Schweiz
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Konkurrenz für die SVP: «WOZ»-Journalist stellt Nidwaldner in letzter Minute vor die Wahl

01.09.15, 03:59 01.09.15, 08:49

Überraschung in Nidwalden: Bei den Nationalratswahlen im Herbst wird es keine stille Wahl geben. Neben dem bisherigen Peter Keller (SVP) stellt sich neu auch der 55-jährige «WOZ»-Journalist Andreas Fagetti aus Zürich (Demokratie ermöglichen) zur Wahl.

Der bisherige Peter Keller ist Historiker und «Weltwoche»-Redaktor und eroberte 2011 von der FDP den einzigen Nidwaldner Nationalratssitz. Bislang war kein Gegenkandidat in Sicht. Gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung» erklärte der Herausforderer, er trete aus demokratiepolitischen Gründen an, um zu verhindern, dass die Nidwaldner Bürgerinnen und Bürger keine Wahl hätten. Laut der Zeitung hat Fagetti keine persönliche Beziehung zum Kanton Nidwalden und «tritt nicht einmal mit Aussenseiterchancen an».

Dieser Twitter-User fragt schon mal, ob Fagetti des Nidwaldner-Dialekts mächtig sei.

Auch bei den Ständeratswahlen ist ein neuer Kandidat aufgetaucht. Wie die Staatskanzlei nach Ablauf der Eingabefrist am Montag um 12 Uhr weiter mitteilte, stellen sich nun drei Kandidaten für den Ständeratssitz zur Wahl. Dieser wird frei, weil Paul Niederberger (CVP) zurücktritt.

Es sind dies die bereits bekannten Kandidaten Therese Rotzer-Mathyer (CVP/ Rechtsanwältin, Landrätin und CVP-Parteipräsidentin) und Hans Wicki (FDP/ Betriebswirtschafter und Baudirektor). Neu stellt sich auch der 68-jährige Physiker und Maschinenzeichner Josef Käslin (parteilos) zur Wahl. (kad/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • D. L. aus B. 01.09.2015 10:10
    Highlight Danke Zürich! Was würden wir nur ohne euch machen?! Freie Wahlen in Nidwalden - ein Meilenstein!
    10 0 Melden
  • Angelo C. 01.09.2015 08:44
    Highlight Zum totlachen, die halbwegs gestorbene WOZ will sich wieder vermehrt in Gespräch bringen und stellt einen Kandidaten, der unternull Chancen hat, gewählt zu werden. Satire oder Volkskomödie...mehr nicht 😎!
    19 14 Melden
    • kiawase 01.09.2015 09:11
      Highlight bist du ein hater oder nur zu jung
      10 14 Melden
    • klugundweise 01.09.2015 09:20
      Highlight D E M O K R A T I E !
      10 9 Melden
    • Angelo C. 01.09.2015 09:45
      Highlight @kiawase : Nein, alt und entschieden zu erfahren 😄!
      10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 06:07
    Highlight ja wollen die Nidwaldner denn überhaupt Demokratie? Das waren doch diejenigen die sich damalss am meisten gewehrt haben und sogar einen kleinen Bürgerkrieg provozierten nachdem die moderne Schweiz gegründet wurde. Diese Denke ist doch bis heute noch in den Schädeln.

    Siehe "Schreckenstage von Nidwalden".
    10 15 Melden
    • kiawase 01.09.2015 09:13
      Highlight es gibt leider viele die nicht verstehen dass Demokratie bedeutet dass man sich anstrengen muss dafür, und nicht in Obrigkeitsgehorsam erstarren darf
      6 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 09:53
      Highlight Stellt sich die Frage wer denn die Obrigkeit ist. "Die z' Bärn" auf der einen Seite oder die Lokalfürsten bzw. Kirchoberen auf der anderen Seite... Obrigkeitsgehorsam kennt vielerlei Formen, nicht nur die Eine.
      2 1 Melden
    • Luisigs Totämuggerli 01.09.2015 11:09
      Highlight Vielen Dank D00A. Wusste bis heute nicht, was in meinem Nidwaldner Schädel ist! Städtler haben schon immer das Gefühl, wir vom Land fahren noch immer nur mit Kutschen, haben nur Kerzenlicht und sind noch nie über die Grenzen des Kantons hinausgegangen. Vergangenheit ist Vergangenheit. Lass es doch endlich sein! Also dui, ich muess wieder i Gade!
      11 1 Melden

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