Schweiz

Heikle Mitgliedschaft: Aussenminister Cassis trat Waffenlobby «Pro Tell» bei

14.10.17, 14:47 14.10.17, 15:02

Ignazio Cassis lässt sich nach seiner Wahl in den Bundesrat in seinem Heimatkanton feiern. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Ignazio Cassis ist im Monat seiner Wahl in den Bundesrat Mitglied der Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht «Pro Tell» geworden. Diese kämpft gegen jede Verschärfung des Waffenrechts in der Schweiz und geht damit auf Konfliktkurs mit der EU.

Der designierte Aussenminister Cassis habe sich «Anfang September» von sich aus an «Pro Tell» gewandt und um eine Mitgliedschaft ersucht, sagte der Generalsekretär von «Pro Tell», Robin Udry, am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte zugleich einen Artikel von «Tages-Anzeiger», «Bund» und «Luzerner Zeitung» vom gleichen Tag.

Der am 20. September in den Bundesrat gewählte Cassis habe seine Mitgliedschaft in der Zwischenzeit auch nicht aufgekündigt, so Udry. Cassis selbst war am Samstag auf Anfrage nicht zu erreichen.

Richtungsweisende Verschärfung

Der neue Bundesrat tritt sein Amt am 1. November sein Amt an. Er gehört bereits der Tessiner Organisation «Libertà e Valori» an. Nach eigenen Angaben formierte sich dieses Komitee, um sich gegen die eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz von Waffengewalt» einzusetzen. Sie kämpft ausserdem für einen «legalen und liberalen» Waffenbesitz.

«Pro Tell» hatte zuletzt auf sich aufmerksam gemacht, weil die Organisation gegen die drohende Verschärfung des Waffenrechts mobilisierte und dagegen auch das Referendum ergreifen will. Der Bundesrat will die EU-Bestimmungen dagegen ins Schweizer Recht übernehmen – er hat dafür zwei Jahre Zeit.

Zur Übernahme ist die Schweiz als Schengen-Staat verpflichtet. Bei einem Nein drohte dem Land der Ausschluss aus dem Schengen-Raum. (wst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 15.10.2017 05:30
    Highlight Die Abstimmung ist sowiso Tatsache. Der Ausgang auch. Wollt ihr was gegen Waffen tun liebe EU? Beginnt mit dem Schwarzmarkt....
    2 1 Melden
  • 123und456 14.10.2017 22:27
    Highlight jesses gott. kann mir jemand mal erklären was genau eine Verkleinerung des Magazins dermassen apokalyptisch macht?....
    wer braucht denn im privaten noch ne waffe? Jäger und Schützen. Ich sehe nicht wieso für die eine Verkleinerung des Magazins grosse Auswirkungen haben sollte??
    10 15 Melden
    • just sayin' 15.10.2017 08:44
      Highlight es geht nicht nur um die verkleinerung der magazinkapazität. google ist dein freund!
      1 0 Melden
  • Idrisi 14.10.2017 22:05
    Highlight Wusste gar nicht das es Pro Tell noch gibt. Gemäss holländischen Experten soll es NRA nicht über den Teich schaffen. Haben sie sich getäuscht? https:/
    6 12 Melden
  • IMW 14.10.2017 17:24
    Highlight Absolutes no go
    57 47 Melden
    • just sayin' 15.10.2017 08:44
      Highlight eine eigene meinung zu haben?
      2 1 Melden
  • Don Sinner 14.10.2017 17:09
    Highlight Opportunisten sind wir ja alle. Sonst kommst du schlecht durchs Leben (vgl. Lügen, "Notlügen" u. dgl.). Aber dermassen offensichtlich. Für einen Politiker. Einen bürgerlichen. Zuerst der Passport, dann das Coci, jetzt das. (Was ist mir entgangen?) Nicht gerade professionell - im opport. Sinne nat. Hoffentlich wird er im Amt dann "besser".
    36 22 Melden
  • dracului 14.10.2017 16:50
    Highlight Es scheint, dass hier jemand seine Versprechen in den Hearings bei den Parteien einlösen muss und den Preis für einige Stimmen zahlen muss.
    81 16 Melden
  • derEchteElch 14.10.2017 16:30
    Highlight Die Schweiz ist NICHT zur Übernahme jeglichen Blödsinns, den die Clowns in Brüssel beschliessen, verpflichtet.

    Wenn diese Scheindemokratie uns droht und vom Schengenraum ausschliessen will gibts genug möglichkeiten, uns zu wehren:

    > Sperrung aller Nord-Süd-Achsen für jeglichen EU Verkehr
    > Grenzkontrollen (nach Zollgesetz KANN die Grenzwache von jedem Reisenden detaillierte Informationen verlangen, bevor dieser einreist, ähnlich wie die USA, selbst von Bahngesellschaften)
    > Ausschluss der EU vom CERN, ETH etc.

    Wir lassen uns von diesen Bürokraten aus Brüssel nicht erpressen!
    54 148 Melden
    • exeswiss 14.10.2017 17:11
      Highlight "> Sperrung aller Nord-Süd-Achsen für jeglichen EU Verkehr"

      damit und jährlich 1,5 mrd. CHF durch den LSVA von der EU für die saniereung von strassen und bahntransit flöten geht?
      62 20 Melden
    • Paganapana 14.10.2017 17:12
      Highlight Wow toller Isolationskurs, funktionierte bisher ja immer sehr toll.
      76 24 Melden
    • karl_e 14.10.2017 17:15
      Highlight EchterElch, du bist leider kein Hirsch: Meinst du wirklich, der Schwanz könne mit dem Hund wedeln? You are a dreamer, you (M. Martullo)
      74 19 Melden
    • Amadeus 14.10.2017 17:15
      Highlight @derEchteElch
      Finds spannend wie sie einerseits Viktor Orban verehren und verteidigen und andererseits die EU als Scheindemokratie bezeichnen.

      Und mit Erpressung hat das nichts zu tun. Das Volk hat über Schengen/Dublin abgestimmt. Mit allen Konsequenzen. Elch, bitte beachten sie den Volkswillen.
      71 16 Melden
    • ARoq 14.10.2017 17:53
      Highlight Du weisst schon, wer das CERN finanziert?
      https://de.wikipedia.org/wiki/CERN#Finanzierung_.28Budget_2016.29
      Schweiz: 4.03%
      49 5 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 14.10.2017 18:30
      Highlight Jetzt mal abgesehen von den anderen zimliech unüberlegten Vorschlägen. Das CERN untersteht nicht einmal Schweizer Gerichtsbarkeit.
      26 3 Melden
    • derEchteElch 14.10.2017 18:31
      Highlight @helios: dann wird die EU ein grosses Interesse daran haben, Ihre über 50%-ige Investition weiterhin nutzen zu können, und nicht plötzlich vor verweigerter Einreise zu stehen.. ;-)

      @Amadeus: Wieso ist das spannend?

      @exeswiss: die EU kann sich die 1.5 Mrd. CHF kurzfristig sparen, längerfristig wird sie aber von der EU-Wirtschaft dazu gedrängt einzulenken so dass die Schweiz die Achsen wieder freigibt.
      5 36 Melden
    • Sapere Aude 14.10.2017 21:08
      Highlight Elch, Schengen Dublin wurde per Referendum durch das Volk angenommen, insofern müssen wir uns daran halten oder den Schengenraum verlassen, mit weitreichenden Folgen für unsere Sicherheit und Polizei. Im übrigen würde dein Erpressungsversuch der EU kaum funktionieren. Gibt mehrere Nord Süd Verbindungen, ergo lässt sich die Sperre umgehen. Macht die EU jedoch die Grenze zu, können wir alle einpacken. Die Schweiz verfügt über wenige Ressourcen und ist vom Export abhängig. Mit solchen Kindereien erreichst du in der Politik rein gar nichts.
      27 2 Melden
  • Lowend 14.10.2017 16:14
    Highlight Ich möchte ja nicht wissen, was für ein Aufschrei der Empörung durch die rechte Presse gehallt wäre, wenn z.B. Frau BR Simonetta Sommaruga kurz vor ihrer Wahl GSoA Mitglied geworden wäre?

    Alle hätten laut Skandal gebrüllt, weil sie sich als Pazifistin geortet hätte, aber ein rechter Bundesrat, der sich zur extrem rechten Waffenlobby bekennt, scheint dagegen total normal zu sein und sogar noch bewundert zu werden?

    Diese Doppelmoral schreit doch zum Himmel!

    125 51 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2017 17:12
      Highlight @Lowend:

      Allerdings wäre der Beitritt eines Regierungsmitglieds zu einer Gruppierung die den Schutz der Bevölkerung (Verfassungsauftrag) ablehnt, eher stossend ...

      Die Vereinigung für eine freiheitliches Waffenrecht lehnt welchen Verfassungsartikel ab?
      34 56 Melden
    • Lowend 14.10.2017 17:26
      Highlight Sie finden also eine Vereinigung, die Mordwaffen befürwortet weniger stossend, als eine Organisation, die sich eine Zukunft ohne Waffen vorstellen kann?

      In was für einer üblen Welt leben Sie denn, dass Sie das Morden besser finden, als den Schutz des Lebens durch den Verzicht auf Bewaffnung?

      Die GSoA ist weit weniger radikal, als diese Tellensöhne, die billigend die Tötung von Menschen in Kauf nehmen und gegen die Bilateralen Verträge kämpfen, die übrigens nach all den Abstimmungen auch Verfassungsrang haben.
      51 31 Melden
    • Rodney McKay 14.10.2017 19:01
      Highlight Lieber Lowend, Ihnen ist aber schon bekannt, dass die Ziele der GSoA auch im SP-Parteiprogramm verankert sind, Frau Sommaruga ist Mitglied der SP. Insofern hätte diese GSoA-Mitgliedschaft, nichts an der Gesinnung von Frau Sommaruga geändert.
      12 7 Melden
    • Kampfhamster 14.10.2017 20:10
      Highlight Protell ist inwiefern genau extrem rechts? Ein Vorstandsmitglied ist bei der CVP, das ist wohl kaum extrem rechts.
      17 7 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 15.10.2017 07:37
      Highlight @Kampfhamaster, wenn man sehr weit links Aussen steht, wird sogar die cvp rechtsextrem
      5 4 Melden
  • Rodney McKay 14.10.2017 15:52
    Highlight So wie ich diesen Bericht interpretiere, darf ein Bundesrat keine eigene (private) Meinung haben, und sollte sich somit von sämtlichen Interessenverbänden distanzieren. Ich finde das geht entschieden zu weit. Es gibt ja auch noch die Privatperson Cassis. Ansonsten müsste bei allen Bundesräten überprüft werden, ob sie irgendwelchen Interessenverbänden angehören, und dies würde dann wirklich zu weit führen. Dies käme dann dem "gläsernen Bundesrat" sehr nahe, nach meiner Meinung, keine gute Idee.
    32 59 Melden
    • Tikvaw #SRG/SSR: idée suisse 14.10.2017 16:48
      Highlight Ich habe gedacht es wäre schon immer eine der Lieblingsbeschäftigungen von Journalisten gewesen, die Interessensverbindungen und Privatangelegenheiten von Bundesräten/Politiker herauszufinden und zu veröffentlichen.
      28 5 Melden
    • _kokolorix 14.10.2017 17:03
      Highlight Wenn der Verteidigungsminister Mitglied der GsoA wäre tätest du wohl empört aufschreien...
      Aber wenn der Aussenminister Mitglied einer vorgestrigen Isolationistentruppe wird welche für ein Waffenrecht nach Vorbild der USA einsteht, wo jeder weisse Mann jeden Nichtweissen straffrei erschiessen kann?
      35 24 Melden
    • exeswiss 14.10.2017 17:13
      Highlight transparente politiker wäre das beste was der welt passieren könnte!
      40 3 Melden
    • Rodney McKay 14.10.2017 18:42
      Highlight @_kokolorix : Sehen Sie, das ist genau das was man eine Vermutung, bzw. Unterstellung nennt. Nein eher weniger, denn wie schon erwähnt, gewichte ich die Privatsphäre der entsprechenden Amtsträger sehr hoch. Wenn ein BR oder sonstiger Amtsträger der GSoA angehören will, kein Problem, heikel wird es erst dann, wenn sein (ihr) Amt durch seine (ihre) privaten Interessen beeinflusst wird. Dies ist natürlich auch im vorliegenden Fall gültig.
      7 3 Melden
    • _kokolorix 14.10.2017 21:50
      Highlight Als ob man die Privatperson von der Amtsperson trennen könnte🤣
      Wieso soll ein Aussenminister Mitglied einer betont EU feindlichen Vereinigung sein? Sind mit dieser Einstellung bessere Verhandlungsergebnisse zu erwarten?
      Es reicht ja eigentlich schon, dass Cassis mit den Krankenkassen unter einer Decke steckt, da müsste es nicht auch noch Pro Tell sein. Das lässt nicht eben auf Toleranz und kompromis bereitschaft schliessen...
      6 7 Melden
    • just sayin' 15.10.2017 08:52
      Highlight @kokolorix

      meinungsfreiheit schiesst eben auch meinungen ein, welche sich nicht mit ihrer meinung decken.

      ich weiss. ist so chli seich;-)
      3 0 Melden
    • Rodney McKay 15.10.2017 08:58
      Highlight Mit dem ersten Satz haben Sie soeben jedem Politiker die Legitimierung erteilt, dass er persönliche Interessen vertreten darf. Oder Sie haben ihm eine Charakterschwäche attestiert. Ob jemand Amt und Privatleben trennen kann, ist eine gute Frage, es ist aber eine Tatsache, dass beim Bundesrat das Gremium entscheidet, jeder BR muss also Entscheidungen tragen, die nicht seiner persönlichen Überzeugung entsprechen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 14.10.2017 15:24
    Highlight Richtig, wollte ich auch noch ...

    ps: stark Cassis!

    51 121 Melden
  • Libertas 14.10.2017 15:01
    Highlight Sehr gut. Hoffe Casis kann da als Aussenminister etwas erreichen. Eine Verschärfung des Schweizer Waffenrechts ist nicht akzeptabel.
    Sonst heisst es dann halt Referendum und dann soll uns die EU ruhig aus Schengen ausschliessen. Dann können wir wenigstens unsere Grenzen wieder selber schützen.
    48 131 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 15:26
      Highlight Wieso genau sollte man das Gesetz nicht verschärfen?
      79 36 Melden
    • SemperFi 14.10.2017 15:31
      Highlight @Libertas: Genau, wegen 20 Schuss mehr Munition im Magazin die Bilateralen riskieren. Und wenn's hart auf hart kommt, zwingen wir die EU mit einer Gotthardsperre in die Knie. Mann, seid Ihr Rechten so naiv oder spielt Ihr das nur?
      133 39 Melden
    • Kong 14.10.2017 15:56
      Highlight @ FrancoL
      Weil das bestehende ausreicht, die Vernetzung der Bundesbehörden zu einer echten Gefahrenminderung geführt hat und die angegeben Gründe für eine Verschärfung gelogen sind. Man kann gegen Waffenbesitz sein. Aber die Verschärfung als Baustein gegen den Terror zu verkaufen ist dämmlich. Das Gegenteil wird der Fall sein. Ein Verbot führt zu 'Abwanderung' des Materials in falsche Hände. Was stresst schon ein Sammler? Ob er 20 oder 200 korrekt lagert und legal besitzt. Wieso die Anständigen bestrafen? Liberal und weltoffen sieht anscheinend nicht für alle gleich aus.
      32 42 Melden
    • Libertas 14.10.2017 16:06
      Highlight Unser Waffenrecht geht die EU rein gar nichts an. Und ja, für unsere Freiheit opfere ich gerne die sinnlosen bilateralen.
      38 72 Melden
    • Fichtenknick 14.10.2017 16:34
      Highlight „für unsere Freiheit opfere ich gerne die sinnlosen bilateralen.“ So viel Blödsinn und Propaganda in einem kleinen Satz. Chapeau!
      59 24 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 16:34
      Highlight @Kong, Liberal? oh da aha ich aber andere Ansprüche, als dass ich annehmen muss dass die Waffen locker gesanglich sein sollen. MEINE Freiheit muss ich nicht mit Waffen schützen, denn dann ist es schon viel zu spät.
      Liberal und weltoffen ist dann eine ganz andere Sache. Die Waffen haben gar nichts in einer weltoffenen Gesellschaft zu suchen.

      Die Anständigen bestrafen? Eine Verschärfung schützt die Anständigen.

      Abwanderung der Waffen? Das tun sie ja mit oder ohne Verschärfung.

      Nein da bringen Sie gar keine Argumente.
      35 19 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 16:36
      Highlight @Libartas: Du magst die bilateralen opfern gleich für welche Deiner Ideen, aber wir sind noch in einer Demokratie, allerdings gewiss nicht wegen den "Libertas", und die Mehrheit misst den Bilateralen eine guten Wert zu.
      35 15 Melden
    • Tilman Fliegel 14.10.2017 17:00
      Highlight Da ich keine Waffe besitze und auch nicht vorhabe eine zu erwerben, geht mir eine Verschärfung des Waffenrechts so ziemlich am Arsch vorbei. Da ich da wohl nicht in der Minderheit bin, wird es schwierig mit dem Referendum. Ich sehe auch nicht ein, dass Private überhaupt Waffen besitzen sollen, ausser vielleicht Jäger.
      33 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.10.2017 17:15
      Highlight @FrancoL

      Linke Messlatten:

      -Burkaverbot ist pöse, weil kein Anlass besteht

      -Verschärfung Waffengesetz ist gut, weil kein Anlass besteht

      Dough! Ideologie ahoi
      21 34 Melden
    • FrancoL 14.10.2017 17:33
      Highlight @Sremps; Irgendwie geht bei Ihnen immer der Schuss nach hinten los.
      Ihre pathologische Fehlsicht nach links ist kaum zu kurieren.
      Wie setzt sich doch genau das Komitee gegen das Burkaverbot zusammen? Versuchen sie sich zu informieren es könnte auch Ihnen helfen.
      Jede Waffe ist eine zuviel, was daran rein linke Ideologie sein soll erschliesst sich mir nicht. Aber Sie werden dies uns sicherlich schon klar machen, natürlich bei Ihnen ohne jegliche Ideologie. Könnte es sein, dass Sie Ideologie nur links erkennen? Dann bitte dringend zum Optiker.
      26 14 Melden
    • Kong 14.10.2017 20:33
      Highlight @FrancoL
      Klar, dass Waffenfreunde schwer eine Mehrheit bilden. Aussagen von Gegnern zeigen vorallem keine Ahnung vom geltenden Gesetz noch seiner Verschärfung. Es geht mir nicht um Waffen als solches (die bleiben nämlich) sondern um den administrativen Unsinn der ansteht. Und im Vergleich zu heute wird der Schwarzhandel 100% blühen, weil es gar nicht anders geht. Und verschärfte Kontrollen wird es nicht geben. Das Verbot von Filtern macht auch nicht weniger Kiffer. Und jedesmal die Bedrohung von Mörderwaffen zu bejammern... ja wo denn? Es waren noch nie legale Waffen das Problem.
      13 10 Melden

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