Schweiz

In diesen neun Kantonen bekommst du von der Krankenkasse Geld zurück

16.02.17, 11:24 16.02.17, 12:10

Versicherte in Kantonen, die in den letzten Jahren zu viel Krankenkassenprämien eingezahlt hatten, erhalten 2017 zum dritten und letzten Mal eine Rückerstattung. Diese beläuft sich auf insgesamt 360 Millionen Franken.

Davon profitieren Versicherte in den Kantonen Zürich, Zug, Freiburg, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Thurgau, Tessin, Waadt und Genf, wie das Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag mitteilte. Die Rückerstattungen sind unterschiedlich hoch, abhängig von der Differenz zwischen eingezahlten Prämien und tatsächlichen Aufwendungen für medizinische Leistungen.

In der Waadt gibt's 168 Franken

Am meisten erhalten die Versicherten im Kanton Waadt, nämlich 167.80 Franken. Die Rückerstattung im Tessin beläuft sich auf 118.05 Franken, jene in Genf auf 112.30 Franken. In den übrigen Kantonen liegt der Betrag unter 100 Franken, im Kanton Graubünden erhalten die Versicherten gar nur einen Franken zurück. Die Rückerstattung erfolgt im Juni, entweder als Abzug von der Prämie oder als Auszahlung.

Das Ungleichgewicht war zwischen 1996 und 2013 entstanden. Im März 2014 beschloss das Bundesparlament einen teilweisen Ausgleich im Umfang von insgesamt 800 Millionen Franken. Dieser Betrag wird zu je einem Drittel vom Bund, den Krankenkassen und den Versicherten jener Kantone finanziert, in denen zu tiefe Prämien bezahlt wurden. Die Versicherten in 13 Kantonen mussten daher in den letzten Jahren einen Zuschlag zahlen. (whr/sda)

Rund ums Geld

Bist du ein Geldfuchs? Wenn nicht, gibts Negativzinsen!

11 Tipps damit du beim Zügeln nicht ins Schwitzen kommst

Und ... es ist weg – was mit deinem Geld passiert, wenn deine Bank hops geht

Januarloch: 8 Geld-Tipps, damit du darin nicht stecken bleibst

Feilschen: Mit diesen 11 Tipps ziehst du den Verkäufer über den Ladentisch

Ich bin dann mal weg: 8 Tipps, wie du einen besonders günstigen Flug buchst

Ab auf die Piste! Bist du richtig versichert? Die 5 wichtigsten Tipps

10 Tipps, wie du mit der 3. Säule Steuern sparst

Fehler im Krankenkassen-System: Mit einer mittleren Franchise wirst du abgezockt

Laurent* gibt jeden Monat 11'000 Franken aus – «Worauf soll ich denn sparen?»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 16.02.2017 12:24
    Highlight Die Frechheit ist: eine Bekannte von mir hatte bis vor drei Jahren in Zürich gewohnt (und dort zuviel bezahlte), muss nun in Schaffhausen zum Ausgleich noch mehr bezahlen und bekommt nichts zurück. Schwachsinn.
    24 5 Melden
    • Albi Gabriel 16.02.2017 16:32
      Highlight Mimimi
      3 7 Melden
    • R. Peter 16.02.2017 17:32
      Highlight Albi Gabriel, wenns so unwichtig ist (oder wie soll ich dein mimimi verstehen?), warum wird der ganze Zirkus denn überhaupt veranstaltet?
      6 1 Melden

Minus 15,8 Prozent: Massiver Gewinneinbruch bei Nestlé

Der Umbau des neuen Nestlé-Chefs hat sich 2017 negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Eine Abschreibung und Restrukturierungskosten führten zu einem Gewinneinbruch. Das Wachstum hat sich auf 2,4 Prozent verlangsamt.

Der Gewinn des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé ist im letzten Jahr wegen einer Wertminderung der Sparte Hautgesundheit und Restrukturierungskosten um 15,8 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken gesunken, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

Mit einem organischen Wachstum von 2,4 Prozent fiel …

Artikel lesen