Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Durchschnittspreis für ein Café Crème ist 2015 wieder um 4 Rappen gestiegen

30.11.15, 12:23 30.11.15, 13:36


Cafés in der Deutschschweiz haben im laufenden Jahr im Schnitt den Preis für ein Café Crème um 4 Rappen auf 4.20 Franken erhöht. Der weitaus grösste Teil der Cafés hat jedoch die Preise unverändert gelassen.

Gemäss Umfrage des Branchenverbandes Cafetiersuisse bei 350 Cafés, Cafeterias und Bistros in der Deutschschweiz haben 80 Prozent im laufenden Jahr keine Preisänderung vorgenommen. 4 Prozent der Betriebe hat sie sogar gesenkt.

Nur 16 Prozent der Cafés haben den Preis erhöht, wie Cafetiersuisse am Montag an einer Medienkonferenz in Zürich ausführte. Dabei lagen die Aufschläge bei drei Vierteln der Betriebe zwischen 10 und 20 Rappen. Ein Viertel hat Preisaufschläge zwischen 30 und 70 Rappen, wobei es sich dabei gemäss Cafetiersuisse mehrheitlich um Betriebe handelt, die übernommen worden sind oder bei denen ein Wirtewechsel stattgefunden hat.

Der Branchenverband bezeichnete darum den diesjährigen Aufschlag als geringfügig. In den zwei Vorjahren betrugen die Preiserhöhungen 3 respektive 2 Rappen. Den höchsten Durchschnittspreis weist wie schon in den vergangenen Jahren die Stadt Zürich aus. In Zürcher Cafés kostete die Tasse Kaffee mit einem Rähmchen im Schnitt 4.38 Franken. Nach wie vor am günstigsten ist das Heissgetränk im Kanton Bern. Dort ist es immer noch für weniger als 4 Franken zu haben (3.92 Franken).

Für das kommende Jahr geht Cafetiersuisse-Präsident Hans-Peter Oettli weiterhin von nur geringfügigen Preisanpassungen aus. Oettli verwies zur Begründung auf die Kosten für das Personal, für die 2016 keine Lohnerhöhungen ausgehandelt wurden. (sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Politiker sägen am Stuhl von Post-VR-Präsident Schwaller

Wenn sich der Verwaltungsrat der Post heute zur Sitzung trifft, wird eine Person wohl fehlen. Adriano Vassalli, der im Gremium bereits in Ungnade gefallen war, hat am Samstagabend seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Offiziell will der Vizepräsident der Post zwar erst auf die Generalversammlung vom 26. Juni hin zurücktreten, wie er in einer Erklärung schreibt. Er habe Bundesrätin Doris Leuthard und die übrigen VR-Mitglieder entsprechend informiert. Und: Diesen Schritt habe er sich …

Artikel lesen