Schweiz

Mit Manfred Bühler stellen die Berner Statistiker einen Neugewählten an die Spitze.

Testlauf aufgeflogen: Kanton Bern veröffentlicht Wahlresultate vom 18. Oktober im Internet

Die Statistiker des Kantons Bern haben einen Testlauf für die Resultatpublikation am Wahlsonntag öffentlich zugänglich ins Internet gestellt. Der grosse Gewinner der Fingerübung: ein gänzlich unbekannter SVPler. 

02.10.15, 12:45 02.10.15, 14:28

Die Nationalratswahlen in Bern sind gelaufen. Gewonnen hat die SVP mit einem sehr niedrigen Wähleranteil von 12,8 Prozent und einem neuen Shootingstar namens Manfred Bühler. Dieser hat die Bisherigen Adrian Amstutz und Andreas Aebi auf die Plätze verwiesen. Zudem gewinnt die Junge SVP Bern zwei neue Nationalratssitze. Und das alles bei einer Wahlbeteiligung von 17,8 Prozent. 

Wirklich? Nein, natürlich nicht. Derzeit sind Daten eines Systemtests für die Resultatverarbeitung am Wahltag des 18. Oktobers im Internet abrufbar, wie Thomas Gschwind von der Berner Staatskanzlei bestätigt. «Bei solchen Systemtests ist es unumgänglich, dass die Resultate über einen bestimmten Zeitraum publiziert werden müssen». Die Tests seien nächstens abgeschlossen. Dann würden die Daten selbstverständlich wieder entfernt. Ãœber die Homepage der Staatskanzlei seien die Links mit den Resultaten nicht zu finden. 

Die entsprechenden Resultate für die Ständeratswahlen sind nicht auffindbar. «Dieser Test hat auch noch nicht stattgefunden», sagt Gschwind. (thi)

Berner Nationalrats-Resultate online?

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • mmaarriiaa 02.10.2015 14:20
    Highlight Liebes Watson! Coole Story, aber Manfred Bühler ist kein "gänzlich unbekannter"... Erwurde letztes Jahr fast in den Regierungsrat gewählt. Meiner Meinung nach hats zum Glück nicht gereicht, aber "unbekannt" ist er wirklich nicht...
    8 1 Melden
    • Azrag 03.10.2015 14:37
      Highlight In Zürich mag er schon unbekannt sein. Hier ist er bekannt, weil er als gut verdienender Anwalt ein Jahreseinkommen vom 200.- verse
      teuert hat. Das hat ihn möglicherweise die Wahl in den Regierungsrat gekostet.
      0 0 Melden
  • daylong 02.10.2015 13:17
    Highlight Tolle Recherche, Gratulation Es ist ja klar und kein Problem, wenn Systemstests mit fiktiven Daten im Vorfeld von Wahlen oder Abstimmungen ausgeführt werden.
    9 0 Melden

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