz und eine religiöse Tracht zu vergleichen ist ja wohl haarsträubend.
      9 98 Melden
    • DrPop 02.07.2016 13:54
      Highlight Muss man sich immer am Schlechteren messen?
      24 20 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 02.07.2016 13:55
      Highlight Ist jetzt auch nicht gerade ein Ort/Land an dem man sich messen sollte..
      31 9 Melden
    • Zuagroasta 02.07.2016 14:02
      Highlight Jetzt muss ich aber schon mal fragen, ob du darin Erfahrungen hast,
      werter Luca. :)
      16 9 Melden
    • MaskedGaijin 02.07.2016 14:15
      Highlight Wo steht denn was von einem Hakenkreuz?
      62 0 Melden
    • Luca Brasi 02.07.2016 14:38
      Highlight @Randy Orton: Wo habe ich Hakenkreuz geschrieben? Ich rede doch von Kruzifixen, die man vom Paten oder der Patin zur Kommunion geschenkt bekommt, etc.

      War irgendjemand ernsthaft überrascht, daß im Tessin die Reaktionen nach Inkrafttreten des Gesetzes so ausfielen? Sie hat keine Busse bekommen und wurde nicht mit Begeisterung empfangen in einem Kleid, das viele mit dem radikalen Islam gleichsetzen. Überraschung? Ein paar doofe Blicke und dumme Kommentare. Christen im KSA würden eine solche Situation als paradiesisch empfinden. Die Reaktionen wären übrigens in ZH die gleichen, auch ohne Gesetz.
      29 1 Melden
    • Baba 02.07.2016 14:45
      Highlight @Randy Orton: wer lesen kann, ist klar im Vorteil 😜 Niemand (ausser Ihnen) hat die Swastika erwähnt.

      Luca Brasi schreibt vom Tragen einer "Kreuz-Halskette" in Riad. Also einem, in einem fundamentalistisch-repressiven muslimischen Staat wie Saudi-Arabien, offen getragenen christlichen Symbol und den daraus zu erwartenden Reaktionen.

      Atmen Sie durch oder machen noch besser zur Entspannung einen Spaziergang im Regen.

      Cheers 😆
      31 2 Melden
    • taisho-corer 02.07.2016 19:01
      Highlight Absolut dämliche Aussage! Klingt einfach kindisch. Wenn sie es machen, dann dürfen wir es auch. Mit so einem Verbot sind wir kein Stück besser. Bedenkliche Entwicklung...
      6 5 Melden
    • Randy Orton 02.07.2016 19:19
      Highlight Oups, Baba du hast Recht, da habe ich was falsch gelesen, sorry.
      Ich war schon lane nicht mehr in Riad und kann die Situation heute nicht beurteilen. Vor 5 Jahren war man als Christ aber nicht eingeschränkt in seiner Religionsausübung (wenn man das wollte).
      8 1 Melden
  • SeKu 02.07.2016 13:26
    Highlight Sieht so aus, als ob die Luganesi sehr vernünftige Memschen sind.
    64 28 Melden
    • wtf 02.07.2016 14:11
      Highlight Memschen, ja. Menschen, kann ich nicht beurteilen ;)
      15 18 Melden
  • cheeky Badger 02.07.2016 13:23
    Highlight Ich bin politisch links.

    Die autorin beschreibt gut, wie es sich anfühlen muss, vollverschleiert in einer europäischen stadt herumzulaufen.

    Ich bin der meinung, dass das keine frau freiwillig tut. Indoktrierte gesellschftliche zwänge sind m.M.n. auch nicht freiwillig.

    Ich denke es ist richtig, dass diese patriarchischen bräuche bei uns nicht erlaubt sind. Weil die muslimischen frauen dadurch der möglichkeit braubt werden, teil der gesellschaft zu werden
    132 15 Melden
    • Der Tom 02.07.2016 14:02
      Highlight Ja genau so! Guter Kommentar...
      40 5 Melden
    • who cares? 02.07.2016 14:14
      Highlight Problematisch ist, wenn die Frauen dann wegen des Verbots nicht mehr aus dem Haus dürfen und das Problem dann einfach vom Radar verschwindet, obwohl ungelöst.
      24 30 Melden
    • Slant 02.07.2016 14:34
      Highlight triggered?
      4 9 Melden
    • DrPop 02.07.2016 15:16
      Highlight Wie wär's damit, den Zwang, sich nach einer bestimmten Art zu kleiden zu verbieten?
      11 0 Melden
    • blobb 02.07.2016 16:37
      Highlight @DrPop
      Ganz genau dasselbe, geht mir auch durch den Kopf.
      In einer Liberalen Gesellschaft, bestimmte Kleidung zu verbieten, erscheint schon ein bischen paranoid.
      Wenn man einer Mündigen Person seine Freizeitbekleidung diktiert, ist das doch Nötigung. Dafür bräuchte es kein neues Gesetz.
      3 5 Melden
    • who cares? 02.07.2016 17:51
      Highlight Kann mir mal jemand der Blitzli-Geber sagen, was genau sie an meinem Kommentar stört?
      Ich finde es naiv zu denken, dass nun der streng religiöse Mann zu seiner Frau sagt: "Ja easy, dann ziehst du es einfach ab."
      8 2 Melden
  • reaper54 02.07.2016 13:20
    Highlight Seit wann ist es der Sinn einer Zeitung gegen ein demokratisch eingeführtes gesetz zu verstossen nur um zu schauen was passiert? Dann müsted ihr auch Drogen schmuggel etc. einfach hm zu schauen was mal passiert...
    Die Burka gehört nich nach Europa es ist nicht unsere Kultur. Bei uns zeigt man sich.
    112 41 Melden
    • pun 02.07.2016 13:52
      Highlight Es ist auch Teil unserer Kultur, unserer Presse nicht vorzuschreiben, wie sie ihre Arbeit zu machen haben.
      46 32 Melden
    • blobb 02.07.2016 13:54
      Highlight ähhh, der Sinn ist der sehr intressante Artikel der daraus entsteht.

      siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Journalismus
      15 18 Melden
    • DrPop 02.07.2016 13:57
      Highlight Finde es trotzdem fraglich, dass man Vorschriften machen kann, wie man sich zu kleiden hat. Natürlich bin ich nicht dafür, dass Frauen dazu gezwungen werden, sich zu verschleiern. Ein Kleidungsstück zu verbieten ist meiner Meinung nach aber auch nicht der richtige Ansatz.
      18 25 Melden
    • Menel 02.07.2016 13:58
      Highlight Sie vergleichen wirklich das Tragen von Kleidung, was niemanden verletzt, mit dem Verkauf von Drogen?
      19 48 Melden
    • Der Tom 02.07.2016 13:59
      Highlight Sie ist Verhüllungsreporterin.
      84 5 Melden
    • Anna Rothenfluh 02.07.2016 14:04
      Highlight @Der Tom: Haha, jetzt hab ich so gelacht, dass ich mich fast an meinem Pommfrit verschluckt hätte ...
      47 7 Melden
    • Zuagroasta 02.07.2016 14:19
      Highlight Schon allein aus Informationsgründen oder zur Aufklärung eines Sachverhalts, hat die Presse, das 4. Organ in einem Rechtstaat, die Aufgabe etwas zu hinterfragen.

      Wir würden uns, ohne dies, schnell zum Lemmingen machen, nur weil ein paar Menschen ein Gesetz, egal wie un- oder auch sinnig es sein mag, beschlossen haben.

      Eine Gleichschaltung von Medien zu Gesetzes eines Staates ist der Tod der Freiheit.
      Beispiele gab und gibt es dafür zu Genüge.
      Das ist ein ganz ungesundes Fahrwasser, welches du hier hochhaltest! http://ines
      12 4 Melden
    • reaper54 02.07.2016 14:44
      Highlight Hinterfragen geht auch ohne dagegen zu verstossen. (Ansonsten müsste ja auch eind Journalist 200km/h Fahren um zu zeigen wie blöd via Sicura ist und er weniger hart bestraft wird als wenn er eine Frau vergewaltigt...)Ausserdem gibt es weitaus fragwürdigere Gesetze in unserem Land als ein Verhüllungsverbot. Wer in die Schweiz kommt soll sich anpassen, und dass das Niveau der Besucher so tief ist das wir wegen ihnen Gesetze machen müssen sagt schon alles.
      16 6 Melden
    • Zuagroasta 02.07.2016 15:44
      Highlight Das Niveau der schweizer Kultur ist höher als die eines Besuchers einer fremden Kultur? Ernsthaft?

      Benütze in Zukunft bitte keine arabischen Ziffern mehr, den die sind nach deiner Folgerung niveaulos.
      Ich empfehle dir als Ausgleich die römischen Ziffern. Aber Vorsicht,
      die Nachfahren der Römer, die Italiener, haben auch eine andere Kultur als die Schweizer. Die könnte unter Umständen auch nicht an deinen Massstab in Sachen Niveau heranreichen.
      7 11 Melden
    • blobb 02.07.2016 16:29
      Highlight Burka -> 200km/h -> Vergewaltigung = ja eh!

      Herrlich :D

      5 8 Melden
  • Der Rückbauer 02.07.2016 13:19
    Highlight Die Frau Illi, nicht meine Traumfrau. Und die Jouris hecheln mit und schaukeln hoch. - Was sagt Alice Schwarzer dazu?
    46 5 Melden
  • Candy Queen 02.07.2016 13:14
    Highlight Ok, und jetzt?
    45 4 Melden
  • Der Tom 02.07.2016 13:13
    Highlight Na hoffentlich gilt das Verbot bald im ganzen Land. Alle einverstanden oder?
    85 46 Melden
  • chrisdea 02.07.2016 13:11
    Highlight [...] Ich fänd's im übrigen auch nicht OK wenn Anhänger von Opus Dei sich auf der Piazza Grande geisseln möchten... und dass Zeugen Jehovas ihren Jüngern Bluttransfusionen verbieten und dies Leben gefärdet.

    Nicht alles was der Glaube fordert, kann in einer Zivilgesellschaft auch ausgelebt werden.

    "Gott" sei Dank.
    95 6 Melden
    • chrisdea 02.07.2016 14:25
      Highlight Das war übrigens Teil 2 meines Kommentars... Teil 1 scheint irgendwie nicht aufgeschaltet worden zu sein?
      12 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 02.07.2016 14:31
      Highlight @chrisdea: offenbar nicht, vielleicht versuchst du es nochmal? Sorry ...
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    • chrisdea 02.07.2016 14:47
      Highlight Uff, ich befürchte der gedanke hat sich inzwischen verflüchtigt... janu, shit happens. Aber danke für die schnelle Rückmeldung!
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  • Locusto 02.07.2016 13:07
    Highlight Schöne Erzählung eines sehr spannenden Experiments! Respekt an die Autorin, braucht eine gesunde Portion Mut dafür!
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    • SeKu 02.07.2016 13:52
      Highlight Worin besteht der Mut?
      48 12 Melden
    • Fairness_3 02.07.2016 15:12
      Highlight Welchen Mut??
      22 6 Melden
  • Mia_san_mia 02.07.2016 13:06
    Highlight Das sollte überall verboten sein!
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  • GBZ 02.07.2016 13:02
    Highlight Danke viel mal watson 🙄
    12 44 Melden
  • John Smith (2) 02.07.2016 13:00
    Highlight Woran erkenne ich eine Journalistin? Such nach einer Burka, die Chance ist gross, dass sich darunter eine Journalistin verbirgt. Es kann als gesicherte Tatsache angenommen werden, dass es in der Schweiz mehr Zeitungsartikel über Burkas gibt als wirkliche Burkaträgerinnen.
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Valon Behrami und Ignazio Cassis – eine Tessiner Geschichte von Kampf, Krieg und Mitschuld

Fussballstar Valon Behrami floh einst vor der Gewalt im Kosovo ins Tessin. Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis ermöglicht nun, dass mit Schweizer Waffen Gewalt in Bürgerkriegen ausgeübt wird. Ein Blick auf zwei Leben.

Das ist die Geschichte eines Kriegers, eines Kriegs und eines Fehlentscheids. Ihre Hauptfiguren sind zwei Tessiner. Sie spielt im kosovarischen Mitrovica, in Bellinzona, im russischen Rostow am Don und im Sitzungszimmer des Bundesrats im 1. Obergeschoss, Bundeshaus-West, Bern.

Die Geschichte beginnt am 4. Dezember 1990. Die Familie Behrami, Vater Ragip, Mutter Halime, der damals 5-jährige Valon und seine 7-jährige Schwester Valentina überqueren in einem Bus aus Mitrovica im Kosovo kommend …

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