Schweiz
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Für 17 Franken schuften die Angestellten in Arbon für Zalando. Die meisten davon sind ausländische Frauen.  screenshot srf

So mies werden die Zalando-Päckli-Sortiererinnen in der Schweiz bezahlt

Es ist die Kehrseite des Zalando-Kundendienstes. Die Gewerkschaften sind erzürnt über die Arbeitsbedingungen bei Zalando-Dienstleistern: «Von den Löhnen kann man nicht leben.»

22.03.18, 01:42 22.03.18, 06:33

Es ist einer der Schlüssel der Zalando-Erfolgsstory: Die Kunden können Kleider, die ihnen nicht gefallen, kostenlos zurückschicken. Und die machen davon eifrig gebrauch.

Fast die Hälfte aller Pakete geht an den Absender zurück. Die Angestellten der Firma MS Direct in Arbon müssen die Rücksendungen im Auftrag von Zalando kontrollieren und verarbeiten, bevor sie in die Logistikzentren nach Deutschland gehen.

Doch die Bezahlung ist äusserst mager. Wie die Rundschau berichtet, erhalten die Mitarbeiter bloss einen Stundenlohn von 17 Franken. Mit Ferienzuschlag sind es rund 19 Franken. Die meisten der Angestellten sind ausländische Frauen, sie alle arbeiten auf Abruf.

«Das gibt einen Monatslohn von knapp 3000 Franken. Davon kann man nicht leben»

Gewerkschaft Unia

«Das gibt einen Monatslohn von knapp 3000 Franken. Davon kann man nicht leben», sagt Unia-Gewerkschafter Stefan Brülisauer. Doch die Vorgaben sind knallhart: Pro Stunde soll ein Mitarbeiter im Schnitt 35 Pakete verarbeiten. 

Milo Stössel, Chef von MS Direct, versucht sich als Päckli-Verarbeiter.  srf

Manchmal ist aber auch weniger los. «Wenn es frühmorgens wenige Päckchen hat, müssen wir oftmals schon nach 4 Stunden wieder nach Hause und verdienen dann nichts», sagt eine Angestellte.

Die Mitarbeiterinnen sind aber der Firma mehr oder weniger ausgeliefert. Ausländer ohne Ausbildung finden in jener Gegend nur sehr schwer eine andere Arbeit.

«Entweder arbeiten die Leute hier zu diesen Bedingungen – oder die Jobs gehen ins Ausland»

Milo Stössel

«Wenn man nicht will, muss man diesen Job ja nicht machen», sagt hingegen Milo Stössel, Chef von  MS Direct. Die tiefen Löhne begründet er mit dem starken Preisdruck.

«Entweder arbeiten die Leute hier zu diesen Bedingungen–- oder die Jobs gehen ins Ausland», so Stössel.

Was sagt Zalando dazu? «Wir haben keinen Einfluss auf die Löhne dieser Logistikzentren.» Die Festlegung der Löhne erfolge durch den Dienstleister, schreibt Zalando der «Rundschau». 

(amü)

Die Schweizer lieben Online-Shopping während der Arbeitszeit

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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197Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turi 23.03.2018 10:04
    Highlight Grad noch über diesen Blick-Bericht gestolpert, vom 17.11.2017.

    "Zalando schafft 100 neue Jobs in Arbon
    Einstiegslohn 17 Franken entlastet Sozialhilfe"

    "Das freut das Städtchen Arbon am Bodensee."

    "Die Stellen waren im Nu weg. 400 Leute haben sich auf die 100 Jobs beworben – trotz einem tiefen Einstiegslohn von 17 Franken brutto."
    5 0 Melden
  • stamm 22.03.2018 23:36
    Highlight Warum auf Zalando herum hacken? Es gibt ganz renommierte Firmen in der Schweiz, welche genau dasselbe machen! War bei Lidl und Aldi ebenfalls so, bis man gemerkt hat, dass es bei Migros, Coop und Landi nicht viel anders zu und her geht.

    Diese Fr 19.- sind längst nicht nur bei Zalando so...

    Aber wenn sogar unser Staat unsere Autobahnen von ausländischen Firmen sanieren muss, dann darf man von der Privatindustrie nichts anderes erwarten.
    4 1 Melden
  • black-bird 22.03.2018 14:25
    Highlight Ich schäme mich....
    Auch ich bestelle meine Kleider über Zalando :-(
    Komme einfach selten in die Stadt und die Auswahl bei Zalando ist halt schon enorm...
    Das traurige ist, ich wäre gerne bereit etwas mehr zu bezahlen...
    Kennt jemand gute Onlineshopping-Alternativen..
    3 1 Melden
    • Soulrider 22.03.2018 15:16
      Highlight Kommt halt darauf an was du brauchst. Etsy.com ist z.B. ziemlich cool...
      1 0 Melden
    • black-bird 22.03.2018 16:34
      Highlight Danke Soulrider, diese Seite kannte ich noch nicht, werde ich mir bei Gelegenheit mal genauer anschauen.
      0 0 Melden
    • Bojangles 23.03.2018 21:31
      Highlight black-bird: Du könntest auch auf das Online Shopping verzichten, dir ab und zu gezielt Zeit für Ausflüge in die Stadt nehmen, merken wie nett die persönliche Beratung im Laden sein kann und schlussendlich mehr Freude am Erstandenen und weniger Aufwand mit Päckli abholen/zurückschicken haben. Ich mache das seit drei Jahren so, kaufe weniger, habe praktisch nur noch gute Stücke im Schrank und gebe insgesamt weniger Geld aus. Es lohnte sich in jeder Hinsicht...
      1 1 Melden
  • Soulrider 22.03.2018 13:34
    Highlight «Wir haben keinen Einfluss auf die Löhne diesen Logistikzentren.» Klar. Auslagern kommt halt billiger und die Verantwortung kann auch schön ausgelagert werden... Gibts mit den Subunternehmen auf dem und so schliesslich auch schon lange...
    2 1 Melden
  • Soulrider 22.03.2018 13:30
    Highlight Es ist nicht nur so, dass hier die Angestellten mies behandelt werden. Dadurch verschafft sich Zalando auch einen grossen Wettbewerbsvorteil und macht so manchen kaputt, der anständige Löhne bezahlt... Das ist noch viel schlimmer und hat langfristig krasse Auswirkungen...
    18 1 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 22.03.2018 12:38
    Highlight Man könnten ja künden und einen besseren Arbeitgeber suchen?! ZB zu einem Unternehmen eines SP- oder Gewerkschafts-Mitglieds? Da sind die Arbeitsbedingungen sicher viel besser.

    Aber rumnörgeln und nach Gewerkschaften schreien ist halt einfacher...
    14 34 Melden
    • j_en 22.03.2018 22:57
      Highlight Das interessante ist ja, dass sich die meisten Frauen die da arbeiten gar nicht über den Lohn beklagen. Das macht nur die Unia und die Rundschau.
      Mal ganz ehrlich: Ich hätte nach abgeschlossener Berufslehre EFZ nicht mehr verdient. Diese Frauen haben ja nicht mal eine Ausbildung. Es ist vermutlich auch mehr zur Überbrückung gedacht, dass sie wenigstens etwas verdienen und Struktur im Alltag haben. So einen Job macht man nicht über Jahre.
      3 4 Melden
  • einmalquer 22.03.2018 12:09
    Highlight Noch wesentlich mieser sind die Arbeitsbedingungen für Personen, die die Ware herstellen.

    Auch dort müsste man eingreifen.

    Auch um diese Personen kümmern sich Konsumenten nicht.

    Für Konsumenten ist der Preis wichtig (Einkaufstourismus) - die Arbeitsbedingungen höchstens dann, wenn sie selbst betroffen sind.

    Konsumenten sind Teil des Systems und spielen in diesem Wirtschaftssystem genau die Rolle, die ihnen zugedacht wird - für Änderungen zum Guten sind sie nicht zuständig.
    18 2 Melden
  • elivi 22.03.2018 12:01
    Highlight Ich verstehe die aufregung. Aber ich verstehe auch Arbon als stadt und die Gefahr, dass das alles ins Ausland geht.
    Arbon hat im Kanton die höchsten Sozialkosten und braucht jedes Jahr vom Kanton Ausgleichszahlungen vom Kanton. Für die Stadt ist gut, dass arbon als standort gewählt wurde und arbeit für leute ohne ausbildung geschaffen wurde. Das ganz kommt zu einem Preis, der ist hier 17.- pro stunde. Und das muss jeder selber entscheiden. Man kann sich hier aufregen wie verantwortungslos Zarlando und MS direkt sind, aber sie können tatsächlich einfach ins ausland gehn.
    16 7 Melden
    • Pond 22.03.2018 12:55
      Highlight Du hast Recht. Jobs für ungelernte verschwinden immer mehr. Sie werden ins Ausland verlagert oder ganz abgeschafft. Dabei brauchen auch diese Leute eine Stelle. Jemand, der keinen Beruf gelernt hat und unter Umständen nicht mal die Sprache spricht, kann nicht allzu viele Tätigkeiten ausführen. In unserer Region gibt es viele hochqualifizierte Jobs, aber kaum mehr Stellen für nicht ausgebildete Leute. Das ist ein Problem. Es muss für alle Jobs geben.
      14 2 Melden
  • Echo der Zeit 22.03.2018 11:03
    Highlight Alles Auswirkungen der Geiz ist Geil Mentalität - Schaut euch die Werbungen an und die Vorgelebte Plastik Welt in den Hochglanzkatalogen - Alles wird Gut - und Geld stinkt nicht solange jemand anders dafür Schwitzt.
    32 2 Melden
  • aglio e olio 22.03.2018 10:57
    Highlight MINDESTLOHN.
    A: "Wer ist dagegen?"
    B: "Die, die billige Arbeitskräfte aus dem Ausland holen."
    C: "Nein, die SVP"
    A: "Ihr habt beide recht."
    26 7 Melden
    • TheMan 22.03.2018 19:31
      Highlight aglio den Mindestlohn kannst du solange vergessen, solange die Grenze offen sind. Den so kann der Mindestlohn umgangen werden. Schuld daran ist die SP.
      2 9 Melden
  • Erbinho 22.03.2018 10:47
    Highlight Ohne jetzt Zalando oder MS-Direkt in Schutz nehmen zu wollen, denn die Löhne und die Abschiebung der Verantwortung sind schlicht eine Frechheit. Aber die vielleicht muss sich unsere Gesellschaft auch an der eigenen Nase nehmen, denn wir wollen immer weniger bezahlen und wundern uns dann oder schreien auf, wenn die Mitarbeiter praktisch nichts mehr verdienen...
    Konsumentenverantwortung und so
    50 0 Melden
  • Dinolino 22.03.2018 10:45
    Highlight Bigotte Symptombekämpfung, weil wenn es um die Quelle geht, plötzlich die eigene Unzulänglichkeit im Fokus steht; wir, die Kunden. Wieso muss alles immer billiger und rund um die Uhr verfügbar sein?! Noch schnell paar T-shirts kaufen für <15.- das Stück, oh passt nicht, schick ichs halt "gratis" wieder zurück. Wacht endlich auf, man kann mit (zügellosem?) Konsum nicht die eigene Leere füllen!
    33 2 Melden
  • Adumdum 22.03.2018 10:09
    Highlight Wieviel verdient man denn nun an der Kasse bei der Migros?? Oder der Verkäufer im Globus? Der Kommentar ist irgendwie untergegangen Watson. Vielleicht mal Vergleiche bringen?
    28 7 Melden
    • swisskiss 22.03.2018 22:37
      Highlight Diesen Vergleich kann nun wirklich jeder selbst eruieren!

      Oder ist es schon zuviel verlangt, dass man den öffentlich einsehbaren GAV von coop öffnet und unter Artikel 43 der Mindestlohn für einen angelernten 3900.- im Monat erkennen kann?
      3 1 Melden
  • JaneSoda 22.03.2018 10:04
    Highlight Die miesen Arbeitsverhältnisse/-bedingungen sind der Grund, warum ich zalando, amazon und all die sonstigen Billigläden à la H&M, C&A und Zara boykottiere.
    Die Firmen werden die Bedingungen nicht ändern. Zumindest nicht, solange dem Konsument/der Konsumentin alles egal ist, ausser das eigene Portemonnaie und weiter bestellt.


    25 4 Melden
  • Pirat der dritte 22.03.2018 09:56
    Highlight Es gibt nicht nur top ausgebildete junge Leute, es gibt in der CH auch viele zugewanderte, ausgesteuerte, pensionierte Männer und Frauen, die einen Zustupf verdienen wollen. Diese Jobs braucht es. In der CH werden diese mit 17.00 und in D mit 8.80 bezahlt. Soll mehr bezahlt werden, verschwinden die Jobs infolge Auslagerung oder Automatisierung. Und ohne Versandhandel gäbe es die Jobs auch nicht! Und was verdient denn eine Verkäuferin in einer Boutique?
    15 11 Melden
    • Firefly 22.03.2018 12:36
      Highlight Wo ist die Grenze für jemanden der für seine Arbeit ein würdiges Leben leben können soll, vielleicht Familie und so? bei 17? bei 20?

      Fakt ist, solange die Inhaber solcher Firmen, die meisten sind unter den reichsten Menschen der Welt, so unverschämt viel verdienen wärend die grosse Masse darbt, solange stimmt etwas nicht bei diesem Geschäft.
      15 1 Melden
  • Gigle 22.03.2018 09:37
    Highlight Jaja, Zalando ist jetzt der Blödmann, aber der Mindestlohn im Service beträgt 21.- brutto/h, da kommen auch nicht mehr als 18 - 19 Chf netto pro Stunde heraus. In einem Saisonbetrieb mit 45/h pro Woche kommt man da auch nur knapp auf 3'300 Chf. In vielen Bereichen in der CH sind die Löhne nicht ok, frag mal eine gelernte Frisörin was sie monatlich so verdient oder jemand, der im Detailhandel arbeitet.
    39 0 Melden
  • Howard Marks 22.03.2018 09:20
    Highlight Habe lange bei einem unternehmen von der migros in regensdorf gearbeitet jeden tag 2-3 überstunden und null respekt gegenüber mitarbeitern also etwa dasselbe. Hab dann dem lieben chef die kündigung auf den tisch gelegt und tschüss. Seitdem gehe ich einmal im monat in DE einkaufen für 500€ migros und denner sind tabu für mich!! Strikt!!
    13 21 Melden
  • Pond 22.03.2018 09:17
    Highlight Während meines Studiums habe ich für eine Schweizer Modekette gearbeitet. Der Stundenlohn war, inkl Ferienentschädigung, knapp CHF 18.- . Dazu kamen täglich unbezahlte Überstunden, nur 21 bezahlte Krankheitstage per Jahr und natürlich nur 4 Wochen Ferien im Jahr. Wir mussten ohne Pausen arbeiten, oft Doppelschichten übernehmen, durften pro Halbtag nur ein mal aufs WC, durften nur in den Pausen trinken, uns nie hinsetzen und mussten Verkaufszahlen liefern. Man kann auf Zalando rumhacken, sollte sich aber bewusst sein, dass es in den Boutiquen keinesfalls besser ist.
    48 2 Melden
  • thunder 22.03.2018 09:03
    Highlight Ein geheuchelter Sturm im Wasserglas. Morgen zieht die Karawane weiter und keine Sau interessiert sich mehr für die Löhne der Packerinnen.
    53 2 Melden
    • Normi 22.03.2018 10:19
      Highlight Und es werden wieder 5 Mal die gleichen Hosen in 5 grössen bestellt...
      24 2 Melden
    • Fabio74 22.03.2018 10:59
      Highlight Und darum schweigen wie es die Rechten gern hätten?
      Ausbeutung zulassen?
      8 14 Melden
    • TheMan 22.03.2018 19:33
      Highlight Nein Schweigen wie es die Linken gerne hätten. Nach Links haben die Bilateralen und die PFZ nur Vorteile. Haben Sie uns versprochen.
      1 3 Melden
  • 8008zh 22.03.2018 08:56
    Highlight Jetzt prangern alle Zalando an weil der Konzern 2-3 Franken zu wenig Lohn bezahlt aber gleichzeitig auch bei Zara und H&M einkaufen wo die Näherinnen für eure Kleider richtig ausgebeuetet werden das ist dann wieder egal? Hinter der Landesgrenze die Sinnflut hauptsache wir schwimmen weiter im Geld und können günstige Produkte kaufen zu deutschen Preisen weil wir ja alle so wenig verdienen
    48 6 Melden
    • Pond 22.03.2018 09:24
      Highlight Es gibt auch Alternativen. Der Mark besteht nicht nur aus Zalando oder H&M. Zum einen gibt es auch bei Zalando Marken, die fair produzieren. Zum anderen kann man sich im Internet oder auch in Boutiquen fairproduzierte Kleidung kaufen. Das basiert aber immer auf Vertrauen, denn nachprüfen kann man es ja nicht. Und das mit den Deutschen Preisen ist eine andere Diskussion. Auch Zalando verlangt in DE für die exakt gleichen Produkte weniger Geld. Den Aufpreis, den wir hier bezahlen, kommt aber weder den Näherinnen noch den Pakerinnen zu Gute
      10 0 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.03.2018 08:45
    Highlight Ich verstehe Zalando nicht. In Deutschland würde dieselbe Arbeit EUR 8.84 kosten. Hier wird Zalando ja noch als Abzocker beschimpft.
    22 15 Melden
    • äti 22.03.2018 09:38
      Highlight wo in Deutschland?
      4 1 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.03.2018 12:56
      Highlight Diese Arbeit könnte man rein theoretisch überall auf der Welt machen. Nach der Kontrolle gehen die Kleider dann sowieso nach Deutschland weiter, von wo sie nach meinem Wissen wiederum verschickt werden.
      Meine Frage: Warum wird das Sortieren nicht direkt in Deutschland gemacht, wo die Löhne bekanntermassen deutlich niedriger sind?
      4 3 Melden
  • Ökonometriker 22.03.2018 08:44
    Highlight Dieser feine Hr. Stössel hat seine Kommunikationsfähigkeiten wohl nicht gerade im Theater erworben.
    Aber nach der ersten Wut über derartige Mitbürger bleibt zu bedenken, dass das eigentliche Problem nicht die Firma ist - sondern die fehlenden Chancen für die Angestellten.
    Wir brauchten eventuell niederschwelligere Bildungsangebote damit solche Leute aus eigener Kraft diesem Schicksal entfliehen können.
    31 2 Melden
    • D(r)ummer 22.03.2018 09:23
      Highlight "Wir brauchten eventuell niederschwelligere Bildungsangebote damit solche Leute aus eigener Kraft diesem Schicksal entfliehen können."

      Bin ich auch dafür.
      Aber ich höre schon jetzt die ewig gleichen Stimmen folgendes sagen: "Das ist gefährlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz"

      ...
      5 1 Melden
  • Marlon Mendieta 22.03.2018 08:38
    Highlight An alle die glauben man könne die Hochpreisinsel Schweiz bekämpfen, ohne die Hochlohninsel Schweiz zu zerstören.
    39 5 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:44
      Highlight Die Mehrheit der Menschen denkt offenbar nicht über die eigene Nasenspitze hinaus! Man konsumiert dumpf vor sich hin. Billig, noch besser gratis muss Alles sein. Und wenn dann Alles den Bach runter gegangen ist, stehen sie mit feuchten Kuhaugen vor Vater Staats Bürotür!
      40 5 Melden
  • Lami23 22.03.2018 08:36
    Highlight Da frage ich mich, was die Konsumenten erwartet haben?
    33 2 Melden
  • iHero 22.03.2018 08:31
    Highlight "«Wir haben keinen Einfluss auf die Löhne dieser Logistikzentren.» Die Festlegung der Löhne erfolge durch den Dienstleister, schreibt Zalando "

    What the actual fuck. Wenn Zalando als (Gross)Kunde da keinen Einfluss nehmen kann, dann weiss ich also auch nicht mehr.
    26 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:45
      Highlight Nein, die können keinen Einfluss nehmen. Sie wissen doch, der Markt regelt Alles.
      18 4 Melden
    • Pond 22.03.2018 09:31
      Highlight Das ist heute eine völlig normale Vorgehensweise. Alle grossen Firmen beschäftigen Drittanbieter. Es gibt kaum mehr interne Stellen. Man zahlt dann einfach den "Service" zu einem enorm tiefen Preis und schiebt alle Verantwortung von sich. Bei Grossfirmen werden teilweise interne Leute externalisiert und erhalten mit dem neuen Vertrag massiv schlechtere Löhne und Anstellungsbedingungen. So werden auch die Arbeitsgesetze ausgehebelt. Verträge werden jeweils nur noch 6-12 Monate verlängert und die Kündigungsfrist beträgt noch 2 Wochen. Man stellt nicht mehr ein, man kauft einen Service
      5 0 Melden
  • Paradiddle 22.03.2018 08:30
    Highlight Zalando wird sich sicher nicht ändern...Die Kunden müssten sich üebrlegen, ob sie 10 Kleidungsstücke hunderte von Kilometern durch E
    18 1 Melden
  • kleiner_Schurke 22.03.2018 08:28
    Highlight Nach Sätzen wie "«Wir haben keinen Einfluss auf die Löhne diesen Logistikzentren.» würde ich Zalando einfach sagen: Gut, das haben wir verstanden. Ihr könnt wieder in die Schweiz liefern wenn ihr Einfluss habt.
    22 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:46
      Highlight Einfach wieder Alles im Laden kaufen.
      20 4 Melden
    • iHero 22.03.2018 09:00
      Highlight @Abbaio: Wir werden uns auf kurz oder lang nicht dem Onlinehandel entziehen können. Persönlich habe ich aber stark reduziert; gerade "everyday clothes" kaufe ich wieder im Laden. Speziellere Sachen kommen aber immer noch aus den Onlineshops, wobei die Rücksendequote bei mir tief ist.
      Allgemein kann die Lösung nicht jedes Mal Boykott sein, wenn sich ein Player nicht korrekt benimmt. Dafür sind solche Missstände den meisten Menschen viel zu egal.
      7 0 Melden
  • tabernac 22.03.2018 08:23
    Highlight mich würde ja wundernehmen, wieviele hier jetzt aufschreien die bereits einmal oder sogar regelmässig bei zalando bestellt haben.

    das ist leider tatsache in der welt. ja, die jobs sind mies bezahlt, es ist ungerecht. wir können es ändern, jeder einzelne, einfach nie mehr bestellen. aber dann haben die frauen ev. gar kein einkommen mehr. und ja! die arbeitsplätze müssen rentieren und gehen dann halt ins ausland. handelt so wie ihr es vertreten könnt, aber hört auf zu jammern und in solchen onlineplattformen euch zu ergelstern.😊
    33 5 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:47
      Highlight Der Konsument hat die Marktmacht! Einfach nicht mehr bestellen bei denen. Kleider wieder im Laden anprobieren.
      19 3 Melden
    • IchSageNichts 22.03.2018 14:00
      Highlight Im Laden werden sie nicht besser bezahlt. Und da gibts auch Lagerarbeiter irgendwo in Härkingen oder Niederbipp die für 18Fr arbeiten und den H&M Lastwagen beladen.
      2 1 Melden
  • DerTaran 22.03.2018 08:23
    Highlight Ich bin hier wohl der Einzige, der CHF 3000 für ungelehrnte Arbeit ganz ok findet.
    43 28 Melden
    • Ton 22.03.2018 08:38
      Highlight *ungelernte
      24 5 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:49
      Highlight Die meisten Zalando-Angestellt kommen gar nicht auf diesen Monatslohn, weil sie auf Abruf angestellt sind. Sie wissen nie im voraus, wieviel sie Ende Monat verdient haben.
      32 1 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.03.2018 08:55
      Highlight Nein, ich auch und wenn sie unterbezahlt wären, würde ein anderer Arbeitgeber den ungelehrten Frauen auch einen höheren Lohn bezahlen.

      Fleiss muss belohnt werden. Wer ein Ingenieur- oder Statistikstudium durchgezogen hat, der darf auch ohne schlechtes Gewissen deutlich mehr verdienen.
      14 17 Melden
    • Likos 22.03.2018 09:04
      Highlight Wirklich? Immerhin bezahlt du denen mit deinen Steuern dann die Prämienverbilligung, während die Betroffenen selber kaum Steuern bezahlen.
      Löhne unter 4000.- sind Gesellschaftlich einfach Augenwischerei. Man kann nur davon leben weil andere dafür Zahlen.
      32 1 Melden
    • DerTaran 22.03.2018 09:05
      Highlight Danke Ton, als Legastheniker habe ich immer Probleme mit 'h' und 'ie', hat jetzt aber zum Thema nichts beigetragen, ob ich Rechtschreibung kann oder nicht. Und falls du aus meiner Rechtschreibschwäche schliessen wolltest, dass ich ungelernt bin muss ich dich enttäuschen.

      CHF 3000 ist mehr als Sozialhilfe (und davon kann man ja leben, sogar in Zürich) und wenn der Partner auch arbeitet ist es ein Zustupf der sich sehen lassen kann (wenn nicht, kann man ja Sozialhilfe beziehen). Die Arbeit ist körperlich nicht sonderlich anstrengend und manch einer wir 'auf Zuruf arbeiten' auch OK finden.
      21 24 Melden
    • Ton 22.03.2018 09:49
      Highlight Neinein, DerTaran, ich wollte gar nichts implizieren. ;-) Schöne Tag dir!
      2 4 Melden
    • Licorne 22.03.2018 11:13
      Highlight Ein Sozialhilfeempfänger bezahlt keine KK. Ist er krank, geht er zum Arzt und bezahlt ebenfalls nichts - auch Medikamente sind für ihn gratis. Steuern bezahlt er ja auch nicht wirklich. Auch für die Wohnung kommt das Sozialamt auf.
      Der Betrag, den man erhält, reicht relativ gut zum Leben, ohne wirklich grosse Sprünge zu machen.

      Mich stört das "wenn der Partner auch arbeitet" sehr. Ist das nicht gegeben, führt man ein Leben am finanziellen Limit, da man den Grossteil der obigen Posten selbst berappen muss. Und wenn man keine 100% arbeiten kann, sind es nicht einmal 3'000 BRUTTO.
      2 4 Melden
  • Restseele 22.03.2018 08:19
    Highlight «Wenn man nicht will, muss man diesen Job ja nicht machen»
    Ja so ist die Sprache heute in der Arbeitswelt. Erinnert mich ein bisschen an die Mafia: 'Wenn du nicht zahlst, könnte dir etwas passieren'
    22 10 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:50
      Highlight Es wird gedroht! Auch in der Politik! Sagt ja zu einer Steuersenkung für Unternehmen nach der andern, oder ihr verliert Eure Jobs.
      15 3 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.03.2018 09:01
      Highlight Das ist nicht dasselbe. Ohne Konsequenzen können wir uns unseren Arbeitsort frei wählen. Statt immer zu jammern, könnte man auch eine Ausbildung machen und so den eigenen Wert für andere Arbeitgeber steigern. Das ist vielen Menschen leider zu anstrengend.
      10 16 Melden
    • Restseele 22.03.2018 09:18
      Highlight @Raubtierkapitalist
      'Zu anstrengend'? Mit so einem kleinen Lohn eher nicht finanzierbar.
      7 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:49
      Highlight @neoliberaler. Wer aber eine Ausbildung macht, darf keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen geben. Sonst fällt er/sie durch die Prüfung! und dann bleibt auch wieder nur der Billigjob.
      6 0 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.03.2018 13:00
      Highlight @Restseele
      Sicher nicht einfach, aber sehr wohl möglich. So haben wir ein vom Staat gefördertes Bildungswesen, das allen eine Ausbildung ermöglicht.
      2 1 Melden
    • Restseele 22.03.2018 13:42
      Highlight @Raubtierkapitalist
      null Ahnung.... so werden also deiner Meinung nach, jedes Jahr Millionen in die Weiterbildung von Ausländern mit geringer Schulbildung gesteckt? Glaubst du das wirklich? Und wer bezahlt das? Ich meine jetzt nicht Sprachkurse für Asylanten, sondern echte Weiterbildung. Da kostet ja jedes Diplom x-tausend Franken.
      Das ist Blödsinn..... vielleicht sind nicht alle so clever und fleissig wie du
      4 1 Melden
    • Seebär 22.03.2018 21:08
      Highlight @ neo
      theoretisch haste recht, nur machst du es dir schon ein bisschen einfach. Theorie und Praxis...

      90% der Angestellten in Industrie und Logistik in Niedriglohnstufe sind Ausländer.Es gibt gut gebildete Ausländer die temporär arbeiten müssen, weil ihre Ausbildung, Diplome etc, hier nichts wert sind.
      0 0 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 23.03.2018 12:55
      Highlight @Seebär
      Es ist sicher hart mit einem Abschluss in die Schweiz zu kommen, der unserer obligatorischen Schule entspricht und dazu die Sprache nicht zu können. Aber ich bleibe dabei, dass selbst solche Leute es zu einem guten Lohn bringen können, wenn sie nur wollen und bereit sind Leistung zu bringen. Die müssen ja gar nicht studieren. Nach einer Lehre als Handwerker lässt es sich anständig leben ohne die ganze Zeit aufs Geld schauen zu müssen.
      0 1 Melden
  • dan (1) 22.03.2018 08:16
    Highlight Das ist die Zukunft der Globalisierung. Politiker sprechen von der Vollbeschäftigung, was rein illusorisch ist. Sieht man bereits in USA und UK. Hunderttausende „low paid, low skilled” jobs.
    Ersetzt man solchen Jobs durch Automatisierung wird die Situation auf dem Stellenmarkt noch prekärer.

    Ob Zalando, Amazon oder Alibaba - ecommerce - der Onlinehandel wird Einkaufszentren ersetzen. Die Logistik blickt in die Zukunft. Diese Firmen können tausende beschäftigen, werden aber nie hohe Löhne zahlen.
    17 0 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:52
      Highlight Die Leute werden vielleicht aufwachen, wenn die Einkaufszentren alle geschlossen und alle Jobs im Detailhandel weg sind. Es heisst immer, Ihr müsst wieder mehr Kinder kriegen. Und wie werden die mal ihren Lebensunterhalt bestreiten können? Da wird nur eine wahrscheinlich blutige Revolution helfen.
      11 2 Melden
    • TheMan 22.03.2018 19:37
      Highlight Die SVP hat das schon lange kapiert. Das die Globalisierung schlecht ist. Aber die SP drückt gerne drauf. Und möchte Globalisieren was nur geht. In die EU und Offene Grenzen. Billige Waren in die Schweiz lassen und den eignen Markt kaputt machen. Usw.
      1 1 Melden
  • p4trick 22.03.2018 08:14
    Highlight Viele Coiffeure und Coiffeusen verdienen auch nicht mehr als 3200 und trotzdem geht jeder zum Coiffeur ohne diese Tatsache zu hinterfragen..
    44 2 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:54
      Highlight Ich geb immer grosszügig Trinkgeld. In der Hoffnung, dass die Coiffeuse/der Coiffeur das dann auch für sich behalten darf.
      14 3 Melden
  • 20Cent 22.03.2018 08:01
    Highlight «Das gibt einen Monatslohn von knapp 3000 Franken. Davon kann man nicht leben» ??? Ich lebe seit Jahren mit knapp 2000 Franken pro Monat und komme sehr gut zurecht.
    36 13 Melden
    • aglio e olio 22.03.2018 08:40
      Highlight Könntest du bitte beschreiben wie das möglich ist. Ich kann es mir nicht vorstellen. WG, keine teuren Ferien, Nahrung im nahen Ausland kaufen...?
      Aber das reicht doch nicht, oder?
      7 6 Melden
    • Züzi31 22.03.2018 08:46
      Highlight In der Schweiz? Da würde ich liebend gerne mal deine Budgetberechnung sehen...
      10 4 Melden
    • Mafi 22.03.2018 08:52
      Highlight Geht schon, ist aber am Existenzminimum.
      8 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:55
      Highlight Kommt drauf an, wieviel Miete man zahlen muss. Ich finde, jemand der 100% arbeitet sollte mehr verdienen als das Existenzminimum oder knapp darüber.
      13 1 Melden
    • iHero 22.03.2018 09:01
      Highlight Definiere "sehr gut zurecht"? 2'000 sind bei mir schon mit Miete und Krankenkasse futsch.
      14 4 Melden
    • who cares? 22.03.2018 09:22
      Highlight Ich nehme mal an du bist jung (alle möglichen Verbilligungen), deine Eltern zahlen dir KK und du wohnst entweder zu Hause oder in einer verbilligten Wohnung. Essen kannst du auch von zu Hause jeweils mitnehmen und bei grossen Anschaffungen (Laptop, Brille, GA etc.) kannst du auch auf deine Eltern zurückgreifen. Stimmts?
      9 2 Melden
    • Maragia 22.03.2018 10:27
      Highlight @aglio e olio: Vieleicht gar keine Ferien? Man kann locker ein Zimmer/Wohnung für 500-800.- auf dem Land beziehen. Steuern zahlt man keine da eh unter Mindeststeuerwert. Kein Auto, kein ÖV. KK übernimmt Staat. Günstiges Handy. Das geht schon!
      5 2 Melden
    • aglio e olio 22.03.2018 12:05
      Highlight Maragia, gar keine Ferien? Du meinst sicher "in den Ferien verreisen". Das meinte ich. Preiswert auf Balkonien. Oder im Wald. Mit Budget von 2000CHF gibt es sicher keine Bude mit Balkon. Oder Klo in der Wohnung... ;)
      Aber mit billigem Zimmer auf dem Land, ohne Auto und ÖV wird das kaum gehen. Einkaufen im Dorf-Volg - zu teuer. Und den Rest des Tages im Zimmer hocken, wandern,...?
      Und ich dachte ich sei recht bescheiden.
      Wer das so durchziehen kann und dabei zufrieden ist: RESPEKT! Ehrlich jetzt.

      3 0 Melden
    • iHero 22.03.2018 12:41
      Highlight @Maragia: Eben, hängt an der Definition von "gut zurecht kommen". Deine Beschreibung würde bei mir definitiv nicht unter diesem Überbegriff stehen.. :-)
      2 1 Melden
    • Hoihoi 22.03.2018 13:15
      Highlight Ich verdiene momentan ca. 1'900, davon gehen 400.- für ein WG-Zimmer drauf (Region Zürich), 230.- für KK-Grundversicherung (höchste Franchise),
      25.- Handyabo
      500.- Essen
      250.- Sparen
      Dann bleiben noch etwa 495.- für Freizeit. Es ist schon knapp, aber es geht. (Btw. ich habe keine KK-Verbilligung, da ich ZU WENIG verdiene -.-)
      4 2 Melden
  • ElDiablo 22.03.2018 07:51
    Highlight Ernst gemeinte Frage: Welcher Lohn wäre eurer Ansicht nach gerecht, für diese Arbeit? Ich finde auch, sie verdienen viel zu wenig, aber was wäre eurer Meinung nach angebracht, für so einen Job ohne hohe Anforderungen und ohne grosse Verantwortung? (Ich meine das nicht böse, ist aber wirklich nur Akkordarbeit)
    35 6 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:58
      Highlight Ich finde, wenns dem Unternehmen gut geht, sollen auch die Arbeitnehmer etwas davon haben und nicht mit dem Existenzminimum abgespiesen werden. Wie verhalten Sie sich bei Lohnverhandlungen?
      8 2 Melden
    • who cares? 22.03.2018 09:19
      Highlight Ein Lohn, von dem man leben kann. Sobald Vater Staat mit Prämienverbilligung etc. nachhelfen muss (denke, dass ist hier in etwa gegeben), stimmt etwas nicht. Wer seinen Angestellten bei 100%-Stelle nicht einen Lohn auszahlt, von dem sie ohne staatliche Hilfe leben können, dann zieht sich der Arbeitgeber aus der Verantwortung. Kein Job sollte so niedrig gewertet werden, dass man nicht davon leben kann.
      16 1 Melden
    • The Destiny 22.03.2018 09:36
      Highlight Eldiablo, Verantwortung wird nicht bezahlt, nirgendwo. Traurig aber wahr.
      2 4 Melden
    • iHero 22.03.2018 11:04
      Highlight Abbaio - absolut! Zudem bin ich auch der Meinung, dass Unternehmen nicht unbegrenzt Gewinne machen können dürfen, INSBESONDERE wenn sie Mitarbeiter haben, die sehr wenig verdienen oder Produktionsketten nutzen, welche in Billiglohnländern fungieren.
      4 0 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 11:25
      Highlight @The Destiny. Je höher die Hierarchiestufe im Unternehmen umso höher die Prämie für VerantwortunsLOSigkeit. Siehe Banken und Versicherungen.
      1 5 Melden
  • thierry_haas 22.03.2018 07:47
    Highlight Zalando muss seinem Dienstleister nicht mehr zahlen, Herr Stössel muss seinen Mitarbeiterinnen nicht mehr zahlen und niemand von uns muss bei Zalando einkaufen gehen. Am Schluss der Kette ist immer noch der Kunde.
    31 2 Melden
  • Turi 22.03.2018 07:46
    Highlight "..die Angestellten in Arbon für Zalando. Die meisten davon sind ausländische Frauen"

    ...und die meisten der billig Shoppenden sind Schweizer Frauen. Das gleicht sich dann ja aus.
    20 5 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 08:59
      Highlight ...und Schweizer und ausländische Männer. Oder sind wieder nur die Frauen Schuld, wenn etwas aus dem Ruder läuft?
      5 5 Melden
  • Erarehumanumest 22.03.2018 07:45
    Highlight Milo Stössel - ich hoffe er fällt von seinem hohen Rössel :)
    14 6 Melden
  • Midnight 22.03.2018 07:44
    Highlight Also das ist jetzt nicht wirklich neu. Dass Zalando seine Mitarbeiter mies bezahlt und die Arbeitsbedingungen unterirdisch sind, ist ja schon länger bekannt.

    Interessant finde ich den Lohn, denn meine Freundin verdiente bis vorletztes Jahr beim grössten Confiseriebetrieb der Zentralschweiz etwa gleich viel und auch jetzt ist es nur ein kleines bisschen mehr.

    Es gibt so einige Unternehmen in der Schweiz, die Unterirdische Löhne zahlen. Sich nur auf Zalando zu beschränken ändert daran nicht viel. Guter Sündenbock und rundherum lachen sich die geldgierigen Säcke ins Fäustchen!
    32 0 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:01
      Highlight Der Bäcker um die Ecke kann nun mal nicht Löhne zahlen wie eine global tätige Firmen mit Milliardengewinnen. Man sollte schon ein bisschen unterscheiden.
      8 8 Melden
    • Midnight 22.03.2018 09:46
      Highlight Ich sagte "der grösste Confiseriebetrieb der Zentralschweiz". Das ist nicht eben der Bäcker um die Ecke...
      (OK, in Luzern mag das stimmen, haben die doch tatsächlich an jeder Ecke eine Filiale und somit den grössten Teil der kleinen Bäckereien vertrieben).

      Wer es sich leisten kann, in Zürich am Paradeplatz an bester Lage eine mehrstöckige Filiale zu eröffnen, der kann sich auch faire Löhne leisten!
      6 0 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 11:23
      Highlight @Midnight. Stimmt. Ich hab mich jetzt aber nicht darüber informiert, ob die Branche einen GAV hat.
      0 0 Melden
  • hueberstoebler 22.03.2018 07:40
    Highlight finde ich persönlich einen normalen lohn für solche unqualifizierte Arbeit..
    Meine Mutter krampft trotz ausbildung für weniger Geld.
    29 7 Melden
  • nickname2000 22.03.2018 07:39
    Highlight Ihr kennt dieses Geschäft nicht. Der Job kann problemlos im Ausland gemacht werden. MS Direct sorgt für Jobs in der Schweiz. Würden sie bei diesem Preisdruck nicht mitmachen, wären die Frauen arbeitslos. Eine andere Option gibt es nicht.
    23 6 Melden
  • chnobli1896 22.03.2018 07:36
    Highlight Ein Grund mehr nicht bei Zalando zu bestellen...
    14 11 Melden
  • Ezi 22.03.2018 07:33
    Highlight Man kann auch als CH bei einer CH Firma schlecht bezahlt sein. Als selbständig erwerbende, die im Aufbau des eigenen Unternehmens ist, bin ich im Moment noch darauf angewiesen nebenbei dazuzuverdienen. Als Promoterin einer Zulieferfirma einer der zwei orangen Marktführer der Schweiz verdiene ich nicht ganz 24 Franken pro Stunde. Damit lebt man definitiv nicht in Saus und Braus...
    7 6 Melden
  • rodolofo 22.03.2018 07:33
    Highlight ...
    Ich war Aushilfe in einem Paket-Zentrum und betreute jeweils 10 bis 20 Rutschen der Paket-Sortierung.
    Nach 3 Stunden war ich völlig ausgelaugt und depressiv.
    Gerade die Einfachheit der Arbeit bei gleichzeitig erforderlicher totaler Konzentration auf Postleitzahlen erlebte ich als enorme Schwierigkeit und Herausforderung!
    Und ich staunte über die gut gelaunten, zumeist ausländischen ArbeiterInnen, die hier Vollzeit-Jobs verrichteten, natürlich mit Zusatz-Aufgaben, wie Rollcontainer-Züge herumfahren und so.
    Zwei Rutschen waren nur für Zalando-Pakete...
    21 2 Melden
  • Abbaio 22.03.2018 07:32
    Highlight Es arbeiten dort vor allem Ausländerinnen. Würde mich interessieren, wieviel von denen über die PFZ zu uns gekommen sind. Wären es die wenigsten oder gar niemand, hätten wir ein Indiz, dass es sehr, sehr einseitig ist, die PFZ für Lohndumping verantwortlich zu machen.
    13 5 Melden
    • aglio e olio 22.03.2018 08:45
      Highlight Wieso Indiz. Die Sache ist doch klar.
      Nicht die PFZ zahlt Löhne sondern die Unternehmer.
      10 3 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:53
      Highlight @aglio. Und die Löhne richten sich nach dem Angebot an Arbeitskräften. Je mehr ungelernte Arbeitnehmer auf dem Markt sind, umso tiefer die Löhne.
      5 0 Melden
    • aglio e olio 22.03.2018 11:55
      Highlight Hast ja recht. Aber warum Bewegungsfreiheit/Niederlassungsfreiheit der Menschen einschränken? Die trifft viele Menschen.
      Lieber die Möglichkeit des Lohndumpings einschränken. Das trifft weniger Menschen & vor allem Ausbeuter und Rappenspalter.
      3 1 Melden
    • TheMan 22.03.2018 19:41
      Highlight aglio e olio weil dan viele Firmen die Schweiz verlassen werden. Da sie durch die Offenen Grenzen dies einfach können. Also haben wir ein Problem durch die Bilateralen und PFZ. Das Problem hiesst, die Wirtschaft regiert. Da nützen auch keine Flankierenden Massnahmen. Die SP hat uns seit anfang an Angelogen.
      1 2 Melden
    • aglio e olio 23.03.2018 00:47
      Highlight The Man, das ist Unsinn. Wenn die PFZ gekündigt wird, zahlt deshalb doch niemand höhere Löhne. Dann werden halt weniger "Ausländer" ausgebeutet.
      Es wird auch nicht wahrer wenn man die selbe Leier ständig wiederholt. Eine Politik der Isolation führt ins Abseits.
      1 1 Melden
  • rodolofo 22.03.2018 07:27
    Highlight ...
    Die Antwort auf diese erschütternde Frage ist so banal, wie einfach:
    Es ist "ihnen" (uns) weitgehend egal!
    Ich spüre ja die Peitschenhiebe nicht, welche der Sklavenarbeiter da draussen in der "Peripherie", die unter dem Begriff "3.Welt" zusammengefasst wird, nicht, wenn ich Zalando-Artikel bestelle, ausprobiere und allenfalls wieder zurückschicke!
    Und ich muss mir meinen Lebensunterhalt ja nicht mit stupider Fliessband-Arbeit, als Rädchen einer gnadenlosen Maschinerie verdienen!
    Einmal musste ich's doch, nachdem ich gerade arbeitslos geworden war.
    ...
    13 5 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:04
      Highlight Ich habe noch niemals etwas bei Zalando bestellt. Und werde es auch in Zukunft nicht tun. Ich kaufe nur E-book online, zwischendurch aber auch richtige Bücher im Laden.
      6 1 Melden
  • The Destiny 22.03.2018 07:26
    Highlight Das ist doch nicht der minimal Lohn in der Logistik Branche, auch nicht für unqualifiziertes Personal?!
    8 3 Melden
  • namib 22.03.2018 07:24
    Highlight Klar, MS-Direct und Zalando nützen ihre Macht aus und jeder gibt den Druck weiter nach unten. Die unterste Schicht der Pyramide (die MitarbeiterInnen ohne Ausbildung) trägt die Last.
    Nur: Zuoberst steht der Konsument! Schon mal überlegt, dass Super-Schnäppchen-Geiz-Ist-Geil-Mentalität nicht zu höheren Löhnen führt? Jeder, der bei Zalando und Konsorten (die Arbeitsbedingungen bei Amazon sind wohl nicht besser) einkauft, macht sich mitschuldig! Mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, beruhigt zwar das Gewissen, ist aber zu einfach.
    9 4 Melden
  • rodolofo 22.03.2018 07:20
    Highlight Wie der Landarbeiter-Lohn.
    Und auch da kann man sich die Frage stellen, warum die KonsumentInnen vor allem auf Billig-Produktelinien und auf Billig-Anbieter abfahren, obwohl sie doch irgendwie wissen müssten, dass das auch mit Billig-Löhnen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zusammenhängen muss...
    Dass diese Zalando-MitarbeiterInnen miserabel bezahlt werden ist ja noch die glänzende Seite der Medaille.
    Ganz übel wird es, wenn wir die Handels-Kette bis dorthin zurück verfolgen, wo die Zalando-Kleider und Zalando-Assessoirs hergestellt werden!
    ...
    14 1 Melden
  • Abbaio 22.03.2018 07:19
    Highlight Immer die gleiche Drohung von der globalisierten Wirtschaft! Ob es um Steuersenkungen oder Löhne geht, stets heisst es friss oder stirb. Und es wird nie genug sein. Nach der Steuervorlage17 kommt die Steuervorlage18, und Löhne von 3000 Fr. sind nicht das Ende der Fahnenstange. Sie werden weiter sinken. Es ist eine neoliberale Propagandalüge, dass alle Arbeitnehmer von der Globalisierung profitieren, dass die Armut in der "3. Welt" dank ihr kleiner geworden sei. Das liegt eher daran, dass sich Abermillionen von Migranten etwas Geld vom Mund absparen und nach Hause überweisen.
    13 4 Melden
  • sikki_nix 22.03.2018 07:17
    Highlight Irgendwann darf man dann vor dem Arbeitgeber hinkien und voller Ehrfurcht und Anerkennung danken, dass man einen miserablen und noch miserabler bezahlten job ausüben darf. Alternativ kann man auch jeden 1. und 3. Montag einen Strauss Blumen mitbringen oder die Dankbarkeit über die gefundene Erfüllung in Form von Haikus am schwarzen Brett zum Ausdruck bringen. Immer im Bewusstsein, dass der job ja bereits morgen ins Ausland abwandern könnte. Momol, tolle Gesellschaft. Wir gehen mit der richtigen Einstellung Richtung Digitalisierung!
    7 3 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 22.03.2018 06:58
    Highlight Hier darf sich nur aufregen, wer bei der Mindestlohninitiative JA gestimmt hat.
    12 6 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:06
      Highlight Genau. Empörung ist gut. Darf aber nur die Vorstufe zur Verhaltensänderung sein.
      3 1 Melden
  • Figubert 22.03.2018 06:53
    Highlight Soviel aus dem Unternehmer Porträt:
    Dass uns der Mensch am Herzen liegt, spüren auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir schätzen ihr Schaffen, ihr Mitdenken und ihr persönliches Engagement. Wir drücken dies aus, indem wir sie respektieren und fördern, involvieren und empowern. Wir bieten unseren Mitarbeitenden zudem klare Standards und Fixlöhne.
    Was für ein schönes geschwurbel
    12 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:12
      Highlight Ethik muss nur formuliert, nicht gelebt werden!
      Das reicht, weil von den Arbeitnehmern/Konsumenten die Ethik letztendlich ja auch nicht gelebt wird. Wenn dem so wäre, würde ab heute niemand mehr bei Zalando etwas bestellen. Man würde aufhören, nach dem Tiefstpreis zu rufen usw.. Was steht schon im "Märchenbuch?" An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen!
      2 0 Melden
  • who cares? 22.03.2018 06:53
    Highlight «Wenn man nicht will, muss man diesen Job ja nicht machen»
    Also so lange der Zwang nicht durch eine Pistole am Kopf besteht sondern nur durch die äusseren Umstände ist ja alles gut? Dieser Stössel soll mal ein bisschen Empathie lernen. Oder man sollte ihn mal ein bisschen an den Kopf stösseln.
    Zalando kann sich hier auch nicht so einfach aus der Verantwortung ziehen.
    8 2 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:15
      Highlight Ach, es ist doch nicht dieser Stössel. Es ist das System. Vielleicht hat Herr Stössel die Rosen die er an die Mitarbeiterinnen verteilt hat, sogar aus dem eigenen Sack bezahlt! Ende Ironie.
      2 0 Melden
  • öpfeli 22.03.2018 06:48
    Highlight Zalando könnte etwas ändern, wenn sie denn wollten.
    Es ist auch sehr einfach gesagt, dass man den Job nur machen muss wenn man will. Gerade ohne (anerkannte) Ausbildung ist es oft keine Frage ob man will oder nicht. Man muss.
    64 9 Melden
    • fadnincx 22.03.2018 07:42
      Highlight Bin ja auch kein Freund dieser Arbeitsbedingungen, aber du kannst auch damit argumentieren, dass die Jobs einfach über die Grenze ausgelagert werden könnten wo der minimallohn wesentlich tiefer ist. Die Mitarbeiter müssten sich entweder einen anderen Job suchen oder zusätzlich Fahrtkosten und wahrscheinlich noch tiefere Löhne auf sich nehmen.
      13 2 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:24
      Highlight @fadnincx. Traurige Wahrheit. Und ein Teufelskreis: je tiefer die Löhne, umso billiger müssen die Leute einkaufen. Die CH, als Hochlohnland könnte einen Beitrag leisten, indem wer kann, bereit ist für Waren den höheren Preis zu zahlen! Aber was passiert? Kaufen nicht auch mittelständische Leute ihre Lebensmittel lieber im billigeren Ausland? Oder beim "Geiz ist-Geil"-Anbieter? Ich konnte mein Verhalten auch nicht von einem Tag auf den andern komplett ändern. Einfach mal damit anfangen. Z.B. bei den Eiern, oder beim Fleisch. Oder für ein Fair-Trade T-Shirts halt mal 35 Franken zahlen.
      4 0 Melden
  • Evan 22.03.2018 06:29
    Highlight (1/2) Das ist wirklich schlimm so etwas. Vorallem die Einstellung des Chefs ist unter aller Sau. Ich habe zwar Zalando noch nie benutzt, werde das aber auch ganz sicher nie, solange sich diese Arbeitsbedingungen nicht verbessert haben. Ich hoffe, dass auch anderen Kunden von Zalando wichtig ist, dass die Mitarbeiter gut behandelt werden und Konsequenzen daraus ziehen. Doch leider gibt es immer mehr Druck von solchen Firmen auf jene Arbeiter, die ganz unten am Lohnspektrum sind. Uber ist das beste Beispiel, dort gibt es aber zum Glück immer mehr Druck.
    43 10 Melden
    • Evan 22.03.2018 06:57
      Highlight Da hat Watson meinen zweiten Teil wohl nicht aufgeschaltet. Folgendes finde ich zum Thema auch lesenswert:

      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/59b301fcab5c371738000001

      https://m.derbund.ch/articles/58e1554cab5c3745b2000001

      1 0 Melden
    • rodolofo 22.03.2018 07:42
      Highlight Dank dieser Einstellung sitzen die ja heute auf dem Chef-Sessel!
      Im Militär lernen sie solches Truppen-Schinden als Teil von "Führung-Eigenschaften".
      Viele haben noch dieses Vorbild der "Alten Schule" im Kopf, nach dem derjenige der Chef sein muss, der sich am ekelhaftesten verhält und dessen Lebensinhalt darin besteht, möglichst viel Arbeitsleistung und Ertrag aus seinem Unternehmen heraus zu pressen und einen schönen Teil des Gewinns in Status-Symbole zu investieren, die ihm dann innerhalb der Chef-Kaste ein weiteres Aufsteigen zu noch mehr Macht und Reichtum ermöglichen...
      6 3 Melden
    • Evan 22.03.2018 08:35
      Highlight Mit dem ersten Satz bin ich einverstanden, dass das vom Militär kommen soll sehe ich jedoch nicht so
      4 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:27
      Highlight @Rodolfo. Wenns nach der Wirtschaft ginge, dürften die Männer im Militär gar nichts mehr lernen. AdA, die "weitermachen" wollen sind nämlich wegen der vielen Absenzen am Arbeitsplatz nicht mehr erwünscht! Ueber Leichen zu gehen lernt man heute in den Chefetagen der Wirtschaft, nicht im Militär.
      3 0 Melden
  • Evan 22.03.2018 06:28
    Highlight (2/2) Aber auch notime ist so ein Beispiel, welches in der Stadt Zürich mikrige 20 Franken pro Stunde zahlt, wenn es Arbeit gibt, und 10 Franken, wenn es keine gibt. Man muss aber auf Abruf verfügbar sein. Und Fifmen wie Brack und die Post arbeiten mit denen zusammen. Brack kann man meiden, die Schweizerische Post leider nicht. Ich fände es wünschenswert von Watson, einmal darüber zu berichten.
    7 1 Melden
  • Turicum 17 22.03.2018 06:26
    Highlight Shame on you Mister Stössel!

    Wie kann man bloss so kaltherzig sein?
    54 12 Melden
  • walsi 22.03.2018 06:11
    Highlight Der Lacher des Tages: "«Wir haben keinen Einfluss auf die Löhne diesen Logistikzentren.» Die Festlegung der Löhne erfolge durch den Dienstleister, schreibt Zalando der «Rundschau»."

    Zalando könnte den Dienstleistern, wie MS-Direct, mehr zahlen, dann könnten die auch bessere Löhne bezahlen. Den schwarzen Peter MS-Direct in die Schuhe schieben zu wollen ist einfach nur schäbig.
    342 27 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 07:27
      Highlight Und was ist mit den Konsumenten? Sie verstopfen in Grossstädten wie Zürich die Läden, lassen sich inspirieren vom Warenangebot, lassen sich vom Verkaufspersonal beraten, machen Handyfotos von der Ware, hocken nachher bei überteuertem Kaffee bei einem amerikanischen Kaffeeanbieter, der keine Steuern zahlt und bestellen die Waren, die sie im Laden gesehen haben bei Onlineanbietern wie Zalando! Und sie merken nicht, oder es ist ihnen egal, dass sie am Ast sägen auf dem sie sitzen.
      31 3 Melden
    • Yves Lang 22.03.2018 08:43
      Highlight Wir könnten zalando mehr zahlen damit sie ms-direct mehr bezahlen..

      Aber geiz ist ja bekanntlich geil..
      5 6 Melden
    • HotShot 22.03.2018 09:18
      Highlight Leider ist dieses Vorgehen gang und gäbe in der Logistik branche.
      Subunternehmer sollten mehr schutz erhalten oder es soll deutlicher geregelt werden im Arbeitsgesetz.

      DHL und DPD sind auch solche spezialisten.
      3 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 09:56
      Highlight @Yves. Wenn wir Zalando mehr zahlten, würde das Geld bei den CEO und den Aktionären landen. Die Arbeitnehmer hätten bestimmt nichts davon. Die Löhne richten sich nach dem Angebot an unqualifizierten Arbeitnehmern. Je mehr von denen, umso tiefer die Löhne.
      3 0 Melden
  • Hustler 22.03.2018 05:28
    Highlight Bin gerade stolz noch was selber dort bestellt zuhaben.
    Da läuft einiges schief. Von der Herstellung der Kleidung, über die Packetboten und zurück.
    15 35 Melden
    • Henri Lapin 22.03.2018 06:47
      Highlight ich hoffe Sie meinen "noch nie"
      44 4 Melden
    • öpfeli 22.03.2018 06:48
      Highlight Meinst du "noch nie"?
      38 4 Melden
    • Hustler 22.03.2018 21:29
      Highlight Ja natürlich meinte ich nie.
      2 0 Melden
  • Töfflifahrer 22.03.2018 05:26
    Highlight "Entweder arbeiten die Leute hier zu diesen Bedingungen - oder die Jobs gehen ins Ausland", das ist dann wohl die Verhöhnung aller Arbeitnehmer durch MS-Direkt sowie durch Zalando, denn denen ist das ja komplett Wurst.
    Eigentlich müsste ja jetzt ein Aufschrei durch die Bevölkerung gehen und es von Boykottaufrufen nur so wimmeln. Aber es ist ja eben so schön bequem, wenn man das alles erst noch gratis wieder zurücksenden kann.
    488 42 Melden
    • Midnight 22.03.2018 07:36
      Highlight Das sind dann wohl jene Jobs, die das Land nicht braucht! Jobs for the sake of jobs...
      6 5 Melden
    • Ton 22.03.2018 08:35
      Highlight Logistikzentren werden sowieso komplett automatisiert, was will man da noch diese Jobs retten?
      8 0 Melden
    • arconite 22.03.2018 08:45
      Highlight Es ist schön zu wissen dass es Leute gibt die ähnlich denken.

      Seit in einer Doku berichtet wurde wie die Angestellten, damals noch in Ostdeutschland, "gehalten" werden, habe ich für mich entschieden kein Kunde von Zalando zu werden. Die Bestätigung dafür erhalte ich durch solche Berichte wie diesen hier.

      Das werde ich auch weiterhin so halten.

      Es ist leider so, dass viele Menschen dieses Offensichtliche sehr einfach ausblenden können.
      Hauptsache man kann einen Vorteil daraus ziehen.
      11 1 Melden
    • Blitzableiter 22.03.2018 10:00
      Highlight Absolut. Solche Aussagen wie sie Stössel macht, grenzen meiner Meinung nach sogar an Erpressung. Moderne Sklaverei ist das.
      5 1 Melden
    • estelle_pink 22.03.2018 10:14
      Highlight @töfflifahrer: nun ein Punkt ist auch noch, dass die meisten daran glauben, dass alle in der Schweiz die wahl haben, was und wo sie arbeiten wollen. Sie können oder wollen die wahrheit nicht sehen, dass viele diese wahl eben nicht haben.
      Für mich ist Zalando schon lange gestorben, jetzt muss ich nur noch meine Frau überzeugen 🙄
      Richtig shoppen macht eh mehr spass als am pc den warenkorb zu füllen.
      6 0 Melden
    • Firefly 22.03.2018 12:29
      Highlight Hab da noch nie was bestellt... eigentlich braucht man all das Zeugs nicht, ist nur Balast. Die Dinge sollten wieder ihren Preis haben und die Leute sollten bewusster konsumieren, das Geld sollte an die Wertschöpfer gehen und die Resourcen geschont werden.

      Aber solange alles billig ist und es Leute gibt, die keinen Gedanken verschwenden und nur in ihrer Blase leben, wird sich wohl nichts ändern.
      2 1 Melden
    • Midnight 22.03.2018 15:05
      Highlight @estelle Kleider shoppen empfinde ich eher als Frust. NIE finde ich die passende Grösse... Zeitverschwendung.

      Im Internet meine Masse oder die Kleidergrösse anzugeben und dann nur genau die Stücke angezeigt zu bekommen, die mir auch wirklich passen, ist mir schon wesentlich lieber.

      Zum Glück gibt es ja nebst Zalando noch zig andere Shops.
      1 1 Melden
    • Bürger René 23.03.2018 09:32
      Highlight Sie bringen es genau auf den Punkt. Darum bestelle ich NIE etwas bei solchen Firmen. Meine Frau arbeitet auch auf Abruf. Zur Zeit läuft gar nichts und wenn wir nicht Doppelverdiener wären, würde es krass aussehen. Viele Menschen sind auf das Geld angewiesen und wenn das dann ausbleibt, wird es schlimm. Und dann kommen diese arroganten Schnösel und machen sich noch lustig über ihre Angestellten!
      1 0 Melden
  • atomschlaf 22.03.2018 04:54
    Highlight Tja, liebe Gewerkschaften, je offener der Arbeitsmarkt und je offener die Grenzen desto tiefer die Löhne.
    Angebot und Nachfrage.
    Simpelste Ökonomie.
    Solange ihr das nicht verstehen wollt, wird es auch nicht besser.
    71 102 Melden
    • Shlomo 22.03.2018 06:45
      Highlight Lieber atomschlaf: der freie Verkehr von Billigen Arbeitskräften war und ist das primäre Anliegen der bürgerlichen (FDP/CVP/SVP). Also kein bullshit erzählen.
      93 26 Melden
    • Forrest Gump 22.03.2018 06:55
      Highlight Und auch der gesetzliche Mindestlohn wurde von bürgerlicher Seite bekämpft..
      20 3 Melden
    • R. Peter 22.03.2018 07:12
      Highlight Sholmo, auf das argument von atomachlaf kannst warum nicht eingehehn? Deine Verschwörungstheorie hat damit was genau zu tun?
      4 16 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2018 07:18
      Highlight Keine Ahnung von Volkswirtschaft, aber Hauptsache einmal anderen eine Lektion geben. Simpelste Ökonomie, haha.
      8 4 Melden
    • Skip Bo 22.03.2018 07:21
      Highlight Shlomo, die Personenfreizügigkeit ist die Voraussetzung, dass sich Billigarbeitskräfte in der CH niederlassen können.
      Die Personenfreizügigkeit wird vor allem von Economiesuisse und linksgrünen Parteien gefordert.
      8 11 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 07:41
      Highlight @atomschlaf. Ich bin EU-kritisch, aber davon überzeugt, dass nicht die PFZ unser "Problem" ist, sondern die Migration aus Drittstaaten. Die PFZ lässt sich steuern durch die Wirtschaft, die Migration aus Drittstaaten nicht. Die hat etwas zu tun mit Armut und Ueberbevölkerung in den Herkunftsländern. Dieser Zustrom lässt sich mit geschlossenen Grenzen und konsequenter Ausschaffung Abgelehnter bremsen, aber nicht stoppen. Ein Prosit auf die Zukunft unserer Kinder und Enkel!
      2 6 Melden
    • Midnight 22.03.2018 07:47
      Highlight Ähm, wer hat nochmal den Mindestlohn abgelehnt? Eben...
      13 3 Melden
    • rodolofo 22.03.2018 07:48
      Highlight Ja, bis jetzt hat dieses bürgerliche Naturgesetz immer und überall gegolten.
      Aber seit "No No Billag!" und seit dem links-grünen Wahlerfolg in Zürich wissen wir, dass auch dieses "Naturgesetz" von Menschen gemacht wird, und darum auch von Menschen umgekehrt werden kann, zum Nutzen einer MEHRHEIT!
      Also mach Dich mal drauf gefasst, dass die Tage Eures Schmarotzer-Kapitalismus gezählt sind!
      Und dann empfehle ich Dir, rechtzeitig eine Umschulung in Sachen Teamfähigkeit und Emotionale Intelligenz zu beginnen.
      9 3 Melden
    • TheMan 22.03.2018 07:52
      Highlight Shlomo falsch das war das Anliegen der SP. Die SP wollte Bilaterale und PFZ. Die SP will in die EU.
      3 12 Melden
    • atomschlaf 22.03.2018 08:02
      Highlight Shlomo, warum wehren SP und Gewerkschaften sich denn nicht endlich mal dagegen und diffamieren Zuwanderungskritiker regelmässig als xenophob oder gar rassistisch?
      4 10 Melden
    • loquito 22.03.2018 08:20
      Highlight Wie war das noch mit der Mindestlohmimitiative... Die wolltet Ihr nicht... die Linken schon...
      16 3 Melden
    • Menel 22.03.2018 08:34
      Highlight Dann machen wir die Grenzen dicht, haben zu wenige Billigarbeitskräfte und die Unternehmen wandern, wie angedroht, ins Ausland ab. Besser?
      10 3 Melden
    • atomschlaf 22.03.2018 09:04
      Highlight @Forrest Gump, Midnight & loquito: Mindestlöhne helfen nur ganz unten gegen den Lohndruck --> untaugliche Pflästerlipolitik.
      @Menel: "Grenzen dicht" ist linkspopulistischer Unsinn. Es geht einzig und allein darum, die Zuwanderung (wieder) selbständig zu steuern, so wie dies andere Einwanderungsländer wie z.B. Kanada oder Australien auch machen.
      5 8 Melden
    • loquito 22.03.2018 09:20
      Highlight @atomschaf. Pflästerlipolitik? Es geht doch darum, dass man nicht sooo schlechte Löhne betahlen kann. Ob dann ein CHer Infenieur statt 15k nur noch 12k bekommt ist doch wirklich etwas gan anderes...
      2 2 Melden
    • Menel 22.03.2018 09:47
      Highlight @atomschlaf
      1. Die Schweiz mit fast den selbstversorgenden, grössten Ländern zu vergleichen hinkt.
      2. Ob Zuwanderung reguliert oder nicht; sind die Löhne den Unternehmen in der Schweiz zu hoch, wandern sie ab.
      Das Problem liegt also kaum bei der Zuwanderung. Vor allem; wer macht so einen Job, der in der Schweiz zur Schule ging und ausgebildet wurde?
      6 2 Melden
    • Midnight 22.03.2018 09:51
      Highlight @atomschlaf Na und? Das Problem mit den billigen Arbeitskräften wäre fürs Erste gelöst und niemand holt den ungelernten aus dem Ausland, wenn er zum gleichen Preis die gelernte Arbeitskraft in der Schweiz haben kann. Für eine Pflästerlipolitik geht das in meinen Augen ziemlich gut auf.
      2 5 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2018 10:54
      Highlight Im Gegensatz zu den selbsternannten Ökonomie-Experten hier, haben die richtigen Ökonomen der Gewerkschaften bereits vor 20 Jahren gewusst, dass wirtschaftliche Prosperität und damit tiefe Arbeitslosenzahlen und hohe Löhne langfristig nur mit einem vollen europäischen Marktzugang möglich ist. Die PFZ war dagegen seit jeher eine Bedingung der EU für diesen Zugang, welche die Gewerkschaften schlucken mussten. Deshalb haben sie sich für starke flankierende Massnahmen stark gemacht, welche die Rechte ständig attakiert.
      3 4 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2018 10:59
      Highlight @abbaio, du bringst Arbeitsmigration aus Drittstaaten und Flüchtlinge durcheinander. Die Kontingente der Drittstaaten werden sehr wohl durch die Wirtschaft gesteuert. Die Arbeitsmigration vo
      2 1 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2018 11:02
      Highlight „Grenzen Dicht ist linkspopulistischer Unsinn“ - Atomschlaf 2018

      Links möchte also sowohl die PFZ und am liebsten in die EU, gleichzeitig aber auch geschlossene Grenzen. Momol, klingt logisch.



      Dein Bashing ist einfach nur noch lächerlich.
      4 2 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 11:23
      Highlight Kann mir einmal einer der hier immer gegen die PFZ wetternden Kommentatoren erläutern WIESO VOR der PFZ die Löhne in der Schweiz zB in der Baubranche genau so unter Druck standen? Wieso dass man auch über Kontingente und zB mit Saisonniers die Löhne tief halten konnte? Danke für ernst gemeinte Argumente.
      7 3 Melden
    • JoeyOnewood 22.03.2018 17:13
      Highlight weil es gar nichts mit der PFZ zu tun hat. Der Unterschied zwischen Kontingente und PFZ ist viel kleiner als viele denken.
      3 2 Melden
    • TheMan 22.03.2018 17:22
      Highlight Fakt ist, durch die SP. Haben wir ein Grosse Problem. Es ist ganz einfach. Umso mehr Arbeiter im Arbeitsmarkt sind, umso Tiefer können die Löhne gedrückt werden. Es gibt immer jemand, Der Billiger Arbeitet. Dabei hilft die SP auch gerne. Die Flankierenden Massnahmen nützen nicht, da es den Schweizer Bürger gar nicht Schützt. Man brauchte ein Inlädnervorrang. Dabei ist auch die Rechnung einfach. Umso mehr Inländer bzw Schweizer Arbeiten, umso Tiefer die Steuern umso weniger die Bundesausgaben usw. Durch die SP, wachen die Steuern und Abgaben ins unermessliche.
      2 2 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 17:35
      Highlight YES Joey! Kommt noch dazu dass der Beweggrund sich am Kontingent oder der PFZ zu bedienen immer der gleiche ist: Optimierung der Kostenstruktur. Resultat für alle Pappnasen und Gegner der PFZ genau das gleiche, tiefere Löhne.
      1 1 Melden
    • TheMan 22.03.2018 19:48
      Highlight JoeyOnewood. Die Rechten sind dagegen, weil die Flankierenden Massnahmen nichts bringen. Grund ist, da sie nach den Linken, EU-Konform gemacht werden müssen. So zerstört sich eine Flankierende Massnahme nur seober. Das Gesetz sollte Beinhalten, das die Firma wen möglich Zwingend Schweizer Bürger/innen als Arbeitsnehmer/in nehmen muss. Und dabei nach GAV den Lohn bezahlen. Aber dies will die SP nicht, da es EU-Rechte verstösst. Ein EU-Bürger darf in der Schweiz nicht Schlechter behandelt werden als ein CH-Bürger. Somit wird auch das Recht auf Arbeit, den Schweizern verwehrt.
      2 3 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 21:16
      Highlight @TheMan; Nenne mir eine flankierende Massnahme die nicht umgesetzt werden könnte weil sie gegen die EU Konformität verstösst? Es muss keiner Firma die Arbeiternehmerauswahl diktiert werden, wenn die Lohnstruktur hoch gehalten wird, nimmt der Innländer inländische Arbeitskräfte, weil es sich dann nicht lohnt neue einzuschulen oder für die hiesigen Anforderungen "flott" zu machen.
      2 1 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 21:17
      Highlight @Theman: Du scheinst aber wirklich keine Ahnung zu haben wie eine Einstellungspraxis abläuft.
      Merk Dir KEIN Ausländer hat ein Anrecht auf Arbeit in der Schweiz, dies hat er auch in seinem Stammland nicht! Was Du da andeutest ist ein riesen Quatsch. Schweizer Unternehmer entscheiden immer noch frei, so wie es die Unternehmer in der EU tun.
      5 2 Melden
    • Midnight 23.03.2018 07:52
      Highlight @TheMan Seit wann gibt es in der Schweiz ein Recht auf Arbeit?

      Zudem: Inländervorrang ist genauso ein Quatsch wie die Frauenquote. Man stellt ganz einfach den Kandidaten oder die Kandidatin ein, welche für den Job am besten geeignet ist!
      Jetzt willst Du aber allen Ernstes eine Planwirtschaft durchsetzen, die Unternehmen vorschreibt, welche Arbeitnehmer sie einstellen dürfen?

      Und am Ende sind die Linken die Kommunisten. Herrlich, diese Ironie 🙈
      4 1 Melden
    • Menel 23.03.2018 11:29
      Highlight "Recht auf Arbeit" ist eines der Menschenrechte, die die Schweiz anerkannt hat; aber ich glaube, das Recht hat es nicht in unsere Verfassung geschafft, oder?! Weiss das jemand?
      0 0 Melden
    • JoeyOnewood 23.03.2018 13:12
      Highlight TheMan: Deine Logik funktioniert nicht. ich gebe dir einen Tipp: Wähle SP: starke flankierende Massnahmen und hohe Bildungsausgaben. Dann müssen wir noch dafür sorgen, dass ältere Arbeitnehmer nicht teurer als junge sind und dann muss der Inländer keine Angst vor dem Ausländer mehr haben.
      3 1 Melden
    • TheMan 23.03.2018 17:07
      Highlight Joey Onewood wähle SP und ab in die EU gehts. Inkl Schwache flankierenden Massnahmen und sehr Hohe Bildungsausgabe. Wen wir SP wählen würden müsste man keine Flankierende Massnahmen brauchen und Ältere Arbeiter sind dan eh arm dran. Da in der EU die Pensionierten eh Arme Menschen sind. Dank SP dürfen wir immer mehr Steuern bezahlen.
      1 4 Melden
    • FrancoL 23.03.2018 17:39
      Highlight @Menel; Recht auf Arbeit ist nicht gleich bedeutend mit Recht auf einen Arbeitsplatz. Recht auf einen Arbeitsplatz ist in keinem Menschenrecht definiert.
      1 0 Melden
    • Midnight 23.03.2018 19:27
      Highlight Steuern sind ja auch sooo böse...
      1 0 Melden
  • FrancoL 22.03.2018 02:27
    Highlight Nun ich bin sicher dass der Lohndruck bei Milo Stössel auch sehr hoch ist und er wohl kaum über 4'500 CHF im Monat verdient. Lohndruck ist Lohndruck, da bin ich mir sicher.
    100 7 Melden
    • Klirrfactor 22.03.2018 07:31
      Highlight Und wahrscheinlich muss er sich auch mit einem vierjährigem Porsche Cayenne fortbewegen, da der Lohndruck eine Neuanschaffung nicht ermöglicht. Er kommt sich sicher wie ein Neandertaler vor.
      8 4 Melden
    • Midnight 22.03.2018 07:52
      Highlight Immerhin, 4000 Fr. sollte man in der Schweiz schon verdienen können, ansonsten braucht es den Job nicht. Kann ja nicht sein, dass man solch miese Arbeiten erledigt und davon dann nicht mal leben kann...

      Eine Verschwendung Menschlicher Intelligenz ist das!
      10 1 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 07:54
      Highlight Drum schwärmen die CEO's auch so von der Digitalisierung. In ihren süssesten Träumen sehen sie menschenleere Fabrikhallen und Büros. Sie sehen die eingesparten Lohngelder auf ihre Konten fliessen. Fragen sie sich auch, wer dann noch ihre Waren kaufen wird, wenn ausser den Top-Shots niemand mehr Lohn kriegt? Ach, die Märkte sind doch so riesig, Afrika, Asien, da wird schon noch genug zusammenkommen. Aber was wird sein, wenn bald Alle durch Roboter ersetzt sind? Ausser den Top-Shots natürlich. Jemand muss sich ja für die Abzocke opfern. Ende Ironie? Nein, ernst gemeint.
      7 0 Melden
    • Midnight 22.03.2018 09:58
      Highlight @Abbaio Dafür gibt es dann Unternehmenssteuern und BGE 😉.

      Und statt dämliche Fliessbandarbeiten zu erledigen, die auch jeder Roboter machen kann, kann sich der menschliche Intellekt mit seiner gewonnenen Zeit endlich wieder realen Problemen widmen, z.B. wie man auf globaler Ebene Unternehmenssteuern so einfädelt, dass es keine Steueroasen mehr gibt.

      Der Mensch besitzt eine Intelligenz, die er auch nutzen sollte. "Robotten" ist unmenschlich!
      2 0 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 11:20
      Highlight @Midnight. Stimme Ihnen zum Teil zu. Dann brauchen wir aber ein Grundeinkommen finanziert durch eine Robotersteuer. Das Problem ist aber, dass die Unternehmen immer weniger und nicht mehr bzw. zusätzliche Steuern zahlen wollen.
      3 0 Melden
    • Midnight 22.03.2018 15:14
      Highlight @Abbaio Tja, das müssen sie aber (zumindest die ganz grossen mit den unsäglich hohen Gewinnen).

      So funktioniert das nun mal. Ich will auch nicht jedes Jahr mehr Krankenkassenprämien zahlen. Zahlen muss ich sie trotzdem - als Ausgleich gibt's dafür mehr Lohn. Nicht? Schade...

      Diese Rosinenpickerei geht mir auf den Keks!
      Sorry gäll 😉
      0 0 Melden
  • BoJack 22.03.2018 01:52
    Highlight Bedenklich wie Zalando die Verantwortung abgibt.
    Und die Aussagen von Herrn Stössel halte ich ebenfalls für unhaltbar. Es macht mich traurig wie hier mit den Angestellten umgegangen wird. Ich weiss zwar nichts über das Einkommen der Geschäftsleitung, aber ich nehme an, dass der Preisdruck dort nicht zu spüren ist.
    295 22 Melden
    • Abbaio 22.03.2018 07:57
      Highlight Und wenn wir wüssten, wer genau verantwortlich ist für die Dumpinglöhne? Was würd es ändern? Gar nichts. Nur die Konsumenten können etwas ändern, indem sie wieder vermehrt in den Läden einkaufen. Warum tuns sies nicht, wenn sie ja doch Wochenende für Wochenende die Läden und Shoppingcenter verstopfen? Gehen Sie mal an einem Samstag an die Zürcher Bahnhofstrasse.
      13 1 Melden
    • Midnight 22.03.2018 15:17
      Highlight ...weil alle Kleiderläden an der Bahnhofstrasse zusammen trotzdem nicht die passende Kleidergrösse im Angebot haben. Hab's versucht...
      1 0 Melden

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