Schweiz
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Italienische Migranten 1979 im Hauptbahnhof Zürich. Sie haben den italienischen Expats von heute den Weg geebnet. bild: keyston/photopress

Die Italiener kommen wieder! Sie wandern zahlreicher ein als Deutsche – und diesmal sind es Akademiker

Diesmal wandern Italiener nicht mehr als Polier oder Maurer ein, sondern als Akademiker. Wie werden diese neuen alten Migranten die Schweiz verändern?

24.04.16, 07:53 24.04.16, 09:04

sarah serafini, fabienne riklin  / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Emma Masiero spricht fliessend Italienisch, Französisch, Spanisch und Englisch. Personalchefs würden sie als jung und dynamisch bezeichnen. Die gebürtige Florentinerin lebt in Zürich und verwirklicht, was ihr in Italien nicht möglich war – eine Karriere. Sie arbeitet als Interior Designer bei Natuzzi, einem Hersteller von Luxusmöbeln.

Ende März dieses Jahres lebten 315'157 Italiener in der Schweiz. Sie sind damit neu die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe. Nun kommen sie also wieder, unsere Amici. In den Sechzigern schimpften wir sie noch «Tschingge», doch im Herzen sind sie heute wohl unsere Lieblingsausländer.

Noch immer machen auch die Deutschen einen grossen Teil der ausländischen Bevölkerung aus. Doch ihre Zahl sinkt. Seit 2009 reisen weniger Deutsche ein und mehr aus. In derselben Zeitspanne hat sich die Nettozuwanderung der Italiener verdreifacht. Bezüglich Wachstum an zweiter Stelle folgt Frankreich (siehe Grafik).

Karriere im Vordergrund

«Die heutigen italienischen Zuwanderer sind zwischen 20 und 45 Jahre alt, studiert und wollen in der Schweiz Karriere machen», sagt Gianni D’Amato, Professor für Migration an der Universität Neuenburg. «Sie verdienen 5 bis 10 Prozent mehr als jene Italiener, die vor 2009 in die Schweiz eingewandert sind.»

Zu diesem Ergebnis kommen die Demografen um Philippe Wanner im Team des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Zwischen Migration und Mobilität», das Gianni D’Amato leitet. Letzterer ist selbst Sohn italienischer Migranten. Die Generation seiner Eltern jedoch kam in die Schweiz, um Wohnungen, Häuser, Strassen und Tunnels zu bauen.

Heute sind die meisten italienischen Einwanderer Akademiker. Als Banker, Marketingspezialisten und Unternehmensberater suchen sie vor allem in den grossen Städten ihr berufliches Glück.

Bei den Franzosen sieht es ähnlich aus. Gérard Martinez kam vor 30 Jahren von Frankreich nach Basel. Er engagiert sich heute bei der Vereinigung der Schweizer Franzosen. Die Franzosen würden sich gar nicht gross von Schweizern unterscheiden. «Auch sie wollen etwas aus dem Leben machen und nach dem Studium in einem spannenden Job Fuss fassen.»

In Frankreich sei dies wegen fehlender Jobs deutlich schwieriger. Deshalb sei insbesondere die Romandie für viele eine Option. Doch nicht nur. Wegen der Pharmakonzerne kämen junge Franzosen auch zunehmend nach Basel oder würden in den Grossraum Zürich ziehen, um bei einer Bank zu arbeiten.

Die Sprache ist jedoch meist ausschlaggebend, in welchem Landesteil sich die Zuwanderer niederlassen. In der Deutschschweiz sind es deshalb immer noch die Deutschen, die zahlenmässig dominieren (siehe Grafik). Das könnte sich jedoch bald ändern. Letztes Jahr haben über 15000 Deutsche der Schweiz den Rücken zugekehrt.

Deutschland unternimmt derzeit viel, um die Fachkräfte zurück ins Land zu holen. So lancierte das Bundesministerium vor vier Jahren die Fachkräfte-Offensive und Bayern startete die Initiative «Return to Bavaria». Zwar ist das Projekt mittlerweile eingestellt, dafür ist die prosperierende Wirtschaft ausschlaggebend, dass Deutschland für Fachkräfte wieder attraktiv wird.

Schwierigkeiten im Tessin

Ganz anders sieht es in Italien und Frankreich aus. Hundert Bewerber auf eine Stelle als Ingenieur – das lässt selbst Optimisten verzweifeln. In Italien finden von den 15- bis 24-Jährigen 40 Prozent keinen Job, in Frankreich sind 25 Prozent der Jugendlichen arbeitslos.

Mit der Eurokrise hat sich dieses Phänomen noch verschärft. «In Italien finden sie keine Arbeit und wenn, dann nur schlecht bezahlte, mit geringen Karriereaussichten», sagt Giangi Cretti, Kommunikationsleiter der italienischen Handelskammer der Schweiz. «Cervelli in fuga», also Hirne auf der Flucht, nennt er die neuen italienischen Einwanderer.

Den Weg in die Schweiz haben ihnen die italienischen Einwanderer der 1950er-Jahre geebnet. «In der Deutschschweiz werden die Italiener geschätzt. Sie sind Vorzeigemigranten.»

Anders sei es im Tessin. Die Beziehung zwischen den Italienern und den Tessinern sei kompliziert, sagt Cretti. «Die Tessiner sprechen die italienische Sprache und leben die italienische Kultur. Doch sie wollen keine Italiener sein, sondern sich von ihnen abgrenzen.» Die Tessiner befürchten, dass die Italiener ihnen die Jobs wegnehmen.

Fest steht: Die hochqualifizierten Zuwanderer mischen den Schweizer Arbeitsmarkt auf. Mit positiven und negativen Auswirkungen: So hätten die Deutschen in den vergangenen Jahren massgeblich zum Schweizer Wachstum beigetragen, sagt Ilka Steiner, Demografin an der Universität Genf. Gleichzeitig kam es zu Missstimmungen und Reibereien. «Einige Deutsche hatten sicher falsche Vorstellungen von der Schweiz, und manch ein Schweizer war sich die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt nicht gewohnt», sagt Steiner. Das Klima wurde gehässiger.

Bundesrat Ueli Maurer, Zweiter rechts, Vorsteher des Eidgenoessischen Finanzdepartements (EFD), unterhaelt sich am Freitag, 22. April 2016, bei seiner Besichtigung der Zollstelle von Chiasso einem Angehoerigen der Grenzwache. Begleitet wird er von Mauro Antonini, links, Kommandant des IV. Grenzwachtskorps, und Brigadier Juerg Noth, Zweiter links, Chef Grenzwachtskorps. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Bundesrat Ueli Maurer inspiziert die Grenze bei Chiasso. 
Bild: TI-PRESS

Die Zeitung «Blick» fragte: Wie viele Deutsche verträgt die Schweiz? Die Meinungen in den einschlägigen Foren waren schnell gemacht: «Die meisten kommen doch nur in die Schweiz, um grosses Geld zu verdienen.»

«Das politische Klima wirkt sich auf die Zuwanderung in die Schweiz aus», sagt Denise Efionayi-Mäder von der Universität Neuenburg. «Insbesondere die Masseneinwanderungs-Initiative hat den Deutschen gezeigt, dass sie nicht nur willkommen sind.»

Wie sich das politische Klima künftig entwickeln wird, mit den Italienern und den Franzosen als grösste Einwanderungsgruppe, ist offen. Efionayi-Mäder sagt: «Das historische, kulturelle und sprachliche Verhältnis der Romands zu den französischen Zugewanderten ist weniger belastet als das zwischen den Deutschen und den Deutschschweizern.» Doch im Tessin ist die Lage politisch und wirtschaftlich wesentlich brisanter.

«Dann kann vieles passieren»

Was passiert, wenn die italienische Migration zunimmt? Wird es ähnliche Ressentiments geben, wie zu Zeiten der Schwarzenbach-Initiative? Gianni D’Amato von der Universität Neuenburg meint, dass unabhängig von sogenannten kulturellen Affinitäten bei der Einwanderung die öffentliche Wahrnehmung stets in alle Richtungen ausschlagen kann. Er sei ein Pessimist: «Wenn ich zurückschaue, was ich in den letzten 50 Jahren an Schweizer Politik schon alles erlebt habe, dann kann vieles passieren.»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • f303 25.04.2016 09:47
    Highlight Diese Diskussion hier finde ich echt traurig, ehrlich. Mir sind die lieber als jene, ...

    Für mich persönlich besteht eine Nation aus Menschen. In jeder Nation gibt es Idioten und super Typen. In jeder Nation gibt es feines und weniger feines Essen. Es ist doch (mit Verlaub) recht überheblich, eine ganze Nation über einen Kamm zu scheren, bloss weil einem die durchschnittliche Speisekarte besser taugt als anderswo. Neutralität solle meiner Meinung nach auch beinhalten, jedem zuerst einmal unvoreingenommen zu begegnen.
    10 4 Melden
  • sowhat 24.04.2016 21:12
    Highlight Oh jeeh, das was ich hier lese beweist nur eins: die Angst des Neuen ist das Problem.
    Vor 60 Jahren waren die Italiener neu und fremd und wurden darum mit Tschinggen beschimpft. Und wer das heute verharmlost, hat keine Ahnung was da abging! Vergangenheit verklären, jaja schon klar.
    Wenn wir heute die Italiener als "Lieblings..." bezeichnen, dann ist das in meinen Ohen einfach nur zynisch.
    Werdet ihr dann in 30 Jahren Balkaneinwanderer als Lieblings... bezeichnen und in 60 Jahren die Arabischstämmigen?
    9 12 Melden
    • philosophund 25.04.2016 06:31
      Highlight Ja. Italiener von damals sind die heutigen Albaner und morgigen Araber. Der Schweizer war ja auch mal eine Art “Italiener“. :)
      6 5 Melden
  • meliert 24.04.2016 13:41
    Highlight Ich habe sehr schöne Erinnerungen an die 1960er Jahr, als meine Grossmutter "Huslüt" (wie man damals sagte) aus Italien hatte, welche in der naheliegenden Fabrik arbeiteten. Nach den Sommerferien kehrten sie jeweils zurück mit den italienischen Köstlichkeiten wie Melonen etc. (war für uns normalsterblichen Deutschweizer damals nicht erschwinglich)! Natürlich auch die Pasta Gerichte waren traumhaft und eine ganz neue Gaumenerfahrung. Die melodische Sprache hatte mich auch fasziniert, dachte immer als 7jähriger, wieviel die Italiener reden können, einfach ein sympathisches Volk!
    26 2 Melden
  • Rolf Meyer 24.04.2016 12:17
    Highlight Also noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge. Was denkt ihr, wieviele Jahre kann die Schweizer Bevölkerung den Wohlstand noch halten?
    23 41 Melden
    • Alesse 24.04.2016 14:25
      Highlight Wirtschaftsflüchtlinge Ja! Aber, wenn sie kommen, dann nur weil sie eine Festanstellung bereits in der tasche haben und nicht auf gut Glück in die Schweiz einreisen! Und da sie hier arbeiten werden, müssen sie auch steuern zahlen! Was dem Staat und der Bevölkerung sicherlich zugute kommt! Ich wage auch zu sagen, das diese Leute, die Schweiz verlassen werden bei Verlust des Arbeitsplatzes oder scheitern ihres Unterfangens!
      26 7 Melden
  • Turi 24.04.2016 12:01
    Highlight Ich kenne viele SVP-Wähler, die rufen täglich nach tieferen Löhnen und nach solchen Billigarbeitern in der Schweiz. Ist das nicht geil?
    11 26 Melden
    • Maett 24.04.2016 12:17
      Highlight @Turi: wieso geil? Das ist doch exakt die SVP-Politik. Billige Arbeitskräfte aus dem Ausland, hohe Löhne für Schweizer. Irgendwie so war doch das Motto?
      14 9 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 24.04.2016 11:58
    Highlight Wenn ich am Ende des Tages mit einer gut abgeschlossenen Lehre und stetigen Weiterbildungen weiterhin einen Job finde, begrüsse ich gerne Italiener oder Franzosen.

    Sollten aber am Schluss diejenigen leider die eine Lehre gemacht haben weil alles voll von Akademikern ist, würde mich das nicht sehr freuen.
    30 5 Melden
    • Karl33 24.04.2016 12:27
      Highlight Lehre ist ein Auslaufmodell. Die neoliberalen Bürgerlichen predigen zwar immer, wie gut die ist (das duale System wäre in der Tat super), aber im immer mehr globalisierten Arbeitsmarkt sind Lehrabsolventen die Loser, die immer weniger verdienen. Der Präsident der Economiesuisse hat in einem recht symbolischen Entscheid vor 2-3 Jahren selbst beschlossen, dass seine grosse Firma keine Lehrlinge mehr ausbilden will. Bürgerliche Propaganda und Schwindelei.
      14 29 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 24.04.2016 13:01
      Highlight @Karl33: Das hoffe ich aber nicht, ich WILL kein Student werden den mir läuft dieses Modell wider.
      Mal davon abgesehen dass du natürlich nur Stuss erzählst :)
      23 9 Melden
  • Jol Bear 24.04.2016 11:33
    Highlight Ob wir die Einwanderer aus Italien als Bereicherung empfinden oder nicht, ist nur eine Seite der Angelegenheit. Die unerfreuliche Seite ist, dass gut qualifizierte junge Leute in Italien keine Arbeit finden, die Jugendarbeitslosigkeit in Italien enorm hoch ist. Der allergrösste Teil der auswandernden Italiener, Franzosen, Griechen, Spanier würden eigentlich lieber in ihrer Heimat bleiben. Die Ursachen dafür sind das wirklich wichtige Thema.
    54 2 Melden
    • atomschlaf 24.04.2016 11:51
      Highlight Neben vielen anderen ist die Fehlkonstruktion namens Euro eine zentrale Ursache für die Misere in Südeuropa.
      47 16 Melden
    • Christian Gerber 24.04.2016 12:46
      Highlight Das ist ein Irrtum. Gerade die EU hat bewirkt, dass innerhalb von 30 Jahren die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern stark ausgeglichen wurden. Glauben Sie nicht alles, was aus Blocherianien kommt.
      15 20 Melden
    • a-n-n-a 24.04.2016 13:49
      Highlight Nein atomschlaf, Austerität heisst die Ursache.
      13 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 24.04.2016 10:16
    Highlight Herzlich willkommen jedem, der sich in der Schweiz etwas aufbauen will und dabei unsere Kultur und Werte respektiert.

    Jene die kommen um uns ihre Kultur und ihre Werte aufzwingen zu wollen, sollen bitte bleiben wo sie sind.
    36 12 Melden
    • 's all good, man! 24.04.2016 14:34
      Highlight Ach weisst du, wenn es denn tatsächlich so wäre, dass hier abertausende Ausländer mit dem Gedanken hierher kommen, uns ihre Kultur und Werte aufzwingen zu wollen, ja, dann wäre sogar ich gegen diese so genannte Masseneinwanderung. Mich würde schon wunder nehmen, woher diese Annahme kommt. Aber ich weiss schon; eigentlich ist es nichts anderes als die Angst vor dem Fremden. Nur zugeben würde das wohl kaum jemand.
      20 13 Melden
  • meliert 24.04.2016 09:50
    Highlight Benvenuti!
    58 6 Melden
  • Zeit_Genosse 24.04.2016 09:33
    Highlight Swissness und Italianita scheinen sich besser zu vertragen.
    42 10 Melden
    • Maett 24.04.2016 12:28
      Highlight @D00A: was hat das denn jetzt mit Italien zu tun? Diesen Vergleich kann ich auch mit Lugano oder Genf anstellen.

      Die Deutschschweiz ist einfach trist, that's it.
      9 6 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 24.04.2016 13:16
      Highlight Aufjedenfall verträgt die Schweiz sowas tausendmalmehr als Islamische Kulturen.
      22 3 Melden
  • Digital Swiss 24.04.2016 09:23
    Highlight Lieblingsausländer 😍
    23 17 Melden
  • Erwin Geiger 24.04.2016 09:15
    Highlight Watson ist eine spannende Geschichte. Schade, dass ich schon bald 60 bin. Sonst würde ich gerne mitmischeln.
    Eure Artikel sind spannend geschrieben. Leider fehlt vielmals die Recherche zur Ursache gewisser Missstände.

    Weiterhin viel Erfolg
    22 8 Melden
  • Humbolt 24.04.2016 08:59
    Highlight Benvenuti! Ein paar Italiener täten den Deutschweizerstädten nicht schlecht. Dann wäre immerhin jedes 10. Gesicht im Anzug in Zürich happy und nicht alle so grimmig wie jetzt leider.
    39 16 Melden
    • rodolofo 24.04.2016 10:56
      Highlight Auch die Italiener machen, wenn sie -von der sonnigen Südseite her kommend- im Schneetreiben aus dem Gotthard-Tunnel rauskommen, erst mal einen "Lätsch".
      In Italien denke ich immer: "Was für ein Klima! Es ist so wunderbar warm! Du kannst immer draussen sein und entspannt geniessen, schlendern und locker quatschen.
      Wenn Du noch die Brandung des Meeres hörst, ist Deine Zufriedenheit vollkommen!"
      Aber die Freundlichkeit der Italiener wirkt heute etwas angestrengt und aufgesetzt. Sie sind unter grossen Konkurrenzdruck geraten, bedrängt von fleissigen, geschäftstüchtigen Chinesen, Indern und Roma.
      11 5 Melden
    • Turi 24.04.2016 12:03
      Highlight Humbolt, wenn du mal etwas freundlicher schauen würdest anstatt immer nur einen Lätsch zu machen, wäre Zürich auch ein bisschen fröhlicher.
      6 0 Melden
  • Dä Brändon 24.04.2016 08:43
    Highlight Ich schwelge in Nostalgie wenn ich an meine Jugend zurückdenke. Aufgewachsen in einem Multikulti Block, vorwiegend bewohntvon Italiener. Ahhh diese Kultur, dieses Essen.
    45 6 Melden
    • Luca Brasi 24.04.2016 12:05
      Highlight Und die Frauen nicht zu vergessen...;)
      16 1 Melden
    • Dä Brändon 24.04.2016 13:10
      Highlight Oooh jaaa, ach Roberta...!
      11 0 Melden

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