Schweiz
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Ein Forscher erklärt, warum er beim Töten von Tieren nicht mehr viel empfindet

Mäuse eigenen sich aufgrund ihrer genetischen Ähnlichkeit mit dem Menschen besonders gut für Tierversuche. Bild: AP

26.10.16, 12:21 27.10.16, 03:01

watson



Was ist «Was ich wirklich denke»?

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke:» haben wir uns schamlos beim Guardian-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem Bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Ich mag mich noch genau daran erinnern, wie es war, als ich das erste Mal dabei war, als ein Tier getötet wurde. Es war eine Ratte. Sowas vergisst man nicht.

Die Ratte war anästhesiert und man hat ihr dann die Halsschlagader aufgeschnitten und sie ausbluten lassen. Als ich sah, wie das Blut aus dem Fell tropfte, da wurde ich fast ohnmächtig und musste mich setzen. Das Erschreckende ist allerdings: wenn man das fünf bis zehn Mal macht, dann stumpft man ab.

Wenn ich heute ein Versuchstier töten muss, dann fühle ich nicht mehr viel. Eine leichte Abscheu vielleicht, denn gern tut man sowas ja nie. Nicht das erste Mal, aber auch nicht das letzte Mal.

Das emotional sehr aufwühlende Gefühl während und nach dem Töten geht aber weg. Und das ist erschreckend, denn man stellt sich natürlich unweigerlich vor, dass beim Töten von Menschen – zum Beispiel im Krieg – wohl ähnliche Effekte spielen.

«Es gibt für mich unter den Gegnern von Tierversuchen eigentlich nur zwei Gruppen: die schlecht Informierten und die Vollidioten.»

Ob man die Tötung von Tieren für Forschungszwecke vertreten kann, damit beschäftigt man sich schon lange vor dem ersten Tierversuch – denn Forscher wird man ja nicht über Nacht. Man macht erst Mal eine Grundausbildung, besucht Kurse und Vorlesungen und macht eine Ausbildung. Zudem gibt es bei uns in der Grundlagenforschung keinen, der auch nur eine Sekunde daran zweifeln würde, dass das, was wir machen, essentiell ist. Ohne Tierversuche ist ein weiterer Fortschritt in der Medizin nicht möglich.

Selbstverständlich muss man aber unterscheiden zwischen medizinischer Forschung bzw. Grundlagenforschung an sich und Tierversuchen für alles andere wie zum Beispiel Kosmetik. Da bin ich dagegen. Wo das Experimentieren an Tieren vermieden werden kann, dort ist es zu vermeiden – ich würde auch kein Pelz tragen.

So richtig attackiert wurde ich von Tierversuchsgegnern bisher noch nie. Die Sorge ist aber stets vorhanden, gerade bei Vorträgen vor freiem Publikum. Mit Mist beworfen zu werden ist nicht das Ende der Welt – aber gewisse radikale Gruppen drohen mit Bombenanschlägen oder legen gar Feuer. Das ist dann schon beunruhigend.

Viel eher störend ist aber der Einfluss der radikalen Tierschützer auf meine tägliche Arbeit. Man muss dazu wissen, dass jeder Tierversuch, jede Tierversuchsreihe, eine Lizenz benötigt. Um eine Lizenz zu erhalten, muss man einen Antrag schreiben, welcher dann vom kantonalen Veterinäramt begutachtet und im besten Fall abgesegnet wird.

«Der Einfluss der Tierschützer macht sich ganz klar bemerkbar und die Tendenz zu immer mehr Bürokratie und immer höheren Hürden erschwert den Forschungsprozess.»

Dieser Prozess verschlingt Unmengen an Zeit. Das Schreiben jedes Antrags dauert eine Woche und umfasst 20 bis 30 Seiten. Die reicht man dann ein, es gibt Rückfragen und es kommt zu einem regelrechten Ping-Pong bis man den Versuch starten darf. Dazu ein Beispiel:

Forscher X ist der weltweit führende Experte einer gewissen Transplantationstechnik. Jeder auf der Welt weiss, X ist die Koryphäe. Nun arbeitet X aus irgendwelchen Gründen zwei Jahre lang auf einem anderen Gebiet, hat aber plötzlich einen Geistesblitz für dessen Umsetzung er «seine» Transplantationstechnik benötigen würde – nun darf er diese aber nicht anwenden. Denn X hat zurzeit keine laufende Lizenz um diese Technik verwenden zu dürfen. X muss sich also hinsetzen und die Mühlen in Bewegung setzen. Vom Antrag bis zum ersten Experiment wird er drei Monate verlieren. Einfach so – obwohl er der führende Experte in dem Gebiet ist.

Ein zweites Beispiel: Tierversuche werden nach Schweregrad beurteilt. Level 0 bedeutet kein Leiden für das Tier, Level 3 bedeutet ein schwerwiegender Eingriff wie zum Beispiel die Amputation einer Gliedmasse. Die Einstufung von Versuchen wird aber ständig neu beurteilt. Zum Beispiel waren viele Experimente aus den Bereichen Immunologie, Verhaltensforschung, Stresstests und so weiter früher auf Schweregrad 1 oder 2 eingestuft, und sind seither auf Level 2-3 gehoben worden. Umgekehrt kommt es allerdings so gut wie nie vor, dass ein Test heruntergestuft wird.

Das tönt zwar banal, zieht aber eine Unmenge an Bürokratie mit sich, weil je höher der Schweregrad eines Versuchs liegt, desto schwieriger ist es für einen Forscher, eine Versuchslizenz zu erhalten. Der Einfluss der Tierschützer macht sich hier ganz klar bemerkbar und die Tendenz zu immer mehr Bürokratie und immer höheren Hürden erschwert den Forschungsprozess.

In England zum Beispiel sind einige Versuche, die wir hier ohne Probleme durchführen können, nicht mehr möglich. Und andere, an die wagen sich die Forscher schon gar nicht mehr, weil sie wissen, dass eine Lizenz beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ist. 

Wenn man sich die Argumente der Gegner anhört, dann haben die einfach weder Hand noch Fuss. Das zentrale Problem ist, dass es in der biomedizinischen Forschung keine Alternative zu Tierversuchen gibt.

«Ich persönlich habe ein sehr grosses Problem damit, wenn sich jemand radikal gegen den Fortschritt stellt. Denn das ist das eigentliche Problem.»

Zellkulturen (in vitro Experimente) oder Computersimulationen können die enorme Komplexität des Organismus von Säugetieren (inkl. Menschen) nicht ansatzweise nachstellen. Für den Fortschritt in der biologischen Grundlagenforschung sind Tierversuche daher unabdinglich und ganz eng mit jeglichem medizinischen Durchbruch verknüpft.

Ich persönlich habe ein sehr grosses Problem damit, wenn sich jemand radikal gegen den Fortschritt stellt. Deshalb gibt es für mich unter den Gegnern von Tierversuchen, so wie wir das betreiben, eigentlich nur zwei Gruppen. Die schlecht Informierten und die Vollidioten. Dazwischen gibt es nicht viel.

Natürlich können wir das Versprechen nicht halten, für sämtliche tödlichen Krankheiten Heilung zu finden, aber die Hoffnung an sich erübrigt in meinen Augen jegliche Diskussionen.

(Aufgezeichnet von watson)

Umfrage

Stimmst du Prof. Dr. Hans G. in der Frage der Tierversuche zu?

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  • 38%2. Ich finde, es braucht keine Tierversuche. Auch in der Grundlagenforschung nicht
  • 5%3. Ich habe keine Meinung

Spielregeln:

Kommentare sind wie immer sehr erwünscht. Kommentare, welche die Identität des Protagonisten zu entlarven versuchen, werden allerdings nicht freigeschaltet.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jetpi99 03.03.2017 13:07
    Highlight Tierversuche für medizinische Forschung, bei denen das Tier nur so viel leidet wie wirklich nötig, sind meiner Meinung nach akzeptabel. Tierversuche für Kosmetik, ausser Level 0, finde ich unter aller Sau. http://T
    5 0 Melden
  • herschweizer 13.11.2016 16:12
    Highlight Ach diese Biologen, Blabla Tiere... was denkt ihr machen Chemiker und Physiker... jaaaha. Sie sind alle pöse hhhh
    0 17 Melden
  • URSS 12.11.2016 21:44
    Highlight Es ist wie im Krieg . Am Anfang gibt es Skrupel , aber mit der Zeit ist töten wie Händewaschen .
    Viele haben Freude daran.
    Dazu gibt es ein gutes Beispiel aus der Wehrmacht.
    Das Polizeibatallion 301 aus Hamburg das ziemlich gut erforscht wurde....
    17 6 Melden
  • Spooky 29.10.2016 21:16
    Highlight Und während dieser Blog vergessen wird, leiden die Tiere weiter - für den Profit der Tierquäler.
    16 49 Melden
    • Frl Zucker 12.11.2016 20:01
      Highlight Hast Du seine Argumente überhaupt versucht nachzuvollziehen? Wie sonst soll man medizinische Forschung testen? Menschen gibt es ja genug, aber da wird sich wohl kaum jemand freiwillig melden.
      37 13 Melden
  • Spooky 28.10.2016 17:54
    Highlight Können diese Forscher eigentlich überall öffentlich erzählen, was sie so den ganzen Tag treiben? Oder haben sie eine Legende wie Geheimdienstmitarbeiter? Wissen ihre Ehefrauen oder Ehemänner eigentlich, welche Tiere sie heute wie lange gequält haben?
    14 61 Melden
    • herschweizer 13.11.2016 16:08
      Highlight Ach diese Forscher, wo wäre die Welt ohne sie
      12 6 Melden
  • 7immi 27.10.2016 21:55
    Highlight wenn ich mir hier die einen kommentare betrachte ("häftlingsversuche" statt tierversuche, nein zu medizinischer forschung, menschenversuche,...), ist mir klar, weshalb man u.a. von tierschutzextremismus spricht. diese forderungen entsprechen ziemlich genau der "forschungspraxis" gestürzter diktatoren in europa... einfach nur krank und befremdend!
    47 13 Melden
  • D0M 27.10.2016 19:57
    Highlight Ich gehöre zu den ‚Uninformierten‘, vielleicht klärt mich einer der Befürworter auf: Wir reden hier von Grundlagenforschung? Welcher konkrete Nutzen, eine verfügbare Behandlung oder ein Medikament, basiert auf dieser Forschung? Kein 'bald heilen wir Gelähmte etc. blabla'...konkret? Hier ist zu lesen, das jedes Medikament zuerst an Tieren getestet werden muss. Hat eher mit Produktehaftu…äh -sicherheit zu tun, aber gut. Wenn nun bei einem solchen Test Tiere verrecken, ok, dann wird’s uns wohl auch nicht gut tun. Im Umkehrschluss ist ein Medikament sicher, weil die Tiere nicht verreckt sind?
    24 12 Melden
    • Struntz 27.10.2016 20:50
      Highlight Gute Frage. Denke an jede der grossen Erkrankungen, von Brustkrebs über HIV bis zu Diabetes und Parkinson's (und alles dazwischen): die oft unglaublich raffinierten (wenn auch noch nicht voll ausgereiften Therapien) basieren ausnahmslos auf Jahrzehnten von Grundlagenforschung, Pharma Forschung und klinischen Studien - und dem Dialog zwischen diesen. So funktioniert die Biologie und Medizin nun mal. Jede Krankheit ist ein konkretes Beispiel, recherchiere mal auf Wikipedia wie ein x-beliebiges Medikament entwickelt wurde. Folgende den Originalpublikationen, kuck wo Tiere drin vorkommen.
      37 3 Melden
    • Frl Zucker 12.11.2016 20:06
      Highlight Es gibt halt viele Scheisse, die immer noch und absurderweise an Tieren getestet wird. Z.B. die ganze Dreckskosmetik. Da bin ich dankbar für jede strenge Regel. Andererseits - und da habe ich persönlich profitiert - wären komplizierte OPs und OP-Technikenbzw. OP-Geräte kaum ohne Tierversuche in diesem schnellen Tempo auf den Markt gekommen... oder erst unter Experimenten an Menschen.
      30 2 Melden
    • herschweizer 13.11.2016 16:11
      Highlight Ich finde auch dass man befindet Kosmetik differenzieren sollte. Oder eben billigere Produkte unter Vorbehalten nicht mehr in 3Weltländern ohne Regulierungen auf den Markt bringt.
      1 1 Melden
  • D0M 27.10.2016 19:42
    Highlight Es ist ok, dass man den ‚Experten‘ eine starke Stimme gibt, aber sicher keine ausschliessliche. Dazu müsste man sehr viel mehr über Beweggründe, persönliche Interessen etc. wissen. Die Vorstellung, dass hier nur zum Wohle der Menschheit geforscht wird, scheint mir reichlich naiv bis fahrlässig. Und die Überzeugung, Gutes zu tun, ähm, ja, das reicht wohl kaum als Argument. Den Forscherdrang kann ich dann schon eher verstehen – aber auch der braucht Leitplanken, sehr klare und harte würd ich meinen. Forscher sind zuerst ihrer Forschung verpflichtet, da wird gerne alles andere ausgeblendet.
    22 5 Melden
    • guby 27.10.2016 22:35
      Highlight Das wird ja auch so gehandhabt. Die Frage ist nur wer diese Leitplanken definiert.
      5 2 Melden
    • D0M 28.10.2016 13:14
      Highlight Ja, das wird gegen den Widerstand der Forschung, wie ja im Text hier schön zu lesen ist, tatsächlich gemacht. Du (ok so?) vertrittst ja vehement die Meinung, das nur die Haltung der 'Experten' relevant ist. Wie gut diese Art der Kontrolle funktioniert, lässt sich schon seit einer Weile im Finanzwesen beobachten - also gar nicht. Warum sollte das bei Wissenschaftlern anders sein? Sind das bessere Menschen?
      7 2 Melden
    • guby 28.10.2016 14:00
      Highlight Natürlich ist das gut so. :)
      Das habe ich wohl etwas zu schlecht ausgeführt. Nein ich sage nicht "nur" die Meinung der Experten ist zu berücksichtigen. Ich möchte lediglich sagen, dass Laien keinen Anspruch darauf haben den potenziellen Nutzen eines Tierversuchs abzuschätzen. Und dieser gehört in eine Diskussion über die Ethik dessen absolut hinein. Genau das wird auch in den Ethikkommissionen, durch die jeder Versuch laufen muss, praktiziert. Ethiker und Wissenschaftler beraten darüber ob die Versuche gerechtfertigt sind oder nicht. Und das ist gut so. Aber keine Laien.
      8 0 Melden
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  • Skip Bo 27.10.2016 15:38
    Highlight "Ich bin gesund. Ich verabscheue Tierversuche. Nächste Woche feiern wir Grosis neunzigsten, dank der guten medizinischen Grundlagenforschung ist sie noch topfit."

    Ohne Tierversuche gäbe es weniger Geburtstagsfeiern...
    38 8 Melden
  • giandalf the grey 27.10.2016 14:54
    Highlight Wer alle die eine andere Meinung haben per se als dumm oder uninformiert darstellt, wirkt auf mich ziemlich eingeschränkt.
    23 23 Melden
    • guby 27.10.2016 18:11
      Highlight Ich habe das zwar weiter unten schon kommentiert, schreibe es aber gerne nochmal: Diese Gruppen decken sich. Die Experten des Feldes sind sich einig, dass Tierversuche nötig sind. Gewisse, offensichtlich schlechter Informierte (sonst wären sie ja die Experten) sagen das Gegenteil. Ist dasselbe wie du dem Mechaniker sagst welche Dichtung du auf deinem Zylinderkopf haben willst. Davon ausgehend, dass du nicht Automechaniker bist.
      19 4 Melden
    • Spooky 27.10.2016 19:18
      Highlight Auch die Gegner der Tierversuche sind Experten. Google mal ein bisschen!
      7 20 Melden
    • guby 27.10.2016 22:32
      Highlight Es gibt auch Klimawissenschaftler die den Klimawandel verneinen, Biologen die an Kreationismus glauben und Historiker die den Holocaust leugnen. Was ich damit sagen will: In jeder Gruppe gibt es Ausnahmen, aber die sind stark in der Unterzahl. Dazu kommt noch: Ärzte sind, je nach Spezialisierung, nicht wirklich Experten für Tierversuche. Deren naturwissenschaftliche Bildung ist nicht so sehr im Fokus wie bei beispielsweise Biologen.
      17 2 Melden
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  • pamayer 27.10.2016 07:01
    Highlight Besagter Forscher empfindet nichts mehr beim töten von Tieren.
    Nachvollziehbar, wenn auch verstörend.

    Wie geht es Metzger Paul damit?
    Wie der charcuterieverkäuferin Claudia?
    Wie dem Schuhmacher Antonio?
    Wie der Spitzenköchin Imelda?
    Wie dem Jäger Hans?
    27 2 Melden
    • Spooky 27.10.2016 19:19
      Highlight Es geht um die Quälerei, nicht ums Töten.
      11 23 Melden
    • ChumaniNaima 29.12.2016 18:36
      Highlight @Spooky
      wenn Du den Artikelrichtig gelesen hast, steht nirgends etwas von Tierquälerei. Sie anästhesieren die Tiere vor dem Töten.. Ausserdem wären wir heute noch nirgends wenn wir die Grundlagenforschung nicht hätten. Ich finde jedoch gut, dass die Versuche immer wieder neu bewertet werden - ebenfalls mit neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Forscher.
      2 3 Melden
    • Spooky 29.12.2016 21:51
      Highlight @ChumaniNaima
      Wenn die Grundlagenforschung so effizient ist, wie du behauptest, warum ist dann - prozentual gesehen - der Anteil der Kranken in Bezug auf die Gesunden seit den Höhlenbewohnern nicht zurückgegangen?
      2 2 Melden
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  • Spooky 27.10.2016 01:53
    Highlight Leute, die mit Tieren Tierversuche machen, sind Tierquäler. Das ist alles. Mehr nicht.
    22 79 Melden
    • guby 27.10.2016 10:04
      Highlight Ist das Leben eigentlich wirklich bequem wenn man so einfach schubladisieren und undifferenzierte Meinungen vertreten kann?
      36 7 Melden
    • Spooky 29.10.2016 01:49
      Highlight @guby
      Das Leben ist überhaupt nicht bequem für jene Leute, die Klartext reden und die Dinge beim Namen nennen.
      7 27 Melden
  • Spooky 27.10.2016 01:38
    Highlight Dieser Prof. Dr. Hans G. ist nur daran interessiert, dass er seinen überbezahlten Job behalten kann, und an sonst gar nichts.
    16 78 Melden
    • 7immi 27.10.2016 07:37
      Highlight wenn du also im spitalbist und ein medikament brauchst, zb wegen krebs, dann lehnst du das konsequenterweise auch ab und verreckst jämmerlich? ich denke nicht, oder?
      diese forscher töten die tiere nicht aus spass. es ist die notwendigkeit. solange wir neue medikamente wollen und die besser verstehen möchten werden tierversuche benötigt. das ist die realität, vor der man sich nicht verschliessen kann...
      48 10 Melden
    • blobb 27.10.2016 17:02
      Highlight @PLO..
      "...dass keine neue Medikamente auf den Markt kommen, ist das für mich völlig ok."
      Die Welt dreht sich nur um dich? Zynischer gehts ja wohl nicht oder? Bei Iphones gibt es Alternativen, z.B. keins haben. Wie sieht das bei der Medizin aus? Homöopathie?
      25 7 Melden
    • guby 27.10.2016 18:14
      Highlight PLOmaha90: Könntetr du mir bitte erörtern wie das genau aussehen würde? Du scheinst auf diesem Gebiet ja ein Experte zu sein. Immerhin weisst du sicher, dass medizinische Forschung ohne Tierversuche machbar ist. Würde mich brennend interessieren.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • eysd 26.10.2016 23:48
    Highlight Häftlinge nutzen die nicht kriminellen aus..sind eine finanzielle Last. Wie wäre es diese Situation zu nutzen? Mein Grundsatz ist eh-> ich will für Mörder, Wiederholungstäter keine Strafe. Ich will dass sie niemanden gefährden. Ich will dass sie der Gesellschaft was zurück geben. Sie nehmen jemandem das Recht auf normales Leben und geben somit automatisch ihre Rechte auf. Wenigstens für Kosmetik sollten sie herhalten.
    22 36 Melden
    • guby 27.10.2016 10:06
      Highlight Die Bilder von hartgesottenen Schwerverbrechern mit dem neusten Mascara und Lippenstift haben wirklich ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. :)
      15 5 Melden
    • blobb 27.10.2016 17:05
      Highlight Behinderte und Sozialhifebezüger sind auch eine Finanzielle Last. Die sollen auch was zurückgeben.
      Euthanasie now!
      13 6 Melden
    • SkyBound 13.11.2016 19:54
      Highlight Naja Menschenversuche tönen schon sehr nach Hitler
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barbara Schnueriger Oetterli 26.10.2016 23:39
    Highlight die tierschutzdelegierten in der kantonalen tierversuchskommission wissen jetzt wenigstens, wie undifferenziert der genannte forscher sie sieht. für einen gebildeten, intelligenten menschen ein absolutes armutszeugnis.
    25 32 Melden
  • Spooky 26.10.2016 23:23
    Highlight Wenn ein Forscher beim Töten von Tieren nicht mehr viel empfindet, dann würde er auch beim Töten von Menschen nicht mehr viel empfinden.
    15 67 Melden
    • sapperlot 27.10.2016 09:16
      Highlight Spooky, ich bin auf dem Land aufgewachsen und wir haben mit meinem Grossvater Hühner geschlachtet. Weisst du was; ich habe nicht viel empfunden dabei. Du kannst mich jetzt als grauenhaft und gefühlslos bezeichnen und dass ich kein Herz für Tiere habe, das ist mir egal.
      Welche Tatsache mir aber wichtig ist, dass ich mit 100%iger Sicherheit sagen kann, ich würde deswegen nie und nimmer einen Menschen töten können.
      Bitte sei vorsichtig mit solchen Aussagen, ansonsten könnte ja jeder Metzger ein Mörder sein..?!
      52 8 Melden
    • Thrasher 27.10.2016 09:31
      Highlight Zum Glück bist du kein Forscher. Deine Rückschlüsse sind schrecklich.
      36 8 Melden
    • Spooky 27.10.2016 15:04
      Highlight @Sapperlot
      Das ist nicht das Gleiche. Die Hühner mussten nicht leiden. Aber die Forscher quälen und foltern die Tiere, bevor sie sie töten.
      6 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 26.10.2016 22:57
    Highlight Empathie und Mitgefühl sind ein Tierversuchsverhinderer. Entweder Mitgefühl oder Tierversuche, beides geht nicht.
    10 22 Melden
  • Supermagic 26.10.2016 22:13
    Highlight „Deshalb ist auch die faktische Frage, ob Tierversuche für den Menschen nützlich sind, moralisch irrelevant: Tierversuche sind falsch, unabhängig davon, ob sie für den Menschen nützlich sind. Die legitime Frage ist nicht: ‚Wieviel Gesundheit können wir maximal erzeugen?‘, sondern: ‚Wieviel Gesundheit können wir auf ethisch zulässige Weise erzeugen?‘ Die – echte oder vermeintliche – Nützlichkeit von Tierversuchen ist überhaupt kein ethisches Argument: Es gibt viele Dinge, die nützlich wären, aber dennoch unmoralisch und verboten sind, zum Beispiel Menschenversuche.“

    – Helmut F. Kaplan
    44 27 Melden
    • Spooky 26.10.2016 23:34
      Highlight Genau so ist es, wie du es sagst. Das ist der beste Kommentar, den ich bisher gelesen habe zu diesem Thema.

      11 25 Melden
    • Madmessie 27.10.2016 11:16
      Highlight So ist es. Und ich hätte auch erwartet, dass dies dem Wissenschaftler klar ist. Ein Armutszeugnis für ihn.
      9 7 Melden
    • guby 27.10.2016 18:22
      Highlight Der Typ ist Autor und Ethiker, produziert also nicht wirklich etwas universell Gültiges, das sich lohnen würde zu lernen. Es ist eine philosophische Argumentation die abhängig von der Umgebung, also den Werten der argumentierenden Person, ist. In seiner Welt mögen Tieversuche ethisch nicht zulässig sein, in meiner sind sies. Und jetzt?
      9 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 26.10.2016 19:01
    Highlight Was wäre denn die Alternative zu Tierversuchen?
    31 5 Melden
    • Luzi Fair 26.10.2016 19:36
      Highlight Versuche am Menschen.

      Züchten wir ein paar Epsilons zusätzlich. Dann kriegen wir das schon hin.
      28 8 Melden
    • Güffalla 26.10.2016 20:42
      Highlight Keine Tierversuche?

      Dadurch dass die Maus zwar ähnlich ist wie der Mensch, ist eben auch nicht immer gegeben, dass das Getestete beim Mensch auch zutrifft.

      Wir Menschen sollten endlich aufhören uns als etwas besseres zu sehen und Verantwortung für uns übernehmen.
      25 39 Melden
    • Menel 26.10.2016 21:21
      Highlight @Güfalla, was meinen sie damit konkret?
      14 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Talli 26.10.2016 18:29
    Highlight Ehrlichgesagt sehe ich lieber menschen sterben als tiere. Der mensch ist ja ach so wertvoll. Warum nicht menschenversuche an extra gezüchteten babys, um tiermedikamente zu testen? Jedes leben ist von wert, tiere fühlen.
    Lasst die menschen doch an ihren krankheiten sterben. Wäre besser für alle.
    50 87 Melden
    • bfm 26.10.2016 20:55
      Highlight Am erschreckendsten finde ich, dass diese Aussage eines Misanthropen derartig viele likes erhält. Selbstverständlich bezieht sich die manifestierte Abneigung gegen Menschen nur auf andere, aber nicht auf sich selbst, sonst müsste man ja konsequenterweise Suizid begehen ...
      Falls Sie mal ernsthaft krank sein sollten, wäre es sicher sehr erbaulich für Sie, wenn Ihnen jemand sagen sollte, es wäre besser für alle, wenn Sie sterben und man deshalb auf eine Behandlung verzichte.
      47 14 Melden
    • Menel 26.10.2016 21:22
      Highlight Tiere fühlen, ja, aber wer noch zu komplexeren Gefühlen fähig ist, das ist der Mensch (übrigens auch ein Tier).
      19 12 Melden
    • Talli 26.10.2016 23:37
      Highlight Ich sage nicht man soll auf eine behandlung verzichten oder suizid begehen, aber dieses mensch über alles stellen finde ich nicht richtig. Genausowenig wie experimente an kindern oder ratten.
      Man kann forschen ohne leid zu verursachen, da bin fest überzeugt. Ausserdem nehme ich mich und alle anderen menschen nicht allzu ernst. Somit finde ich meinen eigenen tod nicht wirklich etwas schlimmes, oder krankheit. Und auch der tod von menschen welche ich liebe ist unausweichlich. Bitte quält keine tiere damit ich leben kann.
      11 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sevenmills 26.10.2016 16:53
    Highlight Spätestens bei Tierversuchen mit Primaten, speziell Menschenaffen, muss man eine rote Linie ziehen. Denn dort geht es dann schon in eine Richtung der Grundrechte von Personen... Heikel.
    29 49 Melden
    • sevenmills 26.10.2016 18:38
      Highlight Bin gerade ziemlich irritiert und überrascht, offensichtlich sehen viele Leute das anders als ich. Ich würde gerne Argumente hören von Usern, die geblitzt haben :)
      12 8 Melden
    • sam71 26.10.2016 19:54
      Highlight Primaten sind doch keine Personen, sondern Tiere wie auch die Laborratten....
      16 21 Melden
    • sevenmills 26.10.2016 21:00
      Highlight Genauso wie Menschen, die sind auch nur Tiere und keine Personen.
      23 4 Melden
  • dieleiseStimme 26.10.2016 16:25
    Highlight Für mich tönen die Aussagen danach als möchte er eher mehr Selbstregulierung. Ob Tierversuche nun notwenig sind oder nicht - das Letzte was nötig ist ist irgendeine Art von Selbstregulierung in der Pharmabranche - betrachtet man wie sich diese bei nachweislich schädlichen/tödlichen Medikamnten verhalten bzw. wenn man sich Studien zur Wirksamkeit betrachtet.

    Er persönlich mag sich durchaus an gewisse ethische/moralische Grundsätze halten - dass man davon auf alle Forscher schliessen kann ist aber doch genau so idiotisch/nichtwissend wie er dies von den Gegnern behauptet.
    70 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 26.10.2016 16:47
      Highlight So habe ich das noch gar nicht gesehen und lese den Artikel nun in einem anderen Licht. Danke!
      24 2 Melden
    • ETH1995 26.10.2016 22:54
      Highlight Pharmabranche und universitäre Grundlagenforschung ist wie der FC Tuggen und der FC Bayern. Beide spielen Fussball, aber mit anderen Grundsätzen, Mitteln und Interessen.
      15 1 Melden
  • Dewar 26.10.2016 16:15
    Highlight 1) Viele der Kommentare bestätigen leider die Kategorisierung in die zwei Gruppen. Als Person, die selbst schon Tierversuche durchführen musste möchte ich mich gern dazu äussern: Es ist schrecklich, jeder steht dem ambivalent gegenüber, geschweige denn, dass es jemand gern macht. Ich kann auch versichern, dass es innerhalb der Grundlagenforschung nur da gemacht wird, wo keine Alternativen zur Verfügung stehen und das Tierleid wird soweit wie nur möglich minimiert. Die Tötungsmethoden sind sanft und schmerzfrei. Die Richtlinien und bürokratischen Hürden sind m.M.n. nötig und gerechtfertigt.
    107 11 Melden
    • guby 26.10.2016 16:32
      Highlight Perfekt auf den Punkt gebracht, geht mir als ehemals Involvierter absolut genau gleich.
      44 5 Melden
    • Talli 26.10.2016 23:41
      Highlight Menschen mit anderer meinung sind dumm und inkompentent. In meinen augen sind die verfasser solcher aussagen dumm und inkompentent.
      10 21 Melden
    • guby 27.10.2016 10:19
      Highlight @Talli: Das ist nicht generell gemeint. Aber in diesem Falle decken sich die Gruppen sehr gut. Die Kompetenten (Forscher, Professoren, Experten) sind sich einig: Tierversuche sind nötig. Was übrig bleibt sind die, in dieser Thematik, Inkompetenten. Und die sagen das Gegenteil. Wer hat wohl mehr Ahnung von der Materie?
      10 1 Melden
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  • Dewar 26.10.2016 16:15
    Highlight 2) Eine grundlegende Skepsis gegenüber Tierversuchen finde ich wichtig und gerechtfertigt. Genauso muss aber ihre Notwendigkeit erkannt werden.
    Wer mit dem Finger auf diejenigen zeigt, die Tierversuche durchführen, von dem verlange ich konsequenterweise, dass er keinen Gebrauch von moderner Medizin macht, sich vegan ernährt und dass er all jene, die moderne Medikamente einnehmen, genauso verurteilt, wie diejenigen, die im Labor stehen und die eigentliche "Drecksarbeit" erledigen. Aber das ist wohl schwieriger, als die Verantwortung abzuschieben und die Forscher als "Böse" zu stereotypisieren.
    88 9 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 26.10.2016 16:48
      Highlight Endlich sagts jemand
      30 2 Melden
  • Datsyuk * 26.10.2016 16:10
    Highlight Rassismus und Sexismus bedeuten Diskriminierung für Menschen, die sich Rassisten und Sexisten gegenüberstehen. Speziesmus führt zur Diskriminierung einer anderen Spezies und den damit verbundenen Folgen im Leben der anderen Spezies.
    Egal ob Rassismus, Sexismus oder Speziesmus (gegenüber Tieren): Wir Menschen sollten diese Diskriminierung stoppen und überwinden.
    Mit Speziesmus kann Tieren alles angetan werden bzw. diese Gewalt gegenüber ihnen begründet werden.
    15 40 Melden
    • nanana 26.10.2016 17:01
      Highlight Speziesismus, müsste das dann wohl heissen
      13 0 Melden
    • Ratchet 26.10.2016 17:43
      Highlight Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Im Gegenteil zu Frau und Mann herrschen nun mal wesentliche Unterschiede zwischen Mensch und andere Tierarten, sodass selbst die Wissenschaft zwischen jede Art unterscheiden muss. Wie genau soll man zwei komplett unterschiedliche Dinge gleich behandeln? Selbst bei grössten Hundeliebhaber herrscht eine klare Hierarchie, wer das sagen hat.
      18 5 Melden
    • Datsyuk * 26.10.2016 18:09
      Highlight Bluetooth:
      Es geht mir darum, Tieren keinen Schaden zuzufügen. Jegliche Gewalt gegenüber Tieren wird mit deren Andersartigkeit begründet. Unsere intellektuelle Überlegenheit dient als Begründung für unser ausbeuterisches Verhalten gegenüber Tieren.
      Stellt euch vor, wie Ausserirdische auf unserer Erde landen. Intellektuell sind sie uns Menschen weit überlegen. Sie beschliessen, uns Menschen für die Ernährung, Zirkusaufführungen und Kleidung zu nutzen. Zudem testen sie Medikamente an Menschen..
      Tiere haben wie wir Menschen Empfindungen.
      Nur weil wir intelligenter sind, behandlen wir Tiere so?
      26 6 Melden
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  • Ratchet 26.10.2016 16:06
    Highlight Naja, die Umfrage könnte täuschen. Denn solange wir nur über Ratten sprechen, kümmern Tierversuche selbst den Tierschützer eher weniger. Sobald aber "süssere Tiere" in Frage kommen wie Katzen, ist es plötzlich eine ganz andere Geschichte.
    23 5 Melden
    • sheimers 26.10.2016 18:28
      Highlight Das gleiche gilt beim Fleischkonsum. Mein Vater isst zum Beispiel keine herzigen Kaninchen, Hühner aber schon.
      10 0 Melden
  • sheimers 26.10.2016 15:42
    Highlight Ich habe eine provokante These: Unsere Lebenserwartung ist die letzten 150 Jahre markant gestiegen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat die Medizin dazu nur wenig beigetragen, es sind vor allem Sicherheits- und Hygienevorschriften die uns schützen, sowie der Trend weg von körperlich harten Berufen hin zu Büro- oder Maschinenarbeit.
    22 54 Melden
    • Gianini92 26.10.2016 15:52
      Highlight Thesen sind sehr einfach formuliert. Diese wissenschaftlich fundiert zu untermauern ist das einzige was Respekt verdient hat.
      54 5 Melden
    • guby 26.10.2016 15:56
      Highlight Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll diese These zu widerlegen, so provokant ist die.
      34 6 Melden
    • Shlomo 26.10.2016 16:01
      Highlight @ sheimers: Du gehörst also zu den Uninformierten. Ich möchte mir nicht vorstellen wie viele Menschen in den letzten 100 Jahren gestorben wären ohne die Entdeckung von Penicillin.
      38 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 26.10.2016 14:44
    Highlight Alle diejenigen, die sich hier so wunderbar gegen Tierversuche aussprechen, weil sie offenbar zu einer dieser zwei Gruppen gehören, biete ich folgende Alternative an: Damit man euch nicht den Vorwurf machen kann, ihr würdet euch dem Fortschritt in den Weg stellen, meldet euch doch freiwillig für Menschenversuche in der Grundlagenforschung. Es gibt euch dann zwar nicht mehr lange aber vielleicht helft ihr der Medizin einen entscheidenden Schritt weiter und ihr rettet die "armen Labormäuse"
    44 32 Melden
    • secundum 26.10.2016 15:28
      Highlight @Ruedi89:
      1. Du scheinst meinen Beitrag gelesen, aber nicht verstanden zu haben. Dort steht nirgends, dass ich komplett gegen Tierversuche bin. Ich bin aber gegen lebensverachtende Menschen wie dieser G., gegen seine Gleichgültigkeit gegenüber Tieren und seine "ich habe die Weisheit gefressen, alle anderen sind Vollpfosten"-Haltung.
      2. Deine Vorschläge sind doch etwas sehr simpel, findest Du nicht?
      24 34 Melden
    • guby 26.10.2016 15:42
      Highlight @secundum: Wie bitte schön stellst du dir vor, dass jemand routinemässig Tiere umbringen kann ohne sich selbst zur Gleichgültigkeit zu zwingen? Ist ja letzten Endes dasselbe mit Ärzten: Man darf sich nicht zu fest auf die Patienten und ihr Schicksal einlassen, sonst schafft man das Ganze psychisch gar nicht. Auch Mäuse töten ist nicht "geil". Und seine Haltung ist doch auch nachvollziehbar, wenn dir dauernd uninformierte Besserwisser reinreden was du zu tun und lassen hast und weshalb du ein schlechter Mensch bist.
      35 9 Melden
    • Ohniznachtisbett 26.10.2016 16:13
      Highlight @secundum: 1. Bin ich mir nicht sicher, ob der Herr so lebensverachtend ist. Er ist aber definitiv mit der Materie besser vertraut und ich verstehe, dass sich Profis nicht gerne von Leuten die keine Ahnung dreinreden lassen. Du magst es ja bestimmt auch nicht, wenn irgendeiner an deinen Arbeitsplatz kommt und dir sagt was richtig ist, obwohl er keine Ahnung hat. 2. Klar ist der Vorschlag simpel und ja auch nicht 100% ernst gemeint. Ich will damit nur etwas plakativ die Alternativen aufzeigen, natürlich mit einem Augenzwinkern.
      12 2 Melden
  • Cpt Halibut 26.10.2016 13:42
    Highlight Schön, dass man versucht hat, Tierversuchen auf einer anderen Ebene, von einem anderen Blickwinkel aus zu begegnen.

    Das ist aber gehörig in die Hose gegangen. Denn was Prof. G. hier von sich gibt, steigert mein Verständnis für Tierversuche keineswegs. Eher das Gegenteil ist der Fall. Vielleicht bin ich aber auch ein Vollidiot oder schlecht informiert.
    49 64 Melden
    • Shlomo 26.10.2016 14:39
      Highlight Ich würde sagen beides
      76 34 Melden
    • secundum 26.10.2016 14:49
      Highlight Shlomo war ein weiser König. Vielleicht wäre für Dich ein andere Name passender.
      32 30 Melden
    • Conflux 26.10.2016 14:57
      Highlight Ja vermutlich haben Sie recht.
      3 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 26.10.2016 13:38
    Highlight Zu den militanten Tierschützern..... Spätestens bei einer Krebsdiagnose wirft doch jeder seine Vorsätze über Bord, dass für Medikamente auf Tierversuche verzichtet werden muss. So funktioniert der Mensch.

    Ansonsten kann ich die Klage über gewisse bürokratische Hürden verstehen. Grundsätzlich ist es wohl leider so, dass ohne gewisse Hürden wieder Schindluder getrieben wird durch die Pharmafirmen und der Profit grundsätzlich über das Tierwohl gestellt wird.
    66 14 Melden
    • aye 26.10.2016 16:23
      Highlight Auch ein grosses Problem: Tierversuche sind nunmal auf absehbare Zeit einfach nötig. Wenn die Bedingungen aber zu schwierig werden (wie z.B. in GB) werden die Versuche also nicht eingestellt sondern einfach in andere Länder verschoben.

      Und da habe ich dann doch lieber, wenn die Tiere in der Schweiz gehalten werden wo die Vorschriften für die Haltung von Versuchstieren strenger sind als für Haustiere der gleichen Art, als wenn einfach alles in China o.ä. passiert wo die Regeln viel lockerer sind. Damit sind vielleicht extreme Tierschützer glücklich. Aber den Tieren ist nicht geholfen.
      14 3 Melden
    • Denk nach 26.10.2016 23:53
      Highlight Da hast du leider recht. Es ist eine Gratwanderung ..
      1 0 Melden
  • Theor 26.10.2016 13:38
    Highlight Bei der Fragestellung gibt es letzendlich meines Erachtens nur zwei Denkweisen:

    1. Man glaubt, der Mensch stehe über den restlichen Tieren.

    2. Man glaubt, alles Leben ist gleich und heilig.

    Ich halte mich nun zurück, um Menschen der ersten Kategorie nicht zu verunglimpfen, aber ich bin eher Anhänger des letzteren und somit gegen Tierversuche jeglicher Art.

    Das Beispiel mit der asblutenden Maus ist dafür herrlich ehrlich und herrlich hässlich. Ich frage mich, was für einen wissenschaftlichen Sinn es hat, ein Tier elendig krepieren zu lassen. Und ob da die Relationen wirklich noch stimmen.
    34 51 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2016 15:15
      Highlight Ich glaube weder 1 noch 2. Der Mensch ist nicht besser und nicht schlechter als anderes Leben. Leben geschieht aber immer auf Kosten von anderem Leben, direkt durch die Ernährung und indirekt durch Verdrängung beim Kampf um Ressourcen. Also kann töten nicht grundsätzlich falsch sein. Die Natur ist auch ganz ohne Menschen ziemlich grausam, von Heiligkeit keine Spur.
      34 3 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 26.10.2016 15:40
      Highlight Sobald es dein eigenes Kind ist, welches durch den Tod einer Ratte gerettet werden kann, fällt es dir vielleicht leichter, den wissenschaftlichen Sinn zu erkennen.

      Aber um die Relationen ins Gleichgewicht zu bringen kannst du dich ja gerne den Menschenversuchen zur Verfügung stellen.
      19 12 Melden
    • Theor 26.10.2016 16:30
      Highlight Witzig, dass die Tierschützer als Militant bezeichnet werden (s.o.), aber eine solch gehässige Antwort von einem Befürworter kommt. Und dann auch noch überdurchschnittlich geliked wird. Ich frage mich, ob da die Wahrnehmung der Wirklichkeit noch gerecht wird, rsp. welche Gruppe denn in Wirklichkeit militant ist.

      Am sonsten bin ich sehr im Reinen bezüglich der existenziellen Bedeutung meines eigenen Lebens. Ich erspaare sie aber hier auszulegen, denn das wäre doch wieder etwas "militant", wenn ich zwanghaft andere zu überzeugen versuchen würde. ;)
      11 6 Melden
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  • Datsyuk * 26.10.2016 13:23
    Highlight Hier kommt nochen die "Vollidioten" zu Wort:

    http://www.agstg.ch/fragen-und-antworten-zu-tierversuchen.html#faq-alternativen-zu-tierversuchen

    Warum dieser Herr Tierversuchsgegner beleidigen muss, erschliesst sich mir nicht. Tierversuche sind ethisch höchst fragwürdig und überholt.
    41 79 Melden
    • Mitt 26.10.2016 13:58
      Highlight Überholt? Ich glaube Ihnen fehlt der Einblick in die Forschung. Es wird niemals ein neues Medikament geben, ohne dass diese an Tieren getestet wurde. Das ist eine tatsache, obwohl die Technologien immer besser werden. Ich arbeite seit 10 jahren täglich mit den "Alternativen" aber ich kann nur bestätigen, dass diese die Komplexität eines lebenden Organismus bei weitem nicht ersetzen können!
      49 10 Melden
    • Gianini92 26.10.2016 14:08
      Highlight Witzig das in diesem Artikel einerseits gesagt wird, das man mit Tierversuchen kaum Rückschlüsse auf den Menschen ziehen kann aber gleichzeitig behauptet wird mit Zellkulturen und Computermodellen sei gerade dies möglich. Ich weiss ja nicht was diese Menschen für ein Leben führen aber meines kommt dem einer Ratte wesentlich näher als jenem einer Zellkultur, geschweige jenem eines Computermodells. Als Biologiestudent kann ich Ihnen sagen, dass sich Zellen in Kultur teilweise komplett anderst verhalten als im Organismus und ein Modell ist IMMER eine Vereinfachung, per Definition!
      37 8 Melden
    • guby 26.10.2016 14:14
      Highlight Diese Internetseite ist absolut uninformiert und unwissenschaftlich. Über die Ethik kann man diskutieren, aber überholt sind sie (leider) nicht. Was sich mir nicht erschliesst ist weshalb du eher dieser Internetseite als tatsächlichen Experten die sich ihr halbes Leben ernsthaft damit beschäftigt haben glauben würdest.
      39 2 Melden
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  • secundum 26.10.2016 13:18
    Highlight Wer Leute, welche ein legitimes Anliegen vertreten - das ist der Tierschutz und der Respekt vor dem Leben - schlecht informiert oder Vollidioten nennt, ist ganz sicher auf der empathischen Ebene einer dieser Kategorien zuzuordnen. Es scheint, einzig der Umfang an Bürokratie hält unseren Prof. G. von schrecklichen Tierversuchen ab. Gefühle empfindet er ja keine mehr. Schrecklich, all diese Formulare, eine Zumutung! Man muss nicht gegen den Fortschritt sein um Tierversuchen kritisch zu begegnen, aber ein Vollidiot, um so zu argumentieren wie unser wissender, aber nicht weisen Herr G..
    41 67 Melden
    • guby 26.10.2016 14:17
      Highlight Legitime Anliegen vertreten kann man auch informiert. Seltsamerweise sind sich alle Experten (also die tatsächlich informierten) einig, dass Tierversuche nach wie vor ein notwendiges Übel sind. Ich frage mich nun schon wer das wohl besser beurteilen kann, du oder jemand der wirklich Ahnung von der Materie hat? Ausserdem begegnet Herr G. den Versuchen absolut kritisch, aber das bedeutet nicht automatisch, dass man dagegen sein muss. Sondern dass man die Notwendigkeit stetig wieder evaluiert, was absolut geschieht.
      40 11 Melden
    • meine senf 26.10.2016 14:21
      Highlight Mir kommt es vor, wie wenn beide Seiten einen Tunnelblick haben und auf der jeweils anderen Seite nur die Extrembeispiele sehen.

      Meiner Meinung nach gibt es legitime Tierversuche (z.B. AIDS-Heilmittel finden) und barbarisch-unnötige (Kosmetik, Wehwechen-Medis).

      Genau so, wie es jene Gegner gibt, die sich zurecht über das Zweitgenannte empören, während es Fundis gibt, die keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier sehen oder das Tier gar auf eine höhere Stufe stellen ("Anti-Speziefisten").

      Die heutige Social Media-Welt mit ihren Filterblasen und Echokammern verstärkt das natürlich noch.
      15 2 Melden
    • guby 26.10.2016 14:41
      Highlight @meine senf: In meinen Augen haben die Experten (wie Prof. G.) eher das Recht sich über die Thematik zu äussern. Immerhin beschäftigen sie sich ein halbes Leben damit. So als Analogie: Ich würde auch niemals einem Automechaniker erzählen welche Dichtung für meinen Zylinderkopf verwendet werden muss, ich vertraue auf seine Expertise. Weshalb das in der Biologie / Medizin anders sein soll erschliesst sich mir nicht. Es sei denn man sieht alle Wissenschaftler als mordgeile Psychopathen...
      23 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 26.10.2016 12:57
    Highlight 😭
    18 54 Melden
    • Marbek 26.10.2016 14:20
      Highlight Und was hat das mit dem Thema zu tun?
      14 5 Melden
    • SVARTGARD 26.10.2016 14:54
      Highlight Viel
      4 20 Melden
  • Radesch 26.10.2016 12:55
    Highlight Ich finde Tierversuche zu medizinischen Zwecken absolut i. O. Das Problem ist, dass unter anderem auch Kosmetikartikel an Tieren getestet werden. Das sollte nicht sein. Es sollte kein Tier sterben, nur damit Jemand schöner aussieht...
    132 20 Melden
    • Bowell 26.10.2016 13:09
      Highlight In der CH werden Tierversuche für Kosmetika seit Jahren nicht mehr bewilligt und die EU hat den Verkauf von Kosmetikprodukten, die an Tieren getestet wurden sogar verboten. Da die meisten Schweizer Hersteller in die EU exportieren und die Schweiz keine Bewilligungen mehr ausstellt sind Tierversuche diesbezüglich schon länger kein Thema mehr.
      71 8 Melden
    • FrancoL 26.10.2016 13:22
      Highlight Ich fände es überaus wichtig dass man nicht immer beim Thema Tierversuche gleich auch noch die Versuche für Kosmetika anführt, denn diese Verwässerung ist für den medizinischen Versuch ein zusätzliches Hindernis. Man kann gut die beiden Ebenen auseinander halten und separat diskutieren.
      27 7 Melden
    • Ophelia Sky 26.10.2016 13:28
      Highlight Es ist eine Illusion zu glauben, dass in der EU keine Kosemetika mit Tierversuchen verkauft wird. Im China erhält man nur eine Marktzulassung, wenn man Tests (mit Tieren) nachweisen kann. Die grossen Hersteller wie L'Oreal etc. verkaufen die gleichen Produkte in China und der EU. Damit sie dies tun können, wurden fogloch Tierversuche druchgeführt. Auch vermeintliche Naturkosmetik wie Yves Rocher gehören dazu ( Tochterfirma von L'Oreal). Watson könnte dazu doch einen Artikel schreiben!
      39 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • projektb 26.10.2016 12:48
    Highlight Diese militanten Tierversuchsgegner werden plötzlich ganz kleinlaut, wenn sie mal auf ernsthafte Medizin angewiesen sind. Heutige wirksame Medikamente kommen nicht aus dem Giftkeller eines Homöopathen sondern werden über jahrelange Entwicklung und standardisierten Testverfahren mühsamst designed. Und wenn es das Opfer mancher Ratten braucht um Querschnittsgelähmten wieder das Gehen zu ermöglichen, dann ist das nicht schön aber mehr als vertretbar.
    133 34 Melden
  • guby 26.10.2016 12:34
    Highlight Ich bin nur mit einer Aussage nicht eiverstanden: Gewisse Zellkultursysteme können zumindest im Ansatz einen Organismus nachahmen. Natürlich können diese die Tierversuche nicht ersetzen, aber vielleicht ein bisschen eindämmen. Der Rest ist zu 100% meine Meinung.
    56 22 Melden
    • Bowell 26.10.2016 12:59
      Highlight Da hätte ich dann gerne noch ein/zwei Beispiele gehört.
      22 4 Melden
    • Gianini92 26.10.2016 13:44
      Highlight Als Biologiestudent im 7. Semster muss ich dir ganz klar widersprechen. Eine Zellkultur kann in keiner Weise als Model für einen ganzen Organismus dienen. Wo es möglich ist dadurch Tierversuche einzudämmen, wird dies bestimmt auch gemacht, alleine schon weil es sehr viel kostengünstiger ist Zellen zu züchten verglichen mit Ratten/Mäusen. Wo das konkret der Fall sein könnte bin ich allerdings überfragt aber ich wage zu behaupten nicht allzu häufig.
      26 1 Melden
    • guby 26.10.2016 14:01
      Highlight @Bowell: Zum Beispiel gibt es 3D Zellkulturen die einzelne Organe (Lunge, Darm,..) relativ präzise Nachahmen können. Um beispielsweise die Toxizität von gänzlich unbekannten Materialien (z.B. Nanopartikel) grob einzuschätzen. Damit können zumindest die ersten 10 Tiere "gespart" werden, die sonst ansteigenden Konzentrationen ausgesetzt würden nur um eine Ahnung zu erhalten in welchem groben Bereich weiterverfahren werden sollte.
      7 1 Melden
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Du hast die Wahl: Arbeiten oder die lustigen Tierbilder angucken

Du hast dich also für die Tierbilder entschieden. Eine weise Wahl!

Ich habe dazu einen unfehlbaren Test entwickelt, der gleichzeitig noch sehr simpel ist:

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