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taxifahrer hungerstreik zürich

Von Sonntagmorgen bis Montagabend bleibt dieses Taxi vor dem Zürcher Rathaus stehen.
Bild: watson

«Wir haben Angst»: Zürcher Taxifahrer tritt wegen Uber in den Hungerstreik

Mehmet Serifkaya und seine Kollegen kämpfen seit Monaten für strengere Regeln und fairere Bedingungen für Taxifahrer. Nun greift der dreifache Familienvater zu drastischeren Mitteln – und tritt in den Hungerstreik.



Es ist Sonntagmorgen kurz nach neun Uhr. Vor dem Zürcher Rathaus steht ein Taxi, an dessen Frontscheibe bunte Plakate mit Aufschriften wie «Uber zerstört die Lebenskultur von Taxifahrern» kleben. Daneben stehen vier Männer, die – eingepackt in dicken Jacken – miteinander diskutieren.

Einer von ihnen ist Mehmet Serifkaya. Ihm gehört das Taxi, das bis Montagabend keinen Meter mehr fahren wird. Serifkaya steht im Zentrum der Aktion: «Ich werde nichts mehr essen, damit endlich etwas geändert wird.» Seine Kollegen – Mustafa Atsan, Hüseyin Icer und Erdogan Kara – sind hier, um Serifkaya bei seinem Hungerstreik zu unterstützen. In ein paar Stunden werden sie wieder mit dem Taxi unterwegs sein: «Dann kommen andere Kollegen hierher, wir kämpfen alle zusammen», erklärt einer der aufgebrachten Männer.

taxifahrer hungerstreik zürich

Mustafa Atsan, Mehmet Serifkaya, Hüseyin Icer und Erdogan Kara am Sonntagmorgen in Zürich.
Bild: watson

Serifkaya fährt nun schon seit knapp zehn Jahren in der Stadt Zürich Taxi – bis vor ein paar Jahren habe man davon gut leben können. «Jetzt geht es uns nicht schlecht, es geht uns sehr schlecht», erklärt der 50-jährige Kurde. Schuld an dieser Situation seien zwei verschiedene Faktoren: einerseits die Landtaxis, die «illegal» in der Stadt Taxi fahren würden, und andererseits Uber. «Die nehmen uns die Kunden weg. Wegen denen müssen wir in Armut leben.»

Um das erste Problem zu lösen, fordern die Taxifahrer strengere Kontrollen: «Die Landtaxis kommen einfach hierher und erledigen Fahrten in der Stadt, obwohl sie dafür keine Lizenz haben. Kontrollieren tut das niemand. Wenn wir aber mit zwei Reifen ausserhalb des Taxi-Parkplatzes stehen, werden wir gleich gebüsst», erklärt Mustafa Atsan sichtlich genervt.

«Für meinen Ausweis musste ich fünf Prüfungen machen und die brauchen das alles nicht.»

Mehmet Serifkaya

Der aus den USA stammende Fahrdienst Uber müsste laut den vier Männern schlicht verboten werden. Serifkaya wedelt mit seinem Taxifahrer-Ausweis in der Luft herum: «Hierfür musste ich fünf Prüfungen machen. Ausserdem bezahle ich jedes Jahr Geld für die Lizenz. Und die kommen hierher, brauchen das alles nicht und machen denselben Job wie ich. Das kann doch nicht sein.»

Um seine Forderungen durchbringen zu können, versucht Serifkaya immer wieder Kontakt zu städtischen Politikern aufzunehmen. So sei es zwar auch schon zu Gesprächen gekommen, am Ende würde er aber immer wieder vertröstet. «Man wolle mich nächste Woche für eine Terminvereinbarung anrufen, sagen sie. Und dann passiert wieder nichts», erklärt der Taxifahrer.

watson hat beim Zürcher Polizeidepartement nachgefragt und folgende Antwort erhalten: «Stadtrat Richard Wolff hat vor einiger Zeit Mitglieder der Taxisektion Zürich zu einer Sitzung eingeladen. Dabei hat er dargelegt, dass die Stadt Zürich weder Uber noch die Limousinen-Services regeln könne», so Kommunikationsleiter Robert Soos. Man habe die Taxifahrer ausserdem darauf hingewiesen, dass der Kanton Zürich zur Zeit dabei sei, ein neues Taxigesetz auszuarbeiten. Man müsse also abwarten, ob Uber darin einer Regelung unterworfen werde.

Uber auch weiterhin in Zürich erlaubt

Doch das wird wohl nicht der Fall sein. Denn das neue Gesetz, das der Regierungsrat mit Beschluss vom 17. Februar 2016 zuhanden des Zürcher Kantonsrates verabschiedet hat, gilt nur für Personenwagen, die als Taxis gekennzeichnet sind. Und damit nicht für Uber.

Doch warum ist das so? «Uber gilt im rechtlichen Sinne als sogenannter Limousinen-Service. Dass Limousinen nicht den Taxivorschriften unterstehen, ist in der ganzen Schweiz – abgesehen von wenigen Ausnahmen – der Normalfall. Aus Sicht des Regierungsrats besteht kein gesetzgeberischer Handlungsbedarf zur Regelung von Limousinen-Services», erklärt Erich Wenziger von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich.

Das Zürcher Taxigesetz habe nicht zum Ziel, Uber zu verbieten. Es sei nicht Aufgabe des Gesetzgebers, einen Marktteilnehmer vom Wettbewerb auszuschliessen, weil dadurch das verfassungsmässig geschützte Recht der Wettbewerbsfreiheit beschnitten würde.

Das Geld wird immer knapper

taxifahrer hungerstreik

Der Hungerstreik ist für Mehmet Serifkaya die letzte Lösung.
Bild: watson

Zwischen 5000 und 6000 Franken Umsatz muss Mehmet Serifkaya monatlich machen, um alle Rechnungen bezahlen und seine Familie über die Runden bringen zu können. Doch es wird immer schwieriger, dieses Ziel zu erreichen: «Die eine Tür von meinem Taxi ist kaputt. Aber ich kann sie nicht reparieren lassen, weil ich das Geld nicht habe», erzählt der Kurde. Ferien mache er schon längst keine mehr. Stattdessen schicke er seine Frau und seine drei Kinder in die Heimat – er selbst bleibe in der Zeit hier, um weiter Geld zu verdienen.

«Wir haben alle Angst, dass das Geld irgendwann gar nicht mehr reicht, wir stehen dauernd unter einem immensen Druck», erzählt der verzweifelte Vater. Zum Sozialamt zu gehen, ist für ihn keine Option. Stattdessen will er kämpfen. Und sein Hungerstreik sei erst der Anfang: «Ich bleibe bis morgen Nachmittag, 17 Uhr, hier. Anschliessend werden weitere Aktionen folgen. Und wenn sich dann immer noch nichts tut, werde ich heute in einer Woche zur gleichen Zeit wieder hier stehen und weiterkämpfen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • LordEdgar 14.03.2016 13:51
    Highlight Highlight Ich war letzthin am Flughafen, und nahm ein Taxi für eine Fahrt die etwa 25 CHF kostete. Der Fahrer war stinksauer ab der kurzen Fahrt, hat uns Fahrgäste unfreundlich behandelt.

    Da nehm ich lieber Uber.
  • herschweizer 14.03.2016 13:22
    Highlight Highlight Ich warte bis eine AppLösung Krankenkassenprämien billiger macht... die neuen Dinger monitoren alles Puls Bewegung usw... da kann man sicher auch Blutdruck usw interpolieren ;-) die Kassen würden das sicher sponsoren ist ja massiv billiger wie uber... kein Artzt kein Spital... die App sagt einfach 2 Aspirin und ruhigstellen... falls was schiefläuft Haftungsausschluss oder der User hat die App falsch bedient... ich muss kotzen
  • Dytschgo 14.03.2016 09:50
    Highlight Highlight Uber ist Innovation es ist Teil der Automatisierung und Digitalisierung der modernen Welt. Die Taxifahrer sollten selbst innovativ Handeln um den Markt zu beleben. Sie könnten eine gesamt schweizerische App kreieren die ähnlich wie Uber ist einfach das Alles über die Taxiunternehmen läuft. Es ist lächerlich sich gegen den Fortschritt zu wehren. Aber lieber rumhäulen und hoffen das jemand die böse, böse Globalisierung stoppt.
    • OkeyKeny 14.03.2016 12:27
      Highlight Highlight Innovation ist super, aber all dieses Uber etc. ist es nicht.
      http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jan/31/cheap-cab-ride-uber-true-cost-google-wealth-taxation
    • herschweizer 14.03.2016 12:59
      Highlight Highlight dytschgo... wie weit denken sie?... sie finden man kann also alle Sozialwerke abschaffen... kann man ja durch ein paar coole Apps ersetzten aus dem schönen Amerika... und dies nur weil ein paar Superspärelis ein paar Franken sparen wollen fürs Taxifahren... Ich freue mich wenn dann die Renten und Sozialwerke kippen... dann können sie svp wählen gehen seppli;-) die wissen immer wer schuld ist
    • Dytschgo 14.03.2016 13:32
      Highlight Highlight Also eine amerikanische Firma ist kapitalistisch? Also sollte man deswegen Google, Apple, Microsoft und den Rest der Bande verbannen weil deren Investoren wollen das diese Ende Jahr gewinn abwerfen? Uber versucht noch das letzte Kapital aus dem Transportmarkt heraus zu holen. Da die selbst fahrenden Autos vor der Tür stehen. Mit der Transitionszeit wird der Markt für Taxis und Uber etwa nur noch 20 -30 Jahre Gewinn bringende Beträge liefern. Die Frage ist jedoch wie investieren die Grossfirmen Ihr Geld weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 14.03.2016 03:26
    Highlight Highlight Prostitution ist das älteste Gewerbe, Taxi das entbehrlichste.
  • OkeyKeny 13.03.2016 20:51
    Highlight Highlight Menschen werden immer mehr zur Ware mit Uber, Airbnb, etc. Man verkauft jegliche intimität, und ist null abgesichert. Die Firmen schöffeln sich ein riesiges Vermögen an, ohne jemals wirklich wie eine Firma behandelt zu werden, da sie sich in einer Grauzone befinden. Für das Individuum mag das vielleicht sehr praktisch sein, für das Interesse der Masse birgt es jedoch viele Gefahren!
    • Digital Swiss 13.03.2016 23:09
      Highlight Highlight Bei Coop und Migros ist das ja ganz anders... Die werten ja keine Kundendaten aus. 😱
    • OkeyKeny 14.03.2016 08:02
      Highlight Highlight @digital swiss
      Lies doch bitte:
      http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jan/31/cheap-cab-ride-uber-true-cost-google-wealth-taxation

      Und vieles mehr von dem ehemaligen silicon valley mitarbeiter evgeny morozov.
    • herschweizer 14.03.2016 08:03
      Highlight Highlight ja aber das sind Schweizerfirmen die sich trotz allem an gewisse Standards halten müssen die uns als Masse zugutekommen ob reich oder arm.... Uber dagegen schöpft ab wie ein Parasit
    Weitere Antworten anzeigen
  • herschweizer 13.03.2016 20:14
    Highlight Highlight Der Haupsitz dieses Unternehmens hindert mich deren Angebot jemals zu Nutzen. Auch ist Preis und Weg von der App und Kreditkarte nachverfolgbar... ich fahre daher nur Taxi... aber ein biz billiger könnte es schon sein
    • Digital Swiss 13.03.2016 23:11
      Highlight Highlight Oakland? USA? Welchen Browser verwendest denn du? 😵
    • herschweizer 14.03.2016 07:59
      Highlight Highlight Willst du mir jetzt auch noch sagen dass ich ins Darknet soll um Uber zu buchen? eh und die Kreditkarte soll ich mit am Kiosk holen?
    • Digital Swiss 14.03.2016 09:37
      Highlight Highlight Ich hab Mühe, mich kurz zu fassen. Eigentlich wollte ich darauf anspielen, dass wir kaum Chancen haben, um die USA rumzukommen. Möglicherweise verwendest du gerade einen Browser, der aus den USA stammt, um dies hier zu lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 13.03.2016 20:05
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare hier liest könnte man denken Uber ist nur eine App... 😂
    • Digital Swiss 13.03.2016 23:16
      Highlight Highlight Uber ist eine 'Disruption' und zeigt uns auf dass unsere Schultheorien nicht mehr ausreichen um die vernetzte Wirtschaft und Gesellschaft zu verstehen. Dies führt zu Angst was wiederum in Ablehnung resultiert.
    • herschweizer 14.03.2016 08:20
      Highlight Highlight Für dich vielleicht nicht... hhh scheinbar zwingt dich dein seltsames Ego andere Menschen als verständnislose Honks zu interpretieren.... nunja ... werde sicher nicht der Einzige sein dem dies auffällt
    • Digital Swiss 14.03.2016 09:39
      Highlight Highlight @Her Zuerst mal Entschuldigung, dass ich diesen Eindruck hinterlassen habe. War nicht meine Absicht. Ich selber habe sehr Mühe zu verstehen, wieso sich die Welt um mich gerade so schnell verändert und bin besorgt, ob ich da mithalten kann.
  • Digital Swiss 13.03.2016 18:24
    Highlight Highlight Einige verstehen UBER als Arbeitgeber für Fahrer. Das ist nicht korrekt. Die besitzen auch keine Autos.
    Stellt euch UBER als Telefonbuch vor. Nur etwas moderner und mit mehr Service. Also eine Suchmaschine für Fahrdienst. Warum genau sollte nun das Telefonbuch für die AHV aufkommen?
    • stadtzuercher 13.03.2016 19:06
      Highlight Highlight Man kann sich UBER auch als normale Taxizentrale und Arbeitgeber vorstellen. Wie heute, aber ohne dass die Firma ihren Angestellten die Sozialversicherungen und Versicherungen bezahlt. Und ohne dass die Taxifirma Steuern bezahlt.
      ps. Der Kunde bezahlt an Uber. Den Lohn erhalten die Uber-Angestellten von Uber überwiesen.
    • Digital Swiss 13.03.2016 19:43
      Highlight Highlight Das ist schon richtig. Nun hat das Telefonbuch aber auch die Zahlungsmethode standardisiert. Top service. Wie das zB in Deutschland bei MyTaxy auch der Fall ist.

      Ich kann die Diskussion sehr gut nachvollziehen. Die hat mein Grossvater auch geführt als der Traktor seine Feldarbeiter überflüssig gemacht hat.
  • Jean de Bolle 13.03.2016 18:11
    Highlight Highlight Ja wo führt das noch hin? Auf der einen Seite verkaufen unsere Politiker die in Jahrzehnten entstandenen Werte in horrendem Tempo.
    Anderseits, sind es jetzt genau die
    Taxifahrer wo reklamieren, wo vor Jahren unsere Schweizer Taxifahrer verdrängt
    haben. Durch tiefe Preise und illegale Arbeitszeiten!!!
    Ich habe kein Bedauern!
  • Patamat 13.03.2016 16:33
    Highlight Highlight Wenn das regulierte Taxigewerbe einmal durch Uber verdrängt worden ist, wird auch Uber die Preise wieder erhöhen. Bereits heute sind deren Preise über Angebot und Nachfrage definiert (siehe z.B. Geiselnahme in Sydney 2014: bis zu Verdreifachung der Fahrpreise). Bei Uber handelt es sich schlussendlich um nichts anderes als ein gewinnorientiertes Unternehmen. Die Kunden werden langfristig gleich viel oder minim weniger bezahlen wie vorher für ein Taxi, mit dem Unterschied, dass die Fahrer keine Sozialleistungen erhalten. Das ist auch freie Marktwirtschaft.
    • kliby 13.03.2016 17:08
      Highlight Highlight Uber hat damals die Preise bei der Geiselnahme in Sydney vervierfacht (siehe Screenshot). Als Menschen in Not waren, sollten zuerst die wegkommen, die am meisten bezahlten. 100 Dollar im Minimum. Eine schöne Illustration der Ideologie und des Gedankenguts von Uber mit seinem libertären Chef Travis Kalanick.
      ps. Der OeV dagegen stand auch in Zeiten der Not allen offen...
      User Image
    • Maett 13.03.2016 19:02
      Highlight Highlight @kliby: dass das in Notfällen nicht so toll ist, ist unbestritten, allerdings ist es falsch, Uber einen moralischen Vorwurf zu machen, da lediglich ein (bei solchen Angeboten üblichen) Algorithmus auf die stark gestiegene Nachfrage reagiert hatte, und so die Preise nach oben trieb, um möglichst viel Geld abzuschöpfen.

      Warum die Nachfrage schnell steigt kann ein Algorithmus nicht erkennen - war es ein Konzertende, der Abpfiff eines Fussballspiels, ein Zufall, eine Demonstration, oder eben gar ein Notfall?
    • kliby 13.03.2016 19:53
      Highlight Highlight maett, es war kein algorythmus, das hat uber im nachhinein zugegeben. es war eine entscheidung der uber-führung. also bitte keine lügen und mythenbildungen hier.
      es sind eben gerade solche ereignisse, die die philosophie einer firma offenlegen. und das ist gut so.
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  • ramonke 13.03.2016 16:29
    Highlight Highlight war letztes jahr für 4 wochen in bali da merkt man dann wie nützlich uber wirklich ist. die fahrer ziehen einem nicht über den tisch und sind immer mega freundlich was man dann wiederum mit einem guten trinkgeld vergüten kann
    • kliby 13.03.2016 17:17
      Highlight Highlight Uber zielt genau auf diese globale kaufkräftige Oberschichtsklientel, die rund um den Globus solche Dienstleistungen vermag. Natürlich ist das für dich als finanzkräftiger Tourist gäbig.
      Frage: Wie sind die Einheimischen in Bali unterwegs, die mit einem durchschittlichen Monatseinkommen leben müssen? auch mit Uber?...
      User Image
    • ramonke 13.03.2016 18:11
      Highlight Highlight nein natürlich nicht mit uber aber noch weniger mit taxis. die taxis zielen da nur auf touristen und sind völlig überteuert. da kostet ne 20 min fahrt gut und gerne mal so viel wie da ein durchschnittlicher monatslohn. die einwohner bützen meist sammeltaxis oder den bus
    • Pisti 13.03.2016 18:15
      Highlight Highlight Der durchschnittliche Indonesier benutzt überhaupt kein Taxi. Taxi fahren, wenn auch für uns in gewissen Ländern spottbillig ist dort absoluter Luxus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Abel Emini 13.03.2016 16:23
    Highlight Highlight Free Uber!
    • stadtzuercher 13.03.2016 19:11
      Highlight Highlight Free Trump. Free Apple.
      öhm.
      Free Billionaires.
  • metall 13.03.2016 15:57
    Highlight Highlight Überall am Strassenrand die verhungerten Uber-fahrer :-). Die, die ich getroffen habe sind mit Uber zufrieden und arbeiten schon länger mit Uber. Was heisst hier Lizenzen? Jetzt ist das Monopoly halt nicht aufgegangen. Nur blöd warum es halt schon wieder eine Ami-Bude ist.
    • koks 13.03.2016 16:03
      Highlight Highlight naja, das geld, das ihnen in der ahv oder der pensionskasse fehlt, macht sich erst nach der pensionierung bemerkbar. aber zahlt ja dann der staat, passt.
  • Hackphresse 13.03.2016 15:49
    Highlight Highlight Erstens: Statt einer gefühlten Million Taxizentralen im Kanton reicht auch eine. Langt für Manhattan schliesslich auch. Zweitens dann noch die horrenden Gebühren an die Zentrale für die Fahrer abschaffen---> preise sinken auf erträgliches Niveau und Uber würde von allein verschwinden!
    Aber solange der Filz filzt fahre ich Uber!
  • Turi 13.03.2016 15:31
    Highlight Highlight Ich will auch eine Uber app für Putzfrauen. Weshalb muss ich meiner Putzfrau AHV-Abgaben bezahlen, wenns viel billiger, freundlicher und sogar ohne AHV-Abgaben geht?
    • Legendary Dave 13.03.2016 16:19
      Highlight Highlight naja, ahv muss (müsste) ja auch bei uber bezahlt werden. auch wenn jemand selbständig ist o.ä.
    • Turi 13.03.2016 17:52
      Highlight Highlight Natürlich wäre die Putzfrau günstiger. Mit Uber fallen die Preise, weil der Markt so schön spielt und keine Bürokratie das Arbeiten teuer macht. Ich schätze, 12.5Fr/h würden drinliegen. Kommt bestimmt bald, falls nicht irgendwelche Gutmenschen den Markt regulieren wollen.
    • äti 13.03.2016 18:03
      Highlight Highlight Schlaue SVPler nehmen Flüchtlinge oder Asylanten und zahlen noch weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 13.03.2016 15:29
    Highlight Highlight Das ist halt der Markt. Bürokratiewahnsinn mit diesem ganzen Diplomdschungel. Klar, für die Betroffenen ist es hart - aber für jeden Fortschritt gibt es eine Gruppe, die kurzfristig nicht davon profitiert und sich dagegen stellt.
  • kamedron 13.03.2016 15:20
    Highlight Highlight Ganz einfach: Weil ihr, liebes Taxigewerbe, es verpennt habt. C' mon nicht motzen- handeln!
    • Hoppla! 13.03.2016 16:21
      Highlight Highlight Als Beispiel könnte man hier Stockholm anführen. Da gibt es seit längerem eine Taxisystem das Uber ähnelt. Und vielfach erst noch günstiger.
    • ben_fliggo 13.03.2016 22:51
      Highlight Highlight @hoppla: geil, wie heisst das?
    • Hoppla! 14.03.2016 06:55
      Highlight Highlight http://www.taxistockholm.se/ -> Es ist nichts revolutionäres, aber mit der Vernetzung inklusive App und so ist es sehr kundenfreundlich. Und wie gesagt: Der Uber-Preis unterbietet es teilweise massiv.
  • Evan 13.03.2016 15:06
    Highlight Highlight Es wird endlich Zeit dass selbstfahrende Autos auf Schweizer Strassen zu gelassen werden. Dann werden Taxis sowieso überflüssig.
  • seventhinkingsteps 13.03.2016 15:05
    Highlight Highlight So hart es tönt: Niemand hat ein Recht darauf, dass sein Job dafür reicht, eine Famile zu ernähren und noch Ferien zu finanzieren. Klar, ein Taxifahrer hat eine Ausbildung und er kennt nach 10 Jahren die Stadt wie den eigenen Hosensack. Bei Uber fährt der Fahrer genau nach Navi und wenn er unfreundlich ist, kann ich ihn bewerten. Der Konsument will heutzutage halt letzteres, man kann den Leuten keinen Service aufs Auge drücken, den sie nicht wollen. Und UberPop gibt es hier eh nicht.
    • ramonke 13.03.2016 15:17
      Highlight Highlight hä in zürich gibts sehr wohl uber pop?
    • Hackphresse 13.03.2016 15:42
      Highlight Highlight Doch, uber pop gibts in Zürich
      User Image
    • seventhinkingsteps 13.03.2016 15:46
      Highlight Highlight Hö, sieht so aus. Rechtlich gesehen ist es eine Grauzone.

      Zitat Tagi:

      "«Während man in der Stadt Bern davon ausgeht, dass die Uber-Geschäftstätigkeit der Taxiverordnung untersteht, tut man das in Zürich nicht.» Tatsächlich sei ein Personentransport ­jedem erlaubt, der 21 und in Besitz eines Führerscheins sei. «Auch gegen 200 Stutz für die Strecke von Zürich nach Bern.» Es darf jedoch nur alle zwei Wochen einmal vorkommen. Alles andere gelte als gewerbsmässiger Transport."

      Natürlich kann das keiner kontrollieren, das sieht man ja von aussen nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 13.03.2016 14:56
    Highlight Highlight Interessant ist, dass sich noch kein Konkurrent zu Uber in der Schweiz hat durchsetzen wollen/können. Warum haben keine jungen Talente in der Schweiz etwas kreiert, das sie dem regionalen und lokalen Taxigewerbe verkaufen können? So schwer kann das nicht sein. Uns geht es schlicht zu gut.
    • kliby 13.03.2016 15:12
      Highlight Highlight uber hat eine ganz fieses druckmittel gegen angestellte erfunden: bewertung des fahrers mittels rating. wer unter einen wert von etwas unter 4 fällt (ist sichtbar für alle kunden), erhält keine fahrgäste mehr.
      umgekehrt, etwas weniger bekannt, wird auch jeder fahrgast vom fahrer bewertet. auch hier gilt: bei zu tiefem wert (ist sichtbar für alle fahrer) wird fahrgast nicht mehr mitgenommen.
      praktisch, gell? alle diszipliniert freundlich. wann kommt eine solche app für die migrosangestellte? für die kundenberaterin bei der bank? für deinen arbeitsplatz? für öv-benutzer?
      User Image
    • ramonke 13.03.2016 15:18
      Highlight Highlight bei öv benutzer hätt ich also nichts dagegen😂
    • MaxHeiri 13.03.2016 15:24
      Highlight Highlight Lieber Kliby
      Ich gebe lieber Leuten Geld die nett zu mir sind. Taxifahren ist eine Dienstleistung und wer halt nicht freundlich ist, sollte sich einen anderen Job suchen. Du gehst ja auch nicht wieder zu einem Arzt, der pfuscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 13.03.2016 14:54
    Highlight Highlight Wer Zeit und Interesse hat, möge sich mal diesen erhellenden Bericht (ist relativ lange) lesen, von Adam Greenfield, einem Kritiker (und Kenner) der Entstehungsgeschichte von Uber. Zeigt die hässliche neoliberale (libertäre) Ideologie von Travis Kalanick und seiner Firma Uber.
    https://speedbird.wordpress.com/2015/06/29/uber-or-the-technics-and-politics-of-socially-corrosive-mobility/
  • Amazing Horse 13.03.2016 14:53
    Highlight Highlight Wenn ich einen Uber-Fahrer frage, was er sonst so arbeitet, antwortet mindestens jeder zweite, dass er tagsüber normal Taxi fährt (Raum Zürich). Uber sei einfach eine gute Möglichkeit, nebenbei noch etwas zu verdienen. Ich finde das spannend und das zeigt mir, dass die Anti-Uber-Taxifahrer längst nicht für alle Taxifahrer sprechen.
    • MaxM 13.03.2016 19:08
      Highlight Highlight Nein, sie haben zwei Wege, um auf die Aufträge zu kommen. Das es so gemacht wird, habe ich von div. Fahrern bereits in mehreren europäischen Ländern gehört. In den USA und z. B. Südafrika ist die Konzept oft anders: Da sind die Fahrer oft bei einem Transportunternehmen angestellt.
    • MaxM 13.03.2016 22:52
      Highlight Highlight Nein, einfach statt - wie die meisten Taxifahrer - einfach auf Kunden zu warten, schaut man, ob es noch "Zwischenjobs" zu erledigen gibt. Weil man damit pro Arbeitstag mehr Aufträge erledigt, fährt man unter dem Strich besser. So hat es mir mindestens gerade am letzten Montag ein Fahrer in Den Haag erzählt.
  • Gustav.s 13.03.2016 14:49
    Highlight Highlight Einfach freigeben. Die Leute wollen billig und es ist anscheinend egal ob das Fahrzeug sowie der Fahrer alle paar Jahre spezielle Prüfungen durchlaufen müssen.
    In einigen Gegenden gibt es eh zu wenig Allgemeinmediziner, da würde der wegfall der 5 Jährigen Untersuchung die bei hohem Blutdruck usw teilweise 3 Monate ist, Kapazitäten frei machen.
    Chirurgen habe es ja genug ;).
    • ramonke 13.03.2016 15:23
      Highlight Highlight in der chirurgie übernehmen auch schon computer gewisse aufgaben weil sie einfach keine fehler oder eine viel geringere fehlerquote haben als menschen :)
  • äti 13.03.2016 14:40
    Highlight Highlight jeder Uber-Fahrer muss eine Taxi-Prüfung vorweisen und Punktgenau abrechnen analog Freischaffenden.
  • 8004 Zürich 13.03.2016 14:40
    Highlight Highlight Auch zu diesesm Thema hat Southpark eine Antwort..
  • Herren 13.03.2016 14:37
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, ob die Anzahl der Taxifahrten seit Uber zugenommen haben. Davon gehe ich stark aus. Das würde bedeuten, dass mehr Menschen Taxi fahren würden, wenn die Preise einigermaßen erschwinglich wären. Daraus folgt, dass sich die Taxifahrer den Markt bisher selbst kaputtgemacht haben. Märchentarife, schlechter Service, veraltete Strukturen ... Es gäbe viel Potential für die Täxeler. Aber da grännet man halt lieber und ignoriert die Zeichen der Zeit.
    • scherom 13.03.2016 17:44
      Highlight Highlight Ich fahre definitiv mehr Taxi von ca. 1 mal alle 4 Monate nun 5x im Monat
  • TaZe 13.03.2016 14:33
    Highlight Highlight Ich fahre in der Schweiz kein Taxi. Wer kann sich das denn leisten?? Ich frage mich schon länger, wie die Fahrer mit diesen Preisen zu Kundschaft kommen. Aber in meiner Region habe ich auch noch nie etwas von Uber gehört.
  • Northernhamish 13.03.2016 14:28
    Highlight Highlight Ich habe für eine kurze Stecke die normalerweise 25 CHF kostet mit Uber nur 11.15 CHF bezahlt. Kein Wundern wandern die Kunden ab. Die App ist praktisch, die Fahrten billig und ausserdem sie gezwungen nach Navi zu fahren. Dazu handelte es sich oft um lizenzierte Taxifahrer. Mit den Stadtzürchern Taxis hatte ich hingegen immer wieder Probleme, z.B. nehmen einem die Taxifahrer am HB gar nicht erst mit, wenn man nicht gerade an den Flughafen will. Dennoch wünsche ich mir nicht in der Situation der Stadtzürcher Taxifaherer zu sein. Es muss etwas passieren, aber auch auf Seiten der Taxifahrer.
    • Turi 13.03.2016 14:58
      Highlight Highlight Nicht nur bei den Taxis sind ausländische Firmen billiger und freundlicher. Will ich einen Schweizer Handwerker beauftragen, will der 90 Stutz pro Stunde und ist hässig. Der Pole aber arbeitet für den gleichen Preis wie ein Putzfrau (25 Stutz) und ist noch freundlich und dankbar dabei. Wann kommt endlich eine App für günstige Arbeiter im Alltag, nicht nur fürs Taxi?
  • Humbolt 13.03.2016 14:27
    Highlight Highlight Für mich ergibt sich die gleiche Argumentation wie beim illegalen Download im Internet. Wenn nicht die günste Variante, dann halt gar nichts oder ÖV.

    Taxifahren ist einfach zu teuer hier. Ich sage nicht dass die Fahrer deshalb viel Lohn bekommen würden, aber sie sollten lieber gegen ihre Betreiber protestieren.
    Uber wird nicht verboten werden und auch wenn schon, zwei Tage später gibt es eine neue App die das gleiche anbietet.

    Immer wieder dieser sinnlose Kampf gegen die Zuknft. Die eigenen Ressourcen muss man nützen um konkurrenzfähig und innovativ zu bleiben, nicht für so etwas.
  • UHauser 13.03.2016 14:04
    Highlight Highlight Übrigens, beide UBER Gründer sind Milliardäre, U-40 notabene....mmhhh...wären wir doch nur auch auf diese Idee gekommen...! Also da trägt der Staat nun wirklich nicht schuld...
    • Zeit_Genosse 13.03.2016 14:53
      Highlight Highlight Ideen gibt es viele. Es fehlt an Umsetzungen. Da kann jeder etwas tun.
  • Lexxus0025 13.03.2016 13:59
    Highlight Highlight Freie marktwirtschaft liebe taxigesellschaft.
    Euch hindert nix daran ein app zu entwickeln und preise anzupassen.
    • Turi 13.03.2016 15:01
      Highlight Highlight genau. wann kommt endlich eine app für günstige arbeiter in allen facetten unseres lebens? unser lohn wäre plötzlich 3x mehr wert, würden all die teuren arbeiter bloss noch einen drittel kosten. und die wären dann erst noch freundlich.
  • Darkside 13.03.2016 13:50
    Highlight Highlight Wirklich? Ein zweitägiger 'Hungerstreik'? Ich bin schwer beeindruckt.
  • MaxM 13.03.2016 13:48
    Highlight Highlight Gegen wen bzw. was kämpfen denn diese Herren? Gegen das Recht der Konsumenten zu entscheiden, welchem Unternehmen sie ihres Geld bezahlen wollen?
    Ich habe dann einen noch besseren Vorschlag: Man kann ja den Autofahrer generell verbieten, z. B. ihre Kinder in die Schulen bzw. EhegattenInnen zur Arbeit, etc. zu fahren. Ist ja doch offensichtlich: Fährt einer eigenes Kind in die Schule, nimmt er einem Berufsfahrer sein Job weg.
  • The Destiny // Team Telegram 13.03.2016 13:45
    Highlight Highlight «Hierfür musste ich fünf Prüfungen machen. Ausserdem bezahle ich jedes Jahr Geld für die Lizenz. Und die kommen hierher, brauchen das alles nicht, und machen denselben Job wie ich. Das kann doch nicht sein.»

    Da hat er Recht, traurig sowas.
    Das erklärt auch den Preisunterschied.
    • The Destiny // Team Telegram 13.03.2016 14:02
      Highlight Highlight @Blitzer: Der Hass auf die Taxifahrer muss ja gross sein...
    • Toto 13.03.2016 15:26
      Highlight Highlight Da ist es : der uber- fahrer muss KEINE Prüfung, KEINE Lizenz, KEINE AHV, ALV, SUVA, 2. Säule usw. jedes Jahr bezahlen !!!
      Und der Staat und die Stadtregierung schauen zu.....
  • ben_fliggo 13.03.2016 13:41
    Highlight Highlight Anstatt selber ein wenig kreativ zu sein und Innovation voranzutreiben, beim Staat flennen gehen. Diese Grännis...
    • The Destiny // Team Telegram 13.03.2016 14:03
      Highlight Highlight Wird dann auch jemand sagen wenn es um deinen Job geht :P
    • paddyh 13.03.2016 14:24
      Highlight Highlight Es geht ja auch nicht unbedingt gegen Uber, sondern darum, dass ein Taxifahrer lizenziert sein muss und ein Uber Fahrer nicht. Das ist auch nicht freier Markt. (Falls es so etwas überhaupt geben sollte)
    • ben_fliggo 13.03.2016 22:59
      Highlight Highlight @The Destiny: Wenn meine Branche durch Innovation und Fortschritt so gefährdet wäre wie die Taxibranche es offensichtlich ist, würde ich nach Lösungen suchen. Wieso kreiert die Taxibranche kein zeitgemässes, lokales Konzept? Sie hätten ja den lokalen Vorteil (noch...), den sie Ausspielen könnten.
  • Jonasn 13.03.2016 13:38
    Highlight Highlight Es gibt einfach viel zu viele Taxen in der Stadt. Der Markt MUSS sich regulieren und das ist meist ein drastischer Prozess. Das ist der Lauf der Dinge und da gehört UBER zu diesem natürlichen Prozess dazu. Das Problem der Landtaxen ist viel schlimmer und existierte auch schon vor UBER- da brauch man die Firma gar nicht als schwarzer Peter.
    • äti 13.03.2016 14:35
      Highlight Highlight aber dann sind es ja noch viel mehr ....
  • TaZe 13.03.2016 13:31
    Highlight Highlight Wenn ihr nicht darüber berichten würdet, würde dieser Mann keinen Hungerstreik machen. Vielleicht würde er damit beginnen, aber wohl kaum längere Zeit durchziehen. Sowas macht nur "Sinn", wenn es jemand bemerkt und ihr sorgt dafür.
  • kliby 13.03.2016 13:30
    Highlight Highlight Dieses Anliegen wird kein Gehör finden beim Zürcher Stimmvolk. Regelmässig hören wir von Gehältern von 9 Fr pro Stunde, oder mal 2000 pro Monat etc, und die Mehrheit der StimmbürgerInnen findens ok. Wer keinen Schweizer Pass hat, darf bei uns auch für Tiefstlöhne und ohne Sozialversicherungen schuften, ist ja alles freiwillig, demokratisch legitimiert und zum Wohle der StimmbürgerInnen.
    • Hoppla! 13.03.2016 13:58
      Highlight Highlight Nur aus Neugier: Bei welchem 100%-Job verdient man (brutto oder netto?) CHF 2'000 im Monat?
    • kliby 13.03.2016 14:06
      Highlight Highlight google 'Dumpinglöhne Zürich'.
      letzthin war gerade dieser Fall in den Medien:
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Maennerversteherin-gesucht--fuer-2500-Franken-im-Monat/story/21281050
    • philosophund 13.03.2016 14:08
      Highlight Highlight @hoppla: Deckmantel "Praktikum".. oder Teilzeitarbeit mit Nebenbeschäftigungsverbot usw.
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