Schweiz
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Notschlafstelle Zürich: Momentan herrscht hier Hochbetrieb.  bild: broschüre «ein bett für eine nacht» der stadt zürich

Kältetod in Europa: Wo obdachlose Menschen in der Schweiz die Nacht verbringen

Für Menschen ohne Obdach wird Väterchen Frost diese Tage zu einer Existenzbedrohung. Auch in der Schweiz ist eine Nacht an der Wärme keine Selbstverständlichkeit. Alleine in Zürich sind es über 150 Menschen, die täglich eine Notschlafstelle aufsuchen.  

15.01.17, 17:44 18.01.17, 09:05

Wetternostalgiker freuen sich über den eisigen Charakter des gerade erst eingebrochenen Winters. Die Höchsttemperatur in den ersten 10 Tagen des angebrochenen Jahres vermochten kaum die Ein-Grad-Grenze zu überschreiten.

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Für Leute deren Schlafplatz sich normalerweise im Freien befindet, wird die momentane Wettersituation zum bitteren Überlebenskampf.

Die Kälte hat Europa im Griff – vor allem im Süden und Osten

Seit November verloren in Polen 65 Menschen ihr Leben am Kältetod. Bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad mussten auch die Westukraine und die Slowakei je vier Todesfälle wegen Unterkühlung verzeichnen.

Die Zelte sind eingeschneit und der Boden in den Lagern sei entweder eisig gefroren oder aber knöcheltief matschig, berichteten Flüchtlingshelfer der Nachrichtenagentur SDA. Bild: keystone

Die eisige Polarluft aus Skandinavien zieht derweil auch tief in den Süden des Kontinentes. Trotz speziellen Schlafsäcke, die Papst Franziskus verteilen liess, starben in Rom sieben Obdachlose. In Griechenland brach die Kälte bis über die Inseln der Ostägäis ein. Weil auf Chios und Lesbos nicht ausreichend beheizbare Wohncontainer zur Verfügung stehen, campen dort viele Menschen noch in Sommerzelten im Freien.

In der Schweiz muss niemand erfrieren

Auch in der reichen Schweiz haben trotz Schnee und eisigen Temperaturen längst nicht alle ein Dach über dem Kopf. Die Truppen der SIP Zürich (Sicherheit Intervention und Prävention) wissen, dass derzeit allein in der Stadt Zürich rund zehn bis fünfzehn Personen im Freien schlafen.

Die SIP steht mit diesen Personen in engem Kontakt. Auf nächtlichen Patrouillen kontrollieren sie die gängigsten Schlupflöcher, stellen sicher, dass sie gut ausgerüstet sind und versuchen die Betroffenen zu überreden, sich in einer der Notunterkünfte einzuquartieren. Gelingt dies nicht, wägen die Sozialarbeiter die Risiken ab und ziehen bei Bedarf einen Notarzt bei.

In der Stadt Zürich stehen über 130 Notschlafplätze zur Verfügung. Dazu kommen Dutzende zu Betten umfunktionierte Flughafen-Bänke, welche für viele die letzte Rettung vor dem Kältetod sind. 

Eveline Schnepf ist Leiterin der Notschlafstelle Zürich. An der Rosengartenstrasse im Stadtteil Wipkingen checken jeden Abend bis zu 52 obdachlose Menschen ein.

Um Punkt acht Uhr Abends öffnet sich die Pforten zum warmen Schlafplatz. Für Stadtzürcher ist eine sichere Nacht hier nur noch ein Fünfliber entfernt. Wer in der Notschlafstelle übernachten will, muss entweder in Zürich angemeldet sein oder von der Zentralen Abklärungs- und Vermittlungsstelle (ZAV) zugewiesen werden.

«Wir schicken niemanden in den Kältetod.»

Eveline Schnepf, Leiterin der Notschlafstelle Zürich.

«Wer die Anforderungen nicht erfüllt, namentlich Leute ohne Wohnsitzbestätigung, dürfen für eine Nacht bleiben. In die Kälte hinaus schicken wir niemanden», versichert Schnepf, die schon seit 21 Jahren in der Notschlafstelle arbeitet.

Alle zusammen, aber streng separiert

Die meisten Menschen kommen mit allem, was sie haben, was nicht viel ist. bild: broschüre «ein bett für eine NAcht» der stadt zürich

Vom gescheiterten Banker bis zum Hardcore-Junkie – die Notschlafstelle ist ein Gemenge von schicksalsgeplagten Seelen. «Unsere Klientinnen und Klienten sind sehr unterschiedlich. Sie aufzunehmen und zu betreuen, gelingt einem nicht mit reiner Administration. Dazu braucht es Empathie. Eine gesunde Beziehung zu den Klienten zu pflegen ist für das Funktionieren unseres Hauses unverzichtbar», betont Schnepf.

Sobald die 52 Obdachlosen eingecheckt werden, ist aber doch Pragmatik gefragt. Es gibt ein Stockwerk nur für Frauen, jeweils ein Zimmer für Raucher und Nichtraucher und ein anderes, in dem harte Drogen konsumiert werden dürfen. «Wir geben auch sauberes Spritzenmaterial zur HIV- und Hepatitisprävention ab.»

Eine Wohnstube für alle

Viel weniger institutionalisiert geht es im Open Heart nahe der Langstrasse zu und her. Die Notschlafstelle der Heilsarmee sieht aus wie eine spärlich eingerichtete Stube in der Grösse eines Primarschul-Klassenzimmers. Lagerhaustische stehen mittig im Raum, an der Wand das Wappen der christlichen Gemeinschaft, dem ein hölzernes Kreuz gegenüber steht.

Bild: watson

Patrick Brun übernimmt an diesem Abend die Nachtschicht. Es ist seine vierte Saison im Open Heart. Zu Hause hat er sein eigenes Bett an der Wärme, darüber sei er sehr dankbar. «Aber auch ich kannte Lebenssituationen, die nicht sehr blumig waren. Ich kann mich sehr gut in die Leute hier hineinversetzen.», erzählt der engagierte Sozialhelfer watson.

«Das Leben ist ein Karussell, das sich immer schneller und schneller dreht. Fällst du einmal runter, kannst du fast nicht wieder aufspringen.»

Patrick Brun

Um zehn Uhr Nachts wird die Tür geöffnet. Zusammen mit dem Piket-Dienst legt Patrick Matratzen auf den Boden. Zwei dreifach-Kajüten stehen an der Fensterseite. «Bis zu sechs Matratzen können wir auf den Boden legen. Bei mehr als 12 Leuten wird es zu stickig hier drin.»

Notschlafstellen retten Menschenleben

Draussen warten bereits acht Nasen in der Kälte. Ein paar rauchen. Zwei trinken Bier. Ein Ehepaar versucht sich mit einer engen Umarmung warm zu halten. Ein Schweizer Weltenbummler sitzt neben seinem grossen Wanderrucksack auf dem Boden: «Ich bin seit zwei Jahren am Wandern. Ich habe bis jetzt immer gezeltet. Jetzt geht das einfach nicht mehr. Ich bin froh um diese Möglichkeit. Ich wüsste nicht, wo ich sonst hingehen würde.»

Um sechs Uhr Abends gibt es eine warmes Gericht. Für Alle. bild: watson

Die einzige Bedingung, um im Open Heart zu übernachten, ist ein gültiger Ausweis. Für Leute mit ungewissem Aufenthaltsstatus gibt es Aufenthaltsfristen, wobei oft beide Augen doppelt und dreifach zugedrückt werden.

«Ich wohne seit Jahren auf der Strasse. Mal schlaf ich bei der Stadt, dann beim Pfarrer Sieber, was sich halt ergibt. Aber hier ist es gut. Wenig Leute und guter Tee.»

Patrick*

Für Patricks Bettnachbar Joseph* ist der Kampf um einen warmen Schlafplatz einiges schwieriger. Er ist Rumäne und somit ein Arbeitsmigrant. Für ihn gilt in jeder Notschlafstelle eine Aufenthaltsfrist von drei bis sieben Nächten. «Im Iglu in Seebach habe ich meine Frist ausgenutzt. Hier darf ich jetzt noch zwei Mal übernachten. Danach muss ich zurück nach Rumänien. Draussen schlafen kann ich nicht und Arbeit finde ich auch keine. Ohne diese Einrichtungen wäre ich längst erfroren. Ich bin sehr dankbar.»

* Namen der Obdachlosen wurden geändert.

Gute Seele: Papst empfängt 150 Obdachlose in Sixtinischer Kapelle

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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60
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60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Rohr 16.01.2017 10:37
    Highlight Frau Merkel bei uns in Deutschland hat vielleicht ein nettes Plätzchen.
    10 37 Melden
  • pachnota 16.01.2017 04:15
    Highlight Für Flüchtling wird eben besser gesorgt als für ansässige Sozialfälle.

    38 104 Melden
    • Knut Atteslander 16.01.2017 07:19
      Highlight Das stimmt, ich habe auch gehört die Flüchtlinge werden im Dolder einquartiert und essen mit Silberbesteck aus Porzellantellern.
      Und zum Dessert gibts Torte!!
      77 20 Melden
    • Hoppla! 16.01.2017 07:43
      Highlight Schwachsinn!

      Vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge unterstehen genau so wie Schweizer dem kantonalen Sozialhilferecht.

      Beschämend, dass man aus jedem Thema eine Flüchtlingshetze machen muss.
      83 12 Melden
    • lilas 16.01.2017 07:55
      Highlight Ich kann diesen dummen Stammtischspruch nicht mehr hören!
      Flüchtlinge erhalten inkl.
      Kleiderpauschale 330.- pro Monat. Bei vorläufiger Aufnahme erhalten sie den REDUZIERTEN Ansatz der Sozialhilfe, das sind 20% weniger. Auch nachzulesen zB. unter: www.sem.admin.ch
      57 11 Melden
    • Marbek 16.01.2017 08:32
      Highlight Schön, wie du dir um die sozial Schwachen Gedanken machst. Das wäre sicher auch so, wenn man sie nicht gegen Ausländer ausspielen könnte, oder? Will sagen, du bist einfach ein sozial sehr gspüriger Typ?
      32 6 Melden
    • pachnota 16.01.2017 13:59
      Highlight Leutli.. es ist leider so. Könnt mir ruhig glauben.
      Ich sage nicht nicht, die Flüchtlinge erhalten mehr. Aber ich sage, es wird besser gesorgt für sie.
      Und bitte nicht so aggressiv. Ich kann auch nichts dafür. Ich bin nur der Überbringer der Botschaft. Kann nichts dafür, wenn, diese nicht n eurer" Friede, Freude, Eierkuchen " Weltbild passt.
      11 32 Melden
    • pachnota 16.01.2017 14:06
      Highlight Marbek noch schnell zu dir, du kleiner Frechdachs. Du wirst es nicht glauben, ich bin tatsächlich ein sozial "gspüriger" Typ.
      Und erst noch einer, mit einem grosszügigen Herz.
      6 19 Melden
    • lilas 16.01.2017 15:56
      Highlight Warum sollen die "Leutlis Ihnen glauben? Nur weil sie sagen "es ist leider so.."? Ich sehe weder Friede noch Freude auf der Welt und statt Eierkuchen geschredderte Küken. Warum ist man gleich doof und naiv nur weil man keine Stammtischparolen weiterposaunt und diese versucht mit Fakten zu widerlegen?
      23 6 Melden
    • pachnota 16.01.2017 19:30
      Highlight Ach so einfach geht das bei dir lilas?
      Aber wo Posaune ich den stammtischparolen?
      Und wo widerlegst du mit Fakten?
      Ich habe gesagt, Flüchtlinge erhalten nicht mehr. Aber es wird besser geschaut.
      Stimmt leider
      Siehe mal Diskussion in basel, Flüchtlinge va Obdachlose
      3 9 Melden
  • Ruffy 15.01.2017 22:09
    Highlight Keiner der Obdachlosen wird dazu gezwungen. Jeder hier kann sozialhilfe beziehen und ihm wird eine Wohnung bezahlt. Die Obdachlosen entschliessen sich freiwillig zu diesem Leben, deswegen brauchen wir uns nicht schlecht fühlen.
    44 78 Melden
    • Herr Hasler 16.01.2017 00:14
      Highlight Es ist anscheinend die Realität, dass es einige wenige nicht schaffen sich um Hilfe zu bemühen, auch wenn sie sie nötig hätten. Es ist nur richtig, dass unsere Gesellschaft auch für diese Leute Verantwortung übernimmt.
      Weil wir können.
      93 10 Melden
    • Taiyou 16.01.2017 01:39
      Highlight Lesen sie zuerst einmal ein Buch von Hélène Vuille bevor sie über Obdachlose urteilen!
      #Ignoranz
      29 8 Melden
    • Hoppla! 16.01.2017 07:49
      Highlight Ne, schlecht fühlen muss sich sowieso niemand. Wir haben ein sensationelles soziales Netz das jedem ein anständiges Leben ermöglicht und durch Steuern finanziert wird.
      17 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 20:35
    Highlight "Auf nächtlichen Patrouillen kontrollieren sie die gängigsten Schlupflöcher, stellen sicher, dass sie gut ausgerüstet sind und versuchen die Betroffenen zu überreden, sich in einer der Notunterkünfte einzuquartieren. Gelingt dies nicht, wägen die Sozialarbeiter die Risiken ab und ziehen bei Bedarf einen Notarzt bei."

    ...weshalb macht man da "bitti bätti" bei solchen Leuten? Verstehe ich nicht. Wenn sie das nicht wollen, ist das ihre Wahl.

    Und weshalb man alles für Drogen bereitstellt (ausser die Drogen) verstehe ich auch nicht. Weshalb bietet man ihnen diese Plattform?
    29 186 Melden
    • dF 15.01.2017 20:58
      Highlight @Zäme!

      Es wird nicht "bitti bätti" gemacht, sondern gefragt. Risiken abwägen und dann evtl. Notarzt hinzuziehen, ist unteranderem aus rechtlichen Gründen nötig. (Haftung)


      Das ganze mit den Drogenutensilien geschieht, wie im Artikel auch klar erwähnt, zur Prävention.

      95 7 Melden
    • Fabio74 15.01.2017 21:40
      Highlight Zum Glück gibt es noch Leute die helfen und nicht nur solch kaltherzige wie du
      107 18 Melden
    • supremewash 15.01.2017 23:30
      Highlight Der Stolz ist der Bruder der Armut. Manche Menschen muss man scheinbar dazu überreden, Hilfe anzunehmen. Sogar wenn sie sich in Lebensgefahr begeben. Ich verstehe die Kritik an den Helfern nicht. Finde sie im Gegenteil verachtenswert. Genauso wie, zu diesem Zeitpunkt, müssige Fragen darüber wie die Betroffenen in diese missliche Lage abgerutscht sind.

      61 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 06:05
      Highlight Haftung? Jemand haftet dafür, dass sie obdachlos sind?

      Ich kritisiere zudem nicht die Helfer - die leisten gute Arbeit.

      Aber wenn jemand draussen bleiben will des Stolzes wegen, dann soll er das.

      Und von herzlos kann keine Rede sein.

      Weil eben, häufig wollen diese Leute das so (siehe "Lumpenmann" in Luzern). Oder in anderen Städten (NYC) habe ich Obdachlosen oft Münzen gegeben. Gewisse hatten tatsächlich den Drang mir nachzulaufen und die ganz kleinen Münzen zurückzugeben. Fast schon arrogant.

      Mit solchen Leuten habe ich keinen Mitleid. Spende lieber in Afrika oder so.
      8 49 Melden
    • Allblacks 16.01.2017 07:17
      Highlight Aha : Und so 😳
      Unbegreiflich wie man so einen Müll von sich geben kann
      21 4 Melden
    • lilas 16.01.2017 08:01
      Highlight Man merkt schon, dass Sie nicht wirklich wissen wovon Sie sprechen. Sie urteilen und malen schwarz-weiss und zackbumm ist Ihre Welt in Ordnung. Sie sollten mal auf die Gasse gehen, in eine Notschlafstelle und sich mit den Menschen unterhalten. Wenn der Obdachlose der vor Ihnen steht einen Namen und ein Gesicht bekommt, werden Sie vielleicht und hoffentlich Ihre Kaltschnäuzigkeit ablegen
      24 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 09:22
      Highlight Müll? Wo? Nur weil ich eine andere Meinung habe?

      Andere Meinungen als Müll bezeichnen... tolle Leistung. Sie sind sicher Anhänger von Erdogan, Putin, Kim und China.
      8 29 Melden
    • Olmabrotwurst 16.01.2017 09:43
      Highlight Es ist die puure arroganz die hier aus dir spricht... kehre erstmal vor der eigene Haustür hast ja schliesslich eine...
      22 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 10:09
      Highlight Arroganz?

      Ist es nicht eher arrogant, Hilfe abzulehnen?

      Und solange jemand Geld hat für Drogen, ist er selbst schuld. Ausserdem kostet die nächtliche Unterstützung ja auch was - oder zumindest der Notfallarzt der ausrücken muss. Wenn wir Geld für solche "Dienstleistungen" haben, haben wir auch Geld dafür, Drogensüchtige zu therapieren. Dann hat man beide Probleme gelöst, sie haben eine Bleibe und werden therapiert.

      Wer sich dagegen wehrt, soll auf der Strasse bleiben. Ist ja dann seine Wahl.
      4 24 Melden
    • lilas 16.01.2017 12:11
      Highlight Je mehr Sie Ihre Meinung kundtun desto deutlicher wird, wie unfassbar wenig echtes Wissen Sie von dem haben, was Sie hier diskutieren wollen.
      24 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 13:14
      Highlight Dann bringen Sie es mir doch bei wenn Sie der Meinung sind ich wisse wenig? (Wie bescheuert ist es denn Leute zu verurteilen ohne sie zu kennen? Was wenn ich in einer entsprechenden Einrichtung gearbeitet habe und Abläufe bestens kenne und somit auch die "Besucher" solcher Einrichtungen?)

      Wir haben die Mittel, Drogensüchtige einzuweisen. Wir haben auch die Mittel, um alle Obdachlosen in kalten Nächten einzuquartieren.

      Wenn sich aber jemand dagegen wehrt, dann hat er die Hilfe nicht verdient.
      1 10 Melden
    • dF 16.01.2017 15:51
      Highlight @Zäme!:

      Mit dem Stichwort Haftung, meinte ich die unterlassene Hilfeleistung, die ist nämlich Strafbar.

      Übrigens, alle Drogensüchtige und Obdachlose ohne rechtliche Grundlage gegen deren Willen zwangsweise einzusperren, wie in Ihrem letztem Kommentar vorgeschlagen, ist nach unserem Rechtssystem strafbar. Was wiederum beweist, wie von lilas angedeutet, dass Sie wirklich nicht viel von dem wissen, was hier diskutiert wird.
      9 0 Melden
    • lilas 16.01.2017 16:03
      Highlight Wenn Sie in so einer Einrichtung gearbeitet hätten und die über viele Jahre, dann würden Sie nicht so reden. Dann wüssten Sie, dass Zwangstherapien nichts nützen. Dann wüssten Sie weshalb manch einer lieber als Obdachloser draussen erfriert, dann würden Sie nicht urteilen wer Hilfe verdient hat und wer nicht. Uns Sie regen sich auf dass ich sie " verurteile" und nennen es bescheuert.
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.01.2017 18:00
      Highlight Doch - genau deswegen urteile ich. Es hat mich damals schon fürchterlich aufgeregt wenn die keine Hilfe wollten. Das ist richtig undankbar um nicht zu sagen, arrogant.

      Zudem habe ich nie von "Zwang" geschrieben. Nur dass wir die Möglichkeiten haben.

      Zwingen muss man niemanden, wenn die lieber draussen sind und ihr Geld lieber für Alk und Drogen ausgeben, ist das ihre Wahl. Wozu also gross unterstützen?

      Und zur Haftung: ich (und die ganze Bevölkerung) mache mich also Ihrer Meinung nach strafbar, wenn ich einem Obdachlosen nicht helfe? ...interessant.

      Drogensüchtigen helfe ich nicht.
      0 12 Melden
    • lilas 16.01.2017 21:38
      Highlight "Wir haben die Mittel, Drogensüchtige einzuweisen. "...Ihre Worte..das klingt nicht nach freiwillig. Keine Ahnung welchen Frust Sie mit Drogensüchtigen erlebt haben aber er muss gross gewesen sein.
      9 1 Melden
    • dF 16.01.2017 22:08
      Highlight @Zäme!:
      Mit dem Satz "Drogensüchtige helfe ich nicht." schreiben Sie sich selber jeglicher Denkensgrundlage ab(innerhalb dieser Diskussion). Ich hoffe Sie wissen das. Aber egal ob Sie es wissen oder nicht, es zeigt Ihre Ignoranz gegenüber anderen und deren Schicksal, für das sie was können oder auch(meistens) nicht. Ob so oder so, an diesem Punkt fallt es mir schwer, Sie nicht als ignorantes A****l**h gegenüber Schicksalen anderer zu bezeichnen.

      @watson Team:
      Hab ne neue Rubrik für euch,
      "User vs. User"
      Diskussion zwischen verschiedenen Meinungen.
      Stelle mich gerne zur Verfügung,.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.01.2017 12:49
      Highlight Df: einer der bewusst Drogen kauft. Mit Geld dass er bei anderen betteln geht.

      Nein, bezeichnen Sie mich wie Sie wollen (sagt dann mehr über Sie aus und Ihr Niveau / Bildung / Anstand), aber solche Leute haben keine Hilfe von mir verdient.

      Sie entscheiden wofür sie das Geld ausgeben. Wenn sie nicht urteilsfähig sind, gibt es dafür entsprechende Ämter und Institutionen. Aber das sind sie, denn sie entscheiden sich für Drogen und gegen Hilfe.

      @lila: mir ist nichts mit solchen Leuten unterlaufen. Bin einfach der Meinung dass andere die Hilfe und das Geld mehr benötigen als Zugedröhnte.
      0 5 Melden
    • lilas 17.01.2017 13:52
      Highlight @df: gute Idee mit der Rubrik!
      @Zäme! Wenn Sie einen Suchtkranken kennen würden, resp. den Menschen und seine Geschichte dahinter, wenn Sie von Sucht an und für sich eine Ahnung hätten, dann könnten Sie nicht so denken. Aber alle in den Topf mit dem Zettel "Zugedröhnte" dran zu schmeissen nimmt dem Einzelnen sein persönliches Menschsein.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.01.2017 17:21
      Highlight Ich kenne tatsächlich solche Leute. Einer meiner besten Freunde ist bzw. war abhängig von Gras. Irgendwann Griff er auch zu Hasch und so. Rauchte so ziemlich alles was man rauchen kann.

      Wollte ihn immer davon abhalten bzw. einfach in einem normalen Rahmen zu konsumieren. Wehrte sich mit allem dagegen, lebte sogar auch auf der Strasse.

      Irgendwann konnte ich ihn mit Hilfe seiner Eltern und seinem Götti-Kind (damals ca. 12) dazu überreden, eine mehrmonatige Entziehungskur zu machen.

      Er hatte zwar krasse Schäden (sowas wie Löcher in der Lunge), aber heute ist er sauber.
      0 1 Melden
    • dF 17.01.2017 18:18
      Highlight @Zäme!:

      Dann verstehe ich Sie aber nicht. Oder haben Sie das Gefühl, dass alle so gute Eltern oder einen Freund wie Sie waren haben?
      Und haben Sie Ihren Freund je gefragt, weshalb er sich am Anfang verweigerte? Wenn Nein, machen Sie es, evtl. lernen Sie dann, dass nicht alles so ist wie es scheint, vor allem mit einer Suchterkrankung nicht.

      Übrigens, habe Sie nicht beleidigt, hab nur gesagt, dass es mir langsam schwer falle es nicht zu tun.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.01.2017 19:02
      Highlight Er meinte immer, er wisse was er tue und er sei für sein Leben verantwortlich. Nicht andere Menschen. Es sei sein Leben und das könne er so gestalten wie es ihm passt. Und wenn er drauf gehe, dann sei es halt so - sei ja sein Leben.

      Sie merken, ich wiederhole mich mit "sein Leben". Aber an dem hat er fest gehalten. Grundsätzlich hatte er ja nicht unrecht.

      In etwa wie alte Menschen, die Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Obwohl oft alle dagegen sind. Es ist ihre Wahl.

      Es ist schwierig zu entscheiden, ob man dann die Leute lieber in Ruhe lässt oder sie zu etwas "zwingt/überredet".
      0 0 Melden
    • dF 17.01.2017 21:03
      Highlight @Zäme!:

      Und Sie halten Ihn nicht für Arrogant? Er hat schliesslich, Hilfe die Ihm angeboten wurde, abgelehnt (bediene und beziehe mich hier nur Ihrer Wortwahl und Aussage weiter oben). Weiter versucht Hilfe anzubieten haben sie ja trotzdem (was ich gut finde), obwohl Ihrer Aussage weiter oben nach, er es ja nicht Wert war.

      Und wenn Sie schon wissen, das es schwierig abzuwägen, ob in Ruhe lassen oder weiter "überreden/zwingen". Weshalb wollen Sie den andere zwingen unter der Androhung "entweder machst was wir sagen(Einquartierung/Einweisung) oder bekommst gar nichts(bist es nicht Wert)"?
      0 0 Melden
    • lilas 17.01.2017 21:48
      Highlight Es ist eine Gratwanderung. Oder sogar zwei. Eine zwischen Zwang oder überreden, eine zwischen in Ruhe lassen oder fallen lassen. Ich versteh glaub schon was Sie meinen. Und jetzt auch warum Sie solche Dinge geschrieben haben. Es ist nicht schön zuzusehen wie sich jemand kaputt macht, ihm dennoch zu zeigen dass man ihn nicht fallen lässt, erachte ich als wichtig und menschlich
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.01.2017 21:59
      Highlight Doch - ich habe ihn für dumm, ignorant und arrogant gehalten und ihm das auch so gesagt.

      Es hat ihn nur "bestärkt" so weiter zu leben.

      Ich musste zuerst mich selber überwinden und überzeugen, ihm zu helfen. Zudem wusste ich dass ihm sein Götti-Kind sehr viel bedeutet hat (also immer noch). Ihretwegen und auch seiner Gesundheit wegen, habe ich ihm dann doch geholfen.

      Bin der Meinung, dass es fast jeder Mensch selbst in der Hand hat, was er aus seinem Leben macht.

      Ich drohe niemandem mit entweder/oder. Grundsätzlich soll jeder tun und lassen mit seinem Leben, was er/sie will.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.01.2017 23:36
      Highlight Es ist eine Gratwanderung. Und der Grat ist da wirklich sehr schmal...

      Was ist wichtiger? Von jemandem den Wunsch akzeptieren (Leben und/oder fallen lassen) oder auf Teufel komm raus etwas in seinem Leben ändern wollen.

      Mir persönlich ist die Freiheit eines Menschen besonders wichtig. Und dass er frei entscheiden kann.

      Aber keine "Regel" ohne Ausnahme. Deshalb habe ich meinem Freund geholfen.

      Ich würde allerdings z.b. einen alten oder (tod)kranken Menschen nie davon abhalten, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Weil er/sie vermutlich einfach "nümme cha".

      So ticke ich.
      0 1 Melden
  • teufelchen7 15.01.2017 20:03
    Highlight wir haben ein haufen menschen mit zweitwohnungen. diese menschen haben nicht mal ein bett... und das in der reichen schweiz!
    74 40 Melden
  • Illuminati 15.01.2017 18:34
    Highlight Spannender Artikel, nicht vergessen sollte man auch die verschiedenen Einrichtungen der Pfarrer Sieber Institution nicht, wie zum Beispiel der Pfuusbus, eine kleine "Wohnsiedlung" (habe den Namen gerade vergessen), sunnestube(oder so ähnlich) wo betroffene einen Kaffee und Essen bekommen. Dieses Essen wird von coop und Migros gespendet, weil es über dem Mindeshaltbarkeitsdatum ist aber natürlich noch absolut geniessbar und unbedenklich. Ein grosser Dank an die erwähnten aber auch an Alle, welche sich für Menschen in Not engagieren, eine schöne, wenn wohl auch nicht immer ganz einfache Arbeit!
    183 5 Melden
  • seventhinkingsteps 15.01.2017 18:02
    Highlight Hauptsache die Teslas haben warm im Show-Room und die leerstehenden Luxuswohnungen sind geheizt...
    82 119 Melden
    • Prof.Farnsworth 15.01.2017 18:44
      Highlight das ist ja mal eine ansage! frech wäre jetzt zu fragen wie sie wohl wohnen!
      97 23 Melden
    • FrancoL 15.01.2017 19:02
      Highlight Unrecht hat seventhinkingsteps nicht; es stellt sich schon die Frage ob nicht ungenutzter Wohnraum verschwenderisch beheizt wird, diese Frage ist legitim ungeachtet der ideologischen Ausrichtung. Nur weil man Geld hat sollte man nicht einfach die Energie verschwenden dürfen, wäre ein Gebot der Vernunft!
      72 33 Melden
    • Karl Müller 15.01.2017 19:16
      Highlight @seventhinkingsteps: Haben wir denselben Artikel gelesen? Der Bericht sagt doch, dass es in Zürich für jeden Obdachlosen ein warmes Plätzchen gibt, und die Behörden sich sogar bemühen, Menschen die sich weigern, ins Warme zu verfrachten. Was ist jetzt vor diesem Hintergrund genau das Problem mit den beheizten Teslas, mal abgesehen davon, dass dies ohnehin nichts miteinander zu tun hat?
      92 9 Melden
    • thefru1 15.01.2017 23:17
      Highlight @karl müller: habe versehentlich geblitzt, bin aber Ihrer Meinung
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  • Chääschueche 15.01.2017 17:58
    Highlight Also ein Schweizer kann nicht Obdachlos sein. Dafür gibt es unser Sozialsystem. Wenn dann sind sie dies Freiwillig. Wenn ein Migrant (Ohne Bewilligung, nie gearbeitet usw. ) hier obdachos ist, ist es zwar tragisch aber meiner Meinung nach nicht unser Problem. Die Menschen sollen in ihr Heimatland zurück. Denn weder Rumänen noch die Deutschen Bahnhofhänger am berner Bahnhof sind Flüchtlinge.

    Ich steh zu meiner Meinung.
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    • Deathinteresse 15.01.2017 18:45
      Highlight "Ein Schweizer kann nicht obdachlos sein"

      Doch. Es gibt immer wieder Menschen die durch die Maschen fallen.
      Zu glauben es gäbe keine schweizer Obdachlosen ist etwa so naiv wie zu glauben es gäbe keine Armut in der Schweiz.
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    • mrmikech 15.01.2017 19:02
      Highlight Aber ein paar nächte müssen die vielleicht irgendwo schlafen können bevor die die Schweiz verlassen weil die vielleicht kein geld für ein zugbillet oder so haben. Oder totfrieren lassen? Was ist genau deine meinung?

      Wer ist "freiwillig" obdachlos? Die realität ist meist nicht so einfach als eine werbeslogan...
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    • FrancoL 15.01.2017 19:06
      Highlight Chääschueche was Du da erzählst ist ein grosser Chääs. Man sollte sich in der warmen Stube nicht über Schicksale mokieren. Da nützt es auch nichts wenn man grossspurig zu seiner Meinung steht; Schicksal bleibt Schicksal.
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    • Spooky 15.01.2017 19:42
      Highlight @Chääschueche"
      "Ich steh zu meiner Meinung." Das finde ich okay und voll in Ordnung.

      Aber mit deinem Argument "Wenn dann sind sie dies Freiwillig" bin ich nicht einverstanden. Obdachlose haben neben sozialen allermeistens massive psychische Probleme, die es ihnen unmöglich machen, sich logisch vernünftig und normal zu verhalten, und zum Beispiel auf dem Sozialamt vorzusprechen. Davor haben sie - für uns unverständlich - eine Angst, die grösser ist als die Angst zu erfrieren.
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    • dF 15.01.2017 21:15
      Highlight @Chääschueche:

      Soviel verachtende Ignoranz gegen sozial Schwache Personen, wie in ihrem Kommentar hab ich schon lange nicht mehr gesehen.
      Ich hoffe innständig für Sie, dass Sie selber nie auch nur annähernd in eine solche Situation kommen. Denn, wir haben zwar kein schlechtes Soz.-System(vgl. zu anderen Ländern), aber es ist sehr Ausbaufähig.
      Nebenbei sind die wenigsten Obdachlosen es freiwillig. Es fallen leider immer wieder, je länger je mehr, welche durch die Netze, aber da dies nach Ihrem Kommentar nach nicht möglich ist, zeigt mir, dass Sie keine Ahnung von unserem Sozialsystem haben.
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    • FrancoL 15.01.2017 21:21
      Highlight @Spooky; gut dargestellt, danke.
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    • Spooky 16.01.2017 00:38
      Highlight Danke FrancoL. Ich denke, der menschliche Verstand ist ein weites Feld, im Prinzip eigentlich ein Chaos. Da kann man innert kurzer Zeit in eine Falle geraten und abstürzen. Drei falsche Entscheidungen genügen, um einen intelligenten Menschen auf der Strasse landen zu lassen. Man kann zwar behaupten, jeder Mensch sei seines Glückes Schmied, so ungefähr wie die FDP das behauptet. Aber wenigstens die Sozialisten sollten sich bewusst sein, dass ein Mensch auch einfach Pech haben kann auf dieser Welt.
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    • FrancoL 16.01.2017 00:53
      Highlight @Spooky; Ja was soll ich sagen, ausser dass ich zu 100% bei Dir bin. Habe genügend Schicksale gesehen um dies auch so zu empfinden.
      Dies hat mich immer bekräftigt mein persönliches Glück hoch zu werten und zu versuchen, wo immer ich konnte und kann den Mitmenschen etwas zurück zu geben, denn es gibt viele (manchmal denke ich zu viele) die dieses Glück nicht haben.
      Manchem fehlt auch die Kraft seines Glücks Schmid zu sein, dies gilt es immer mit zu berücksichtigen.
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    • Taiyou 16.01.2017 01:42
      Highlight Auch die wäre gut getan, wenn du einmal ein Buch von Hélène Vuille lesen würdest. Dann könntest du nachvollziehen, warum die Menschen auf der Rückseite des Lebens so leben...
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    • lilas 16.01.2017 08:04
      Highlight Selten einen passenderen User name gesehen
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    • Deathinteresse 16.01.2017 10:47
      Highlight Passender Artikel übrigens kürzlich in der WOZ

      https://www.woz.ch/1701/auf-der-gasse/dann-haut-es-ihnen-die-sicherung-raus



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    • patbrun 17.01.2017 01:10
      Highlight Niemand schläft gerne in der Kälte und die meisten von uns haben ja auch eine Wohnung. Aber eben nicht alle. Die meisten sind stark genug um zu arbeiten, im System zu funktionieren... aber nicht alle.
      Die Frage, warum jetzt jemand gerade auf der Strasse steht, keine Wohnung hat, psychisch angeschlagen, finanziell ruiniert ist und durch die Maschen vom sozialen Netz fällt, ist für mich von sekundärer Bedeutung. Wichtig ist, das er ein paar Nächte in der Wärme schlafen kann.
      Vor ungefähr 2000 Jahren hat einmal ein weiser Mann gesagt: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst! Darum mache ich das.
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