Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

«Mit Biss ...» hiess es im Wahljahr 2015 bei der CVP.
Bild: KEYSTONE

Seit dem Wahlherbst 2015 verliert die CVP alle kantonalen Wahlen – Mitte-rechts legt zu

10.04.16, 19:34 11.04.16, 09:40

Die CVP ist bisher die grösste Verliererin in den kantonalen Parlamentswahlen, die nach den eidgenössischen Wahlen 2015 stattfanden. Sie verlor in allen Kantonen: St.Gallen, Uri, Schwyz und am Sonntag auch im Thurgau. Gewinnerin ist die SVP mit 7 Zusatzsitzen.

Insgesamt musste die CVP mit dem Verlust in den Thurgauer Parlamentswahlen 7 Sitzverluste hinnehmen. Dies geht aus einer Aufstellung der Nachrichtenagentur SDA hervor.

SVP und FDP gewinnen, SP stagniert

Auf der Gegenseite reiht sich hinter der SVP die FDP auf der Gewinnerstrasse ein. Sie kam in den vier kantonalen Wahlen auf 6 Zugewinne. Für die SP resultierte nach den beiden Verlusten im Thurgau bisher ein Nullsummenspiel.

Vier Sitzgewinne in Schwyz wurden durch je zwei Verluste in Uri und im Thurgau aufgehoben. Die Schwyzer Gewinne kamen inklusive Grünen und Unabhängigen zustande. Die Grünen konnten sich halten, da es nach St.Gallen auch im Thurgau weder Verluste noch Gewinne gab.

GLP hält sich gut, BDP schwächelt

Die Grünliberalen stehen nach vier Wahlen ebenfalls ungerupft da – etwas überraschend nach dem Debakel bei den nationalen Wahlen im Oktober.

Eigentlich ist bei ihnen in der Bilanz sogar von einem Sitzgewinn zu sprechen. Im Thurgau nämlich sprang während der Legislatur ein Ratsmitglied zur SVP ab. Dies hat die Partei wettgemacht und sogar einen Sitz hinzugewonnen. In St.Gallen hatte sie 3 Mandate verloren, in Schwyz dagegen zwei gewonnen.

Düsterer ist die Bilanz für die einstige Bundesratspartei BDP. Sie verlor in den kantonalen Wahlen seit dem vergangenen Oktober 4 Sitze. Genau wie zuvor in St.Gallen gingen auch im Thurgau 2 Mandate verloren. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Trump gräbt Nordkorea eine Atom-Grube und fällt nun selbst hinein

Diese 9 Influencer-Fails beweisen, wie «real» Instagram ist – nämlich gar nicht

Dieser kleine Trick hat mich von meiner Handy-Sucht befreit

Die Rebellion der ungefickten Männer kommt aus dem Internet! Ein Experte erklärt «Incel»

Der grosse Lohn-Check: So viel verdient die Schweizer Bevölkerung

«Die Angriffe sind real» – Experten warnen vor «unrettbar kaputter» E-Mail-Verschlüsselung

Der Bikini-Trend, auf den wirklich niemand gewartet hat: Nude

21 Markenlogos, in denen sich geheime Botschaften verstecken

Wie viele Menschen erträgt die Erde?

Französin wählt wegen Schmerzen den Notruf und wird ausgelacht – wenig später ist sie tot

Dieses Rätsel wurde für Superhirne mit IQ 131 oder mehr entworfen? Schaffst dus trotzdem?

Oben ohne auf der Rückbank – 8 Taxifahrer erzählen ihre absurdesten Erlebnisse

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Ach Tagi, was ist aus dir geworden? (K)eine Liebeserklärung zum Jubiläum

Da kocht das Blut, da blüht die Rose in der Hose ... Unsere Basler Bachelorette mal wieder

«Tote Mädchen lügen nicht» kommt wieder – wie gefährlich ist die Serie wirklich?

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.04.2016 05:58
    Highlight
    Auch die Mitte-Parteien blockieren politische Kompromisse! (1)

    Nur die SVP und die SP/GP für Kompromisslosigkeit und den politischen Stillstand in der Schweiz verantwortlich zu machen ist unfair. Auch die Mitte-Parteien (FDP, CVP, BDP, GLP) haben Verantwortung bei der Aushandlung von politischen Lösungen. Weil sie zurzeit keine Mehrheit haben, sind sie gezwungen, sich einmal nach links und ein anderes Mal nach rechts zu bewegen. Das ist zwar wahltaktisch keine attraktive Position (siehe Wahlen 2015), für den politischen Fortschritt aber nötig.
    3 2 Melden

Regula Rytz: «Wir Grünen müssen der SVP den Begriff ‹Heimat› streitig machen»

Am Samstag wird die Berner Nationalrätin Regula Rytz für weitere zwei Jahre als Präsidentin der Grünen gewählt. Im Interview erklärt sie, wie man Trends wie «Urban Gardening» in politische Erfolge ummünzt, warum die Grünen in den Bundesrat gehören und wie die Partei sich erneuern muss.

Fair-Trade-Kleider, Bio-Essen, Food Waste, Urban Gardening: Ökologische Themen sind voll im Trend. Eigentlich hat noch nie eine Grünen-Präsidentin so leichtes Spiel gehabt wie Sie, Frau Rytz.Regula Rytz: Den Trend zu mehr ökologischem Engagement spüren wir durchaus, aber er sorgt nicht automatisch für Wahlerfolge. Das verstärkte Bewusstsein ist auch ein Ergebnis hartnäckiger grüner Politik in der Vergangenheit. In den letzten Jahren ist es den Grünen gelungen, sich stark mit …

Artikel lesen