Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Föhn beschert Alpentälern 20 Grad und Böen

14.10.16, 18:14 15.10.16, 14:09


Auf dem Corvatsch im Engadin war es stürmisch. Bild: ALESSANDRO DELLA BELLA

Die erste kräftige Föhnlage in diesem Herbst hat manchen Gipfeln am Freitag Orkanböen beschert. Auf dem Corvatsch im Engadin wurden 128 Kilometer pro Stunde gemessen. Im Berner Oberland musste die Jungfraubahn ihren Betrieb vorübergehend einstellen.

Orkanböen – eine Windgeschwindigkeit von mindestens 117 Kilometern pro Stunde – gab es auch verbreitet im Wallis: auf dem Grenzgletscher, dem Gornergrat und dem Monte Rosa.

Auf dem Gütsch oberhalb von Andermatt UR blies es mit einer Geschwindigkeit von 123 Kilometern pro Stunde, wie SRF Meteo mitteilte. Der Wetterdienst MeteoNews mass auf dem Titlis 126 Kilometer pro Stunde.

Immerhin noch etwas mehr als 100 Kilometer pro Stunde wurden auf Les Diablerets im Waadtland verzeichnet. In den Tälern lagen die Spitzenwerte tagsüber verbreitet zwischen 70 und 80 Kilometern pro Stunde.

Im Berner Oberland musste am Vormittag die Jungfraubahn von Grindelwald und von Wengen her bis zum Jungfraujoch ihren Betrieb wegen starker Winde vorübergehend einstellen. Am Nachmittag beruhigte sich der Föhn.

20 Grad im Rheintal

Den Föhngebieten bescherte der Wind fast sommerliche Temperaturen. Am wärmsten war es gemäss Auskunft von SRF Meteo am Nachmittag im St.Galler Rheintal und im Appenzellerland. In Gais AR wurden die prognostizierten 20 Grad geknackt. St.Gallen und Vaduz FL schrammten mit 19,9 Grad knapp daran vorbei. Im Urner Reusstal war es am Nachmittag um die 18 Grad warm – wie bereits in der Nacht.

Auf der Alpensüdseite staute sich dagegen die Feuchtigkeit. Dort fiel vor allem am Freitagnachmittag ergiebiger Regen. In Robiei im Tessin wurden innerhalb von 22 Stunden 49 Millimeter gemessen, wie MeteoNews mitteilte. In Locarno-Monti gab es 46, in Stabio 42 Millimeter. Erst in der Nacht dürfte der Regen abklingen.

Am Wochenende beruhigt sich laut den Wetterdiensten die Lage beidseits der Alpen. Am Sonntag gibt es, abgesehen von zähem Nebel über dem Mittelland, viel Sonnenschein.

(sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Der Zivildienst soll gleich lange dauern wie der Militärdienst»

Der Bundesrat will die Zulassung zum Zivildienst erschweren. Dagegen wehrt sich der Schweizerische Zivildienstverband und fordert genau das Gegenteil – die Gleichstellung. Geschäftsführer Nicola Goepfert über Weicheier, Dienst ohne Waffen und Abschaffungsgelüste.

Der Bundesrat will, dass wieder mehr junge Schweizer Militärdienst leisten. In die geplante Revision des Zivildienstgesetzes hat das Gremium gleich 7 Massnahmen integriert, die den Zivildienst unattraktiver machen sollen.

Der Schweizerische Zivildienstverband Civiva hält von diesen Plänen rein gar nichts und droht mit dem Referendum. watson hat mit dem Geschäftsführer gesprochen.

Herr Goepfert, sind Zivildienstleistende «Weicheier»?Nicola Goepfert: Auf gar keinen Fall. SVP-Nationalrat Adrian …

Artikel lesen