Schweiz
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President Obama orders lunch at Five Guys in Washington, D.C. during an unannounced lunch outing May 29, 2009. (Official White House Photo by Pete Souza)

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Ex-Präsident Barack Obama bestellte 2009 gleich für sein ganzes Team und steigerte so die Bekanntheit von «Five Guys» archivBild: The White House

Obamas liebste Burger-Kette «Five Guys» kommt in die Schweiz

«Five Guys» ist eine der am schnellsten wachsenden Fast-Food-Ketten der USA. Nun hat der Konzern zwei Schweizer Städte im Visier.

14.04.18, 12:57

Benjamin Weinmann / Schweiz am Wochenende



In den USA ist die Kette einer der kultigsten Burger-Verkäufer: Five Guys. Über 1000 Filialen stehen in Nordamerika und machen den Burger-Giganten McDonald’s und Burger King die Kunden streitig. Vor rund fünf Jahren begann Five Guys mit der Expansion in Übersee. Den Anfang machte London, bald kamen Städte in Spanien, Frankreich und zuletzt Deutschland hinzu. Nun wagt die Kette den Sprung in die Schweiz.

«Five Guys ist daran, in Europa zu expandieren, und noch in diesem Jahr werden wir unser erstes Restaurant in der Schweiz eröffnen», sagt ein Firmensprecher auf Anfrage. In Genf soll im vierten Jahresquartal die erste Five-Guys-Filiale ihre Tore öffnen. «Und wir hoffen, dass danach Zürich bald folgen wird», sagt der Sprecher. «Die Schweiz passt gut in unsere aggressive Wachstumsstrategie.» Wie viele Filialen insgesamt geplant sind, verrät er nicht. Auch in Ländern wie Holland, Belgien, Luxemburg und Italien sowie im Nahen Osten baut der Konzern dieses Jahr kräftig aus.

Der bekannteste Fan von Five Guys ist kein Geringerer als Ex-US-Präsident Barack Obama. Für beste PR sorgte er 2009, wenige Monate nach seiner Amtseinsetzung, als er in einem Five-Guys-Restaurant in Washington D. C. gleich für sein ganzes Team eine Bestellung aufgab und zurück ins Büro brachte. Für sich selber orderte er einen Cheeseburger mit Salatblättern, Tomaten, Jalapeños und Senf. Die Fast-Food-Visite trug ihm allerdings auch einige hämische Kommentare ein, machte sich doch gleichzeitig seine Frau Michelle in der Öffentlichkeit für gesunde Ernährung stark.

Milchshakes mit SpeckSpeziell am Five-Guys-Angebot ist, dass die Burger, die etwas mehr kosten als bei McDonald’s und Burger King, in Alufolie verpackt sind. Für die Burger-Plätzchen wird frisches Hackfleisch verwendet, im Gegensatz zum gefrorenen Fleisch bei den beiden Grosskonkurrenten. Die Burger und Hot Dogs können je nach Wunsch mit zusätzlichen Zutaten bestückt werden. Auf jedem Tisch gibt es zudem Erdnüsse à discrétion. Und besonders beliebt sind die verschiedenen Milchshake-Aromen, von denen es sogar eine Speck-Variante gibt.

Gegründet wurde die Kette 1986 in Virginia vom Ehepaar Janie und Jerry Murrell. Der Name «Five Guys» bezieht sich auf Vater Jerry und die Söhne Jim, Matt, Chad und Ben, die allesamt noch immer in der Firma tätig sind. Der fünfte Sohn, Tyler, kam erst zwei Jahre nach der Firmengründung zur Welt. Aus «Five Guys» wurde aber nicht «Six Guys».

Mithilfe des sogenannten Franchise-Systems, mit dem auch McDonald’s und Burger King operieren, expandierte das Unternehmen in den USA und Kanada ab den frühen 2000er-Jahren rasant. Zuweilen galt Five Guys als die am schnellsten wachsende Fast-Food-Kette der USA und als beliebteste Burger-Bude der Amerikaner. Die rund 15'000 Angestellten erzielten zuletzt einen Umsatz von rund 850 Millionen Dollar.

Kommt bald auch «In-N-Out»?

Die Schweiz wird mit Five Guys um eine weitere US-Kette reicher. Erst letzten Dezember eröffnete ebenfalls in Genf eine erste Filiale von Kentucky Fried Chicken. Insgesamt sind 50 Restaurants geplant. Seit rund einem Jahr ist auch «Dunkin’ Donuts» daran, in der Schweiz zu expandieren. Rund 30 Filialen sind das Ziel.

Dabei ist vor allem im Burger-Bereich die Konkurrenz schon heute gross. McDonald’s und Burger King sind nach wie vor in der Poleposition. Doch die Westschweizer «Holy Cow»-Kette bringt es inzwischen mit ihren frischen Burgern bereits auf 15 Standorte. Daneben tummeln sich viele kleinere Ketten wie «The Butcher», «B.Good» oder «Edward’s Sandwiches», mit je fünf Filialen, sowie zahlreiche weitere, unabhängige Restaurants, die ebenfalls auf die Karte Premium-Burger setzen.

Auf die rot-weiss gekachelten Five-Guys-Restaurants wartet somit ein harter Verdrängungswettbewerb, der möglicherweise bald noch grösser wird. Denn erst vergangenen Sommer wagte auch «In-N-Out» erste Gehversuche in der Schweiz. Während vier Stunden empfing die Burger-Kette, die als mindestens so kultig wie Five Guys gilt, in einem Pop-up-Restaurant in Zürich Oerlikon hungrige Kunden. Ob nun der definitive Markteintritt erfolgt, ist nicht bekannt. Fakt ist: An jenem Tag standen Hunderte Leute bis zu zweieinhalb Stunden Schlange.

(aargauerzeitung.ch)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 16.04.2018 10:49
    Highlight Cool Fastfood Essen wird Antifaschistisch xD
    1 0 Melden
  • Herr Ole 14.04.2018 20:22
    Highlight Thanks Obama.
    4 7 Melden
  • P1erre991 14.04.2018 19:20
    Highlight Die können bleiben wo der Pfeffer wächst!
    Wir haben genug Fleischverderber!
    9 13 Melden
  • philosophund 14.04.2018 18:51
    Highlight Ganz geil. Hoffe die kriegen es ähnlich hin wie in den USA.
    3 9 Melden
  • Menel 14.04.2018 18:16
    Highlight Einfach das Buch kaufen und autonom werden 😁
    19 6 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.04.2018 16:51
    Highlight Finde die Burger gut, aber eher (zu)teuer. Könnte in der Schweiz funktionieren, da wir ja nicht so preissensitiv sind.
    10 3 Melden
  • aglio e olio 14.04.2018 15:43
    Highlight "Auf jedem Tisch gibt es zudem Erdnüsse à discrétion"
    Hmm, lecker. Eine Schale Erdnüsse für alle zu reingreifen.

    https://www.srf.ch/news/panorama/hygiene-auf-dem-wc-viele-maenner-verzichten-aufs-haendewaschen
    13 19 Melden
    • Knety 14.04.2018 16:24
      Highlight Sie sind noch nicht geschält.
      23 0 Melden
    • aglio e olio 14.04.2018 16:48
      Highlight Ok, also nicht wie in Bars üblich. Geschält und gesalzen für den Durst.
      Aber eigentlich egal ob ich nun die versüffte Schale oder die Frucht direkt anfasse. Gruusig.
      5 23 Melden
    • Knety 14.04.2018 17:39
      Highlight Es hat sogar Schaufeln dabei. Hygienetechnisch gibt es nichts zu beanstanden.
      23 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saperlot 14.04.2018 15:11
    Highlight Diese Burger sind echt geil, fast food wie selbst gemacht.
    17 12 Melden
    • Gipfeligeist 14.04.2018 16:01
      Highlight Wie gut ist das angepriesene Fleisch denn tatsächlich? Ich befürchte leider, dass die Preise in luftiger Höhe angesetzt werden...
      11 3 Melden
  • thelegend27 14.04.2018 15:08
    Highlight Da zieh ich den Burgermeister oder Geroldsburger vor!
    11 22 Melden
  • RhabarBär 14.04.2018 14:53
    Highlight Ich freue mich auch schon auf Tim Horton's. Die haben seit 2017 eine Verwaltungsniederlassung in Baar, aber ich hoffe, dass sie auch bald einen Laden eröffnen.
    13 11 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 17:52
      Highlight Das wär mal interessant
      1 3 Melden
    • leu84 14.04.2018 19:27
      Highlight Dann noch Second Cup oder Harvey's bitte :) The Sub braucht es nicht
      0 1 Melden
    • Donald 14.04.2018 20:54
      Highlight Tim Horton ist so miserabel, dass ich es schon fast wieder interessant finde.
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaderschaufel 14.04.2018 14:43
    Highlight schon all diese Fast-Food-Läden alleine wären für mich ein Grund um nach Zürich zu ziehen. Es geht immer so lange bis die nach Bern kommen.
    11 18 Melden
    • ThePower 14.04.2018 18:29
      Highlight Naja, gibt in Bern ja trotzdem viele Möglichkeiten, Burger zu essen: Von günstig (Gasthof zur goldenen Möve) bis zum teuren Hipsterli-Laden, wo das Fleisch von einem liebevoll zu Tode gestreichelten, japanischen Kobe-Rind kommt. Und sonst, kein Stress, di Lädä chöme de scho😜
      17 2 Melden
  • DonDude 14.04.2018 14:32
    Highlight Juhuuuu!!! Noch mehr fette Leute 😂😂😂😂
    73 24 Melden
  • Beggride 14.04.2018 14:04
    Highlight "we are living in america"
    23 13 Melden
  • Knety 14.04.2018 13:44
    Highlight 😍😘🤤
    13 5 Melden
  • Echo der Zeit 14.04.2018 13:41
    Highlight Es gibt da in Baden so ein kleiner Burger Laden (ich nehme einen weiten Weg in kauf um dort ein Burger zu geniessen) der ist Unglaublich, dass Überfordert euch - könnt ihr nicht einordnen - vergesst diese Amerikanischen Frass Ketten.
    66 16 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 14.04.2018 15:04
      Highlight Manito?
      12 1 Melden
    • Echo der Zeit 14.04.2018 15:17
      Highlight @Darth Unicorn - Jo
      7 0 Melden
    • P1erre991 14.04.2018 19:21
      Highlight Brauche ich nicht, ich gehe ins Topolino in Bern und da kriegst du den besten Burger 🍔 der Nation!
      0 6 Melden
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  • dave1771 14.04.2018 13:09
    Highlight Burger King machen in den USA McDonalds und Burger King keine Kunden streitig. Sie ziehen eine andere Kundschaft an! FG macht richtige Burger und McDonalds und BK machen Abfall...
    11 27 Melden
    • DonDude 14.04.2018 14:35
      Highlight Diese Ketten produzieren alle nur Müll. Schmeckt einer beschissener sls der andere.
      Richtige Burger haben richtig Fleisch drin. Die bekommt man im Steakhouse.
      14 21 Melden

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