Schweiz
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Le conseiller d’Etat valaisan Oskar Freysinger lors de la conference de presse, pour la presentation du manuel de dix theses sur l'ecole, ce mardi 1 mars 2016, Espace Porte de Conthey a Sion. Ce document resume les principes ethiques et methodologiques qui fonderont la demarche scolaire du DFS. L’intensite des debats sur l’ecole, la diversite des experiences mises en place en Suisse et en Europe, les defis d’une societe de plus en plus influencee par le developpement industriel et technique appelaient l'elaboration d’un manuel simple et comprehensible a l’intention du corps enseignant. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Dürfte wiedergewählt werden als Walliser Staatsrat: Oskar Freysinger. Bild: KEYSTONE

Wer ist eigentlich dieser Oskar Freysinger?

Oskar Freysinger: Seine Bilanz als Staatsrat ist umstritten, seine Wiederwahl aber ungefährdet. Was macht ihn so populär?

17.02.17, 03:07 17.02.17, 13:59

ANTONIO FUMAGALLI / Aargauer Zeitung



An der Wand hängen Fotos von gealterten Rockstars. Und Werbegirlanden für einen billigen Schnaps. Die rund fünfzig Leute an der Bar tragen die Haare lang und die Kleidung schwarz. Es kann sich nur noch um Minuten handeln, bis das Konzert der Metal-Band beginnt. Denkt man.

Der Mann, der im Pub Le Manoir in Saint-Maurice VS die Bühne betritt, trägt zwar einen Rossschwanz, mit Anzug und Krawatte käme er für einen Hardrocker aber gar staatsmännisch daher. Es ist Oskar Freysinger, Walliser Regierungsrat, SVP-Parteivize, dreifacher Familienvater, Autor, Musiker, Querdenker und -schläger.

ZU DEN VERBLIEBENEN 7 KANDIDATEN DER SVP FUER DIE BUNDESRATSWAHLEN VOM 9. DEZEMBER2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Le conseiller d'Etat Oskar Freysinger lors de la conference de presse sur la rentree scolaire valaisanne de 2015-2016, ce jeudi 13 aout 2015 a l' Espace Porte de Conthey a Sion. Un ouvrage d'histoire est presente, il sera distribue aux eleves valaisans dans le cadre du 200eme anniversaire de l'entree du Valais dans la Confederation. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Ex-Nationalrat Oskay Freysinger. Bild: KEYSTONE

Das Publikum strömt von der Bar in die angebaute Scheune, das Durchschnittsalter ist jugendlich. «Nur er schafft es, uns anzusprechen», sagt einer und nippt an seinem Bier. Neben Freysinger nehmen zwei weitere Kandidaten für die Walliser Staatsratswahlen von März auf der Bühne Platz (siehe Infobox am Schluss.)

«Die sind doch nur eifersüchtig auf ihn»

Thema der Diskussion ist die Bilanz der Legislaturperiode. Der Moderator ist gleichzeitig der Barbesitzer. Seine Fragetechnik beschränkt sich darauf, den Politikern das Rederecht zu erteilen. Eine Steilvorlage für den begnadeten Rhetoriker Freysinger:

Er zählt diejenigen Projekte auf – etwa den neuen Justizrat, die Revision des Schulgesetzes oder die Verhandlungen um den Flughafen Sion –, welche seine «überaus erfolgreiche» Regierungstätigkeit unterstreichen sollen. Seine Frau sitzt am Rand und filmt alles mit dem Handy.

Die Konkurrenten wirken ob des Redeschwalls eingeschüchtert. Ihr Widerspruch ist lau, aus dem Publikum kommt gar keiner. Freysinger hat hier, im Rocker-Pub von Saint-Maurice, ein Heimspiel. Seine Pointen kommen an, immer wieder brandet Zwischenapplaus auf.

Ein Mann mit einer rot-weissen Baseballmütze sagt: «Die da draussen, die sind doch nur eifersüchtig auf ihn.» Denn draussen, zwischen Rhone-Kanal, Skipisten und Weinbergen, geht es rau zu und her. So, wie wohl noch nie in einem Walliser Wahlkampf. Und Freysinger ist mittendrin. 

Aggressive Gegenkampagne

«Coupons-lui la queue» («Schneiden wir ihm den Schwanz ab») war die Homepage übertitelt, die vor zwei Wochen die Romandie in Aufregung versetzte. Illustriert war die Seite mit einem abgeschnittenen Hinterkopf, an dem ein Rossschwanz hing. Auch dem uninformierten Betrachter war klar, dass hier kein Schulmädchen dargestellt wird.

Die Aktion

«Schneiden wir ihm den Schwanz ab»: So sah die ursprüngliche Aktion aus. bild: Facebook-seite von «coupons-lui la voie»

Wer hinter der Aktion stecken könnte, blieb tagelang im Dunkeln – bis eine sechsköpfige Bürgerbewegung den Schleier lüftete. Der Slogan der Kampagne wurde mittlerweile auf «Coupons-lui la voie» («Schneiden wir ihm den Weg ab») abgeändert, der Tenor bleibt aber hart: «Oskar Freysinger muss weg – die letzten vier Jahre haben gezeigt, dass er als Regierungsrat schlicht nicht tragbar ist», sagt Initiant Gilles Brunner.

Den aggressiven Start habe man bewusst gewählt, um aufzuzeigen, «auf welchem Niveau sich die Kampagne der SVP bewegt».

Brunner spielt auf ein Zeitungsinserat an. Es zeigte eine weinende Mutter, Maria, die angeblich ihre Wohnung nicht mehr bezahlen kann, während der Kanton 650'000 Franken pro Monat für die Mieten von Migranten ausgibt.

«Er rühmt sich dafür, den «Petit Prince» in der Schule eingeführt zu haben – das ist doch lachhaft. Seine Bilanz ist nullkommanull.»

SP-Präsident Peter Bodenmann

Das Establishment stört sich am Ton der Bürger-Kampagne, teilt deren Stossrichtung aber inhaltlich: «Freysinger benimmt sich wie ein talentierter Jugendlicher auf dem Schulhausplatz, mehr hat er nicht zu bieten. Für einen Staatsrat ist das zu wenig», sagt alt FDP-Bundesrat Pascal Couchepin.

Auch der langjährige SP-Präsident Peter Bodenmann stellt ihm ein schlechtes Zeugnis aus: «Er rühmt sich dafür, den «Petit Prince» in der Schule eingeführt zu haben – das ist doch lachhaft. Seine Bilanz ist nullkommanull.»

Mehrere Krisen

In der Tat erlebte der Bildungs- und Sicherheitsdirektor eine Reihe von Krisen. Die virulenteste im letzten Sommer: Wochenlang stemmte er sich gegen die Entlassung seines untragbar gewordenen Chefbeamten Jean-Marie Cleusix.

Der Chef der Dienststelle für Unterrichtswesen hatte seine Steuern nicht korrekt beglichen, den Rückhalt der Lehrerschaft weitgehend verloren und mit unlauteren Praktiken von sich reden gemacht.

ZUM ABSCHLUSS DER DISZIPLINARUNTERSUCHUNG GEGEN DEN WALLISER CHEFBEAMTEN JEAN-MARIE CLEUSIX STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 16. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Jean-Marie Cleusix, gauche, chef du Service de l'enseignement VS, et le conseiller d'Etat VS Oskar Freysinger, lors de la conference de presse sur les sondages du corps valaisan d'enseignant ce jeudi 20 fevrier 2014 a l'Espace Porte de Conthey a Sion. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Jean-Marie Cleusix erhielt zuerst noch Rückendeckung von Oskar Freysinger. Bild: KEYSTONE

Freysinger stellte ihn schliesslich vor die Türe, wollte ihm aber einen Posten am Gymnasium Oberwallis verschaffen. Nach Protesten verzichtete er darauf, fand Cleusix aber eine Stelle an der Kantonsschule von Saint-Maurice. Freysinger verteidigt sich: «Es war die bestmögliche Lösung. Sie hat die Steuerzahler keinen Franken gekostet.»

Kein halbes Jahr später war er schon wieder unter Beschuss. Für ein Seminar sicherte er sich die Dienste des umstrittenen Buchautors Piero San Giorgio, der mehrfach durch rassistische und gewaltverherrlichende Äusserungen aufgefallen war.

Als nach einer gemeinsamen Pressekonferenz ein Video auftauchte, in dem San Giorgio Behinderte verhöhnte, zog Freysinger die Reissleine und beendete die Zusammenarbeit.

Im Nachhinein sagt er, der Italiener habe ihn «verarscht» und die Plattform zur Eigenwerbung für sein neues Buch missbraucht. Dessen extremistische Gesinnung sei ihm nicht bekannt gewesen.

Videoaufnahmen aus dem Jahr 2014 zeigen freilich, wie sie sich minutenlang unterhalten. Für Kritiker zeigen diese Vorfälle das wahre Gesicht des Staatsrats – vordergründig ein sauberer Demokrat, im Kern ein ausgrenzender Aufwiegler mit keinerlei Berührungsängsten gegenüber Rechtsnationalisten und Hasspredigern.

«Er muss sich nicht über dieses Image wundern, wenn er durch halb Nazi-Europa lungert», sagt Bodenmann und meint damit die Auftritte bei allerlei umstrittenen Politikern. Die Liste reicht vom niederländischen Islamkritiker Geert Wilders (Freysinger: «Ein super Typ!») über den französischen Extremisten Pierre Cassen bis zur deutschen AfD.

Der Guerilla-Kämpfer

Freysinger predigt dort jeweils das Hohelied der Schweizer Demokratie, geisselt die EU, rühmt den russischen Präsidenten Wladimir Putin und warnt vor einer Islamisierung des Abendlandes. «Warum soll ich solche Einladungen nicht annehmen? Wir sind nicht in einer Diktatur, ich darf doch reden, mit wem ich will», sagt er.

Überall würde er allerdings nicht hingehen, die FPÖ sei ihm zu radikal und die Angebote von Front-National-Chefin Marine Le Pen habe er stets ausgeschlagen («ihr Gesellschaftsprojekt ist zu etatistisch»).

Dass er in der Öffentlichkeit in die braune Ecke gedrängt werde, sei «eklig», sagt Freysinger. «Am Anfang habe ich mich noch vor dem Rufschaden gefürchtet, aber irgendwann hat es mir den Nuggi rausgehauen. Es kann doch nicht sein, dass ich mich einschüchtern lasse», sagt er.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS OSKAR FREYSINGER OFFIZIELL ALS BUNDESRATSKANDIDAT AUFGESTELLT WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Le conseiller d'Etat Oskar Freysinger lors de la conference de presse sur la rentree scolaire valaisanne de 2015-2016, ce jeudi 13 aout 2015 a l' Espace Porte de Conthey a Sion. Un ouvrage d'histoire est presente, il sera distribue aux eleves valaisans dans le cadre du 200eme anniversaire de l'entree du Valais dans la Confederation. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Im Herbst 2015 tratt Freysinger nicht mehr zu den Wahlen für den Nationalrat an. Bild: KEYSTONE

Die Grenzen des Rechtsstaats seien ihm heilig, er habe sie stets eingehalten. Freysinger sieht sich als Gegenentwurf zur politischen Elite, bezeichnet sich als Guerilla-Kämpfer.

Solch plakative Aussagen stossen bei dem Teil der Bevölkerung, der sich «von denen da oben» nicht vertreten fühlt, auf fruchtbaren Boden. Das zeigt sich an den Hunderten Zuhörern in deutschen oder französischen Hallen, das zeigt sich im kleinen Konzertlokal im Unterwallis.

Traditionelles Familienbild

Der Mann, der seit bald 30 Jahren mit der gleichen Frau zusammen ist, preist die traditionelle Familie (dass sein grosser Widersacher im Wallis, der frühere CVP-Präsident Christophe Darbellay ein uneheliches Kind hat, habe damit nichts zu tun, beteuert Freysinger), er beruft sich auf kulturelle, christliche, ja gar kantonale Werte, er grenzt ab und aus.

Einer seinen Wahlslogans lautet «Das Wallis zuerst», abgekupfert von US-Präsident Donald Trump. Ohnehin, Trump. Das übermässige Betonen der eigenen Identität, die als Show inszenierten Auftritte, das Streben nach einer konservativen Revolution, die Ablehnung von allem Fremden – der starke Mann des Wallis erinnert an den starken Mann Amerikas.

Der Vergleich stört ihn nicht: «Trump wird vom Establishment verteufelt, weil er Klartext redet. Das ist genau mein Schicksal.»

In die Gilde des respektierten Politpersonals wird Freysinger nie aufsteigen, es ist ihm auch egal. Er fühlt sich von der Bevölkerung getragen und verweist immer wieder darauf, dass er vor vier Jahren das beste Resultat aller Staatsräte gemacht hatte. Auch diesmal scheint seine Wahl trotz aller Kritik ungefährdet.

Le conseiller d'Etat valaisan Oskar Freysinger pose avec la plaque d'immatriculation VS 1 ce mardi 31 janvier 2017 a Sion. Le Service de la circulation routiere et de la navigation (SCN) procedera a partir du 15 fevrier prochain a une premiere vente aux encheres consacree a la plaque VS 1 ceci afin de combler le deficit structurel des finances cantonales. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Freysingers abgekupferter Wahlslogan: «Das Wallis zuerst» Bild: KEYSTONE

Das weiss die Bürgerbewegung «Coupons-lui la voie». Sie sammelt bis heute Geld, um allen 160'000 Haushalten des Kantons eine Informationsbroschüre über seine grössten «Fehlleistungen» zuzuschicken. Ihm damit den Weg abzuschneiden, bleibt unrealistisch. Das Rhonetal ist zu wenig eng.

Das Wallis wählt:

Irrungen und Wirrungen

13 Sterne hat das Walliser Wappen – und genau so viele Kandidaten stellen sich am 5. März der Wahl in den Walliser Staatsrat (ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 19. März statt). Von den fünf Bisherigen treten drei wieder an: Esther Waeber-Kalbermatten (SP), Oskar Freysinger (SVP) und Jacques Melly (CVP).
Die neue Rekordzahl an Bewerbern vermag die Irrungen und Wirrungen der vergangenen Wochen jedoch nicht alleine zu erklären. Lange sah es danach aus, als ob der frühere CVP-Präsident Christophe Darbellay trotz seines unehelichen Kindes problemlos gewählt wird. Bis Freysinger einen regelrechten Coup landete und den konservativen CVP-Mann Nicolas Voide – ein Intimfeind Darbellays – auf seine SVP-Liste setzte. Da dieser im gleichen Bezirk wie Darbellay wohnt, daraus aber nur einer gewählt werden kann, wird das Rennen nochmals spannend.
Auch die SP hat ihren Sitz noch nicht auf sicher, mit dem früheren Nationalratspräsidenten Stéphane Rossini tritt ein prominenter Kandidat gegen Parteikollegin Waeber-Kalbermatten an. Dass sich auch diese beiden nicht mögen, verkommt angesichts der Querelen fast zur Randnotiz. (FUM)

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94
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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 17.02.2017 17:02
    Highlight Zur Zeit der wohl beste Politiker in der Schweiz. Einer der sich nicht einschüchtern lässt. Das man Ihn immer wieder in die Nazi-Ecke drängt, zeigt nur das Niveau der Links- und Neoliberalen Allianz. Wenn man keine Argumente hat, versucht man es mit Rufschädigung. Freysinger gehört eigentlich in den Bundesrat, dort fehlt es an geeigneten Köpfen momentan.
    41 83 Melden
    • Moelal 18.02.2017 00:20
      Highlight Danke! Dies ist ein korrekter Kommentar
      5 13 Melden
    • Platon 18.02.2017 19:22
      Highlight @Pisti
      Hast du den Artikel gelesen? Er ist eindeutig nicht für den Posten als Staatsrat geeignet, seine Fehler sprechen ja Bände. Es gibt einen unterschied zwischen Politiker und Schreihals, der sagt was er denkt. Von mir aus kann er gerne das Aussprechen was "alle" denken, nur sollte man schon auch Ahnung haben von seinem Beruf.
      Die Nazikeule mag ich auch nicht, ich finde die SVP disqualifiziert sich alleine schon durch ihre verlogene Politik...
      10 3 Melden
  • piedone lo sbirro 17.02.2017 13:31
    Highlight aufwachen und farbe bekennen, geschätzt herrliberg-freunde!

    oskar freisinger ist nur die spitze des eisbergs innerhalb der SVP. die rechtsnationale tendenz der SVP ist unübersehbar.

    lesen sie, was roger köppel in seiner weltwoche über den nazi-verbrecher hermann göring schrieb, doch selbst:

    http://www.stefan-schaer.ch/2016/01/08/roger-koeppel-ein-selbstsuechtiger-steigert-die-dosis/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Göring

    zeit des erwachens!
    48 32 Melden
    • Besserwisser 17.02.2017 14:48
      Highlight @piedone, Ich bin kein von Fan von Köppel, aber die von Schär verfassten Anschuldigungen zeugen vom Fehlen jeglicher inhaltlicher Logik. Köppel schreibt in diesem Artikel: "Trotzdem stand er[Göring] an der Spitze eines kriminellen Staats, der Leichenberge, ein verwüstetes Deutschland und einen zerbombten Kontinent hinterliess." Und diese Aussage soll eine Verharmlosung sein? Wer fähig ist, selbstständig zu denken, würde so etwas kaum verfassen.
      27 41 Melden
    • flausch 17.02.2017 17:11
      Highlight @besserwisser
      Das Problem liegt ja genau in diesem "trozdem" weil man kann einen Völkermordstreiber nicht als Person abfeiern und dan mit einem kleinen "trozdem" Queerverweis auf einen "kriminellen Staat" was bereits gelinde gesagt eine unglaubliche Untertreibung ist die Schuld auf die Systematik ebendieses Staates schieben. Ein Antreiber ist eine Führungsperson des verbrechens und niemals als Mitläufer zu bezeichnen/rechtfertigen.

      Dies ist Geschichtsrevisionismus vom feinsten!
      33 12 Melden
    • Besserwisser 17.02.2017 19:28
      Highlight @flausch Es interessant, wie man ein Zitat verschieden interpretieren kann. "Trotzdem" steht in diesem Zusammenhang nicht als Querverweis, sondern als Klarstellung. Ich glaube niemand würde behaupten "Leichenberge" oder "zerbombter Kontinent" seien Untertreibungen oder würdest du mir da widersprechen?
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 17.02.2017 11:21
    Highlight walliser sind komisch ... leben die meisten im unwirtlichen tal unten ... während die tollen bergdörfli oben mit zweitwohnungen zugepflastert werden ... ja, das tal ist eng und das schlägt halt auf gemüt ;-)
    16 40 Melden
    • nike85 17.02.2017 14:58
      Highlight ich glaub eher, dass der Nebel aufs Gemüt schlägt, als die Walliser Sonne ;)
      25 4 Melden
  • Mahagoni 17.02.2017 11:07
    Highlight Oskar Freisinger, Gymnasiallehrer

    Die Reichsflagge in seinem Haus die er einfach "schön" findet. Das sie von Rechtsextremen als Ersatz für das Hackenkreuz genutzt wird, will er nicht gewusst haben.

    Seine zusammenarbeit mit Piero San Georgio... Von seiner Rechtsextremer Gesinnung will er nichts gewusst haben.

    Freisinger bei Schawinski:" ...ich glaube länger je weniger an die Globalisierung...."

    Und Grinsend sitzt er in seinem Keller und verfasst Gedichte über Kanacken...



    63 44 Melden
  • Lowend 17.02.2017 10:21
    Highlight In den meisten Demokratien nennt man solche Positionen und Einstellungen rechtsextrem oder faschistoid.

    Zum Glück gibt es in der Schweiz keine Rechtsextremisten oder Neofaschisten!

    In der Schweiz gehören Politiker mit solchen Positionen und Einstellungen ganz klar zum bürgerlichen Lager.
    81 52 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.02.2017 14:30
      Highlight Und du denkst, wenn du 'behindert' als Schimpfwort verwendest, bewirkst du eine superpositive Reaktion?

      actio = reactio:

      Prässi Stipps du kleines Tröllchen.
      52 12 Melden
    • Lowend 17.02.2017 14:56
      Highlight Immer wieder interessant, wie eine einfache Beschreibung der Faktenlage manche Menschen zum Durchdrehen bringt!

      Danke übrigens noch für die Herabwürdigung von Behinderten, in dem Sie Behinderungen als Beleidigung missbrauchen.

      Da sieht man gut, wes Geistes Kind Sie sind!
      45 18 Melden
    • Lowend 17.02.2017 17:05
      Highlight Ich kenne die Wahrheit nicht, sondern nur wahre Fakten. Wie viele Wahrheiten kennt denn unser Verfolger? Wenn es zu viele werden, müsste er einfach mal seine Denke neu Kalibrieren. ;-)
      18 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 17.02.2017 08:52
    Highlight Der Freysinger unterhält halt gut. Und das ist, worauf es heute ankommt. Er punktet weit über die Grenzen der eigenen Partei hinaus.

    Da spielt es keine Rolle, wie seine Bilanz (die ich nicht kenne) ausfällt. Da spielt auch seine tatsächliche Gesinnung bei vielen keine Rolle.

    Die Menschen von heute (wie es bei denen von gestern war, lasse ich offen) wollen unterhalten werden. Gerade auch von denen, die sie regieren. Leistungsausweise, Leumund oder die Wahrheit sind dabei ohne jede Relevanz.

    Damit müssen auch diejenigen klar kommen, die es lieber anders hätten.
    26 25 Melden
    • Sophia 17.02.2017 21:36
      Highlight Nein, müssen wir nicht! Was wäre das für eine Einstellung? Im Grunde genommen müsstest du dann ja auch keinen Kommentar schreiben Bruno!
      Ich trage keine Verantwortung, ausser jener, dass ich eine Bürgerin mit Verantwortung bin, der Freysinger hat ein Amt gewollt! Ich muss ihn kritisieren, weil das das Wesentliche einer Demokratie ausmacht und ich diese Verantwortung ernst nehme, vielleicht denkste ja mal darüber nach, Bruno!
      4 1 Melden
    • Bruno Wüthrich 18.02.2017 11:50
      Highlight Liebe Sofia - steht in meinem Kommentar, dass ich dies gut finde? Steht in meinen Zeilen, man solle das Kritisieren lassen? HABen Sie meine Zeilen tatsächlich in diese Richtung verstanden? Dabei habe ich doch lediglich der heutigen Gesellschaft - aus meiner Sicht - den Spiegel vorgehalten.

      Wer gut Unterhaltung bietet, hat heute die besseren Chancen auf ein Amt, als jemand, der/die einfach in erster Linie kompetent ist. Ist es nicht so?

      Klar will der Freysinger das Amt. Die Walliser werden ihn wählen. Weil sie ihn - mehrheitlich - gut finden, auch wenn seine Bilanz miserabel ist.
      2 0 Melden
    • Sophia 18.02.2017 17:08
      Highlight Nein, das steht wirklich nicht in deinem Kommentar, lieber Bruno. Dein Fazit lautete: "Damit müssen auch diejenigen klar kommen, die es lieber anders hätten." Das habe ich so verstanden, dass du Kritik ablehnst. War wohl ein Fehler, aber so könnte man deinen Satz auch verstehen. Sorry. Habe dir ein Herzchen geschenkt.
      Klarkommen schon, aber immer heftig kritisieren, das ist halt meine Überzeugung, auch bei den Leuten meiner eigenen Partei!
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.02.2017 08:27
    Highlight "Trump wird vom Establishment verteufelt, weil er Klartext redet. Das ist genau mein Schicksal."
    Dieser Satz hätte eigentlich gereicht als Artikel. Mehr ist von so einem auch nicht zu erwarten.
    48 22 Melden
    • atomschlaf 17.02.2017 17:30
      Highlight @Posersalami: Du findest es also besser, wenn man nicht Klartext redet und stattdessen unschöne Fakten unter dem Deckel hält oder politisch korrekt verschwurbelt?
      5 5 Melden
    • Sophia 17.02.2017 21:39
      Highlight Genau! Das Wesentliche einer Demokratie ist die Kritik, was denn sonst? Und wenn einer austeilt wie der Trump, dann muss er auch einstecken können, oder Posersalami? Wo siehst du eine Verteufelung, die der Trump noch nicht gemacht hat?
      5 1 Melden
    • Posersalami 17.02.2017 22:07
      Highlight ähm hallo? Wo genau redet Trump Klartext? Bis jetzt kamen nur Alternative Fakten aka Lügen.
      Ich hätte nichts gegen jemanden, der die Probleme anspricht! Aber Trump? Bitte..
      5 5 Melden
  • ElendesPack 17.02.2017 08:17
    Highlight Bodenmanns "Nazi-Europa" im Bezug auf die anschliessend Genannten, ist an der Grenze zum Schwachsinn. Vielleicht sollte mal wieder jemand ein Geschichtsbuch zur Hand nehmen und dann darüber meditieren, was und wer die Nazis waren. Und dann mal darüber nachdenken, dass rechts der Mitte nicht einfach nur "braun" ist, sondern x verschiedene Strömungen und Meinungen.
    Eh...die ganze Zeit dieses Debilen-Vokabular, wo es nur noch "Nazis", "brauner Sumpf" und "Faschismus" gibt, geht einem mit der Zeit auf die Testikel. Kann man da wieder mal ein wenig sprachliches Niveau bestellen?
    66 90 Melden
    • ujay 17.02.2017 09:15
      Highlight @ElendesPack. Versuchs selber mal mit Geschichtskunde. Nur schon Hetzer wie Wilders und Co. als "rechts von der Mitte" zu verharmlosen, ist wohl ein Bekenntnis deiner politischen Ausrichtung. Hier noch was zur Information:
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article139500556/Seltsame-Geschichtsvergleiche-des-Pegida-Ehrengasts.html
      61 24 Melden
    • Fabio74 17.02.2017 09:37
      Highlight Dann frag dich mal was NPD und Co in Deutschland für eine Politik betreiben. Wofür Wilders und Le Pen stehen.
      Dann sind braun, Nazi und Faschisten die korrekten Ausdrücke dafür.
      Ein Verharmlosen ist der falsche Weg
      63 27 Melden
    • TheMan 17.02.2017 10:29
      Highlight @Fabio74und ujay na dan wollent wir vargleichen Brauner Sump. Und Linker Kommunismus. Wieviele Tote? Der Dölfli schafte es auf etwa 5,8-6,4 Millionen Juden die Starben. Es gibt einen Chinesichan Kommunist, der es auf emhr als 45 Millionen, Andersdenkende, Nicht Kommunisten, Künstler usw bringt. So wir werfen alle SP und Grünen bzw alles was Links sind in den Gleichen Topf. Alles Kommunisten. Und Kommunismus a. Funktioniert nicht und b. Hat nur viele Tote gebracht.
      17 62 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 17.02.2017 07:53
    Highlight Wenn schon, dann hätte die Frage heissen sollen : "Der Micro-Trump des Wallis ?" Beide haben zwar Sternchen auf der Fahne aber die findet man schliesslich auch auf Weinflaschen. Hier ist ein kleiner Käfer am krabbeln, dort rudert ein Elefant im Schlammloch.
    55 30 Melden
  • pamayer 17.02.2017 07:10
    Highlight Der Freysinger ist viel brauner, als er tut. Wenn die AfD ihn willkommen heisst, spricht das Bände. Dass ihm San Georgios braune Gesinnung nicht bekannt gewesen sei, ist im Google Zeitalter schlicht nicht glaubwürdig.

    Da bleibt nur noch diese deutsche Flagge aus dem 2. Weltkrieg in seinem Büro...

    102 43 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • philosophund 17.02.2017 07:00
    Highlight "Dass er in der Öffentlichkeit in die braune Ecke gedrängt werde, sei «eklig», sagt Freysinger."
    Sagt einer mit der Reichsflagge an der Decke..
    112 42 Melden
    • ElendesPack 17.02.2017 08:13
      Highlight Genau...und diese Fahne wurde natürlich von den Nazis erfunden. Genau wie das Deutschlandlied von den Nazis gedichtet wurde. Und das Konzept der Autobahn von den Nazis ersonnen wurde. Alles Nazi!
      42 56 Melden
    • reaper54 17.02.2017 08:49
      Highlight Und die Sozis laufen mit Hammer und Sichel flaggen rum in derem Namen seit hundert Jahren grundlos gemorded und vertrieben wird... So ists halt jedem das seine...
      22 30 Melden
    • Dirk Leinher 17.02.2017 09:10
      Highlight Das wirklich schockierende anlässlich des Themas ist der Aufruf seiner Kritiker Freysinger zu skalpieren. Leider wird das eher verharmlosend dargestellt und die Urheber erhalten sogar die Gelegenheit sich zu rechtfertigen.
      20 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • tiefergleit 17.02.2017 06:40
    Highlight De het doch bi tschutter.com mitgmacht...

    1 sympatie punkt
    27 29 Melden
  • sir_kusi 17.02.2017 06:16
    Highlight Warum schreibt Watson immer öfter vom "Establishment" oder der "Elite" versus dem Bürger? Diesen Stil kennt man bisher nur von der Dauerkritisierten SVP in Form von "Volch" und "die da Oben".
    62 22 Melden
    • DuSaliDu 17.02.2017 06:31
      Highlight Es handelt hier um Zitate jenes SVP-Repräsentanten.
      50 22 Melden
    • sir_kusi 17.02.2017 06:39
      Highlight @dusalidu
      Nein, Elite/Establishment sind keine Zitate von SVP-Repräsentanten.
      36 9 Melden
  • Spooky 17.02.2017 04:14
    Highlight Bodenmann: «Er muss sich nicht über dieses Image wundern, wenn er durch halb Nazi-Europa lungert»

    Hahaa. Und das sagt ausgerechnet Bodenmann, der schon seit Jahren auf der gleichen Seite wie Mörgeli in der WELTWOCHE wöchentlich herumlungert und eine Kolumne schreibt.
    27 104 Melden
    • meine senf 17.02.2017 05:47
      Highlight Wir haben schon genug Filterblasen. Warum sollte Bodenmann nicht eine Kolumne in der Weltwoche haben?

      Man ärgert sich über die Ansichten mancher Leute, findet es aber auch nicht gut, wenn man sie versucht, sie von was besserem zu überzeugen?

      So schmoren alle in ihrem eigenen Saft und bestätigen sich gegenseitig, wie recht sie doch haben und wie dumm die anderen doch seien und es eh keinen Sinn habe mit denen zu reden. So wohl links wie rechts.
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    • LeChef 17.02.2017 08:29
      Highlight Der Kommentar illustriert wunderbar, wie wenig du von der Meinungsfreiheit und unserem pluralen System hältst, Spooky.
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    • ujay 17.02.2017 09:04
      Highlight :-)) Spooky findet Zusammenhänge,wo keine sind....lass dir helfen. Ich habe dasselbe Velo wie Mörgeli, habe mit der SVP nichts am Hut und bin eher ein Liberaler, resp. ein Linker, wie man in deinen Kreisen zu sagen pflegt.
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Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alles, was ich hören wollte, als ich verzweifelt war.

Liebe Mimose,

Ich hoffe, du liest das.   

Du und ich, wir kennen uns nicht. Das ist auch nicht wichtig.

Heute tut dir alles weh, es ist alles zu viel, du willst endlich Ruhe haben. Ich kenne diese Momente wahnsinnig gut und ich möchte dir nun das schreiben, was ich gerne gelesen hätte in Augenblicken, wenn ich weder ein noch aus wusste und dachte, ich sei völlig allein.  

Die Menschen sagen: «Scheissegal, was die anderen denken!», «Mach einfach nur dein eigenes Ding!», …

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