Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Nestlé will Fabrik in Egerkingen schliessen – 190 Stellen betroffen

31.08.17, 12:26 31.08.17, 13:05

Die Nestlé-Tochter Nestlé Skin Health stellt die Produktion in ihrer Fabrik im solothurnischen Egerkingen ein. Sie soll an andere Standorte im Ausland verlegt werden. Es droht ein Abbau von rund 190 Stellen.

Nestlé Skin Health begründet die Fabrikschliessung mit Überkapazitäten. Die Produktionsvolumen am Standort Egerkingen seien seit längerem sehr tief und man erwarte in den nächsten Jahren kein signifikantes Volumenwachstum, schreibt die Nestlé-Tochter in einer Mitteilung vom Donnerstag.

In der Schweiz verbleiben lediglich das Verkaufsbüro Schweiz und die Abteilung Consumer Business. Sie ziehen aber an neue Standorte um. Der Transfer wird innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate in mehreren Etappen erfolgen.

Das Unternehmen wolle Massnahmen zur Unterstützung der Belegschaft treffen, heisst es weiter. In enger Zusammenarbeit mit den Angestellten werde Nestlé Skin Health nach Lösungen für jeden Betroffenen suchen. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abbaio 31.08.2017 16:43
    Highlight Der Verlust von Arbeitsplätzen leert die AHV-Kassen!
    9 0 Melden
    • Rendel 31.08.2017 17:44
      Highlight Das interessiert Aktionäre weltweit keinen Deut.
      9 0 Melden
  • Makatitom 31.08.2017 14:52
    Highlight Tja, und wenn unsere Politiker, kantonal und federal, Eier in der Hose hätten, würde Nestlè jetzt die nächsten zehn Jahre Strafsteuern für die verlorenen Arbeitsplätze plus Sozialabgaben in AHV und Pk bezahlen. Aber was will man von dem bürgerlichen und rechtsnationalen Parlament, das nicht einmal im Stande ist, eine Kapitalgewinnsteuer oder eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, erwarten.
    21 19 Melden
    • Freddie 31.08.2017 16:06
      Highlight Wir hätten sonst auch genug Politiker, die gegen die Ausbeutung von Grosskonzernen und für die Rechte vom Arbeitnehmenden kämpft. Aber eben...politiker halt
      6 0 Melden
    • Sille 31.08.2017 17:25
      Highlight und was macht der Rest der Truppe? Däumchendrehen und zusehen wie wieder 190 Arbeitnehmer arbeitslos werden.
      Zämmeha und Zämmestah könnte das Credo sein... könnte
      6 0 Melden
  • DonPedro 31.08.2017 14:11
    Highlight Wie großspurig es doch vor knapp drei Jahren tönte, als die Nestles Tochter Galderma Spirig Pharma übernahm:
    man wolle Egerkingen zum Hauptsitzbin der Schweiz machen...
    ...zu einem Pionier der Dermatologie
    ...die Arbeitsplätze bleiben erhalten ...
    Alles vergessen!!
    Alles nur Schall und Rauch
    34 0 Melden
    • chnobli1896 31.08.2017 15:49
      Highlight it's all about the money.. und das nestle kein sozial agierender konzern ist sollte auch jedem klar sein ;-)
      12 0 Melden
    • Freddie 31.08.2017 16:05
      Highlight Ist ja immer so, wenn eon grosskonzern eine Firma aufkauft. Das zu glauben ist nur naiv...
      11 0 Melden

«Bis jetzt hat kein Vater darum gebeten, wieder früher an die Arbeit kommen zu dürfen»

Die meisten Firmen in der Schweiz geben ihren Mitarbeitern fünf Tage Vaterschaftsurlaub. Nicht so Microsoft Schweiz. Die HR-Verantwortliche im Interview.

Caroline Rogge, per 1. Januar hat Microsoft den Vaterschaftsurlaub von 5 Tagen auf sechs Wochen erhöht. Warum ist Microsoft Schweiz auf einmal so grosszügig?Caroline Rogge: Es ist nicht nur Microsoft Schweiz, es ist eine weltweite Anpassung unserer Firma. Wir wollten unseren Mitarbeiten Zeit zurück schenken. Uns ist es wichtig, dass sie voll da sind, wenn sie für uns arbeiten. Doch manchmal ist das Familienleben wichtiger als der Job. So nach der Geburt eines Kindes oder auch bei der …

Artikel lesen