Schweiz
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Eine Muslimin erzählt, warum sie ein Kopftuch trägt und was sie über das Burkaverbot denkt

Emina fragt sich: «Kommt nach dem Burkaverbot ein Kopftuchverbot?» Bild: KEYSTONE

Team watson



Was ist «Was ich wirklich denke»?

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke:» haben wir uns schamlos beim Guardian-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem Bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Kürzlich war ich mit meinen zwei Kindern im Hallenbad. Als ich ins Wasser stieg, verliessen zwei Frauen naserümpfend das Becken und beschwerten sich beim Bademeister. Sie warfen mir vor, es sei unheimlich, nicht zu sehen, was ich darunter trage. Dabei war mein Burkini so enganliegend, dass sich meine Knochen darunter abzeichneten.

Die eine Frau erkannte ich als eine Bekannte aus dem Dorf. Doch sie wusste offenbar nicht mehr, wer ich bin. Erst als ich sie darauf ansprach, erschrak sie und sagte: «Ach, Sie sind es! Ja, Sie sind ja eigentlich eine ganz nette Frau.»

Sie sagen mir, ich müsse mich anpassen. Ein lächerlicher Vorwurf! Denn ich mache alles, was sie von mir verlangen. Ich kümmere mich um meine Kinder, verlasse das Haus, gehe ins Hallenbad und tue etwas Gutes für meinen Körper. Ich bin angepasst. Und doch werde ich wegen meiner Bekleidung, wegen meines Kopftuches vorverurteilt.

Natürlich tun mir solche Erlebnisse weh. Oder wenn ich das Gefühl habe, nicht ernst genommen zu werden, ich in Gesprächen überhört und übergangen werde. Wenn jemand gar nicht erst mit mir sprechen will. Aber eigentlich finde ich solche Momente gar nicht erwähnenswert.

Bild: FAROOQ KHAN/EPA/KEYSTONE

Warum? Nun, wenn beispielsweise der Busfahrer unwirsch wird, weil ich nicht auf Anhieb sage, dass ich auch ein Rückreiseticket benötige, dann liegt der Fehler doch auch bei mir, oder nicht? Schliesslich habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Ich lerne also aus der Situation und steige ich das nächste Mal in einen Bus, sage ich: «Einmal dorthin, einfach, mit Halbtax.»

«Auf meine Bewerbung erhielt ich eine Absage. Im Vertrauen sagte man mir, es liege an meinem Kopftuch.»

Ich will halt nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen und solche Vorkommnisse mit meiner Religionszugehörigkeit verbinden. Ich will als Frau wahrgenommen werden. Nicht als Muslima mit Kopftuch. Also nehme ich auch nicht immer gleich an, dass ein Verhalten islamfeindlich ist.

Das mag jetzt selbstlos klingen. Und einfach ist es natürlich nicht immer. Nein, eigentlich ist es gar nie einfach, sondern ein ständiger Kampf. Auch wenn ich sehr gerne in der Schweiz lebe und ich mich hier grundsätzlich wohl fühle, die Sprache perfekt spreche, hier meine Familie gegründet habe, fühle ich mich manchmal diskriminiert. Kein schönes Gefühl. Ich bin sehr gut ausgebildet, habe in der Schweiz an der Universität Islamwissenschaft studiert. Und doch erhielt ich auf die simpelsten Jobangebote Absagen.

Einmal bewarb ich mich bei einem Lebensmittelladen als Aushilfe. Meine Aufgabe wäre gewesen, Kisten herumzuschieben, Regale aufzufüllen, solche Sachen. Mir war klar, dass ich für den Job völlig überqualifiziert gewesen wäre. Doch ich wollte dort arbeiten, weil ich das Geld brauchte, um mein Studium zu finanzieren. Es wurde grosse Flexibilität verlangt, was ich hatte. Und doch wurde mir abgesagt. Im Vertrauen sagte man mir, es liege an meinem Kopftuch. Ich hätte Kundenkontakt gehabt und das gehe so eben nicht.

«Manchmal brennt es in mir und ich möchte schreien. Aber das tue ich nicht. Denn würde ich schreien, hätte das sofort negative Konsequenzen für mich.»

Ich arbeite als Religionslehrerin in einer Moschee und höre dort von den Frauen viele solche Geschichten. Eine Freundin von mir, die auch ein Kopftuch trägt, wurde kürzlich im Zug tätlich angegriffen. Das Schlimme daran ist, dass ihr niemand geholfen hat. Sie erzählte mir, im Zug habe sie sogar Bekannte erkannt. Doch auch die hätten weggesehen. Von solchen Geschehnissen liest man in den Zeitungen selten.

Bild: FAROOQ KHAN/EPA/KEYSTONE

Manchmal brennt es in mir und ich möchte schreien. Aber das tue ich nicht. Denn würde ich schreien, hätte das sofort negative Konsequenzen für mich. Nicht nur für mich, für meine Familie, für den Islam, für die Muslime in der Schweiz. Egal was ich tue, ich muss immer aufpassen, dass das nicht negativ auf mich zurückfällt.

Das Kopftuch trage ich aus religiöser Überzeugung und aus spirituellen Gründen. Ich bin religiös aufgewachsen und habe gelernt: wenn man betet, muss man sich anständig kleiden. Ja, was heisst anständig? Wer hat die Normen zu setzen und deswegen über andere urteilen? Mein Anständigsein definiere ich für mich, wie es jeder Mensch tun dürfen soll.

«Meine Mutter und meine Schwester tragen kein Kopftuch. Ich will nicht darüber urteilen, ob sie deswegen gute Musliminnen oder gute Menschen sind.»

Ich fühle mich wirklich wohl mit dem Kopftuch. Es gehört zu meiner Kleidung, so wie eine Hose oder ein T-Shirt. Ohne die würde ich auch nicht aus dem Haus gehen. Ich würde mich nackt fühlen. Und so ist es auch ohne Kopftuch: Ich fühle mich nackt.

Ich weiss, es gibt viele Musliminnen, die für sich entschieden haben, kein Kopftuch zu tragen. Das ist absolut in Ordnung für mich. Meine Mutter und meine Schwester tragen kein Kopftuch. Ich will nicht darüber urteilen, ob sie deswegen gute Musliminnen oder gute Menschen sind, so wie Menschen täglich über mich urteilen, wenn sie mich mit einem Kopftuch sehen. Meine Mutter ist für mich ein Vorbild. Sie betet fünf Mal am Tag, sie fastet, sie tut so viel Gutes und sie ist meine Mutter, ob mit oder ohne Kopftuch.

Heute wird in der Öffentlichkeit darüber diskutiert, ob das Kopftuch ein Gebot ist, da es keine explizite Erwähnung im Koran gibt. Der Koran ist nicht die einzige Quelle auf die sich Theologen stützen. Was Islam ist, sollten Muslime definieren und nicht etwa die Politik.

Es gibt halt viele Dinge, die im Koran nicht erwähnt oder nicht eindeutig erklärt werden und doch werden sie praktiziert. Das Kopftuch zu tragen wird zwar erwähnt aber die genaue Beschreibung findet man in der Überlieferungen des Gesandten. Ich finde es legitim, dass jede Frau selber entscheidet, wie sie es handhaben will. Ich für mich habe entschieden, dass ich mit Kopftuch besser meine religiöse Pflicht ausübe als ohne.

«Weniger als zwanzig Frauen gibt es in der Schweiz, die eine Burka tragen. Es ist ein Scheinproblem.»

Die Burka wird meiner Meinung nach weder im Koran noch in der frühislamischen Geschichte erwähnt. Und doch finde ich, sollten wir es den Frauen überlassen, wie sie sich kleiden wollen. Wenn das die Überzeugung einer Burkaträgerin ist, will ich das nicht als gut oder schlecht beurteilen. Ich will auch nicht, dass ein Staat darüber urteilt, wer was tragen soll. Was kommt dann als nächstes? Ein Kopftuchverbot? Oder die Vorschrift zu einem bestimmten Haarschnitt? Wie kurz mein Rock sein darf?

Die Burkadebatte ist eine zweckentfremdete Diskussion. In der Schweiz gibt es in den meisten Kantonen bereits ein Vermummungsverbot. Ausserdem ist es verboten, Menschen zu etwas zu zwingen, das sie nicht wollen. Warum also braucht es nun ein Burkaverbot?

Bild: Rafiq Maqbool/AP/KEYSTONE

Ich habe das Gefühl, es werden Probleme importiert. Weniger als zwanzig Frauen gibt es in der Schweiz, die eine Burka tragen. Es ist ein Scheinproblem. Seien wir ehrlich: Eigentlich geht es hier doch um den Islam und dass dieser in der Schweiz nicht willkommen ist.

Dasselbe geschah schon einmal bei der Anti-Minarett-Initiative. Hatten wir damals ein Minarett-Problem in der Schweiz? Nein. Und doch wurden sie verboten.Und was geschah danach? Sind die 450'000 Muslime in der Schweiz etwa alle ausgewandert? Sie sind noch da.  Auch wenn sie jetzt die Burka verbieten, werden die Muslime noch da sein. Probleme löst man so keine.

Über Weihnachten fahren wir vielleicht in die Berge Ski fahren. Wir geniessen die freie Zeit. Obwohl wir keine Weihnachten feiern, schenken mein Mann und ich unseren Kindern manchmal trotzdem ein Geschenk, aber nicht etwa aus religiösen Gründen, sondern vielmehr weil es zu dieser Jahreszeit in den Läden gute Angebote gibt.

Meinen christlichen Freunden gegenüber bin ich sehr offen. Ich schicke ihnen eine Karte und wünsche ihnen frohe Festtage. Aber das mache ich nicht etwa nur weil ich Jesus als den Gesandten Gottes akzeptiere, sondern weil ich das was meinem Nachbarn wichtig ist, respektiere.

«Solange ich den anderen mit meinem Glauben nicht beeinträchtige, sollten auch andere mich in meinem Glauben und auch meiner Kleidung nicht beeinträchtigen.»

Für mich waren diese Unterschiede nie ein Problem. In Bosnien bin ich in einer multikulturellen und multireligiösen Nachbarschaft aufgewachsen. Im Umkreis von einigen hundert Metern gibt es eine Moschee, eine Synagoge und zwei Kirchen. Es war völlig normal, dass alle der Religion nachgingen, die für sie richtig ist.

Mein Glaube gibt mir Kraft, Halt und Stütze. Er ist der Wegweiser in meinem Alltag. Er gibt mir Geborgenheit und sagt mir, dass ich meine Mitmenschen lieben soll. An Gott und seiner Existenz gezweifelt habe ich noch nie, und das sollte für unser Zusammenleben in der Gesellschaft auch nicht relevant sein.

Warum stellt also mein Kopftuch oder meine Kleidung jemandem ein Problem dar? Solange ich den anderen mit meinem Glauben nicht beeinträchtige, sollten auch andere mich in meinem Glauben, meinem Zweifel, meiner Weltanschauung und auch meiner Kleidung nicht beeinträchtigen.

(Aufgezeichnet von watson)

Spielregeln:

Kommentare sind wie immer sehr erwünscht.
Kommentare, welche die Identität des Protagonisten zu entlarven versuchen, werden allerdings nicht freigeschaltet.

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Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

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429Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Katzenseekatze 30.12.2017 09:35
    Highlight Highlight Ich bin Schweizerin - aus der Kirche ausgetreten und meine, die Menschen sind immer individuell - und wir sollten sie nicht wahrnehmen als Kopftuch, sondern als ihre Art, sich so zu zeigen, wie sie wollen. Ich bin gegen Zwänge jeglicher ART. Kopftücher finde ich sogar ausgesprochen schön. Wir sollten es unterlassen, ein Kopftuch an eine bestimmte Gruppe von Menschen zu knüpfen, die uns Böses wollen. Das könnte nun auch von jeglicher Seite kommen - z.B. in einem Anzug von Batman.
  • einmalquer 29.12.2017 18:23
    Highlight Highlight "Eine Muslimin erzählt, warum sie ein Kopftuch trägt und was sie über das Burkaverbot denkt"

    und
    bald sind 500 Kommentare aufgeschaltet

    und einige schreiben richtig viel, um substanzlosen Kommentaren - die nichts mit der erzählenden Muslima oder mit dem Kopftuch zu tun haben - zu entgegnen.

    Vorurteile, Hass und Unkenntnis in geballter Form gegen eine Frau, sie sich und ihre Situation erklärt...


    Danke Emina*,
    und geniessen Sie den Jahreswechsel,
    auf einen Wechsel der Gesinnung und auf Normalität gegenüber Kopftuch-tragenden Frauen kann man leider nicht hoffen

  • Vio Valla 29.12.2017 15:40
    Highlight Highlight Wenn sie es tragen WILL , finde ich das absolut in Ordnung. Jeder Mensch soll mehr oder weniger so rumlaufen, wie er es will. Dass das Äusere aber auch gewisse Einschränkungen hervorrufen kann, ist normal. Einer der im Gesicht tatowiert ist, hätte den Job wohl auch nicht bekommen.
  • Statler 29.12.2017 14:15
    Highlight Highlight Kleidung ist IMMER ein Statement. Nicht zwingend religiös, aber ein Statement. Auch der Schlipsträger zeigt mit seiner Kleidung Zugehörigkeit zu einer bestimmten Menschengruppe und grenzt sich gleichzeitig gegenüber anderen ab.
    Entweder, wir verbieten also Kleidung, alle dürfen nur noch einen Kartoffelsack tragen oder... Wir hören damit auf, Kleidung und Accessoires mit (zu viel) Bedeutung aufzuladen.
    Es ist mir herzlich egal, in welche Lumpen sich alle werfen. Was zählt, ist letztlich was darunter ist.
  • pedrinho 29.12.2017 13:53
    Highlight Highlight nebenbei erwaehnt;

    ca. 1960, lange her ?

    meine schweizer grossmutter ging nie ohne eines ihrer zahlreichen haeubchen aus dem haus. Das gehoert sich so fuer eine anstaendige verheiratete frau, war die antwort auf das kindliche warum. Und wenn sie draussen im garten arbeitete hatte sie ein kopftuch um.

    Sie die pfaffen (jeden) fuer ein unvermeidbares uebel hielt - es war einfach so - punkt
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 29.12.2017 16:04
      Highlight Highlight Na und?
    • Statler 29.12.2017 16:07
      Highlight Highlight Meine Grosi genauso. Das Kopftuch gehörte dazu. Man musste ja «anständig angezogen» sein...
    • einmalquer 29.12.2017 17:04
      Highlight Highlight war bei meinen Grossmüttern auch so
      und
      wenn man etwas weiter zurück geht, sieht man an Schweizer Seen, dass die Leute praktisch ganz gekleidet baden gingen

    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzableiter 29.12.2017 13:33
    Highlight Highlight Wenn man den Inhalt sowie die oft extrem hohe Anzahl an Kommentaren von gewissen Personen betrachtet, siehts so aus als hätten wir hier mehr radikale Islam-Gegner als radikale Muslime. Wollt ihr nicht lieber eure Freizeit mit Freunden, Familie oder echten Hobbies verbringen, statt pausenlos zu tippen wie böse und gefährlich Kopftücher sind? Oder dann legt mal eure Angst ab und redet doch einfach mal mit einer Kopftuch tragenden Muslimin. Nicht nur immer IS, Iran oder Erdogan gucken.
  • neurot 29.12.2017 10:03
    Highlight Highlight Religionen sind das intoleranteste was die Menschheit je hervorgebracht hat, und der Islam gehört zu den intolerantesten unter ihnen.

    Keine Toleranz der Intoleranz!
    • Statler 29.12.2017 16:09
      Highlight Highlight Religionen bringen die intolerantesten Menschen hervor, die es je gegeben hat. Vor allem jene, die mit Religion nichts am Hut haben, aber immer nach Toleranz schreien.
  • rodolofo 29.12.2017 07:08
    Highlight Highlight Liebe Emina,
    Sehen Sie, wie viele Rückmeldungen Sie hier auf Watson erhalten haben?
    Daran sehen Sie, wie wichtig Sie sind!
    Sie haben offenbar einen starken Charakter!
    Ich kenne ein paar Frauen mit Muslimischem Kultur-Hintergrund.
    Etwas haben alle diese Frauen gemeinsam:
    Sie haben einen sehr starken Charakter und einen "harten Kopf", auch ohne ein Kopftuch zu tragen.
    Genau solche Leute braucht die Schweiz, mit ihrem Mythos von Wilhelm Tell, der den Hut des Fürsten, Gessler, gerade NICHT grüsste!
    Die Kopfbedeckung spielt keine Rolle.
    Wichtig ist, dass dieser Kopf zum Denken benutzt wird!
  • atomschlaf 29.12.2017 07:01
    Highlight Highlight "Ich will halt nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen" - Tja, dann verzichte doch auf Dein albernes Kopftuch und kein Mensch merkt, dass Du Muslimin bist... 🙄
  • TRL 29.12.2017 02:05
    Highlight Highlight „Mein Anständigsein definiere ich für mich, wie es jeder Mensch tun dürfen soll.“

    Anstand, Teil der Sozialisierung, wird AUCH von der Gesellschaft definiert.

    „Was Islam ist, sollten Muslime definieren und nicht etwa die Politik.“

    Ja. Aber: Sie schreiben von „religiösen Pflichten“. Da schaudert mir! Rechte und Pflichten sind staatlich. Den religiösen Einfluss auf unseren Alltag haben wir erst in den letzten Jahrzehnten endlich! abgelegt (Beichte, Konfessionen etc). Für Sie ist der Glaube Geborgenheit - auf mich wirken Sie abhängig. Religion als Vorbeter anstatt moralische Instanz.
    • einmalquer 29.12.2017 17:08
      Highlight Highlight Anstand wird nicht nur von der Gesellschaft definiert, sondern von einzelnen Interessengruppen

      so wie zB das Händeschütteln von LehrerInnen

      genau das haben wir nie getan als wir in die Schule gingen, wir schütteln auch nicht alle Hände, wenn wir den Arbeitsplatz betreten oder wenn wir uns mit den anderen Vereinsmitgliedern in der Garderobe zum Turnen treffen

      Mit solchen und anderen Anstandsregeln will man nur ausgrenzen, praktischen Wert haben sie nicht
      und dass dies Schweizer Tradition sein soll ist eine reine Fiktion der Rechtsextremen
    • TRL 30.12.2017 00:37
      Highlight Highlight Bisschen kryptischer Beitrag, einmalquer. Ich weiss jetzt nicht, ob du es unanständig findest, einer Frau die Hand zu geben, oder ob du solche Leute immitieren willst. Und nein, Anstand ist, was ich denke gehört sich in einer Gesellschaft, oder vielleicht unmissverständlicher: in einem Land. Da gibt es keine Interessengruppen. Im Iran ist es unanständig, kein Kopftuch zu tragen, hier den Handschlag zu verweigern.
    • einmalquer 30.12.2017 11:52
      Highlight Highlight @Ich werde einer Frau, die fremdenfeindlich, rassistisch ist, nie die Hand geben

      einem Mann auch nicht

      Und das aus lauter Anstand
  • mAJORtOM95 29.12.2017 00:34
    Highlight Highlight Wenn ich jetzt der beste HS Absolvent währe und mir vor Jobsuche ein grosses ,,Fuck Off,, in mein Gesicht tattoowieren würde, dürfte ich dann vieleicht auch ein Beitrag bei Watson haben und mich darüber beschweren, dass ich keinen Job finde?
    Wohl kaum.
    Und weil ich nicht so zum Vorstellungsgespräch erscheine, sollte sich vielleicht die Frau auch nicht ein Kopftuch überwerfen. Wenn sie es trotzdem macht, selber schuld.

    Kein Mitleid sorry

  • mAJORtOM95 29.12.2017 00:16
    Highlight Highlight Wauuu.... :o
    Sie hat Islamwissenschaft studiert. -.-
    Ich muss sagen, damit ist sie intellektuell auf einem ganz anderen Niveau!
    Keine Chance mit unseren HS und ETH Studis...

    Nein echt dieses Rumgeflenne auf Watson zur Umpolung der JA-Stimmer führt nur zu noch mehr Abneigung.

    PS deswegen bin ich jetzt nicht von der SVP.... du säg emal
  • Sharkdiver 28.12.2017 21:57
    Highlight Highlight Wenn ich recht informiert bin, steht nirgends im Koran das eine Frau ein Kopftuch zu tragen hat. Lediglich dass sie sich nstänsig zu kleiden hat. Doch was heisst anständig? Mindestens ein Bikini? Knie und Ellbogenlange Ärmel? Oder gar bis zu den Knöchel? Burka? Was weiss ich, ist auf jedenfalls individuell und muss jeder selber wissen. Aber auf jedenfalls ist also das Kopftuch oder die Burka kein religiöses Element wie das Kipa und somit nicht von der Religionsfreiheit Geschütz. Und darum kann ich es nicht mehr hören. Gehört nun mal nicht hier hin, genau so wie der Beduinen Gewand.
    • Knäckebrot 28.12.2017 23:44
      Highlight Highlight Es steht im Hadith al-Bukhari, was von den Sunnis anerkennt ist und erklärt den sogenannten Schleiervers im Koran. Somit es unter strikten Sunnis weniger umstritten.

      In christlicher Tradition ist eher der Mann verantwortlich die Frauen nicht mit perversen Gedanken anzuschauen und in der islamischen Tradition ist es eher die Verantwortung der Frau, dass sie nicht pervers angeschaut wird. Daher bekommt in westlichen Ländern (auch wenn jetzt säkular) der Mann auf den Sack, wenn er eine belästigt und in den isl. Länder erhält die Frau Ärger, wenn sie belästigt wird.
    • rodolofo 29.12.2017 07:13
      Highlight Highlight Und wenn ich DIR sage, dass Du nun mal nicht hierhin gehörst, glaubst Du mir das?
      Du wärst jedenfalls ziemlich blöd, wenn Du mir das glauben würdest.
      Wer da ist, gehört hier hin!
      So einfach ist der Wille von Gott.
      Du kannst aber auch Allah sagen, oder Grischna, ganz wie Du willst.
      Nur nicht Grischuna sagen!
      Das sind die mit dem Gammelfleisch.
    • Blitzableiter 29.12.2017 13:51
      Highlight Highlight Wie du es schon sagst, jeder muss es für sich selber wissen was "Anständig" ist. Also lass den Menschen diese Freiheit zu entscheiden und zu tragen was für sie als anständig gilt. Und überhaupt, wer entscheidet ob Kopftuch und Beduinen Gewand hierher gehört? Die, die es tragen möchten oder die die sich daran stören? Kebab und Shisha gehören eigentlich auch nicht hier her aber kaum einer störts. Im Gegenteil. Und nun sollen Kopftuch etc. nicht ok sein, weil es Leuten wie dir nicht gefällt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 28.12.2017 21:50
    Highlight Highlight
    User Image
  • Skip Bo 28.12.2017 20:35
    Highlight Highlight Unsere Tochter bekam einen neuen Mitschüler. Sie war positiv neugierig.
    Die Ernüchterung trat schnell ein. Der elfjährige Sohn einer alleinerziehenden Kopftuchträgerin hat den Mädchen in der Klasse mitgeteilt, dass Mädchen geschlagen werden dürfen. Seine Mutter hat ihm verboten am Klassenfoto mit Mädchen teilzunehmen. Die Sozialisierung erfolgt in einem intolleranten Umfeld.

    Emina, das ist ein Grund sich von rückständig Verbohrten durch das Ablegen des Kopftuches zu unterscheiden.
    • midval 28.12.2017 22:24
      Highlight Highlight Aber klar doch. Geshichtenerzählerin hättest du werden sollen.
    • Helona 28.12.2017 23:04
      Highlight Highlight @midval Sprechen Sie doch bitte einmal ernsthaft mit jungen Muslimen (hier geboren und aufgewachsen) über deren Feauenbild. Hören Sie unvoreingenommen und ernsthaft zu. Das wenigste, was Ihnen dabei passieren kann, ist der Verlust Ihrer grenzenlosen Naivität. Tun Sie es!
    • Bobo B. 28.12.2017 23:04
      Highlight Highlight @Midval: Du betrachtest das von Skip Bo beschriebene Erlebnis als nicht möglich? Falls ja, was genau befähigt dich zu dieser Bewertung? Der ideologische Balken vor deinem Haupt oder die naive Meinung, dass solche Vorfälle nicht real sein können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSAgeha 28.12.2017 20:27
    Highlight Highlight Liebe Emina, danke für deinen Beitrag. Ich war kürzlich im Iran in den Ferien und habe mich sehr rasch ans Kopftuchtragen gewöhnt. Darum kann ich mir auch vorstellen, dass man sich ohne Kopftuch nackt vorkommt. Die Wahl der Kleidung sei jedem Menschen selbst überlassen. Was mich grundsätzlich stört, ist, dass es nur für die Frau eine Frage des Anstands sein kann, Kopf und Hals zu bedecken und nicht auch für den Mann. Soweit ich weiss, ist es für Männer nie unanständig, barhäuptig unterwegs zu sein (aber vielleicht irre ich mich da).
  • Platon 28.12.2017 20:03
    Highlight Highlight Hallo zusammen. Wie so oft in diesen primitiven Kommentarspalten, bin ich auf das Wort "politischer Islam" gestossen. Könnte mir irgendjemand einen Artikel zum schweizerischen politischen Islam zeigen? Gibt es eigentlich schon eine Islampartei? Ich würde sie direkt wählen😂
    • Candy Queen 28.12.2017 20:42
      Highlight Highlight Warum setzest du andere Meinungen mit primitiv gleich?
      Würde mich zudem interessieren, aus welchen Gründen du eine Islampartei wählen würdest... welche Werte am Islam gefallen dir denn so gut?
    • Platon 28.12.2017 21:02
      Highlight Highlight @ candy
      Das war ein Witz. (Siehe tränendes Smiliey vor Lachen) Kein Wert am Islam interessiert mich. Ich bin glücklich mit der CH und ihren Gesetzen. Entschuldige meinen Joke, ich dachte es sei offensichtlich, dass es in der CH keinen politischen Islam gibt🙄
    • Kubod 28.12.2017 21:11
      Highlight Highlight Du hast also den Islam nicht verstanden?
      Er ist per se politisch. Mit Regeln für die Gerichtsbarkeit (Sharia) und einem politischen Überbau (Gottesstaat). Der Wortstamm ISL - Islam bedeutet übersetzt Unterwerfung. Unterwerfung unter diese Regeln.
      Wie im Mittelalter. Dahin wollen wir nicht zurück. Zur Erinnerung. Um den Papst auszbremsen, wurden 1874 die diplomatischen Beziehungen gekappt. Bis 1920. Es folgten zusätzliche Gesetze. U.a. Verbot der Jesuiten, Verbot von Klöstern, Verbot der Wahl von Geistlichen.
      Und Du sagst mir jetzt, 100 Jahre später willst Du eine islamische Partei wählen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 28.12.2017 19:52
    Highlight Highlight 2) Sie argumentieren sehr westlich, individualistisch: jeder soll sich über die Kleidung selbstverwirklichen dürfen, auch die Niqabträgerin. Einerseits habe ich Zweifel, dass Sie einverstanden wären, auch einem Nacktwanderer dieselbe Freiheit zu gewähren (müsste man konsequenterweise), anderseits scheinen Sie nicht verstehen zu können, dass Niqab in der Schweiz bei den Meisten für eine menschenverachtende faschistische Ideologie steht und entsprechend unangenehme Gefühle auslöst. Kleidung steht je nach Kontext eben nicht nur für Selbstverwirklichung, sondern kann u.a. Einschüchterung dienen.
  • Maracuja 28.12.2017 19:36
    Highlight Highlight 1) Emina, falls Sie hier die Kommentare lesen, ich finde gut, dass Sie hier Stellung genommen haben, ich finde es mutig, dass Sie sich trotz Gehässigkeiten nicht davon abhalten lassen, mit ihren Kindern am hiesigen Alltagsleben (wie Schwimmen) teilzunehmen. Sie argumentieren einerseits zu Recht, dass in einer freiheitlichen Gesellschaft jeder das Recht hat, seinen Kleidungsstil frei zu wählen, anderseits gibt es aber gerade in diesem Bereich viele Gruppenzwänge (dies betrifft nicht nur Teile des Islams, sondern auch viele Jugendszenen). Auf diesen Aspekt gehen Sie leider überhaupt nicht ein.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 23:58
      Highlight Highlight Die gute Frau wird sich hüten, etwas über Gruppenzwang zu sagen, sonst käme ihre "Freiwilligkeit" das Kopftuch zu tragen in eine ziemliche Schieflage.

      Gut der Artikel geht ja nur um die subjektiven Befindlichkeiten einer Kopftuchträgerin. Soweit so gut. Nur sollten speziell bei diesem Thema auch ein paar Gedanken geäussert werden, die über den Tellerrand hinausgehen - was definitiv nicht geschehen ist.
  • Thomas Rohrer 28.12.2017 18:24
    Highlight Highlight Lasst doch die Leute in ruh!
  • oXiVanisher 28.12.2017 17:55
    Highlight Highlight Als "echter" Schweizer mit CH Wurzeln über zig Generationen zurück (sogar in meinem Wohnkanton), als Reformiert-Christlich erzogenem Mensch der in der Jugend Mitglied in der Musikgesellschaft im Dorf (ein richtiges Kaff 😂) war liegen mir die wahren Werte der Schweiz schwer am Herzen.

    Als Patriot sind mir diese enorm wichtig! Z. B. Offenheit, Demokratie und Nächstenliebe.

    Euer Hass gegen alles (aus eurer Sicht) Fremde erinnert stark an Deutschland am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich schäme mich, mit euch hetzern eine Nationalität zu teilen! Euer Verhalten ist eines Schweizers unwürdig!
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 28.12.2017 18:36
      Highlight Highlight Wie gesagt, wer bei dieser Disskusion meint, mit der Nazikeule rumwedeln zu müssen, möchte einfach andere daran hindern nachzudenken und berechtigte Kritik anzubrinngen.
      (erinnert dieses Verhalten nicht viel eher an jene Zeit?)

      Bitte lesen sie mal die Worte von El Ghazzali, in dem sie auf den Link in meinem Kommentar (eine Stelle weiter unten) klicken.

      Könnte sich ja ev. heilsam auf ihre (rigiden) Gefühle der Nächstenliebe auswirken.
    • Maracuja 28.12.2017 21:30
      Highlight Highlight @Kleiner Schurke

      Vielleicht einfach mal kurz googeln, wann die Schweiz gegründet wurde. Wohl zu spät, als dass es je Schweizer gab, die Thor anbeteten. Im übrigen ist die Schweiz ein mehrsprachiges multikulturelles Land und besteht nicht nur aus der Deutschschweiz.
    • Shlomo 28.12.2017 22:11
      Highlight Highlight Lieber kularing, wenn du nachdenken würdest, müssten wir diese Diskussion nicht führen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 28.12.2017 17:44
    Highlight Highlight Nach K. El Ghazzali begehen die linken Parteien, den historischen Fehler, die Moslems bedingungslos zu unterstutzen, um sich von den Rechten abzugrenzen:

    "Eine Frage ruft nach Klärung: Weshalb laden die SP-Frauen ausgerechnet eine Aktivistin mit islamischem Hintergrund ein, die Hijab trägt und Erdogan verharmlost?"
    K. El Ghazzali

    https://www.kacemelghazzali.com/single-post/2017/12/14/Warum-die-Linke-muslimische-Islamkritiker-lieber-ausgrenzt

    Informativer Beitrage von K. El Ghazzali
  • lily.mcbean 28.12.2017 17:24
    Highlight Highlight Weniger als 20 Frauen in der Schweiz tragen überhaupt so eine Burka...und freies Land bedeutet doch auch die Freiheit zu haben, das zu tun oder zu tragen was man will? Als freier Mensch? Alles andere ist heuchelei. Bin absolut gegen Zwangsverschleierung, was mich viel mehr ängstigt ist die rechte Hetze gegen ein par wenigen Individuen. Und alle hetzen brav mit- "die armen Frauen müssen befreit werden! Schreiben wir ihnen vor was sie tragen dürfen! Befreien wir sie indem wir ihnen neue Vorschriften aufzwingen! Wir sind ja so fortschrittlich!".
  • Bert der Geologe 28.12.2017 17:17
    Highlight Highlight Muss doch auch noch meinen Senf dazugeben. Religiöse Symbole zur Schau stellen (inkl. Chrüzli um den Hals und Fischli auf dem Auto) finde ich in einer laizistischen, aufgeklärten Gesellschaft verpönenswert. Also auch Burkini, Kopftuch und gar die Burka. Ein Verbot darüber in die Verfassung zu schreiben, wie das die Spinner vom rechten Rand wollen, würde die Verfassung lächerlich machen.
    • Saraina 28.12.2017 18:41
      Highlight Highlight Ein Kopftuch oder ein Burkini sind keine religiösen Symbole, es sind Kleidungsstücke.
    • Granini 28.12.2017 18:54
      Highlight Highlight Verpönenswert? Miera- seh ich nicht so.
      Verfassung lächerlich machen? Da hast du soo recht.
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 28.12.2017 19:32
      Highlight Highlight ..aber sie werden aus religiösen Gründen getragen.
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  • Stirling 28.12.2017 16:37
    Highlight Highlight Kopftücher wurden in die Religion eingeführt und waren per se nicht religiös. Genau so wie Heiraten und Weihnachten im Christentum. Dabei gehts nur ums Geld, aber anderes Thema.
    Kopftuch ist ein Zeichen von erzkonservativem Gedankengut bei dem das männliche Oberhaupt der Familie nicht wollte, dass sich Fremde an den Anblick ihrer Frauen und Töchter ergötzen, so wie sie es selber bei anderen tun, mehr nicht.
    Religion ist Privatsache, also bitte zwingt uns „normalos“ nicht eure Märchen in euren Büchern zu glauben oder gar zu akzeptieren.
    • Theor 28.12.2017 19:52
      Highlight Highlight Ich hoffe du lehnst Weihnachten genauso konsequent ab, denn auch das wurde ja bewiesenermassen nur aus kapitalistischen Gründen erschaffen.
    • Stirling 30.12.2017 07:22
      Highlight Highlight Ich persönlich bin kein Freund von Weihnachten, ich habe kein Verständnis dafür das man eine junge Tanne fällt um sie für ein paar Tage im Wohnzimmer welken zu lassen, ebenso habe ich kein Verständnis, dass man sein Haus beleuchten muss um ein bisschen mehr Energie zu verschwenden als sonst. Auch habe ich kein Verständnis, dass man einander Dinge schenkt, die der Beschenkte vermutlich nicht mal braucht, nur um dann das Geschenk mit der sinnfreien Weihnachtsdeko auf denn Müll zu werfen. Das ganze ist völlig aufgeblasen. Die Kirche verdient mit ihrem Gottesdienst auch sehr gut mit.
  • Röschtigraben 28.12.2017 16:30
    Highlight Highlight Ich bin gerade sehr bestürzt und geschockt von diesen Kommentaren.

    Für einmal gibt Euch eine Muslima Einblick in ihr Leben und ihre Beweggründe und dann ist es auch nicht recht.

    Das was sie erzählte passiert vielen Muslimen. Sie werden angespuckt auf subtile Weise beleidigt und diskriminiert. Auch für die Wohnungssuche, hat man fast keine Chance. Und das nicht nur weil man Kopftuch trägt. Da reicht oftmals nur schon ein ausländisch klingender Name.

    • John Carter 28.12.2017 17:33
      Highlight Highlight Anpassen - anpassen - anpassen hilft garantiert gegen alle aufgeführten Leiden! Genau so, wie die meisten es tun würden, wenn sie in fremde Länder gehen.
    • Röschtigraben 28.12.2017 20:19
      Highlight Highlight Ich daher ja nicht, dass man nicht kritisieren darf. Aber die Kommentare hier gehen zum teil gar nicht und sind eines Landes wie der Schweiz nicht würdig

      @John Carter, was tun den konvertierte Muslime? Aufgewachsen in der Schweiz sind sie ja wohl genügend integriert oder angepasst. Wenn sich nun eine konvertierte Muslima entscheidet Kopftuch zu tragen heißt das dann sie muss sich alles gefallen lassen? Diskriminierung in allen Facetten?
    • Candy Queen 28.12.2017 20:50
      Highlight Highlight @Röschtigraben: bitte nenne mir doch die Kommentare, oder wenigstens einen, die/der so gar nicht geht und des Landes nicht würdig ist.
  • Kubod 28.12.2017 16:21
    Highlight Highlight Das Kopftuch als politisch ideologisches Statement wird von der AKP propagiert, die intensive Bezüge zur Moslembruderschaft hat. Erdogan mit seinem Aufruf an Moslems, speziell Türken, sich in ihren Wohnländern nicht zu assimilieren, sondern mit einem Marsch durch die Institutionen den Weg für den Islam vorzubereiten und dabei immer die Türkei im Hinterkopf zu haben. Die Zahl der Kopftuchträgerinnen ist seit dem Machtantritt der AKP massiv gestiegen. Das Kopftuch für den Sultan. Auch das gibt es.
    • Gar Manarnar 28.12.2017 17:46
      Highlight Highlight Hmm, die SVP ist so gegen Muslime und Kopftuch, aber die eigene Jungpartei bandelt mit der AKP an. Auch hier wieder nur Scheinheiligkeit.
  • Skip Bo 28.12.2017 16:16
    Highlight Highlight Der Glaube darf nicht das Leben bestimmen. Wer was glaubt, soll das tun, aber soll ein selbstbestimmtes Leben führen. Es ist vernünftig sich in einer aufgeklärten Gesellschaft ohne diffuse Religionszelbrierung zu bewegen. Abergläubische, partiarchslische Rituale in der Öffentlichkeit gehören ins Mittelalter nicht ins 21Jh.
  • Fumia Canenero 28.12.2017 15:53
    Highlight Highlight Es hat Jahrhunderte gedauert, das Christentum in seine Schranken zu weisen und ich wäre froh, es gäbe weniger Kirchtürme mit nervendem Glockengeläut. Es ist klüger, Minarette und Vollverschleierung zu verbieten, solange sie noch rar sind. Es stört zwar, dass die Initiative für ein Vermummungsverbot von Hassern lanciert wurde, trotzdem bietet sie ein Schutz vor Unterdrückung. Jene Muslimas, die an der Verschleierung festhalten, leiden unter einem Stockholm-Syndrom und haben unsere Hilfe besonders verdient. Das Kopftuch ist eine Form offensiver Frömmelei für die ich keinerlei Verständnis habe.
  • redeye70 28.12.2017 15:49
    Highlight Highlight Ich glaube ihr, dass sie das Kopftuch freiwillig und aus freien Stücken trägt. Aber das Kopftuch symbolisiert, nicht nur für mich, eben den Islam als politische Kraft, als Ideologie die niemals mit einer liberalen Gesellschaft einhergehen wird. Warum ist denn gerade den Islamisten das Tragen eines Kopftuchs so wichtig? Eben … Ausserdem, mit langem Haar, Vollbart, Piercings und Tattoos im Gesicht hätte ich auch einige Probleme auf der Stellensuche. Hebt man sich visuell ab von der Mehrheit bringt das auch Nachteile.
  • mogad 28.12.2017 15:31
    Highlight Highlight Sie sagt, sie trage das Kopftuch aus religiösen Gründen. Mehr Gründe für das Kopftuch gibt sie nicht an. Andere Frauen in ihrer Familie tragen wie die meisten Muslimas das Kopftuch nicht. Sind die etwa weniger religiös? Finden die weniger Halt und Trost bei Gott als die Kopftuchträgerin? Kommt frau mit Kopftuch näher zu Gott als ohne? Nonnen tragen auch Kopftuch, stimmt. Nur kommt man bei denen nicht auf die Idee, sie könnten mit den Zielen des IS oder der Scharia sympathisieren.
    • dä dingsbums 28.12.2017 16:18
      Highlight Highlight Versehe ich das richtig?

      Weil Du beim Anblick eines Kopftuchs an Terroristen und IS denken musst, soll sich die Frau anders kleiden.

      Ja?
    • Stirling 28.12.2017 16:19
      Highlight Highlight Nonnen suchen keine Stelle in einem Lebensmittelmarkt zum Regale einräumen, sie sind von Beruf aus Nonnen.
      Ich glaube das niemand eine Nonne mit Kopftuch einstellt, bei Kundenkontakt.
    • mogad 28.12.2017 16:55
      Highlight Highlight @dä dingsbums. Ich bin für ein Burkaverbot und gegen die Verschleierung (Kopftuch gehört dazu) von Muslimas in der Schweiz. Weil ich darin ein Symbol des radikalen Scharia-Islamismus sehe und ein Symbol für die Unterdrückung der Frau. In einem Verbot säh ich ein starkes Signal dagegen. Ich stehe für diese Ueberzeugung ein, obwohl es weh tut, hier als Rassistin, Hetzterin und Hasserin bezeichnet zu werden.
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  • Gar Manarnar 28.12.2017 15:30
    Highlight Highlight Wie hier in den Kommentare einerseits von "Islam ist nicht mit dem Schweizer Wertesystem kompatibel" geredet wird aber andererseits gleichzeitig für gewisse Bevölkerungsgruppen gewisse grundrechtliche Werte wie Gleichbehandlung, keine Diskriminierung, etc. nicht gelten sollen wäre fast lustig, wenn's nicht so verdammt heuchlerisch wäre.
    • mogad 28.12.2017 16:56
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um den Islam als Weltreligion, sondern um den radikalen, politischen Islam.
    • You will not be able to use your remote control. 29.12.2017 14:23
      Highlight Highlight Die ist schon sehr politisch, wenn sie mit ihren Kindern ins Hallenbad geht und erst radikal..

      Meine Mutter war Schwimmlehrerin.
  • X3Lucivar3X 28.12.2017 15:27
    Highlight Highlight Ich persönlich empfinde den Verzicht auf Burka und Kopftücher als ein beruhigendes Lippenbekenntnis zugunsten westlicher Werte und gegen den fundamentalistischen Islam. Das ist natürlich keine Rechtfertigung für Verbote oder Diskriminierung, aber eine vielleicht verständliche emotionale Gegenreaktion auf die für viele westliche Personen völlig unverständliche erneute Ausbreitung des fundamentalistischen Islams in der Welt. Das Gefühl is also eher dem Zeitgeist verschuldet, denn ohne diesen Umstand wäre mir das völlig egal.
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 28.12.2017 15:10
    Highlight Highlight Danke Alice, für deine klaren Worte:

    "Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts." - Alice Schwarzer
    • bokl 28.12.2017 16:45
      Highlight Highlight Ohne Worte...
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    • Mutzli 28.12.2017 17:26
      Highlight Highlight Ich hätte jetzt gesagt, dass die Faschisten die Faschisten des 21 Jahrhunderts sind...

      Doch doch, da haben Sie aber tief in die Expertisenkiste gegriffen, wenn sie mit der sex- und islamophoben möchtegernfeministin Schwarzer aufwarten können.
  • rundumeli 28.12.2017 15:07
    Highlight Highlight https://tubestatic.orf.at/static/images/site/tube/20160834/islam_bekleidung_a_o.5508985.png

    hidschab und tschador kann man diskutieren ... erlaubt zumindest augenkontakt ... aber die burka hat in einem freien land nix verloren.
    • Saraina 28.12.2017 22:54
      Highlight Highlight Der Hidschab ist ein Kopftuch, das den Hals bedeckt aber das Gesicht freilässt.
  • CaptainDsome17 28.12.2017 15:01
    Highlight Highlight Mit dem kopftuch gibt sie sich als anhängerin einer ideologie zu erkennen. Eine Ideologie, die ich ablehne und die (Mit)Ursache für viele Missstände in der muslimischen Welt ist. Das dies Kritik und Ablehnung zur Folge hat wundert mich nicht.
    • Shlomo 28.12.2017 15:45
      Highlight Highlight Lehnst du dann auch die Kippa ab?
    • Lichtblau 28.12.2017 20:08
      Highlight Highlight Eine Kippa hindert (offensichtlich) niemand daran, sein Leben selbst zu finanzieren. Nur schon beim Kopftuch (geschweige denn Burka und Niqab) sieht es oft anders aus.
  • amRhein 28.12.2017 14:49
    Highlight Highlight T2/3
    Meiner Meinung nach ist der Glaube eine ganz persönliche, ja gar intime Angelegenheit: mit anderen Worten Privatsache. So wie die sexuelle Ausrichtung und Vorlieben Privatsache sind und niemanden etwas angehen. Abgesehen von Ordensleuten finde ich es aufdringlich, wenn man andere mit seiner sexuellen oder religiösen Vorstellung ständig konfrontiert. Deshalb stösst mich religiöse Kleidung bei Privatleuten ab. Auf den ständigen Missionierungsdrang religiöser Menschen jeglicher Couleur kann ich gut verzichten.
    • mogad 28.12.2017 17:01
      Highlight Highlight Der politische Islam ist nicht Privatangelegenheit. Das Ziel ist der Gottesstaat.
      IS heisst ja auch: islamischer Staat.
  • dä dingsbums 28.12.2017 14:44
    Highlight Highlight Meine Grossmutter und meine Grosstante waren beide Erzkatholisch und haben auch immer ein Kopftuch getragen. Nicht nur ab und zu, sondern immer, auch zu Hause.

    Ich verstehe nicht, wieso das Kopftuch einer Muslimin ein so grosses Problem für unsere Gesellschaft sein soll.

  • amRhein 28.12.2017 14:42
    Highlight Highlight T2/3
    «Ich will halt nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen» Aber genau das machst du. Das religiöse Kopftuch (plus) oder der Hijab sind ähnlich unauffällig wie eine Mönchskutte oder das Habit der Nonnen. Da muss man sich nicht wundern, wenn man vordergründig darauf reduziert wird. Kleider machen Leute. Wenn es dir also nicht so wichtig wäre, dann würdest du dich anders kleiden. Ansonsten stellst du offensichtlich deinen Glauben in den Vordergrund. Dein «Ich will als Frau wahrgenommen werden. Nicht als Muslima mit Kopftuch.» ist wenig glaubwürdig.
    • mogad 28.12.2017 17:03
      Highlight Highlight Im Vorfeld der Abstimmung über das Verhüllungsverbot zeigt man jetzt die Samtpfötchen. Ich bin da sehr misstrauisch.
    • Mutzli 28.12.2017 17:30
      Highlight Highlight Selbst wenn sie auf ihren Glauben reduziert wird, immer noch ziemlich lächerlich ist nur aufgrund eines Kleidungsstückes, rechtfertigt das in keiner Weise allfällige Diskriminierung. Würden Sie so auch bei einem Sikh, oder bei einer Tichel/Kippa so argumentieren?

      "Selber schuld wenn du aufgrund deiner Religion diskrimiert wirst, du hast dich halt nicht gut genug versteckt".
    • amRhein 28.12.2017 20:01
      Highlight Highlight @Mutzli: Grundsätzlich empfinde ich das so bei allen solchermassen persönl./intimen Darstellungen. Wobei es schon feine Unterschiede gibt, die ich meine festzustellen. Mit Parallelgesellschaften kann ich mich gar nicht anfreunden. Genauso wenig mit all jenen, die missionierend unterwegs sind. ZB entstand im nahen Vorarlberg durch fehlende Integrationsbemühungen seitens Österr. eine türk. Parallelgesellschaft. Warum sich gleichzeitig die italien. Einwanderer auf der Schweizer Seite mMn viel erfolgreicher integrierten, kann ich nicht sagen. Die Unterschiede sind frappant.
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  • amRhein 28.12.2017 14:40
    Highlight Highlight T1/3
    «Sein Anständigsein» kann man eben nicht nur für sich selbst definieren. Die Kultur, in der man lebt und sich bewegt, bestimmt das zu einem gehörigen Teil mit. Anderenfalls würde eine überwiegende Mehrheit nicht Anstoss nehmen am Nacktwanderern. Oder an sonstiger unpassender Kleidung. Oder am Niqab oder der Burka. Das heisst aber noch lange nicht, dass man das gesetzlich regeln soll. Ich würd mir wünschen, Nacktwanderer & Co würden von sich aus darauf verzichten.
  • mogad 28.12.2017 14:39
    Highlight Highlight Schauen wir doch mal, wie das Christentum durch den radikalen Islam verfolgt wird. Da werden am Karfreitag volle Kirchen in die Luft gesprengt und das nicht nur in Aegypten usw.. Wer in islamischen Gottesstaaten zum Christentum konvertiert, wird gesteinigt! Soviel zum Thema Religionsfreiheit, Tolerenz und Menchenrechte. Das ist genau das, was die radikalen Moslem hier im Westen einfordern. Wobei sie genau diese Dinge verachten, es geht ihnen nur darum, sich ungehindert ausbreiten zu können, unter Berufung auf unsere eigenen Werte. Was für eine Verhöhnung!
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 15:00
      Highlight Highlight Aufgepasst, Wölfli, das mag für einige stimmen. Der grosse Teil aber ist sich dessen nicht bewusst. Sieht man ja an den Aussagen dieser Frau.
    • River Song 28.12.2017 15:11
      Highlight Highlight In dem Artikel geht es aber doch um eine normale Muslima. Nicht um eine radikale Islamistin.
    • GeorgOrwell 1984 28.12.2017 15:22
      Highlight Highlight Wölfli, Ihnen ist schon bewusst, dass es in allen Islamischen Staaten Kirchen und Christen gibt oder?

      Und dass die auch friedlich Ihrer Religion nachgehen können ist Ihnen auch bewusst?

      Sucht den Fehler nicht immer bei den Anderen, mal in den Spiegel schauen und nachdenken hilft ab und zu.

      MFG
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  • isky 28.12.2017 14:31
    Highlight Highlight Leider sind Debatten zu Ausländerthemen in der Schweiz überflüssig. Überflüssig, weil keiner mehr bereit ist von seiner Meinung abzuweichen oder sich überzeugen/aufklären zu lassen. Verhärtete Fronten führen zu Hass und Hass führt nie zu guten Dingen.
    Dass ein Artikel zum Thema Religionsfreiheit, der auf einem doch eher linken Medium wie Watson zu solchen Kommentaren führt, macht mir mehr Angst als jede Burka es je könnte.
    • mogad 28.12.2017 15:12
      Highlight Highlight Der Hass richtet sich gegen eine gefährliche Entwicklung, nicht gegen Menschen!
    • redeye70 28.12.2017 15:58
      Highlight Highlight Da war doch dieses Schulmädchen in St. Gallen. Ging bis vor Bundesgericht um in der Schule ein Kopftuch tragen zu können. Zuerst dachte ich, mutiges Mädchen doch dann las ich über den Rest der Familie und die Geldgeber im Hintergrund. Alles Salafisten, aufgrund ihrer Religion nicht arbeitsfähig und zu hundert Prozent Sozialfälle. Sie wurden vom IZRS unterstützt, das Geld kam aus dem Ausland. Solche Menschen generieren mit ihrem Nachwuchs noch mehr Probleme. Das macht mir Angst, wenn man solche dogmatische Ideologien machen lässt.
  • mogad 28.12.2017 14:27
    Highlight Highlight Ein radikal-muslimischer Vater will seine Töchter nicht in den Schwimmunterricht lassen, weil es dort Buben gibt oder andere männliche Personen. Er geht dafür durch alle Gerichtsinstanzen. Dabei pocht er auf Menschenrechte und Religionsfreiheit. Und wir pcohen auf die Vertragsfreiheit. Kein Arbeitgeber muss eine Person einstellen, an der ihn etwas stört, sei es die Nase, die Kleider, die Zahnstellung oder das Kopftuch.
    • bokl 28.12.2017 15:10
      Highlight Highlight "... sei es die Nase, die Kleider, die Zahnstellung oder das Kopftuch..."

      Gemäss geltenden Gesetzen sind das alles keine Gründe einen Job zu verweigern. Einziges Kriterium ist die fachliche Qualifikation. Und das ist auch gut so.
    • mogad 28.12.2017 16:29
      Highlight Highlight @bokl. Den Grund gibt ja auch niemand offen an, Sie Schlaumeier. Oder haben Sie jemals in einem Absagebrief gelesen. "Leider können wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen. Ihre Nase ist krumm."
    • Mutzli 28.12.2017 17:34
      Highlight Highlight Bei uns durften die Töchter der Freikirchler nicht in den Schwimmunterricht (ja, die Jungs duften, nur so punkto Gleichberechtigung), was gang und gäbe war, seit zig Jahren. Ich warte jedoch immer noch darauf, das da die Medien sturmlaufen und vor dem Untergang "unserer Werte" warnen. Ganz zu Schweigen von dieser gefährlichen Einstiegsideologie, dem Mainstreamchristentum...*Sarkasmus off*

      Ernst jetzt, Spinner gibts leider immer und überall. In jeder Gruppe. Weshalb Sie jetzt mit so einem Beispiel kommen, welches gar nix mit dem Thema zu tun hat, weiss ich auch nicht.
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  • ThePower 28.12.2017 14:24
    Highlight Highlight Ui, ui, ui, in den Kommentaren "blickelt" und "zwanzigminütelets" ja hier gewaltig😳Selten so viele Herzen für so dümmliche Beiträge gesehen wie hier.
    • Stachanowist 28.12.2017 15:17
      Highlight Highlight Sie beschweren sich also über die Dümmlichkeit anderer Kommentare - und um dies zu untermauern, sondern Sie selbst einen komplett argumentfreien Beitrag ab?
      User Image
    • Asmodeus 28.12.2017 15:49
      Highlight Highlight Die Rassisten schäumen halt schon wenn sie das Wort Burka nur riechen. Oder Islam. Oder Ausländer.

      Armselige Gestalten und leider viel zuviel davon.
    • ThePower 28.12.2017 16:07
      Highlight Highlight Argumente bringen bei diesen Menschen wenig, daher schone ich Zeit und Nerven. Trotzdem musste es raus, nachdem ich gesehen habe dass der Zipfelmützen-Kommentar über 200 Likes erhalten hat.
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  • Stratford-upon-Avon 28.12.2017 14:22
    Highlight Highlight 1. Eine Frau mit Kopftuch fällt immer mehr auf, als wenn sie keines trüge.
    2. Im Iran z.B. tragen immer weniger Frauen volle Kopftücher.
    • Saraina 28.12.2017 18:57
      Highlight Highlight Die Iranerinnen, die kein "volles" Kopftuch tragen, würden vielleicht lieber gar keines tragen. Aber leider macht der Staat dort den Frauen Bekleidungsvorschriften - was etliche Mitbürger hier auch gerne einführen wollen. Was jemand auf dem Kopf hat sollte unerheblich sein. Was sie oder er drin hat ist das Wesentliche.
  • Gummibär 28.12.2017 14:17
    Highlight Highlight Die multikulturelle und multireligiöse Umgebung, in der Emina aufgewachsen ist, hat dazu geführt, dass sie heute lieber in der Schweiz lebt, obwohl sie sich jetzt hier über mangelnde Toleranz beklagt.
    Mich stört das Kopftuch nicht, aber das Anspruchsverhalten der guten Frau. "Ich will anders sein aber nicht anders behandelt werden."
    "Seien wir ehrlich: Eigentlich geht es hier doch um den Islam und dass dieser in der Schweiz nicht willkommen ist." Richtig. Was in Ländern mit einer muslimischen Mehrheit abgeht wissen wir. Mag jeder glauben was er will, zuhause .
    • PaLve! 28.12.2017 15:55
      Highlight Highlight Weisst du, was mit der multikulutrellen Umgebung passiert ist, in der sie aufgewachsen ist?
    • Saraina 28.12.2017 18:59
      Highlight Highlight Gummibär, schon mal vom Bosnienkrieg gehört? Konzentrationslager und Völkermord? Massenvergewaltigungen? Gerade eben wurden wieder zwei Täter verurteilt.
    • PaLve! 29.12.2017 20:56
      Highlight Highlight Was denken sich die Blitzer von mir und Saraina?? Wollt Ihr die von Saraina beschriebenen Dinge verleugnen?
  • der_senf_istda 28.12.2017 14:15
    Highlight Highlight Liebe Emina
    Kopftuch ist ok, Vermummung nicht ok. Burka zählt als Vermummung, deshalb sollte es m.E. nicht erlaubt sein. Schläge, Gewalt und Ausgrenzung sind immer zu verurteilen, egal durch wen und weshalb. Ich denke so denken die meisten Schweizer.
    Was mich stört an der muslimischen Community in CH ist die fehlende Abgrenzung zu den Radikalen. Ich wünschte mir einen ähnlich engagierten Text gegen die Familienoberhäupter, die die Integration ihrer Töchter in die Schweizer Gesellschaft verhindern. Jede Gemeinde kennt diese Familien, nichts passiert. Die anderen Muslime schauen einfach weg...

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  • laola 28.12.2017 14:07
    Highlight Highlight Ich finde wer sich dafür entscheidet in einem Christlichen Land mit einem Kopftuch rum zu laufe, der soll auch mit den Konsequenzen leben. Da kann man noch so davon reden dass man miteinander klar kommt etc. es wird immer Diskriminierung geben und die kommt sehr oft auch von der muslimischen seide aus. Es sind nicht immer die bösen Schweizer oder die bösen Christen. Ich warte nur auf einen Hashtag wie "metoo" zu diesem Thema
    • Lichtblau 28.12.2017 20:27
      Highlight Highlight Wenn die Konsequenzen darin bestehen, mit Kopftuch keinen Job zu bekommen, müssen auch wir Nicht-Muslime damit leben - indem wir die Kopftuchträgerinnen alimentieren. Ganz davon zu schweigen, dass wir ein für viele junge Frauen recht freudloses Leben unterstützen.
  • mogad 28.12.2017 14:07
    Highlight Highlight Wenn man alle Muslimas an Kopftuch, Burka usw. erkennen müsste, wäre der Islam eine unbedeutende Randreligion, deren Name niemand kennt. Der Islam ist aber eine der vier Weltreligionen und die allermeisten Muslimas sind zum Glück noch unverschleiert. Wenn wir aber zulassen, dass der radikale, politische Islam sich weiter ausbreitet, wird sich das ändern. Sie sagt, gerade mal 20 Muslimas in der CH würden eine Burka tragen. Wenn sie das so genau weiss, verkehrt sie wohl genau in diesen radikalen Kreisen, in denen die Frauen unter dem Joch des Mannes steht!
    • Mutzli 28.12.2017 17:41
      Highlight Highlight ...Sie haben aber schon mal von Schätzen und Daumen mal Pi gehört? Ganz zu schweigen von poetischer Lizenz. Wenn ich jetzt sagen würde, das es wohl gerade mal 15 Leute in der Schweiz gibt, die sich von Emmentaler sexuell angezogen fühlen, hätte ich mich dann in Ihren Augen auch gleich geoutet oder was? Mit Verlaub, Ihre Unterstellung ist pure Hysterie.
  • Asmodeus 28.12.2017 14:05
    Highlight Highlight Die Masse an offenen Rassisten in den Kommentaren ist zum Kotzen.
    • Dinolino 28.12.2017 14:59
      Highlight Highlight Asmo, dann schau lieber nicht das heurige Arosahumorfestival....dort wird auch hemmungslos über rassistisches gelacht.
    • Gummibär 28.12.2017 15:22
      Highlight Highlight Ethnische Abkunft ist eines und durch Zugehörige nicht beeinflussbar. Umgangsformen und Verhaltensweisen liegen in der freien Entscheidung jedes/jeder Einzelnen.
      Dass ich Mitteleuropäer bin und meine Ehefrau Parsin aus Indien kann uns nicht vorgeworfen werden.
      Wenn ich aber in Riyadh in der Oeffentlichkeit ein Schinkenbrot esse, ist das eine Provokation und die Saudis, denen dies sauer aufstösst sind nicht Rassisten.
    • mogad 28.12.2017 15:53
      Highlight Highlight Damit wir rassistisch sein könnten, müssten wir wissen, welcher Rasse denn die Dame überhaupt angehört. Danach hat niemand gefragt. Frau Illi wird ja mit Kritik nicht verschont weil sie eine "weisse" Schweizerin ist. Nach Ihrer Logik müssten demnach das Kopftuch oder die Burka usw. eine eigene Rasse sein.
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  • marcog 28.12.2017 14:04
    Highlight Highlight Fremdes Essen ist merkwürdig, eine andere Hautfarbe ist merkwürdig und ein Kopftuch ist merkwürdig. Menschen sind gewohnheitstiere und werden sich nicht unnötig anpassen. Es ist einfacher, eine Person ohne Kopftuch anzustellen.
  • pedrinho 28.12.2017 13:58
    Highlight Highlight so lange jemand gut sichtbar mit einem kreuz am hals oder fischli am revers "herumgeistern" , solange die "zeugen" mich am samstag um acht aus dem bett klingeln, solange "seelenfaenger" auf oeffentlichem grund zugelassen, solange der dorfpfaffe politik machen und solange mich mich die "regierenden" mit einer kirchensteuer begluecken, sollen die damen doch mit ihren kopftuechern, andere mit ihren kippa rumrennen, sich aber nicht beschwehren, wenn sie wegen ihrer zur schau getragenen einfallt schief angesehen werden.
    • locogoa 28.12.2017 14:36
      Highlight Highlight Also wenn’s dir um die Kirchensteuer geht dann tritt aus der Kirche aus... 😉
    • PaLve! 28.12.2017 15:59
      Highlight Highlight Ist jemand mit Kopftuch für dich so faszinierend, dass du solche jeweils anstarrst?
    • pedrinho 29.12.2017 12:49
      Highlight Highlight @locogoa - mach das mal als firma ;)

      @palve - mit >187cm sehe ich darueber hinweg
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  • Shlomo 28.12.2017 13:48
    Highlight Highlight Meine Güte, was ist hier in der Kommentarspalte passiert. Wo kommt dieser Hass nur her? Was hat euch eine Frau mit Kopftuch angetan?
    • Herbert Anneler 28.12.2017 14:16
      Highlight Highlight @ Shlomo: Sehe es wie du! Ich halte diese Diskussion für ein Zeichen fortschreitender Wohlstandsverwahrlosung: Wer wegen einem Kleidungsstück überbeisst, sieht wohl keine grösseren Probleme mehr in der Welt... Man könnte fast neidisch weefen ;-)
    • Shlomo 28.12.2017 14:37
      Highlight Highlight Liebe Blitzer, anstelle zu blitzen schreibt doch weshalb euch eine Frau mit Kopftuch euch Angst bereitet. Ich bin wirklich intressiert daran, nur dann kann ich eure Beweggründe verstehen.
    • aglio e olio 28.12.2017 14:44
      Highlight Highlight Was sie tat? Sie versuchte die teils überzogenen Forderungen bezüglich Integration erfüllen.
      Wie sich zeigt geht es darum aber nicht. Manche wollen "solche Leute" einfach nicht hier haben, und zeigen hier ihr wahres Gesicht.
      Vermutlich in einer Weise, wie sie es sich in der Öffentlichkeit (nicht Blase) nie trauen würden.
      Das entlädt sich dann z.B. hier.
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  • Der Tom 28.12.2017 13:48
    Highlight Highlight Wegen weniger als 20 Frauen muss man es meiner Meinung nach nicht erlauben, dass man sich vermummt in der Öffentlichkeit bewegen darf.
    • Saraina 28.12.2017 19:06
      Highlight Highlight Sicher. Aber muss man deswegen die Verfassung ändern, und ein Burkaverbot dort hineinschreiben? Die Frau hat Recht, Vermummungsverbote gibt es, und Nötigung ist auch bereits strafbar.
  • Karl Müller 28.12.2017 13:47
    Highlight Highlight "Wer hat die Normen zu setzen und deswegen über andere urteilen? Mein Anständigsein definiere ich für mich, wie es jeder Mensch tun dürfen soll. "

    Ja, genau. Und ich bin 100% sicher, dass sie als Religionslehrerin ihren Schülerinnen auch sagt, dass sie selber definieren sollen, was sie unter anständig gekleidet verstehen. Ganz bestimmt.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 14:26
      Highlight Highlight "Ihr dürft anziehen, was ihr wollt, wenn ihr aber richtig glaubt, dann wäre ein Kopftuch schon gut."

      So in der Art stelle ich mir das vor.
    • Visitor 28.12.2017 15:26
      Highlight Highlight Falls Ihr Kommentar ironisch gemeint ist:
      Es ist tatsächlich so, dass nach islamischer Lehre jeder einzelne selber verantwortlich ist für was er/sie tut oder nicht tut vor Gott.
      Ich denke auch z.B. ein/e Katholik/in kann zur Kenntnis nehmen was z.B. der Papst sagt über Glaubensinhalte. Wie sie dann ihr eigenes religiöses Leben gestalten, ist jedes Gläubigen eigene Sache.
    • mogad 28.12.2017 16:01
      Highlight Highlight Ich respektiere Ihre edle Auffassung. Möchte auch denken wie Sie. Nur kann ich das leider in Bezug auf den radikalen Islam nicht. Ich sehe ihn als eine grosse Bedrohung. Ich würde auch gerne glauben, dass die Muslimas das Kopftuch, die Burka usw. freiwillig tragen, als Ausdruck ihres freien religiösen Willens. Aber ich glaube ihren Aussagen nicht. Ich vermute, man erwartet von ihnen, dass sie sich so äussern, sogar, dass sie von ihrer Familie gezwungen werden, sich zu verschleiern. Denn mit der Verschleierung geht ein unfreies Leben einher.
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  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 28.12.2017 13:42
    Highlight Highlight Zitat: "Meinen christlichen Freunden gegenüber bin ich sehr offen."
    Aha. Den Atheisten gegenüber aber nicht. Das Recht auf Religionsfreiheit heisst auch, das Recht, frei von Religion zu sein.

    So, das ist meine Meinung, und jetzt dürft ihr blitzen.
    • PaLve! 28.12.2017 16:07
      Highlight Highlight Wie kommst du auf die Atheisten? Wo im Text heisst es etwas von ihnen?
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 28.12.2017 16:35
      Highlight Highlight @PaLve: Eben! Siehst du!
      Atheisten werden in der muslimischen Welt als etwas viel Schlimmeres als Christen angesehen, und im besten Fall ignoriert.
    • PaLve! 28.12.2017 18:41
      Highlight Highlight @AfterEightUmViertelVorAchtEsser
      Das die Zustände in vielen arabischen Ländern sch****e sind, verschweigen hier wohl nur minderintelligente. Allerdings sprechen wir hier ja von hier lebendenMuslimen und von denen bin ich noch nie als dummer Ungläubiger bezeichnet worden. Hingegen bin ich mal in DE wegen meiner Kreuzkette im Bad von nen paar bärtigen Typen blöd angeschaut worden. Ich glaube, deine Aussage trifft nicht auf die Schweiz zu.
  • Helona 28.12.2017 13:40
    Highlight Highlight "Ich will nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen...." Was sonst sollen denn das Kopftuch plus die dazu passenden Kleider ausdrücken, als dass Sie Ihre Religion in aller Öffentlichkeit demonstrieren möchten. Dass das nicht immer gut ankommt, nehmen Sie damit in Kauf.
  • Purscht 28.12.2017 13:27
    Highlight Highlight "Ich arbeite als Religionslehrerin in einer Moschee."
    Da in fast allen Moscheen eine sehr einseitige Sicht des Islam gelehrt wird, überrascht ihre Meinung wenig. Da die meisten Moscheen von Religionsverbänden aus Saudi Arabien, der Türkei oder Bosnien finanziert werden, wäre die Meinung von weniger "indoktrinierten" Frauen interessanter.
    Allerdings wird es schwierig sein, solche Frauen aufzutreiben
    • 00Quack 28.12.2017 14:32
      Highlight Highlight Im Buch "Gehört der Islam zur Schweiz?" von Jasmin El Sonbati erhalten Sie einen tiefgründigen Einblick in das Leben einer liberalen Muslima in der Schweiz.
      Es gibt ihn sehr wohl, den liberalen Islam und er wird auch aktiv gelebt.
    • Pius C. Bünzli 28.12.2017 16:00
      Highlight Highlight Anscheinend waren Sie schon in den meisten Moscheen in der Schweiz oder wieso wissen sie so genau was für eine Art von Islam sie propagieren?
    • Purscht 28.12.2017 16:50
      Highlight Highlight Aus diversen Artikeln. Auch die liberalen und säkularen Muslime führen das regelmässig als Kritikpunkt auf.

      (Vielen Dank @ 00Quack für den Buchtip)
  • vingt-cinq zero deux 28.12.2017 13:27
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Beitrag, hier wurde alles gesagt was es zu sagen gibt.

    Jeder (hier unzählige davon) Ignorant sollte sich die Argumente von Emina gut durchlesen, vielleicht hilft es wieder ein wenig Sauerstoff an euer Hirn zu lassen den den blinden Hass vertreibt
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 14:23
      Highlight Highlight Diese "Argumente" sind zum Teil keine und bereits dermassen alt, dass es schon langweilt.
      Ein anderer Teil sind Scheinargumente und der grosse Rest ist einfach ihre Befindlichkeit.
    • wipix 28.12.2017 14:37
      Highlight Highlight Ich habe genug Sauerstoff im Hirn und dulde gar keine religiösen Kleider in meinem Geschäft. Auch Rastas oder Kopftätowierte würde ich ablehnen. Ebenso übereifrige mit „Strick um den Hals“. Seine privaten Angelegenheiten, zu denen solche Markierungen gehören, haben meines erachtens in der CH bei vielen Jobs mit Kundenkontakt nichts verloren.
      Wer es anders sieht, kann sich woanders bewerben.
    • Saraina 28.12.2017 19:10
      Highlight Highlight Es geht doch in dieser Artikelserie genau um das, die Befindlichkeit derer, die porträtiert werden. Offensichtlich ist diese unakzeptabel für den Rabbi.
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 28.12.2017 13:26
    Highlight Highlight Wir müssen uns nicht s vormachen. Dieser einfühlsame und rührselig geschriebene Artikel täuscht nicht über dass hinweg, um was es eigentlich geht.

    Die Moslems sind nun wirklich die einzigen Religiösen, die ständig am Jammern und am sich beklagen sind.
    Um Goodwill für ihre Religion zu schaffen, könnten sie vielleicht mal eine Massendemo gegen den Islamistischen Terror organisieren.

    Damit kämen sie hierzulande besser an, als mit diesen ewigen Schuldzuweisungen.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 14:19
      Highlight Highlight Nur, zu so einer Massendemo käme keiner.
    • Labtools 28.12.2017 14:44
      Highlight Highlight Klar hört man nur von Muslimen, die sich beschweren. Das ist ja auch kein Wunder, wenn die ganzen Abstimmungen gegen Traditionen von Muslimen sind. Warum sollten sich Hindus, Juden und andere Religionen deswegen aufregen?
    • PaLve! 28.12.2017 16:11
      Highlight Highlight Die Muslime sind die einzigen die rummjammern, kann schon sein, aber wo werden den in der Schweiz Christen, Juden oder Hindus beeinträchtigt? Gibt es ein Synagogenverbot? Wird über ein Turbanverbot diskutiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • cassio77 28.12.2017 13:17
    Highlight Highlight "Eine Freundin von mir, die auch ein Kopftuch trägt, wurde kürzlich im Zug tätlich angegriffen. Das Schlimme daran ist, dass ihr niemand geholfen hat." Das hat nichts mit Kopftuch oder Religion zu tun, das passiert jedem und jeder andern auch, der/die in der Öffentlichkeit angegriffen wird.
    • redeye70 28.12.2017 16:06
      Highlight Highlight Ein Kollege von mir kleidet sich, sagen wir mal etwas unkonventionell, er wird ständig angefeindet und auch bedroht. Obschon er arbeitet und Steuern zählt. Muslime kommen mir immer etwas überempfindlich daher und neigen dazu alles in die goldene Waagschale zu werfen. Minderwertigkeitskomplexe?
    • mogad 28.12.2017 16:09
      Highlight Highlight Wer weiss, vielleicht trägt sie das Kopftuch nur, um dann alles darauf schieben zu können, jede Niederlage im Leben, jede Kritik, jeder falsch adressierte Brief, einfach Alles. Ob mit oder ohne Kopftuch, ob Schwarz oder Weiss, Frau oder Mann und Kind - wir alle erleben Niederlagen, werden enttäuscht, im Stich gelassen, verächtlich behandelt und verlassen. Und für tätliche Angriffe und die Gleichgültigkeit der Gaffer braucht es kein Kopftuch als Voraussetzung.
    • Das-Malo 28.12.2017 16:26
      Highlight Highlight Jedem? Bist du Pessimist oder weisst du alles?
  • Tan Long 28.12.2017 13:13
    Highlight Highlight Immer wenn ich Moslems vor mir habe sage ich ich sei Jude. Huiuiui. Die Reaktionen solltet ihr mal erleben. Gar nicht schön. Ist im Fall ernst!!
    • Labtools 28.12.2017 14:51
      Highlight Highlight Warum reibst du es jedem Moslem unter die Nase. Du provozierst es ja regelrecht.
    • mogad 28.12.2017 16:11
      Highlight Highlight Von Herrn Blanco hören wir doch: wer vor dem Tod nicht zum Islam konvertiert kommt in die Hölle. Da kann ich nur hoffen, dass Gott gnädiger ist als Herr Blanco.
    • PaLve! 28.12.2017 16:13
      Highlight Highlight Hoffentlich musst du mal die Konsequenzen für solche primitiven Provokationen tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 28.12.2017 13:10
    Highlight Highlight Ich finde schon, dass sie ein Kopftuch tragen darf. Ich akzeptiere auch Punks und andere auffällige Kleidungsstile. Aber man kann niemand zwingen, mit so gekleideten Menschen ein näheres Verhältnis eingehen zu müssen. Die Gesellschaft ist halt wie sie ist.
  • memento 28.12.2017 13:06
    Highlight Highlight Wäre noch interessant in welcher Moschee sie tätig ist.
  • noormen_vangoni 28.12.2017 12:58
    Highlight Highlight Starker Beitrag! An alle Nörgler: Es kann nicht sein das wir Menschen über ihre Kleidung vorverurteilen! Es darf nicht sein das einem Menschen nicht geholfen wird weil er keine passende Kleidung trägt. Auch wenn das in anderen Ländern der Fall ist, hier in der Schweiz darf es so was nicht geben! Integration hat nichts aber auch gar nichts mit Kleidung zu tun.
    • demokrit 28.12.2017 13:04
      Highlight Highlight Ich kann im Text keinen Beweis zu diesem persönlichen Gefühl ausmachen.
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 28.12.2017 13:30
      Highlight Highlight Ich denke, wenn mit der Kleidung eine Demokratie feindliche und diskriminierende Aussage verbunden ist, hat eben Kleidung sehr wohl etwas mit Integration zu tun.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 13:31
      Highlight Highlight Wer wird nicht nach den Kleidern "vorverurteilt"?
      Warum sollten ausgerechnet Muslimas ein Recht haben, das allen anderen verwehrt ist?

      Mal ganz abgesehen davon, dass ein Recht, nicht nach seinen Kleidern vorverurteilt zu werden, kaum durchzusetzen wäre.
  • Platon 28.12.2017 12:55
    Highlight Highlight Wow shiit! Wenn man die Kommentare hier liest, könnte man meinen mit unseren Werten gehts den Bach runter. Well done IS, wir sind gerade dabei zu einer illiberalen Demokratie zu verkommen, ohne je einen Terroranschlag erlebt zu haben oder sonst grössere Integrationsprobleme zu erleben.
    • JonSerious 28.12.2017 13:57
      Highlight Highlight die Kommentare sind das eine.. aber dass diese so viele Likes erhalten macht mor Sorge!
    • mogad 28.12.2017 14:32
      Highlight Highlight "Well done IS" können Sie dann in ca. 30 Jahren sagen, nachdem wir den radikalen Islam so lange gewähren liessen, bis alle zum sunnitischen Islam konvertiert sind und alle Frauen eigesperrt sind - in Vollverschleierung und im Gefängnis der totalen Kontrolle durch den Mann und die Religionspolizeit.
  • Stachanowist 28.12.2017 12:51
    Highlight Highlight "Ich bin sehr gut ausgebildet, habe in der Schweiz an der Universität Islamwissenschaft studiert. Und doch erhielt ich auf die simpelsten Jobangebote Absagen."

    Geht mir als Abgänger der theologischen Fakultät und ausgewiesener Spezialist für Genderrollen im Markusevangelium ähnlich. Immer, wenn ich meine "Jesus Loves You"-Pullis bei Bewerbungsgesprächen trage, bekomme ich aus irgendwelchen Gründen nur Absagen. #diskriminierung #christophobie
    • demokrit 28.12.2017 13:08
      Highlight Highlight Wear this:
      User Image
    • Luca Brasi 28.12.2017 13:19
      Highlight Highlight Keine Sorge 😉...Markus 9,23:
      Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du könntest Glauben! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.
  • aglio e olio 28.12.2017 12:51
    Highlight Highlight "Sie sagen mir, ich müsse mich anpassen. Ein lächerlicher Vorwurf! Denn ich mache alles, was sie von mir verlangen."

    Aber es wird den intoleranten Hetzern nie genügen. Diese werden stetig weiterzündeln, in geistiger Verbundenheit mit denen, die zu bekämpfen sie vorgeben.

    • mogad 28.12.2017 14:33
      Highlight Highlight Wen meinen Sie denn mit "intoleranten Hetzern"? Jene Hassprediger in den Moscheen, oder uns?
    • aglio e olio 28.12.2017 15:01
      Highlight Highlight Wölfli, alle.
  • moedesty 28.12.2017 12:40
    Highlight Highlight so lange es in (nicht allen) islamischen ländern für frauen pflicht ist ein kopftuch zu tragen, sehe ich im kopftuch etwas negatives. darum, wer es in der schweiz (o.ä. länder) trägt, beleidigt alle musllimas die gezwungen werden obwohl sie nicht möchten.



    • Asmodeus 28.12.2017 14:02
      Highlight Highlight Sag das Deiner Oma die auch noch Kopftuch trug.
    • aglio e olio 28.12.2017 14:05
      Highlight Highlight So lange es in einigen Ländern für Autofahrer Pflicht ist sich anzuschnallen, sehe ich im Gurt etwas Negatives. Wer sich in einem Land welches dies nicht vorschreibt, beim fahren anschnallt, beleidigt alle Fahrerinnen und Fahrer die dazu gezwungen werden.

      Irgendwie schräg, was ich da schrieb, oder?
    • Labtools 28.12.2017 15:01
      Highlight Highlight Super Logik, ehrlich: es gibt auch Leute, die zu Sex gezwungen werden. Beleidige ich jetzt alle Vergewaltigungsopfer wenn ich mit einer Frau schlafe? Dann musst du ja alle Eltern der Welt hassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 28.12.2017 12:40
    Highlight Highlight Es geht gar nicht nur um den Islam, es geht darum, dass jemand so religiös verbohrt ist, dass sie bereit ist Kopftuch und Burkini zu tragen.
    Mir geht es bei Nonnen, Pfarrern und was auch immer das Gefühl hat (sexuelle) Einschränkung bringt sie Gott näher genau gleich (Siehe auch den Artikel von Frau Rothenfluh).
    Ob Christ, Moslem, Jude oder Hindu, ich habe gegen solche Menschen nichts, ich halte sie aber für beschränkt und sie tuen mir leid, dass sie sich vom Jehnseits so tyranisieren lassen.
    Von mir aus sollen sie freiwillig Kopftuch und Burka tragen, Verständnis können sie nicht erwarten.
  • stamm 28.12.2017 12:40
    Highlight Highlight Ist zwar mal interessant zu hören, wie solche Leute denken. Aber trotzdem darf sie sich nicht wundern, wenn sie Jobabsagen bekommt. Ganz ehrlich möchte ich auch in 30 Jahren nicht von Frauen in Kopftüchern bedient werden. Geschweige den, wenn sie Schweinefleisch berühren soll...ist halt bei uns so, fertig!
    • bokl 28.12.2017 13:50
      Highlight Highlight @stamm
      Ich hab schon vor 30 Jahren bei einer Bauersfrau mit Kopftuch eingekauft. Habe zwar nicht nachgefragt, aber war glaubs keine Muslima...
    • aglio e olio 28.12.2017 14:07
      Highlight Highlight Warum sollte eine Frau mit Kopftuch nicht auch deine Ärztin sein? ;)
    • You will not be able to use your remote control. 28.12.2017 14:51
      Highlight Highlight > ist halt bei uns so, fertig!

      Damit hast du das Hauptargument der meisten Kommentare treffend zusammengefasst.

      Ihr habt nichts zu sagen und wollt nicht darüber diskutieren.

      Dann seid wenigstens konsequent und haltet den Mund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olifant 28.12.2017 12:40
    Highlight Highlight "Ich will halt nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen". Das macht sie doch genau, wenn sie das Kopftuch trägt. Mir sind Religionen völlig egal, solange sie zuhause und nicht öffentlich praktiziert und gezeigt werden.
    • aglio e olio 28.12.2017 14:08
      Highlight Highlight Würdest du öffentlich für das Verschwinden der Kippa einstehen?
    • Lichtblau 28.12.2017 21:23
      Highlight Highlight Wenn die (nur sporadisch getragene) Kippa jede Teilnahme am Arbeitsleben verhindern würde: sofort.
  • renebeispiel 28.12.2017 12:38
    Highlight Highlight Menschen werden beim ersten Kontakt nun mal nach ihrem Äusseren bewertet und ein Stück weit schubladisiert. Das geht Anzugträgern, Schwulen und Hippies genauso. Natürlich ist das nicht richtig, aber jeden Menschen persönlich kennenzulernen, funktioniert halt auch nicht. Wenn man nicht vorverurteilt werden möchte, sollte man seine Gesinnung eben auch nicht öffentlich zur Schau stellen.
    • bokl 28.12.2017 13:52
      Highlight Highlight An welchen äusserlichen Merkmalen erkennen sieob jemand schwul ist?
  • Bruno Wüthrich 28.12.2017 12:35
    Highlight Highlight Das Minarettverbot war und ist ein Blödsinn. Ich verstehe nicht, wie das Schweizer Volk so etwas annehmen konnte.

    Etwas anders sieht es für mich beim Burkaverbot aus. Die Burka möchte ich in unserem Kulturkreis nicht haben. Dies ist jedoch meine persönliche Meinung und deshalb nicht repräsentativ.

    Die Frau im Artikel will anständig gekliedet sein und trägt deshalb ein Kopftuch. Dies heisst doch im Umkehrschluss, dass sie als unanständig betrachtet, wer kein Kopftuch trägt.

    Ich bin gegen ein Kopftuchverbot. Aber das Kopftuch ist ein Statement. Sowohl für als auch gegen eine Haltung.
    • Luku luku 28.12.2017 14:09
      Highlight Highlight So wie ich es verstanden habe ist es ihr Verständnis für sich selbst, was sie braucht damit sie sich anständig gekleidet fühlt
    • dä dingsbums 28.12.2017 14:37
      Highlight Highlight @Bruno: Bezüglich anständig gekleidet sein.

      Dein Umkehrschluss ist falsch.

      Du nimmst einen einzelnen Satz aus dem Text und interpretierst etwas rein, was sie erstens nicht gesagt hat und dem sie ein paar Sätze weiter sogar widerspricht. Warum?

      "Ja, was heisst anständig?" ... "Mein Anständigsein definiere ich für mich"... "es gibt viele Musliminnen, die für sich entschieden haben, kein Kopftuch zu tragen. Das ist absolut in Ordnung für mich. "
    • Bruno Wüthrich 28.12.2017 22:03
      Highlight Highlight @ dä dingsbunms

      Das interpretiere ich anders. Dass sie dem Satz selbst widerspricht heisst, dass wir zwei Versionen haben, was sie uns sagen will.

      Ich nehm ihr das Widersprechen nicht ab. Für mich ist dies ein Versuch, ein Verhalten etwas abzumildern.

      Der Versuch ist m.E. ebenso unnötig wie sinnlos. Unnötig deshalb, weil das Tragen eines Kopftuchs i.O. ist und keiner Erklärung bedarf. Sinnlos ist es, weil es andererseits ein Statement ist, das sie nicht weg diskutieren kann.
  • Angelo C. 28.12.2017 12:34
    Highlight Highlight Es geht hier viel weniger um Kopftücher, auch wenn diese gemäss dem Koran und den verbürgten religiösen Vorschriften genauso wenig vorgeschrieben wie die Burka und der Niqab sind.

    Es geht um die Kompatibilität mit unserer Gesellschaft und diese definieren wir nun mal selbst, sodass Burkinis meist gegen die Badevorschriften, und Burkas generell gegen das spätestens ab kommendem Frühling geltende landesweite Verhüllungsverbot verstossen.

    Wie die Muslima übrigens auf exakt 20 Burkas kommt, bleibt ihr Geheimnis....

    Dass sich "Team Watson" für sie stark macht ist natürlich selbsterklärend 😉.

  • Hoppla! 28.12.2017 12:34
    Highlight Highlight Soll sich jeder sich kleiden wie er/sie will, solange es freiwillig passiert. Nebenbei: Das Kopftuch ist beim Kleidungsstil in der Schweiz noch ein kleines Problem...

    "Ich will halt nicht ständig meinen Glauben in den Vordergrund stellen und solche Vorkommnisse mit meiner Religionszugehörigkeit verbinden. Ich will als Frau wahrgenommen werden." Das ist aber such völlig überraschend. Wenn ich im Fussballtrikot durch die Stadt flaniere, werfe ich primär auch als Fussballfan wahrgenommen.
  • Hierundjetzt 28.12.2017 12:33
    Highlight Highlight Es ist ein wenig so, wie ein Hare Krishna. Auch er wählt seine Kleidung gemäss seinem Glauben. Auch er kriegt keinen Job mit Kundenkontakt.

    Emina möchte jetzt einfach so leben wie Sie möchte.

    Das verstehe ich.

    Aber diese Zeiten sind leider endgültig vorbei.

    Bis in die 90gern war Westeuropa sehr offen, damals war ein Kopftuch kein Problem. Es war ein simples Kleidungsstück.

    Danach kamen die Terroranschläge quer durch Europa, mit dem Ziel alles christliche wegzubomben. Weil aus Gründen.

    Und jetzt regiert ein sehr starkes Grundmisstrauen ggü allem islamischen.
    • dä dingsbums 28.12.2017 14:23
      Highlight Highlight Dann haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.
    • Hierundjetzt 28.12.2017 15:40
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so. Wir sind nach wie vor eine sehr offene Gesellschaft. Aber ich denke mir, dass wir einfach mal genauer hinschauen, wenn uns eine 5% Religionsgemeinschaft wiedermal die Welt erklären will
    • Maragia 28.12.2017 16:01
      Highlight Highlight @dä dingbums: Oder die Muslime, die sich nicht anpassen wollen
  • Redly 28.12.2017 12:33
    Highlight Highlight Wer so offen ein religiöses Zeichen trägt, darf das.
    Andere dürfen ebenso der Meinung sein, dass dieses Zeichen oder diese Religion Ihnen nicht gefällt und auf Distanz gehen (sogar keinen keinen Job geben).
    Beides fällt unter Rede- und Meinungsfreiheit und sollte unsere Gesellschaft aushalten und sogar schützen.
    Was gar nicht geht, ist jegliche Form von physischer Gewalt.
    • bokl 28.12.2017 13:56
      Highlight Highlight @Redly
      "... sogar keinen keinen Job geben ..."

      Nur wegen der Religion keinen Job geben ist schlicht und einfach Diskriminierung. Da gibt es nichts zu diskutieren.
    • Hierundjetzt 28.12.2017 14:22
      Highlight Highlight Korrekt, das wäre diskriminierend und klar zu ahnden

      ...nur ist das Kopftuch kein Bestandteil einer Religionsausübung.
    • karl_e 28.12.2017 15:35
      Highlight Highlight @bokl, ein Human Resources Manager wird niemals zugeben, einen Bewerber wegen der Religion nicht einzustellen. Er finden genügend Textbausteine, um die Absage religionsneutral zu formulieren.
  • Nelson Muntz 28.12.2017 12:27
    Highlight Highlight Nun ja, wer hat mehr Probleme? Eine Immigrierte, welche ein Kopftuch trägtweil sie es will, oder eine Ausländerin, diein Muslimischen Ländern Hotpants trägt weill sie es will? Wer nimmt muss auch geben, nehmen tun viele Moslems gerne, aber leider geben sie nichts als Gegenleistung.

    Auf die Kinder schauen hat nichts mit Integration zu tun, sondern sollte für eine Mutter, egal welcher Relligionszugehörigkeit, selbstverständlich sein.
  • Gavi 28.12.2017 12:27
    Highlight Highlight Gesetzt den Fall, ich müsste als Christ flüchten, würde ich in ein muslimisches Land flüchten, von dem ich weiss, dass Christen nicht gern gesehen werden und die Bevölkerung Ressentiments gegen meine Glauben hat?
    Garantiert nicht!
    Es sei denn aus ökonomischen Gründen. Dann passe ich mich aber tunlichst an und passe mich dort wo ich bin an.
    Voilà, so einfach ist es. Dann klappt es auch mit einem Job, wenn man so qualifiziert ist wie die Betroffene.
    • ThePower 28.12.2017 14:41
      Highlight Highlight Ja ja, sicher alles voll easy🙈Du könntest bestimmt nach deiner wirtschaftlich bedingten Flucht nach drei Monaten arabisch, hättest nach 6 Monaten einen tollen Job und deinen Glauben würdest du auch einfach so ablegen. Sicher doch...
  • Naughtious Maximus 28.12.2017 12:17
    Highlight Highlight Ich sehe kein Problem mit der Verhüllung für die Gesellschaft. Somit weiss man genau wer Muslim ist und wer nicht.
    Ausserdem würde es mich interessieren wie es um die Gesundheit dieser verhüllten Frauen steht, wenn sie praktisch keine Sonne abbekommen und mehrheitlich aus Ländern mit viel Sonnenschein abstammen.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:25
      Highlight Highlight Ich lach mich tot.
    • Naughtious Maximus 28.12.2017 15:56
      Highlight Highlight Good riddance Nik.
  • _Dumpfbacke 28.12.2017 12:14
    Highlight Highlight Neben der Religionsfreiheit gilt in CH auch die Gleichberechtigung. Somit würde ich vorschlagen, dass in einer Familie, in welcher die Frau ein Kopftuch tragen muss/will, auch die Männer gleichermassen verhüllt rumlaufen müssen Würde mich wundern, wie lange es dauert, bis niemand mehr ein Kopftuch oder was auch immer trägt.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:26
      Highlight Highlight Dann soll man damit auch die christlich-orthodoxen und jüdisch-orthodoxen Frauen meinen. Und bezüglich (Schein-)Gleichberechtigung soll man sich mehr Sorgen über die Lohnungleichheit machen als über ein Tüchlein auf dem Haupte.
    • aglio e olio 28.12.2017 12:38
      Highlight Highlight Dein Name ist Programm...
  • runner99 28.12.2017 12:14
    Highlight Highlight "Ja, was heisst anständig? Wer hat die Normen zu setzen und deswegen über andere urteilen? Mein Anständigsein definiere ich für mich, wie es jeder Mensch tun dürfen soll."

    Genau wegen so denkenden Menschen geht unser zusammenleben vor die Hunde. Jeder macht was er will und denkt es sei das richtige. der rest soll es so akzeptieren. finde ich erschrekend, dass viele junge leute so durch die welt gehen...
    • AdiB 28.12.2017 12:46
      Highlight Highlight du findest freiheit und selbsbestimmung erschreckent? kommst du etwa aus dem strengen kommunismus?
    • kupus@kombajn 28.12.2017 12:51
      Highlight Highlight Blödsinn! Jeder soll auch tun dürfen, was er will, so lange nicht gegen geltendes Recht verstossen wird und andere Menschen dadurch beeinträchtigt werden. Ein Kopftuch tut keines von beidem.
    • einmalquer 28.12.2017 13:00
      Highlight Highlight wegen eines Kopftuches?
      Echt jetzt?

      Die Gesellschaft geht vor die Hunde wegen Personen, wie Ihnen, die solches posten.

      und natürlich definiere auch ich für mich selbst, was anständig ist.
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  • Peace93 28.12.2017 12:13
    Highlight Highlight Bla bla bla, Ihr Nörgeler wenn euch der Artikel nicht gefällt dann lest auch nicht!

    @Watson: Danke für den Artikel aber wenn man sich die Kommentare so anschaut könnte man gleich denken, man sei auf 20min ..
    • Bobo B. 28.12.2017 12:28
      Highlight Highlight Oh, wieder mal der absolut überzeugende 20min-Aspekt. Wer den Artikel liest und sich kritisch über den vermittelten Inhalt äussert, wird von dir also als intellektuell minderwertig bezeichnet!? Das scheint mir gelebte Diskurskultur auf höchstem Niveau zu sein...
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:28
      Highlight Highlight Das ist schon lange so der Fall. Mit der Popularität eines Schweizer Mediums tummeln sich mit der Zeit allerlei Individuen in den Kommentarspalten. So ist es aber spannender und wir können die Hinterwäldler mit Argumenten Schachmatt setzen. 😉
    • Shlomo 28.12.2017 12:33
      Highlight Highlight Die rechten scheinen über die Weihnachtszeit zu viel mit ihrer Familie zusammen gewesen zu sein und haben nun so viel Hass in sich zu haben den sie loswerden müssen 😜
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  • Kubod 28.12.2017 12:13
    Highlight Highlight Sie hat eine gute Ausbildung. Sagt die studierte Islamwissenschaftlerin und ist erstaunt, wenn sie Jobabsagen bekommt.

    Mir fehlt in diesem Artikel der politische Bezug des Kopftuches. Der Widerstreit der alten Männer im Iran, der Türkei und Saudi Arabien, wer mehr Mädchen unter‘s Kopftuch bringt als Ausdruck der Macht über die Gemeinde.

    Hier ein Bericht über mutige Frauen, die diese Macht der alten Männer so nicht hinnehmen und diesen Machtkampf nicht hinnehmen wollen.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-ohne-schleier-frauen-widersetzen-sich-der-kopftuch-pflicht-a-968435.html

    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:28
      Highlight Highlight Wir sind aber nicht im Iran.
    • bokl 28.12.2017 12:53
      Highlight Highlight Mir fehlt in deinem Kommentar der Bezug zwischen alten Männer im Iran, Türkei, SA und einem Kopftuch in der Schweiz.
    • Kubod 28.12.2017 13:09
      Highlight Highlight @Erdling.Nik
      Hast du richtig erkannt. Sollte man so auch den Kopftuchträgerinnen kkarmachen.

      @bojk
      Es gibt ihn. Nachdenken hilft. Findest du schon.
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  • Siro97 28.12.2017 12:10
    Highlight Highlight Ich stimme ihr vollkommen zu. Wir leben nicht in Saudi Arabien, wo alles verboten wird. Wir sind in einem freien Land, wo Religionsfreiheit herrscht. Dann kann man ja auch das Kreuz in den Schulzimmern verbieten.
    • Hierundjetzt 28.12.2017 12:36
      Highlight Highlight Ist in der Schweiz auch so. In Bern, Zürich, Basel und Genf gabs noch nie ein Kreuz (warum auch, sind ja alles reformierte Stände). Vielleicht noch im Wallis in einem Bergtal

      Nur im ach so offenen Deutschland und in Italien tut man sich mit dem Entfernen schwer.
    • moedesty 28.12.2017 12:42
      Highlight Highlight sie beleidigt aber alle frauen die es in saudi arabien (er)tragen müssen.
  • Siro97 28.12.2017 12:08
    Highlight Highlight @poga hier geht es nicht um Burkas. Kennst du den Unterschied zwischen Burka und Kopftuch?
  • Ulrich von Känel 28.12.2017 12:05
    Highlight Highlight Chapeau - die Aussagen empfinde ich als authentisch und glaubhaft Bezeichnenderweise ist diese Frau in einem multikulturellen und multireligiösen Umfeld aufgewachsen. Dort wo das Fussvolk der verschiedenen Religionen lernt, miteinander auszukommen entsteht mehr Toleranz als wenn Gettos gezüchet und Abgrenzungen vorgenommen werden.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:24
      Highlight Highlight Leided ist die Schweiz nur in den Städten multikulturell, auf dem Land herrschen noch Engstirnigkeit und Zurückgebliebenheit vor. Mehrheitlich.
    • Schnapphahn 28.12.2017 12:52
      Highlight Highlight War erst wieder geschäftlich in Bosnien. Die Annahme, dass das "Multireligiöse" dort funktioniert, wurde schon vor etwa 20 Jahren relativiert. Und heute ist es auch nicht besser. Die meisten Menschen leben gegeneinander und nicht miteinander.
  • Dinolino 28.12.2017 12:04
    Highlight Highlight «Meine Mutter und meine Schwester tragen kein Kopftuch. Ich will nicht darüber urteilen, ob sie deswegen gute Musliminnen oder gute Menschen sind.»

    Die Aussage zeigt deutlich wie gut die Frau schon in der Schweiz assimiliert ist; unangenehmen Fragen geht man aus dem Weg und wurstelt einfach irgendwie weiter. Unterscheiden zwischen Mensch und Muslim?! Ich kenne selbst super Individuen die beides, zeitgleich sind! Noch ein bissl zynischer Whataboutism; wie lebt es sich in Yemen, Indonesien oder Saudiarabien als überzeugte Christin?

    Kleidervorschriften im Gesetzestext braucht niemand.
  • aglio e olio 28.12.2017 12:01
    Highlight Highlight Danke für diesen Bericht. Es ist meistens ein Gewinn die Welt auch mal durch die Augen eines anderen zu sehen.

    Ich befürchte jedoch, dass er da wo es nötig wäre kein Gehör finden wird.
    • SuicidalSheep 28.12.2017 12:32
      Highlight Highlight Den bisherigen Kommentaren zufolge ist es leider so.

      Man könnte meinen man sei auf 20Min oder Blick
    • Pana 28.12.2017 13:37
      Highlight Highlight Jepp, Toleranz scheint zur Weihnachtszeit ein Fremdwort zu sein.
    • mogad 28.12.2017 14:58
      Highlight Highlight @SuicidalSheep. Indem Sie die Kommentare der Kommentatoren auf so schnodderige Art kommentieren heben Sie das Niveau auch nicht gerade. Versuchens Sies doch mal mit Argumenten. Muss ja dann nicht jeder damit einverstanden sein.
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  • RozaxD 28.12.2017 12:00
    Highlight Highlight An Orten, an denen es Kopftuch verbot gibt (Tessin) hatten die Frauen absolut kein Problem, das Tuch auszuziehen. Wie ernst können sie es dann meinen? All diese geheuchelten "ich will es so" gehen mir langsam auf den Keks.
    • Menel 28.12.2017 12:10
      Highlight Highlight Tessin hat kein Kopftuchverbot 😳
    • meine senf 28.12.2017 12:19
      Highlight Highlight Im Tessin sind nur Burkas verboten.

      Aber das verrät wohl tatsächlich, dass das nur ein erster Schritt ist ...

      Mal sehen, wie lange es noch geht, bis ich als Atheist gezwungen werden, nur noch mit Kreuz-Halsband herumzulaufen ...
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:22
      Highlight Highlight Im Tessin gibt es nur ein Burkaverbot, liebe uninformierte Roza. 😂👎🏼
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  • rudolf_k 28.12.2017 11:59
    Highlight Highlight “Ich arbeite als Religionslehrerin in einer Moschee” - spätestens an diesem Teil des Textes muss der Vorschlag kommen, sein Leben doch vielleicht besser im Heimatland aufzubauen ...
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:29
      Highlight Highlight Und all die katholischen und reformierten Religionslehrer in der Schweiz? Sollen wir sie zu den Mormonen exportieren?
    • aglio e olio 28.12.2017 12:44
      Highlight Highlight Wäre es dir lieber, irgendein Fundi hielte den Unterricht mittels Youtube?
    • moedesty 28.12.2017 12:47
      Highlight Highlight das heisst ein schweizerin sollte kein fonduerestaurant in saudi arabien betreiben und sich auftegen können, dass sie am strand nicht oben ohne liegen darf? 😆
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  • Wir2.0 28.12.2017 11:59
    Highlight Highlight Völlig Einverstanden. Solange man niemand beeinträchtigt, sollte man tun/glauben dürfen was man will, wer bin ich um über andere zu urteilen? Was die Burka angeht kenne ich mich zu wenig aus, finde es aber in Ordnung wenn eine frau eine Burka trägt, solange ich weiss, dass sie dies aus persönlichen Überzeugungen tut und sie nicht von einem Mann dazu gezwungen wird, sonst hat es mit Religion nichts mehr zu tun (Ich denke in der Schweiz ist das aber sehr selten der Fall). Ich finde es übrigens gut, dass du mit deinen Kindern ins Schwimmbad gehst.
  • Mugendai 28.12.2017 11:58
    Highlight Highlight Tl;dr:
    Trägt freiwillig Kopftuch und hat deswegen Probleme. Anstatt das Kopftuch sein zu lassen, beschwert sie sich. Ihre weiblichen Familienmitglieder tragen kein Kopftuch. Sie erwähnt nicht, ob diese damit besser leben, als sie selbst.
    • Menel 28.12.2017 12:11
      Highlight Highlight Sagst du das auch orthodoxen Juden?
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:20
      Highlight Highlight Wahrscheinlich leben sie ohne damit besser. Sie will aber damit leben und wir sollten das akzeptieren. So wie ich es akzeptiere, dass meine Arbeitskollegin als Lehrerin ihren Körper mit Piercings übersät. Gegenseitige Achtung und gegenseitiger Respekt heisst das.
    • Naughtious Maximus 28.12.2017 12:49
      Highlight Highlight Menel Juden sind hierzulande diesbezüglich und anderweitig immun. (Holocaust) :-(
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  • sharkface 28.12.2017 11:57
    Highlight Highlight In der Bibel wird niergends erwähnt, dass Kinder getauft werden sollen, trotzdem wird es von den Christen so praktiziert. Mit dem Argument, dass das Kopftuch kein Gebot ist, kommen die Leute also nicht weit, da die Christen selbst Traditionen und Bräuche haben, welche in der heiligen Schrift keine Erwähnung finden.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:18
      Highlight Highlight Sehr gut, dieser Einwand. Dasselbe mit dem Dschihad, der wird ja im Koran erwähnt (auch seine gewalttätige Form im Falle einer Verteidigung), soll der Dschihad nun in der Schweiz erlaubt werden? Komisch, diese Argumentation mit dem Koran.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 13:16
      Highlight Highlight Der Einwand ist nebensächlich Es ist doch vollkommen Wurst, wie das Kopftuch begründet wird. Es kommt darauf an, für was es nach aussen steht. Und da steht es nun mal für einen konservativen, reaktionären Islam plus der politischen Botschaft der Abgrenzung, der Beführwortung der Sharia, etc, ob diese Frauen das wollen oder nicht.
      Die religiöse Begründung zieht nicht.
  • Rabbi Jussuf 28.12.2017 11:56
    Highlight Highlight "Ich habe das Gefühl, es werden Probleme importiert."
    Ganz genau!
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:17
      Highlight Highlight Sie meint Probleme zum Beispiel aus Afghanistan. 20 Frauen, die in der Schweiz eine Burka tragen, ist kein einheimisches, sondern ein durch die Medien importiertes Problem. Und damit hat sie Recht.
    • Rabbi Jussuf 28.12.2017 13:11
      Highlight Highlight Natürlich! Kopftücher sind aber auch ein Problem, oder werden es nächstens. Das aber wurde nicht von den Medien importiert, sondern von Frauen wie ihr. Darauf wollte ich hinaus.
      Darum schnellst möglich diesen Unsitten einen Riegel schieben, wie mit der Minarettinitiative. Wäre die damals nicht angenommen worden, müssten wir uns wahrscheinlich schon bald um Muezzine streiten.
    • dä dingsbums 28.12.2017 14:15
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Wieso so ängstlich?
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  • Rabbi Jussuf 28.12.2017 11:55
    Highlight Highlight Man kann dieses mitleidige Getue nicht mehr hören! Sie muss eben damit rechnen, dass sie nicht jeden Job bekommt, den sie gerne haben möchte. (Nicht jedoch Rempeleien und dergleichen!)
    Wenn ich mir wegen meinem Glauben eine rote Zipfelmütze aufsetzen würde, müsste ich auch damit rechnen, deswegen "diskriminiert" zu werden.
    • Wir2.0 28.12.2017 12:03
      Highlight Highlight Dies ist eben falsch. Warum kann man als Mensch nicht das machen/glauben was man eben will, ohne dumm angeschaut/diskriminiert zu werden.
    • Redly 28.12.2017 12:38
      Highlight Highlight @Wir:
      Man kann das (Religion etc.), weil wir Meinungsfreiheit haben. Und das ist gut so.
      Aber es gehört ebenso zur Meinungsfreiheit, dass man schräg schauen darf.
      Beides sollte unsere Gesellschaft aushalten und schützen.
    • Gar Manarnar 28.12.2017 12:58
      Highlight Highlight Was ist das für eine Rechtfertigung von Diskriminierung?

      Übertrag deinen Kommentar mal auf etwas, was nicht mit Muslimen zu tun hat. Bist demfall auch dafür, orthodoxe Juden (wie in deinem Bild) zu diskriminieren? Die "müssten" auch nicht so gekleidet sein.

      So etwas erhält noch Zustimmung...
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  • kupus@kombajn 28.12.2017 11:47
    Highlight Highlight Oh ja, Probleme löst man damit keine! Aber darum geht es gar nicht. Es geht ums Trötzeln!

    Und die Sache mit dem Anpassen oder dem sich integrieren...."sie" werden immer etwas finden, worüber sie sich aufregen können. Mit meinem Sohn spielen türkische Kinder Eishockey. Ich meine...Eishockey! Türken! Nur Hornussen wäre ja noch mehr Integration. Die Mutter, akzentfrei CH-Deutsch sprechend, steht mit Kopftuch an der Bande. Geraunte Sprüche anderer Eltern: "Jetzt spielen sie schon Eishockey. Die kommen noch auf die Idee, Ski zu fahren!" Man soll sich integrieren, aber auch dann ist es nicht recht.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:14
      Highlight Highlight Schei** auf die. Schweizer Hornussenspieler sind oftmals konservativer und hinterwäldlerischer als so mancher offener Moslem. Wieso soll ich also meine sogenannte «Integriertheit» an solchen Menschen messen?
    • Marion Frey 28.12.2017 12:30
      Highlight Highlight Es geht ums Trötzeln??
      Wollen Sie eine scheinbar so freie demokratische offene Schweiz doch lieber wieder so, dass niemand ausscheren darf aus einer Norm, die wer bitte festlegt?
      Ich bin kein Freund der Kopftücher und mich befremden sie auch dann, wenn die Frau sagt, sie trage es freiwillig.
      Dennoch erlebe ich eben jene von Ihnen hier demonstrierte Scheinheiligkeit auch immer wieder und ich kann nicht behaupten, dass sie mir gefällt.
    • Gar Manarnar 28.12.2017 13:00
      Highlight Highlight Das ist genau das. Die können's nicht recht machen. Wenn sie arbeiten wollen werden sie Diskriminiert, aber nachher motzt man wieder "die wollen nicht arbeiten!". Arbeiten sie, kommt wieder das "Die nehmen den Schweizern die Arbeit weg!".

      Aber die Rechten können eh so alles drehen, Hauptsache man kann hetzen.
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  • demokrit 28.12.2017 11:45
    Highlight Highlight "Auch wenn ich sehr gerne in der Schweiz lebe .. fühle ich mich manchmal diskriminiert. Kein schönes Gefühl. Ich bin sehr gut ausgebildet, habe in der Schweiz an der Universität Islamwissenschaft studiert. Und doch erhielt ich auf die simpelsten Jobangebote Absagen."

    Geht vermutlich jedem Schweizer so, aber die religiös verbohrte Muslimin fasst das gleich wieder als Diskriminierung auf.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:13
      Highlight Highlight Es ist Diskriminierung. In Grossbritannien, Kanada und anderen gesellschaftlich liberaleren Ländern als der Schweiz ist es kein Problem, ein Tuch auf dem Kopf zu tragen.
    • demokrit 28.12.2017 12:37
      Highlight Highlight @Peace.Nik
      Das es an ihrem Kopftuch liegt, meint ja bloss Sie. Übrigens schneidet die Schweiz im Gleichstellungsindex der UNO wesentlich besser ab, als deine Länder und liegt nach Norwegen auf dem 2. Platz. Also Unsinn.
  • poga 28.12.2017 11:41
    Highlight Highlight Die eine Frau erkannte ich als eine Bekannte aus dem Dorf. Doch sie wusste offenbar nicht mehr, wer ich bin. Erst als ich sie darauf ansprach, erschrak sie und sagte: «Ach, Sie sind es! Ja, Sie sind ja eigentlich eine ganz nette Frau.»

    Das ist doch das verdammte Ziel einer Burka oder eines Burkinis. Wenn sie das verletzt ist sie selber schuld. Ich hätte kein Wort mit dieser Frau gewechselt. Wer sich vor mir versteckt hat auch kein Anrecht auf meine Aufmerksamkeit.
    • Herr Ole 28.12.2017 12:08
      Highlight Highlight Ein Burkini hat nichts mit einer Burka oder einem Niqab zu tun. Das Gesicht ist darin gut sichtbar.
    • Illyria & Helvetia 28.12.2017 12:12
      Highlight Highlight Falsch. Das Ziel eines Burkinis ist es nicht, nicht erkannt zu werden, aber ok.
    • poga 28.12.2017 12:22
      Highlight Highlight @Nik was soll denn das Ziel sein? Möglichst alle zwischenmenschlichen Reize verbergen? Eine gewisse Art Mauer wird damit aufgebaut.