Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Petrus, das war nix: Der September ist aus meteorologischer Sicht zu kalt ausgefallen

29.09.15, 12:38 29.09.15, 13:48


Den ersten Schnee haben wir auch schon erlebt, zumindest in höheren Lagen.
Bild: KEYSTONE

Der Monat September ist aus meteorologischer Sicht etwas zu kalt ausgefallen. Obwohl aus astronomischer Sicht der Sommer noch bis am 23. September andauerte, gab es nur gerade im St.Galler Rheintal noch mehr als drei Sommertage, wie SRF Meteo bilanziert.

Pünktlich mit dem meteorologischen Herbstanfang am 1. September sei Schluss gewesen mit der Sommerhitze, schreibt SRF Meteo in einer Mitteilung vom Dienstag. Im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt der Periode 1961 bis 1990 war es in der Deutschschweiz rund ein halbes Grad zu kühl, in St.Gallen und im Hochgebirge sogar mehr als ein Grad.

In der Romandie entsprach der September ungefähr dem Durchschnitt und im Tessin war er ganz leicht zu warm. Einen eigentlichen Wintereinbruch gab es laut den Meteorologen im September zwar noch nicht, auch wenn es am 23. September teilweise bis gegen 1300 Meter herunter schneite.

«Es war einfach konstant kühl», schreibt SRF Meteo. Statt Altweibersommer habe es im September 2015 immer wieder Bodenfrost gegeben. In Einsiedeln auf rund 900 Metern Höhe sei bereits sieben Mal am Morgen Bodenfrost verzeichnet worden.

In La Brévine im Neuenburger Jura, dem «Sibirien der Schweiz», habe es sogar acht Mal sogenannten Hüttenfrost gegeben. Das bedeutet, dass die Temperaturen auf zwei Meter über Boden tiefer als null Grad waren.

Nach dem sonnigen Sommer sei der September meist auch eine trübe Angelegenheit gewesen. Fast landesweit habe es ein Sonnenscheindefizit gegeben. In der Deutschschweiz sei es auch im September trocken weiter gegangen, während es etwa in der Genferseeregion, vor allem aber im Tessin und im Engadin zu nass gewesen sei. Im Val Bavona im Tessin beispielsweise seien fast 500 Millimeter Niederschlag gemessen worden. (sda)

Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf dem Oktober: Oktoberfest 2015

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • #Tonilöffeltsaus 29.09.2015 17:48
    Highlight Petrus, mal ehrlich, im Sommer hast du echt alles gegeben. Und jetzt das? Sind dir die Zündhölzli zum Einheizen ausgegangen? Rück doch mal deine Adresse raus, dann schickt dir Toni Nachschub. #Tonilöffeltsaus
    0 0 Melden

Blitz und Donner! Erneut ist ein schweres Gewitter über die Schweiz gezogen

Am Montagabend wurde die Schweiz erneut von heftigen Gewittern heimgesucht. Die grössten Regenmengen fielen auf der Linie vom unteren Emmental BE bis zum Appenzellerland. In den Kantonen Luzern und Aargau musste die Feuerwehr mehrfach ausrücken.

In Affoltern im Emmental fielen 40,9 Millimeter Regen, im Wauwilermoos LU 43,4 Millimeter und in Muri AG sogar 54,5 Millimeter bzw. Liter pro Quadratmeter, wie SRF Meteo bereits am Abend mitteilte. Dazu gab es zum Teil kräftige Windböen. Der …

Artikel lesen