Schweiz
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Schweizer sind scharf auf deutsche Firmen



Deutsche Unternehmen sind einer Studie zufolge auch 2017 bei ausländischen Investoren beliebt gewesen. Dabei waren Schweizer Firmen als Käufer sehr aktiv. Die Schweiz findet sich in der Käuferrangliste mit 80 Transaktionen auf Platz zwei.

Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC gab es in Deutschland fast so viele Übernahmen und Fusionen wie im vorangegangenen Rekordjahr. Das Volumen fiel wegen einiger Megadeals sogar grösser aus als 2016, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Analyse hervorgeht.

Demnach gab es bis Mitte November 709 Deals mit ausländischer Beteiligung. Für das Gesamtjahr rechnet PwC mit rund 870 Transaktionen. Damit würde die Bestmarke von 883 Deals aus dem Vorjahr knapp verfehlt.

ARCHIV - Eine Frau bedient sich am Mittwoch (20. Januar 2010) in einer

Der Schweizer Kioskbetreiber Valora hat 2017 die deutsche Lebensmittelkette BackWerk geschluckt. Bild: DPA

Nur Amerikaner kaufen noch mehr

Die meisten Käufer kamen den Angaben zufolge bis Mitte November aus den USA mit 158 angekündigten Transaktionen. Auf dem zweiten Platz landete die Schweiz (80 Deals), gefolgt von den Briten (72). Auf Investoren aus Frankreich entfielen 55 und auf chinesische Interessenten (inklusive Hongkong) 47 Deals.

Die meisten Übernahmen gab es wie schon 2016 im Bereich Industrielle Produktion (24 Prozent), gefolgt von Handel und Konsumgüter (18 Prozent) sowie Technologie (16 Prozent).

Das Volumen der Transaktionen stieg der Studie zufolge bis Mitte November deutlich auf 99,8 Milliarden Euro nach 38,5 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Ein Grund waren Megadeals wie die Fusion des Gase-Spezialisten Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair sowie die Zusammenlegung der Siemens-Zugsparte mit dem französischen Hersteller Alstom. (whr/sda/dpa)

Mit Kreativität gegen leere Schweizer Pisten

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Rückbauer 28.12.2017 08:49
    Highlight Highlight Für mich ist hier zu viel von Transaktionen (Deals, oh Schreck!) und zu wenig von Volumen die Rede. Wenig aussagekräftig. Gibt's auch eine Statistik nach Volumen?
  • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 28.12.2017 07:45
    Highlight Highlight Bitte einfach nicht deswegen die Bäckereien in "BackShops" umbenennen wie DeutschCountry.
  • Christian Mueller (1) 27.12.2017 13:01
    Highlight Highlight Aber wehe, chinesische Firmen kaufen dann schweizer Firmen ein. Dann ist wieder ein riesen Geschrei. Aber wenn schweizer Firmen das Gleiche im Ausland machen, sind wir eine 'starke' Wirtschaftsnation...
    • bcZcity 28.12.2017 08:39
      Highlight Highlight Egal ob China, USA oder die kleine aber reiche Schweiz, es geht am Ende immer um die Kohle und dass einige Firmenbesitzer und Aktionäre den Hals nicht voll bekommen.

      Aber man müsste das Ganze mal global betrachten und mit welchen Summen da Monopoly gespielt wird....da wird einem schlecht und China ist ganz vorne mit dabei.

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