Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tessiner Tageszeitung «Giornale del Popolo» wird eingestellt

17.05.18, 11:53 17.05.18, 12:14


Bild: TI-PRESS

Aus für die Tessiner Tageszeitung «Giornale del Popolo»: Sie wird als Folge des Konkurses des Werbevermarkters Publicitas am Samstag zum letzten Mal erscheinen, wie die Herausgeber am Donnerstag mitteilten. Ein wichtiger Teil der Einkünfte stammte aus der Werbung.

Die Herausgeber der Zeitung haben die Bilanz am Donnerstag bei der Präfektur in Lugano deponiert. Die katholisch geprägte Zeitung hatte zuletzt 35'000 Leserinnen und Leser. Für das betroffene Personal soll nach möglichst verträglichen Lösungen gesucht werden.

Per Jahresbeginn hatte sich das «Giornale del Popolo» nach 14-jähriger Zusammenarbeit von der Tageszeitung «Corriere del Ticino» getrennt und war wieder eigene Wege gegangen. Unter anderem wurden damals verschiedene Zukunftsvisionen als Grund für die Trennung angegeben. Die Kooperation hatte seit 2004 bestanden und umfasste vor allem die Werbung und einige Redaktionsinhalte.

Der Konkurs des Werbevermarkters Publicitas war erst vergangenen Freitag bekannt geworden. Das Unternehmen litt wie die Medienhäuser unter dem markanten Rückgang der Printwerbung. Publicitas schrieb schon mehrfach rote Zahlen, zog sich aus Auslandgeschäften zurück, wurde geschrumpft und umstrukturiert.

AZ Medien, «Corriere del Ticino», NZZ, Tamedia und der Verband Schweizer Medien hatten nach Bekanntwerden des Konkurses umgehend eine neue Gesellschaft gegründet, die unter dem Namen AdAgent AG Werbekunden und Verlage im Handling von Print-Kampagnen unterstützen soll. (sda)

Trump signiert «Blick»-Ausgabe

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Fluchthelferin (72): «Ich nehme die Strafe absolut in Kauf»

Babys an der Macht

Frauen, die sich trennen, sind keine Opfer – verdammt!

Lo & Leduc geben Geheimkonzert auf der kleinen Bühne – und der Gurten dreht durch

Belauscht: Männer über «Bitches», «Brüste» und MDMA-Bowlen

40 Jugendliche wegen Serie «13 Reasons Why» in psychiatrischen Notfall eingeliefert

Plötzlich Frieden in Eritrea: «Bei den Flüchtlingen wird es nun knallhart ums Geld gehen»

Kaum ein Land hat weniger als die Schweiz – der grosse Sommerferien-Report

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hier bringt SRF-Laeri den Nationalbank-Chef so richtig aus dem Tritt

Anlässlich dem Swiss Economic Forum in Interlaken hat sich der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, dem SRF zum Interview gestellt.

Wahrscheinlich hat er sich auf ein paar nette Fragen gefreut, hatte die Nationalbank doch einen Rekordgewinn im Jahr 2017 verbucht.

Aber da hat Jordan die Rechnung ohne die hartnäckige Patrizia Laeri gemacht, die gemeinsam mit Eco-Kollege Reto Lipp das Interview führt.

Laeri spricht Jordan auf die umstrittenen Investitionen der SNB in …

Artikel lesen