Schweiz
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Die Kampfjet-Dealer und der Bundesrat haben offenbar Angst vor dem Volk

14.03.18, 07:53 14.03.18, 08:40


Jetzt scheint klar, warum der Bundesrat dem Volk kein eindeutiges Kampfjet-Beschaffungsprojekt zur Abstimmung vorlegen will. Verteidigungsminister Guy Parmelin befürchtet, dass er in der Volksabstimmung unterliegt, wenn zu früh bekannt wird, auf welche Flugzeuge der Bundesrat setzt. Dies geht aus einem internen Papier der letzten Bundesratssitzung hervor, das dem Tages-Anzeiger vorliegt.

Wenn über die Beschaffung eines konkreten Kampfjet-Typs abgestimmt würde, steige die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung, «weil die Gegner jeder Flugzeugbeschaffung durch die Gegner des konkret vorgeschlagenen Flugzeugs verstärkt werden», wird Parmelin in dem vertraulichen Dokument wörtlich zitiert. 

Erinnerungen an das Gripen-Debakel

Der Verteidigungsminister fürchte sich vor Sabotageakten der unterlegenen Kampfjet-Anbieter, schreibt der «Tages-Anzeiger». Falls die Typenwahl vor der Abstimmung erfolge, würden «vier von fünf Herstellern ein Interesse am Scheitern der Vorlage haben», sagte Parmelin. 

Bei dem Nein des Volkes zum Gripen im Jahr 2014 seien die Gegner von den damaligen Verliererfirmen Dassault und EADS mit kompromittierendem Material über den Gripen versorgt worden. Zudem seien die Armeegegner von Kreisen unterstützt worden, die sich ein besseres Flugzeug als den Gripen wünschten. (whr)

Kampfjets für die Schweiz: Die fünf Favoriten

Dieser Aargauer baut Kugelbahnen für Grosse

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • mountaineer 14.03.2018 14:47
    Highlight Statt wieder eine Sonderlösung für die Flugzeugbeschaffung zu erfinden, würde der Bund besser ein fakultatives Finanzreferendum einführen, wie es in vielen Kantonen üblich ist.
    4 7 Melden
  • reich&schön 14.03.2018 14:20
    Highlight Ich finde das Vorgehen schon richtig. Das Volk soll entscheiden, ob wir weiterhin eine Luftwaffe wollen.

    Es braucht keine landesweite Typendiskussion mit 8 Millionen Expert(innen).
    22 24 Melden
  • Beobachter 14.03.2018 12:43
    Highlight Das Volk soll im Grundsatz bestimmen, ob es ein Budget für Flugzeuge bewilligt oder eben nicht. Die Experten haben dann zu evaluieren, welcher Flugzeugtyp am geeignetsten ist, um den definierten Auftrag erfüllen zu können. So würde es normal laufen. Aber offenbar hält sich hier jeder für den Top Aviatik/Kampfjet Experten, der entscheiden kann, welches Flugzeug wir am Ende brauchen. Das Ganze wird selbstredend von den Gegnern befeuert, denn so ist es am einfachsten, die Flugzeuge zu verhindern. Ich halte das Vorgehen für korrekt: Grundsatzentscheid beim Volk, Detaillierung bei den Spezialisten.
    19 14 Melden
    • Makatitom 15.03.2018 09:03
      Highlight Ich habe bereits längstens entschieden, dass wir gar kein Flugzeug brauchen
      1 1 Melden
  • murrayB 14.03.2018 12:35
    Highlight Wir können auch nicht über die neuen SBB-Züge abstimmen - Also ist es nichts anderes als logisch, dass wir auch nicht über den neuen Flugzeugtyp abstimmen...
    19 4 Melden
  • Snowy 14.03.2018 11:44
    Highlight Neue Highend Kampfjets ("Ferraris") sind gut für Kampfjetpiloten (und ihnen zugewandte) und für PR Büros.

    Für alle anderen brauchts nun einen Marschhalt und eine ehrliche Diskussion darüber, in welcher Form die Schweiz ihren Luftraum in 20 Jahren bewachen muss/möchte.
    Dabei darf es keine Tabus geben. Stichworte wären: Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten, Drohnen, neue Formen der Luftraumüberwachung etc

    Ganz sicher wird das Volk Nein zu einem neuen "Ferrari" sagen.
    27 9 Melden
    • Snowy 14.03.2018 13:08
      Highlight Faktisch benötigen wir ein Flugzeug (bemannt oder unbemannt) für den Luftpolizeidienst und zum Schutz von Anlässen wie dem WEF.

      Was wir nicht benötigen: Eine hochgerüstete Kampfjetflotte um bspw eine modernes Kampfjetgeschwader abzuwehren und zu bekämpfen (Grund: Eher unrealistisch und v.a. viel zu teuer).

      Frage: Warum können die FA 18 für den Luftpolizeidienst nicht kawestiert werden? Damit könnten wir uns 10 bis 20 Jahre Zeit verschaffen und dann kaufen, was sinnvoll/state of the art ist. Z.B. werden bis dahin Überschalldrohnen technisch ausgereift und bezahlbar sein.
      10 6 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:09
      Highlight Nur weil eine Situation eher unwahrscheinlich ist, heisst nicht dass nicht trotzdem darauf hin trainiert werden muss, um im Notfall doch eingreifen zu können.

      Unbemannte Flugzeuge sind heute noch nicht so weit, um im schlimmsten Fall im LUftkampf oder der Luftpolizei eingesetzt werden können. Und ob wenn wir uns erst in 20 jahren mit dem kauf von neuen Flugzeugen beschäftigen ist dies zu spät, da man 1. beim kauf nicht alle flugzeuge gleichzeitig geliefert werden und 2. Ausbildung udn Training zuvor stattfinden müssen und zwar für ground sowie cockpit crew
      3 2 Melden
    • Snowy 14.03.2018 15:58
      Highlight @Chualee: In der perfekten Armeewelt hast du recht. In der relaen Welt ist es immer eine Abwägen.
      In einer Welt von knappen Finanzen und Budgetkürzungen bei Bildung finde ich es eine mässig gute Idee uns ungeachtet der Kosten eine ideale Luftabwehr zu leisten.
      4 0 Melden
  • Sarkasmusdetektor 14.03.2018 11:37
    Highlight Welcher Flugzeugtyp hat denn die besten Waffen gegen russische und chinesische Hacker und Social Media Trolle?
    36 6 Melden
    • SemperFi 14.03.2018 14:24
      Highlight Solche Fragen zeigen sehr gut auf, wieso „das Volk“ ganz sicher nicht über einen Flugzeugtyp abstimmen sollte. Das Volk gibt die Rahmenbedingungen vor (z. B. bewaffnete Neutralität), die Umsetzung übernehmen die Politiker und die Verwaltung. Oder möchten Sie wirklich der Eidgenössischen Steuerverwaltung vorschreiben, mit welcher Software sie ihre Arbeit erledigen soll?
      9 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.03.2018 17:07
      Highlight @SemperFi

      Ich schreibe niemandem vor welche Software er zu benutzen hat, aber ich verlange vom Staat, dass er diese dann nicht doppelt oder dreifach bezahlt. Siehe auch Seco-Affäre.

      Kein Mensch ist neutral und kompetent genug um über Millionen oder gar Milliarden unserer Steuergelder zu entscheiden. So viel wie bereits verbockt wurde, würde jede Hausfrau nicht schlechter machen. Dies war mit ein Grund weswegen ich mich nach gut 10 Jahren wieder aus dem Dienst für Vaterstaat zurückgezogen habe.

      Die mit grosse Klappe werden so weit befördert bis sie knapp überfordert sind. Clever.
      2 2 Melden
    • Ueli der Knecht 14.03.2018 19:10
      Highlight SemperFi: "Bewaffnete Neutralität" ist Bedingung und völkerrechtliche Voraussetzung für das Existenzrecht der Schweiz. Ein Relikt von 1815 (Wiener Kongress). Seither haben sich die Waffen geändert. "Bewaffnet" bedeutet heute ganz was anderes.

      Die Schweiz musste ihren Luftraum noch nie verteidigen. Im Gegenteil: Die Schweiz überlebte den Zweiten Weltkrieg ziemlich unbeschadet, unter anderem weil sie ihren Luftraum allen kriegsführenden Mächten frei zur Verfügung stellte und wegschaute. Hätte sie ihren Luftraum verteidigt, wäre sie mit militärischer Gewalt eingenommen und besetzt worden.
      3 1 Melden
    • SemperFi 15.03.2018 06:57
      Highlight @Ueli: So kann man Geschichte auch zu Recht biegen. Selbstverständlich hat die Schweiz im Zweiten Weltkrieg ihren Möglichkeiten entsprechend verteidigt. Das hat heftigste Proteste und Strafaktionen von Seiten der Deutschen zur Folge gehabt. Wissen Sie es nicht besser oder lügen Sie bewusst? So oder so - schwach.
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.03.2018 07:55
      Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Luftwaffe#Im_Zweiten_Weltkrieg

      Kurz es hiess parieren oder kassieren. Wir haben pariert.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 15.03.2018 08:42
      Highlight Du widersprichst mir ja nicht, SemperFi. Und ich bestreite auch gar nicht, dass sich die Schweiz "nach ihren Möglichkeiten entsprechend verteidigt hat". Nur waren dass diese Möglichkeiten, angesichts der Übermacht beider feindlich gesinnten Seiten un dder schweizerischen Feigheit eben sehr beschränkt.

      Es ist in den Geschichtsbüchern keine einzige Aktion bekannt, in der der Schweiz im Zweiten Weltkrieg ihren Luftraum verteidigt hat. Demgegenüber sind viele Aktionen bekannt, bei denen nationalsozialistische und alliierte Flugzeuge den schweizer Luftraum ungehindert benutzen durften.
      2 0 Melden
    • SemperFi 15.03.2018 10:44
      Highlight @Ueli: Ich widerspreche Ihnen vehement. Ihr beharrliches Nicht-Wissen-wollen ist nur peinlich. Keine Ahnung was Sie für Geschichtsbücher lesen, aber wenn da nichts über die Luftkämpfe von 1940 in der Ajoie steht, können Sie sie wegschmeissen. Ansonsten empfehle ich Ihnen diese SRF-Sendung, bevor Sie hier weiter Unwahrheiten verbreiten. Ist eigentlich Sek-Stoff.

      https://www.google.ch/amp/s/www.srf.ch/sendungen/article/6670024/amp
      0 0 Melden
  • Don Alejandro 14.03.2018 11:30
    Highlight Unbemannte Drohnen sind billiger...
    11 11 Melden
    • Gimml 14.03.2018 13:41
      Highlight Drohne besser. Ich will mein Vogel.
      1 1 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:03
      Highlight Unbemannte Drohnen sind heutzutage noch nicht fähig, Kampfjets effektiv zu bekämpfen
      0 2 Melden
    • SemperFi 14.03.2018 17:57
      Highlight Es gibt keine bemannten Drohnen die die geforderten Aufgaben erfüllen könnten. Also sind auch Sie ein weiterer Beweis für die Überforderung des Volks in solchen technischen Detailfragen.
      0 3 Melden
    • Ueli der Knecht 14.03.2018 19:19
      Highlight Chualee: Die schweizer Armee ist heutzutage nicht (mehr) fähig, eine feindlich hochgerüstete Armee effektiv zu bekämpfen. Das schliesst natürlich auch deine Aussage mit ein. Insofern macht es wenig Sinn, in Kampfjets zu investieren.

      Wie du richtig feststellst, sind auch Drohnen sinnlos. Aber sie wären erheblich billiger. Und wenn es um militärische Aufklärungsaufgaben geht, wären Drohnen deutlich effektiver als träge und operativ aufwändige Kampfjets.

      Drohnen würden viel besser in eine (von NATO) unabhängige Verteidungsstrategie und zur Neutralität der Schweiz passen.
      2 2 Melden
    • SemperFi 15.03.2018 06:51
      Highlight @Ueli: Keine Ahnung was Sie hier für eine Vernebelungstrategie betreiben. Drohnen sind sinnlos, aber billig, und passen deshalb gut in eine unabhängige Vertridigungsstrategie? Hä?
      1 2 Melden
    • Ueli der Knecht 15.03.2018 08:51
      Highlight Jop. SempferFi... die Schweiz kann sich mit ihrer Armee gegen übermächtige feindliche Angriffe nicht verteidigen. Das würde grosse Verluste verursachen.

      Die "bewaffnete Neutralität" (1815), ergänzt mit dem Abkommen betreffend die Rechte und Pflichten der neutralen Mächte und Personen im Falle eines Landkriegs (1907), gibt die Strategie vor.

      Wir haben ja zB. auch gesehen, wie die starke Schweiz ihr Bankgeheimniss verteidigen konnte, und wie sich die Gegner (gemäss Bundesrat Merz) ihre Zähne ausgebissen haben.

      Mit Illusionen einiger Armee-Betonköpfen lässt sich die Schweiz nicht verteidigen.
      2 1 Melden
  • thunder 14.03.2018 11:28
    Highlight Mal ehrlich, wer von uns Amateuren ist in der Lage zu beurteilen, ob wir für die Luftverteidigung einen F35 oder einen Eurofighter brauchen?
    Ich hege den Verdacht, dass es hier nur darum geht, einen Keil zwischen die Luftwaffenbefürworter zu treiben.
    Oder müssen wir in Zukunft über jede neue Loki oder Postautoevaluation abstimmen. Langsam fährt diese Abstimmerei die ganze direkte Demokratie an die Wand.
    16 42 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.03.2018 13:14
      Highlight Ob jetzt Profis oder Amateure einen zweiten Mirage-Skandal verursachen ist doch eigentlich egal, ein Debakel wird es ohnehin.
      6 6 Melden
    • JackMac 14.03.2018 13:49
      Highlight Na ja, 8 ma sind nicht gerade eine Loki oder ein Tatüütatoo. Ausserdem will ich den Russenjet. Mimimimimi!
      5 6 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.03.2018 10:37
    Highlight Unsere Landesgrenze misst 1935km die höchst Geschwindigkeit einer McDonnell Douglas F/A-18 beträgt 1915km/h. Rechnet man den Geschwindigkeitsverlust beim Lenken und die Tatsache mit ein, dass man nicht genau der Grenze folgen muss, kann man davon ausgehen, dass man in einer Stunde eine Runde geflogen ist. Das ist also die längste Distanz welche geflogen werden kann, ohne potentiell feindlichen Luftraum zu durchqueren. Eventuell weiss ja jemand der Leser wie viele Flugzeuge effektiv benötigt werden um die Grenze zu sichern. Ich tendiere zu 4 in der Luft und 4x4 am Boden oder natürlich gar keine
    27 13 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 11:49
      Highlight Kommt auf den Gegner drauf an. Der Angreifer wollte in den letzten Jahrzehnten immer mindestens eine Überlegenheit von 3:1 zu seinen Gunsten haben.

      Mit 4 Fliegern in der Luft erreicht man gar nichts.
      2 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.03.2018 12:41
      Highlight Wofür sollen die Flugzeuge denn gut sein? Wenn Terroristen ein Linienflugzeug kapern reichen 4 völlig aus. Deutschland hat 126 Eurofighter und dutzende andere Kampfjets. Sollen wir jetzt 500 kaufen um eine 3:1 Überlegenheit herbei zu führen? Angenommen wir hätten auch 126 Eurofighter, sie wären dennoch viel Stärker. Die Schweiz kann nur Kapitulieren denn eine Chance haben wir nicht, egal ob mit oder ohne Flugzeuge. Unsere Versicherung sind die Banken. Keiner bombardiert oder greift das Geld noch mächtigerer Staaten an. Wir brauchen eine Armee die nach Unwettern aufräumen kann, keine Flugzeuge.
      14 4 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:57
      Highlight @Djinn: Nur 4 Flugzeuge zu kaufen lohnt sich nicht.
      1. Die Infrastrukturen müssten trotzdem erhalten bleiben: Flugplatz Meiringen, Payerne, Emmen etc.. da ein einziger Flugplatz nicht reicht aufgrund von fehlenden Ausweichplätzen
      2. Die Ausbildung und das allgemeine Training (Simulatoren, Ausbildung der Bodencrew etc.) lohnt sich bei einer Stückzahl von 4 Fliegern auch nicht (Simulatoren sind schweineteuer, müssen um zu rendieren fast rund um die Uhr ausgebucht sein
      3. Die Aussage zur Chance im Krieg können weder sie noch ich mit sicherheit bestätigen oder verneinen.
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 14.03.2018 19:07
      Highlight Ach so das Militär muss rentieren. Soso, wieder etwas gelernt und ich armer Thor habe immer angenommen, dass wir in den letzten 70 Jahren sehr, sehr, sehr viel Geld ohne wirklichen Nutzen verpulvert haben.
      1 1 Melden
  • mafussen 14.03.2018 10:31
    Highlight Man weiss zwar, dass die unterlegenen Unternehmer kompromittierendes Material verteilt haben aber lässt sie diesmal wieder offerieren. Na dann hat sich ihre Taktik ja wirklich gelohnt.
    32 1 Melden
    • _stefan 14.03.2018 11:01
      Highlight Grundsätzlich haben diese Hersteller aber nichts illegales gemacht, zumindest wurden sie nicht angeklagt/verurteilt. Sodass die Ausschreibung nach WTO Regeln ablaufen muss.

      Die Alternative wären noch Russische Kampfjets. Die stehen aber unter UNO-Sanktionen.
      13 1 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 12:56
      Highlight Quatsch.

      Natürlich ist es rein politisch motiviert, das man weder RSK noch Suchoi einlädt. Man könnte auch Chengdu einladen, aber das geht natürlich auch nicht.
      2 2 Melden
  • Siebenstein 14.03.2018 10:13
    Highlight "Dies geht aus einem internen Papier der letzten Bundesratssitzung hervor, das dem Tages-Anzeiger vorliegt."

    "...wird Parmelin in dem vertraulichen Dokument wörtlich zitiert."

    Und da soll man die Damen und Herren noch ernstnehmen wenn die es noch nicht einmal schaffen, dass so etwas auch intern bleibt?!?
    35 7 Melden
  • äti 14.03.2018 10:07
    Highlight 1. Das Volk kann nicht über techn. Details entscheiden
    2. Mir gefallen solche Flugis schon, sind imponierend
    3. Ich weiss eigentlich nicht genau, wozu wir sie brauchen
    4. Noch weniger weiss ich, wozu diese in 30 Jahren da sind
    5. Am liebsten hätte ich machbare Alternativen dazu:
    Politische wie Technische
    6. Vielleicht sind Alternativen nicht so beeindruckend,
    aber auch effizient
    52 4 Melden
    • _stefan 14.03.2018 11:12
      Highlight @äti: 1. Das "Volk" ist dazu auch nicht in der Lage. Ich zumindest habe keine Ahnung von Waffensystemen und Antriebsturbinen, etc. Jedoch könnte auch im vorliegenden Fall das Referendum noch ergriffen werden.
      2. Mein Favorit wären die F-35. Gerüchten zuvolge sind die aber nicht so gut wie sie aussehen ;)
      3. Luftpolizeidienst (primär)
      5. Ein NATO-Beitritt oder die Zusammenarbeit mit der Deutschen/Französischen Luftwaffe findet das Volk noch unsexier als den Gripen. Und Dronen sind technisch noch lange nicht auf Augenhöhe mit den Jets.
      7 1 Melden
  • Posersalami 14.03.2018 09:58
    Highlight "Verteidigungsminister Guy Parmelin befürchtet, dass er in der Volksabstimmung unterliegt, wenn zu früh bekannt wird, auf welche Flugzeuge der Bundesrat setzt."

    Nein Herr Parmelin, das Volk will generell keine 8mia für Unsinn ausgeben, so lange in unserem Lande Schulstunden ausfallen weil kein Geld für die Lehrer da ist! Weil angeblich kein Geld da ist, müssen im Aargau nun auch Stipendien zurück gezahlt werden, was für ein Unsinn.

    Es sind ja zudem nicht nur die Flieger, man will ja auch viel Geld für noch viel sinnlosere Flugabwehr ausgeben. DAS verstärkt das Nein.
    65 28 Melden
    • Roterriese 14.03.2018 10:44
      Highlight Erstens: Du bist nicht der Sprecher des Volkes

      Zweitens: Für die Luftwaffe ist der Bund zuständig, für die Schulen die Kantone. Bund und Kantone sind nicht dasselbe.

      Fallen nun Schulstunden aus, weil Lehrer fehlen (hast du dazu irgendwelche Quellen oder ist das eine blosse Behauptung?), liegt der Fehler bei den Finanzen und Organisation des Kantons.
      24 60 Melden
    • Makatitom 14.03.2018 11:59
      Highlight Das ist keine Behauptung, im Kanton Luzern mussten die Schüler sogar eine Woche "Zwangsferien" anhängen, da kein Geld da war, die Lehrer zu bezahlen. Die Flugis sind zwar, wie du richtig bemerkst, Sache des Bundes. Trotzdem braucht es sie NICHT! Und ich verstehe Parmesans Aussage so, dass er eigentlich schon weiss, was er gerne möchte, es aber dem Volk nicht sagen will. Vertrauen in unsere rechstnationalen und würgerlichen Bundesräte? Nein, spätestens seid Lügenmerz nicht mehr
      29 7 Melden
    • Roterriese 14.03.2018 13:07
      Highlight Ohne Quelle bleibt es eine Behauptung.

      Du scheinst ein Experte zu sein. Dann frage ich dich wie du in Zukunft gedenkst die ca. 40 Hotmissions der Luftwaffe durchzuführen (https://www.nzz.ch/schweiz/luftwaffe-rund-40-hot-missions-pro-jahr-ld.103997 <= eine Quelle übrigens).
      3 22 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 14:01
      Highlight Die 40 "Hotmissions" können genau so gut die Deutschen, Franzosen oder Italiener für uns übernehmen. Machen sie ja ausserhalb der Bürozeiten sowieso schon..
      10 10 Melden
    • TheMan 14.03.2018 14:17
      Highlight Posersalami das kostet in etwa soviel, als würden wir eigne Flugzeuge haben. Und hätten wir eine eigne Flugzeugstaffel, würde dies auch Arbeitsplätze sichern. Sparen im Militär heisst auch Sparen an der Wirtschaft. Vom Militär profitiert die Wirtschaft. Das wurde zu oft schon Beweisen.
      4 16 Melden
    • Roterriese 14.03.2018 14:33
      Highlight @Posersalami, die Mär von der Luftwaffe zu Bürozeiten kommt immer von den Leuten, die der Luftwaffe die nötigen Mittel verwehren wollen, sich aber gleichzeitig über die Betriebszeiten aufregen.
      Dann sollen wir also unsere Lufthoheit aufgeben und uns in die Hände eines fremden Staates geben?`

      @TheMan das mit der Wirtschaft ist ein sehr guter Punkt. Die vielen Armeeabschaffer wissen nämlich nicht, wie viel die Armee in die lokale Wirtschaft unverteilt.
      4 9 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 14:44
      Highlight Ja klar, 30 Jahre Luftpolizei bei den Nachbarn einkaufen kostet 22 mio pro Monat (8 mia / 30 /12).

      Glauben sie das wirklich?

      Die Wirtschaft kann sich dann Produktivem zuwenden, wenn sie keine Zeit mehr mit Unsinn verplempern muss.
      3 4 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:02
      Highlight Und wieso zur Hölle soll ein effektives Flugabwehrsystem unnötig sein? wir können nicht davon ausgehen, dass nur weil wir uns in der Schweiz momentan ziemlich sicher fühlen, es immer so bleibt.
      4 4 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 15:41
      Highlight @ Chualee: Weil die paar Flieger niemals auch nur den Hauch einer Chance hätten, wenn uns ein Nachbarland angreift, oder sich einer durch die NATO bis zur CH Grenze durchschiesst. Ganz einfach aus diesem trivialen Grund.
      4 4 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:45
      Highlight Wir reden jetzt aber von der Fliegerabwehr..
      4 4 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 15:47
      Highlight @ roterriese: Ja, das sollten wir. Es wäre eine pragmatische Lösung. Unser Luftraum kann eh nicht souverän verteidigt werden, da wir keine eigene Industrie haben, welche die Flieger unterhalten kann. Wir sind immer abhängig vom Ausland. Wenn die USA zB. keine Logistik mehr bereit stellt fliegt hier bald keine F-18 mehr. Fakt. Wir haben ja noch nicht einmal genügend Lenkwaffen, um alle F-18 wenigstens 1x komplett zu bewaffnen.

      Ihre Folklore einer unabhängigen und eigenständigen Schweiz gehört ins Märchenbuch. Punkt
      3 2 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:52
      Highlight @Posersalami: Primäres Ziel der Kampfjets ist ja auch der Luftpolizeidienst mit ca 40 Hot Missions pro Jahr ist dies auch nötig. Hinzu kommen noch die Live Missions, welches stichprobenarte Überprüfungen von Fliegern mit Diplomatic Clearance sind.

      Um im Kriegsfall, wenn man denn in der momentanen LAge überhaupt darüber reden sollte, ist ein Boden-Luft System wohl die effektivste Verteidigungsmassnahme.
      5 4 Melden
    • TheMan 14.03.2018 15:57
      Highlight Posersalami für die Armee wird nicht nur Waffen hergestellt. Auch die Kleider => Stoffindustrie,Decken, Esswaren, usw. Ebenfalls werden dort Leute ausgebildet. Firmenchef wollen oftmals Personal, die eine Karriere beim Militär gemacht haben. Da diese den Stress und den Drill erlebt haben. Meistens sind Militärpiloten, Piloten bei der Swiss, Rega usw. Auch diese Gesselschaften profitieren vom Militär.
      2 2 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 16:07
      Highlight @ Chualee: Bodengebundene Luftverteidigung hat sich in den vergangenen Kriegen als recht anfällig erwiesen. Sogar im Jugoslawienkrieg hatte die keinen grossen Einfluss auf die Angriffe. Man ist einfach drüber oder daran vorbei geflogen und hat zerstört, was man zerstören wollte. Es wurde nur 3 NATO Maschinen abgeschossen.

      Gerade in der Schweiz mit den vielen Hügeln ist so ein System nicht sehr effektiv. (Das sage ich als ehemaliger Richtschütze Rapier, der das Handwerk gelernt hat!)
      1 1 Melden
    • SemperFi 14.03.2018 16:23
      Highlight @Makatitom: Blödsinn, die Stunden fielen nicht aus, weil man Geld für Flieger braucht, sondern weil das Kantonsparlamanent eine Tiefsteuerstrategie fährt, die total in die Hose gegangen ist.
      2 0 Melden
    • Makatitom 14.03.2018 18:01
      Highlight Habe ich irgendwo behauptet, dass die Stunden ausfielen, weil man Geld für Flieger braucht? Mir ist die würgerliche und rechtsnationale "Steuerstrategie" des Kt. Luzerns wohlbekannt, und ich sage dazu: Selberschuld!
      @Männchen: Dann will ich dich mal aufklären: Kleider für die CH-Armee werden schon lange nicht mehr in der CH hergestellt, sondern in Rumänien und Bulgarien, Stiefel auch. Fahrzeuge machen wir seit Hispano-Suiza auch keine mehr, und sogar der stolze Waffenhersteller SIG ist nicht mehr rein schweizerisch, sondern heisst jetzt SIG-Sauer. Oder einfach: Arbeitsplätze sind KEIN Argument
      1 1 Melden
  • Elendil91 14.03.2018 09:54
    Highlight Der Finanzierungsentscheid durch das Volk sollte vom Typenentscheid losgelöst werden. Das Volk muss sagen ob es Flugzeuge will und wenn ja wie viel die Kosten dürfen. Typ sollte dann das Militär aufgrund des Erstentscheids auswählen.
    Sonst führt das wieder zu einem Debakel a la Gripen.
    25 9 Melden
  • Schluch 14.03.2018 09:48
    Highlight Wenn der Bundesrat und die anderen Beteiligten Kampfjet-Dealer sauber und ehrlich arbeiten, müssen sie auch keine Angst vor kompromitierenden Informationen haben. Andernfalls natürlich schon...
    23 4 Melden
  • simiimi 14.03.2018 09:39
    Highlight Ich kann die Kritik nicht verstehen. Bei Bahnhprojekten wird ja auch über Summen abgestimmt, und nicht ob ein Stadler-,Bombardier- oder Siemenszüge gekauft werden sollen. Ich sehe nicht ein, warum das bei Flugzeugen anderst sein soll.
    32 17 Melden
    • Fabio74 14.03.2018 11:27
      Highlight Bei der Bahn stimmit niemand über Rollmaterialbeschaffungen ab. Sondern über Streckenaus- bzw Neubauten
      9 1 Melden
    • bokl 14.03.2018 12:19
      Highlight @simiimi
      Kann mich nicht erinnern, wann über die Beschaffung von Zügen abgestimmt wurde. Das ist Sache der Bahnunternehmen. Abgestimmt wird über die Bahninfrastruktur.
      8 0 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 14.03.2018 09:27
    Highlight Für die minimalen Aufgaben um den Lufraum in CH zu schützen, würden meines erachtens uralte F-5 oder Mirage Jets vollends genügen.

    Aber die Bueblis im VBS benötigen halt neue Spielzeuge.
    43 19 Melden
    • mountaineer 14.03.2018 14:46
      Highlight Genau wegen Luftfahrtexperten wie Dir finde ich es gut, dass nicht wieder über einen bestimmten Flugzeugtyp abgestimmt werden soll!
      3 4 Melden
    • Chualee 14.03.2018 14:57
      Highlight Der F-5 wurde aus dem Betrieb genommen, weil die anstehenden Kontrollen aufgrund der Flugstunden viel zu teuer sind. Je älter der Flieger desto teurer und ausführlicher die Kontrollen. Deshalb rendiert der F-5 nicht mehr
      2 1 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 14.03.2018 15:44
      Highlight Dan nehmt doch einen Doppeldecker aus dem 1.
      2 1 Melden
  • blaubar 14.03.2018 09:22
    Highlight Von mir aus können wir 2-3 Flieger kaufen, das sollte reichen für das WEF.
    20 17 Melden
    • Chualee 14.03.2018 15:00
      Highlight Die Luftwaffe für 2-3 Kampfjets aufrecht erhalten lohnt sich nicht. Genau so lohnt sich dann Ausbildung und Training nicht.
      1 2 Melden
    • blaubar 15.03.2018 22:12
      Highlight noch besser.
      1 0 Melden
  • James McNew 14.03.2018 09:18
    Highlight Hm, einen Kampjet zu kaufen, über den überhaupt "kompromittierendes Material" existiert, wäre ja eh nicht so toll gewesen?
    18 3 Melden
  • LeChef 14.03.2018 09:16
    Highlight Der Grippen war von Dassault angreifbar, weil er halt einfach das schlechteste Flugzeug aus der Auswahl war (dafür kostet er weniger). Armee-interne Gegner sind kein Thema, wenn ein Typ gewählt wird, der die Anforderungen gut erfüllt. Die unterlegenen Hersteller haben dann auch weniger in der Hand.

    Der grosse Vorteil einer Abstimmung über konkrete Typen ist, dass die Hersteller in den Preisverhandlungen zurückhaltender sind, weil sie wissen, dass noch ein Referendum droht. Wenn zum Zeitpunkt der Verhandlung bereits eine Summe vom Volk abgesegnet ist, dürfte der Preis am Ende höher liegen.
    20 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.03.2018 09:11
    Highlight Ich kann den Entscheid des Bundesrages nachvollziehen. Grundsetzlich bin ich gegen die Beschaffung neuer Kampfjets, besser man würde den gesamten Verein schliessen.
    In dieser Situation finde ich es aber besser, grundsätzlich über die Luftverteidigung und deren Budget abzustimmen als das man sich in technischen Detailfragen verstrickt.
    11 5 Melden
  • AustinOsmanSpare 14.03.2018 08:57
    Highlight Was mich nervt: In 10-20 Jahren sind Drohnen der Standard, keine bemannten Jets mehr.

    Wieso ist die Armee konzeptuell immer 30 Jahre hinterher?
    21 8 Melden
    • Snowy 14.03.2018 13:01
      Highlight Für den Luftpolizeidienst soll man die FA 18 kawestieren und in 10 Jahren Drohnen kaufen sobald diese günstiger/besser sind.
      2 0 Melden
    • AustinOsmanSpare 14.03.2018 13:53
      Highlight Es gibt die XQ-222, Briten haben einen Prototyp und die Chinesen sind auch daran.

      In 10 Jahren wird das der Kern jeder Luftpolizei sein.
      2 1 Melden
    • AustinOsmanSpare 14.03.2018 13:56
      Highlight Von den Franzosen gibts bald die Dassault Neuron
      2 1 Melden
    • AustinOsmanSpare 14.03.2018 13:57
      Highlight


      Die Ruag ist an der Entwicklung beteiligt.
      3 1 Melden
  • _kokolorix 14.03.2018 08:54
    Highlight Was es bräuchte wäre eine öffentliche Debatte über Zweck und Nutzen einer Luftwaffe. Darin könnten dann die vielbeschworenen Experten darlegen was die Flugis tun sollen und warum. Diese Debatte, welche einen echten demokratischen Entscheidungsprozess ermöglicht hätte, wird vom Bundesrat mit seiner alles oder nichts Strategie verhindert.
    Nicht das ich etwas anderes erwartet hätte, aber nun haben wir die Wahl zwischen einem Scherbenhaufen und einer sinnlos überqualifizerten, überteuerten Luftwaffe, welche nur den Bubenträumen einiger Piloten dient
    18 2 Melden
  • Bivio 14.03.2018 08:44
    Highlight Es macht viel mehr Sinn über einen Beschaffungskredit als Ganzes abzustimmen als über einzelne Flugzeugtypen.
    Die Schweiz ist einer besseren Verhandlungsposition bei den Herstellern, wenn sie ein fixes Budget hat und die Firmen innerhalb dieses Rahmen offerieren müssen.
    Beim Gripen haben sich die unterlegenen Firmen aktiv am Referendum beteiligt, da sie auf eine Neuauflage gehofft haben. Durch eine Budgetabstimmung als Ganzes würde das verhindert.
    Warum soll der Stimmbürger einen Typenetscheid fällen? Nach welchen Kriterien handelt er? Weiss er über das Pflichtenheft etc bescheid?
    8 4 Melden
    • bokl 14.03.2018 12:22
      Highlight @Bivio
      Ich sag nur Nachtragskredit ...
      2 0 Melden
  • piedone lo sbirro 14.03.2018 08:42
    Highlight die lobbyisten wollen sich bei der sinnlosen geld vergeudung die taschen füllen, ohne dabei vom bürger entscheidend daran gehindert zu werden.

    die SVP betont zwar ständig wie wichtig ihr der volkswille ist, doch von einem klaren und eindeutigen kampfjet-beschaffungsprojekt soll der steuerzahler nichts wissen.

    verlogener gehts nicht mehr.
    201 68 Melden
    • piedone lo sbirro 14.03.2018 09:01
      Highlight der genaue flugzeugtyp bestimmt den preis, und somit das dafür nötige budget.

      parmelin will mit einer kleineren beschaffungssumme die volksabstimmung gewinnen, um dann ev. die teureren bum-bum-flieger zu kaufen – auf kosten der steuerzahler versteht sich.
      20 7 Melden
    • mogad 14.03.2018 09:15
      Highlight 8 Mia für einen militärischen Anachronismus,
      1 Mia für Olympia. Es dürfen dann ja auch 2 sein, wenn das Geld nicht reicht zur Deckung der Defizite. Steuerausfälle durch die Steuerreform 17 inkl. Abschaffung der Stempelsteuer: weitere 4-5 Milliarden. Wenn sagen wir mal 4 Mia aus dem "ordentlichen" Militärbudget genommen werden, muss mit einem Fehlbetrag von schätzungsweise 8 Mia gerechnet werden. Wo werden die eingespart? Wir wissen es aus Erfahrung. Zusätzlich wird man dann ev. noch mehr Aufgaben den Kantonen und Gemeinden aufhalsen und wieder die Trassengebühr für die SBB erhöhen.
      23 4 Melden
    • Fruchtzwerg 14.03.2018 11:11
      Highlight Richtig, kurz vorher aber monatelang ein riesen Theater machen wegen jedem Franken der für Kunst und Kultur (Billag) ausgegeben wird. Und auch sonst wird überall gespart beim Staat.
      Bei der Rüstung soll das Geld dann aber natürlich mit beiden Händen ausgegeben werden.
      14 4 Melden
    • TheMan 14.03.2018 11:59
      Highlight Abbaio wir geben seit 1990ein Plus von über 200% mehr Geld in die Soziale Wohlfahrt. Dank Offenen Grenzen usw. Wie wäre es dort zu sparen? MEI richtig umsetze, Schweizer(in) zuerst. Wirtschaftsflüchtlinge direkt ausschafen, AHV/IV nur für das Volk, RAV darf nur besucht werden, wer einen CH-Pass hat. Weisst du wieviel man dan Sparen kann? Viel, sehr viel. Was du erzählst haben wir alles dank Links. Deiner geliebten SP.
      3 31 Melden
    • _kokolorix 14.03.2018 19:31
      Highlight @TheMan
      Alleine das Aussortieren und Ausschaffen aller sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge wäre teurer als alles was wir heute dafür ausgeben. Alternativen gibt es nicht, da kein Staat der Welt es zulässt, dass man einfach haufenweise Leute ablädt.
      Wie wäre es wenn die reichen Ärsche mal ihre Steuern bezahlen wie der gewöhnliche Bürger auch. Dann würden wir nämlich im Geld schwimmen und es gabe auch weniger Flüchtlinge. Und wenn sie damit drohen auszuwandern sollen sie nur gehen. Auf diese miesepetrigen Neidhammel können wir gut verzichten.
      3 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.03.2018 11:11
      Highlight Gerne würde ich eine Kosten-Nutzen-Rechnung sehen, in welcher die Armee besser abschneidet als AHV/IV oder RAV. Ich behaupte, dass durch mehr Waffen nicht mehr Frieden in die Welt getragen wird.
      2 0 Melden
  • Gubbe 14.03.2018 08:38
    Highlight Der Bundesrat tut gut daran zu glauben, dass diese ~ 10'000'000'000.- nicht am Volk vorbei bestimmt werden sollten. Hat der BR überhaupt die Kompetenz, um über diese enorme Summe frei zu verfügen? Ich bin nicht Aviatikexperte, aber auf Grund der vorgestellten Flugzeuge würde ich den ausgereiften Gripen wählen.
    29 16 Melden
    • Mojoking164 14.03.2018 09:04
      Highlight Hat das Volk die Kompetenz solche Entscheidungen zu treffen?
      9 5 Melden
    • mogad 14.03.2018 09:24
      Highlight Ich frage mich, wie die CH aussähe, wenn das Volk die Geldverschleuderung durch die Politik nicht ab und zu stoppen würde. S. USRIII; s. Gripen; s. Olympia; s.Steuerablässe für Hauseigentümer usw.usf. Sie sähe aus wie der amerikanische Rostgürtel: verlotterte Schulen, baufällige Brücken, unbezahlbare Studiengebühren, keine Krankenversicherung, Elend und Perspektivlosigkeit. Und das ist der zu Ende gedachte Neoliberalismus. Den können wir in der CH noch ein bisschen bekämpfen, aufhalten lässt er sich nicht, denn er ist eine globale Bewegung.
      17 4 Melden
    • TheMan 14.03.2018 11:52
      Highlight Abbaio die kosten der Sozialen Wohlfahrt explodierten seit 1990 um mehr als 200%. Dank der SP und der Zuwanderung wird das nich lange so weiter gehent. Das Militär nimmt nur ein kleinen Teil des Budget des gesamten Kuchens. Du möchtest sparen? Schliesse die Grenzen und schaf entlich Wirtschaftsasylanten aus. Schau das jede(r) Schweizer(in) einen Job hat (wäre durch die MEI gegeben) und schon könnte man bei der Sozialen Wohlfahrt sparen und hätte Geld vorhanden. Die SP will das aber nicht. Sie will die Schweiz verarmen lassen und in die EU.
      1 23 Melden
  • Lowend 14.03.2018 08:34
    Highlight Das Gripen-Debakel begann damit, dass während der Ausschreibung die Voraussetzungen geändert wurden.

    Ursprünglich war ein ein- und zweisitziger, zweimotoriger Jet ausgeschrieben und wurde während der Evaluation geändert, weil Saab damals nur einsitzige, einmotorige Jets liefern konnte.

    Ich werden nun den Verdacht nicht los, dass der Gripen quasi über die Hintertür doch noch gekauft werden soll, denn es mutet doch sehr seltsam an, dass dieses Flugzeug, das bei den Tests schlecht abschnitt, die Voraussetzungen nicht erfüllte und vom Volk abgelehnt wurde, nun wieder im Rennen ist.
    121 30 Melden
    • 7immi 14.03.2018 08:57
      Highlight @ lowend
      die zweimotorigkeit ist ein alter zopf den man drin liess, dann aber feststellte, dass es auch gute, leistungsstarke einmotorige flugzeuge gibt. man wollte sowohl den gripen wie auch die f16 evaluieren. zweisitzige flugzeuge bot saab schon immer an (sonst könnte man ja gar nicht umschulen) und dies wurde auch nie geändert. es ist völlig normal, dass anforderungslisten geändert (vor allem gelockert!) werden, da sich neue technische möglichkeiten oder sinnvolle alternativen ergeben. wieder eine fehlinformation der medien.
      7 22 Melden
    • mogad 14.03.2018 09:33
      Highlight Bin keine Expertin, bin nicht mit techn. Details vertraut. Glaubte aber, dass da ein Flugzeug zur Abstimmung gebracht wurde, das es gar nicht gab. Der Jet, der dem VBS vorgeführt wurde, war nicht, was man wollte. Deshalb hab ich Nein gesagt, nicht weil ich gegen die Armee bin (wir brauchen eine zeitgemässe Armee keine 50ziger-Jahre Nostalgie). Ich befürchtete ein Debakel, wie mans ja auch schon hatte (Mirage) und Nachtragskredit um Nachtragskredit wie bei der NEAT.
      10 3 Melden
    • Posersalami 14.03.2018 10:00
      Highlight 10-12 Gripen würde locker ausrechen, um alle 3 Tage eine Cessna ohne Funk abzufangen und alle 3 Monate ein paar Luftproben einzusammeln. Mehr wird die Luftwaffe sowieso nie machen.
      20 10 Melden
    • derEchteElch 14.03.2018 10:17
      Highlight Den Gripen gibts seit eh und je als Ein- und Zweisitzer. Bitte keine Lügenmärchen verbreiten.

      Betr. Einmotorig, gibts auch nicht, wenn schon Ein- oder Zweistrahlig. Da hat manwohl bemerkt, dass die Leistung nicht zwingend von der Anzahl Düsen abhängig gestellt werden muss.

      Bitte nicht gleich beliebige Verschwörungstheorien aufgleisen..
      10 16 Melden
    • murrayB 14.03.2018 12:36
      Highlight Auch wenn der Gripen gekauft würde - was solls? Wir sind keine Flugzeugkenner und können nicht beurteilen, welcher Jet jetzt besser ist...
      1 6 Melden
    • derEchteElch 14.03.2018 14:06
      Highlight @Abbaio:
      Zitat; „Glaubte aber, dass da ein Flugzeug zur Abstimmung gebracht wurde, das es gar nicht gab.“

      Falsch. Das Flugzeug fliegt seit Jahrzehnten und zwar als A/BC/D Versionen. Die Schweiz wollte die E/F Version beschaffen. Unterschied; die fortschrittlichere Elektronik / Steuerung. Der Flieger fliegt trotzdem.

      Funfact: Pilatus hat bis 2014 fast 100 Stück der PC-24 verkauft, obwohl dieser Flieger NOCH NIE in der Luft war. DAS ist ein „Papierflieger“, nicht der Gripen..

      „Bin keine Expertin, bin nicht mit techn. Details vertraut.“

      Deswegen soll man auch nicht abstimmen..
      2 8 Melden
    • Lowend 14.03.2018 14:13
      Highlight Laut der hoffentlich unverdächtigen Webseite Offiziere.ch konnte Saab nicht rechtzeitig liefern und darum hätten Gripen C/D gemietet werden müssen. Zudem kann man in diesem Bericht auch die anderen Unzulänglichkeiten der Beschaffung sehr genau nachlesen.

      https://www.offiziere.ch/?p=9358
      9 2 Melden
    • Lowend 14.03.2018 15:12
      Highlight Der grösste Witz ist es, dass diese Kalten Krieger vermutlich weit mehr als 8 Milliarden für Flugis raushauen wollen, die vermutlich im Ernstfall gar nie zum Fliegen kämen, während sie gestern befanden, dass 76 Vollzeitstellen für die Abwehr von Cyberangriffen nicht finanzierbar seien!

      Ich hoffe ja jetzt einfach nur noch auf die Enkel dieser alten Männer, dass die ihren Opis erklären, dass heute ein einzelner Mensch mit einem Laptop eventuell mehr Schaden anrichten kann, als dies früher ganze Bataillone von Soldaten konnten.
      10 1 Melden
    • 7immi 14.03.2018 15:49
      Highlight @lowend
      dieser artikel ist alt und listet probleme auf, die bereits gelöst wurden. ausserdem was eine weiter- und keine neuentwicklung. der schwedische staat übernahm die garantie. dass man für lieferverzögerungen vorsorgt war auch klar, passiert auch im zivilen und ist sinnvoll (zb c series bei swiss). betreffend cyberattacken ist es ja nicht so, dass sie andere gefahren ersetzt, sondern sie erweitert. luftraumverletzungen passieren trotz cybergefahr. letztes jahr gabs gut 30 scharfe einsätze und gut 200 kontrollen. ist also nach wie vor aktuell.
      1 8 Melden
    • Lowend 14.03.2018 16:18
      Highlight Genau! Die Schweizer Bevölkerung hat dieses Problem gelöst und nun hat das VBS einfach Angst vor dem Souverän.

      Zeigen Sie mir bitte eine einzige kriegerische Auseinandersetzung, bei der die Luftwaffe des angegriffenen Landes nur den Hauch einer Chance gehabt hätte? Meist werden als erstes die Flughäfen und Landebahnen bombardiert und so bleiben diese sündhaft teuren Männerträume dann meist nutzlos am Boden.

      Aber auf den Schutz durch eine Cyberabwehr zu verzichten und gleichzeitig Milliarden für Panzer und Waffen raushauen zeigt einfach, was für ein antiquitierter Geist im VBS regiert!
      2 2 Melden
    • 7immi 14.03.2018 18:04
      Highlight @lowend
      ich hab nicht einmal von krieg gesprochen. meine zahlen und angaben sind tsgtägliche reealität, der luftpolizeidienst das tagesgeschäft. wie übrigens auch kleinere cyberattacken. die luftwaffe ist der teil der armee der am häufigsten gebraucht wird. die kürzlich veröffentlichten zahlen des vbs belegen dies. wies in einem kriegsfall aussähe ist reine spekulation.
      2 1 Melden
  • Der Tom 14.03.2018 08:28
    Highlight Eigentlich finde ich es daneben, dass es Überhaupt eine Abstimmung gibt. Wir haben eine Armee und die Experten müssen entscheiden was diese Armee braucht. Ich kann nicht beurteilen ob die neue F18 oder Raffale (weiss nicht mal wie man das schreibt) besser geeignet ist.
    51 85 Melden
    • chnobli1896 14.03.2018 08:34
      Highlight Darum entscheidet das Volk ja auch "nur" über die Finanzierung der neuen Kampfjets und nicht den Typ.
      51 8 Melden
    • Der Tom 14.03.2018 08:50
      Highlight @chnobli1896 ja aber das passt vielen gar nicht und darum geht es ja im Artikel oder?
      5 2 Melden
    • AustinOsmanSpare 14.03.2018 08:56
      Highlight Genau. Das Volk sagt nur ob das Geld gesprochen wird oder nicht.

      Oder wäre es Ihnen lieber, dass die Armee selber entscheidet wieviel Geld sie braucht? So etwa noch 20 Mia mehr pro Jahr für selbstfliegende Tiefladerrakentwerfer mit Iphone Steuerung?
      9 3 Melden
    • Olaf! 14.03.2018 09:03
      Highlight Das Argument kannst du bei vielen Abstimmungen bringen. Wenn du es daneben findest, dass das Volk über teilweise auch kompliziertere Sachverhalte abstimmen darf, ist die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie vielleicht nicht das richtige Land für dich.
      16 1 Melden
    • mogad 14.03.2018 09:35
      Highlight Ich finde die direkte Demokratie etwas sehr Wertvolles. Dafür werden Kriege geführt. Wir sollten dankbar dafür sein und es nicht daneben finden. Es steht Ihnen ja frei, alles was vom VBS kommt mit einem Ja abzusegnen.
      8 0 Melden
  • 7immi 14.03.2018 08:18
    Highlight ich finde den entscheid des bundesrats richtig. beim typenentscheid geht es darum, ein flugzeugtyp für die nächsten 20-30 jahren zu kaufen, viele anforderungen sind geheim und werden auch seitens der hersteller nicht veröffentlicht. dies ermöglicht medien und anderen kanälen die veröffentlichung von falschinformationen und behauptungen. das volk soll befinden ob es neue gibt oder nicht. welche sollen die fachleute und experten entscheiden.
    121 140 Melden
    • mogad 14.03.2018 09:38
      Highlight Ich befürchte einfach, man will uns ein teures Maximum verkaufen, wo es das Minimum auch täte. Das eingesparte Geld sollte in die Abwehr von Cyberangriffen gesteckt werden. Wie man liest und hört hat die CH da Aufholbedarf. Die Russen und Chinesen lachen uns wahrscheinlich schon aus.
      9 4 Melden
    • 7immi 14.03.2018 10:37
      Highlight @abbaio
      "ich glaube" und "ich denke" und daraus ein system zu wählen ist schlicht fahrlässig. cybergefahren ersetzen andere nicht, sie erweitern sie. es gibt nicht teuer und günstig, gut und schlecht. es geht hier um ein hochkomplexes system und nicht um einen autokauf. mit halbwissen sollte hier nicht entschieden werden.
      4 31 Melden
    • mogad 14.03.2018 10:56
      Highlight @7immi. Lasse mich gerne belehren. Sie haben Fachwissen. Ich werde mich vor der nächsten Kampfjet Abstimmung besser informieren. Eine Frage bleibt noch: Warum wurde Ihrer Meinung nach der Gripen vom Volk abgelehnt? Das kleine Grüppchen von Armeegegnern (zu denen gehör ich nicht) kanns ja nicht gewesen sein.
      3 3 Melden
    • 7immi 14.03.2018 13:22
      Highlight @abbaio
      das problem war die fehlende kommunikation maurers, wobei dieser natürlich auch gewisse dinge gar nicht bereden durfte wegen der geheimhaltung. gleichzeitig veröffentlichten die medien falschinformationen ohne belege und von schlecht informierten informanten oder bastelten infos nach ihrem gusto zusammen. zb dass der gripen die spezifikationen nicht erfülle. dies bezog sich auf die fa18 und nicht auf den tiger, doch das wurde unterschlagen. so entstand ein schwammiges und undurchsichtiges bild. ohne fachwissen hätte ichs ehrlich gesagt auch abgelehnt, da es dubios wirkte...
      2 17 Melden
    • _kokolorix 14.03.2018 19:45
      Highlight @7immi
      Mit deiner Argumentation könnten wir leider auch nicht über Masseneinwanderung oder fremde Richter abstimmen, viel zu komplexe Themen, viel komplizierter als ein Staurohr mit Sitz...
      Hätten die Briten gewusst wie kompliziert so ein Brexit ist, hätten sie ihn wohl kaum angenommen.
      Der Bundesrat hat so eben aus Feigheit vor dem Volk eine demokratische Debatte abgewürgt und ich bin sicher, dass die SP Bundesräte dagegen waren. Es ist offensichtlich, dass unsere Armee keine modernen Kampjets benötigt um 6x im Jahr ein verirrtes Privatflugzeug zu überwachen. Dafür würden auch PC 21 genügen
      0 1 Melden
    • 7immi 14.03.2018 22:58
      Highlight @kokolorix
      bei all deinen beispielen kann man fakten auftischen,die als grundlage für entscheidungen dienen. bei rüstungsgeschäften ist das anders. viele dinge sind geheim oder müssen vom hersteller vertraulich behandelt werden im interessen von drittstaaten oder der nato.dies eröffnet medien und anderen tür und tor für falsche aussagen,die nicht legal widerlegt werden können.
      rechnen ist scheinbar glückssache, 30 einsätze/j ergibt alle 12 tage einen,mit einer pc 21 ein passagierflieger mit 900+km/h einzuholen ist schlicht nicht möglich... hinzu kommen die fast täglichen "verkehrskontrollen".
      1 0 Melden
    • _kokolorix 15.03.2018 06:54
      Highlight Dass Verkehrsflugzeuge mit 900 Km/h fliegen ist zwar möglich, aber nicht wirtschaftlich. In den meisten Fällen fliegen sie so 600. Aber den Einwand lass ich gelten.
      Du gibst mir bestimmt recht, wenn ich sage, dass es für diese Aufgabe keine Stealth Technologie braucht, oder?
      Ich möchte durchaus nicht über die technischen Details abstimmen, aber wofür die Flugzeuge gebraucht werden, darüber muss weder Geheimhaltung herrschen, noch ist das für den Laien unmöglich zu verstehen.
      Aber ich vermute, dass auch im VBS niemand weiss, wie man mit 20 F35 einen Luftangriff über der Schweiz abwehrt...
      0 1 Melden
    • 7immi 15.03.2018 08:45
      Highlight @kokolorix
      nein, es sind 900+-50. zumindest empfiehlt dies der hersteller, vielleicht weisst du da ja mehr...
      nein, die braucht es nicht. diese technologie bringt nur angriffsnationen etwas, und das sind wir definitiv nicht. du kommst aber nicht drum herum, anhand von technischen details zu entscheiden. es macht wenig sinn, ohne fliegerische evaluation (geheim) ein flugzeug zu wählen. es sind grundsätzlich alle flugzeuge ok. alle haben aber ihre vor- und nachteile. und dies abschätzen zu können bedarf umfangreicher abklärungen.
      1 0 Melden

Von Waffen, Worten und Werten – so verraten CVP, FDP und SVP ihr Parteiprogramm

Granatwerfer, Sturmgewehre, Handgranaten: Schweizer Waffen dürfen zukünftig auch in Bürgerkriegsländer verkauft werden. Ermöglicht haben den Entscheid Politiker von SVP, FDP und CVP. Sie entlarven damit ihre angeblichen Werte als leere Worthülsen. Ein Kommentar.

Im Juni lockerte der Bundesrat die Bestimmungen der Kriegsmaterialverordnung. Neu soll die Schweizer Rüstungsindustrie Munition und Waffen unter gewissen Bedingungen auch in Länder verkaufen dürfen, in denen Bürgerkrieg herrscht. Für diesen Schritt stimmten die vier Bundesräte von SVP und FDP. Die Änderung ermöglichte Aussenminister Ignazio Cassis (FDP). Sein Vorgänger Didier Burkhalter hatte sich stets gegen Lockerungen beim Kriegsmaterialexport ausgesprochen.

Vergangene Woche stimmte die …

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