Schweiz
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Dieser Schweizer Jurist will die freie Zuwanderung – aber nicht gratis

Bild: EPA/EFE

Was tun angesichts der zunehmenden Migration? Ein Schweizer Jurist bringt einen provokanten Vorschlag ins Spiel: Migration soll liberalisiert werden – aber dafür etwas kosten.



Warum funktioniert so vieles nicht an der Migrationspolitik? Ein wichtiger Grund ist, dass die Migrationspolitik den Schaden nicht berücksichtigt, den sie im Ausland verursacht, sagt der Jurist Stefan Schlegel. Müssten wir diesen Schaden ausgleichen, würde uns das vermutlich zu teuer zu stehen kommen.

Herr Schlegel, wann kamen Sie zum ersten Mal bewusst mit dem Thema Migration in Kontakt?
Stefan Schlegel: Ich bin im st.gallischen Buchs aufgewachsen, ein Grenzbahnhof. Der Bahnhof war das Tor zur Welt. Ich habe Erinnerungen an die Ankunft einer grossen Zahl von Flüchtlingen aus Bosnien, während des Balkan-Krieges. Am Bahnhof Buchs hängt auch eine Plakette, auf der die Ungarnflüchtlinge der Schweiz danken für die Aufnahme in den 50er-Jahren. Ich frage mich manchmal, ob die Flüchtlinge, die heute kommen, ebenfalls Grund haben werden, um dankbar zu sein. Und wenn nicht, warum nicht?

Stefan Schlegel

Stefan Schlegel. bild: josschmid

Sie sind einer der härtesten Kritiker des Migrationsrechts in der Schweiz. Aber Sie wollen nicht weniger, sondern mehr Migration.
Ich kritisiere in erster Linie die Wertvernichtung, die das Migrationsrecht bewirkt. So wie es jetzt ausgestaltet ist, schaffen Staaten «totes Kapital». Das heisst nicht automatisch, dass ich mehr Migration will.

Zur Person

Stefan Schlegel ist in der Ostschweiz aufgewachsen. Er lebt heute in der deutschen Universitätsstadt Göttingen, wo er am Max-Planck-Institut zum Migrationsrecht forscht. Sein Buch «Der Entscheid über Migration als Verfügungsrecht» ist 2017 bei Mohr Siebeck erschienen. In seiner Freizeit ist Stefan Schlegel Vorstandsmitglied der liberalen Bewegung Operation Libero und dort zusammen mit anderen für das politische Programm verantwortlich. Zuvor leitete er das Programm Migration beim aussenpolitischen Think Tank foraus – Forum Aussenpolitik. (wst)

Was meinen Sie mit «totes Kapital»?
In meinem Buch nehme ich das Schicksal eines Mannes aus Bangladesch als Beispiel. Der Mann verbrachte 17 Jahre in der Schweiz, ohne arbeiten zu können. Die Gerichte und Behörden verweigern ihm die Arbeitserlaubnis, er ist zur Untätigkeit verdammt, muss Nothilfe beantragen. Die Differenz zwischen dem, was hätte sein können, und dem, was das Migrationsrecht ermöglicht hat, ist totes Kapital, eine gigantische Verschwendung von Arbeitskraft, von Lebenszeit und Lebensqualität – unabhängig von moralischen Erwägungen.

«Wir müssen von der Idee Abschied nehmen, die Verhinderung von Migration als natürliches Recht der Staaten zu sehen.»

Sie behaupten, dass Migration einen gesamtwirtschaftlichen Preis hat – für alle beteiligten Parteien.
Fast. Ich gehe der Frage nach, ob das Migrationsrecht in der Schweiz so ausgestaltet ist, dass es gesamtwirtschaftlich möglichst effizient ist. Entscheidend dabei ist die Frage, wem die Kontrolle über Migration ökonomisch den grössten Nutzen verspricht. Dem Herkunftsland, dem Zielland oder den (potentiellen) Migrierenden selbst?

«Migrationspolitik und Klimapolitik haben etwas Wichtiges gemeinsam: Ihre Effekte fallen auch im Ausland an.»

Und wem nützt sie am meisten?
Höchstwahrscheinlich sind das grundsätzlich die Migrierenden selber. Das heisst umgekehrt: Die Kontrolle über Migration liegt momentan nicht bei denen, für die sie den höchsten Wert hat. So wie das Migrationsrecht aktuell ausgestaltet ist, findet Wertvernichtung statt, der Kuchen ist also insgesamt kleiner, als er sein könnte. Die Zielstaaten mit ihren Abschottungstendenzen schaffen totes Kapital. Angenommen, die Staaten müssten diesen Schaden ausgleichen, indem sie potentielle Migrierende dafür entschädigen, dass sie nicht kommen dürfen, könnten sie sich das kaum leisten. Staaten verursachen durch ihre Migrationspolitik also einen grösseren Schaden, als sie ausgleichen könnten, wenn sie ihn denn ausgleichen müssten.

Sie fordern also eine Entschädigung für Migrierende? Ein ziemlich wildes Gedankenspiel.
Als konkrete Idee ist das total unrealistisch, völlig klar. Das sollte kein Hindernis sein, sie zu äussern. Denn ich glaube, dass schon viel getan ist, wenn wir anders über Migration nachdenken und wenn wir anfangen, zu verstehen: Wer Migration verhindert, fördert Armut.

Die Schweiz, die EU-Länder und andere westliche Staaten produzieren Armut, indem sie Migration verhindern?
Ja, man muss sich Migrationssteuerung ähnlich wie die Klimaerwärmung vorstellen. In dem Moment, in dem man in der Umweltpolitik begriff, dass lokale Handlungen globale Effekte haben, hat sich in der Diskussion viel geändert. Wenn man nun über die Verhinderung der Migration so nachdenken würde wie über die Emission von Treibhausgasen, nämlich als Verursachung eines Nachteils, den im Ausland irgendjemand tragen muss, wären wir einen grossen Schritt weiter. Dafür müssten wir aber von der Idee Abschied nehmen, die Verhinderung von Migration als natürliches Recht der Staaten zu sehen. So wie wir davon Abstand genommen haben, die Verursachung von Treibhausgasen als natürliches Recht anzusehen.

Die Migrierenden in Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer auf ihre ökonomischen Chancen hin zu bewerten, ist ziemlich zynisch.
Ob eine ökonomische Perspektive auf irgendein Problem zynisch ist oder nicht, hängt davon ab, wie man ökonomische Ziele zu anderen Zielen stellt. Wenn man denkt, Effizienz sei das einzige entscheidende Ziel, ist man schnell zynisch. Wenn man denkt – wie ich – dass Gerechtigkeit ein Veto haben sollte über Effizienz, dann nicht.

«Das Narrativ der Islamisierung hat null empirische Grundlage. Und dennoch redet halb Europa seit ein paar Jahren von nichts anderem.»

Ihre Theorie verträgt sich aber nicht so gut mit der Realität. Die Zustimmung zur Migration ist gegenwärtig auf einem Rekordtief – im Gegensatz zum grenzübergreifenden Waren-, Dienstleistungs- oder Kapitalverkehr.
Ich würde in Zweifel ziehen, dass der freie Verkehr von Dienstleistungen und Waren unumstritten ist. Schauen Sie sich die heftigen Proteste gegen die grossen Freihandelsabkommen wie TTIP oder TISA an, oder aktuell die G20-Demos oder die Vorbehalte gegenüber den Effekten der Bilateralen I. Und dieser Vorbehalt wird ja, wie bei der Migration, auch identitär aufgeladen. Als das Postauto, das nach Oberschan fährt, neu einen österreichischen Konzessionär bekam, hat das dem zuständigen Regierungsrat Todesdrohungen eingehandelt.

Gut, aber es ist Fakt, dass es spätestens nach der Flüchtlingskrise schwieriger ist, Mehrheiten zu holen mit der Forderung nach mehr Migration.
Ja, klar. Aber auf dem Papier sollte es eigentlich keinen Unterschied machen, ob man gegen den Import von Arbeitskraft oder von arbeitsintensiven Produkten ist – auf dem Papier läuft beides auf den Schutz vor Konkurrenz heraus. Also sollte man konsequenterweise entweder für oder gegen beides sein. Dieses Konkurrenzerlebnis ist extrem wichtig bei der Wahrnehmung von Migration. Wenn Migration nicht zur Konkurrenz führt, dann ist sie in den Augen der bereits Anwesenden viel weniger ein Problem. Dann treten auch identitäre Aspekte in den Hintergrund.

Aktuell dominieren aber gerade diese identitären Aspekte in der politischen Debatte.
Das stimmt schon, aber es ist wichtig, zu unterscheiden, was davon echt ist und was fabriziert.

Wie meinen Sie das?
Die identitären Narrative der Rechtsnationalen sind vielfach aus dünner Luft fabriziert und bauschen latent vorhandene Klischees und Vorbehalte auf. Das Narrativ der Islamisierung beispielsweise hat null empirische Grundlage. Und dennoch redet halb Europa seit ein paar Jahren von nichts anderem. Dieses Narrativ haben Menschen fabriziert, die daran ein gewisses Interesse haben, sei es als politisches Programm, um Wahlen zu gewinnen, oder, um sich selber vor Konkurrenz zu schützen.

Gibt es denn Staaten, Organisationen oder Rechtsordnungen, die Teile Ihrer Idee auf irgendeine Art schon praktizieren?
Es gibt schon Ansätze, die in diese Richtung gehen. Zum Beispiel wird in der Literatur vorgeschlagen, Menschen, die in einem Drittweltland geboren worden sind, eine Art Obolus zu entrichten. Die Überlegung dahinter ist die, dass die Farbe des Passes nichts anderes ist als eine Lotterie. In Schweden ist eine Zuwanderung grundsätzlich möglich, wenn man einen Arbeitsvertrag vorlegen kann, in dem Lohn- und Arbeitsbedingungen einem gewissen Mindeststandard entsprechen. Der Migrant oder die Migrantin liefert da also eine finanzielle Garantie, eine gewisse Grundsicherheit gegen die fiskalischen Risiken, die mit der Zuwanderung verbunden sind.

Zum International Migrant Day – Menschen, die 2016 auf der Flucht waren

Sie haben selber längere Zeit in Kanada gelebt, einem klassischen Einwanderungsland. Was unterscheidet die Schweiz von Kanada?
In Einwanderungsländern wird Migration so behandelt wie andere menschliche Aktivitäten, die riskant, aber potentiell nützlich sind, zum Beispiel Autofahren: grundsätzlich erlaubt, aber reguliert. In der Schweiz hingegen ist Migration etwas grundsätzlich Verbotenes und nur ausnahmsweise Erlaubtes. Hierzulande herrscht bei Migrationsfragen eine paternalistische und identitäre Haltung vor. Bezeichnend ist, dass in der Schweiz eine restriktive Einwanderungspolitik ausdrücklich ein zulässiges öffentliches Interesse ist. Es geht vor allem auch um den Schutz einer «kollektiven Identität». In der politischen Rhetorik kommt das zwar kaum mehr vor, lebt aber dennoch weiter in der Idee des «ausgewogenen Verhältnisses» zwischen einheimischer und auswärtiger Bevölkerung. Ein sehr museales Verständnis, wenn Sie mich fragen.

Die Schweiz hat im internationalen Vergleich einen sehr hohen Ausländeranteil.
Es sind zwei verschiedene Sachen, ob das Land eine Nettozuwanderung aufweist oder ob es das Selbstverständnis eines Einwanderungslandes pflegt, bei dem Einwanderung also gerade ein Bestandteil der kollektiven Identität ist. Die Schweiz wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Einwanderungsland, zuvor hatte sie Humankapital exportiert. Im Unterschied zu Kanada, den USA oder Australien gab es nie dieses Selbstverständnis: «Wir sind ein Einwanderungsland und das ist Teil unserer Identität.»

Sind Sie zuversichtlich, dass sich das Migrationsrecht in naher Zukunft wandeln wird?
Ja. Überall dort, wo das Handeln eines Staates soziale Kosten verursacht, entsteht ein Druck auf diesen Staat. Der Klimawandel ist das klassische Beispiel, aber eigentlich kann praktisch jede Entwicklung im Völkerrecht auf den Druck zurückgeführt werden, mit externen Effekten umzugehen. Sei es das internationale Verkehrswesen, das internationale Postwesen, das Umweltrecht oder die Menschenrechte. Und nun wird der Druck auch bei der Migration stärker, die bisher domaine réservé der Nationalstaaten war.

«Die Stimmbürgerschaft wird erkennen, dass die freie Zuwanderung das kleinere Übel ist. Da bin ich überzeugt.»

Wer macht Druck?
Die Herkunftsstaaten zum Beispiel. Der Ausschluss ihrer Bürger aus dem Arbeitsmarkt der Zielländer verursacht eine wirtschaftliche Schädigung. Ob die Herkunftsländer das hinnehmen oder nicht, ist eine Frage ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht.

Solange die Herkunftsstaaten auf dem internationalen Parkett keine Stimme haben, können sie doch auch nicht Druck ausüben.
Haben sie aber. Die mit Abstand wichtigste Herkunftsregion von Migranten für der Schweiz ist die Europäische Union und der ist es bereits gelungen, Druck auszuüben. Sie hat der Schweiz Personenfreizügigkeit abgetrotzt – im Austausch für partiellen Binnenmarktzugang. Oder nehmen Sie das Beispiel Indien. Eines der zentralen Hindernisse bei einem Freihandelsabkommen ist die Frage der Dienstleistungen: Dürfen indische Bergführer ihre Dienstleistungen in der Schweiz anbieten? Und Indien hat einen starken Hebel: den Markt, zu dem die Schweiz Zugang haben will. Kurz gesagt: Freihandel wird es zunehmend nur zum Preis von Migration geben. Diese Dimension hat Theresa May etwa komplett unterschätzt.

Gut, da handelt es sich um Migration aus Industrie- und Schwellenländern. Viele Migranten stammen aber aus Drittweltländern. Die Schweiz hat kein Interesse, im Irak zu investieren. Welches Druckmittel gibt es dort?
Die Rückführung von irregulären Migranten. Jahrzehntelang versuchten es westliche Staaten mit der Peitsche und sagten: «Wir nehmen euch die Entwicklungshilfe weg, wenn ihr nicht ein Rückführungsabkommen unterzeichnet.» Aber das funktioniert schon länger nicht mehr. Jetzt ist man aufs Zuckerbrot umgestiegen und sagt: «Ihr verhindert irreguläre Migration, im Gegenzug kriegt ihr etwas dafür.» In diesem Moment haben die westlichen Staaten ihre Migrationshoheit abgegeben.

«Ich weiss nicht, wie man sich mit einem Thema wie dem öffentlichen Recht befassen kann, ohne politisch zu sein.»

Wieso?
Weil es für die Herkunftsstaaten einen Anreiz schafft, mehr Migration zuzulassen, um mehr Zuckerbrot zu bekommen. Der springende Punkt ist, dass Staaten ihr Recht, Migration hoheitlich abzuwehren, zunehmend austauschen gegen Marktzugang – oder eben Kooperation bei der Rückführung.

Aber das sind doch Planspiele. Fakt ist, dass ein Gutteil der Bevölkerung in Europa von Lissabon bis Bukarest Migration ablehnt – ob aufgrund rationaler oder irrationaler Beweggründe.
Rechtlich hätten wir ja die Möglichkeit, unsere Souveränität bei der Migration zurückzuholen. Nur ist es schlicht aus ökonomischen Gründen unwahrscheinlich. Das werden wir in der Schweiz spätestens bei der Abstimmung über die Kündigungsinitiative herausfinden. Dann müssen wir alle die Karten auf den Tisch legen und die Frage beantworten: Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen, um Migration aus Europa wieder „steuern“ zu können – jedenfalls rechtlich? Sind wir bereit, dafür den partiellen Zugang zum Binnenmarkt zu verlieren? Mag sein, dass ich mich täusche, aber ich glaube, dass im Moment alles auf ein Nein hindeutet. Die Stimmbürgerschaft wird erkennen, dass die freie Zuwanderung das kleinere Übel ist. Da bin ich überzeugt.

Sie sind an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft unterwegs. In Göttingen forschen Sie an neuen Migrationswegen, auf Twitter schiessen Sie scharf gegen rechtsbürgerliche Politiker und illiberale Ideen. Mit der Operation Libero und Foraus engagieren Sie sich bei sachpolitischen Vorlagen. Wie geht das zusammen?
Ich weiss nicht, wie man sich mit einem genuin politischen Thema wie dem öffentlichen Recht befassen kann, ohne politisch zu sein. Ich bin ein zu politischer Mensch, um mit meiner Haltung hinter dem Berg zu halten. Und ich glaube, es dient letztendlich auch der wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit, wenn jeder sieht, wo ich politisch stehe. Man kann mir dann vorhalten, dass in meiner wissenschaftlichen Arbeit lediglich die politische Haltung durchdrückt, dass der Wunsch Vater des Gedanken ist, dass es das Resultat einer ideologischen Position ist.

Und was entgegnen Sie dann?
Dass es sich im Gegenteil um stringente Argumente handelt, die unabhängig von meiner politischen Haltung funktionieren. Sowieso: Ich glaube niemandem, der sagt: «Ich bin apolitisch, ich befasse mich nur aufgrund wissenschaftlichen Interesses mit dem Thema.» Das ist unglaubwürdig.

Sommaruga auf der griechischen Flüchtlingsinsel Lesbos

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.10.2017 23:56
    Highlight Highlight Kann dieser Schlegel nicht Klartext reden?
  • Skip Bo 29.09.2017 07:59
    Highlight Highlight Die Einwanderung von Muslimen war bis dato keine Islamisierung. Daher gibt es dazu auch keine empirischen Studien. Erst die gesteuerte Reanimierung von fundamentalistischen Ansichten durch "Gottesstaaten" in jüngster Zeit, führt zu wahrnembaren Islamisierungsversuchen (IZRS, Kopftuchdebatten in Schulen, Handschlagverweigerung,...).
    Empirische Studien darüber können in 50 Jahren gemacht werden.
    Man kann erste Tendenzen ignorieren und die Folgegeneration soll unser Verhalten beurteilen. Oder man nimmt sich der Thematik an (wie beim Klima) und steuert dagegen.
  • olive 28.09.2017 10:18
    Highlight Highlight Interessante Gedanken, aber es wird nicht unterschieden zwischen Flüchtlingen und Migranten. Bei Flüchtlingen besteht die Annahme, dass sie zurückkehren, sobald das möglich ist. Werden alle in einen Topf geworfen und Integration proklamiert, wird es schwierig.
    Weiters gibt es unzählige Migranten, die ohne Bildung oder gar Analphabeten sind, diese in nützlicher Frist in Arbeit zu bringen, ist eine Illusion. Wie verhindert man zudem, dass einfach eine Migration in die Sozialsysteme stattfindet?
  • urs eberhardt 27.09.2017 20:55
    Highlight Highlight Sehr interessant. Leider auch der ganze Schutt, der hier in der Leserschaft hochschwimmt, mehrheitlich ohne die geringste Auseinandersetzung mit den vorgelegten Ideen.
    • You will not be able to use your remote control. 28.09.2017 11:13
      Highlight Highlight Ha und dann kommt unser lebensverachtende Faustrechtträumer, beanstandet das Wort "Schutt", um es gleich selbst zu verwenden.

      Hast du auch irgendwas zum Thema zu sagen, ausser ideologischen Schwachsinn?
  • Redly 27.09.2017 19:04
    Highlight Highlight Fakten Check zum als Vorbild genannten ‚Einwanderungsland‘ Kanada:
    - Kanada lässt brutto jährlich 300‘000 Migranten ins Land bei Bevölkerung von 36 Mio.
    - CH ca. 150‘000 bei Bevölkerung von ca. 8 Mio.

    Im Verhälnis zur Fläche ist‘s noch viel extremer.

    Kanada hat absolut rund doppelt so viele Ausländer wie CH bei 4.5 mal mehr Bevölkerung.
    CH Einbürgerungsquote ist zweithöchste in Europa (nach Luxemburg). Ich bezweifle, dass diese in Kanada höher ist (ohne Quelle).

    U.a.:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Einwandereranteile_nach_Ländern

  • dracului 27.09.2017 17:43
    Highlight Highlight "Wenn Migration nicht zur Konkurrenz führt, dann ist sie in den Augen der bereits Anwesenden viel weniger ein Problem." Viele hier ansässige Unternehmen, oft mit ausländischen Chef und keiner Verwurzelung, verlagern und ziehen günstigere, ausländische Arbeitskräfte mit Titeln, den hiesigen Arbeitern mit Ausbildung vor, Junge finden schwer einen Berufseinstieg, dafür sind Ü50 "totes Kapital". In der Schweiz fehlen Politiker, die diese Themen verstehen und ich frage mich, ob wir die nicht auch aus Indien oder Deutschland holen sollten? Wäre vermutlich auch nicht besser, aber billiger.
  • TheMan 27.09.2017 15:18
    Highlight Highlight Also wenn wir Migranten Arbeit geben, wird der Zustrom der Migranten nur noch Weiter anwachsen. Denn die hören dann, in der Schweiz gebe es Arbeit. Der Verarschte ist der Schweizer und die Schweizerin. Die dadurch sogar den Job verlieren können. Die Migration kann nur gebremst werden, indem wir so unattraktiv sind wie möglich. Sprich: keine Sozialhilfe mehr für Migranten, und Migranten, die keine Asylsuchenden sind, ausschaffen .
    • phreko 27.09.2017 18:46
      Highlight Highlight Du machst dir die Gleichung "Reichtum=es hat Arbeit" zu kompliziert. Weiter denkt kaum einer der dich irgendwo in ein seeuntüchtiges Boot setzt.
    • Nick Name 27.09.2017 22:35
      Highlight Highlight "Die Migration kann nur gebremst werden, indem wir so unattraktiv sind wie möglich."
      An sich richtig. Bloss ist die anschliessende Lösung hinten und vorn nicht nachhaltig.
      Warum gibt es Migration? Weil die Menschen hoffen, dass es ihnen anderswo besser geht, und darum dorthin zu gehen streben.
      Und wie werden heute attraktive Länder (dazu zählt übrigens nicht nur die Schweiz, nume so) weniger attraktiv? Indem die Lebensverhältnisse weltweit ausgeglichener werden. Sprich: Wir müssten unseren auf Ausbeutung beruhenden Standard runterschrauben, andere ihn hoch.
      Und jetzt jault los.
    • You will not be able to use your remote control. 28.09.2017 11:16
      Highlight Highlight Wenn du deinen Job an jemanden verlierst, der hier niemanden kennt, der die Sprache nicht spricht und keine anerkannte Ausbildung hat, dann solltest du die Schuld bei dir selbst suchen.
  • 4kant 27.09.2017 15:12
    Highlight Highlight Und doch ist es billiger, die Grenzen dicht zu machen.
    Danach kann man immer noch aussuchen, welche der Ausländer, die etwas taugen, man hereinlassen will. Und wenn sie dann doch nichts taugen, dann stelle man sie wieder hinaus.
    • solomon london 27.09.2017 15:49
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass unser Land kein Haus mit Wänden und Türen ist? Sonst wäre die Sache tatsächlich so einfach. Und falls du mit hinausstellen Italien und Österreich meinst darfst du gerne die Verhandlungen mit unseren Nachbarn übernehmen. Falls du damit das Herkunftsland meinst sollten wir vielleicht die Kosten nicht unterschätzen.
    • Schiri 27.09.2017 17:40
      Highlight Highlight Rechnerisch schon. Aber durch eine solche Handhabung stehts um wichtige internationale Verträge schlecht, was wiederum die Schweizer Wirtschaft teuer zu stehen kommt.
    • atomschlaf 27.09.2017 19:27
      Highlight Highlight solomon london, fang bitte nicht wieder mit dem Märchen an, man könne die Grenzen nicht schützen. Es gibt unzählige Gegenbeispiele.

      Sinnvoll ist zudem, die Schengen-Aussengrenzen gegen illegale Migration zu schützen, statt das jedes Land sein eigenes Süppchen kocht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doeme 27.09.2017 15:08
    Highlight Highlight "Aber auf dem Papier sollte es eigentlich keinen Unterschied machen, ob man gegen den Import von Arbeitskraft oder von arbeitsintensiven Produkten ist."

    Nein stimmt nicht. Der grösste Vertreter des Freihandels, Nobelpreisträger Milton Friedman, sagte zu Recht Zwei Bereiche kann man nicht freigeben, Kapital und Personen. Bei Personen geht es nicht mehr um Dinge wie Dienstleistungen und Güter, es geht um Menschen. Oder wie schon Bertold Brecht gesagt hat: "Wir riefen Arbeiter, und es kamen Menschen."
    Migration hat auch seinen Preis für das Zielland. Den der Integration.
    • Onkl0r 27.09.2017 15:29
      Highlight Highlight Das Zitat stammt von Max Frisch.
    • Doeme 27.09.2017 17:05
      Highlight Highlight Sorry, stimmt natürlich.
    • Doeme 27.09.2017 19:17
      Highlight Highlight Stimmt. Danke @Onkl0r
  • Lester McAllister 27.09.2017 15:06
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Kanada oder den USA müssen sich die meisten europäischen Länder halt schon die Frage stellen wieviel Boden noch bleibt.
    Ich halte nichts von " Das Boot ist voll"
    Aber wenn es so weiter geht, wie in den letzten 30 Jahren, wird es mindestens eng im Boot. Nicht Heute oder Morgen, aber irgendeimmal schon
  • Lowend 27.09.2017 14:54
    Highlight Highlight Man müsste sogar so weit gehen, dass für ausländische Spezialisten hohe Ablösesummen an das Herkunftsland bezahlt werden müssten, denn schliesslich haben diese Länder die Ausbildung bezahlt und haben eine Fachkraft weniger, während das Land, wo er oder sie nun arbeitet von deren Können und Wissen, so wie durch den Lohn bei den Steuern und Abgaben profitieren.

    Zuwanderung ist eben gleichzeitig auch Abwanderung von Fachwissen für die Herkunftsländer, was übrigens auch für solche hellen Köpfe wie Stefan Schlegel gilt!
    • who cares? 27.09.2017 15:34
      Highlight Highlight Grundsätzlich fair. Dieses System funktioniert aber nur, solange das Gastland bestimmen kann, wer bleiben darf (bzw. für wen sie bezahlen wollen) und wenn die migrierende Person auch wirklich ihre Fähigkeiten einsetzen kann. Zu viele z.B. portugisische Akademiker arbeiten momentan in Jobs in denen sie mehr verdienen als zu Hause, sie jedoch völlig überqualifiziert sind.
    • Lowend 27.09.2017 16:00
      Highlight Highlight Völlig richtig, es bräuchte Regelungen, aber so wie es im Moment läuft, profitieren wir Schweizer massiv davon, dass das Ausland unsere Fachkräfte ausbildet, was den jeweiligen Ländern hohe Kosten verursacht, aber keinen Ertrag bringt.
      Wir sparen uns so die ganzen Schulen und Ausbildungsplätze und dazu kommt noch, dass diese Fachkräfte dann im Ursprungsland auch wieder durch Zuwanderer ersetzt werden müssen.
      Ein Teufelskreis, der seinen Ursprung eben auch in unserem ausgetrockneten Arbeitsmarkt und zu wenig Ausbildungsplätzen hat und quasi das Perpetuum Mobile des europäischen Populismus ist!
  • Barracuda 27.09.2017 14:22
    Highlight Highlight Ein bisschen viel wirre Theorien und Halb- oder Unwahrheiten. Aber schliesslich will man ein Buch verkaufen;-) Auch wenn es einige nicht wahr haben wollen... Es ist absolut entscheidend wenn und vor allem wie viele wir aufnehmen! Eine Massenmigration hat man schnell, aber leider gibt es keine wirksame Massenintegration. Das ist eine einfach Ressourcenfrage. Und wenn es zu viele sind, dann kann ganz einfach keine seriöse Integration mehr stattfinden, da die Durchmischung nicht mehr stimmt und dadurch auch Parallelgesellschaften entstehen und der Integrationsdruck noch mehr sinkt.
  • RatioRegat 27.09.2017 13:52
    Highlight Highlight Mit Blick auf die Identität ist Zuwanderung deshalb nur aber immerhin dann problematisch, wenn Zuwanderer diejenigen Werte leugnen, die wir als fundamental betrachten und deshalb in unserer Verfassung festgeschrieben haben. Gemeint sind also nicht Werte wie Sittlichkeit oder irgendwelche christlich-abendländische Werte, sondern Gleichberechtigung ect.

    Eine zwingende Voraussetzung für die Zuwanderung sollte deshalb die Anerkennung dieser fundamentalen Werte sein. (Nicht übersehen wird dabei, dass es auch Schweizer gibt, die diese Werte leugnen und die deshalb im Grunde nicht zu 'uns' gehören)
  • RatioRegat 27.09.2017 13:41
    Highlight Highlight Anzumerken bleibt noch, dass Schlegel richtig festhält, dass europaweit keine grossflächige Islamisierung feststellbar ist. Dies ändert aber nichts daran, dass die Zuwanderung von Vertretern radikaler Strömungen lokal zu Problemen führen kann, die nicht geleugnet werden sollten.

    Bei der Kritik an identitären Regelungen wird nämlich übersehen, dass Identität auch für Liberale nichts verzichtbares ist. Die Identität wird hier zwar nicht aus der nationalen oder ethnischen Zugehörigkeit gewonnen, sondern aus Werten.

    • Roterriese 27.09.2017 14:14
      Highlight Highlight https://bazonline.ch/ausland/europa/Die-verdeckte-Islamisierung-Europas/story/14767918
    • atomschlaf 27.09.2017 16:37
      Highlight Highlight Problematisch ist bezüglich des Islams insbesondere, dass viele zuwandernde Moslems sehr konservative Ansichten mitbringen, die das Potential haben, liberale Gesellschaften nachhaltig zu schädigen.
  • neutrino 27.09.2017 13:28
    Highlight Highlight Die Idee finde ich im Grundsatz spannend, aber gewisse Aussagen sind mA schlichtweg falsch: zB: die Anzahl Muslime in Westeuropa (D, F, I, etc.) hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, ebenso die Anzahl Moscheen - absolut und relativ. Ich hab deswegen keine Panikschübe, es ist einfach ein Fakt.

    Wie genau definiert nun Herr Schlegel Islamisierung? Ich finde, da hätte auch der Interviewer nachfragen können.

    • Scenario 27.09.2017 14:04
      Highlight Highlight @neutrino: grundsätzlich hat er Recht, denn aus ökonomischer Sicht sind wir Menschen Ressourcen, die ein bestimmtes potential aufweisen. Wenn jetzt einem Land die Ressourcen "ausgehen", bzw. abwandern entsteht in dieser Hinsicht ein Schaden. Wir sprechen hier nicht von 1-5 Jahren, sondern über eine Zeitspanne eines Menschenlebens..
    • neutrino 27.09.2017 18:01
      Highlight Highlight Na ja, ein Schaden entsteht immer unfreiwillig. Wenn ich mein Auto verschenke, ist das kein Schaden.

      Und ein Land definiert sich durch seine Einwohner. Wenn diese Einwohner nun mehr oder weniger freiwillig abwandern, entsteht ergo auch kein Schaden.

      Wenn irgendwo eine lausige Pizzeria ist, und im Nachbardorf eine Pizzeria mit super Pizzas und die Leute alle dorthin gehen, dann muss diese Pizzeria sicher nicht der lausigen Pizzeria etwas zahlen. Eventuell war das im Kommunismus so.
    • Scenario 28.09.2017 10:59
      Highlight Highlight @neutrino: ähhhm... nein! Es spielt ja keine Rolle ob der Schaden freiwillig oder unfreiwillig entsteht.
      Schenkungen und unentgeltliche Leistungen sind in den herrschenden Theorien zu wenig stark berücksichtigt, da geb ich dir Recht, jedoch definiert sich ein Staat aus volkswirtschaftlicher Sicht bestimmt nicht nur durch seine Anwohner.
      Dein vergleich mit der Pizzeria stimmt nur, sofern beide Pizzerias unter gleichen Bedingungen auf dem Markt agieren können und keine unter Externen Effekten der anderen Pizzeria zu leiden hat.
      Wieso Kommunismus? Das ist 1. Semester Volkswirtschaftsstudium...
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 27.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Dennoch sollte m.E darüber diskutiert werden, ob es mit Blick auf die Migrationssteuerung tatsächlich sinnvoll ist, Migranten aus dem Arbeitsmarkt auszuschliessen. Natürlich kann man dem einen abschreckenden Effekt zuschreiben, ich wage aber zu bezweifeln, ob ein solcher wissenschaftlich belegbar wäre.
    Näher liegt vielmehr die Annahme, dass diese Massnahme für die Migrationssteuerung zu spät ansetzt und lediglich die Integration, nicht aber die Migration verhindert.
    • rudolf_k 27.09.2017 13:44
      Highlight Highlight Solange es keine gemeinsame europäische Lösung gibt bleibt uns gar nichts anderes übrig, als bei diesem 'Wettbewerb' um Unattraktivität mitzumachen. Jegliche Besserstellung von nicht anerkannten 'Flüchtlingen' erzeugt einen Pull-Effect, erst recht in Ländern mit hohen Löhnen wie der Schweiz. Dem zu widersprechen zeigt einzig, dass du von der Materie keine Ahnung hast.
    • neutrino 27.09.2017 14:21
      Highlight Highlight Diese Abschreckung gibt's durchaus, oder weshalb wollen fast alle Flüchtlinge nicht in Griechenland - weil dort die Chance in den realen Arbeitsmarkt zu gelangen gleich null ist als Flüchtlinge.

      Oder warum flüchten Eritreer tausende vom Kilometer nach Europa, statt einfach über eine kleine Meerenge auf die arabische Halbinsel zu gelangen? Weil den Flüchtlingen in Saudiarabien, Katar etc. ein Dasein als Arbeitssklave droht.

      Ist ja auch legitim - die Flüchtlinge gehen dorthin, wo die Chancen zu anständigen Konditionen zu arbeiten&leben am grössten sind.
    • 4kant 27.09.2017 15:19
      Highlight Highlight Das ist sinnvoll, weil es billiger ist für den Staat. Dürften alle Asybewerber arbeiten, dann kämen ganz viele Löhne unter enormen Druck. Weil die Asylbewerber billiger sind (alleinstehend) und sie jünger sind (wesentlich tiefere Lohnnebenkosten, weniger Dienstjahre). Viele Inländer (Schweizer und Ausländer) würden direkt aus dem Arbeitsmarkt gedrängt und würden vom Sozialwesen durchgefüttert werden müssen. Die Kosten eines fürsorgeabhängigen Inländers ist aber im Schnitt viel höher, als die eines Aylanten, weil die meisten Inländer Familie haben und die meisten Asylbewerber eben nicht.
  • häfi der Spinat 27.09.2017 13:26
    Highlight Highlight Wenn man Schlegels Werdegang sieht, kann man sagen:
    Gut doziert... vom hohen Ross.
    Schlegel ist einer der sich vermutlich nie mit den negativen Auswirkungen der Massenmigration herumschlagen muss.
    • FrancoL 27.09.2017 13:41
      Highlight Highlight Und das lesen Sie aus dem Werdegang, als sei dies ein Tunnel. Vielleicht ist der so intelligent dass er auch aufnehmen kann was ausserhalb seiner Sphäre passiert. Ich muss ja nicht zwingend von 5 Stock springen um zu wissen dass die lebensgefährlich ist, so verhält es sich auch mit anderen Erfahrungen. Seine Ansätze sind interessant und könnten ZB auf die Zuwanderung auch umgelegt werden so in Richtung, wer ohne Not Arbeitskräfte importiert, der soll die daraus entstehenden Vorteile (wenn er diesen denn auch hat) mit einem bestimmten Abgabe besteuert bekommen.
  • RatioRegat 27.09.2017 13:22
    Highlight Highlight Die Annahme, dass das Zielland eine migrierende Person für allfällige Schäden entschädigen müsste, verkennt offenbar, dass die Kehrseite des Selbstbestimmungsrechtes die Eigenverantwortlichkeit ist. Wer also freiwillig in ein Land migriert, der übernimmt damit auch die eigene Verantwortlichkeit für allfällige Schäden, die aufgrund der Rechtslage im Zielland anfallen.
  • lemeforpresident 27.09.2017 13:17
    Highlight Highlight Auffällig, wie viele «Migrationskritiker» sich hier in den Kommentarspalten tummeln... Sind schon fast 20min-verhältnisse!
    Habt ihr Angst? Wenn ja: weshalb?
    • neutrino 27.09.2017 13:45
      Highlight Highlight Ich denke, es ist für viele klar, dass es moralisch und ethisch nicht korrekt ist, wenn man sagt, dass es einfach Pech ist, wenn man zB. in Eritrea statt in CH geboren wurde.

      Aber eine offene Grenze ist halt nicht die Lösung - es würden wohl so rund 500 Mio Menschen nach Europa migrieren (gemäss Schätzungen). D.h. zB. 10 Mio mehr in der Schweiz - wie schafft man das konkret organisatorisch, finanziell, etc.?
    • Bobo B. 27.09.2017 13:47
      Highlight Highlight Sieh an. Die berühmt-berüchtigte 20min-Frage. Die zeugt doch immer wieder von argumentativer und intellektueller Überlegenheit des Fragenden...
    • Barracuda 27.09.2017 14:11
      Highlight Highlight Deinem argumentsfreien Post entnehme ich eigentlich nur, dass du anscheinend Angst hast, da du dich nun halt auch kritischen Voten in diesem Zusammenhang stellen musst und weil hier keine Filterblase mehr ist, wo man sich gegenseitig herzt und bestätigt;-) Des Weiteren gibt es beim Thema Migration nicht nur schwarz oder weiss, da muss man auch mal differenzieren.
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  • neutrino 27.09.2017 13:02
    Highlight Highlight Nach seiner These verursacht zB. die Schweiz einen "Schaden" für jeden Eritreer, der nicht kommen darf?!

    Ich bin links, aber das ist abstrus. D.h. je mehr Eritreer in der Schweiz, desto kleiner der Schaden in Eritrea?!

    Idealerweise bauen die Leute doch in ihrem Herkunftsland Wohlstand auf. So wie zB. Südkorea: nach dem WWII ein armes Land - Auswanderungsmöglichkeiten gab's kaum für Koreaner - Japan hatte dichte Grenzen, die Sovietunion auch. Heute hat Südkorea hohen Wohlstand, ich sehe den Schaden nicht.
    • FrancoL 27.09.2017 13:44
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass er dies so ausgelegt haben will. Ich denke er greift die Problematik der Arbeitskraftverschwendung auf und die ist nun tatsächlich eine Verschwendung.
    • neutrino 27.09.2017 14:05
      Highlight Highlight Ok, ich sehe. Aber wenn schon juristisch argumentiert wird: den Schaden (Arbeitskraftverschwendung) muss doch immer der Verursacher bezahlen. Ist das wirklich dann die Schweiz?
    • Onkl0r 27.09.2017 15:33
      Highlight Highlight Dann sind wir wiederum bei der Forderung Roboterarbeit zu besteuern, denn diese vernichtet ja ebenso menschliche Arbeitskraft. Absurd das Ganze.
  • who cares? 27.09.2017 12:40
    Highlight Highlight In den USA und Australien gibt es ein Selbstverständnis ein Einwanderungsland zu sein? Das wäre mir neu. Vorallem Australien ist für Ausländer, die längere Zeit da bleiben wollen praktisch zu und Flüchtlinge werden prinzipiell auf menschenunwürdigen Lagern auf irgendwelchen Inseln untergebracht.

    Ich finde es ausserdem unfair gegenüber den Herkunftsländern, die ökonomisch wertvollen, teuer ausgebildeten Arbeitskräfte abzuwerben (Stichwort Brain Drain).
    • Doeme 27.09.2017 15:12
      Highlight Highlight Danke, dass du das erwähnt hast. Länder wie der Kosovo oder Moldawien werden nie aus ihrer schlechten Wirtschaftslage herauskommen, wenn wir weiterhin ihre gut ausgebildeten Fachkräfte abwerben und bei uns als Putzkräfte anstellen.
  • hello world 27.09.2017 12:18
    Highlight Highlight Toller Artikel, spannende Ideen, interessanter Mensch 👍🏻
  • rudolf_k 27.09.2017 12:15
    Highlight Highlight "In der Schweiz hingegen ist Migration etwas grundsätzlich Verbotenes und nur ausnahmsweise Erlaubtes." Hier habe ich aufgehört zu lesen. In jeder Antwort eine Unmenge an unfassbarem Schwachsinn. Alleine dieser Satz ist derart kreuzfalsch, dass man sich fragen muss welche Drogen diese Person nimmt.
    Über was man hingegen ernsthaft diskutiert werden sollte, ist eine Art zusätzliche Steuer für Zuwanderer, wie von Rainer Eichenberger vorgeschlagen. Was Nicht-europäische Zuwanderung anbelangt, da braucht es dringend eine Pause, wir brauchen noch Jahrzehnte um 2015 zu verdauen.
    • solomon london 27.09.2017 13:09
      Highlight Highlight Vielleicht hättest du besser weitergelesen.
    • Christian Mueller (1) 27.09.2017 13:39
      Highlight Highlight wenn man anderer meinung ist: einfach auf drogenkonsum abschieben oder patalogisieren. dann muss man sich nicht mit argumenten auseinandersetzen, gäll...
  • simiimi 27.09.2017 12:10
    Highlight Highlight Ich hätte noch eine andere Idee, um die Migrationshoheit zurückzuerlangen: Die Rückführung der Illegalen unter militärischem Schutz. Ist zwar eine sehr radikale Idee aber sicher nicht viel weltfremder als die Vorschläge von Herrn Schlegel
    • neutrino 27.09.2017 13:05
      Highlight Highlight Genauso weltfremd - oder kennst du Schweizer Soldaten, die gerne ein Rückschaffungsreisli nach Mogadishu oder Aleppo unternehmen?
    • Christian Mueller (1) 27.09.2017 13:40
      Highlight Highlight und wen schützt das militär? die migranten? oder nur unser reichtum, den wir von anderen ländern abgezogen haben?
    • atomschlaf 27.09.2017 16:42
      Highlight Highlight Selbstverständlich muss man Reichtum und Wohlstand schützen und verteidigen, sonst ist er sehr schnell weg, Christian Mueller.
  • Thinktank 27.09.2017 12:10
    Highlight Highlight Ich finde das eine interressante Idee. Könnte man dann auch Schweizer, die keinen Beitrag zum Land leisten und zum Beispiel keine Steuern zahlen, bestrafen oder des Landes verweisen?
    • Christian Mueller (1) 27.09.2017 13:41
      Highlight Highlight alle zahlen steuern: mehrwertsteuer mindestens...
    • FrancoL 27.09.2017 13:48
      Highlight Highlight Da würde ich nicht si hohe Töne spucken, denn man weiss nie wie es einem treffen kann. Du weisst ja auch nicht, ob nicht morgen dir die Gesundheit einen Streich spielt und du plötzlich an den Rand gedrängt wirst. Auch scheint es mir nicht angebracht über andere zu urteilen, wir wissen ja nicht wie Deine Rechnung gegenüber den Staat bei Deinem Ableben aussieht. Viele die immer gedacht haben dass sie dem Staat nichts schuldig seien, sind mehr als verblüfft wenn man ihnen die Rechnung des geleisteten und bezogenen vorrechnet.
  • Groovy 27.09.2017 12:03
    Highlight Highlight Nur weil er Thesen in seinem Buch festhält, müssen diese ja nicht stimmen oder schlüssig sein. Spätestens bei der Leugnung der Islamisierung kann man ihn nicht mehr ernst nehmen.
    • Platon 27.09.2017 12:39
      Highlight Highlight @Groovy
      Was islamisiert sich denn hierzulande, ausser dass ein paar Muslime zu uns ziehen? Gib mir bitte ein Beispiel!
    • Snowy 27.09.2017 13:35
      Highlight Highlight Ging mir genauso.

      Recht hat er aber, dass wir uns mehr in Richtung der klassischen Einwanderungsländer (Australien, USA, Kanada) entwickeln müssen, welche ihre Einwanderung sehr bewusst steuern: Immigrieren darf, wer dem Land ein wirtschaftlichen Vorteil bringt oder persönlich an Leib und Leben bedroht ist.
    • Christian Mueller (1) 27.09.2017 13:45
      Highlight Highlight 5% der Bevölkerung in der Schweiz zählen sich zu muslimischen Glauben. 24% der Bevölkerung zählt sich zu den Konfessionslosen (und dieser teil wächst einiges schneller als alle Konfessionen zusammen). Wenn schon, kann von einer entreligionisierung der schweiz zu sprechen sein.
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  • Dubio 27.09.2017 11:56
    Highlight Highlight Das wirkt interessant, scheint mir aber arg kurz gedacht.

    Wenn dem Migrierenden der grössten Wert an der Migration zugeschrieben wird und er daher die Hoheit über die Migration erhalten soll, geht die Frage nach den Kosten unter. Diese fallen ja in erster Linie beim Herkunftsstaat (brain drain) sowie beim Zielland (Verknappung der Resourcen) an.

    Die eigentliche Frage lautet also: Kann der Wertgewinn durch den Migrierenden die Kosten des Herkunfts- und Ziellandes wettmachen?

    Das ist die 1Mio Preisfrage, die man exemplarisch am Verhältnis CH-EU ausmarchen könnte.
  • Ohniznachtisbett 27.09.2017 11:55
    Highlight Highlight Der Herr mag Recht haben, wenn es um Migranten geht, die hier selber für sich sorgen können. Das führt nur kurzfristig zu Verstimmungen, dann funktioniert das Zusammenleben schnell. Migranten die nicht für sich selber sorgen können, die mangels Bildung und/oder Sprachkompetenz etc. hier nicht arbeiten können oder gar wollen, können wir nicht hier behalten. Das Modell Schweden ist interessant, wer einen Job hat und diesen zu lokalen Konditionen (also KEIN Lohndumping), der darf kommen. Übrigens so, wie wir es auch mit den EU-Staaten haben.
    • rudolf_k 27.09.2017 15:01
      Highlight Highlight "Das führt nur kurzfristig zu Verstimmungen, dann funktioniert das Zusammenleben schnell." Ja genau, das sieht man ja beispielsweise gut in Deutschland, wo die Türken der 3. Generation in allen Bereichen deutlich schlechter abschneiden als Deutsche oder andere Einwanderer. Gerade aufgrund der Erfahrung, dass die Integration in Europa bis jetzt sehr schlecht funktioniert hat sollte auch den letzten linken Ideologen klar sein, dass wie alles andere im Leben die verkraftbare Menge an Migration eine Frage des Masses ist - und dieses Mass haben wir in Westeuropa längst überschritten.
  • Theor 27.09.2017 11:44
    Highlight Highlight Sämtliche Ansätze von Herrn Schlegel erfordern die absolute globale Solidarität. Ein Blick in die Zeitung beweist aber, dass die Tendenz klar in die andere Richtung geht.

    Ich fände es schön, in einer Welt leben zu können, wo man Global an einem Strang ziehen und zueinander schauen würde. Aber das wird noch hunderte Jahre nicht passieren. Aktuell wirst du wie eine Weihnachtsgans ausgenommen, wenn du eine offene Hand machst.
  • Wehrli 27.09.2017 11:43
    Highlight Highlight Leider eingleisig. Alle drei Aspekte sollten beachtet werden:

    - Migration, als natürliche zwischenstaatliche Fluktuation
    - Wirtschaftmigration, als Gefälle zwischen Wirschaftsräumen
    - Flüchtlinge, als mitmenschlicher Imperativ

    Migration per se ist etwas positives, die Frage ist nur nach Menge/Zeitraum, und diese Frage ist sehr schwer zu beantworten.

  • Madison Pierce 27.09.2017 11:26
    Highlight Highlight Eine interessante These! Was man aber auch bedenken muss: Migration verursacht Kosten in den Herkunftsländern, nicht nur verhinderte Migration.

    Es gehen ja meist zuerst die Leute, die ihr Heimatland brauchen könnte. Syrien kann sich zum Beispiel nicht erholen, wenn alle Ärzte, Ingenieure etc. weg sind. Die einfachen Bauern müssen ja wohl oder übel bleiben, da sie sich die Auswanderung nicht leisten können.

    Auch in der EU sind nicht alle glücklich, dass so viele Ärzte etc. zu uns kommen, die teuer in ihrem Heimatland ausgebildet wurden.
    • frodo67 27.09.2017 12:53
      Highlight Highlight Die syrischen Ärzte und Ingenieure sind ja wohl kaum "Migranten" im herömmlichen Sinne, sondern Flüchtlinge. In Syrien herrscht ja bekanntlich Krieg, darum ist es naheliegend, dass solche Leute ihr Land verlassen wollen. Der Vergleich mit Ärzten und Ingenieuren etc. aus dem EU-Raum hinkt somit schon irgendwie...
  • Biggie Smalls 27.09.2017 11:22
    Highlight Highlight eine arbeitserlaubnis-light (zB für gemeinnützige arbeiten) für asylanten würde die sttatskasse entlassen, der asylant nimmt eine arbeit auf und kommt so in kontakt mit der schweizer kultur (lernt die sprache, den umgang, etc etc) + er verdient seine brötchen selbst + die chance, dass er kriminell wird, wird verringert

    ist das nicht ein plus für alle?
  • Lowend 27.09.2017 11:21
    Highlight Highlight Könnte man diesen Menschen in ein politisches Amt wählen, wäre ihm meine Stimme sicher!
    • Bobo B. 27.09.2017 11:54
      Highlight Highlight Mein Gefühl sagt mir, dass deine Stimme (glücklicherweise) keine Rolle spielen würde...
    • Lowend 27.09.2017 14:42
      Highlight Highlight Jede Stimme zählt! Sie zeigen nur, dass ihresgleichen von Demokratie keine Ahnung hat!
  • Roterriese 27.09.2017 11:20
    Highlight Highlight "Das Narrativ der Islamisierung beispielsweise hat null empirische Grundlage." War der "Experte" jemals in Kleinbasel oder Biel?
    • ingmarbergman 27.09.2017 12:27
      Highlight Highlight quatsch..ich lange im Kleinbasel gewohnt. Von Islamisierung kann keine Rede sein. Anscheinend warst du noch nie dort.
    • Roterriese 27.09.2017 13:18
      Highlight Highlight Montag. Und wann hast du da gewohnt? Vor 40 Jahren?
    • Snowy 27.09.2017 13:48
      Highlight Highlight Die Situation in Basel ist am kippen. Habe ebenfalls in Kleinbasel gewohnt. Es gibt sehr wohl Strassenzüge wo Du Dich eher in der Türkei wähnst als in der Schweiz.

      Bereits "gekippt" sind allerdings die Aussenquartiere (v.a. Kaiseraugst, Pratteln).

      Fairerweise muss man sagen, dass die Situation (in allen Städten der CH) noch lange nicht mit Berlin, Marseille, Paris oder Malmö zu vergleichen ist.
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  • glointhegreat 27.09.2017 11:15
    Highlight Highlight Träumereien eines Spinners
    • Christian Mueller (1) 27.09.2017 13:49
      Highlight Highlight tolles argument...

Migrationspakt vor dem Aus: «Jetzt gibt es eine grosse Redeschlacht»

Der Bundesrat hat den umstrittenen UNO-Migrationspakt auf Eis gelegt. FDP-Nationalrätin Christa Markwalder sagt, warum das Parlament das Papier abschmettern wird. Und warum dies ein Imageverlust für die Schweiz ist. 

Der Bundesrat zieht beim UNO-Migrationspakt vorerst die Reissleine. Aussenminister Ignazio Cassis (FDP) hat in der Regierung durchgeboxt, dass die Schweiz die rechtlich unverbindlichen Leitlinien zur globalen Migration beim Gipfel in Marokko vom 10. Dezember nicht unterzeichnet. Nun muss sich das Parlament in der Wintersession über das umstrittene Papier beugen. 

Die Berner FDP-Nationalrätin Christa Markwalder hat sich in der Aussenpolitischen Kommission (APK) intensiv mit dem Papier …

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