Schweiz
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Die nächste Hitzewelle kommt, aber wenigstens sind die Nächte nicht mehr so heiss



Die nächste Hitzewelle lässt nicht lange auf sich warten: Am Donnerstag soll sie die Alpennordseite erreichen und bis Samstag dauern. Im Mittel- und Südtessin beginnt die Hitzewelle bereits am Dienstag, im Zentralwallis am Mittwoch.

Im Gegensatz zur letzten Hitzewelle steigen die Temperaturen in der Nacht nicht über 20 Grad an. Das heisst in der Nacht lüften und tagsüber Fenster und Läden schliessen, dann bleibt das Klima in der Wohnung einigermassen erträglich.

Höchsttemperaturen bis 37 Grad

Ab Dienstag gelangten erneut Luftmassen subtropischen Ursprungs zum Alpenraum, heisst es in der Mitteilung des Naturgefahrenportals des Bundes. Dies lasse die Temperaturen steigen.

Wo ist die Hitze am schönsten? In Paris, Amsterdam, London ...

Im Mittel- und Südtessin sollen sie bereits am (heutigen) Dienstag 33 bis 34 Grad erreichen. Im Zentralwallis werden dann ab Mittwoch Höchsttemperaturen von 34 bis 37 Grad vorhergesagt.

Bereits eine Million Gäste in Stadtzürcher Sommerbädern – so früh wie noch nie

Das traumhafte Sommerwetter hat den Stadtzürcher Sommerbädern einen Besucherrekord beschert: Am Dienstagnachmittag ist bereits der millionste Badegast begrüsst worden. So früh sei die Millionengrenze noch nie erreicht worden. 

Nicht einmal im bisherigen Rekordsommer 2003 wurde die Millionengrenze so früh erreicht, wie das städtische Sportamt in einer Mitteilung schreibt. Damals wurden dann für die ganze Saison 1,68 Millionen Eintritte gezählt.

Etwas mehr hitzebedingte Todesfälle in der Schweiz

Und auch die Niederungen auf der Alpennordseite erreicht die Hitzewelle: Voraussichtlich am Donnerstag werde der Schwellenwert für eine Hitzewarnung der Stufe drei erreicht, heisst es. Drei bedeutet «erhebliche Gefahr». Die Skala reicht bis fünf. Im Norden und im Wallis dauert die Hitzewelle voraussichtlich bis Samstag, im Tessin dürfte sie noch länger anhalten. 

In der ersten Juliwoche sind etwas mehr ältere Menschen gestorben als zu dieser Jahreszeit üblich. Das Bundesamt für Statistik (BFS) führt dies «mit grosser Wahrscheinlichkeit» auf die gleichzeitig beobachtete Hitzewelle zurück. (whr/sda)

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