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Entführt und angezündet: Kannte Weltraum-Pionier Jaussi die Täter?

Am 28. August wurde Pascal Jaussi, CEO des Waadtländer Start-up-Unternehmens S3, von zwei Unbekannten gezwungen in ein Waldstück zu fahren. Dort wurde er verprügelt und angezündet. Seither liegt er im Spital.



ARCHIVBILD ZUM GEWALTVERBRECHEN GEGEN DEN RAUMFAHRPIONIER PASCAL JAUSSI - Pascal Jaussi, fondateur et CEO de la societe Swiss Space Systems, lors de l'inauguration ce mercredi 13 mars 2013 dans des locaux provisoires a Payerne VD. (KEYSTONE/Sandro Campardo)

Pascal Jaussi, CEO des Waadtländer Start-up-Unternehmens S3, musste mit schweren Verletzungen und Verbrennungen ins Spital eingeliefert werden. Bild: KEYSTONE

Seit mehreren Jahren steht der bisher einzige Schweizer Astronaut, Claude Nicollier, dem Unternehmen «Swiss Space Systems» (3S) als Berater zur Stelle. Gegenüber Blick gibt sich der Waadtländer bestürzt: «Für mich ist das alles ein grosses Fragezeichen», sagt er zu dem Boulevard-Blatt. Bisher hat der Astronaut keinen ähnlichen Fall in der hart umkämpften Branche der Weltraum-Reisen erlebt.

Die Frage nach den Tätern ist nach wie vor ungeklärt. Auf Anfrage von Le Temps beantwortete die Sprecherin von 3S und Schwester des CEOs, Claudia Jaussi, die Frage, ob Pascal Jaussi die Täter kenne, mit «Kennen ist ein grosses Wort».

Und auch Geld spiele gemäss der Handelszeitung eine wichtige Rolle. Das Blatt schreibt, dass die Weltraumfirma in den Jahren 2015 und 2016 Zahlungsbefehle von über 4 Millionen Franken eingesammelt hat – allein im letzten Jahr gab es gleich vier Konkursandrohungen.

S3-Gründer und CEO Pascal Jaussi spricht über die Vision seines Unternehmens

Video: © Youtube/SwissSpaceSystems

Nicht der erste Anschlag

Auch war die brutale Attacke auf den CEO nicht die erste Tat gegen das Unternehmen, welches Reisen in das Weltall für alle ermöglichen möchte. Ebenfalls 2015 wurde der Raum, in dem die Computer-Server der Firma standen, mit einem Feuerwehrschlauch überflutet. (hug) (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Karl Müller 06.09.2016 19:56
    Highlight Highlight Ich halte es für unsinnig, wenn die Presse Firmen- und Familienangehörigen solche Fragen stellt. Zumal sie die genaueren Hintergründe und die Einzelheiten der Tat gar nicht kennen kann. Warten wir ab, was die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergeben.
    • So en Ueli 07.09.2016 09:17
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