Schweiz

Junge Leute haben offenbar immer weniger Lust auf einen Rausch. Das beunruhigt Alkohol-Hersteller.  Bild: KEYSTONE

«Betrunken zu sein, ist für Junge uncool» – Schweizer Alk-Hersteller in Alarm-Stimmung

29.10.17, 06:29 29.10.17, 08:33

Jugendliche haben angeblich immer weniger Lust auf einen Rausch. Dieser Trend versetzt die Alkoholproduzenten in Alarmstimmung. Der Rumhersteller Bacardi rechnet in internen Szenarien mit einem dramatischen Rückgang des Konsums alkoholischer Getränke. Der Bacardi-Cheflobbyist Jacob Briars fürchtet, dass der Branche «die neuen Konsumenten ausgehen», wie er laut «Sonntagszeitung» an einem Branchenforum in Berlin vor kurzem sagte.

«Junge Erwachsene trinken immer weniger. Betrunken zu sein, gilt wohl als uncool.»

Schweizer Brauereiverband

Die heranwachsenden Generationen werden nach seinen Einschätzungen künftig gut ein Drittel weniger trinken als die heute Erwachsenen. Ein Grossteil des Geschäfts drohe damit in den nächsten zehn bis 20 Jahren wegzubrechen. Der Schweizer Bier- und Spirituosenkonsum pro Kopf lag 2016 über 20 Prozent tiefer als noch im Jahr 1990. Beim Wein liegt der Rückgang sogar bei 30 Prozent.

Kein Rausch wegen Social Media

Die Schweizer Produzenten sehen vor allem bei den Jungen mehr Zurückhaltung beim Trinken. «Junge Erwachsene trinken immer weniger. Betrunken zu sein, gilt wohl als uncool», sagt Marcel Kerber, Direktor des Schweizer Brauereiverbands, zur «Sonntagszeitung». Bierhersteller müssen reagieren und setzen deshalb vermehrt auf alkoholfreie oder leichte Varianten.

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  • 14%Ich kiffe lieber
  • 14%Mir egal, ich trinke eh nur Mineral

Eine wichtige Rolle für den Rückgang spielen dabei die sozialen Medien. Das perfekte Foto hat bei manchen Jugendlichen oberste Priorität. Sich mal richtig gehen zu lassen, birgt Gefahren. «Ein Alkoholrausch könnte zu unvorteilhaften Bildern auf Instagram und Co. führen. Über die Verbreitung der Bilder hat man dann keine Kontrolle mehr», sagt Gesundheitspsychologe Holger Schmid zur «Sonntagszeitung». Ebenso habe Fitness für viele Teenager einen hohen Stellenwert. 

(amü)

Man kann auch ohne Alkohol Spass haben. Hab' ich mal gehört

2m 18s

Man kann auch ohne Alkohol Spass haben. Hab ich mal gehört

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Du trinkst gerne mal ein paar Gläschen ... dann guck dir das an. 

Die fünf Stadien der Trunkenheit ...

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerRaucher 29.10.2017 18:28
    Highlight Bin wohl zu alt um saufen im Kontext mit cool zu sehen. Ich trinke am Wochenende immer noch gerne das ein oder andere Bier vor dem Fernseher. Mit cool sein hat das aber nicht viel zutun.
    12 1 Melden
  • Gummibär 29.10.2017 18:24
    Highlight Sturzbetrunken oder Stärnehagelvoll war noch nie cool, vor allem wenn die falschen Hemmungen fallen und der Genuss in Streit oder Unglück endet oder mir jemand unter dem Tisch auf die Schuhe pinkelt. Anästhesie sollte auch nicht die Absicht sein.
    Am liebsten sind mir Trinkrunden die zu Fröhlichkeit führen und bei denen die Teilnehmer (-innen) wissen wann sie genug haben und im Taxi zufrieden nach Hause fahren.
    7 0 Melden
  • B-Arche 29.10.2017 14:15
    Highlight Das wäre doch sehr positiv! Nur das Rauchen scheint eher immer noch populärer zu werden in der Schweiz dank Protegierung der Tabakindustrie durch NR und BR...
    21 10 Melden
    • Sir Konterbier 29.10.2017 19:28
      Highlight Das hat mit der eher Liberalen Schweiz zu tun, die ihrem Bürger zutraut, selbst entscheiden zu können, was ihm guttut und was nicht.

      Und natürlich mit den generell eher niedrigen Steuern in der Schweiz
      7 0 Melden
  • einmalquer 29.10.2017 14:09
    Highlight Möglicherweise ist die heutige Jugend abgehärtet genug, um die Wahlerfolge und zT Machtübernahme der rechten Parteien in Europa nüchtern zu überstehen.

    35 13 Melden
  • EvilBetty 29.10.2017 13:42
    Highlight ...
    62 2 Melden
  • Bucky 29.10.2017 13:06
    Highlight Alk-Hersteller... Wenn ich meine Meinung über Alk, Alk-Produzenten, ihre Profit-Gier, ihr Marketing und dazu, wie sie nicht nur einfach die Gesundheit der Bevölkerung ihren Profitinteressen unterordnen und der Gesellschaft, wirtschaftswissenschaftlich im Sinne der Externalität, horrende soziale Kosten verursachen, sondern wie sie ja eigentlich regelrecht über Leichen gehen, hier frei als Kommentar zu diesem Artikel übermitteln würde, würde er vermutlich nicht freigeschaltet. Das Wehgeschrei über sinkendes Interesse an Alk bei Jungen zeigt jedenfalls deutlich auf, wie Alk-Produzenten denken.
    24 11 Melden
  • dommen 29.10.2017 12:32
    Highlight Ich kenne Leute, die wegen Partyfotos an Bewerbungsgesprächen abgelehnt wurden...
    31 7 Melden
  • Buddha of Suburbia 29.10.2017 12:02
    Highlight Also wenn ich da an die omnipräsenten und gut besuchten Oktoberfeste denke... oder an die Leute, die man spätnachts in der Innenstadt so antrifft.. dann mache ich mit nicht so grosse Sorgen um die Alkindustrie!
    74 3 Melden
  • Sheldon 29.10.2017 11:29
    Highlight Da gibts nur eins. Unsere Babyboobmer Generation muss das kompensieren. Ist auch sinnvoll für die AHV
    48 3 Melden
  • SonShine 29.10.2017 11:25
    Highlight Die Art der Wirkungsweise wird auch entscheidend sein. Alkohol wirkt toxisch auf unseren Körper und erzeugt einen Rausch, indem das Gehirn Stück für Stück ausgeschaltet wird.

    Andere Substanzen wie Ganja wirken doch etwas entspannender und bewusststseinserweiternd. Die Birne drückt am nächsten Tag auch nicht so arg und man bleibt in der Regel friedlich.

    Trotzdem, es gilt der Satz des Paracelsus.
    Die Menge macht das Gift.

    61 7 Melden
  • AntiGravity 29.10.2017 11:19
    Highlight Finde es schlimm wie viele hier den Alkohol so verehren. Das Suchtmittel dass mit Abstand die meisten Alkoholtote verursacht ist in der Gesellschaft akzeptiert.... Das ist halt so 😣
    Aber wenn jemand mal ab und zu ein bisschen kifft, wird man gleich als nichtsnütziger krimineller Abschaum gesehen. Finde es super dass die Zahlen des Alkkonsumenten sinkt. 😙👍🏻
    57 33 Melden
    • aure 29.10.2017 12:18
      Highlight Gibt es noch andere Suchtmittel, die Alkoholtote verursachen können?
      102 5 Melden
    • @schurt3r 29.10.2017 12:54
      Highlight @aure:
      35 5 Melden
    • AntiGravity 29.10.2017 20:27
      Highlight @aure: dann streich das Wort Alkohol im Wort Alkoholtote damit der Satz auch für dich stimmt 😂 oh man so tüpflischiessete do!
      5 7 Melden
  • Sigmund Freud 29.10.2017 11:14
    Highlight Dieser Artikel ist einfach voll daneben. Jugendliche konsumieren jetzt also weniger Alkohol, womit sie sich selbst und andere weniger gefährden, als vorherige Generationen. Jeder, der einen Alkoholiker kennt oder in Gewalt oder einen Unfall unter Alkoholeinfluss involviert war, weiss was diese "Volksdroge" anrichten kann.

    Aber anstatt den sinkenden Konsum zu begrüssen, wird bloss wieder Stimmung für die "armen" Brauereien gemacht. Ich bin kein Alkoholgegner, doch diese menschenfeindliche und geldgeile Haltung widert mich einfach an.
    161 14 Melden
    • Ich mein ja nur 29.10.2017 12:10
      Highlight Der Artikel liest sich wie Werbung für die Brauereien.
      59 6 Melden
  • Judge Dredd 29.10.2017 11:14
    Highlight Nüchtern betrachtet war es besoffen besser.

    Oder wie Homer J. Simpson zu sagen pflegt:


    47 3 Melden
  • Dr.Bogyman 29.10.2017 11:13
    Highlight Weniger Alkohol = Schlecht für die Wirtschaft und gut für die Menschen :D Das heißt viel Alkohol = Gut für die Wirtschaft und ... Scheisse das heißt wir haben ein Wirtschaft die schlecht für die Menschen ist...
    81 3 Melden
    • seventhinkingsteps 29.10.2017 12:26
      Highlight Im anarchistischen Katalonien in den 1930ern ging der Alkoholkonsum massiv zurück, es gibt definitiv einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftssystem und Alkoholkonsum
      30 3 Melden
    • SonShine 29.10.2017 13:41
      Highlight *furious applause*
      5 1 Melden
    • Dr.Bogyman 29.10.2017 17:01
      Highlight Klar. Leute die Alkohol verkaufen brauchen frustrierte Menschen. Es ist Opium fürs Volk.

      Freie stabile Menschen brauchen das nicht.
      11 3 Melden
  • seventhinkingsteps 29.10.2017 10:45
    Highlight Zum Glück gibt es vermehrt Clubs in denen Fotoverbot herrscht.
    37 7 Melden
  • Nuka Cola 29.10.2017 10:42
    Highlight Finde diese Entwicklung sehr begrüssenswert.
    Alkohol trägt ein Nervengift, viele andere Stoffe nicht.
    38 14 Melden
    • AJACIED 29.10.2017 11:51
      Highlight Die Nerven von anderen Menschen könne auch sehr giftig sein.
      Giftiger als Alkohol lieber Genosse!
      30 11 Melden
  • Sir Konterbier 29.10.2017 10:10
    Highlight Ehrenwort liebe Alkoholindustrie: Ich persönlich versuche alles, um dieser bedenklichen Entwicklung entgegenzuhalten.
    114 12 Melden
  • blumenstraussenfleisch 29.10.2017 10:10
    Highlight Vielleicht sollten Bacardi und co. in den Schulen mal eine Nich-Trink-Präventionskampagne starten und den Schülern ein paar Wein-Doch Videos im der Aula vorführen...Haha
    32 1 Melden
  • blumenstraussenfleisch 29.10.2017 10:07
    Highlight Ist ja, gerade aus gesundheitspolitischer Sicht, sicher eine gute Sache, dass die Jugendlichen weniger Alkohol trinken, aber die womöglichen Gründe dafür, lassen mich ebenfalls auch etwas am Fortschritt der Gesellschaft zweifeln.

    "«Ein Alkoholrausch könnte zu unvorteilhaften Bildern auf Instagram und Co. führen. (...)"

    Wahrscheinlich bin ich einfach etwas kulturpessimistisch und es ist bzw. war schon immer so, dass der Mensch sich stets im besten Licht präsentieren möchte, aber dass dies der Grund sein muss, weniger zu saufen, stimmt mich dann doch nachdenklich...xD
    41 5 Melden
    • Lukas Küng (1) 29.10.2017 12:18
      Highlight Also ich saufe nicht jedes wochenende, weil ich mich auch für andere wochenend-aktivitäten interessiere.


      Ich glaube eher, das geringere Saufen hat viel mit dem grösseren Gesundheitsbewusstsein zu tun als mit der Selfie-Generation
      11 7 Melden
  • Bronko 29.10.2017 10:05
    Highlight Klingt eher nach sinnlosem 20 Min-Journalismus. Solche Alkohol-Lobbysten brauchen definitiv keine Plattform. Betrunken zu sein hat in unserer Gesellschaft schon immer als uncool gegolten. Im Gegensatz zum Konsumieren dieser traditionellen und hoch geschätzten Volksdroge. An die alten Herren der alten Ordnung: Unterdessen werden aber auch X andere Möglichkeiten genutzt, sich zu berauschen. Da kommt mir auch gleich Erich Hess in seinem Interview mit Franzohni in den Sinn: Er trinke gern eins und rauche gerne mal eine, aber nein, nein mit Drogen habe er selbstverständlich nichts am Hut. Haha.
    59 9 Melden
  • Staatsgebeutelter 29.10.2017 10:02
    Highlight Wie wäre es wenn immer mehr junge Schweizer keine Lust mehr auf Staat haben würden, die Leute haben als ersten Schritt erkannt dass Alkohol nichts bringt und nur nimmt, dies ist ein nennenswerter Schritt. Es gibt aber noch mehr Instanzen die nur nehmen und nichts bringen.......
    9 39 Melden
    • Gigle 29.10.2017 11:59
      Highlight Zusammenhang?
      37 0 Melden
  • zend 29.10.2017 09:50
    Highlight #NotmyGeneration
    64 7 Melden
  • rodolofo 29.10.2017 09:43
    Highlight Das ist doch wieder diese schleichende Islamisierung!
    Jetzt nehmen die uns auch noch das Symbol für unsere Abendländische Freiheit, die bis zum frühen Morgen andauert (wenn wir sturzbesoffen unter dem Tisch liegen und alles vollgekotzt haben), weg!
    Schon seit wir das Kinderlied gesungen haben, wissen wir, dass wir aufpassen müssen vor der Kaffee-Sucht der Muselmänner!
    Aber eben, wer nicht korrekt singen will, der muss später nüchtern nach Hause fahren!
    Und was machen all die Angestellten in den Spitälern, wenn weniger Unfälle passieren?
    Bekommen die dann wenigstens Terror-Opfer geliefert?
    130 39 Melden
    • real donald trump 29.10.2017 10:09
      Highlight 😂
      29 5 Melden
    • HansDampf 29.10.2017 10:15
      Highlight Die Blitzer scheinen einige Mühe mit Ironie zu haben...
      41 10 Melden
    • Troxi 29.10.2017 10:39
      Highlight So genial, ich musste mir ein Grinsen verkneifen, aber offenbar erkennen einige die Ironie/den Sarkasmus in ihrem Text nicht. Aber genial geschrieben. *Daumen hoch*
      32 10 Melden
    • AJACIED 29.10.2017 11:53
      Highlight @troxi ja das ist immer mehr der Fall 😂😂 verstehen nix von Ironie.
      6 3 Melden
    • Andi Amo 29.10.2017 12:28
      Highlight Man kann auch die Ironie erkennen und es einfach nicht lustig finden 😉
      13 5 Melden
  • Troxi 29.10.2017 09:40
    Highlight In meinen Augen wird heute sehr viel gegen Alkoholmissbrauch gemacht. Bei uns kamen in der Sekundarstufen ein Mal jährlich Anonyme Alkoholiker zu Besuch in der Volksschule. Zudem sind die Ausgangslocations mitschuldig mit ihren Preisen. Wenn man Ausgezogen ist, trinkt man eher zu Hause ein Gläsli als im Ausgang. Für eine Stange 6 Fr, da trink ich lieber gar nichts oder zu Hause.
    58 3 Melden
  • lykkerea 29.10.2017 09:39
    Highlight Also wenn ich mich mal ordentlich betrinke geschieht dies meist an einer Homeparty bei Freunden und immer weniger im Ausgang. a) weil der ÖV in meiner Gegend immer weiter abgebaut wird, dass ich mittlerweile nicht mehr ohne Auto in den Ausgang gehen kann oder b) weil der Alkohol in Schweizer Bars und Clubs so verdammt teuer ist, dass ich für zwei Biere eine Stunde arbeiten muss. In den 90ern war dies glaub ich noch ein wenig anders..
    65 6 Melden
  • Fidelius 29.10.2017 09:07
    Highlight Wieder so eine angebliche Studie. Ich merke wenig von diesem Phänomen, besoffen wie eh und je die Jugendlichen am Wochenende in Bus und Zug.
    39 12 Melden
  • Mia_san_mia 29.10.2017 09:01
    Highlight Egal was die Jungen sagen, ich finde betrunken sein immer noch super!
    52 22 Melden
    • rodolofo 29.10.2017 11:01
      Highlight Ich kannte mal Einen, der hatte die gleiche lockere Einstellung gegenüber Drogen, wie Du.
      Ich habe dann erfahren, dass ihn jemand ziemlich heruntergekommen in irgend einer Beiz in irgend einem Kaff angetroffen hat.
      Und einige Monate später sei er dann gestorben.
      Ob es ein Unfall war, oder Leberversagen wissen wir nicht, und wir müssen es auch nicht so genau wissen.
      Der Alkohol wird als "Volks-Droge" am meisten verharmlost und belächelt.
      Bei den "Mehrbesseren" wird ein filigranes Theater rund um allerfeinste Geschmack-Nuancen versteckt, in dem der Haupt-Akteur NIE erwähnt wird...
      16 22 Melden
    • AntiGravity 29.10.2017 11:06
      Highlight So Aussgen sind echt bedenklich. Betrunken sein finde ich eher traurig...speziell am Tag danach 😅
      30 10 Melden
  • Jazzdaughter 29.10.2017 08:52
    Highlight Wenn die Jugendlichen trinken, ist das schlecht. Wenn sie nicht trinken, auch, dann zerstören sie Umsatzzahlen. Die alte Generation nörgelt immer an der neuen rum, egal was es ist.
    83 5 Melden
  • helios 29.10.2017 08:49
    Highlight Das wäre eine gute Nachricht. Alkoholkonsum ist in unserer Gesellschaft ein grösseres Problem als allgemein wahrgenommen wird.
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/87/Drug-inpatients-germany-2009-2012.svg/813px-Drug-inpatients-germany-2009-2012.svg.png
    15 7 Melden
  • Driver7 29.10.2017 08:44
    Highlight Ich denke Hersteller von hochwertigen Bieren, Spirituosen und Wein haben nichts zu befürchten. Firmen wie Bacardi, die auf billige Alcopops und co setzen, also Getränke die nur zum besaufen sind, hingegen schon.
    65 2 Melden
    • Andi Amo 29.10.2017 12:31
      Highlight Und das wäre mal eine richtig gute Nachricht! Der billige Fusel sollte sowieso verpönt sein...
      12 1 Melden
  • MaxHeiri 29.10.2017 08:43
    Highlight Ich denke es hat auch damit zu tun, dass zumindest die Preise in Zürich Ausgang astronomisch hoch sind.
    45 2 Melden
    • Troxi 29.10.2017 10:42
      Highlight Nicht nur in Zürich, ich habe auch schon in Luzern für ein 1erli Preise von 13 und sogar 18 Stutz angetroffen. Aber ja, die Wirte und Betreiber verdienen nur mit dem Trinken.
      13 4 Melden
  • leu84 29.10.2017 08:34
    Highlight Die armen Bier- und Schnapsbarone. Jetzt können sie sich nur noch die kleine Kaviar-Dose leisten...
    52 6 Melden
  • Booker 29.10.2017 08:27
    Highlight Ann sollten sich die Alkherstelller auf die Seniorenheime konzentrieren. Da kann gesoffen und gefeiert werden, dass sich die Balken biegen. Am Morgen danach müssen dann halt die Pflegerinnen die Omis und Opis wieder sortieren und in ihre eigenen Zimmer bringen.
    45 6 Melden
  • Big ol'joe 29.10.2017 08:24
    Highlight Ob es einfach neuer LifeStyle ist, oder ob der Rausch in einer rationalisierten Gesellschaft wie unseren einfach keinen Platz mehr hat? Für die Vernunft wird nur Rationalität verlangt, Rausch als Zugang zu Metaphysischem oder gar Spirituellem hat in seiner Funktion ausgediehnt. Der Rausch wird wohl als störend empfunden, weil er in sich keine treibende, effizientssteigernde Wirkung hat. Was mit anderen Drogen so war, wird nun auch den Alkohol einnehmen. Man müsste sich Fragen, wie das moralische Argument sich dazu verhält und wie es sich wohl mit Kokain oder anderen Amphetaminen verhält...
    21 6 Melden
  • Holla die Waldfee 29.10.2017 08:23
    Highlight Leute, die nur durch Drogen entspannen oder lustig sein können, sind bedauernswert. Zumal die Sauferei jeweils nur temporär entlastet und allzuoft zu Schlimmerem führt.

    Ein Problem mit der Wurzel zu beseitigen ist erfolgreicher als seine vorübergehende Betäubung durch Gift.

    Wirklich schlimm ist es, wenn sich die Industrie öffentlich darüber beschwert, dass Leute lieber gesund sein wollen anstatt suchtkrank zu werden. Noch ein Zeichen des hyperkapitalistischen Zeitgeistes.

    Mal ein Experiment, ok. Verständlich. Aber regelmässige Abstürze sind immer Zeichen von Verlust oder Versagen.
    33 31 Melden
    • Bronko 29.10.2017 10:19
      Highlight Waldfee: Schön differenziert gesagt. Rauschmittel haben schon immer zum Menschen gehört. Wichtig war aber auch schon immer der massvolle Umgang damit, weil sonst das soziale Gefüge gestört wird. Die unkontrollierten Auswüchse des Kapitalismus' sind tatsächlich an solchen Berichten Schuld, ich würde sogar meinen der sogenannte 'Liberalismus' (mit allgemein akzeptierten Bullshitdefinitionen wie 'der Markt reguliert sich selbst'.)
      15 5 Melden
    • Holla die Waldfee 29.10.2017 11:21
      Highlight Bronko
      Ganz genau. Die Leute verwechseln Genuss mit Sucht oder "Ich hab Lust" mit "Es geht nicht anders". Das ist schade.

      Gegen einen gelegentlichen Umgang mit nichtharten Drogen wirst du von mir niemals einen Einwand hören. Immerhin bin ich sogar - bei entsprechender Berücksichtigung des Jugendschutzes - für die Legalisierung sämtlicher Drogen. Aber diese Regelmässigkeit ist nichts anderes als Suchtverhalten.

      Und eine Industrie, die Suchtverhalten fördert, ist in meinen Augen bösartig am Rande der Legalität.
      12 1 Melden
  • jjjj 29.10.2017 08:19
    Highlight „Betrunken sein ist uncool!“
    Jedes Wochenende alle so hier in Zürich West. Not!
    88 5 Melden
  • Follower 29.10.2017 08:18
    Highlight An einem richtigen Suff habe ich noch nie etwas Gutes gesehen. Da finde ich es eher traurig, dass die Alkoholproduzenten damit rechnen, dass sich die Leute ausser Gefecht und Verstand setzen wollen. Alkohol ist ein GENUSSmittel.
    83 13 Melden
  • Fiona Odermatt 29.10.2017 08:11
    Highlight social media ist kaum der Grund. Ich bin 18 und viele Alkaholika werden gekauft um auf social Media präsentiert zu werden. Nicht gerade auf den Accounts der Sportfanatiker, aber die sind auch nicht die Mehrheit.
    40 3 Melden
  • pamayer 29.10.2017 08:07
    Highlight Bei 1600 Alkohol-Toten pro Jahr ist das Gejammer um Umsatzeinbussen schlicht zynisch und menschenverachtend.

    http://www.suchtschweiz.ch/infos-und-fakten/alkohol/folgen/sterblichkeit/
    102 9 Melden
  • Pokus 29.10.2017 08:00
    Highlight Es gibt angenehmere Drogen als Alkohol (und Zigaretten).
    Akzeptiert es, dass diese veraltete Gehirnwäsche langsam abflaut und begebt euch in weitere Märkte.
    Die Politik muss sich da mal updaten und auf den aktuellen Stand der Erkenntnisse stossen... Alkohol ist so ziemlich die schlimmste Droge von allen.

    1600 Tote jährlich in der CH wegen Alkohol! Aber ja, wir trinken zu wenig...
    78 22 Melden
  • atomschlaf 29.10.2017 07:54
    Highlight Ich finde das ein gute und keine schlechte Nachricht.

    Ich trinke zwar ab und zu Alkohol, aber Vollsuff ist seit ca. Mitte 20 eh vorbei...
    66 8 Melden
    • Little Flip 29.10.2017 09:43
      Highlight Die Zeit die man braucht um einen Vollsuff zu kurieren dauert auch mit zunehmendem Alter immer länger. Daher trinke ich auch nicht mehr so viel wie früher.
      22 1 Melden
    • rodolofo 29.10.2017 11:06
      Highlight Und ich muss wegen der Magensäure "runter bremsen".
      Ein Prost auf die Magensäure!
      9 1 Melden
  • Moelal 29.10.2017 07:46
    Highlight Bald betteln die Alk-Produzenten um Hilfsunterstützung wegen ihrem Verlust, weil sich die Jungen weniger vergiften wollen. Dieses Lamentieren nervt.
    62 11 Melden
  • Blitzableiter 29.10.2017 07:28
    Highlight Ist ja eine gute Sache! Wären das nicht "good News"?
    71 6 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.10.2017 07:20
    Highlight Wie wärs mit einer Studie, die belegt, dass Alkohol eigentlich unschädlich ist, ganz nach dem Vorbild der Tabakindustrie?
    52 6 Melden
  • Goon 29.10.2017 07:17
    Highlight Der Pro-Kopf-Verbrauch ist 20% tiefer als 1990. Seither ist die Bevölkerung aber mehr als 20% gewachsen. Deswegen ist der Absatz nicht kleiner geworden.
    35 13 Melden
    • Agnesse 29.10.2017 10:57
      Highlight Die Tücken des Prozentrechnens!

      10 Menschen trinken 10 Bier = 100 Bier
      12 Menschen trinken 8 Bier = 96 Bier

      Die Bevölkerung müsste 25% wachsen, um wieder 100 Bier im Jahr zu vertilgen.
      16 5 Melden
    • Goon 29.10.2017 12:01
      Highlight Hast recht. 😀👍
      8 0 Melden
  • Gustav.s 29.10.2017 07:00
    Highlight Nach der Komasaufgeneration eine eher gute Nachricht.
    327 42 Melden
    • AJACIED 29.10.2017 11:49
      Highlight Nanana wer richtig sauft bei dem gibts kein Koma.
      Fakt 😂😂
      10 2 Melden
    • Selbstdenker97 29.10.2017 12:08
      Highlight Lieber Komasaufen als verklemmte Bünzlis deren höchstes Ziel perfekte Fitnesswerte und das Perfekte Instagramm Profil sind....
      15 6 Melden
  • DanielaK 29.10.2017 06:57
    Highlight Wäre doch toll wenn die Leute wieder zu Verstand kämen! Man braucht ja nicht gleich ganz zu verzichten. Aber was manche Leute reinkippen ist ja wirklich dämlich. Für mich war immer klar, ich will auch am nächsten Tag noch wissen was war und was unternehmen. Also kam ein Kater nie in Frage. Dafür durfte ich dann Kollegen heimbegleiten damit sie nicht in den Bach purzelten😒
    66 12 Melden
  • dizzy 29.10.2017 06:41
    Highlight es gilt als uncool? die können es sich wohl eher nicht leisten😂
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  • Evan 29.10.2017 06:39
    Highlight Selbst wenn ich wollte hätte ich gar kein Geld um mich hier in der Schweiz oft volllaufen zu lassen.
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    • John M 29.10.2017 08:07
      Highlight Seit Jahren bekommt man in jedem Supermarkt eine Dose Bier für unter -.50. Hier in der Schweiz ist es ein leichtes sich billig voll laufen zu lassen.

      Selbst wenn die Preise für Alkohol im Supermarkt verdoppelt werden wäre es immer noch sehr günstig.
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  • Philboe 29.10.2017 06:17
    Highlight Vielleicht liegt es einfach auch daran dass mit dem Sporthype und dem damit verbundenen Trend zur Selbstdarstellung im Internet und sozialen Medien der Alkohol einfach nicht zum Lifestyle passt
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  • DJ77 29.10.2017 04:21
    Highlight Der verminderte Konsum von Alkohol liegt nicht daran das die Leute im Ausgang weniger trinken,sondern dss die Leute im Allgemeinen weniger in Klubs,Bars und Restaurants sind. Die jüngere Generation guckt am Abend Netflix, spielt Playstation oder gibt ne Privatparty Zuhause. Dieses Ausgangsverhalten ist bestimmt nicht mit dem aus den 90er oder 00er zuvergleichen.
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  • 262d 29.10.2017 04:09
    Highlight Ach, ihr habt ja immer noch und Ü-25er
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  • Pana 29.10.2017 03:08
    Highlight Früher konnte man sich auch noch vollaufen lassen, ohne am nächsten Tag eine social media celebrity zu werden ;)
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Weniger als 20 Franken pro Tag und Person: 76'000 Kinder leben in der Schweiz in Armut

Caritas Schweiz fordert eine nationale Strategie zur Armutsbekämpfung. Zur Überwindung der Kinderarmut seien Familienergänzungsleistungen, eine frühe Förderung sowie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie notwendig.

Kinderarmut sei in der Schweiz eine Tatsache: 76'000 Kinder sind landesweit von Armut betroffen, und weitere 188'000 Kinder leben in prekären Verhältnissen knapp oberhalb der Armutsgrenze, wie die Caritas am Donnerstag vor den Medien bekanntgab.

Besonders stark betroffen …

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