Schweiz

800 Millionen Überschuss statt 250 Millionen Defizit: Bund verkalkuliert sich erneut

25.10.17, 16:48

Das Bundeshaus in Bern. Bild: KEYSTONE

Die finanzielle Lage des Bundes präsentiert sich für das laufende Jahr besser als angenommen. Budgetiert war ein Defizit von 250 Millionen Franken. Nun rechnet der Bund mit einem Überschuss von rund 800 Millionen Franken - und damit mit 300 Millionen Franken mehr als noch im Sommer.

Der Bundesrat hat die neuste Hochrechnung am Mittwoch zur Kenntnis genommen, wie das Eidg. Finanzdepartement (EFD) mitteilte. Laut dieser Schätzung liegt das zu erwartende Haushaltsergebnis rund 1 Milliarde Franken über dem Budget. Dazu trügen sowohl höhere Einnahmen (+0.5 Milliarden Franken) als auch tiefere Ausgaben (-0.6 Milliarden Franken) bei.

Gegenüber der ersten Hochrechnung vom Juni sei der erwartete Überschuss um 300 Millionen nach oben korrigiert worden, schreibt das EFD.

Gewinn der Nationalbank

Ausschlaggebend für die im Vergleich zum Budget höheren Einnahmen ist laut dem EFD die Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Der Bundesanteil fiel um 243 Millionen Franken höher aus als die budgetierten 333 Millionen Franken.

So klingt die neue 20-Franken-Note

35s

So klingt die neue 20-Franken-Note

Video: watson/can & loro

In der jüngsten Hochrechnung wurde zudem die Schätzung bei der direkten Bundessteuer gegenüber der Juni-Hochrechnung um 140 Millionen nach oben korrigiert. Die übrigen Einnahmen hätten sich nicht oder nur geringfügig verändert, schreibt das EFD.

Disziplin und weniger Asylgesuche

Die ordentlichen Ausgaben werden um rund 200 Millionen Franken tiefer geschätzt als in der Juni-Schätzung und dürften damit 0.6 Milliarden Franken unter dem Budget liegen.

Diese Minderausgaben gegenüber dem Budget erklärt das EFD mit der Budgetdisziplin. Die Budgetunterschreitungen entfallen in erster Linie auf die Debitorenverluste bei der Mehrwertsteuer (-95 Millionen), die Leistungen des Bundes an die IV (-50 Millionen) und das nicht anfallende Mehrwertsteuerprozent für die AHV (-40 Millionen).

Zudem werde neu aufgrund der tieferen Anzahl von Asylgesuchen mit Kreditunterschreitungen im Bereich der Sozialhilfe und der Betriebsausgaben bei Empfangs-und Verfahrenszentren gerechnet (-76 Millionen).

Ausserordentliche Einnahmen

Die Einschätzung bei den ausserordentlichen Einnahmen bleibt unverändert. Im Budget waren keine vorgesehen. Nun erwartet der Bund aber zusätzliche Einnahmen von 189 Millionen Franken.

Diese ergeben sich aus dem Nachlassliquidationsverfahren Swissair (78 Millionen), der Gewinneinziehung der FINMA bei verschiedenen Banken (12 Millionen) und Bussen (99 Millionen) wegen Marktmanipulation, welche die Wettbewerbskommission gegen verschiedene Banken verhängt hat.

Die Hochrechnung basiert auf den Zahlen bis Ende September. Das Finanzdepartement hält fest, dass sie mit grosser Unsicherheit verbunden sei.

Immer wieder über Budget

Im vergangenen Jahr schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 750 Millionen Franken. Budgetiert war ein Defizit von 500 Millionen Franken. Auch in den Vorjahren stand der Bundeshaushalt oft besser da als erwartet. 2015 schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 2.3 Milliarden statt 400 Millionen Franken.

2013 resultierte bei einem budgetierten Defizit von 400 Millionen ein Überschuss von 1.3 Milliarden Franken. 2012 hatte der Bund eine ausgeglichene Rechnung budgetiert - und einen Milliardenüberschuss erzielt. Nur im Jahr 2014 resultierte ein Defizit von 124 Millionen statt eines Überschusses von 121 Millionen Franken. Es handelte sich um das erste Defizit seit 2005. (sda)

Bundeshaus_Rundgang

27s

Bundeshaus_Rundgang

Video: watson

Rund ums Geld

Bist du ein Geldfuchs? Wenn nicht, gibts Negativzinsen!

11 Tipps damit du beim Zügeln nicht ins Schwitzen kommst

Und ... es ist weg – was mit deinem Geld passiert, wenn deine Bank hops geht

Januarloch: 8 Geld-Tipps, damit du darin nicht stecken bleibst

Feilschen: Mit diesen 11 Tipps ziehst du den Verkäufer über den Ladentisch

Ich bin dann mal weg: 8 Tipps, wie du einen besonders günstigen Flug buchst

Ab auf die Piste! Bist du richtig versichert? Die 5 wichtigsten Tipps

10 Tipps, wie du mit der 3. Säule Steuern sparst

Fehler im Krankenkassen-System: Mit einer mittleren Franchise wirst du abgezockt

Laurent* gibt jeden Monat 11'000 Franken aus – «Worauf soll ich denn sparen?»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
42
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 27.10.2017 21:07
    Highlight An einsparen sozialen Fachkräften, treiben die Kosten in die Höhe, wegen dem Aufwand an Anschaffungen für erneuerten Infrastruktur von den neusten leistungsfähigeren Rechnern, das die arbeitenden Fachleute ersetzt. Arbeitslosengelder müssen richtig angelegt werden, und kein Giesskannenprojekt werden.
    0 1 Melden
  • Pascal1917 26.10.2017 01:22
    Highlight Sehr schön. Jetzr schläunigst unsere Staatsschulden abbauen und danach einen Staatsfonds gründen!
    7 0 Melden
  • Chili5000 25.10.2017 22:36
    Highlight Würde gerne wissen wo das Geld von unseren Krankenkassen hingeht und wie dort die Zahlen effektiv aussehen....
    16 7 Melden
    • R. Peter 25.10.2017 23:11
      Highlight Im Durchschnitt landen 5.5% als Verwaltungskosten (Löhne, Werbung, Briefpapier, Immobilien, etc.) bei den Kassen und der Rest geht an die Leistungserbringer im Gesundheitswesen (Spitäler, Ärzte, Therapeuten, etc.). Die effizientesten Kassen zahlen ganze 98.3% der Prämien wieder an die Leistungserbringer aus.

      Quelle: Comparis.ch
      5 1 Melden
    • Redly 25.10.2017 23:36
      Highlight Zusammenhang mit Artikel?
      7 0 Melden
    • Rookie 27.10.2017 11:21
      Highlight Hallo Themenbezug?
      1 0 Melden
  • Wisegoat 25.10.2017 22:20
    Highlight Dann wird es wieder mal Zeit für ein neues IT Projekt des Bundes oder ein neues Kommunikationssystem für die Armer. So kann man das Budget dann auch endlich im Minus abschliessen. Nein, definitiv besser so wie jetzt.
    38 7 Melden
  • Double Dutch 25.10.2017 22:10
    Highlight Wo ist der Überschuss ....... dann investiert.....
    3 6 Melden
  • Ich mein ja nur 25.10.2017 20:55
    Highlight Alle Jahre wieder. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sie sich auch bei der AHV verrechnen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt...
    26 12 Melden
    • Oberon 25.10.2017 22:06
      Highlight Sicher gut möglich, trotzdem wäre es nötig die AHV auf ein gesundes und zukunftsorientiertes Modell umzustellen.
      38 1 Melden
    • Ich mein ja nur 26.10.2017 20:09
      Highlight Es würde bisher noch kein zukunftsorientierteres Modell vorgestellt. Verglichen mit den Wetteinsätzen bei den Pensionskassen ist die AHV sehr umsichtig und einfach. Jene die Arbeiten zahlen für jene die gearbeitet haben. Punkt.
      1 0 Melden
  • Raembe 25.10.2017 20:49
    Highlight Lieber so als umgekehrt.
    54 3 Melden
  • pun 25.10.2017 19:17
    Highlight Zwischen vorsichtig budgetieren und aus ideologischen Gründen seit Jahren nicht vorhandene Verluste budgetieren um das nachste Sparprogramm zu legitimieren besteht ein Unterschied!
    96 26 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.10.2017 21:21
      Highlight Bei einem Budget von gegen die 70 Miliarden einen Überschuss von 800 Milionen oder 1.1% zu erziehel kommt meiner Definition von vorsichtig Budgetieren relativ nahe.
      Auch spart der Bund nicht im herkömmlichen Sinne, nur das Ausgabenwachstum wird verlangsamt.
      Die Ausgaben des Staates steigen konstant, solange dies im Gleichschritt mit der Wirtschaft erfolgt ist dagegen auch nichts einzuwenden, auch wenn weniger natürlich mehr ist, man denke nur an die beispiellose Geldvernichtung im Militär oder in der Landwirtschaft.
      57 8 Melden
    • R. Peter 26.10.2017 07:47
      Highlight Die Ausgaben des Staates steigen in der Schweiz stärker als das BIP - so zum Thema „wir sparen so sehr“.
      3 1 Melden
  • who cares? 25.10.2017 18:40
    Highlight Besser als umgekehrt
    116 5 Melden
  • Ökonometriker 25.10.2017 18:33
    Highlight Also wenn eine Organisation von der Grösse des Bundes über ein Jahr gerechnet gerade einmal 2 Prozent vom Zielbudget im Vergleich zum Gesamtbudget abweicht (und das erst noch in positive Richtung) verdient das eher Respekt als Kritik.
    226 11 Melden
  • Merida 25.10.2017 18:20
    Highlight Und schon hat man das Budget für die olympischen Spiele beisammen...😉
    26 75 Melden
    • lucasm 25.10.2017 19:04
      Highlight 2x die jährlichen kosten für den vaterschaftsurlaub.
      115 21 Melden
    • who cares? 25.10.2017 19:06
      Highlight Oder den Vaterschaftsurlaub?
      72 21 Melden
    • Redly 25.10.2017 19:07
      Highlight Du kennst den Unterschied zwischen Budget (Planung) und Kosten (wirklich vom Steuerzahler zu tragen)?

      PS: der Bund hat Schulden, also gibt’s nichts zu verschenken.
      64 18 Melden
    • Merida 25.10.2017 22:42
      Highlight 😉 steht für Ironie...
      4 2 Melden
    • _kokolorix 25.10.2017 22:45
      Highlight @Redly
      Wie viel Schulden hat denn der Bund?
      Denn immer wieder herumgereichten Zahlen fehlt konsequent eine Gegenüberstellung der Aktiva des Bundes. Es scheint ein gut gehütetes Geheimnis zu sein wie viel Vermögen der Bund letztlich hat...
      Ich würde behaupten der Bund hat überhaupt keine wirklichen Schulden.
      17 6 Melden
    • R. Peter 25.10.2017 23:21
      Highlight Der Bund hat etwas über 100 Mia Fr. verzinsliche Schulden. Da ändern auch allfällige zusätzliche Aktiva nichts daran.
      7 1 Melden
    • phreko 25.10.2017 23:22
      Highlight @redly: du bist bloss der nächste der einen Staat mit einem Unternehmen verwechselt. Bei Negativzinsen verdient der Bund mit Schulden dazu ja sogar Geld...
      1 4 Melden
    • Redly 25.10.2017 23:34
      Highlight Wenn du Geld von anderen leihen musst, hast du Schulden - unabhängig davon, wieviele Aktiven du hast.

      Auf diesen zahlst du fortwährend Zinsen (tendenziell Vermögensverschiebung zu reichen Gläubigern).

      Wenn du die Aktiven nicht verkaufen willst (was beim Staat nur teilweise geht und äusserst selten sinnvoll ist), musst du die Schulden irgendwann zurück zahlen statt Steuern sonst verwenden zu können (nä Generation? recht unfair). Oder du zahlst endlos Zinsen (statt dieses Geld sinnvoll zu investieren).

      Kurz: nur Dumme haben Schulden. Intelligente sind Gläubiger.
      6 2 Melden
    • fcsg 26.10.2017 00:11
      Highlight @_kokolorix
      Nein, ist kein Geheimnis nur ist die Berechnung relativ kompex. Hier der Finanzbericht 2015:
      https://www.efv.admin.ch/dam/efv/de/dokumente/finanzstatistik/berichterstattung/jahresbericht-fs.pdf.download.pdf/jahresbericht-fs.pdf
      Und ja der Staat hat auch netto (Bruttoschulden-Liquide Mittel) Schulden.
      5 1 Melden
    • Paples 26.10.2017 07:33
      Highlight Wenn schon von Schulden geschrieben wird, warum sollten körperlich Behinderten denn der Schweiz Schulden machen, bei so hohem Bonusüberschuss beim Bund? Berufs- Umschulungen wären wohl besser kalkuliert, als die teuren lebenslangen Wiedereingliederungs-Massnahmen!!
      1 2 Melden
    • R. Peter 26.10.2017 07:37
      Highlight phreko, der Bund nimmt Geld bei privaten Banken auf und zahlt für Schulden Zinsen. Der Negativzins gilt für die Giroguthaben der Banken bei der SNB. Die SNB darf dem Bund keine Kreditegewähren und Bundesobligationen nur am Sekundärmarkt erwerben. Sie leistet für den Bund reine Zahlungsverkkehrdienstleistuungen.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 26.10.2017 20:22
      Highlight Solange die Schulden für Investitionen gebraucht werden, ist alles kein Problem. Investitionen eines Staates, z.B. in die Bildung seiner Bürger oder eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur, zahlen sich letztendlich immer in Form höherer Steuererträge aus. Schulden für Armee, Steuererleichterungen oder unnötige Infrastrukturen (z.B. für Olympia, WM oder EM Anlässe) sind dagegen Betrug an kommenden Generationen.
      Und für was brauchen unsere 'vernünftigen' bürgerlichen Politiker die Kredite? Eben.
      3 2 Melden
    • Paples 27.10.2017 20:55
      Highlight Europäisch verglichen gibt es in der Schweiz, am wenigsten qualifizierte Fachkräfte, unter den Einheimischen. Umschulungsausbildung als finanzielle Anlage für Fachleute, würden statt Arbeitslosengeldbezug, weniger Gelder verschlungen. Wenn es so weiter geht, landen Arbeitslosenkasse und Altersrentenversicherung im noch grösseren Defizit als bisher, ohne aus dem Gewinn vom Finanzüberschuss benötigten Bonusanrecht, unteranderem auch den hohen Stipendien und den Berufshandwerk-Ausbildung.
      0 1 Melden
  • xPlorUm 25.10.2017 17:36
    Highlight Ich kenne mich mit diesem Prozedere nicht so aus, aber was wird denn mit diesem Überschuss gemacht? Ich habe bis jetzt immer nur gelesen, dass es Überschüsse gibt, aber nie, was aus diesem Geld geworden ist?
    66 6 Melden
    • livloan 25.10.2017 18:23
      Highlight wird unter den sieben Bundesräten aufgeteilt. wobei der Präsident jeweils doppelt absahnt.
      121 8 Melden
    • demian 25.10.2017 18:26
      Highlight Ich hoffe mal das es in den Schuldenabbau fliesst.
      52 6 Melden
    • luckyrene 25.10.2017 18:28
      Highlight habe eben das Selbe gedacht. Die banken bescheissen uns und die Busse sackt dan wieder mal der Staat ein und wir bleiben wie immer auf der Strecke. Ab damit in die Pensionskasse und gebt es denen die immer zu wehnig haben!!
      18 51 Melden
    • jdd2405 25.10.2017 18:30
      Highlight Gemäss dem Bundesbeschluss über die Schuldenbremse müssen damit bestehende Staatsschulden abgebaut werden. Das führt auch zu weniger Zinsaufwand im Folgejahr. Die Schweiz hat nachwievor gut 100 Miliarden Franken Schulden.
      91 3 Melden
    • Maranothar 25.10.2017 18:33
      Highlight Das versickert vermutlich im Parlamentsgebäude zwischen den Stuhllehnen.
      18 34 Melden
    • Gohts? 25.10.2017 18:33
      Highlight Vermutlich die Staatsverschuldung von rund 100 Mia abstottern?
      71 2 Melden
    • derlange 25.10.2017 19:12
      Highlight Es wird eine ehrliche Frage gestellt und mit übelstem Sarkasmus geantwortet.
      Ist das wirklich immer nötig?
      30 22 Melden
    • MaTalk 25.10.2017 19:24
      Highlight Warum soll es so wichtig sein in einer Zeit der Negativzinsen und des Gratisgeld Schulden abzubauen? Das ist nicht logisch. Es wäre viel wichtiger, die günstige Zeit zu nutzen und in die Zukunft zu investieren. Neue Arbeitsmodelle, neue Mobilitätsmodelle, neue Altersvorsorgemodelle, etc. etc.
      45 26 Melden
    • crossover 25.10.2017 21:45
      Highlight Der Überschuss ist vermutlich, zu einem Teil bestimmt, nur Buchmässig. Der Bund hat jetzt nicht einfach 800 Kisten mehr auf der Seite.
      9 4 Melden
    • R. Peter 26.10.2017 07:39
      Highlight MaTalk, es ist ja nicht so, dass der Bund für seine 100 Mia Schulden keine Zinsen zahlen müsste.
      1 1 Melden

Weniger als 20 Franken pro Tag und Person: 76'000 Kinder leben in der Schweiz in Armut

Caritas Schweiz fordert eine nationale Strategie zur Armutsbekämpfung. Zur Überwindung der Kinderarmut seien Familienergänzungsleistungen, eine frühe Förderung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie notwendig.

Kinderarmut sei in der Schweiz eine Tatsache: 76'000 Kinder sind landesweit von Armut betroffen, und weitere 188'000 Kinder leben in prekären Verhältnissen knapp oberhalb der Armutsgrenze, wie die Caritas am Donnerstag vor den Medien bekanntgab.

Besonders stark betroffen …

Artikel lesen