Schweiz
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Walliser Initiative will Wolf, Bär und Luchs verbieten



CVP-Kreise haben am Dienstag eine Initiative «Für einen Kanton Wallis ohne Grossraubtiere» lanciert. Diese verlangt, dass die Einfuhr, das Freilassen und die Förderung von Bär, Wolf und Luchs explizit verboten werden. Im Visier haben die Initianten vor allem den Wolf, wie sie am Dienstag an einer Medienorientierung in Brig ausführten.

«Die Walliser Bevölkerung muss die Chance erhalten, sich einmal klar zur Präsenz von Grossraubtieren äussern zu können», sagte Diego Clausen, Fraktionspräsident der CSP Oberwallis. Der Wolf sei im Wallis nämlich schon lange nicht mehr nur ein Problem der Schäfer.

Schafrisse in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes seien erste Anzeichen der Überpopulation und zeigten die Gefährlichkeit des Wolfes auf, sagte Alex Schwestermann, Parteipräsident der CSP Oberwallis. Ausserdem dürften die Gebirgskantone nicht zu einem Naturreservat verkommen, in welchem das tägliche Leben aufgrund von Entscheiden aus Bern erschwert werde.

Signal an Bern

Bundesbern müsse realisieren, dass die Präsenz von Grossraubtieren wie Bär, Luchs und Wolf nicht nur das Problem einiger weniger Schäfer, sondern eines Grossteils der Walliser Bevölkerung sei. Mit der Annahme der Initiative könnten die Walliserinnen und Walliser ein entsprechendes Signal nach Bern senden.

Die Initiative will, dass die Walliser Verfassung so ergänzt wird, dass der Kanton «Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Beschränkung und Regulierung des Bestandes» erlässt.

Es verstehe sich von selbst, dass die zu erlassenden Bestimmungen an die durch das Bundesrecht gesetzten Grenzen gebunden sei. In jedem Fall werde aber verlangt, dass die Einfuhr, das Freilassen und die Förderung von Grossraubtieren explizit verboten werde.

Möglichst noch 2016 einreichen

Der Initiativtext wird am Freitag im kantonalen Amtsblatt publiziert werden. Die Sammelfrist für das Zusammenbringen der 6000 nötigen Unterschriften endet somit am 8. Mai 2017.

Ziel der Initianten ist es laut deren Angaben allerdings, bereits bis im kommenden Herbst möglichst viele Unterschriften zu sammeln, sodass die Initiative noch in diesem Jahr eingereicht werden kann.

Im Initiativkomitee sitzen vor allem Politiker der CVP und der CSP Oberwallis, darunter nationale Politikerinnen und Politiker wie Nationalrätin Viola Amherd, Ständerat Beat Rieder und Nationalrat Roberto Schmidt. (whr/sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fagus64 05.05.2016 17:45
    Highlight Highlight Wenn nur noch Holzköpfe nicht mehr geerdete und denaturierte Technokraten bestimmen kann es irgendwann ein schlimmes Ende geben. Liebe Walliser baut am besten überall einen möglichst hohen Zaun herum. In euren Köpfen werden die Mauern ja auch immer höher. Aber bitte vergesst die wirklichen Probleme die können ja wirklich warten.
  • fagus64 05.05.2016 17:37
    Highlight Highlight Liebe Walliser baut doch überall einen Zaun rundherum.In euren Köpfen werden die Mauern ja auch immer höher. Wie degeneriert muss eine Gesellschaft eigentlich sein, wie weit entfernt und denaturiert und nicht mehr geerdet da
  • nike85 05.05.2016 09:37
    Highlight Highlight Ich bin Walliser und nicht gegen den Wolf, auch wenn dieser regelmässig in unserer Region rumschleicht und Schafe reisst.
    Aber eure Kommentare sind daneben. Über jeden Scheiss kann abgestimmt werden, wieso soll also nicht auch zu dieser Frage die Bevölkerung seine Meinung äussern? Vielleicht kann man dann dieses Energieverschwendungsthema endlich mal hinter sich lassen. Wir alle, und insbesondere das Wallis, hätten wichtigere Themen um die man sich kümmern müsste.
  • Human 04.05.2016 08:01
    Highlight Highlight Also langsam hab ich echt zu viel ... die Walliser die das Befürtworten sollte man des Kantos, nein besser noch des Planeten verweisen! Ist das deren Ernst, Hallo die Tiere waren vielleicht zu erst da...
    • goldguegji 05.05.2016 11:16
      Highlight Highlight Aber die Tiere waren überall zuerst da.
    • Human 05.05.2016 11:43
      Highlight Highlight Ich bin auch überall dagegen Wölfe und Bären zu schiessen weil sie Schafe reissen
  • phreko 04.05.2016 00:47
    Highlight Highlight Zuerst sollten sie den Autoverkehr verbieten. Todesgefahr ist höher...
  • Ms. Song 03.05.2016 18:12
    Highlight Highlight Wallis.....
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  • Lückendynamik 03.05.2016 17:54
    Highlight Highlight Ich finds ja super, dass ihr darüber berichtet, aber der Titel ist merkwürdig? Wie VERBIETET man bitte ein Tier?
    • Hops 03.05.2016 18:23
      Highlight Highlight Nehme an durch Abschuss.
      Könnte man eventuell mit Glarner ein Deal machen? Bär, Luchs und Wolf nach Aargau, dafür die Asylanten ins Wallis?
  • Calvin Whatison 03.05.2016 17:50
    Highlight Highlight Die spinnen, die Walliser !!!
  • Fabio74 03.05.2016 17:04
    Highlight Highlight Ach wir hätten das Wallis den Franzosen überlassen sollen.
    Frag mich was für weltfremde Politiker an der Macht sind. Tiere kommen nun einfach mal in die Schweiz. Der Mensch muss lernen, dass der Planet nicht ihm gehört und dass er teilen muss.
    • Töfflifahrer 03.05.2016 19:25
      Highlight Highlight Es sind Jäger und Älpler. Die Jäger treffen nun auf achtsameres Wild das nicht mehr so einfach zu schiessen ist und die Älpler müssten sich mit Methoden wie Herden Hunden auseinandersetzen, nur die wollen einfach nicht. So einfach ist es.
      Es ist also der bare Eigennutz!

Jetzt ist es aber höchste Zeit, dein Walliserdiitsch aufzufrischen!

Viola Amherd ist die erste Frau aus dem Wallis, die in den Bundesrat gewählt wurde. Höchste Zeit also, dein Walliserdiitsch aufzupeppen. 

Disclaimer: Ja, Dialektquiz sind immer heikel. Wörter werden in einem Tal so ausgesprochen, im zweiten so und im dritten nochmals anders. Wir beziehen uns in diesem Quiz auf heida.ch, aloisgrichting.ch und den «Walliserdeutsch»-Eintrag auf Wikipedia. Haben wir gewisse Wörter völlig falsch übersetzt, schreibt uns in den Kommentaren. Bitte seid grosszügig: Walliserdeutsch ist für uns eine Fremdsprache.  

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