Schweiz

Die Elefantenrunde auf SRF.
Bild: KEYSTONE

Es geht um den zweiten SVP-Bundesratssitz: Die 7 wichtigsten Zitate aus der Elefantenrunde

18.10.15, 20:08 19.10.15, 07:10

In der Elefantenrunde auf SRF ging es hauptsächlich um den zweiten Bundesratssitz. Das sind die wichtigsten Aussagen der Parteipräsidenten:

SVP-Nationalrat Toni Brunner

«Es bringt nichts, wenn der Bundesrat fernab der Zusammensetzung der Volkskammer, des Nationalrates, zusammengesetzt ist.»

SP-Präsident Christian Levrat

«Die SVP hat ein tiefes Ergebnis im Ständerat erzielt. Doch das Parlament hat zwei Kammern. Man muss eines festhalten: Bei der AHV, der Energiewende, dem Bankgeheimnis halten sich die beiden Räte die Waage. Man kann nicht nur auf den Nationalrat schauen.»

FDP-Präsident Philipp Müller

«Das Kollegialitätsprinzip muss gewahrt sein.»

SVP-Präsident Toni Brunner

«Alle grösseren und relevanten Parteien müssen in der Regierung einbezogen werden.»

BDP-Präsident Martin Landolt

«Ich bin zufrieden mit dem Resultat meiner Partei, nachdem wir in den letzten vier Jahren totgeschrieben wurden. Wir leben noch. Aber das Gesamtresultat der Mitteparteien macht mir schon Sorgen.»

GLP-Präsident Martin Bäumle

«Die ökologischen Themen haben im Parlament jetzt Schwierigkeiten, Mehrheiten zu finden.»

SP-Präsident Christian Levrat

«Es gibt auch Teile des Volkes, die sich keinen Rechtsrutsch wünschen. Und wenn man die Umfragen anschaut, merkt man, dass Frau Widmer-Schlumpf einen grossen Rückhalt beim Volk hat. Die Leute finden, sie leistet gute Arbeit.»

(egg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Str ant (Darkling) 18.10.2015 22:57
    Highlight Levrat ist nicht Kompromissfähig und flüchtet sich in Ausreden die bittere Pille gilt es nunmal zu schlucken und ich erwarte das sich die Politiker wie Erwachsene verhalten
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  • Yosh Eden 18.10.2015 22:15
    Highlight Auch als SVP-Verachter sollte man die Grösse haben einzugestehen, dass die mit Abstand wählerstärkste Partei als allererste zwei Bundesräte stellen können muss. Danach kann man über SP diskutieren und über 'Blöcke und die 'Mitte' und verschiedene arithmetische Überlegungen und Spielereien und Interpretationen ... Aber diesen Grundsatz von 2 BR für die grösste Partei mit dem aktuell grössten Zuwachs muss doch einfach gegeben sein. Egal wie sehr mich das persönlich wurmt. Hat hier noch irgendwer die Grösse dies einzugestehen??
    21 4 Melden
    • phreko 19.10.2015 00:09
      Highlight Eben nicht: Zuerst wird gerechnet, dann kann man schauen wie die SVP zu ihren beiden Bundesräten kommt. Alles andere ist schlicht nicht logisch mit dem "Volkswillen" begründbar...
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    • Rascal 19.10.2015 00:16
      Highlight Das Problem ist nicht, dass man der SVP den zweiten Bundesratssitz nicht zugestehen will, sondern dass die SVP ganz bewusst nur unwählbare Kanditaten aufstellt.

      Eigentlich wollen sie den zweiten Sitz gar nicht. Es passt viel besser ins Programm wenn man wieder jammern kann, dass 30% der Bevölkerung nicht ernst genommen werden.

      Würden endlich ernsthafte Bemühungen unternommen, hätten die restlichen 70% auch weniger Probleme mit der SVP.
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    • Yosh Eden 19.10.2015 11:02
      Highlight Unwählbare Kandidaten? Die wurden vom Volk in den NR gewählt! Sie sind also wählbar. Nur weil sie dir oder mir nicht passen, heisst das doch nicht dass sie nicht wählbar sind. Das ist enorm überheblich&zynisch. Dasselbe könnte SVP von allen Linken Anwärtern sagen. Und zu unterstellen, sie wollten gar keinen 2.Sitz ist absolut unglaubwürdig! @phreko versteh nur Bahnhof: es WURDE ja gewählt/gerechnet. Wie rechtfertigst du denn 2 Sitze zB für FDP? Oder für SP? Weil sie dir genehmer sind? Also bitte. In welchem Land wird stärkste Partei nicht entspr. repräsentiert? Das wäre Bananrepublikstyle.
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    • Rascal 19.10.2015 12:06
      Highlight Die Wahl in den Nationalrat hat überhaupt nichts mit der Qualifikation als Bundesrat zu tun. Es gibt sowohl rechts wie links diverse Personen, welche nicht in den Bundesrat wählbar sind.

      Die SVP hat genug Leute mit realistischen Chancen. Wie ernst es ihnen jedoch ist wird sich in ein paar Wochen zeigen.
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    • Yosh Eden 19.10.2015 15:17
      Highlight Eigentlich ja komisch dass ich als Nicht-SVP-Wöhler diese verteidigen muss. Aber es liegt an der SVP zu bestimmen, mit wem Sie regieren will. Solange es kein straffälliger oder unmündiger gewählter NR ist, soll das Parlament den Wunsch der Wahlsieger anerkennen. Wer soll denn bestimmen wer 'nicht wählbar' ist? Das findet man gegenseitig ja immer. Reine Ansichtssache, völlig unobjektiv. Wenn die SVP derart kompliziert täte bei Kandidaten von Links, würde man ihr alles mögliche vorwerfen (Verhinderngstaktik, schlechte Verlierer, Fundamentalopposition, Nein-Sager etc.)
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    • Rascal 19.10.2015 15:36
      Highlight "nicht wählbar" heisst ganz einfach "im NR nicht mehrheitsfähig".

      Es steht einer Partei nicht zu, irgend einen Bundesrat zu bestimmen. Die SVP darf gemäss ungeschriebenen Gesetzen/Zauberformel Anspruch auf zwei Bundesräte erheben und Kandidaten vorschlagen. Wenn sich darunter auch Leute mit breiter Unterstützung befinden, sind die zwei Bundesräte auch kein Problem. So geht es nicht nur der SVP, sondern auch allen anderen Parteien.

      Nur Hardliner aufzustellen ist eine win/win-Spekulation. Entweder es klappt oder man kann wieder jammern. Das wäre reine Verhinderungs-/Trotz-Politik.
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