Schweiz
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Nichts ging mehr im Wallis: In Martigny war für diesen Intercity Endstation. Ähnlich dürfte die Situation bei Bex ausgesehen haben.   twitter/printscreen rts

Zug im Wallis eingeschneit ++ 200 Passagiere mussten in Schule übernachten 😱



Frau Holle hat hunderten Reisenden das Weekend ungewollt verlängert: Ein Interregio von Sion nach Lausanne VD ist am Sonntagabend zwischen Aigle und Bex steckengeblieben. 400 gestrandete Passagiere mussten zuerst über fünf Stunden im eingeschneiten Zug ausharren. 

Dann befreiten SBB-Spezialisten die Reisenden mit zwei Rettungszügen. Doch weit sind die Passagiere nicht gekommen. 

Weil auch die Strassen in der Region wegen des vielen Schnees blockiert waren, konnten keine Ersatzbusse eingesetzt werden. «Die Betroffenen müssen die Nacht in einer Schule verbringen», erklärte ein SBB-Sprecher am späten Sonntagabend. 

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200 Passagiere harren in einer Schule in Bex aus.  Credit: Laurant dufour - rts

Laut einem Reporter von RTS «übernachteten» dann tatsächlich 200 Leute in einer Turnhalle. Sein Bild zeigt, wie sich die Gestrandeten die Zeit in einer Schule totschlagen. Alle konnten  kurz vor 4 Uhr morgens mit den von der SBB organisierten Transportmitteln an ihren Bestimmungsort zurückkehren.

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Der betroffene Zug blieb auf offener Strecke stecken.  twitter@klangbox_music

Die Passagiere seien noch im Zug von der Polizei und vom Katastrophenschutz betreut und verpflegt worden. Zudem seien die Wagen beheizt worden und mit Strom versorgt gewesen, heisst es seitens der Polizei. 

Laut Angaben der SBB-Webseite ist die Strecke zwischen St. Maurice und Brig bis mindestens 12 Uhr nur beschränkt befahrbar.

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«Sämtliche verfügbaren Fachkräfte der SBB sind im Einsatz. Wann Züge wieder durchgehend verkehren können, ist derzeit unklar», hiess es am Sonntagabend. 

Die Reaktionen

Auf Twitter machten bereits humoristische Vermisstmeldungen die Runde. «Rettet unsere Nadine, sie ist ein Clown im Familienwagen des Zuges. Dafür kriegt ihr ein Glas Weissen oder Roten», so ein Twitter-User. 

Weniger lustig fand es ein SBB-Reisender, der offenbar nach Bex reisen wollte und in Martigny feststeckte. «Keine Infos, kein Bus, kein Hotel. Muss ich jetzt draussen übernachten», schreibt der Mann auf Twitter. 

Flugverkehr

Am Sonntag fielen in Zürich 80 Flüge wegen des Schneefalls aus. In der Nacht hat sich die Situation entspannt. Laut dem aktuellen Flugplan starten und landen die meisten Flüge planmässig. 

(amü/sda)

SBB prüfen schweizweit komplett rauchfreie Bahnhöfe

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Video: srf

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 11.12.2017 09:44
    Highlight Highlight Seit ich Kind bin, träume ich davon mal irgendwo eingeschneit zu werden...

    Irgendwann schaff ich das. Muss wunderschön sein.
    • Ylene 11.12.2017 12:27
      Highlight Highlight Gilt es auch, wenn wegen Lawinen die einzige Strasse zum Ort verschüttet ist und wegen starker Lawinengefahr auch nicht geräumt werden kann? Sind vor Jahren mal mehrere Tage in Siviez, VS 'festgesteckt' während unseren Sportferien. War dann schön ruhig, von Touristen verlassen und voll geschneit (für die dort Arbeitenden und Anwohner war es damals aber eher weniger bis gar nicht toll, machen wir uns mal nichts vor).
    • Snowy 11.12.2017 14:19
      Highlight Highlight @Ylene:
      GENAU so stell ich mir das vor! Ich weiss, ich bin etwas speziell und erwarte hier auch kein Verständnis ..:-)
      So etwa wie im Winter 99 in Davos als man wegen drohenden Lawinenabgängen für 2 Tage eingeschneit war und das Dorf nicht verlassen konnte. Leider waren wir bei den letzten Autos´, welche noch ins Tal gelassen wurden und ich sass am nächsten Tag traurig in der Schule in Basel mit seiner 15cm-Schneedecke.

      Musst Du nicht verstehen. Aber für mich ist´s mit dem Schnee wie mit Geld, schönen Abenden mit Freunden, Ferien, Sex... : Je mehr, je besser. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
    • Ylene 11.12.2017 14:57
      Highlight Highlight @ Snowy: Ich verstehe dich sehr gut! Mir gefiel das damals wunderbar, es war ein märchenhafter Winter und jeder Restaurant-/Ladenbesitzer hat sich sichtbar gefreut, wenn endlich mal wieder ein paar Touristen (wir) aufgetaucht sind und war super freundlich. (Allerdings wussten wir halt auch, dass damals an sich Hochsaison hätte sein sollen und die Leute Geld für den Rest des Jahres hätten verdienen sollen. Dann hat man halt scho chli ein schlechtes Gewissen, die Situation so richtig auszukosten.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 11.12.2017 08:34
    Highlight Highlight Ein Danke an alle die geholfen haben.
  • Donald 11.12.2017 07:34
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt wie kurz die Strecke ist und wie normal Schnee im Wallis, ist das schon etwas komisch.
    • Butschina 11.12.2017 08:55
      Highlight Highlight Naja wenn es massiv viel in kurzer Zeit schneit, nützt auch die beste Ausrüstung nichts mehr
    • purpletrain 11.12.2017 09:02
      Highlight Highlight Stimmt, haben die im Wallis keine Strassen-Schneeräumungsfahrzeuge?
    • Hierundjetzt 11.12.2017 09:39
      Highlight Highlight Wallis halt. Da macht man noch bezeiten Fiiirabig. Konnte ja keiner erahnen, dass da im Winter Schnee fällt. Zudem waren es ja eh nur Auswärtige 😑
  • Bär73 11.12.2017 06:59
    Highlight Highlight Tja ^^
    Benutzer Bild
    • Amboss 11.12.2017 08:42
      Highlight Highlight So ein Kommentar kann auch nur von einem kommen, der nicht weiss, was Winter ist und sich offenbar die ganze Zeit in seiner Bärenhöhle aufhält...
    • 7immi 11.12.2017 09:12
      Highlight Highlight "Weil auch die Strassen in der Region wegen des vielen Schnees blockiert waren, konnten keine Ersatzbusse eingesetzt werden."
      scheinbar wars also nicht ein bisschen züri puuderzucker sondern richtige schneemassen. aber vom beheizten büro sprüchli klopfen ist immer einfach.auch in der heutigen zeit setzt uns die natur grenzen und die gilt es zu respektieren.
    • Bär73 11.12.2017 12:19
      Highlight Highlight Ich habe meine Kindheit in den 70/80ern in Arosa verbracht. Ich weiss sehr wohl was Winter ist. 😉

      Das bis jetzt jedenfalls noch nicht.
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Die Pracht und Wucht des Schnees in 28 Bildern

Die Schweiz, Deutschland und Österreich sind in den letzten Tagen im Schnee versunken. Lawinen sind ins Tal gedonnert und Dörfer sind von der Umwelt abgeschnitten.

(whr)

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