Schweiz

Erwachsene Wölfin im Wallis abgeschossen – Staatsanwaltschaft ermittelt

19.02.17, 16:40 19.02.17, 17:03

Der Wolf starb durch einen Schuss Bild: Kapo VS

Im Wallis ist erneut ein Wolf getötet worden. Das erwachsene weibliche Tier wurde gewildert - es hat einen Einschuss hinter der Schulter. Der Wolf ist im Kanton ein Dauerthema. Eine neulich eingereichte Initiative fordert ein Wallis ohne Grossraubtiere.

Spaziergänger haben den Kadaver der Wölfin am Freitag in einem Wald in Mayoux im Val d'Anniviers entdeckt. Für eine Autopsie ist der Kadaver ins Institut für Pathologie der Universität Bern gebracht worden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Wolf ist im Wallis ein Dauerthema. Erst kurz vor Weihnachten war ein weiblicher Jungwolf in der Augstbordregion geschossen worden - allerdings mit Erlaubnis des Bundesamts für Umwelt. So sollten einerseits das Rudel verkleinert und anderseits andere Wölfe abgeschreckt werden.

Wallis will selbst entscheiden

Der strenge Schutz des Wolfs und anderer Grossraubtiere geht vielen jedoch zu wenig weit - insbesondere seit im vergangenen Herbst erstmals eins Wolfsrudel im Oberwallis bestätigt wurde. Vor Monatsfrist haben Exponenten aus den Reihen von CVP und CSP Oberwallis die kantonale Volksinitiative für ein «Wallis ohne Grossraubtiere» eingereicht.

Mit der Initiative soll der Bestand an Grossraubtieren reguliert werden können. Der Kanton könnte selbst entscheiden, wie viele Wölfe oder Luchse in den Wäldern des Kantons für eine ausgeglichene Fauna geduldet werden. Das widerspricht allerdings der Berner Konvention, die gewisse Wildtierarten wie den Wolf wegen ihrer geringen Anzahl schützt. (sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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56
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    Alle Leser-Kommentare
  • LubiM 20.02.2017 20:10
    Highlight Liebes Watson-Team

    Zeigt doch bitte nächstes mal auch die Opfer des Wolfs:
    https://scontent.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/16832103_1860971147504756_4099351173482294747_n.jpg?oh=a675f910c64d654c750cc23dfe24efc7&oe=593A4FD2

    Merci
    2 5 Melden
    • trio 22.02.2017 07:00
      Highlight Vielen Dank für die Schockbilder! 😒 Gibt es auch Quellen dafür, das ein Wolf dafür Verantwortlich war und das Schaf gut geschützt war? Ansonsten würde ich die Schuld dafür dem Schafhalter geben. Übrigens ist es immer noch so, das viel mehr Schafe durch andere Ursachen sterben, oft genauso qualvoll.
      http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/waren-es-streunende-hunde-zehn-schafe-von-walliser-politiker-zu-tode-gejagt-id5460627.html
      http://www.watson.ch/Schweiz/Thurgau/826113814-200-Schafe-im-Thurgau-an-Futtervergiftung-gestorben (so viele Opfer macht der Wolf während einem ganzen Jahr nicht!)



      1 0 Melden
    • trio 22.02.2017 07:05
      Highlight Es wird also endlich Zeit, die Schafe anständig zu überwachen und zu schützen, wie ihr Bild eindrücklich zeigt! Dann sind auch die vergleichsweise kleine Opferzahlen des Wolfes kein Problem mehr und verschwinden gänzlich.
      Ausserdem stimmt doch etwas nicht an ihrem Bild, ein Wolf jagt zum fressen.
      1 0 Melden
    • LubiM 22.02.2017 16:07
      Highlight Ja das Schaf ist vermutlich einfach so auf der Wiese im Dorf umgestürzt und hat sich am Boden derart verletzt... ?!?
      Ein Wolf jagt eben nicht nur zum fressen, sondern auch als Spiel / Training... sonst würde er nicht 20 Schafe (oder wie Sie unten ja sagen... "nur" 14) reissen und dann von dannen gehen.
      0 0 Melden
    • trio 22.02.2017 17:27
      Highlight Könnte auch ein Hund gewesen sein.
      Ausgewachsene Wölfe jagen sicher keine Schafe zum Spielen oder üben, das ist einfach nur Blödsinn! Wenn schon jagen Jungwölfe Mäuse o.ä. zum üben. Es kann allerdings schon vorkommen, das Wölfe in einen Tötungsrausch fallen. Auslöser ist allerdings immer das unnatürliche Verhalten seiner Beutetiere, wenn diese nicht flüchten können und auch nicht von Herdenhunden geschützt werden.
      Es bleibt dabei, die Schafhalter müssen die Schafe besser bewachen und schützen, dann verhindern wir auch die viel grössere Anzahl toter Tiere, die nicht durch den Wolf umkommen.
      0 0 Melden
    • trio 22.02.2017 17:37
      Highlight Erklären sie doch bitte auch noch, wie sie zu den Verlusten unter den Schafen bezw. Nutztiere, die nicht durch Raubtiere entstanden sind, stehen. Haben dafür eine Lösung?
      Das mit den 14 Schafen haben sie gesagt, und auch dafür keine Quelle angegeben. Nachdem sie schon von den 20 gerissenen Schafen zurück gekrebst sind. Warum sollten diese 14 glaubwürdiger sein? Wie gesagt, geschützt durch Herdenhunde und Elektrozaun. Niemals werden bei richtig beschützten Herden soviele Schafe getötet, das sind einfach nur Lügenmärchen.
      0 0 Melden
    • LubiM 22.02.2017 19:02
      Highlight Bin ich zurückgekrebst? Nein! Nur glauben sie ja nur was irgendwo im Internet steht.
      Sorry aber meine Zeit ist mir echt zu blöd um hier über Tage hinweg in den Kommentarspalten zu diskutieren - es bringt ja eh nix! Sie habe ihre Meinung und Ansichten, was soll man da noch sagen?
      Ich finde Tierquälerei scheisse, auch mache ich keinen Unterschied ob von Menschen Schafe vergiften oder der Wolf sie reisst - beides ist nicht akzeptabel.
      Ich bleib dabei, 20 Schafe, 2 Hunde, Elektrozaun - wenn es sie interessiert können Sie ja ins Staatsarchiv gehen.
      0 0 Melden
    • trio 22.02.2017 23:32
      Highlight Jetzt sind es wieder 20 Schafe, wie soll ich da auch nur ein Wort glauben? Es stimmt auch nicht, das sie keinen Unterschied machen zwischen den Ursachen. Immerhin sind durch den einen!! von mir genannten Vorfall bereits mehr Tiere verendet, als durch Raubtiere während einem ganzen Jahr. Allerdings ist das ihr erster Kommentar überhaupt, in der sie eine andere Ursache als den Wolf erwähnen.
      Auch wenn sie mit Schockbilder noch probieren zu punkten, sie haben keine Gründe nennen können, die gegen den Wolf sprechen.
      Ich kann verstehen, dass sie keine Lust mehr haben, weiter zu diskutieren.
      0 0 Melden
    • LubiM 23.02.2017 05:52
      Highlight Ich wünsche ihnen noch viel Spass beim Recherchieren.
      Auf der einen Seite redet man von Tierschutz und auf der anderen von Herdenschutz, es ist klar das ein Unwissender keine Ahnung von der Schafhaltung im Wallis und GR hat. Ich finde es für die Schafe und Ziegen extrem schön das sie fast 6 Monate in quasi freier Natur verbringen können. Aber nein, man soll sie einzeunen und bewachen... ? Es waren immer 20 Schafe, aber ich wollte ihnen eine Freude machen und mal vom "bewiesenen" Vorfall mit 14 reden... damit sie auch mal einen Strohhaml haben zum daran festzuhalten.
      0 0 Melden
    • LubiM 23.02.2017 05:59
      Highlight Als Schlusskommentar bleibt mir eins zu sagen; so nah wie der Wolf zum Teil hier an die Menschheit kommt (Quellen vorhanden um ihre Zwangsstörung zu befriedigen) ist es nur eine Frage der Zeit bis mal ein Mensch angefallen wird und dann kann man seine überfüllte Pendler SBahn darauf wetten das die Barbaren jeden einzelnen Wolf erledigen werden, mit oder ohne Bewilligung. Und dann wird es auch in den Kommentarspalten anders aussehen ("kann doch bitte einmal jemand an die Kinder denken" - Ja die Sendung läuft seit letztem Jahr auch bei uns ;) )
      0 0 Melden
    • trio 23.02.2017 10:57
      Highlight Bei den 14 Schafen ist gar nichts bewiesen! Es ist eine Behauptung ihrerseits, das sollten dann auch sie mit Quellen belegen können. Leider haben sie ihre Glaubwürdigkeit verspielt und es ist sicher nicht meine Aufgabe ihre Behauptungen zu beweisen, ich bin schliesslich kein Journalist.
      0 0 Melden
    • trio 23.02.2017 11:02
      Highlight Ich verstehe nicht, wieso sie sich an den vergleichsweise wenigen gerissenen Tiere durch Wölfe so aufregen, wenn im gleichen Zeitraum min 10x mehr Tiere durch andere vermeidbare Gründe ums Leben kommen. Oft sogar wegen menschlichen Fehler/Unwissenheit/Faulheit.
      Ausserdem ist der Wolf für die Natur sehr wertvoll!
      Lesen sie mal:
      http://www.nachhaltigleben.ch/39-natur/2701-oekosystem-gefaehrdet-durch-sinkenden-bestand-an-grossen-raubtieren
      Natürlich ist der Wolf ein Raubtier und bildet unter Umständen eine Gefahr, auch für Menschen. Deshalb sollten wir uns endlich anpassen, statt in zu bekämpfen.
      0 0 Melden
  • Steven86 20.02.2017 11:00
    Highlight Mehr Tiere sterben durch Absturz, Krankheiten etc, aber man gibt lieber am Wolf die Schuld. Ist einfacher dem Tier schuld zu geben, als seinem Unvermögen. Läuft in der Schweiz.
    17 5 Melden
  • #bringhansiback 20.02.2017 08:02
    Highlight Falls die Walliser mit der Initiative durchkommen sollten: weiss jemand wie man vorgehen muss, damit diese wieder kassiert wird?
    4 8 Melden
  • demian 20.02.2017 01:50
    Highlight @watson: Wie wärs mit nem Bericht dazu wie der Bund die Schafzüchter subventioniert und fördert? Was es finanziell bedeutet wenn der Wolf ein Schaf reisst? Wieviel ein Bauer an einem Schaf verdient?
    11 11 Melden
    • #bringhansiback 20.02.2017 08:07
      Highlight @demian: die paar Schafe die der Wolf reisst sind lachhaft. Es sterben jährlich tausende auf den Alpen durch Absturz, Blitzschlag etc. Darüber wird auch nie berichtet. Ein Beispiel: http://www.zeit.de/2014/25/schweiz-alpen-tiere-gefahren
      20 7 Melden
    • trio 22.02.2017 07:13
      Highlight @bringhansiback
      Ich habe die Anfrage von demian eher so verstanden, dass Watson ein allgemeinen Bericht über Schafzüchter machen soll. Wieviel Subventionen sie bekommen etc. Hat ja nicht nur mit dem Wolf zu tun. Würde mich auch interessieren.
      0 0 Melden
  • elivi 19.02.2017 20:20
    Highlight Yeah wie wärs mit ner volksinitiative die weiter geht als die jetzige? Vielleicht kommt das wallis mal auf ne lösung die nicht so kurzsichtig ist.
    Mein mitleid bei den schäfern hält sich in grenzen, sie kriegen entschädigung und die meisten schafe landen ja eh auf der schlachtbank.
    24 8 Melden
    • #bringhansiback 20.02.2017 08:09
      Highlight Oder verenden kläglich auf der Alp.
      14 7 Melden
  • Skip Bo 19.02.2017 20:01
    Highlight Eine Umfrage belegt, je entfernter man vom Wolf lebt, umso höher ist die Akzeptanz vom Wolf. Das heisst nichts anderes als "Was kümmern mich die Sorgen der anderen, ich bin nicht bereit mich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen." Beste Voraussetzungen zur Schaffung einer entsolidarisierten Gesellschaft.
    17 31 Melden
    • trio 19.02.2017 21:19
      Highlight Interessant, bei den Ausländern ist es genau umgekehrt. Je weniger es hat desto grösser ist die Ablehnung.
      Gibt es da auch eine Studie, wieso das so ist?
      25 4 Melden
  • Regas 19.02.2017 18:59
    Highlight In früheren Zeiten war der Wolf noch böse (Rotkäppchen) und wurde ausgerottet. Heutzutage ist dieses Viech zum verniedlichten Kuscheltier geworden. Warum wohl? Weil der grösste Teil der Bevölkerung den Bezug zur Natur und deren Gefahren verloren hat. Der Wolf ist keine bedrohte Tierart und braucht daher keinen besonderen Schutz.
    19 78 Melden
    • Hochen 19.02.2017 20:17
      Highlight Ah und dan gelten Gesetze plötzlich nichts mehr weil du es gesagt hast oder wie?
      30 3 Melden
    • Jaing 19.02.2017 20:30
      Highlight Der Wolf ist für den Menschen keine Gefahr. Und natürlich ist er bedroht und benötigt Schutz. Den wirklich böse sind Leute, die unnötigerweise auf Tiere schiessen und diese jämmerlich verrecken lassen.
      37 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.02.2017 07:12
      Highlight Ach Regas, Du tust mit nur unendlich leid..... Genau solche Leute wie Du treiben die Welt in den Abgrund...

      Schau Dir doch mal so ein Tier an, aber vermutlich siehst Du darin nichts Schönes sondern nur ein weiteres blödes Viech, dass wenn es ja keine Schutz braucht, einfach abgeknallt werden kann.

      Dass solche Abschüsse im Wallis geschehen wundert mich jetzt nicht so. Die sind eigentlich im 18 Jahrhundert stehen geblieben, halten sich aber bis heute für etwas ganz Besonderes, weil sie so einzigartig sind. Hinterwäldler und sonst nichts....
      15 4 Melden
    • anonüm 20.02.2017 16:22
      Highlight Jetzt beruhige dich einmal.
      Ich wohne in einem Dorf im Wallis, wo der Wolf um die 30 Schafe gerissen hat. Ich glaube nicht an die Märchen wie Rotkäppchen etc. Aber es ist ein seltsames Gefühl abends alleine nach draussen zu gehen oder die Kinder (wie wir es noch tun statt sie 24 Stunden vor den Fernseher zu setzen) auf den Spielplatz schicken. Ich finde es sehr beleidigend uns als Hinterwäldler zu bezeichnen nur weil wir andere Probleme haben. Wir mischen uns auch nicht ein wenn ihr am jammern seit, dass eure Trams 1 Minute Verspätung haben. Zuerst mal überlegen bevor man schreibt...
      5 3 Melden
  • Charlie Runkle 19.02.2017 18:32
    Highlight Die svp wars, habs genau gesehen!!!
    18 42 Melden
  • johannamiller 19.02.2017 18:22
    Highlight Einfach nur fremdschämend sowas! Da hielt sich wohl jemand für ganz wichtig und "mega cool" diese Wölfin zu wildern. Ich hoffe, der Wölfin widerfährt Gerechtigkeit und man findet diesen Killer.
    73 21 Melden
  • LubiM 19.02.2017 18:21
    Highlight Hab keinen von euch weinen sehen als der Wolf in Eischoll/Unterbäch trotz Elektrozaun und 2 Hunden 20 Schafe gerissen hat (zum teil Trächtig).
    27 75 Melden
    • bokl 19.02.2017 19:16
      Highlight Wenn man Essen auf dem Silbertablett serviert, muss man sich nicht über "Gäste" wundern. Nicht der Wolf ist artfremd in diesen Gefliden. Es sind die Schafherden, die dort unnatürlich und artfremd sind.
      48 18 Melden
    • LubiM 19.02.2017 20:23
      Highlight Also ist das Leben eines Wolfs (notabene auch "Artfremd" was auch immer das mit dem Wolf zu tun hat) höher zu gewichten als das von >1 Schafen + deren Ungeborenen?
      Sorry aber wer das mit eigenen Augen gesehen hat, dem kann dem Wolf nichts mehr gutes wünschen - ein grausamer Anblick!
      7 20 Melden
    • bokl 19.02.2017 21:20
      Highlight Zusammenfassung:
      "Es wird eine Horde Nutztiere (Bsp. Schafe) auf eine Nutzungsfläche (Alp) getrieben. Die Horde ist dort nicht heimisch ohne ohne massive Subventionen würde sich der Aufenthalt nicht lohnen. Ein in dieser Region natürlich vorkommendes Raubtiert gerärt ob der unerwartetend Beute in einen Blutrausch und tötet Faktor x der subventionierten Nutztiere.
      Reaktion: Man schiesst von der Natur vorhergesehene Raubtier, um weiter subentionierte, artfremde Nutztiere halten kann ...
      26 9 Melden
    • trio 20.02.2017 07:56
      Highlight Wann war das? Gibt es dafür Quellen?
      Es ist immer noch so, dass ein viel grösserer Teil der Schafe durch Krankheit, Unfall etc. sterben, weil die Schafe in beaufsichtigt sind. Warum also zuerst beim Wolf ansetzen? Ausserdem, wer schon mal in einen Schlachthof gesehen hat, wünscht sich den Menschen auch nichts gutes mehr.
      7 4 Melden
    • Армин (Armin) 20.02.2017 08:06
      Highlight @bokl wenn du schon schlauscheissen willst, dann bitte richtig. Es heisst Herde und nicht Horde. Danke.
      2 2 Melden
    • anonüm 20.02.2017 16:26
      Highlight Ich stimme dir da voll und ganz zu!
      @trio http://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/wolf-17/
      vielleicht einfach mal Im Internet nachsehen...

      1 1 Melden
    • trio 21.02.2017 06:43
      Highlight @anonüm
      Es geht hier aber um einen Angriff mit 20 toten Schafen, welche durch Elektrozaun und 2 Hunden geschützt waren. Die Quelle dazu möchte ich gerne sehen!
      Es streitet doch niemand ab, das es Angriffe von Wölfen auf Schafe gibt. Aber gebt doch bitte eure Quellen bekannt, sonst kann man irgendwelche Fantasiezahlen benutzen. Kennen wir bereits vom Fischen 😉
      1 0 Melden
    • anonüm 21.02.2017 14:08
      Highlight @trio http://www.1815.ch/news/wallis/aktuell/wolf-in-eischoll/

      Meine Güte es geht um das Prinzip. Ich glaube nicht das die Zahlen erfunden sind. Recherchier mal wie viele Tiere bereits gestorben sind. Aber mit den Schafen hat irgendwie niemand Mitleid..
      0 2 Melden
    • trio 21.02.2017 18:53
      Highlight @anonüm
      Ist mir auch aufgefallen, dass es bei dir ums Prinzip geht. Lies doch mal was du für Quellen postest. Bei deiner letzten Quelle waren 7 Schafe während 2 Angriffen getötet worden. 1x teil elektrifiziert und 1 junger Herden Schutzhund und 1x nur mit Elektrozaun geschützt. Damit willst du die Aussage stützen, das 20 Schafe gerissen wurden, geschützt durch 2 Hunden und Elektrozaun??
      Lubi soll seine Quellen nennen, es nützt nichts wenn du hier wahllos Artikel (alle von der gleichen Seite) postest.
      0 0 Melden
    • trio 21.02.2017 18:57
      Highlight Wenn dir Schafe so wichtig sind, solltest du mal diese Berichte lesen:
      http://webapp-phone.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kanton/200-Schafe-in-Iselisberg-gestorben;art123841,4665438
      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551c05d2ab5c378f6b000111
      Natürlich hat auch Watson über diese Fälle berichtet, leider finde ich die auf die schnelle nicht. Würde mich interessieren was du dazu sagst.
      1 0 Melden
    • LubiM 22.02.2017 06:19
      Highlight Die Quelle ist ein Artikel des WalliserBoten von letztem Sommer in dem die vergangenen Angriffe aufgelistet wurden. Aber da wir ja im Wallis so Rückständisch sind ist das halt nicht frei zugänglich...
      Es gibt nach meiner kurzen Suche in Inet einen Blick Artikel welcher in eine ähnliche Richtung geht, dort ist die Rede von 15 Schafen, es gab aber im gleichen Zeitraum mehrere Wolfsrisse in der Region.
      Gerne kann ich aber in der WB Redaktion nachfragen woher die Zahlen sind, oder ob dies nur als Stimmungsmache für uns Barbaren benützt wurde.
      0 0 Melden
    • trio 22.02.2017 07:30
      Highlight @Lubi
      Es geht mir einfach um die Aussage, dass 20 Schafe, geschützt durch Elektrozaun und 2 Herdenhunde bei einem Angriff gerissen wurde. Das wären immerhin ein zehntel aller Opfer von Raubtierangriffen in 2014 (http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551c05d2ab5c378f6b000111). Das erscheint mir ziemlich unglaubwürdig, aber natürlich nicht unmöglich. Jedenfalls wäre in so einem Fall einiges schief gelaufen.
      Ausserdem würde mich auch deine Meinung zu den 200 vergifteten Schafen in in dem Link meiner vorherigen Antwort interessieren. Vor allem der Vergleich zu den Opferzahlen von Raaa
      1 1 Melden
  • Holla die Waldfee 19.02.2017 18:06
    Highlight Von den Wallisern und Bündnern überrascht mich gar nichts. Es gibt dort zwar auch ein paar normale (moderne) Leute. Aber die Rückständigen sind in der Überzahl. Ihre mentale und emotionale Entwicklung blieb ca. 5000 v.Chr. stehen.

    Die sogenannte Justiz wird dort nichts bewirken. Das ist nur Getue für die Medien. Wilderei gilt im Wallis als Recht des freien Mannes. Ausserdem jagen die Politiker auch selbst gern.

    Schenken wir das Wallis den Italiener und übernehmen dafür das willige Südtirol. Das wäre entwicklungstechnisch kompatibler.
    38 64 Melden
    • jules_rules 19.02.2017 19:15
      Highlight Auf so einen beleidigenden Kommentar sollte man eigentlich ja gar nicht erst antworten. Aber als Walliserin kann ich das nicht auf mir sitzen lassen.... Also echt, sowas kann ja wohl nur jemand sagen, der vom Wallis und von Graubünden genau gar keine Ahnung hat.
      An der Wolfs-Frage scheiden sich auch dort die Geister, wegen diesem Vorfall die Bevölkerung zweier ganzer Kantone als rückständig zu bezeichnen, ist ja wohl eine Frechheit.
      Rhabarber hat auch schon Kommentare geschrieben, denen ich zustimmen konnte, aber das find ich unterste Schublade. (Und erst noch am eigentlich Thema vorbei).
      39 9 Melden
    • Blutgrätscher 19.02.2017 20:44
      Highlight Meine Frage an die Watson Redaktion:
      Warum werden solch diffamierende Kommentäre hochgeschaltet?
      Muss ich mich auf "Bei den Asylanten ist vergewaltigen das Recht des freien Mannes" -Kommentäre gefasst machen, wenn etwas in der Art passiert?

      Es ist echt nicht Verwunderlich, dass die VS-CH beziehungen nicht die wärmsten sind, wenn man als Walliser wie ein zurückgebliebener (jungsteinzeit!) Behandelt wird.

      20 3 Melden
    • Chriesi 19.02.2017 22:38
      Highlight Sehe das genau so wie Blutgrätscher. Finde es eine Sauerei dass Watson solche Kommentare überhaupt aufschaltet!!
      15 3 Melden
    • Lukas Blatter 19.02.2017 23:06
      Highlight @Blutgrätscher: So wie ich den User Rhabarber kenne und wie ich den Kommentar oben verstehe, ist der nicht ernst gemeint, sondern vielmehr (zugegeben etwas undeutliche) Ironie. Deshalb ist der Kommentar dann wohl auch freigeschaltet worden.
      2 17 Melden
    • blobb 20.02.2017 00:30
      Highlight :D
      Lukas, das glaubst du doch selbst nicht.
      14 2 Melden
    • St. Just 20.02.2017 00:33
      Highlight @rhabarber wenn du die Grafiken der Studie anschauen würdest, würdest du sehen, dass es mit der Akzeptanz des Wolfes in GR gar nicht mal so schlecht aussieht. Insbesondere auch in Gebieten, in denen das Calanda-Rudel aktiv ist.
      1 1 Melden
    • trio 22.02.2017 17:47
      Highlight Leider hat Rhabarber hier tatsächlich ein bisschen emotional reagiert, das ist aber durchaus verständlich. Ihre Meinung bleibt dadurch immer noch einer der besten in der Watson Community!
      1 1 Melden
  • Töfflifahrer 19.02.2017 17:54
    Highlight Ich weiss es wird niemanden gross stören, aber ich habe soeben meine Ferien dieses Jahr aus dem Wallis ins Berner Obrtland verlegt.
    102 30 Melden
    • lexander 19.02.2017 18:06
      Highlight Werde das Wallis auch bis auf Weiteres meiden.
      39 23 Melden
    • LubiM 19.02.2017 20:25
      Highlight Jap dein Hotelier wird sicherlich den Wolf erledigt haben... Genau so war es.
      Weiss nicht was das eine mit dem anderen zu tun hat.
      Dort (also BeO) ist der Wolf übrigens auch nicht gerne gesehen, aber das ist ja zweitrangig...
      12 10 Melden
    • trio 20.02.2017 08:03
      Highlight @Lubi
      Im Wallis wird aber weitaus am meisten gewildert, das zeigen auch die Bestandesaufnahmen von Wolf und Luchs.
      Kann schon sein, das der Wolf überall kontrovers ist, aber nirgends ist der Hass auf einheimische Raubtiere grösser als im Wallis, scheint es jedenfalls.
      4 2 Melden
  • demian 19.02.2017 17:39
    Highlight Solche Nachrichten sind deprimierend...
    93 18 Melden
  • Der müde Joe 19.02.2017 16:55
    Highlight Einfach nur traurig dass es nicht möglich ist mit diesem majestätischen Tier zusammen zu leben.
    126 20 Melden
    • anonüm 21.02.2017 14:09
      Highlight Ist ja auch einfach gesagt, wenn das Problem weit weg ist.
      0 1 Melden

Schafe weg, Schafe wieder da, Schafe weg: Solothurner Polizei steht vor einem Rätsel

Zugegeben, bei dieser Vermisstmeldung ist es schwierig, sich ein Lachen zu verkneifen. Dies liegt aber nicht daran, dass für einmal nicht ein Mensch, sondern vier Schafe gesucht werden. Lustig ist viel mehr der Text des Zeugenaufrufs. Denn die Medienmitteilung der Kantonspolizei Solothurn liest sich so:

Inwiefern es mir hilft, zu wissen, dass die Schafe je rund 40 Kilogramm wiegen, erschliesst sich mir nicht ganz (meistens habe ich keine Wage in meinem Rucksack). Gut, wenn ich einem ganz fetten …

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