Schweiz
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«Es braucht kein Ladenöffnungsgesetz. Man sollte dieses Gesetz überall streichen», sagt der Migros-Chef. Bild: KEYSTONE

Migros-Chef wird deutlich: «Das Ladenöffnungsgesetz sollte man streichen!»

Migros-Chef Herbert Bolliger bricht mit einem Tabu: Er fordert die Abschaffung aller Gesetze zur Ladenöffnungszeit. Kritik wird laut.

17.04.16, 09:48 17.04.16, 10:21

Benjamin Weinmann und Stefan Ehrbar / schweiz am sonntag



Ginge es nach Migros-Chef Herbert Bolliger, dürften seine Filialen praktisch ohne zeitliche Einschränkung Tirolercakes, Ice-Tea und Waschpulver verkaufen.

Im Gespräch mit der «Schweiz am Sonntag» sagt er: «Es braucht kein Ladenöffnungsgesetz. Man sollte dieses Gesetz überall streichen.» Die Konsumenten sollten entscheiden, so der oberste Migros-Mann. «Wir öffnen doch nirgends einen Laden, wenn die Kunden nicht kommen!»

Ein Problem mit dem Arbeitnehmerschutz sieht Bolliger in seiner Forderung nicht: «Die Angestellten sind über das Arbeitsgesetz geschützt. Ausserdem gibt es viele Mitarbeitende, die abends oder am Wochenende arbeiten möchten, weil es für sie passt.»

Bolliger glaubt, der Kantönligeist werde wohl eine wirkliche Liberalisierung verhindern. «Dabei wäre es am besten, alle Kantone würden es machen wie der Aargau.» Der Mittelland-Kanton hatte 2005 sein Ladenöffnungsgesetz über Bord geworfen. Seither werden die Öffnungszeiten nur durch das Arbeitsgesetz des Bundes eingeschränkt. Von Montag bis Samstag dürfen die Läden von 6 bis 23 Uhr offenbleiben.

Bolligers Vorpreschen erfolgt zu einem brisanten Zeitpunkt. Denn erst diese Woche hat die Wirtschaftskommission des Ständerates ihrem Rat beantragt, das neue Ladenöffnungszeitengesetz anzunehmen. Dieses stellt einen Kompromiss nach jahrelangem Hin und Her in den Räten dar. Mit dem neuen Gesetz dürften Händler in der ganzen Schweiz an Wochentagen zwischen 6 und 20 Uhr offen bleiben, an Samstagen zwischen 6 und 18 Uhr. Bolligers Wunschszenario geht also deutlich weiter.

Dass sich der Migros-Chef derart aus dem Fenster lehnt, kommt nicht von ungefähr. Die Befürworter einer Liberalisierung haben nicht zuletzt seit der Erstarkung der bürgerlichen Parteien in den Parlamentswahlen Oberwasser. Doch an den Urnen haben Liberalisierungen selten Chancen. Die IG Detailhandel mit Migros, Coop und Manor gibt sich deshalb zurückhaltender als der Migros-Chef. Eine Liberalisierung am Sonntag sei kein Thema, sagt IG-Geschäftsleiter Patrick Marty. Man fordere lediglich, dass die laut Arbeitsgesetz möglichen vier Sonntagsverkäufe endlich in allen Kantonen umgesetzt würden. Unter der Woche hat sich die IG eine Teilharmonisierung der Öffnungszeiten auf die Fahne geschrieben. Die momentane Lösung des Parlaments sei eine pragmatische, welche die Kompetenzen der Kantone nicht einschränke.

Abends einkaufen: Dafür weibelt auch die Volg-Gruppe.
Bild: KEYSTONE

Für eine Liberalisierung weibelt auch die vor allem auf dem Land präsente Volg-Gruppe. «Früher hat man die meisten Einkäufe am Vormittag getätigt, heute vermehrt am Abend oder auch am Sonntag», sagt Sprecherin Tamara Scheibli. Darum sehe Volg Potenzial für längere Öffnungszeiten. «Gerade kleinere Läden mit vielen Mitbewerbern in der Region sind auf eine möglichst positive Umsatzentwicklung angewiesen», sagt sie. Dies könne mit längeren Öffnungszeiten unterstützt werden und diene langfristig betrachtet auch der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Für Volg sei die Frage teilweise existenziell: «In den letzten Jahren haben zahlreiche Läden dank der Verlängerung der Öffnungszeiten Umsatz, Ertrag und Kundenzahl deutlich steigern können. Ehemalige Schliessungskandidaten konnten so gerettet und damit die Einkaufsmöglichkeit im Dorf gesichert werden.»

In den Städten steht insbesondere Tag sieben im Fokus. «Wir sind der Meinung, dass Zürich als grösste Tourismusregion der Schweiz auch am Sonntag die Möglichkeit bieten sollte, einkaufen zu gehen», sagt Tourismus-Direktor Martin Sturzenegger. «Aus Umfragen wissen wir, dass dies ein grosses Bedürfnis der Touristen ist. Dass wir sonntags alles dichtmachen, ist ein bedeutender Standortnachteil im europäischen Wettbewerb.»

In Bern setzt die Tourismus-Branche auf eine Motion von FDP-Grossrat Adrian Haas, der in der Innenstadt eine Sonderregelung anstrebt: «Mir war es vorab ein Anliegen, dass die vielen Touristen am Sonntag nicht vor verschlossenen Türen der Souvenirläden stehen», sagt Haas. Die Motion schliesse eine «massgeschneiderte Ausdehnung» nicht aus.

Bei der Gewerkschaft Unia klingeln die Alarmglocken. «Angestellte des Detailhandels sind durch das Arbeitsgesetz nicht genügend geschützt», sagt Unia-Sekretär Arnaud Bouverat. Die Liberalisierung, wie sie vom Parlament beschlossen werden dürfte, führe in 14 Kantonen und für 65 Prozent der Beschäftigten zu schlechteren Bedingungen. Wer heute bis 20 Uhr arbeiten müsse, sei oft sehr spät zu Hause – und frühmorgens bereits wieder im Laden.

Beruf und Familienleben seien so kaum vereinbar. In den Kantonen mit liberalen Öffnungszeiten sei ein Verdrängungskampf zu Ungunsten der Kleinen zu beobachten, sagt Bouverat. «Verkäuferinnen berichten uns oft, dass sie auch dann im Laden stehen müssen, wenn keine Kunden kommen. Die grossen Ketten setzen in diesen Zeiten einfach weniger Personal ein, was zu extrem aufgesplitteten Arbeitseinsätzen und Arbeit auf Abruf führt», sagt Bouverat.

Denkbar seien allenfalls gewisse Kompensationen, etwa in Form von Schichtmodellen. In der Westschweiz habe man bei GAV-Verhandlungen im Gegenzug zu längeren Öffnungszeiten am Samstag erreicht, dass das Personal an mehr Samstagen und Abenden unter der Woche freinehmen könne. Es sei aber wichtig, dass die Bestimmungen für alle gälten. Deshalb brauche es einen nationalen GAV. Den aber wollten die Arbeitgeber nicht. «Es geht nicht an, dass erst Ausnahmen etwa für Tankstellenshops verlangt werden und man zwei Jahre später mit Berufung auf diese Ausnahmen weitere Liberalisierungen für alle Läden fordert», sagt Bouverat. «Das ist reine Salamitaktik.»

 

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221Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sonwat 19.04.2016 09:14
    Highlight Ich bin (wie wohl viele hier) geteilter Meinung. Jedoch finde ich es immer lächerlich wenn ich Sonntags mal etwas benötige und dann in die Tankstellenshops oder grossen Bahnhöfe gehen muss, wo das pure Chaos herrscht. Man kann vieles diskutieren, aber die Nachfrage nach liberaleren Öffnungszeiten ist unbestritten vorhanden. Und auf eine Art und Weise finde ich es auch ungerechtfertigt, wie die SBB Immobilien nur aufgrund der Gesetzgebung profitieren und einen riesigen Wert generieren.
    4 1 Melden
  • dergraf 18.04.2016 21:39
    Highlight Es gab eine Zeit, in der ich als Personalkommissionspräsident in einem M-Betrieb war. Es gab und gibt sie noch immer: die Filialleiter, die (gesetzwidrig) Mitarbeiterinnen (vor allem) auf Abruf halten. Wer aufmuckt wird entlassen (einen Grund findet man immer). Und meistens trifft es geschiedene Mütter. Geht man auf den Filialleiter (als Personalvertreter) los, will man als erstes wissen wer geklagt hat. Es liegt vieles im Argen!
    Deshalb müssen Bolliger's Träume beendet werden. Denn den von den Freiwilligen gibt es nicht genügend für diese M-Träume. Ausbeuterei!!
    7 4 Melden
  • Dunkelschwarz 18.04.2016 21:03
    Highlight Finde es an der Zeit, dass ein jeder Laden auf- und zugeht wann es entsprechend angeordnet wird vom Betreiber.
    Personal ist billig und ohne Probleme jederzeit aufs neue ersetzbar.
    Der Kunde wird es freuen endlich auch früh morgens ein Grill-Güggeli mit knuspriger Haut kaufen zu können, bevor die Sonne jeden Augenblick den Horizont erklimmt.
    Was es endlich braucht ist eine Marktwirtschaft, welche durch keinerlei Beschränkungen jeglicher Art hin zum Ziel der optimierten Gewinnerzielung wirken kann.
    Ob Schuhputzer am Hauptbahnhof, oder Imobilienmakler an der Seepromenade, jeder der will ...



    2 5 Melden
  • Emperor 18.04.2016 16:24
    Highlight Ich kenne diverse Leute, welche im Detailhandel arbeiten, diese Arbeitsbedingungen sind eine Schande... Duttweiler würde sich im Grab umdrehen...
    7 4 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 19:39
      Highlight Duttweiler war mit der Einführung von Selbstbedienungsläden der Schreck aller Lädelibesitzer und treibende Kraft für das Lädelisterben. Schön wird er in den Erinnerungen glorifiziert - von den Leuten die ihn damals verdammt hätten.
      4 0 Melden
    • Emperor 19.04.2016 03:08
      Highlight Da gebe ich dir recht, jedoch hat er erst mit diesem Konzept viele Dinge für den ärmeren Bürger erschwinglich gemacht und auch eine grosse soziale Ader gezeigt. Nichts ist perfekt aber ich finde, dass hier klar die positiven Aspekte überwiegen.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 06:07
      Highlight Natürlich stimmt diese Seite, keine Frage. Aus der heutigen Sicht geht der andere Aspekt einfach gerne vergessen.

      Es ist wie fast überall, der Strukturwandel kennt Gewinner und Opfer. Aber es steckt viel Kraft in ihm, quasi die schöpferische Zerstörung, wie sie Schumpeter damals beschrieben hatte.

      Ich bin dagegen, den Wandel aufzuhalten, aber er muss aktiv gestaltet werden.
      0 0 Melden
    • Emperor 19.04.2016 11:21
      Highlight Naja von längeren Öffnungszeiten profitiert nur der faule Wohlstandbürger und ob der echt noch mehr Bequemlichkeiten braucht...?
      0 2 Melden
    • Charlie Brown 19.04.2016 11:51
      Highlight Hmmm... Das sehe ich nun nicht ganz gleich. Warum soll nur der faule davon profitieren?

      Profitieren kann auch der tüchtige Student, der z.B. am Sonntag oder unter der Woche ausserhalb der Vorlesungszeit ein Zubrot verdienen kann.

      Oder der tüchtige Arbeiter, der von früh bis spät am chrampfen ist und darum nur zu Unzeiten einkaufen kann.

      Ich verstehe die Kritik schon, aber die schwarz/weiss-Argumentation ist mir dann schon ein wenig zu einfach.
      3 0 Melden
  • R&B 18.04.2016 13:48
    Highlight Wer ist für die Abschaffung aller Gesetze zur Ladenöffnungszeit?
    Herz = ja
    Blitz = nein
    21 21 Melden
  • Donald 18.04.2016 13:39
    Highlight Liberalisierung bringt noch gar nichts. Im Aargau haben die Migros und Coop trotzdem nicht länger als bis 19:00 oder 20:00 geöffnet. Ich komme nicht vor 19:00 nach Hause. Wann soll ich gemütlich einkaufen gehen? Wie machen das Leute, die noch später nach Hause kommen? Da bleibt ja nur Deutschland als Alternative. Aber das passt Coop in Migros auch nicht...
    4 5 Melden
  • Homes8 18.04.2016 10:29
    Highlight Es geht auch um allgemeine Sicherheit. Überfälle, kriminelle Handlungen werden zunehmen.
    3 11 Melden
  • Schneider Alex 18.04.2016 09:08
    Highlight Ladenöffnungszeiten: Es gibt viel zu verlieren!

    Verlängerte Ladenöffnungszeiten schränken die gemeinsame Familienzeit der Arbeitnehmenden ein, machen die Nacht zum Tag, kurbeln den Einkaufsverkehr in den lärmsensiblen Nachtzeiten an und erleichtern Überfälle auf die Tankstellenshops.

    24-Stunden-Öffnungszeiten an Tankstellenshops mit Vollsortiment sind nur der Anfang von Nachtarbeit, die nicht zwingend nötig ist. Weitere Begehren werden folgen, insbesondere in Betrieben mit einer hohen Kapitalausstattung.
    11 12 Melden
  • FrancoL 17.04.2016 23:37
    Highlight Für einen guten Teil Menschen wurde die Arbeit in den letzten 30 Jahren stundenmässig reduziert, gleitende Arbeitszeiten eingeführt, der Samstag wurde praktisch arbeitfrei.

    Gleichzeitig wurden die Oeffnungzeiten um 30% verlängert. Grossverteiler stehen engmaschig zur Verfügung was das Einkaufen vereinfacht.

    Und nun soll das nicht mehr genügen? Wieso den eigentlich? Die Läden in ZH und Umgebung (ich wohne hier) haben über 70 Oeffnungsstunden/Woche, genügt das nicht?

    Was würden viele der Öffnungszeiten-Turbos sagen wenn man in ihren Betrieben Öffnungszeiten von 70 Stunden einführen würde?
    16 15 Melden
    • Donald 18.04.2016 08:42
      Highlight Internet und TV nur noch von 08:00 bis 18:00 für dich. Das sollte reichen oder?
      10 13 Melden
    • FrancoL 18.04.2016 16:01
      Highlight Man kann auch die flachen Beispiel nennen. Es gab schon immer Branche die länger arbeiten mussten und doch ist es wünschenswert wenn das nicht auf allen Branchen der Fall sein muss. Polemik kann ich Dir auch bieten, hilfreich ist sie nicht: Wie würde es aussehen wenn der Staat seine Betriebe und Büros auch wie die Läden 60 bis 70 Stunden offenhalten würde und der Steuerzahler, also vermutlich auch Du dies berappen müssten?
      8 3 Melden
    • Emperor 18.04.2016 16:19
      Highlight Ich wäre schon zufrieden, wenn die Hirn Versorgung klappen würde und zwar 24/7, dann bräuchten wir auch keine längeren Öffnungszeiten...
      7 3 Melden
  • mortiferus 17.04.2016 16:46
    Highlight Man sollte eine Abstimmung machen wo die Hauptbetroffenen darüber abstimmen können. Die Verkäufer die am Sonntag und in der Nacht arbeiten dürfen sollen entscheiden! Über deren Köpfe hinweg entscheiden ist nicht recht. Falls die Mehrheit, der im Verkauf angestellten, gegen Sonntags und Nachtarbeit sind sollte die SP mit den Gewerkschaften kämpfen, bis zum letzten tropfen Bier. Die sollen mal zur SVP, sich beraten lassen wie man viel Lärm macht und Bürger mobilisiert.
    13 21 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 22:53
      Highlight Das Volk hat bisher überall die bestehenden Öffnungszeiten bei Abstimmungen bestätigt. Warum man sich nun über das Volk stellen will, soll mal einer erklären
      8 6 Melden
  • AskLee 17.04.2016 16:06
    Highlight Schickt diesen Mann 2 Jahre in die Nachtschicht und er wird weise werden.
    45 21 Melden
  • Zeit_Genosse 17.04.2016 15:14
    Highlight In einer Zürcher Gemeinde mit 3k Einwohnern hat der Volg 365 Tage bis 20 Uhr offen. Der Sonntag ist der stärkste Verkaufstag geworden (eingeschr. Ladenfläche analog Tankstellenshop). Die Ladenöffnungszeit führt dazu, dass Einwohner vermehrt im Dorf kurzfristig einkaufen oder den Weg zum Discounter sparen. Mit dieser Strategie kann der Volg vor Ort ggü. den Grossen mithalten und überleben. Damit gibt es vor Ort Arbeitsplätze,die sehr gesucht sind. Fragt man das Verkaufspersonal, haben diese Freude an der flexiblen Möglichkeit. Es geht durchaus auch positiv und ohne gejammer.
    44 6 Melden
    • Duweisches 18.04.2016 07:51
      Highlight Nur eben, sobald die eingeschränkten Ladenöffnungszeiten wegfallen sind die Discounter die ersten die davon Gebrauch machen. Womit der Volg seinen Geschäftsvorteil wieder verspielt hätte...
      9 0 Melden
    • Emperor 18.04.2016 16:21
      Highlight Volg ist ja auch ein grosser aber versuch du Mal als kleines Geschäft solche Öffnungszeiten zu ermöglichen...
      6 0 Melden
    • Zeit_Genosse 18.04.2016 19:45
      Highlight Der Bäcker, Fleischer, das Blumengeschäft, vom Dorf, beliefern den Volg und der verkauf am Sonntag für die Kleinen Geschäfte. Etwas Innovationsgeist braucht es schon und alle können nicht gewinnen. Die Nähe ist auch ein Argument. Kurz über die Strasse, wenn unerwartet Besuch kommt und der Grill ist voll und die Gäste werden satt.
      0 1 Melden
    • Emperor 19.04.2016 03:10
      Highlight Naja, meiner Meinung nach haben die grossen schon genug gewonnen in dieser Welt!
      3 0 Melden
  • Isti 17.04.2016 15:07
    Highlight Schon Ende der 80er-Jahre habe ich im Seedamm-Center während meiner Lehre jeden Abend bis 21.30 Uhr gearbeitet und ich wollte freiwillig immer in die Abendschicht eingeteilt werden. Es gibt genug Personal, welches in Randzeiten gerne arbeitet. Darum befürworte ich die Abschaffung aller Öffnungszeiten von Montag bis Samstag, der Markt reguliert das selbstständig. Sonntag ist tabu - dieser Tag ist Ruhetag.
    28 21 Melden
  • koks 17.04.2016 15:00
    Highlight dabei könnte die migros erstmal ihre genossenschafter konsultieren. dann sieht man, was die kunden wollen. nur weil ein gutverdienender ceo was behauptet, muss das noch lange nicht die meinung der mehrheit widerspiegeln. im gegenteil.
    32 8 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 16:46
      Highlight @koks: Schau doch mal, was die Kunden wünschen, wenn z.B. an einem Ostermontag die Möbelläden offen haben. Die Umfrage kannst du dir sparen.

      Die Migros weitet die Öffungszeiten so weit aus wie es wirtschaftlich Sinn macht sprich die Kunden Umsatz machen.
      10 5 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:07
      Highlight Migros verkauft alles, auch Möbel. Bolliger will generell alle Ladenöffnungszeiten kippen, nicht nur für Lebensmittel.

      Und: Es war ein Beispiel. Typähnlich anzuwenden auf Abendverkauf vor Weihnachten, 365 Tage Läden an Bahnhöfen etc.
      5 1 Melden
    • Oban 18.04.2016 06:58
      Highlight @Rahbarber
      Genau das ist aber das Problem in der Chefetage, die vergleichen das, denn in einem EKZ herrscht noch vielfach der Grundsatz jeder hat offen solange wie der Hauptmieter. Somit hat zwar Migros/Coop evtl. mehr Umsatz müssen aber gleichzeitig verluste bei ihren Tochterfirmen in Kauf nehmen. Z.B in ihren UE Geschäften stehen Morgen vielfach noch ein 1 Ma mit 1 Lernenden, man muss sparen und hat am Morgen ja eh keine Kunden, macht aber von 8-20 Uhr auf, weil das Mutterhaus es befiehlt. Wundert sich dann aber wenn einem Samstags die Kunden weglaufen weil sie nicht bedient werden.
      2 1 Melden
  • Tropfnase 17.04.2016 15:00
    Highlight Und die Gewerkschaften verbieten und die Sklaverei wider einführen.... Gottlieb Duttweiler lagen die Angestellten mehr am Herzen!
    36 9 Melden
  • Einstein56 17.04.2016 14:32
    Highlight An den Ladenöffnungszeiten erkennt man, dass die Schweiz immer noch ein Agrarstaat ist. Auch scheinbar urbane Menschen denken im vorletzten JH. Wer von euch hat schon während Jahren in einer richtigen Stadt gelebt. Ich meine nicht Aarau, Wil oder Zürich. Ich meine eine richtige Stadt. Eben!
    17 27 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 22:57
      Highlight Man kann nicht immer von Föderalismus faseln, und wenns einem nicht passt, dann von Rückständig schwafeln. Entweder bleiben die Öffnungszeiten kantonal und das Volk entscheidet und das wird akzeptiert oder man höhlt den Föderalismus aus, um alles dem Geld zu opfern.
      8 0 Melden
    • Basoalto 18.04.2016 20:19
      Highlight Hier! Ist Dir Paris gross genug? Ich habe da gelebt. Am Wochenende alles zu, unter der Woche ist ab 19.00 Uhr geschlossen. Voilà!
      3 0 Melden
    • Emperor 19.04.2016 03:13
      Highlight Ja, war in diversen Grossstädten und mir kommt jedes Mal der Graus wenn ich dort die Öffnungzeiten sehe... evtl. ist EMpathie heutzutage aber auch einfach Scheisse...
      0 0 Melden
  • Donald 17.04.2016 14:19
    Highlight Im Kaufland kann ich ohne Zeitdruck bis 22:00 einkaufen gehen.
    15 11 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 17.04.2016 14:09
    Highlight Ich fordere schon lange eine vollständige Liberalisierung sämtlicher Öffnungszeiten in ausnahmslos jeder Branche.
    Diese Gesetze sind für mich nur noch ein alter Zopf den es zu vergessen gilt. Der Markt wird sich hier bestens selber regeln - kein Chef der Welt öffnet ein Laden länger als das die Kunden kommen, wäre ja blöd.
    21 25 Melden
  • ströfzgi 17.04.2016 13:44
    Highlight was ist uns lieber? dass hier am sonntag oder abends eingekauft wird, oder dass das geld unter der woche ins nahe ausland gebracht wird, wo mo-sa von 8:00-21:00 geöffnet ist?
    35 18 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 14:35
      Highlight Das Geld wird nicht wegen den Oeffungszeiten ins Ausland "gebracht". Es geht um billigere Preise. Migros+Coop haben im Kt ZH schon jetzt von 8.00 bis 20.00 Mo bis Sa offen und doch gehen die Leute ins nahe Ausland. Wenn Sie dem entgegenwirken wollen, dann Preise bei uns runter Oeffungszeiten belassen, das würde etwas bringen! Zu Ihrer Begründung: UNTER DER WOCHE CHF ins Ausland bringen. Haben da die Läden bei uns nicht offen? Unter der Woche? Vielleicht machen Sie sich auch eine Überlegung dass in Zürich 20.00 Uhr etwa gleich ist wie 21.00 Uhr im nahen Ausland, Weg ist nicht zu vernachlässigen
      24 8 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 22:59
      Highlight als ob die Leute wegen den Öffnungszeiten über die Grenzen fahren. die Argumente sind lächerlich. In Zürich sind die Läden teilweise bis 22 Uhr offen. Selbst an Sechseläuten haben viele Läden mittlerweile normal geöffnet
      7 2 Melden
    • Emperor 19.04.2016 03:17
      Highlight Hmm also ich glaube, die Leute welche um 20:00 noch kurz auf Deutschland fahren, weil sie keine Milch mehr zu Hause haben und die doofen schweizer Gechäfte ja schon um 20:00 schliessen, die sollen das auch weiterhin tun, ein paar Liter Milch verkraften wir noch ;-)
      1 1 Melden
  • panaap 17.04.2016 13:33
    Highlight Längere Öffnungszeiten führen wohl kaum zu mehr Umsatz, sondern zu Verteilung der Kunden während der Zeit. Dazu kommt, dass kleinere Läden sich anpassen müssen an die grossen und dies ist für Sie selten rentabel, sondern einfach nur mit kosten verbunden.
    36 10 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 14:39
      Highlight Bestens bekannter Mechanismus! Kleine könen sich anpassen und verlieren an Marge. Grosse behalten die Marge und gewinnen an Marktanteil, der von den serbelnden Lokalen freigegeben wird.
      Wunderbare Lösung und natürlich auch höchst ökologisch weil man dann das Auto bewegen kann.
      20 9 Melden
  • leu84 17.04.2016 13:26
    Highlight Er muss ja nicht bis 24 Uhr an der Kasse sitzen.
    35 17 Melden
  • What?! 17.04.2016 13:25
    Highlight Dieser beitrag schockiert mich nicht, arbeite seit über 6 Jahren in einer migros filiale die 365 tage im jahr geöffnet hat von 6-22 ohne ausnahme
    20 6 Melden
  • Fabio74 17.04.2016 13:25
    Highlight Die Migros wird immer asozoaler. Duttweiler dürfte im Grab rotieren ab diesen Aussagen
    34 24 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 23:02
      Highlight @simply smarter: Duttweiler wollte weder Alkohol noch Tabak verkaufen. Die Migros kaufte Globus und Denner und verdient sich eine goldene Nase damit.
      Migros schwafelt von Verantwortung der Menschen gegenüber als Genossenschaft sowieso, akzeptiert aber den Volkswillen der Menschen in diesem Land zu den Öffnungszeiten nicht.
      6 2 Melden
  • FrancoL 17.04.2016 13:15
    Highlight Etwas geht bei mir nicht auf; Wir lesen fast täglich dass die Kaufkraft abnimmt, die Schere zwischen Reich und Arm aufgeht, dem Konsumenten weniger Geld zur Verfügung steht für die täglichen Ausgaben. Das entspricht auch meiner Wahrnehmung. Nun sollen aber dieser nicht zunehmenden Ausgaben auf mehr Einkaufsstunden verteilt werden; dies bedeutet dass die Einnahmen/Oeffnungsstunde abnehmen. Grossverteiler können geschickt das Personal einsetzen, ein kleiner Laden macht was dann was? Nicht so lange Öffnungszeiten und Einbussen in Kauf nehmen? Mitziehen und logischerweise den Verdienst schmälern?
    26 13 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 16:55
      Highlight @Franco: Die Kaufkraft stieg in den letzten 35 Jahren um durchschnittlich 30% (Lohnniveau stieg 30% stärker als die Teuerung). Ich verstehe nicht, warum sich der Mythos der schwindenden Kaufkraft derart hartnäckig hält. Wahrscheinlich weil die Konsumlust in der selben Zeit noch stärker gestiegen ist.

      Den Rest deiner Bedenken lassen sich nicht ganz von der Hand weisen. Aber als Unternehmer kennst du das ja auch, Rahmenbedingungen ändern sich, das ist die einzige Konstante in der Marktwirtschaft...
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 18:39
      Highlight @Charlie; Die Kaufkraft die für den Detailhandel massgebend ist hat nicht zugenommen, Zahlen sind eine Sache die tatsächliche Bereitschaft auszugeben, also die Konsumlust in den letzten 2-3 Jahren ein Problem > Detailhandel rückgängig. Vieles hat sich verlagert und wir sprechen hier von der Migros und nicht zB von Hauskauf oder Autohandel. Wenn sich Rahmenbedingungen ändern dann sollte man sie benennen und nicht an den Öffnungszeiten (bereits ordentlich liberal) aufhängen. Es geht um Verdrängung und die Öffnungszeiten sind das Mäntelchen. Als Unternehmer gehöre ich zu denen die Klartext mögen.
      5 3 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:17
      Highlight @Franco: Der durchschnittliche Lohn ist in den letzten 35 Jahren rund 30% stärker gewachsen als der LIK. Wie kommst du zur Einschätzung, dass der Detailhandel nichts davon hat?

      Die Lebensmittelpreise sind in den letzten Jahren sogar gesunken, das selbe gilt für vieles anderes (z.B. Unterhaltungselektronik). Häuser sind im Gegensatz überproportional teurer geworden, oder nicht?

      Kannst du dein Argument mit Daten hinterlegen?
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 19:46
      Highlight @Cahrlie; Ich kenne mich vorwiegend in Zürich aus, habe diverse Geschäfte eingerichtet oder deren Platzierung beraten und in den letzten 4-5 Jahren sind mir von den Inhabern weitgehend stagnierende Zahlen gemeldet worden, was auch häufig zu Mietzinsreduktionen geführt hat. Ich nehme nun nicht an dass diese Mietzinsreduktionen auf falschen Umsatzzahlen basieren. Bei den Häusern musst Du klar relativieren; Das Land ist überproportional gestiegen die Baukosten sind teilweise rückläufig und im letzten Jahrzehnt kaum gestiegen. Gestiegen sind die Anforderungen an die Bauten, mehr Platz mehr Komfort
      2 3 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 19:55
      Highlight @Charli; es stehen genügend Zahlen im Netz um die Stagnation zu untermauern, auch in Bezug auf die Baukosten werden jährlich gute Statistiken ins Netz gestellt. Was sicherlich fehlt sind griffige Zahlen zur Landkostenentwicklung, dieNotariate geben sich da bedeckt. Der freie Fall in der Detailhandelsbranche Mode belegt ein kleiner Spaziergang durch das TMC.
      Die grossen Ladenketten in Zürich vermitteln durch Ihre grosse Präsenz das Gegenteil doch dahinter steckt die Suche nach einem sichern Hafen mit Schweizer Franken, das zeigt die Sicherung der Mieten durch das Mutterhaus!
      0 4 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:59
      Highlight @Franco: OK, das mit den Liegenschaften stimmt, wenn du neu baust. Wenn du aber ein bestehendes Haus kaufst... Naja, das istja nicht der Punkt.

      Nochmal: Die Zahlen des BFS zeigen 30% mehr Kaufkraft in 35 Jahren, ich kann den Kaufkraftverlust nicht nachvollziehen. Was du beschreibst (ein Effekt bei den lokalen, stationären Verkäufern) könnte mit online-shopping und Einkaufstourismus zusammenhängen. Was meinst du?
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 21:29
      Highlight @Charlie; Mit dem Einkaufstourismus hast Du recht, nur die Wertschöpfung liegt ja nun im Ausland und alimentiert nicht die Schweizer Wirtschaft.
      Online Shopping zB in der Mode ok, aber auch da ein rechter Teil im Ausland.
      Alles Effekte die nicht unbedingt die Misere in Zürich so richtig zu begründen vermögen. Nun sprechen wir nicht von Uster oder Uzwil, wir sprechen von Zürich und die Stagnation ist relevant so relevant dass die Behörden auch noch einmischen und versuchen Platzierungen zu fördern. siehe weiter >>
      0 3 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 21:35
      Highlight @Charlie Brown;
      Ich bezweifle nicht Deine Zahlen ich relativiere sie wie der Chef einer Optiker-Kette (12 Läden), der mir sagte als ich ähnliche Zahlen wie Du ins Feld führen wollte die Zahlen interessieren mich nicht auch meine Bank nicht.

      Klar wiegt zB der Umsatz von Apple (BH-strasse) mindestens 1-2 Dutzend anderer Geschäfte auf, doch dafür gingen andere baden. Manor wird vermutlich auch sich umorientieren bei Jelmoli steht auch etwas schief in der Landschaft, viele internationale Firmen siedeln sich in Zürich an, aber nur um einen Fuss in der Schweiz zu haben, alles nicht ganz freundlich.
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    • Charlie Brown 17.04.2016 21:44
      Highlight @Franco: Sorry, noch einmal. Ich befürchte du vermischst da Absatzprobleme mit Kaufkraftschwund. Das sind doch zwei paar Schuhe.

      Ich vergleiche zudem, was sich meine Familie und das Umfeld in meiner Jugend leisten konnte und was ich und mein Umfeld heute für einen Konsum haben. Das sind Welten (Ferien, Kommunikation, Mobilität, Kleider, you name it).
      1 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 21:44
      Highlight @kleiner Nachtrag; ob Neubau oder Altbau heute mit der neuen Methode wo Substanz im Verhältnis zu Bebaubarkeit auch gewertet wird gibt es keine grosse Diskrepanzen mehr, das Land bestimmt in der Umgebung von Agglomerationen den Preis.
      Sowohl die, Neubau-, als auch die Sanierungs- und Umbaukosten stagnieren.
      2 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 22:13
      Highlight @Charli; nein ich vermische dies nicht, der Kaufkraftschwund addiert mit dem billigeren Einkauf im Ausland zB ergibt eben immer noch einen meines Erachtens kleinere globale Kaufkraft.
      Wenn Kunden von mir bei einem Hauskauf, bis zu 25% im Ausland einkaufen, um dort 1/3 zu sparen geben sie eben für das Haus weniger aus als bei einem 100% Bau in der CH. Und sie machen dies nicht weil sie so Lust am sparen haben, die meisten machen dies um überhaupt zu bauen. Aber eben alles was ich poste ist meine Erfahrung und es gibt auch wohl andre Erfahrungen, wenn sie deine Annahme stützen um so besser.
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    • Charlie Brown 18.04.2016 11:17
      Highlight @Franco: Ich habe zum Thema einen spannenden Blogbeitrag (http://www.avenir-suisse.ch/46259/kaufkraft-ist-der-franken-wert/) von avenir suisse gefunden, lies doch den mal. Den wichtigsten Abschnitt in Bezug auf unsere Diskussion habe ich dir rauskopiert:
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    • FrancoL 18.04.2016 14:19
      Highlight @Charlie Brown; Danke für den Artikel, werde ihn genauer durchlesen , leider ist der Ausschnitt kaum lesbar (keine Rüge).
      Vorab; ich spreche von meinen Erfahrungen und diese wurden zB durch den Artikel mit PG auch zur Lage im Detailhandel bestärkt. Damit nicht Unklarheiten angenommen werden; ich bezieh mich nicht auf die "globale" Kaufkraft sondern auf die Kaufkraft die im Detailhandel sich entfalten kann, dazu gehören auch Teile der Bauwirtschaft welche dem Detailhandel unterliegen (Küchen, Bäder und Möbel). Es erübrigt sich zu erwähnen dass wenn Ihre These richtig ist alle froh sind.
      1 0 Melden
    • FrancoL 19.04.2016 15:10
      Highlight @Charli Brown; Ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig. Habe etwas zugewartet weil gerade heute morgen das Thema mit IG Verantwortlichen des Rennweges besprochen wurde.
      Ihre Aussage dass die Kaufkraft zugenommen hat wird klar so auch angenommen.
      Unklar ist ob die Kaufkraft in den einzelnen Branchen denn wirklich ankommt und man ist mehrheitlich der Meinung dass trotz starkem Franken und Ausweichmöglichkeiten im Ausland die Kaufkraft auf den Detailhandel hinunter gebrochen eher rückläufig daherkommt. Begründung für die letzten Monate: Angst und Flucht ins Solide, was die Kaufkraft verschiebt.
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  • Oliver Gautschy (1) 17.04.2016 12:52
    Highlight Ich wohne im erwähnten Aargau genauer in Aarau. Hier hat seit der Abschaffung der Ladenöffnungszeiten leider nichts geändert. Einkaufen unter der Woche in Aarau ist für mich so gut wie nicht möglich, da ich nicht vor 6.30 von der Arbeit zuhause bin.
    Anhand det Anzahl Leute die im kleinen Coop am Bshnhof einkaufen besteht doch ei grosses Bedürfnisd nach längeren Öffnungszeiten.
    Die Entlöhnung für die zusätzlichen Arbeitszeiten müsste wie in der Industrie geregelt sein und Wochenendarbeiten sollten für die Mitarbeiter freiwillig und besser entlöhntsein. So bleibt es fair!
    27 4 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 14:46
      Highlight @Oliver Gautschy: und die fairen Arbeitsbedingungen kosten ja nichts, die bezahlt man an der Kasse gerne zusätzlich, das erkennen wir an der Einkaufwelle im Süddeutschenraum welche natürlich nur wegen den längeren Oeffungszeiten so ausgeprägt ist.
      15 9 Melden
  • MaxHeiri 17.04.2016 12:29
    Highlight Die Unterstützung für das ein Gesetz zu Ladenöffnungszeiten zeigt auf, wie verwöhnt wir in der Schweiz sind. Wir verknappen uns unnötig Arbeitsplätze aus irgendwelchen kulturellen Gründen.
    24 36 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 13:23
      Highlight Brauchen wir mehr Arbeitsplätze zu Hungerlöhnen? Ist schon zum kotzen, dass am SechseläutenMontag praktischballes offen hat. Jeder Feiertag wird geopfert.
      20 18 Melden
    • MaxHeiri 17.04.2016 14:40
      Highlight Hungerlöhne? Vergleich einmal die Löhne im Ausland basierend auf der Kaufkraft. Und wenn die Löhne so schlecht wären, würden ja kaum Leute aus dem Ausland in diesen Sektor zuwandern.
      8 8 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 14:51
      Highlight @Arbeitsplätze verknappen? wohl kaum wir lagern sie um und bezahlen sie schlechter denn sonst stimmt die Marge nicht mehr.
      Oder gehört MaxHeiri zu denen die mehr ausgeben können weil die Öffnungszeiten verlängert wurden?
      Solange wir klare Strukturen haben wie ZB das Schulsystem mit den klaren Zeitenregelungen können wird eine Wochenstruktur nicht aus den Angeln heben und es gibt sogar Menschen die hinter dieser Struktur einen sozialen Sinn sehen.
      8 7 Melden
    • MaxHeiri 17.04.2016 15:19
      Highlight Lieber Franco,
      wie wollen sie umlagern? wie wollen sie tiefer bezahlen, wenn es im Detailhandel Tarifverträge gibt?
      Ja Max gehört zu denen, die dann zusätzlich einkaufen gehen. Stellen Sie sich vor, ich habe einen Unfall und werde im Spital nicht behandelt, weil es Öffnungszeiten gibt. Ich habe noch nie eine Krankenschwester oder Köche so jammern hören wie Detailshandelsangestellte
      4 9 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 15:34
      Highlight @Max; Das mit dem Spital ist ein unbrauchbarer Vergleich! Ich hoffe nicht dass Sie einkaufen nach dem Unfallprinzip und auch Ihr Leben nicht alleine durch die Zufälligkeit von Krankheit und Unfällen gekennzeichnet ist.
      Nochmals etwas klarer ausgedrückt: diese Umlagerung findet NICHT bei der Migros statt sondern in der Branche.
      Die Kleinen gehen die grossen werden noch grösser! Das ist die Umlagerung und da die Migros doch etliches auslagert, ist das Einhalten der Tarifverträge auch nicht immer gegeben.
      Schön dass Sie bei längeren Öffnungszeiten auch mehr einkaufen würden. Wieso erst dann?
      8 6 Melden
    • MaxHeiri 17.04.2016 21:00
      Highlight Lieber Franco
      Weil ich oft lange arbeiten muss und nicht Zeit habe um 19 Uhr schon einkaufen zu gehen. Zusätzlich kenne ich kein Industrieland, welches so fürchterliche Öffnungszeiten für Shops hat wie hier in der Schweiz.
      4 3 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 21:41
      Highlight @Max Heiri; schon mal folgende Rechnung gemacht: Offnungsstunden pro Woche heute in Zürich: ca 65-75 Stunden. Normale Arbeitszeit ca. 50 Stunden pro Woche (inkl. Mittagspause). Hohe Arbeitsbelastung und Arbeitszeit ca 60 Stunden pro Woche. Bleibt also für mich noch genügend Zeit für den Einkauf. Klar ab 70 Stunden wird es prekär, aber für weiviele?
      3 3 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 23:06
      Highlight @Max Heiri: Sie arbeiten 6 Tage die Woche und kommen nie zum einkaufen? Kann ja wohl nicht wahr sein.
      Hier in Zürich sind viele Läden bis 22 Uhr offen schon heute.
      5 0 Melden
    • Emperor 19.04.2016 03:24
      Highlight @Max bewerben sie sich bei Migros und Co, die freuen sich sicher über motiviertes Verkaufspersonal, dass gerne wenig verdient und viel arbeitet.
      0 0 Melden
  • Balbok 17.04.2016 12:26
    Highlight Fakt ist doch das wir heute einiges mehr an Freizeit haben.Schon heute kommen die längeren Öffnungszeiten nur den Leuten zugute,die eh schon frei haben am Sa oder unter der Woche um 17.00 Feierabend. Und mehr Personal wird nicht eingestellt, da rede ich aus Erfahrung.Eher werden die zusätzlichen Stunden auf die übriggeblieben verteilt. Fakt ist das ein Mitarbeiter von 07.00- 20.15 arbeitet und das mit 30min arbeitsweg. Also über 13h ausser Haus. Und Städte in der Schweiz sind kaum vergleichbar mit London,Berlin ect.Die paar Nasen die hier in der Nacht einkaufen wiegen nie den Mehraufwand auf.
    31 15 Melden
    • Sagitarius 17.04.2016 12:46
      Highlight "Fakt ist das ein Mitarbeiter von 07.00- 20.15 arbeitet und das mit 30min arbeitsweg."

      Wo hast Du denn bitte diese Fakten her?
      16 6 Melden
    • thestruggleisreal 17.04.2016 13:20
      Highlight hm - das sehe ich anders. gehen sie mal nach 18 uhr in die migros/coop - da fängt es erst an - viele arbeiten bis 19 uhr und müssen dann einkaufen. um 17 uhr können sie gemütlich einkaufen hier... trotzdem bin ich gegen die öffnungszeiten in der nacht - in grossläden sollte spätestens um 21 uhr schluss sein
      13 2 Melden
    • Balbok 17.04.2016 14:30
      Highlight Diese "Fakten" sehe ich wenn ich den Arbeitsplan meiner Freundin anschaue@ sagitarius.
      6 4 Melden
    • MaxHeiri 17.04.2016 15:20
      Highlight Hast du jemals einen Koch über seine langen Arbeitstage jammern gehört, welche länger arbeitet? Wieso sind es immer die aus dem Detailhandel, die so laut protestieren
      6 11 Melden
    • Sagitarius 17.04.2016 15:41
      Highlight Balbok, das wären dann 13 Stunden und 15min Arbeitszeit? Ok! Das ist wirklich verdammt viel! Und das jeden Tag (ich nehm mal an 5 Tage)? Wow, da hab ich ja direkt einen Ferienjob mit meinen durchschnttlich 10 Stunden!
      2 2 Melden
  • Der Beukelark 17.04.2016 12:24
    Highlight Ich finds recht angenehm, wenn die Stadt zu gewissen Zeiten und am Sonntag einfach mal etwas runterfährt. Die Dauer-Hektik von London, NY, Tokio, usw..? Nein Danke. Der Migros-Chef, wie jeder andere CEO, denkt halt auch nur an den Umsatz.
    48 12 Melden
    • Sagitarius 17.04.2016 12:48
      Highlight Als CEO muss er den Umsatz sehr wohl im Auge behalten! Wäre komisch wenn er das nicht täte! ;)
      12 2 Melden
    • taisho-corer 17.04.2016 15:27
      Highlight Also in Tokio läuft nicht viel in der Nacht. Da hat auch das meiste geschlossen.
      4 0 Melden
  • TschGadEis 17.04.2016 12:08
    Highlight Als Migros-Chind schmerzt das, wenn dieser Typ so ne Scheisse rauslässt.

    Wie unten schon geschrieben: Über längere Öffnungszeiten kann man gerne diskutieren, aber dann muss der Mitarbeiterschutz zwingend ausgebaut werden.

    "Es wird niemand gezwungen in der Nacht zu arbeiten"-Aussagen sind zum kotzen und kommen ausschliesslich von Nicht-Betroffenen...
    62 17 Melden
    • Bolly 17.04.2016 13:11
      Highlight Mir geht es genau auch so. In der Nachbar Gemiende hat Coop von 7.00-20.00 offen, dachte immer, wegen der Kette zieht Migros mit. Und dann lese ich das?!? Echt jetzt?? Damit macht es sich keine Freunde. Wo bleiben die Dutweiler Nachkommen? Wäre nie in seinem Sinne gewesen. Meine Tochter arbeitet im M. Und ist wie du sagst genauso lange auch weg. Vom jetzt schon oft, Dauerverkehr gar nicht zu reden. Dann sollten alle Ämter und Banken auch so lange offen haben!!!!!!! Wenn alle gleich ziehen, das wäre nur fair.
      18 6 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 13:44
      Highlight Ist aber wirklich so, niemand wir gezwungen zu diesen Konditionen zu arbeiten, wenn er nicht will.

      Umso mehr Menschen bereit sind, sich für solche Jobs und niedrigen Löhnen zu verausgaben, desto mehr werden entstehen.

      Ich habe kein Verständnis für Menschen, die sich vor alles und jedem bücken und jeden Job machen, egal wie sehr man ausgenommen wird.

      Oder inwiefern wird jemand genötigt da oder überhaupt zu arbeiten?
      7 30 Melden
    • Dubio 17.04.2016 13:56
      Highlight Die Wahrheit mag hart klingen, aber wer in der Migros Gestelle auffüllt oder an der Kasse sitzt, hat so gut wie keine Jobalternative, einfach weil diese Leute kaum anders eingesetzt werden können. Oder überspitzt formuliert: Kassenangestellte werde nicht plötzlich gesuchte Ingenieure, nur weil es ihnen nicht mehr passt, am Abend an der Kasse zu sitzen. Daher ist es eben doch so: Die Angestellten werden (faktisch) gezwungen, am Abend oder Sonntag zu arbeiten. Alle anderen Behauptungen sind reiner Zynismus.
      31 5 Melden
    • karl_e 17.04.2016 13:59
      Highlight @Retarded: it's the money, dear! Es gibt Leute, die sind auf solche Jobs angewiesen, Und das RAV gibt dazu erst noch seinen Segen.
      24 1 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 14:19
      Highlight @ Dubio Er hat aber immer noch die Alternative eben nicht zu arbeiten. Er wird deswegen nicht sterben, lediglich auf Luxus verzichten müssen.

      @ karl_e Ja klar ist es das Geld. Die Leute krampfen sich für läppische 3 - 3.5 k im Monat zu Tode, nach Abzügen und Steuern bleibt in etwa 3 - 400 mehr als mit der Sozialhilfe. Mit welcher man auch problemlos zurechtkommen würde, wenn man denn will.

      Ist doch auf jeden Fall die bessere Alternative als sich ausbeuten zu lassen, oder nicht?
      3 12 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 14:59
      Highlight @Retarded; Alternative nicht zu arbeiten wenn man könnte? also auf Kosten von Dritten diese Arbeit ausschlagen? Was ist das für eine Mentalität? Gehörst Du zu denen die eine Arbeit nicht annehmen weil sie unter Deiner würde ist? und wo kommen wir hin wenn alle nur arbeiten wenn es im Einklang mit ihrer Würde ist? Keine Sozialhilfe zu beziehen wenn dies möglich ist und auch temporär eine Arbeit unter seinem eigenen Niveau annehmen ist ein würdiges Verhalten und damit meine ich den wirklich temporär, aber das würde schon viel Entlastung bringen.
      13 4 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 15:22
      Highlight Arbeiten zu können bedeutet nicht, jeden Quatsch auch annehmen zu müssen..

      Ich gehöre zu jenen, die lieber nichts tun, als mich ausbeuten zu lassen.

      Es gibt für mich keine Arbeit unter meiner Würde, aber eine Bezahlung unter meiner Würde.

      Für 3.5k monatlich, investiere ich bestimmt nicht meine einmalige Lebenszeit, schon gar nicht, wenn ich weiss wer davon alles profitiert.

      Es ist kein Privileg arbeiten zu dürfen, egal zu welchem Preis. Entweder man schätzt und entlöhnt meine Arbeit auch dementsprechend, ansonsten lebe ich gerne von Dritten.
      4 12 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 15:38
      Highlight @Retarded; und von was leben Sie? etwa von der Sozialhilfe die durch Steuergelder finanziert wird, Steuergelder die mitunter auch von Leuten bezahlt werden die eine Arbeit unter Ihrer Würde erledigen?
      Bin echt gespannt auf Ihre Antwort und vermute dass diese mir den Sonntag versauen könnte!
      6 5 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 16:02
      Highlight Genau , trotzdem zwinge ich keinen, solch eine Arbeit zu machen oder Abgaben zu bezahlen.

      Das machen die Lemminge alle freiwillig. Vielleicht haben sie Kinder oder Bedürfnisse die sie dazu treibt ihre Lebenszeit mit Arbeit zu verschwenden, da kann ich aber nichts für.

      Mal angenommen ich würde mein ganzes Leben von Sozialhilfe leben, koste ich in etwa soviel wie ein Bundesrat nach seiner Amtszeit in einem Jahr. Das scheint aber keinen zu kümmern.

      Mit Steuergeldern wird sehr viel mehr fragwürdiges bezahlt als Sozialhilfeempfänger, was ein weiterer Grund ist, nicht mit arbeiten zu beginnen.
      6 9 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 16:10
      Highlight Schön wenn ich dir den Sonntag versüssen konnte :)
      3 2 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 17:30
      Highlight @retarded: Erstens stimmt die Rechnung mit einem BR nicht und zweitens zeugt der Kommentar nicht gerade von viel Weitblick. Sorry to say...
      4 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 17:49
      Highlight @Huch, ja Sie haben mir den Sonntag versaut, ja nicht so richtig, denn das was Sie da aussagen ist ja nicht ein Einzelfall, es ist die unterste Stufe des Opportunismus.
      Vielleicht könnte der Nutzniesser auch einmal nicht mit den Bundesratsgehältern argumentieren sondern mit Gehältern der aus seiner Sicht "Blöden" die den ganzen Tag arbeiten und die gesetzlich vorgeschrieben Abgaben leisten. Bezüglich Verschwendung der Lebenszeit setzen sie noch einen drauf, mit Ihnen hat auch jemand ein Teil seiner Lebenszeit verschwendet. Haben sie sich wenigstens bedankt?
      4 4 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 18:11
      Highlight @ Charlie Brown Naja, so Plus - Minus schon. Bestimmt nicht auf den Rappen genau, aber trotzdem ungefähr. Wenn du schon behauptest, dass mein Kommentar nicht gerade von Weitblick zeugt, ja dann bitte ich auch um Argumente die deinen Weitblick bezeugen.
      3 1 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 18:24
      Highlight @ Francol Das haben Sie genau richtig erkannt. Ich habe mich auf meine Weise dieser opportunistischen Gesellschaft angepasst.

      Die "Blöden" wie du sie nennst, arbeiten und zahlen im Endeffekt für die intelligenten Reichen, die nicht annähernd dieselben Abgaben zahlen und zudem profitieren von der Wertschöpfung eben dieser "Blöden".

      Da mache ich bestimmt nicht mit.

      Frei nach Arno Dübel : "Ich krieg doch vom Amt. "

      Wer sich durch Arbeit definiert, der hat keine Persönlichkeit.
      7 1 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 18:31
      Highlight Und ja, wofür genau soll ich mich bedanken?
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 18:46
      Highlight @Wizrad; dass sie Dich wenigstens einige Jahre ohne Sozialhilfe durchgefüttert haben.

      Wer sich für eine Arbeit zu schade ist dem fehlt die Intelligenz und die Persönlichkeit eine ansprechende Arbeit zu finden und dann auch noch zu halten.

      2 7 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 19:00
      Highlight @ Du sprichst von meinen Eltern? War es also meine Entscheidung oder Bitte mich auf diese Welt zu setzen?

      Naja, eine Arbeitsstelle zu finden, wäre für mich wahrlich kein Kunststück.

      Aber ist es nicht so, dass wir einen Arbeitsplatzmangel haben in der Schweiz? Bin ich nicht eigentlich ein Wohltäter, wenn ich freiwillig auf die Tätigkeit verzichte, die ich sowieso nicht mit Freude mache und sie lieber jemandem überlasse, der endlich von der Sozialhilfe wegkommen will?
      5 1 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:27
      Highlight @retarded: Die Rente eines Bundesrates beläuft sich auf rund 225'000 pro Jahr (https://www.ch.ch/de/bundesrat-lohn/). Dein ganzes Leben vom Soz (nehmen wir mal 20-80 jährig, also rund 60 Jahre), gäbe pro Jahr 3'750 oder pro Monat 312.50. momol, rechnen kannst du also gut.

      Aber weisst du was, ich kann damit leben, dich mit meinen Steuern zu finanzieren. Ich hege keinen Groll, mir geht es trotzdem materiell und emotional prächtig.
      2 1 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 19:55
      Highlight Dir ist schon bewusst, dass du weder mein Alter kennst, noch was ich an Wohnungs- KK Kosten habe. Ich käme in meinem Leben knapp über 225`000. Sofern ich, was sehr unwahrscheinlich ist, 80 werde.

      Du finanzierst mich nicht mit deinen Steuern. Immer wieder solch lächerlich simples Stammtisch-Gehabe.

      Du zahlst Einkommenssteuern, der Rest liegt nicht in deiner Hand und geht dich auch gar nichts an.

      Mir gehts übrigens auch prächtig.
      3 0 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 20:02
      Highlight @Retarded; Deinen Ansatz bezüglich Deinen Elter disqualifiziert Dich von jeglichem Gespräch.

      Suche Dir eine anständige Arbeit und lerne was leben auf eigenen Füssen heisst.

      2 8 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 20:44
      Highlight Persönlicher Angriff ohne jeglichen Bezug zum Thema oder Argumentation disqualifiziert dich.

      Ein Arbeitnehmer steht nicht mehr oder weniger auf eigenen Füssen als ein Sozialhilfeempfänger.

      Denn ohne den Arbeitgeber funktioniert der Arbeitnehmer genauso wenig wie der Sozialhilfeempfänger ohne Staat.

      Ich allerdings käme problemlos klar ohne Staat, du auch ohne Arbeitgeber?
      7 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 21:55
      Highlight @Retarded; ja und das seit mehr als 25 Jahren!
      3 4 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 21:56
      Highlight @Retarded: Sei es drum, lebe du vom Soz und hab das Gefühl, ein richtiger Freigeist zu sein.

      Nur noch als Gedankenanstoss; es gibt neben Arbeitnehmern und Sozialhilfebezügern auch noch Unternehmer. Aber die sind dir wahrscheinlich besonders suspekt, oder?
      2 1 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 22:24
      Highlight @ Charlie

      Natürlich sind mir die Ausbeuter suspekt ;)

      Auch wenn es "eure" Mitarbeiter nicht merken, oder es ihnen schlicht egal ist, lebt ihr davon sie Wertschöpfung betreiben zu lassen und euch daran zu bereichern.

      Auch wenn ihr das Ganze mehr oder weniger aufgebaut habt und ein anderes Risiko eingehen müsst, welches die Angestellten nicht haben ist es nicht gerechtfertigt.

      Ich bin nun netterweise davon ausgegangen, dass du nicht auch so ein Kommentarunternehmer / Bauarbeiter / Planer bist wie Francol, der sich jeden Tag in einem anderen Berufsfeld zu befinden scheint.
      4 2 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 22:47
      Highlight @Retarded: In welchen Berufsfeldern bewege ich mich denn? Planen und Bauen ist nicht nicht kleines Feld und hängt interdisziplinär mit etlichen Branchen zusammen.

      Aber ich lasse mich überraschen in welchen Berufsfeldern ich anscheinend mich tummle. Bin mal gespannt ob Du da kneifst oder nicht.

      Als Unternehmer trage ich klar die Verantwortung, mache Gewinne und Verluste, zahle auch Löhne wenn es denn keine Arbeit gibt oder ein Auftrag aus welchen Gründen auch immer verschoben wird.
      Ist nett dass Du an meine zufriednen Mitarbeiter denkst, sie können aber gut für sich denken, sie sind mündig.
      3 4 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 22:58
      Highlight Wenn du dich in einer Konversation als Planer vorstellst, dann wieder als Bauarbeiter und schlussendlich als Unternehmer , musst du verstehen, dass so etwas unglaubwürdig erscheint.

      Oder einfach verwirrt.

      Ich habe erwähnt, dass ein Unternehmer ein anderes Risiko trägt als der Arbeitnehmer. Ein anderes, kein grösseres.

      Ein Unternehmer lebt immer von der Wertschöpfung und der Unwissenheit, Gleichgültigkeit seiner Mitarbeiter.

      Sie sind mündig und machen ihre Arbeit meist sogar gerne. Ändert aber nichts an der Ausbeutung
      3 1 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 23:06
      Highlight @Retarded: Dein Weltbild funktioniert prima für dich. Und so lange genügend dumme da sind, die sich von dir beleidigen lassen und dir aber das Leben finanzieren. Wie gesagt, ich kann damit leben, ein Teil der Gesellschaft ist asozial (nicht auf Hilfe angewiesen, einfach nur egoistisch). Und nein, am Stammtisch würde darüber gepoltert. Ich nehme es einfach als Teil des Systems hin.
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 23:17
      Highlight @Wizard; Als Bauarbeiter habe ich mich mit Sicherheit nie vorgestellt. Planer, Architekt und Unternehmer geht als Inhaber von 2 UN wohl auch wenn es Dir vielleicht nicht passt.

      Nun wenn ich mein eigenes Geld als Risiko einsetze dann trage ich vermutlich das grössere Risiko als meine Mitarbeiter und wenn ich das Geld dann einsetze ist es auch um die Sozialwerke nicht zu belasten, was ich, nachdem ich Dich im Netz getroffen habe, ernsthaft wieder überdenken muss.
      Ich beute nicht aus ich bezahle faire Löhne, linker alter Schule. Man sagt von mir nach dass ich nicht gierig bin, das gefällt mir.
      2 3 Melden
    • Retarded Wizard 17.04.2016 23:46
      Highlight Also, du nennst mich asozial und ich beleidige andere? Ja wo denn? Wo habe ich dich beleidigt?

      Ich argumentiere sachlich und natürlich vertrete ich mein Weltbild, was dich eben anhand deiner Beleidigung doch mehr zu stören scheint als du zu Beginn dachtest.

      Ich bin nicht asozial, ich bestehe lediglich auf meine mir im Grundgesetz zugesicherten Rechte.

      3 1 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 00:05
      Highlight @ Francol

      Auch ein Arbeitnehmer trägt das Risko den Job und somit alles zu verlieren, danach auf dem RAV zu landen und eben bei der Sozialhilfe.

      Genau dasselbe Risiko trägst du als Unternehmer auch, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass du mehr Geld zur Verfügung hattest und eine Idee umsetzen konntest, die du mitverlieren könntest.

      Trotzdem, wenn du das Unternehmen verlierst, und der Arbeitnehmer seinen Job, erhält ihr beide das selbe an Staatshilfe. Ergo : Gleiches Risiko

      Von dem Tag an, an dem du von der Arbeit "deiner" Leute finanziell profitierst beutest du m.E aus.
      2 2 Melden
    • FrancoL 18.04.2016 00:08
      Highlight @Retarded Wizrad;
      Rethorische Frage:
      Was macht ein Staat der aus 10 Individuen mit Deiner Mentalität besteht?
      2 3 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 02:07
      Highlight Eine RHETorische Frage zu kennzeichnen ist nicht wirklich sinnvoll, in etwa so wie "Ironie on und off" zu schreiben.

      Trotz allem gibt es eine kurze Antwort : Chillen.

      3 1 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 05:49
      Highlight @Retarded: Ich wollte dich nicht beleidigen, sorry. Ich dachte dass du dir bewusst bist, dass dein Verhalten (oder den Teil, welchen du hier proklamierst) asozial ist.

      Die Einstellung "ich tu gar nichts, ich lasse mich von der Gesellschaft durchfüttern, nicht weil ich nicht anders kann sondern weil ich es nicht will" ist asozial. Punkt. Du trägst damit nichts zum sozialen System bei sondern belastest es nur aus einer Ideologie heraus. Oder engagierst du dich anstelle von der dummen Lohnarbeit irgendwo freiwillig in nennenswertem Mass? Davon hast du bis jetzt nichts erzählt.
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 06:00
      Highlight @Retarded: Deine vorangegangenen Beleidigungen: Arbeitnehmer sind Lemminge (also hirnlose Wesen, die blind und dumm dahervegetieren) und Unternehmer sind Ausbeuter.

      Aber nein, du hast hier niemanden beleidigt...

      Zuerst austeilen und wenn was zurück kommt auf die Tränendrüse drücken?
      3 0 Melden
    • FrancoL 18.04.2016 07:47
      Highlight @Wizard; Wie hab ich bereits gepostet; An Dir ist ein Lehrer verloren gegangen. Ende!
      1 1 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 13:44
      Highlight @ Charlie

      Guten Morgen erstmal.

      Ich könnte genau das gleiche behaupten :

      Ich dachte dir sei bewusst, dass Unternehmer Ausbeuter sind, zudem habe ich ebenfalls Argumente vorgebracht warum das meines Erachtens so ist.

      "Lemminge" ist auf ein älteres PC-Spiel zurückzuführen. Es sind arbeitende kleine Gestalten, nicht besonders intelligent, aber trifft meines Erachtens auf den Grossteil der Arbeitnehmer zu.

      Man kann es als Beleidigung auffassen, muss aber nicht sein, denn die Bezeichnungen waren im Gegensatz zu deiner, nicht an dich persönlich gerichtet.
      2 1 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 13:45
      Highlight Wenn du dich davon angesprochen fühlst, scheint meine Behauptung entweder auf dich zuzutreffen, oder aber du hälst es für nötig andere zu verteidigen, indem du mich persönlich als asozial bezeichnest.

      Ich hätte übrigens kein Problem damit, von dir als Asi bezeichnet zu werden, wenn du nicht im selben Post meine "Beleidigung" verurteilen würdest. Es ist einfach paradox mich aufgrund einer Beleidigung zu verurteilen, dann aber selbst auszuteilen.
      2 1 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 13:54
      Highlight Meine Art der sozialen Tätigkeit ist eben genau nichts zu tun, nicht zu wirtschaften, nicht auch an dem System aktiv teilzuhaben, welches die Welt in den Ruin treiben wird.

      Davon zu profitieren ist ein notwendiges Übel, denn in der Schweiz ist es verboten bsp in einem Waldstück oder sonst wo autark zu leben um sich selbst etwas aufzubauen.

      Man wird weggesperrt, in Knast oder Klapse , damit man wieder konsumiert und die sinnlosen Arbeitsplätze in jenen Institutionen aufrechterhält.

      Die Gesellschaft, die mir die Freiheit nimmt, erhält bestimmt nicht meine Arbeitskraft.
      2 1 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 14:06
      Highlight @ Francol, in jeder Diskussion / in jedem Thread willst du immer das letzte Wort haben und fast jedes Mal ist es ein niveauloser, themenunabhängiger, meist sinnfreier persönlicher Angriff.

      Du vermischst ständig verschiedene Themen, antwortest den jeweiligen Usern und sprichst relativ selten über das Thema an sich.

      Vielleicht solltest du versuchen, dich auf einige wenige Themen zu beschränken und nicht immer überall tausende Kommentare zu posten, dafür einige wenige gut überlegte..
      2 1 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 15:07
      Highlight @Retarded: Ich wehre mich gegen pauschale Verunglimpfungen (Arbeiter = Lemminge, Unternehmer = Ausbeuter) unabhängig davon, ob ich selbst angegriffen bin oder nicht. Ich wehre mich auch dagegen, wenn jemand behauptet, alle Linkshänder seien faule Menschen, obwohl ich Rechtshänder bin.

      Ich finde das von dir zelebrierte Verhalten unsozial. Auch wenn du es so herumdrehst, dass es sozial sei, nichts zum System beizutragen. Würden alle so denken und handeln wie du, würden alle verhungern. Für dich funktioniert es nur, weil andere für dich sorgen. Wie gesagt, no hard feelings, ich zahle gerne...
      0 0 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 15:41
      Highlight "Ich wehre mich gegen pauschale Verurteilungen" und im nächsten Satz : Wenn alle so denken wie du, würden alle verhungern.

      Das ist ebenso eine Pauschalisierung. Eben genau dieses widersprüchliche Denken macht auch deine zelebrierte soziale Gesellschaft aus.

      Zudem habe ich erwähnt, dass ich nichts lieber täte, als autark zu leben, was mir von diesem glorreichen System verunmöglicht wird.
      0 0 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 16:37
      Highlight @retarded: Nein, das ist keine Pauschalisierung. Das lasse ich nicht gelten.

      Es ist nun mal ein Fakt, dass ein System nicht ausschliesslich von Bezügern leben kann. Du scheinst alles in allem keinen Finger krum zu machen, weder klassisch produktiv noch sozial. Dein einziger Beitrag scheint zu sein, nichts zu tun. Und das lässt du dir von andren bezahlen. Und das funktioniert nicht, wenn das alle machen. Es ist egoistisch und bringt zudem bei vielen jene in Misskredit, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind.

      Aber du scheinst dazu noch recht stolz darauf zu sein.
      0 0 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 17:43
      Highlight Etwas zu pauschalisieren bedeutet im weitesten Sinne etwas sehr stark zu verallgemeinern, was du eben getan hast.

      Klar ist es ein Fakt, dass dieses System nicht nur mit Bezügern funktionieren würde. Aber ist es auch Fakt, dass alle verhungern, wenn dieses System aufgrund dessen zusammenbrechen würde?

      Sehr unwahrscheinlich - deshalb ist das eine Pauschalisierung.

      Soviel zur Begriffserklärung.

      Ich schreibe mir hier produktiv meine Finger wund, ist das nichts?

      Darf ich nicht stolz auf mein Leben sein, nur weil ich nicht arbeite? Soweit kommts noch.
      1 0 Melden
    • Retarded Wizard 18.04.2016 17:51
      Highlight Und wie schon erwähnt haben wir einen Arbeitsplatzmangel in der Schweiz.

      Was soviel bedeutet wie, es suchen mehr Menschen eine Stelle, als Stellen vorhanden ist. Ist es also kein sozialer Akt von mir, wenn ich die Möglichkeit zu arbeiten jenen überlassen die wirklich wollen?

      Oder glaubst du wirklich an die Mär von 8 Millionen Arbeitsplätzen in der Schweiz?

      Es wäre doch viel egoistischer, wenn ich arbeiten gehen würde.
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 18.04.2016 19:53
      Highlight Danke für die linguistische Belehrung. Leider trifft sie nicht ganz zu.

      Arbeitsplatzmangel? Naja, ich habe es mehr mit Fachkräftemangel zu tun und muss z.T. im Ausland rekrutieren. Aber es liegt sich daran, dass ich nur ein Ausbeuter bin und darum niemand für mich arbeiten will.

      Du darfst stolz darauf sein, nicht zu arbeiten. Viel mehr hast du ja nicht, worauf du stolz sein kannst.
      0 0 Melden
  • amazonas queen 17.04.2016 12:02
    Highlight Es ist eine der wenigen Momente, in denen ich Herrn Bolliger durchaus zustimmen will. Ich wohne in der Nähe einer Tankstelle, mit einem kleinen Laden. Dort ist Sonntags dauernd etwas los. Immer wieder kommen Leute und kaufen alles mögliche. Milch, Brot, Wurst, TK-Pizza und so weiter. Da ist es sinnlos, den Laden am Montag um 10 zu öffnen, dann sind die nicht da. Ich sehe es auch in der Migros selbst. Morgens sind dort eher die Pensionäre, die Arbeitende Bevölkerung ist am Abend da. Da könnte ein System, Vormittags zu öffnen und dann erst am späten Abend wieder, durchaus Sinn machen.
    14 10 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 13:26
      Highlight Ich frag mich einfach warum 6 Tage Einkaufen bis 20 Uhr nicht ausreichen soll.
      16 5 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:30
      Highlight @Fabio74: Jetzt ganz ehrlich; noch nie am Sonntag am Bahnhof noch ein Brot und eine Milch geholt? Oder an der Tankstelle für ein spontanes Grillieren ein Tenpack, einen Sack Chips und vielleicht eine Wurst? Ganz ehrlich, noch nie? Falls doch: Das wäre eine mögliche Antwort.
      4 1 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 23:09
      Highlight @Charlie Brown: Kaufe am Sonntag praktisch nie ein, ausser ich komme aus den Ferien zurück. Ist ein Prinzip von mir. Versuche von Mo -Fr einzukaufen.
      @Simply smarter: Das Volk in den Kantonen hat entschieden, finde 18.30 zu früh. 20/21 Uhr ok; Samstag 18 Uhr, Sonntag zu richtig.
      3 0 Melden
  • bangawow 17.04.2016 11:55
    Highlight Das machen dann natürlich nur die Mitarbeiter, die das auch wollen.

    Was für ein schönes Märchen.
    33 7 Melden
  • DON_crouchi 17.04.2016 11:35
    Highlight Ich finde die Ladenöffnungszeitendebatte einen Witz. Was ist mit den Lkw Chauffeuren oder den Mitarbeitern in den Lagern ( Post, Coop, ZVV etc.) Die machen auch nicht um 20:00 Feierabend. Von denen hört man nie etwas.
    30 11 Melden
    • JohnDoe 17.04.2016 13:10
      Highlight gibt leshop und coop@home, sowie Läden in den Bhf. Wenn Öffnungszeiten angepasst gehören, dann bei den Ämtern oder der Post. Bei uns haben die meisten Läden bis 8 offen.
      5 2 Melden
    • waatssonn 17.04.2016 13:13
      Highlight ...mit dem ziemlich grossen Unterschied, dass die von Ihnen erwähnten Nachtschichtler Ende Monat auf dem Konto auch was davon haben (mit Recht natürlich!). Was man leider im Verkauf unter den gegebenen Verhältnissen nicht erwarten darf 😑
      7 7 Melden
    • DON_crouchi 17.04.2016 13:33
      Highlight Nachtzulagen gelten in der Schweiz erst ab 23:00 bis 06:00. Also haben diverse Personen die bis 2300 Uhr arbeiten leider gar nicht mehr Ende Monat.
      10 0 Melden
  • Jarl Ivan 17.04.2016 11:23
    Highlight QL haben dann die Ämter auch länger offen.
    15 3 Melden
  • seventhinkingsteps 17.04.2016 11:09
    Highlight Liberalisierung der Öffnungszeiten mit gleichzeitigem Ausbau des Mitarbeiterschutzes und Förderung flexibler Arbeitszeiten/flexible Schichtzeiten. Ist das so schwer?

    Und bevor wir das tun, zwingt endlich die Banken ihre Schalterzeiten zu verlängern! Von 10-12 und von 13:30 - 16:00. Toll, wann soll man da bitte als normal Arbeitender an den Bankschalter?
    74 4 Melden
    • Yes. 17.04.2016 11:10
      Highlight Stimme bei beiden Aussagen voll und ganz zu!
      21 1 Melden
    • Mehmed 17.04.2016 11:22
      Highlight Liberalisierung UND gleichzeitiger Ausbau des Arbeitnehmerschutzes? Ja, das wäre ein guter Ansatz. Nur wissen wir, dass das mit dem 'und' eben nie auf der Agenda der Politik steht. PFZ und flankierende Massnahmen? Fehlanzeige. etc.
      23 6 Melden
    • wasabitom 17.04.2016 12:17
      Highlight Ich bin jetzt etwas böse und mache dir einen Vorschlag. Arbeite doch am Wochenende oder am Abend, dann hast super Zeit am Tag deine Bankgeschäfte zu tätigen ; )
      8 8 Melden
    • seventhinkingsteps 17.04.2016 12:51
      Highlight Danke, ich bin Student und kann sowieso zu normalen Arbeitszeiten einkaufen und an den Bankschalter. Aber ist ja nicht jeder Student ;)
      10 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 15:11
      Highlight Liberaliserung, Schutz, wo möglich auch noch kleine Läden im Quartier und vermutlich noch tiefere Preise.
      Ich denke dass dies kaum die Idee des Migroschef ist. Auch die Liberalisierung braucht er nur für das Ausbluten lassen der Konkurrenz, der kleinen Ketten und Lädeli. Denn auch die Migros sieht das die Marge mit den längeren Arbeitszeiten, wenn richtig eingehalten(!!!), sinkt und das passt dem Chef dann auch wieder nicht.
      1 6 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 17:07
      Highlight Also ich war zum letzten mal am Bankschalter als ich ein Konto eröffnet habe. Selbst für die Hypothek habe ich keinen Fuss ins Finanzinstitut gesetzt. Ich kann gut mit den bestehenden Schalterzeiten leben.
      1 0 Melden
  • Zarzis 17.04.2016 11:07
    Highlight Ist es nicht Lustig, dass immer die nach Ladenöffnungszeiten schreien, die selber gar nicht, von den negativen folgen, davon Betroffen sind!
    Sind aber die gleichen die nach Steuersenkungen schreien, von dennen nur sie selber Betroffen sind.

    Und dass das Volk schon unzählöige mal dagegen war, ja das stört nicht wirklich.
    31 19 Melden
  • Sagitarius 17.04.2016 10:56
    Highlight Auf der einen Seite das ewige Gejammer über Einkaufstourismus und wenn auf der anderen Seite etwas geändert werden will kommt die UNIA und macht ein Riesengeschrei!
    Wir müssen endlich mal aufwachen und uns den Gegebenheiten des Marktes anpassen. Ich kann das ewige Gejammer nicht mehr hören!
    Seid innovativ, mutig und schaut vorwärts!
    33 27 Melden
    • koks 17.04.2016 11:35
      Highlight "Wir müssen endlich mal aufwachen und uns den Gegebenheiten des Marktes anpassen."
      Nein, müssen wir nicht.

      Sonst müssten wir längstens genmanipulierte Nahrungsmittel zulassen, weil 'der Markt' will das.
      Oder Arbeitsgesetze und Steuern für Firmen abschaffen, weil der Markt will das.
      etc
      29 16 Melden
    • Sagitarius 17.04.2016 11:53
      Highlight Koks: Ich habe nur von Innovation, Mut und Visionen gesprochen. Und da haben wir im Moment ein riesen Problem, weil alles was für uns neu ist, auch vielfach schlecht ist. Ich sage ja nicht, dass man 7*24 Stunden die Läden geöffnet haben soll, wie Bolliger sagt, hats keine Leute, wird nicht geöffnet! Dass dies eine gewisse Flexibilität der Angestellten vorraussetzt ist ja wohl klar! Ich bin nicht im Detailhandel tätig, aber wenn ich in meinem Business dem Kunden sage es ist jetzt fünf Uhr und leider Schluss bin ich Weg vom Fenster und zwar verdammt schnell!
      11 7 Melden
    • Oban 17.04.2016 11:54
      Highlight Lange Öffnungszeiten ändern nichts daran, dass es für den Wutbürger noch immer viel zu teuer ist. Längere Öffnungszeiten führen in erster Linie zu höheren Kosten, eher selten zu mehr Umsatz.
      Das die UNIA hier schreit ist ganz gut, es reicht auch Heute schon das Migros Angestellte inklusive Pausenzeit teilweise Heute schon 12 Stunden und mehr in der Firma verbringen, da Pausenzeiten nicht wirklich nutzbar für die Mitarbeiter sind.
      13 5 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 13:31
      Highlight Innovativ ist rund um die Uhr offen zu haben? Was ist das für ein Blödsinn.
      7 6 Melden
    • Charlie Brown 17.04.2016 19:34
      Highlight @Oban: Die Grenzkosten für eine Stunde länger offen sind nicht so hoch. Liegenschaft, Administration, Verzinsung des Kapitals etc. sind Fixkosten. Insofern ist die Kalkulation schon noch spannend.
      4 0 Melden
  • Pieter 17.04.2016 10:53
    Highlight Hey Leute schon mal Überlegt wieviel Menschen übers Wochenende arbeiten müssen / dürfen?
    Z.B: Gastronomie / Hotellerie, ÖV, Spitäler usw. Ich habe selber im Gastgewerbe gearbeitet und hatte damit nie Probleme.
    Also hört auf zu jammern ihr Nutzniesser die von 9.00-17.00 Uhr arbeitet jedes Wochenende und jeden Feiertag frei habt.
    47 14 Melden
    • a-n-n-a 17.04.2016 11:08
      Highlight Absolut, es gibt auch viele Leute, die lieber in der Nacht oder am Wochenende arbeiten. Die bisherigen Angestellten sind ja nicht gezwungen Nacht- oder Wochenendschichten zu machen, es werden neue Mitarbeiter eingestellt.
      17 30 Melden
    • Roger Hügli (1) 17.04.2016 11:21
      Highlight "Die bisherigen Angestellten sind ja nicht gezwungen Nacht- oder Wochenendschichten zu machen, es werden neue Mitarbeiter eingestellt."

      Die Angestellten eines Ladens hier in meiner Nähe, denen man das Gleiche erzählt hat, als man vor ein paar Jahren die Öffnungszeiten jeden Abend bis 20 Uhr verlängert hat, lachen sich gerade schlapp über diese Aussage!
      36 11 Melden
    • Oban 17.04.2016 12:02
      Highlight @A-n-n-a
      Genau, es werden neue Leute eingestellt, den die bisherigen haben die Wahl, akzeptieren oder gehen.
      Letzte Woche ein paar Kollegen aus dem Verkauf getroffen, die hatten alle in den letzten Wochen eine Versetzung, da hatten sie auch die Wahl, einzelne haben dann die Kündigung geschickt. Das kannst du aber nur machen wenn du was vorzuweisen hast. Eine alleinerziehende Mutter, die nach der Geburt nicht mehr in ihren gelernten Job einsteigen kann, und beim Lebensmittelgeschäft unterkommt, die hat diese Wahl nicht und das wird hier gnadenlos ausgenutzt durch Migros und Coop.
      14 5 Melden
    • Roger Hügli (2) 17.04.2016 12:10
      Highlight Entschuldigen Sie bitte (habe ich Ihnen irgendwo das "Du" angeboten?), ich bin mitnichten ein "Ewiggestriger", als ob man ein Ewiggestriger sein müsste, um kritisch gegenüber liberalisierten Öffnungszeiten zu sein, welch ein Blödsinn!
      Ich habe lediglich geschrieben, dass nun wirklich mittlerweile niemand mehr das Märchen der neuen Stellen und der Freiwilligkeit glauben sollte. Falls doch, schlage ich vor, dass man mal mit den betroffenen Leuten spricht, anstatt deren Chefs unwidersprochen jedes Wort zu glauben!
      14 12 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 13:33
      Highlight @anna: Keine Ahnung haben Sie. Wer nicht so arbeiten will wird offen mit Kündigung gedroht. Weil sich genug finden die so einen lausig bezahlzen Job brauchen. Gehen Sie mal an die Front
      7 5 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 23:05
      Highlight @Roger Hügli(2); das Märli ist zwar nicht mehr wahr aber lässt sich so schön brauchen und wie bei den Märli gibt es noch viele die daran glauben.
      Es wäre doch so einfach für die Migros wenn das Märli stimmen würde. Quotient Oeffnungsstunden pro Mitarbeiter und man hätte schon eine gute Übersicht ob da neue Stellen anfallen oder nicht. Aber richtig es genügt wenn es der Chef sagt.
      3 1 Melden
  • Galena 17.04.2016 10:47
    Highlight Ich frage mich ernsthaft, was der werte Herr Bolliger glaubt. Es ist ja nicht so, dass die Leute mehr Geld zur Verfügung haben und nur weil die Migros bis um 23:00 Uhr geöffnet hat dann auch plötzlich mehr Geld ausgeben. Die Einnahmen werden sich einfach anders auf den Tag verteilen und die Verkäufer müssen dafür länger im Laden stehen. Mehr Personal wird sicher auch nicht eingestellt, sondern das vorhandene Personal muss dann eben einfach anders verteilt arbeiten und wem es nicht passt, der darf dann wahrscheinlich einfach gehen.
    46 24 Melden
    • Galena 17.04.2016 13:24
      Highlight Glauben Sie mir, ich arbeite im Einzelhandel und bei uns ist in den letzten Jahren am Personal gespart worden ohne Ende, weil dies halt der teuerste Posten ist. Dann ist halt weniger Personal auf der Fläche damit man dasselbe Personal anders den Tag und die Woche über verteilen kann. Wenn nicht mehr Geld reinkommt stellt man sicher nicht mehr Personal ein. Eher werden dann halt mehr Self-Scanning Kassen eingerichtet, dann muss man auch kein neues Personal einstellen.
      6 3 Melden
    • Tornado 17.04.2016 13:26
      Highlight @ Toninio seien Sie realistisch! Um die Preise weiter senken zu können wird sicher nicht mehr Personal eingestellt, sondern die Leute auf den ganzen Tag verteilt mit langen Pausen, Teileinsätzen, Hilfspersonal, Arbeit auf Abruf etc. Alles Massnahmen welche sicher keine hochwertigen Arbeitsplätze schaffen. Und wenn Sie das nicht glauben sprechen Sie ehemalige Verkäufer drauf an. Die aktuellen werden sich aufgrund Arbeitsplatzverlust-Angst kaum dagegen auflehnen.
      10 1 Melden
    • Fabio74 17.04.2016 23:14
      Highlight @Libertas: SIe leben in einer Traumwelt. Die Realität im Tieflohnsektor ist anders. Wer nicht bereits ist dann zu arbeiten, wann der Chef will, dem wird mit Kündigung gedroht.
      1 1 Melden
    • FrancoL 17.04.2016 23:24
      Highlight @Fabio74; Sie haben gefühlte 10 Post mit viel Wahrheitsgehalt gepostet, alle tief in den Diskussionen versteckt, wäre es nicht gut einen Headpost zu setzen und das breiter kund zutun. Ich meine es nicht ironisch.
      3 1 Melden
  • dodo62 17.04.2016 10:41
    Highlight Vielen Verkäufern stinkt es bis 21.00 in den Läden zu stehen. Es ist nicht freiwillig es wird ein Plan gemacht und der ist einzuhalten. Wenn man sagt ich will nicht bis 21.00 arbeiten bekommt man Ärger. Es sei hier kein Wunschkonzert. Und das zu dem tiefen Lohn.
    39 14 Melden
  • justatrollolol 17.04.2016 10:07
    Highlight Lustig, dabei ist die Migros bei uns viel weniger lang offen als der Coop.
    7 13 Melden
  • Turi 17.04.2016 10:00
    Highlight War das nicht die Micarna, eine Fleischerzeugerin im Besitz der Migros, die ihre Angestellten nach Hause schickte, wenn es keine Arbeit gab, und ihnen dafür die Arbeitszeit abzog?
    Bei solchen Arbeitsmodellen kann man sich gut vorstellen, in welche Richtung dieser Manager gehen will.
    http://www.blick.ch/news/wirtschaft/hoher-druck-und-minusstunden-macht-micarna-die-mitarbeiter-krank-id4809130.html
    34 9 Melden

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