Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Chadian military airplane, an armed swiss made pilatus PC-9, stationed at the airport of N'Djamena, 11 February 2008. Differences with the Sudanese government are hampering the deployment of a joint UN-African Union peacekeeping mission to Darfur, while the ongoing Sudan-Chad hostility is hurting chances for peace in the region, the United Nations said 08 February 2008. Chad last week was invaded by rebels seeking to overthrow the government of President Idriss Deby. Chad accused Sudan of backing the rebels. (KEYSTONE/EPA/MOHAMED MESSARA)

Eine Pilatus PC-9 in Tschad. Auch dort sind die Maschinen der Innerschweizer Firma gelandet. Bild: EPA

In Mexiko werden Schweizer Flugzeuge gegen Demonstranten eingesetzt



Bei einer Kundgebung in Mexiko kam es zu einem Einsatz von Pilatus-Maschinen, die vermutlich mit Maschinengewehren ausgerüstet worden sind. Das ist nicht das erste Mal. Die Lufttechnik der Stanser Firma wird immer wieder gegen Demonstranten, Aufständische und Zivilisten eingesetzt, wie der «Tages-Anzeiger» am Freitag berichtet.

Die in Mexiko eingesetzten Maschinen stammen aus einer Lieferung «in den 80er-Jahren, spätestens Anfang 90er-Jahre», wie SECO-Ressortleiter Jürgen Boehler gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt. Die kleinere Version der Pilatus-Maschine gilt als Trainings- oder Schulungsmaschine, kann aber leicht aufgerüstet werden.

Das darf Mexiko, gegenüber der Schweiz gibt es keine Rechtfertigungspflicht. Denn bis heute gelten die Pilatus-Flugzeuge nicht als Kriegsmaschinen. Sie unterliegen nicht dem Kriegsmaterialgesetz, sondern dem weniger strengen Güterkontrollgesetz. Insgesamt stellte Pilatus rund 500 dieser Maschinen her. 

Pilatus sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», man habe keine Kenntnis über den Sachverhalt und könne sich deshalb nicht dazu äussern. (dwi)

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 31.07.2015 22:20
    Highlight Highlight Stoppt die Kriegsmaterialausfuhr!

    Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung, die einmal bös bestraft werden wird, wie beim Bankgeheimnis! Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Die Kriegsmaterialausfuhr ist eine Schande für das Rotkreuz-Ursprungsland Schweiz!

Kranke zur Kasse: Mindest-Franchise soll auf 350 Franken steigen

Kranke sollen sich stärker an den Behandlungskosten beteiligen müssen. Nach dem Nationalrat hat auch die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK) beschlossen, die Franchisen zu erhöhen – zunächst um 50 Franken.

Mit sieben zu vier Stimmen beantragt die SGK ihrem Rat, eine entsprechende Gesetzesvorlage anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Bundesrat würde damit die Kompetenz erhalten, die Höhe der ordentlichen Franchise und der Wahlfranchisen regelmässig an die …

Artikel lesen
Link zum Artikel