Schweiz

Mehr ambulante OPs: «Die Leidtragenden sind die Prämienzahler»

04.04.17, 10:19

Weil stationäre Behandlungen deutlich teurer als ambulante sind, sollen jene jetzt vermehrt vorgezogen werden. Damit wollen die Kantone bis zu 1 Mia. Franken sparen. Betroffene Behandlungen: Krampfadern, Leistenbrüche, Mandel-Entfernungen.

53s

Ambulante OPs sollen Kantone entlasten

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    Alle Leser-Kommentare
  • tipsi 05.04.2017 09:28
    Highlight Die Patienten sind sowieso die Verlierer. Es wird ja einen Grund haben, wieso man einzelne Eingriffe noch stationär statt ambulant macht. Zb gleichzeitig andere Grunderkrankungen weshalb eine Überwachung notwendig ist. Patientensicherheit müsste wichtiger sein als Kostensparen.
    0 3 Melden
    • winglet55 05.04.2017 16:50
      Highlight Der Grund kann aber auch sein, das ein Belegsarzt seine Betten füllen kann. Ist mir passiert, bei einer Graustar-OP im Hirslanden! Die OP kam so auf über 10000.--
      Beim andern Auge ging ich in die Augenklinik im Glatt- Totalkosten 3500.--
      2 0 Melden
  • Suchlicht 04.04.2017 20:48
    Highlight Helsana versucht bereits seit zwei Jahren, eine Zusatzversicherung für ambulante Behandlungen zu verkaufen, da sie dort nach eigenen Angaben die Behandlung nicht übernehmen müssten.

    Ich habe das bisher bei Krankenkassentelefonterror mit den Worten "dann übernachte ich halt auf eure Kosten noch dort" abgelehnt, aber es zeigt, wer am Schluss bezahlt - nicht die Kassen, die Patienten.

    Monatlich hunderte von Franken in Grund- und Zusatzversicherung investieren und trotzdem alles selber zahlen, weil sich die Kassen und der Kanton rausziehen spricht nicht für unser derzeitiges System.
    5 11 Melden
    • Hansdamp_f 04.04.2017 21:15
      Highlight Einfach mal irgendwas behaupten... Für den Stammtisch reicht's vermutlich.

      Das ist eine Zusatzversicherung für den ambulanten Bereich, welche das Pendant ist zur privaten Zusatzversicherung für den stationären Bereich.

      Der Gedanke dahinter ist, Ärzten einen finanziellen Anreiz zu bieten, damit sie Patienten nicht unnötig eine Nacht übernachten lassen, obwohl medizinisch nicht notwendig, nur damit sie das viel höhere stationäre Honorar kassieren können.

      Ambulant vor stationär klappt heute unter anderem deshalb schlecht, wegen ebendieser Fehlanreize.
      14 3 Melden
    • Suchlicht 04.04.2017 21:42
      Highlight Deine Erklärung hinkt (auch ohne Deine Beleidigungen).

      Was soll denn der Anreiz für den Patienten für ambulant vor stationär sein, wenn die (teure) private oder halbprivate Zusatzversicherung bei stationärer Behandlung freie Klinik- und/oder Arztwahl ermöglicht, bei ambulanter Behandlung aber nur der Versicherungsschutz der Grundversicherung besteht und man weitergehende Leistungen selber bezahlen muss, oder eine weitere Zusatzversicherung abschliessen muss?

      Den Patienten kommt es da günstiger, eben noch zu übernachten. Dem Arzt ists egal, er operiert, also kein Anreiz.
      1 8 Melden
    • Suchlicht 04.04.2017 21:48
      Highlight Die Zusatzversicherung sollte auch die Kosten für ambulante Behandlung bei z.B. freier Klinikwahl unterstützen und die Ärzte sollten animiert werden, ambulant vor stationär vorzuschlagen. Wenn dieser Vorschlag aber für die Ärzte kostenneutral ist, den Kanton entlastet, die Kasse entlastet, weil nur Grundversicherungsleistungen gedeckt sind, den Patienten aber belastet, weil er eine weitere Zusatzversicherung braucht oder selber die Kosten tragen muss, dann werden falsche Anreize geschaffen und falsche Signale gesetzt.
      0 7 Melden
    • Hansdamp_f 04.04.2017 23:38
      Highlight Nein, tut mir Leid, aber du argumentierst mit sehr viel Halb- und Unwissen.

      Es geht bei "ambulant vor stationär" um die Gesundheitskosten, die im Zaum gehalten werden sollen und nicht um die Anreize für die Patienten. Der Patient soll IMMER bestmöglich medizinisch behandelt werden. Ärzte sollten aber möglichst AUSSCHLIESSLICH nach medizinischen Gesichtspunkten entscheiden, was gemacht wird und nicht aufgrund finanzieller Anreize.



      11 0 Melden
    • Hansdamp_f 04.04.2017 23:40
      Highlight Und noch mehr:

      Den Patienten "kommt" es nicht günstiger. Die Kosten sind bei medizinisch notwendigen Eingriffen ohnehin gedeckt.

      Und die Idee, möglichst viel aus der Versicherung rauszuholen, ist zwar verständlich, führt aber bloss zu immer höheren Prämien. Wenn du so handelst und im Herbst wieder über die bösen Ärzte, Pharmafirmen, Kassen etc. fluchst, gehst du vorher besser selbst über die Bücher und hinterfragst dein Konsumverhalten.
      9 0 Melden
    • Suchlicht 05.04.2017 08:53
      Highlight Deine Argumentation trifft nur für Behandlungen zu, welche in den Bereich des KVG fallen. Im VVG, wozu auch die freie Arztwahl zählt, hat die Kasse spielraum, wie sie die Leistungsdeckung gestalten will.

      Bei klassischer Versicherung mit Spitalzusatz sind bei Helsana nur stationäre Behandlungen gedeckt, die Deckung ambulanter Behandlungen (ausser Notfälle) bedarf einer weiteren Zusatzversicherung.

      Da sind die Kassen frei, Visana handhabt das derzeit z.B. nicht so und schafft damit meiner Meinung nach die Anreize für ambulante Behandlungen.

      Den KVG-Versicherten spielt das keine Rolle.
      0 1 Melden
    • Alnothur 05.04.2017 19:35
      Highlight "es zeigt, wer am Schluss bezahlt - nicht die Kassen, die Patienten."

      NEIN! Sowas aber auch! Echt jetzt? Hast du gerade herausgefunden, wie Versicherungen funktionieren? Dass die tatsächlich keine Gelddruckfirmen sind, sondern Geldumverteil-Firmen?
      3 2 Melden
  • Alnothur 04.04.2017 17:03
    Highlight Oder man könnte diese Milliarde einfach in eine Steuersenkung umwandeln.

    Nee, Moment, die Linken haben bestimmt schon wieder irgendwelche Ideen im Ärmel, wie man das Geld verprassen kann...
    7 14 Melden
    • Fabio74 05.04.2017 17:28
      Highlight Ach das ewige "die Linken..." ist sowas von dumm nur noch.
      Links hat KEINE Mehrheit in Bern und hatte NIE eine Mehrheit
      1 1 Melden
  • sonico 04.04.2017 16:53
    Highlight Schon bei den Fallpauschalen ging es ja primär darum bessere Anreize für ambulante Behandlungen zu schaffen, damit die Kassen der Kantone entlastet wurden.
    Leider sind die Prämienzahler damals darauf reingefallen - anstatt tieferer Prämien zu bekommen verhalfen sie den Kantonen zu weniger Kosten. Natürlich ohne dass dadurch die Steuern gesunken wären.
    Das soll nicht noch einmal geschehen!
    8 4 Melden
    • Hansdamp_f 04.04.2017 21:18
      Highlight Das stimmt so nicht. Die Fallpauschalen betreffen den stationären Bereich. Ambulant wird mittels Tarmed vergütet.

      Die FallPAUSCHALEN sollen Eingriffe pauschal vergüten, um Spitälern keinen Anreiz zu bieten, Patienten aus finanziellen Gründen länger als medizinisch notwendig im Spital zu behalten.
      7 0 Melden

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