Schweiz

Lobbyisten auf der Bundeshausterrasse.
Bild: KEYSTONE

Das Geheim-Papier: So schreiben Lobbyisten vor, was wir zu denken haben

Alpiq hat Geldsorgen und will das verlustreiche Atomgeschäft an Staat und Steuerzahler abtreten. Wie man die Öffentlichkeit dahin bringt, dies zu schlucken, zeigt das geleakte Geheimstrategie-Konzept der Lobby-Agentur «Hirzel Neef Schmid Konsulenten» exemplarisch auf.

15.03.16, 16:29 16.03.16, 09:56

Atomstrom ist zum Verlustgeschäft geworden. Billiger Strom aus Deutschland drückt die Preise, die politische Grosswetterlage deutet auf Abkehr von Kernkraftwerken. Beim Stromkonzern Alpiq klingelt's nicht mehr in der Kasse. Also will er das Verlustgeschäft loswerden. Der Staat soll's richten und die teure Stilllegung und Entsorgung der AKWs übernehmen.

Dabei helfen soll die Lobbying-Agentur «Hirzel Neef Schmid Konsulenten» – indem sie das Denken und Handeln von Politikern, Wissenschaftlern, Medien und letztendlich Bürgern gezielt zu steuern und zu beeinflussen versucht. Am Dienstag veröffentlichte die «Basler Zeitung» das entsprechende Geheimpapier. So sieht Lobbying in Reinform aus: 

Das Problem schaffen 

Bild: watson/newsnetz.ch

Zunächst sollte das Problem angemessen bewirtschaftet werden: «Der Public Affairs Prozess beginnt immer mit der Schaffung einer Problemwahrnehmung», heisst es im Strategiepapier. Im Falle von Alpiq sollte das kommerzielle Problem im Vordergrund stehen: Das Leiden der Kernkraftwerke unter den tiefen Grosshandelspreisen und die unabsehbaren Folgen, sollte die Schweiz im Falle derer Konkurse irgendwann nicht mehr fähig sein, sich eigenständig mit Strom zu versorgen. 

Den Auftraggeber vertuschen

Damit die Glaubwürdigkeit der Problembewirtschaftung nicht verpufft, muss ihr Auftraggeber – hier Alpiq – vertuscht werden oder wie es im Strategiepapier heisst: «aus der zweiten Reihe arbeiten». Das Thema dürfe unter keinen Umständen zur Sache von Alpiq werden, steht da. «Das würde die Erfolgschancen massiv schmälern.»

Die Rolle von Alpiq sollte es lediglich sein, die Inhalte zu kommentieren, die Studien zum Thema zu finanzieren und Lösungen für das Problem – sprich: die Verstaatlichung der Kernenergie – zu präsentieren. Dies sollten sie im Idealfall «echt besorgt» tun, wie die schematische Beschreibung zeigt: 

Bild: watson/newsnetz.ch

So wollten die Lobbyisten erreichen, dass nicht die Alpiq, sondern das Branchenproblem thematisiert wird und die Experten, Meinungsführer und Politiker unisono die Botschaft vermitteln, dass nicht die Alpiq, sondern der Markt Schuld an den Problemen sei. 

Bild: watson/newsnetz.ch

Heimliche Verbündete suchen

Bild: watson/newsnetz.ch

Am ehesten verortet das Strategiepapier heimliche Verbündete beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) unter dem neuen SVP-Bundesrat Guy Parmelin. In den anderen Departementen sieht es düster aus. 

Die Lobbyisten halten fest, dass der Bundesrat wohl jede Handlung ablehnen wird, «wenn kein öffentlicher oder parlamentarischer Druck vorhanden ist». Also muss dieser in einem nächsten Schritt hergestellt werden. 

Politiker ins Gebet nehmen

Bild: watson/newsnetz.ch

Damit sind die Politiker dran. Denen sei «das Thema neu» und sie seien «nicht bereit, ohne Problemdruck zu handeln». Es sei für sie nach wie vor einfacher, Firmenbashing zu machen, als Marktentwicklungen anzuerkennen, schreiben die Lobbyisten. 

Also müssten Key-Player bearbeitet werden. Bei der eher wohlgesinnten CVP planten die Agenten Filippo Lombardi ein, bei der unterstützenden SP Roger Nordmann, bei der schwierigen FDP Christian Wasserfallen und bei der skeptischen SVP Magdalena Martullo Blocher. 

Zu gegebener Zeit hätten die Lobbyisten dann politische Vorstösse für die Parteien erstellt. Die müsse man «begleiten und sicherstellen, dass diese zur Diskussion kommen», schreiben die Lobbyisten und halten dann in Klammern fest: «Das darf aber nicht die Alpiq tun.»

Den Medien Helden liefern

Bild: watson/newsnetz.ch

Überschätzt werden die Medien im Strategiepapier nicht gerade. Nach einer kurzen Beschäftigung mit der Sache, würden die Medienvertreter aufgrund der Komplexität ohnehin auf Personen fokussieren, heisst es. «Hier gilt es eine Strategie zu entwickeln.» 

Konkret sollten Supporter bei Leitmedien gesucht und «Politiker als Helden ins Zentrum gestellt» werden. Der Alpiq-CEO und Verwaltungsratspräsident sollten sich aber «nicht mehr exponieren als nötig». Die ganze Branche sollte im Vordergrund stehen. 

Wissenschaft an Bord holen

Bild: watson/newsnetz.ch

Pfeffern sollte das Ganze die Wissenschaft. Alpiq sollte Studien an der ETH und der HSG in Auftrag geben und finanzieren, die klar darstellen, dass die Energieversorgung nur durch die Rettung der finanziell angeschlagenen Kernkraftwerke garantiert werden kann, dass nur so die Strom-Versorgung im Inland sicherzustellen sei und dass die Atomkraftwerke deswegen vom Staat gerettet werden müssten. 

Konkret: Die Alpiq sollte schlussendlich als «too big to fail» eingestuft werden: 

Bild: watson/newsnetz.ch

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kengru 19.03.2016 09:48
    Highlight das ist krass. all diese dokumente und absätze sind klar ausgedrückt. sieht enorm nach schauspielerei aus. Aber janu ich kenne mich mit dieser branche nicht aus.
    0 0 Melden
  • Pasch 16.03.2016 20:36
    Highlight Unter der dusche kommen einem die besten gedanken... wer sponsort den watson das ihr mit dem finger drauf zeigt? Sitzt da nicht auch ein "BURNS" im hintergrund um von euch abzulenken? :)
    7 7 Melden
  • Raphael Stein 16.03.2016 12:22
    Highlight Frage,
    die Gewinne haben die Kantone eingesackt. Das sind ja wir Bürger?
    Also müssen wir nun bluten um eine Energieform zu bezahlen, welche nicht gerade effizient ist. Also hat "man" uns ja eigentlich getäuscht. Vorsätzlich. Wäre dem Volk bekannt, vor allem aber bewusst gewesen, was dieser Strom wirklich kostet, hätten wir zum Bau der AKW auch ja gesagt?
    Häppchenweise dem Volk etwas verkaufen war und ist die Taktik und versteckte Gewinne, (Bau, Unterhalt usw.) sacken Private ein. Das ist schweizerische Demokratie in seiner Urform.
    Und jetzt, der Blocher mit seinem Vorschlag! Klingelts?
    16 0 Melden
  • Pasch 16.03.2016 10:47
    Highlight Hat wirklich jemand gedacht das es anders abläuft? Ist ja nur die spitze des eisbergs..

    24 0 Melden
  • Knut Knallmann 16.03.2016 10:00
    Highlight "Problembewirtschaftung" - Alleine dabei kommt mir das Frühstück hoch...
    29 1 Melden
  • just sayin' 16.03.2016 09:39
    Highlight das "geleakte Geheimstrategie-Konzept" ist standart pr vorgehen.

    ...und der titel des artikels standart-watson klickbait.

    schade um den thematisch wichtigen beitrag
    5 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.03.2016 11:23
      Highlight Standarten sind Fahnen, das was du meinst ist ein "Standard"
      21 5 Melden
    • just sayin' 16.03.2016 14:46
      Highlight den blitzlis nach zu urteilen ist die rechtschreibung, für ein paar watson-user, wichtiger als der inhalt.

      es hat übrigens noch mehr rechtschreibefehler in meinem kommentar. wenn du sie findest, darfs du sie gerne behalten
      4 11 Melden
  • Ophelia Sky 16.03.2016 08:07
    Highlight Gestern dieser Artikel gelesen, heute morgen einen Beitrag in Radio SRF gehört. In diesem Kontext nimmt man die Berichterstattung anders wahr. Danke Watson
    31 0 Melden
    • Rafaela Roth 16.03.2016 13:31
      Highlight gerngeschehen! ❤️
      12 0 Melden
  • Brehynfak 16.03.2016 07:33
    Highlight Zuerst soll Alpiq bankrott gehen, als Ganzes. Dann kann sie bei der Zwangsliquidierung an die Chinesen vetsteigert werden, oder aber für ein Butterbrot verstaatlicht werden, als Ganzes. Beides ist besser, als der Alpiq die schlechten Risiken auf Kosten der Steuerzahler abzunehmen und die Guten ihr zu belassen. Man will freie Märkte. Dann sollen die Märkte frei sein: mit freier Bahn in den Konkurs. Wer den Gewinn einsackt, soll die Verluste nicht anderen aufzwängen können. Freie Marktwirtschaft mit Big-To-Fail-Garantie ist volksschädlicher Betrug.
    68 0 Melden
  • Emperor 16.03.2016 01:17
    Highlight Offenlegung von Spenden, stärkere Trennung von Wirtschaft und Politik! JETZT!
    61 0 Melden
  • bröter 15.03.2016 23:53
    Highlight Morgen werden uns die Politiker wieder erzählen dass sie das Interesse des Volkes vertreten
    58 0 Melden
  • Yves Müller 15.03.2016 21:59
    Highlight bitte Berichtet über den Fall von Marija Milunovic respektive dass eine Petition lanciert wurde.
    petitionen24.com/save_marija_milunovic
    12 13 Melden
  • felixJongleur 15.03.2016 21:43
    Highlight DANKE WATSON (und hei, bringt doch mal bei Gelegenheit einen Artikel über steigende Gesundheitskosten & lobbyierende Politiker/Medien(?), es ist wohl kein Zufall, dass NICHTS unternommen wird obwohl es ein massives Problem ist).
    77 2 Melden
    • Rafaela Roth 16.03.2016 13:34
      Highlight Danke für den Input!
      9 0 Melden
  • Maya Eldorado 15.03.2016 21:04
    Highlight Ich möchte Lobbying machen für die armutsbetroffenen Schweizer! Wie muss ich da vorgehen, dass ich da Eingang finde.
    48 0 Melden
    • mamina 15.03.2016 21:26
      Highlight Vielleicht einmal auf die Emporen als Zuschauerin sitzen. Wenn sie keine Angst haben, weil sie als Psycho eingestuft werden könnten, bei einem wichtigen Thema runterrufen. Weiss, meine Antwort ist krass.

      Oder aber eine Stiftung oder einen Verein gründen.

      Oder sie nehmen Kontakt mit Politikern der eher Linken Seite auf, die das Thema Armut bearbeiten. Bei den Rechten bin ich mir nicht so sicher. Die sind eher gut beim Angst machen und damit hats's sich.
      33 5 Melden
    • E7#9 15.03.2016 22:24
      Highlight Sie müssen zahlungskräftig in Politiker und Parteien investieren. Neben Wahlversprechen gibt es ja noch Versprechen an Investoren, die u.a. auch Abstimmungen etc. mitfinanzieren. Vielleicht könnte man auch sagen: Sie müssen von sich abhängig machen. Sicherlich eine häufige Art des Lobbyismus. Viel Glück.

      Btw: Genau deshalb wäre eine von Gesetzes wegen geforderte Offenlegung der Parteifinanzierung wichtig in einer Demokratie. Da sollte doch bald mal etwas von links kommen. Seit langem eine linke Vorlage, der ich sofort zusagen werde.
      33 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 20:30
    Highlight Ist aber lieb von den amerikanischen Firmen, dass sie unsere Politiker und Manager so guuut beraten..
    https://de.wikipedia.org/wiki/Burson-Marsteller
    32 1 Melden
  • Fufferl 15.03.2016 20:02
    Highlight Wäre fair würde uns jmd das gegenteilige denken im gleichen stile vorschreiben wollen.
    10 2 Melden
  • Dä Brändon 15.03.2016 19:48
    Highlight Lobbyieren ist ein anderes Wort für Korruption.
    89 10 Melden
    • cassio77 15.03.2016 20:10
      Highlight Blödsinn. Lobbyismus ist ein Mittel, Ideen auf die politische Bühne zu bringen. Korruption ist, wenn Entscheide gekauft werden. Dafür müssten mindestens 24 Ständeräte und 101 Nationalräte geschmiert werden... dafür fehlt jeglicher Lobby das Geld.
      19 66 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:40
      Highlight @cassio77 Nein, stimmt nicht. Um eine Mehrheit zu erlangen braucht es 1 Stimme mehr und dies kommt sehr günstig.
      Wie war das mit der FIFA?
      50 4 Melden
    • Hierundjetzt 15.03.2016 20:59
      Highlight Nö. Es kommt draufan was auf der Traktandenliste der vorberatenden Kommission steht.

      Darüber wird abgestimmt

      Dieser Entscheid kommt dann in den Nationalrat

      Du brauchst ergo max 2 Personen.

      Bundespolitik ist nichts für anfänger 😉
      37 2 Melden
    • cassio77 15.03.2016 21:50
      Highlight mamina, BITTEEEE.... die lobbyisten sind doch keine anfänger. Du meinst doch nicht im ernst, dass sie es drauf ankommen lassen, mit einer stimme vorsprung eine abstimmung zu gewinnen, wenn sie nicht abschätzen können, welche nr und sr bei der abstimmung anwesend sein werden... das wär ja mehr als nur naiv... wenn man abstimmungen gewinnen will, dann muss man mehrheiten schaffen, gesicherte mehrheiten. andernfalls wird man bei seiner politischen arbeit um jahre zurückgeworfen, da kann man nicht pokern und auf eine stimme mehrheit hoffen.
      13 5 Melden
    • mamina 15.03.2016 23:06
      Highlight cassio77 Dankeeeeeeee
      Du musst das einmal anders herum anschauen. Beispielsweise genügt es bei der SVP einen zu bestechen, weil ja dann alle anderen diesem wie die Schafe folgen (weil sie sonst ausgeschlossen würden).

      Oder es wird einer bestochen (Mitwisser sind gefährlich) und dieser unterbesticht die anderen mit Gefälligkeiten. Voilà

      Also Spass beiseite. ich habe einmal in der Schule (oder war das in der Politik) gelernt, dass eine Stimme mehr die Mehrheit ist. Der Weg dahin ist wie der Weg nach Roma.

      9 5 Melden
    • winglet55 16.03.2016 08:41
      Highlight Nein Lobbyieren ist Korruption, weil da fliesst Geld, nicht immer Bares. Aber ein Nachtessen, eine Flasche Wein, ein Weekend im 5* Hotel oder ein Verwaltungsratsmandat?
      11 0 Melden
    • cassio77 16.03.2016 21:51
      Highlight und wieviele jöblis haben die sozis? vielleicht fliesst da nicht soviel geld, dafür aber streicheleinheiten und selbst- wie auch fremdbeweihräucherung... "isch alles so hans wie heiri", nur die akzente sind anders gesetzt
      0 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 19:37
    Highlight Warum... nennt man Korruption in der Schweiz "Lobbying"?

    Genau wie "reiche Ausländer mit CH-Pass und super Parzellen + Pauschalbesteuerung anlocken" offiziell "Wirtschaftsförderung" genannt wird.

    Warum können wir Sachen nicht beim Namen nennen?

    Weil Lobbying und Wirtschaftsförderung einfach gut klingt?

    Etwas bleibt immer gleich, egal wie man es nennt: die Rechnung begleicht immer die nichtsahnende Bevölkerung.
    100 5 Melden
    • E7#9 15.03.2016 20:05
      Highlight Ich finde nicht, dass "Lobbying" gut tönt, obwohl ein transparentes und "gesundes" Lobbying Teil unseres politischen Systems ist. Milizpolitiker vertreten die Interessen aus der Tätigkeit oder Funktion ihres nicht politischen Lebens. Deshalb sind Krippenleiter eher links (oder sozial) und Vermögensverwalter eher rechts (liberal). Was man hier aber liest ist dreckiges und intransparentes Lobbying im Sinne von Manipulation, was total verwerflich ist und nicht geduldet werden darf (leider ist es wohl nicht mal illegal). Doch eine Korruption mit Schmiergelder etc. kann ich nicht erkennen.
      32 2 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:05
      Highlight @LD88 Die vielleicht, nichtsahnende Bevölkerung.

      Stimme ihnen voll zu.
      5 2 Melden
  • mamina 15.03.2016 19:33
    Highlight 1. Also, in der Wirtschaft läuft es so! Wenn eine Firma nicht mehr rentiert wird sie von weitsichtigen Managern frühzeitig umgebaut. Nun mit der Atomkraft haben wir da so ein Problem, denn die Beteiligten sind und waren nicht weitsichtig. Trotz dem Wissen um Tschernobyl und dem Wiederstand des Schweizervolks wurde am Traum festgehalten die AKW's bis zum Nimmerleinstag weiter laufen zu lassen. Die Atomlobby hat bereits Millionen von Steuergeldern erhalten.
    Tonnenweise Material der AKW's müss nach 50 Jahren der Auskühlung im Zwischenlager der Endlagerung zugeführt werden.
    ITALIEN HAT KEIN AKW
    42 4 Melden
    • Tsunami90 15.03.2016 20:03
      Highlight Italien importiert auch eine riesen Menge Strom. Und wenn der Strom knapp wird in europa, gehen dort auch als erstes die Lichter aus ;).
      8 9 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:23
      Highlight 2. Ich versuche für mich heraus zu finden was da abläuft. Noch ist nicht alles klar. Aber ich ahne so einiges. Vorbildfunktion hat für mich das zerschlagen oder aushöhlen einer Firma zwecks Bereicherung ......

      Wie geht es Saurer? Wo ist Brown Boveri
      Wie geht es Sulzer? Wo ist Escher Wyss
      Wie geht es Lonza? Was ist mit Knorr
      Wie geht es Rieter? Was ist mit Maggi
      Wie geht es AFG?
      Wer ist Autonium? usw.

      Ich versuche herauszufinden wie das Prinzip der Bereicherung gewisser Kapitalisten abläuft.
      DIES ZUM WOHLE DES VOLKES?

      28 6 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:48
      Highlight @Tsunami90 Natürlich importiert Italien den Strom aber auch Gas (was noch viel wichtiger ist).
      Aber die Italiener entschieden sich vor kurzem nochmals gegen Kraftwerke. Da bewundere ich die Italiener. Viele haben auch Solarpanel für Wasser auf den Dächern.
      "Die Italiener haben entschieden: Sie wollen keine Kernkraft, sie wollen, dass Wasser ein öffentliches Gut bleibt,"

      http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Italien/kernkraft.html

      UND WIR ??
      21 4 Melden
    • E7#9 15.03.2016 21:41
      Highlight Nur, dass mir die 28 grossen kalorischen Kraftwerke (davon 4 Kohle) mindestens gleich grosse Sorgen bereiten. Auf CO2 ausweichen gibt mir ein mulmiges Gefühl. Im Moment sehe ich den Klimawandel als noch grössere Bedrohung als den Atommüll.

      Fairness bei Watson: Immerhin hat Italien noch 5 Windparks, ein geothermisches und 7 Wasserkraftwerke.
      9 1 Melden
    • cassio77 15.03.2016 21:53
      Highlight die italiener sind gegen akws aber für kohle und erdgas! VIIIIIEEEEELLLL BESSSERRR....
      9 1 Melden
    • mamina 15.03.2016 22:43
      Highlight @Sound Danke für die Infos.

      http://www.euractiv.de/section/energie-und-umwelt/news/erneuerbare-energien-in-italien-mafia-und-multis-greifen-subventionen-ab/

      Wichtig: Die chinesische Betreiberfirma streiche in der Zwischenzeit die Gewinne aus 20 Jahre laufenden Subventionen und aus dem Verkauf seiner Energie an den italienischen Riesen Enel ein, so Porcedda.

      Die Geier lauern überall.

      Ich sehe es als grösstes Problem, dass wir zu viele Leute haben, die mit den Chinesen Geschäfte machen.
      Eine Hand wäscht die andere!




      1 4 Melden
  • Wolfsblut 15.03.2016 19:31
    Highlight Dass die finanzierte Manipulation funktioniert, sehen wir bei vielen Abstimmungen. Fast alles, was liberal, sprich wirtschaftsfreundlich ist, pflegen wir anzunehmen. Somit lassen auch wir uns kaufen. Oder?
    48 1 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:02
      Highlight http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_13_03_2016/nachrichten/Strom-Grounding-Jetzt-soll-der-Staat-zahlen-58530

      In Bern funktioniert es bereits und nicht akkreditierter Politiker meldet sich zu Wort. Kapitalismus in Reinkultur

      Die einzige noch halbwegs positive Aussage macht Wasserfallen bez. CO2 Importabgabe auf Dreckstrom.

      Die auf dem Mist von Blocher gewachsene Aussage von Subventionen ist ja total bescheuert. Jahrelang sich gegen erneuerbare Energien wehren und verhindern und nun noch Geld von uns Steuerzahler.

      Wir haben kein Oel, Gas, Kohle, Uran.

      Wir haben Wasser, Sonne, Wind, Holz
      23 1 Melden
  • nipp 15.03.2016 19:30
    Highlight das sind die wahren sozialschmarotzer und assis... die idee mit dem pranger gefällt mir da sehr gut ^^ und ein drakonisches anti-korruptionsgesetz mit vollständiger enteignung aller beteiligten wäre da noch zu milde
    45 1 Melden
  • Philipp Burri 15.03.2016 18:30
    Highlight und das alles in so furchtbar beschissenem Deutsch... Wer schreibt diesen Gugus?
    46 7 Melden
    • Alex23 15.03.2016 19:33
      Highlight "Die meisten Public Affairs Initiativen scheitern, dass die Problembewirtschaftung nicht oder nur ungenügend gemacht wird."
      Ein Zückerchen der Formulierungskunst und Syntax.
      29 1 Melden
    • Hierundjetzt 15.03.2016 19:45
      Highlight Ah die lustigen Hirzel & "Konsulenten" sind auch am Start!

      Wann ist Euer FB wieder aktiv?
      19 0 Melden
    • azoui 15.03.2016 20:01
      Highlight "bschissenes deutsch" und beschissenes französich. IMHO behaupt ich das heisst nicht "Public Affairs" sondern Affairs Public.
      5 3 Melden
    • Wolfsblut 15.03.2016 20:12
      Highlight @philipp burri: Viele Ex-Journis und Ex-Chefredaktoren sind im PR-Lobby-Business gelandet. Es ist lukrativer.
      17 1 Melden
    • Philipp Burri 16.03.2016 11:30
      Highlight @Wolfsblut: Das erklärt natürlich alles ;-)
      0 0 Melden
  • 8004 Zürich 15.03.2016 18:16
    Highlight Äh, Sie sorry, aber ähm..
    Das auf dem Bild oben ist nicht die Bundeshausterrasse. Das ist eines der kleinen (Raucher-)Balkönli der Wandelhalle. Deren gibt es fünf.
    Die Bundeshausterrasse - nicht zu verwechseln mit der u.a. diese umschliessende Bundesterrasse - befindet sich an einem anderen Ort (siehe z.B. Maps), ist vom alten Teil des Bundeshauses nicht direkt zugänglich und sieht wirklich ein klein wenig anders aus.
    9 20 Melden
    • Hierundjetzt 15.03.2016 19:00
      Highlight Sehr interessant. Und das hat jetzt was mit dem Artikel zu tun?

      Beides ist auf der Südseite des BH. Schön.
      22 5 Melden
    • mamina 15.03.2016 19:12
      Highlight Endlich weiss ich wie wichtig ein Kommentar bezüglich der Örtlichkeiten sein kann. Herzlichen Dank für den heissen Hinweis.
      Entschuldigung, kann nicht bei ihnen verweilen, denn es gibt noch viel Wichtigeres als die Terrässli und Balkönli.
      14 6 Melden
    • 8004 Zürich 15.03.2016 20:07
      Highlight ;-P
      2 2 Melden
    • mamina 15.03.2016 21:00
      Highlight @ 8004 Zürich
      4 3 Melden
    • Rafaela Roth 16.03.2016 09:41
      Highlight aber ich kann doch nicht «Bundeshausbalkööndli» in die Bildlegende schreiben!
      7 0 Melden
  • atomschlaf 15.03.2016 18:13
    Highlight Problembewirtschaftung - tönt nach SVP-Parteiprogramm!
    62 8 Melden
    • mamina 15.03.2016 20:37
      Highlight LOGISCH! Die DSI und die Asylantenpolitik hätten beinahe alles überdeckt.

      Wasserkraft ist schon länger in der Diskussion. Da aber die SVP Zuviel Raum in den Medien eingenommen hat wurde vieles übergangen.

      http://www.nzz.ch/wirtschaft/wasserkraft-ist-unser-problem-1.18459838

      Das hat nichts mit dem Atomstrom und den AKW's zu tun. Da eine andere Geschichte.
      7 0 Melden
  • Hierundjetzt 15.03.2016 18:11
    Highlight Toller Job Watson! Damit wäre eine mögliche Verstaatlichung als Idee vom Tisch.

    hehehehe
    60 1 Melden
  • cassio77 15.03.2016 17:58
    Highlight vielleicht sollte man den pranger wieder einführen...
    57 7 Melden
  • SVARTGARD 15.03.2016 17:55
    Highlight Ich denke was ich will,keiner schreibt mir was vor.
    20 8 Melden
    • Bav 15.03.2016 18:17
      Highlight Sicher, aber was wir denken wollen ist auch von unserem Umfeld beeinflusst. Man kann sich eine Meinung nur bilden indem man die Lage analysiert, wird das Umfeld so manipuliert wird auch der rationalste Mensch davon beeinflusst. Mag sein dass sich gewisse schneller blenden lassen als andere, aber sich dem ganz entziehen würde einem kompletten Rückzug von der Gesellschaft entsprechen.
      40 0 Melden
    • Rendel 15.03.2016 18:37
      Highlight Wenn sie damit meinen, sie sind nicht manipulierbar, dann sind sie auf dem Holzweg.
      44 1 Melden
    • mamina 15.03.2016 19:15
      Highlight Ist doch super! Bravo
      4 0 Melden
    • E. Edward Grey 15.03.2016 19:39
      Highlight Geschichte wird gemacht.

      3 0 Melden
  • Platonismo 15.03.2016 17:54
    Highlight Die Strategie ist offensichtlich. Allerdings ist mir überhaupt nicht klar, ob es nun eine Auffanggesellschaft braucht oder nicht. Nur weil ein Lobbyist die Toolbox ausschöpft, heisst das nicht, dass das Ziel schlecht ist. Daher erstaunt mich der Anteil der Nein-Stimmenden ein bisschen. Erleuchtung anyone?
    16 46 Melden
    • Walter Sahli 15.03.2016 18:37
      Highlight Erleuchten kann ich Dich nicht, heisse ja schliesslich Sahli und nicht Jesus, aber das Ganze tönt für mich nach "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren".
      56 0 Melden
    • saukaibli 15.03.2016 19:07
      Highlight Was passiert wenn der Staat, resp der Steuerzahler, für die Verluste von Unternehmen aufkommen muss, sieht man in diversen europäischen Ländern seit Jahren. Leider haben es viele noch nicht geschnallt, dass die Banken in der Krise genau das abgezogen haben, was Alpiq jetzt versucht. Hunderte Milliarden Bankenschulden wurden so in Staatsschulden "umgewandelt".
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  • Kstyle 15.03.2016 17:49
    Highlight Im schnitt kommen auf 1 Politiker 4 Lobbyisten. Das will schon was heissen. Aber mal im ernst hat irgendhemand gedacht die Wirtschaft läuft sauber? Wirtschaft ist wie das leben jedes einzelnen im kleinen. Jeder schaut auf seinen eigenen Gewinn. Ist nicht nett aber nachvollziehbar. Ich versuche auch immer den 5er und s Weggli zu kriegen. Bekomme es aber nicht. Genau so muss es auch hier laufen. sie können es wollen, sollen es aber nicht kriegen.
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  • rstnpce 15.03.2016 17:37
    Highlight Einige Gedanken zum Thema:
    Ist dieses Schreiben ist jetzt per Zufall entdeckt worden? Der "Nein"-Anteil bei der Abstimmung am Ende ist riesig. Wem könnte das nun einen Vorteil verschaffen, wenn die Ablehnung zur Rettung der AKWs durch den Staat enorm wächst?
    Den Grünen und dem Bundesrat, welche in diesem Bericht als nicht-kooperierende Gruppen aufgeführt werden, um die Energiewende schneller zu vollbringen?
    Und die Medien fressen es, in der Hoffnung, damit der Bevölkerung einen Gefallen zu tun...? Die Verfasser haben ihr Ziel trotzdem erreicht?
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    • Tsunami90 15.03.2016 20:07
      Highlight Den Stein ins rollen gebracht hat die BaZ, also müsste sich Christoph sich freuen. ☺
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  • Charlie Brown 15.03.2016 17:30
    Highlight Ich weiss, was jetzt kommt ist whataboutism... Und wird nicht auf viel Liebe stossen.

    Aber wenn ich hier in jedem zweiten Kommentar zum BGE lese, dass die Digitalisierung in den nächsten Jahren jeden zweiten Job kosten wird... Dann hat jemand den Punkt "Problem bewirtschaften" hervorragend im Griff.
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    • Rendel 15.03.2016 18:47
      Highlight Ja, das Prinzip Problem bewirtschaften nutzen alle. Du übertreibst nun aber (jeder 2. Kommentar zum BGE) und nutzt "das Problem bewirtschaften" auch zum Problem bewirtschaften ;) .
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    • Charlie Brown 15.03.2016 19:45
      Highlight Ja, ich übertreibe gerne, ist so eine Schwäche von mir. Das haben mir heute schon sicher 100'000 Menschen gesagt. Mist. Jetzt ist es schon wieder passiert.

      Und du nutzt "das Problem bewirtschaften auch zum Problem bewirtschaften" auch zum Problem bewirtschaften.

      Jetzt wird es aber absurd.
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    • illoOminated 16.03.2016 12:57
      Highlight ...bitte macht weiter! :D *Popcorn hol*
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  • E. Edward Grey 15.03.2016 17:25
    Highlight Für Lobbyisten ist das Stimmvolk nur eine Herde dummer Schafe die einfach richtig versorgt und bespielt werden müssen.

    Es gibt nur eine Lösung um das Prinzip Schweiz zu schützen: Lobby raus aus dem Bundeshaus!
    108 7 Melden
  • banda69 15.03.2016 17:25
    Highlight Problembewirtschaftung. Klingt nach SVP.
    48 9 Melden
  • M. Sig 15.03.2016 17:12
    Highlight Das könnte sich kein Comedian besser ausdenken! Dieses Diagramm :D
    Wie sie EXPERTEN schreiben (wissen wohl selber, dass dieses Wort nichts mehr bedeutet).
    Da ist ja jedes Mindmap für ein Referat eines Achtklässlers ausgeklügelter.
    Wenns nicht so haarsträubend wär, was würde ich lachen!
    48 6 Melden
    • herschweizer 15.03.2016 17:30
      Highlight schön dass sie darüber lachen können. Leider wird dieses Konzept Erfolg haben... also nicht ihres
      27 2 Melden
    • icarius 15.03.2016 17:30
      Highlight Fehlen nur noch "Gänsefüsschen" 😂
      16 0 Melden
  • TwoFiveOne 15.03.2016 17:11
    Highlight Hört sonst noch jemand, wie Frank Underwood mit seinem Ring auf den Tisch klöpfelt?
    51 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:26
      Highlight Der Schreiber von "House of Cards" war im Wahlkampfteam der "Demokraten", der weiss schon wie es läuft und die Serie ist wohl viel realistischer als sich viele wünschen würden..
      34 0 Melden
  • Pointer 15.03.2016 17:08
    Highlight Ich würde jetzt gerne auch noch das Geheimpapier zum menschengemachten Klimawandel lesen.
    16 70 Melden
    • Platonismo 15.03.2016 17:51
      Highlight Weise ist der, der zwischen Schein und Sein unterscheiden kann. Klimawandel ist Sein.
      49 6 Melden
    • icarius 15.03.2016 17:52
      Highlight Wieso hat wohl ExxonMobile 30mio an Klimaskeptiker bezahlt? http://gu.com/p/4akbt/sbl
      30 0 Melden
    • atomschlaf 15.03.2016 18:16
      Highlight @icarius: Das mit dem Klimawandel ist mittlerweile nicht mehr so einfach, da viele Firmen und v.a. die Finanzindustrie gemerkt haben, dass man mit CO2-Zertifikaten u.dgl. jede Menge Geld verdienen kann.
      Mittlerweile gibt es dort auf beiden Seiten grosse finanzielle Interessen.
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    • icarius 15.03.2016 20:10
      Highlight @atomschlaf

      Mit dem Unterschied, dass die einen den Klimawandel leugnen und damit unsere Zukunft aufs Spiel setzen und die andern nicht. Dass sich Leute für ihre Interessen einsetzen ist ja an sich nichts neues.
      8 2 Melden
  • FrancoL 15.03.2016 17:04
    Highlight Der Artikel zeigt eine Wirklichkeit auf, die wir im kleinen ja fast bei jeder zweiten Werbung sehen. Problem bewirtschaften und Lösung anbieten. Unser Leben wird durch diesen Mechanismus bestimmt.
    Was mich wundert ist dass die Lobby-Geschichte in Bern so Aufsehen erregt. Für mich ist dies mit oder ohne Transparenz ein klar ersichtlicher Mechanismus. Hauptschuld tragen meines Erachtens die Parteien. Parteien sind relativ einfach zu lenken und zu beeinflussen.
    Eine Sachpolitik wäre da per se transparenter denn die Sache würde im Vordergrund stehen und das Lobbieren offensichtlicher erkennbar.
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    • icarius 15.03.2016 17:40
      Highlight Man muss aber auch sehen dass sachpolitik in vielen Gebieten sehr komplex geworden ist. Nehmen wir zB cybersecurity. Da fehlt den meisten Parteien und auch den zuständigen Bundesämtern schlicht das nötige Fachwissen. Sie sind also auf Lobbysten angewiesen. Dass sich die betroffenen Akteure einbringen ist ja auch nicht per se schlecht, solange es transparent passiert. Durch Brachenverbände ist mM nach knapp akzeptabel. Anonym durch Lobby-Agenturen geht jedoch gar nicht.
      23 2 Melden
    • FrancoL 15.03.2016 18:24
      Highlight @icarius; Ich bin nicht gegen das Lobbieren, ich finde nur bei der Sachpolitik weiss man wer was wo etwas einbringen will. Sachkenntnisse einbringen ist heute wichtiger den je, aber alles schön offen und transparent. Darum auch mein Schlusssatz im meinem letzten Post! Ich negiere nicht den Bedarf der an sachverständiger Teilnahme.
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    • icarius 15.03.2016 20:18
      Highlight @FrancoL

      Ich bin einig mit Ihnen. Die Transparenz ist das Problem. Wenn sich Firmen hinstellen um ihre Interessen darzulegen ist das legitim. Aber sich gehen aussen hinter nichtssagenden PR-worthülsen zu verstecken und dann Agentur-Lobbysten auf Politiker loszuschicken ist schäbig und unterläuft die Legitimität der Politik. Ich denke die ausgeprägte Klientelpolotik in den USA ist einer der Hauptgründe für den Erfolg von Leute wie Trump.
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  • herschweizer 15.03.2016 17:04
    Highlight Die Leitmedien werden sich mit etlichen Mitteln "beeinflussen" lassen... sie werden trotz teilweiser Offenlegung ihrer Strategie höchstwarscheinlich erfolgreich sein... jaja... der liebe freie Wille hhh
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  • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:03
    Highlight Dieser feige, schleimige und 100% berechnende Betrug an der Bevölkerung bringt mich kühlturmweise zum kotzen.
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  • A.C 15.03.2016 16:56
    Highlight Bin ich der einzige der findet, dass das hier die Schweiz endlich mal wachrütteln sollte?
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    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:06
      Highlight Glaubst du das betrifft nur die Schweiz?
      33 1 Melden
    • herschweizer 15.03.2016 17:13
      Highlight sieht fast so aus .... hhh ja wenn man die Triggerpunkte richtig bedient schwindet der freie Wille ... oder so.... wo sind die Soziologen und Politologen?
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  • Luca Andrea 15.03.2016 16:55
    Highlight Und wie sieht es in der Weltpolitik erst aus?!
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  • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 16:49
    Highlight Diese perfide Art von Einflussnahme der Lobbyisten stinkt zum Himmel.
    Es wird wirklich langsam Zeit dass alle Politiker, genauso wie Profisportler ihre "Sponsoren" auf der Kleidung tragen.
    Genauso sollten alle N+SR offenlegen welchen Lobbyisten sie Zugang in das Bundeshaus resp. die Wandelhalle gewähren damit wir, das Wahlvieh, wenigstens wissen für wen uns unsere "Volksvertreter" an der Nase herumführen und uns für dumm verkaufen!
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    • Dewar 15.03.2016 16:59
      Highlight Auf www.parlament.ch kann man einsehen, welche Lobbyisten von welchen Parlamentariern permanenten Zutritt zum Bundeshaus erhalten.
      44 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:04
      Highlight Gut zu wissen, danke für die Info Alias!
      16 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:08
      Highlight Alles nur ein paar Pseudo-Massnahmen um so weiterwursteln zu können wie bis anhin.
      Wenn Politiker Firmen vertreten wollen, sollen sie sich doch von denen wählen lassen. Geht nicht? Ja dann bleibt das Parlament halt leer. Kann mir schlimmeres vorstellen...
      20 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 16:48
    Highlight Und wenn wir nunmal per Zufall erfahren wie es bei Stromkonzernen läuft. Wie läuft es wohl bei Pharma, Banken, Versicherungen usw?
    Wem dienen diese Lobby-Vertreter (Politiker) eigentlich tatsächlich und wieviel PR ist in unseren "Nachrichten"?

    Kann man das ganze System überhaupt anders als mit "Riesenbetrug" qualifizieren?
    78 5 Melden
    • rYtastiscH 15.03.2016 17:29
      Highlight beängstigend...
      27 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.03.2016 17:57
      Highlight Wirklich beängstigend...Wir werden vor unseren Augen verarscht und die meistens merken es noch nicht einmal und schauen dann wieder hoffnungsvoll die "SRF Wahlarena"...
      19 2 Melden
  • Sandromedar 15.03.2016 16:44
    Highlight krass; was für arschgeigen
    69 2 Melden

«Asyl-Algorithmus»: Ein Programm soll Flüchtlinge vor der Arbeitslosigkeit bewahren

Forscher der ETH-Zürich entwickelten einen Algorithmus, der die Arbeitslosigkeit bei Asylsuchenden drastisch senken soll. Neu sollen Flüchtlinge nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern anhand von Faktoren wie Alter, Herkunft und Sprache auf die Kantone verteilt werden.

Wer in der Schweiz einen Asylantrag stellt, wird vom Bund einem Kanton zugewiesen. Die Verteilung findet computergesteuert und nach Zufall statt. Das heisst, es kann gut sein, dass ein Asylsuchender, der fliessend Französisch spricht, in ein Asylheim in der Deutschschweiz kommt.

Grund für die zufällige Verteilung: Asylsuchende sollen möglichst gleichmässig auf die verschiedenen Kantone verteilt werden und es soll keine ethnische Gruppe überproportional häufig in einem Kanton vorkommen.

Kritisiert …

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