Schweiz

Nestlé verdiente 2016 jeden Tag 24 Millionen Franken, 6 Prozent weniger als 2015

16.02.17, 07:32 16.02.17, 08:17

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat 2016 zwar den Umsatz um 0,8 Prozent auf 89,4 Milliarden Franken gesteigert. Der Reingewinn ging laut einer Mitteilung der Gruppe vom Donnerstag aber um 6,2 Prozent auf 8,9 Milliarden Franken zurück. Das sind aber immerhin im Durchschnitt 24,4 Millionen pro Tag.

Bereits für das Geschäftsjahr 2015 hatte der Hersteller von Maggi, Kitkat, Nespresso und Co. einen Gewinneinbruch von 36 Prozent auf 9,5 Milliarden Franken bekanntgegeben.

Das operative Ergebnis 2016 legte laut einer Mitteilung des Konzerns vom Donnerstag allerdings um rund 6 Prozent auf 13,2 Milliarden Franken zu.

Die seit Jahresanfang unter der Leitung von Konzernchef Ulf Mark Schneider stehende Gruppe hob in einem Communiqué das organische Umsatzwachstum von 3,2 Prozent hervor. Die Zuwachsraten seien breit abgestützt gewesen und verdeutlichten damit die Robustheit des breit gefächerten Produkteportfolios. Schneider wird in der Mitteilung damit zitiert, dass das organische Wachstum 2016 am unteren Ende der eigenen Erwartungen gewesen sei.

Der Generalversammlung von Anfang April wird eine Dividende von 2,30 Franken je Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr lag der Vorschlag für die Ausschüttung bei 2,25 Franken je Titel. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Nestlé-Management von einem organischen Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent aus. Um die Profitabilität zu erhöhen, plant der Konzern eine beträchtliche Erhöhung der Restrukturierungsaufwendungen. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Alle Artikel anzeigen

Frühstückscerealien und ihr Zuckergehalt

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 16.02.2017 07:49
    Highlight NUR noch 8 900 000 000.- Gewinn!!1!1 Oh Gott und wer denkt an die armen Share Holder?!
    11 1 Melden

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

Massentierhaltung, Klimawandel, Einkaufstourismus: Die «Arena» zum «Fleisch auf dem Teller und den Tieren im Stall» geizte nicht mit umstrittenen Themen. Eine überzeugte Veganerin von den Jungen Grünen und der Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse dominierten die Diskussion. Die Herzen der Zuschauer eroberte Bauer Armin Capaul, der sich für Kühe mit Hörnern einsetzt.

«Wenn ich eine Mastsau wäre auf einem Schweizer Bauernhof, hätte ich dann Schwein gehabt oder wäre ich eine arme Sau?», fragte Moderator Jonas Projer zu Beginn der Sendung. Allein mit der Beantwortung dieser Frage liesse sich die komplette Sendezeit einer «Arena» füllen.

Doch Projer und sein Team liessen es nicht dabei bleiben. Sie hatten sich (zu) viel vorgenommen. Massentierhaltung, Nahrungsmittelimporte, vegane Menus in Kantinen, Kühe mit oder ohne Hörner: Alles wurde diskutiert, worüber …

Artikel lesen