Schweiz

Spielregeln für Hausbesetzung werden geändert – eine Anleitung für Eigentümer und Besetzer

Bild: KEYSTONE

Der Ständerat hat am Montag einen Vorstoss von Olivier Feller (FDP) angenommen. Damit erhalten Hausbesitzer bei Hausbesetzungen mehr Rechte. Sie sollen bis zu 48 Stunden Zeit haben, die Besetzer wegzuweisen.

12.09.17, 13:57 13.09.17, 02:26

Bis zu 48 Stunden Zeit sollen Hausbesitzer zukünftig haben, um Besetzer aus ihrem Haus zu befördern. Auch gegen deren Willen. Nach dem Nationalrat hat am Montag auch der Ständerat den Vorstoss von Olivier Feller angenommen.

Damit ändern sich die Spielregeln. Denn: Hausbesetzungen haben oft etwas von einem Strategiespiel. Hier eine Anleitung. 

Hauseigentümer

Bild: comments://556674425/951775

Ziel des Spiels

Dein Haus steht leer. Bevor der Umbau beginnt oder der neue Mieter einzieht, hast du ein Ziel vor Augen: Verhindern, dass Besetzer einziehen. Falls dies bereits passiert ist, willst du sie so schnell wie möglich wieder loswerden. 

Präventive Massnahmen

Du kannst verschiedene präventive Massnahmen ergreifen, um den Einzug von Hausbesetzern zu verhindern. «Wenn das Haus für einige Monate leer steht, muss der Hausbesitzer sich von Beginn an einen Plan zurechtlegen», sagt Immobilientreuhänder Jan Baumgartner, der bisher 15 Hausbesetzungen selber erlebt und auf seiner Website Tipps für Hauseigentümer aufgeschaltet hat.

1) Sicherheitsleute engagieren

Die beste, aber teuerste Variante. Tag und Nacht wird deine Liegenschaft überwacht und potenzielle Besetzer gar nicht erst in dein Haus gelassen oder umgehend wieder hinausspediert. Doch: Ein Haus steht vielfach ein bis zwei Jahre leer. «Über die ganze Zeitspanne eine Sicherheitsfirma zu engagieren, ist schlicht zu teuer», sagt Baumgartner.

Hausbesetzungen in Zürich

Derzeit werden in der Stadt Zürich 16 Liegenschaften besetzt, wie die Stadtpolizei Zürich auf Anfrage mitteilt. In den letzten Jahren war die Zahl der besetzten Häuser immer bei rund zwanzig. 

2) Zerstören

Das Haus soll für mögliche Besetzer so ungemütlich wie möglich sein. Dazu entfernst du alle Fenster, zerstörst das WC und das Lavabo, kappst die Wasser-, Gas- und Stromversorgung. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, beschädigst du das Dach, damit es reinregnet. Brrrr...

3) Zwischennutzung

Bild: KEYSTONE

Statt dass die Räume leer stehen, vermietest du sie zum Beispiel günstig an Künstler und Musiker, die sie als Atelier bzw. Proberaum nutzen. Diese Variante hat sich mittlerweile gar als Geschäftsmodell etabliert. So organisiert die Zürcher Firma «Projekt Interim» Zwischennutzungen für Hauseigentümer.   

4) Mit Behörden sprechen

Schon bevor überhaupt Besetzer eingezogen sind, beobachtest du die Situation und sprichst mit der Polizei. Diese soll dir Tipps geben, wie du vorgehen sollst.

Es ist bereits zu spät ...

Die präventiven Massnahmen haben nicht gegriffen – dein Haus wurde besetzt. Nun hast du folgende Möglichkeiten:

1) Aus dem Haus werfen

Erwischst du jemanden beim Eindringen in dein Eigentum, darfst du diese Person gegen ihren Willen wegweisen. Dazu kannst du auch eine private Sicherheitsfirma einsetzen. Wie lange du dazu berechtigt bist, war bislang umstritten. Denn im Zivilgesetzbuch steht, dass der Hausbesitzer sofort reagieren muss, was rechtlich ein schwammiger Begriff ist und dementsprechend unterschiedlich interpretiert werden kann.

Am Montag haben die beiden Räte einen Vorstoss von FDP-Nationalrat Olivier Feller angenommen. Damit werden Hauseigentümer zukünftig 24 bis 48 Stunden nach dem Beginn einer Besetzung Zeit haben, um vom Selbsthilferecht Gebrauch zu machen und das Haus räumen lassen.

2) Anzeige erstatten

Bild: KEYSTONE

Hast du es verpasst, die Besetzer sofort wegzuweisen, musst du Anklage gegen sie erheben. Das Problem dabei: Die Polizei räumt ein Gebäude in der Regel nur, wenn sie sichergehen kann, dass dieses nicht kurz nach der Räumung erneut besetzt wird.

Als besonders streng gilt die Stadtpolizei Zürich: Der Immobilienbesitzer muss der Behörde mittels Mietvertrag oder Baubewilligung nachweisen, dass mindesten 50 Prozent der Fläche nach der Räumung benötigt wird. Sonst hat der Eigentümer das Nachsehen und muss die Besetzung wohl oder übel akzeptieren.

3) Kompromiss finden

Du hast grundsätzlich nichts dagegen, wenn deine derzeit leerstehenden Immobilien von Hausbesetzern genutzt werden. Ist dies der Fall, kannst du mit ihnen zusammensitzen und gemeinsame Regeln vereinbaren.

Hausbesetzer

Bild: KEYSTONE

Ziel des Spiels

Ein Haus steht leer? Schade drum. Du willst mit deinen Kollegen einziehen und möglichst lange darin wohnen.

So gehst du vor

1) Gute Kontakte

Du hast einen Kontakt in jeder grösseren Immobilienverwaltung und beim jeweiligen Grundbuchamt platziert. Diese machen dich freundlicherweise auf leerstehende Gebäude aufmerksam. Zudem liest du intensiv Zeitung.

2) Auskundschaften

Du hast ein leerstehendes Haus gefunden. Bevor du es besetzt, beobachtest du einige Tage die Immobilie und sammelst Informationen: Gibt es einen Sicherheitsdienst? Wie gelange ich am einfachsten ins Haus? Wer ist der Hauseigentümer? 

3) Vortrupp schicken

Bild: KEYSTONE

Mit ein paar wenigen Mitstreitern schleichst du ins leerstehende Haus und markierst es als besetzt. Danach informierst du den Hausbesitzer. 

4) Grundversorgung sicherstellen

Du zapfst dich an die Strom- und Wasserleitungen. Mit Licht und Wasser gestaltet sich eine Besetzung um einiges gemütlicher.

5) Anonym bleiben

Sag niemals, niemals, niemals, niemals deinen richtigen Namen. 

6) Gespräche führen

Du führst mit dem Hauseigentümer Gespräche und versuchst einen Kompromiss zu finden. Du kannst ihn zum Beispiel zu dir zum Frühstück einladen.

7) Haupttrupp nachholen

Immer mehr deiner Freunde ziehen ebenfalls im besetzten Haus ein – das besetzte Haus wird in der Szene etabliert. Für die Polizei wird eine Räumung immer schwieriger und aufwendiger. 

8) Nicht aufgeben

Bild: KEYSTONE

Die Polizei hat das Gebäude geräumt, doch es steht weiterhin leer. Gib nicht auf und besetze es einfach wieder.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 13.09.2017 18:33
    Highlight Wieso muss sich jemand einen Plan überlegen wenn er sein haus ein paar monate nicht nutzt? Es ist sein haus!!! Ich fahr auch nicht mit nachbars auto wenn er es 1 monat nicht benützt hat. Für mich ist das klassischer haisfriedensbruch. Dafür sollte es keinen rahmen geben sondern nur hartes durchgreifen. Jedesmal heosst es von den besetzter wir machen was am objekt. Wir lassen es nicht verrotten und 2 monate später sieht es aus als hätten Penner drin gehaust. Wieso wird bei diesen schmarotzern nicht durchgegriffen sie können ja wieder bei Mama wohnen.
    7 5 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 21:38
      Highlight > Ich fahr auch nicht mit nachbars auto wenn er es 1 monat nicht benützt hat.

      Würde aber ökologisch gesehen Sinn machen, oder? Gibt ja nicht umsonst Car Sharing und Fahrgemeinschaften.
      3 3 Melden
    • Kstyle 29.09.2017 18:02
      Highlight Klar macht carsharing sinn. Aber da gebe ich mein einverständniss.
      0 0 Melden
  • Menel 13.09.2017 07:21
    Highlight Wieso aus dem Ganzen eine win-win Situation für beide Seiten machen? Wer eine Immobilie hat, die lange leer steht, könnte es sozusagen für eine Zwischennutzung anbieten und zahlt dafür weniger an Steuern für diese. So könnten Menschen, die sonst soz. Unterstützung brauchen für ihre Unterkunft, unterkommen.
    Ist zwar nicht so spannend, aber jede Seite hat das Gefühl, etwas gewonnen zu haben.
    14 8 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:36
      Highlight Das passiert in Zürich schon an vielen Orten. Es gibt mittlerweile sogar Büros, die Besitzer grosser leerstehender Areale beraten welche hippe Zwischennutzung man realisieren könnte. Inzwischen ist es sogar so, dass der Vertrag für die Hausbesetzer schon vorgefertigt vorliegt, bevor das Areal überhaupt leer steht und die Besitzer suchen sich über Vermittler zur Szene gezielt Hausbesetzer aus, die versprechen ein kulturelles und gastronomisches Angebot anzubieten.
      5 2 Melden
    • Kstyle 29.09.2017 18:05
      Highlight So wie im Koch areal? Kulturelles und gastronomisches angebot. Haha guter witz
      0 0 Melden
  • Hempoli 13.09.2017 01:37
    Highlight Überraschend wieviele Leute Sympathien hegen für diese nutzlosen ungewaschenen Schmarotzern.

    Ihr wollt Wohnfläche nutzen? Dann geht arbeiten und mietet eine Wohnung. Anstatt den ganzen Tag Denner Bier trinken und auf der faulen Haut liegen.
    Und nein, bin kein Hausbesitzer. Nur einer der dummen die täglich arbeiten gehen und davon ausgehen dass es mir gehört wenn ich was kaufe.
    47 31 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:23
      Highlight Oh mann, selbst am Stammtisch in meinem Dorf höre ich weniger verstaubte Floskeln.
      12 14 Melden
    • Kstyle 13.09.2017 18:26
      Highlight Hallo Martulla hast du ein Haus? Wie würdest du es findem wenn dein haus nach einem Urlaub besetzt ist? Die Schmarotzer sollen für ihren wohnraum bezahlen wie alle anderen auch. Ich würde sie mit Tränengas und Wasserwerfer vertreiben wen sie sich in meinem Haus einquartieren würden. Den schaden den sie hinterlassen bezahlt ja auch keiner und einen nutzen für die gesellschaft bringen sie auch nicht. Auf den punkt genracht es sind schmarotzer.
      5 4 Melden
  • Ridcully 13.09.2017 00:49
    Highlight Wer mit 20 kein Rebell ist, hat kein Herz. Wer mit 40 nicht zum Establishment gerhört kein Hirn.
    Ich hab auch erst mit genügend Einkommen eine Meinung zum Thema Vermögensteuer entwickelt 😉
    7 15 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 07:07
      Highlight Man kann auch 30 sein und beide Seiten kritisch beäugen :-)
      19 3 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 14:28
      Highlight "Violence on many sides"...
      3 3 Melden
    • Kstyle 13.09.2017 18:28
      Highlight Ich will auch hoffen das du mit dem alter klüger geworden bist. Alles andere wäre traurig
      2 1 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 20:02
      Highlight Oder man kann ein verblendeter Mensch sein für den es nur eine einzige Seite im Leben gibt wie es 7 auf der einen Seite des Spektrums demonstriert.
      2 2 Melden
    • Ridcully 13.09.2017 22:42
      Highlight Es ist immer erfrischend, wie sich Leute selber demaskieren. Heuchelei und Missgunst sind übrigens typisch schweizerische Eigenschaften (Hugo Lötscher), die man auch quer durch alle politischen und gesellschaftlichen Schichten findet.
      0 0 Melden
  • seventhinkingsteps 13.09.2017 00:07
    Highlight
    9 15 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 07:06
      Highlight Ich wusste gar nicht, dass wir In den USA leben wo Leute erfrieren in der Nacht.
      11 15 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:21
      Highlight Es erfrieren jedes Jahr Obdachlose in der Schweiz...
      5 5 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 20:03
      Highlight Wieso lasst Ihr sie denn erfrieren wenn Ihr schon extra Häuser für sie besetzt?
      Schämen solltet Ihr Euch.
      4 5 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 23:35
      Highlight Kritik von links an Hausbesetzern, hätte ich nicht erwartet. Und ich dachte doch glatt ich sei hier der Revoluzzer.
      0 0 Melden
  • Walter Sobchak 12.09.2017 23:41
    Highlight Hausbesetzung ist Einbruch.

    Wenn ich Lust dazu habe, kann ich in einem Zelt wohnen und mein Haus verfallen lassen.

    Warum? Weil es MEIN Haus ist! Nicht so schwer zu verstehen, oder?
    33 15 Melden
  • dä dingsbums 12.09.2017 22:38
    Highlight Ich hab kein Problem damit, dass Gebäude die längere Zeit ungenutzt bleiben, besetzt werden. Stört mich ganz ehrlich weniger als ein falsch geparktes Auto.

    Das Vorgehen der StaPo finde ich vernünftig, geräumt wird erst, wenn das Gebäude wieder gebraucht wird. Wäre ja noch schöner, wenn die Polizei leere Häuser schützen müsste, weil die Besitzer auf fette Gewinne spekulieren.

    Ich hab kein Mitleid wenn vermögende Personen oder Firmen die spekulieren oder schlecht planen ein paar Umtriebe haben. Wer es sich leisten kann ein Gebäude ungenutzt stehen zu lassen, verkraftet auch die Besetzung.
    36 50 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 00:06
      Highlight Eine vernünftige Meinung unter all den fanatischen Marktradikalen hier. Danke dafür!
      16 27 Melden
    • Hempoli 13.09.2017 01:39
      Highlight Ein leeres Haus ist der Besitz von jemandem, egal ob leer oder nicht.

      Immerhin zahlt der Hausbesitzer steuern, das können nicht alle von sich behaupten.
      32 13 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:20
      Highlight Genau, wenigstens zahlen die sauberen Immobilienspekulanten Steuern, nicht so wie diese dreckigen Hippies
      7 5 Melden
  • derEchteElch 12.09.2017 22:01
    Highlight Ich finde es äusserst fragwürdig, hier Tips für eine Hausbesetzung zu geben. Eine Hausbesetzung ist eine Straftat. Punkt.

    Willsich watson der Beihilfe schuldig machen?
    89 39 Melden
    • Menel 13.09.2017 07:14
      Highlight Tipps? Auf das kommt man doch auch von alleine, wenn man vor hat ein Haus zu besetzen 😆
      8 15 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:19
      Highlight Es ist nicht so ernst gemeint wie ihr das alle nimmt. Ich habs eher so verstanden, dass die Revolutionären von heute sogar eine Anleitung zum Häuser besetzen brauchen.
      3 6 Melden
  • sven_meye 12.09.2017 21:57
    Highlight Wenn sich die Besetzer entsprechend verhalten würde, wäre es kein Problem, diese den Raum nützen zu lassen. Nur weigern sich diese dann oft wieder freiwillig auszuziehen. Dann kommt ein riesiger Aufwand auf den Besitzer zu, welcher natürlich dieses Risiko nicht eingehen will.
    43 7 Melden
    • dä dingsbums 13.09.2017 00:15
      Highlight Gebäude befristet vermieten bis zum Abriss. Keine Probleme und Geld kommt rein. Das kann ja eigentlich nicht so schwierig sein.
      7 11 Melden
  • dimitris muse 12.09.2017 21:05
    Highlight Ich finde es krass fragwürdig wenn man (zwar sein eigenes) Haus vorsätzlich zerstört nur um Menschen davon abzuhalten, sein Haus zu besetzen. Wenn es Menschen gibt, die diesen Wohnraum friedlich bewohnen wollen, bin ich überzeugt dass beide Parteien gewinnen. Und ganz davon abgesehen: In der aktuellen Mietpreissituation, ist es absolut legitim unbenutzten Wohnraum als solchen zu nützen.
    39 74 Melden
    • sven_meye 12.09.2017 21:53
      Highlight Das Problem ist, dass viele dann nicht mehr freiwillig gehen. Dann kommt ein riesiger Aufwand auf den Besitzer zu. Ansonsten hätten viele kein Problem damit.
      41 6 Melden
    • Hierundjetzt 12.09.2017 22:30
      Highlight Dimitris: im Kreis 12 gibts 3,5 Zi für 1200.- und sogar eine Menge davon. Nix Wohnungsnot

      WG machen. 600.- zahlen.

      600.- ist dir zuviel? Soso


      Aber der gepflegte Besetzer will das nöd. Voll nöd läss. Waisch

      Nein man will dann schon in den K6 weil, hey eine Villa muss dänn scho si 🤦🏼‍♂️
      49 18 Melden
    • dä dingsbums 13.09.2017 00:26
      Highlight @Hierundjetzt: Für 1200 Piepen eine 3.5 Zi Wohnung gibt es nicht einfach so. Hab lange danach gesucht, ohne Glück und Connections keine Chance.

      Bei Homegate gibt es für 1200 gerade mal ZWEI Wohnungen im Kreis 12 und die haben genau EIN Zimmer. Ein Zimmer, nicht 3.5

      Musst mir nicht glauben, schau selbst:
      https://www.homegate.ch/mieten/wohnung/plz-8051/trefferliste?ah=1200&ad=3.5&tab=list

      Abgesehen davon lebt der "gepflegte Besetzer" eher im Kreis 9 in einer alten Fabrik und nicht in der Villa.

      Aber man kann ja irgend etwas einfach mal Behaupten. Schade um die Diskussion.
      11 11 Melden
    • rite 13.09.2017 01:09
      Highlight @Hierundjetzt

      Toll, Du hast soeben die Wohnungsnot gelöst!
      Was haben denn all die Experten vor Die alles falsch gemacht? War doch gar nicht so schwer!
      7 12 Melden
    • Hierundjetzt 13.09.2017 09:28
      Highlight Nö. Es liegt an Deinen überzogenen Ansprüchen.

      Also nochmals: warum gibts im 11i und 12i Leerbestände und im 4i Demos wegen Wohnungsnot?

      Weil Du nach dem Hive oder dem Klaus gerne heimlaufen möchtest, muss ich Dir Wohnungen im 4i erstellen? Ernsthaft?
      14 5 Melden
    • dä dingsbums 13.09.2017 12:30
      Highlight @Hierundjetzt: Zeig uns doch bitte all diese bezahlbaren, leerstehenden Wohnungen im Kreis 11 und 12.

      Im Kreis 5 stehen übrigens viele Luxuswohnungen leer, nützt aber niemandem etwas.
      3 4 Melden
  • Marlon Mendieta 12.09.2017 20:21
    Highlight Der Besetzer sagt:
    "Dein Haus steht leer, so lange du sowieso keine Mieter hast, kann ich hier doch gratis wohnen"

    Und der Bonze sagt sich:
    " Du bist arbeitslos, so lange du keinen Job hast, kannst du ja gratis für mich arbeiten"

    Beide denken Sie seien etwas besseres, aber eigentlich sind sie beide egoistische Idioten.
    67 13 Melden
  • Chrigi-B 12.09.2017 20:18
    Highlight Am 1. Tag gleiche ALLE rausholen! Was soll das?
    27 29 Melden
    • Pius C. Bünzli 12.09.2017 22:12
      Highlight Hausbesetzer rausholen? Was soll das?
      8 28 Melden
  • xoxo_miro 12.09.2017 19:48
    Highlight Schwarze Erle 4ever!
    12 46 Melden
  • Braunerwinzling 12.09.2017 19:40
    Highlight Leerstehende immobilien welche in naher zukunft abgebrochen werden, spekulationsobjekte, fabriken, etc sollen besetzt werden um wohnraum zu schaffen. Tut niemandem weh und ist ein politisches statement! Gewisse regeln sind auch in dieser szene notwendig. Im kochareal funktioniert ja alles top!
    39 86 Melden
    • Hierundjetzt 12.09.2017 22:33
      Highlight Das Kochareal gehört der Stadt.

      Der städtische Steuerzahler finanziert diese lustige Besetzung bis heute mit 20 Mio.

      Soviel dazu.

      Nö tut niemandem weh.

      Der Bertrag wird einfach bei den armen und alleinerziehenden eingespart.

      Aber hey voll easy. Hauptsache man kann gratis wohnen und macht "ein statement" 😂😂😂
      55 13 Melden
    • dä dingsbums 13.09.2017 00:37
      Highlight @Hierundjetzt: Woher nimmst Du diese Zahl, 20 Mio. Ich hab gesucht aber nichts gefunden. Ist das ein Fakt oder eine Behauptung?

      Immerhin konnte ich herausfinden, dass die Besetzer vom Koch Areal die Laufenden Kosten bezahlen und ein Depot von 25'000 hinterlegt haben.

      Deine 20 Millionen konnte ich aber nicht finden. Bitte ein Link, damit sich die Diskussion an Tatsachen statt Behauptungen orientieren kann. Danke.
      12 9 Melden
    • Braunerwinzling 13.09.2017 07:52
      Highlight Hierundjetzt, von wo hast du das mit diesen 20mio?!
      Im koch leben sogar familien, es wird miteinander gelebt, gearbeitet und es entstehen sogar kulturelle beiträge. Du kannst auch einfach mal vorbei gehen, sind nette offene leute! und wo sonst kannst du an konzis für 5stutz. krass wie ihr alle dem system am euter hängt😳
      10 10 Melden
  • KING FELIX 12.09.2017 18:36
    Highlight Ich hab mal erzählt bekommen, ein vermieter habe einem jungen burschen der einer lebenskrise steckte und die miete nicht bezahlen konnte, die haustüre seiner 1 zimmer wohnung entfernt habe. Danach ist er in seine villa am see zurück.
    Also wirklich diese bemittleidenswerten stadt immobilien besitzer. Die werden in der ruin getrieben. Verdienen sie nur noch 9 von 10 millionen. Wegen diesen rücksitchtslosen anarchisten
    24 80 Melden
  • Sam.to 12.09.2017 17:27
    Highlight Yea, wer will mit mir ein Haus besetzen?
    41 46 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 07:01
      Highlight Aber bitte nur an der Goldküste
      2 2 Melden
  • Jokerf4ce 12.09.2017 17:10
    Highlight Ist das jetzt ernst gemeint?!
    64 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 16:58
    Highlight Wo ist der Fake-News Banner?

    Sry, aber wenn ich auf eine Weltreise gehe und mein Haus 6-18 Monate leer bleibt, dann ist das so. Wenn ich durch Überwachungskameras sehe dass sich jemand Zutritt verschafft hat, ist das für mich ein Einbrecher.

    Weshalb erhalten "Besetzer" dieses Sondersetting mit Samthandschuhen? Das sind doch einfach Einbrecher.

    Eine Besetzung ist in meinen Augen kein politisches Instrument um zu demonstrieren oder protestieren.

    Verstehe wirklich nicht wieso sie "Besetzer" gennant werden... sind schlicht Einbrecher.
    218 87 Melden
    • Lino Suter 12.09.2017 17:20
      Highlight Denke nicht dass dein Haus, wenn du auf Weltreise gehst, eine LEERstehende Immobilie ist..!
      86 25 Melden
    • Sir Affe 12.09.2017 17:31
      Highlight Einbrecher entwenden Dinge, Besetzer ziehen ein.. Das darf man schon unterscheiden... Mir ist jetzt kein Beispiel bekannt, wo eine bewohnte Wohnung oder ein bewohntes Haus besetzt worden wäre. Das fände ich auch nicht ok, scheint aber nicht der Realität zu entsprechen.
      73 27 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 12.09.2017 18:33
      Highlight Den Besetzern geht es ja nicht darum, anderen den Lebensraum wegzunehmen sondern darum, Lebensraum zu schaffen wo Immobilien sonst nicht genutzt werden.
      39 29 Melden
    • Butschina 13.09.2017 01:36
      Highlight Während der Zeit untervermieten. In Zürich hat das bei Meiner Schwester gut funktionniert. Zudem spart das ganze Kosten
      3 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:10
      Highlight Die ganze Diskussion ist einfach unnötig.

      Weshalb soll jemand in ein fremdes, leerstehendes Haus einfach so "einziehen" können? Die können ja eine Anfrage machen ob das Haus zu verkaufen ist oder allenfalls zu vermieten.

      Aber ansonsten ist es dem Eigentümer überlassen was er mit seinem Eigentum macht.

      Wenn es kein Einbruch ist, dann ist es mindestens Hausfriedensbruch. Also auch eine Straftat.
      13 4 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:15
      Highlight So richtig revolutionär sind Hausbesetzungen ja länger nicht mehr, in Berlin haben die Bewohner von besetzten Häusern mittlerweile einen Vertrag mit dem Eigentümer.
      1 4 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 12.09.2017 16:45
    Highlight Ahja, sich über die Verbauung der Schweiz und den Dichtstress beklagen, aber aus Prinzip leerstehende Häuser sind dann in Ordnung.

    Natürlich ist eine Besetzung rechtswidrig, aber dennoch teilweise auch zu einem gewissen Masse nachvollziehbar.

    Ich bringe dabei immer wieder gerne das Beispiel aus Luzern wo ein Paar im Testament vermachte, dass ihre Liegenschaft in Erinnerung an sie leer stehen gelassen werden soll. Da kann man sich auch über Sinn und Unsinn dahinter fragen.
    73 76 Melden
    • AskLee 12.09.2017 17:19
      Highlight Über fremdes Eigentum sich zu düpieren, ist ein Luxus den ich mir nicht gönne...Sinnvoll oder -los
      36 21 Melden
    • axantas 12.09.2017 17:35
      Highlight Nein, da gibt es kein "aber dennoch... nachvollziehbar". Da gibt es Artikel 186 StGB und das ist nicht verhandelbar.

      Ich kann auch nicht einfach in den Migros reinmarschieren und Lebensmittel klauen, weil die Situation grad schwierig ist.

      Und wenn da im Luzernischen etwas testamentarisch verfügt wurde, gibt es RECHTSMITTEL, die man ergreifen kann.
      50 34 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 17:55
      Highlight Eigentum ist Diebstahl ;)
      31 70 Melden
    • Hierundjetzt 12.09.2017 18:25
      Highlight @7 x denken: Wieder mal dein Freund Marx vor Augen und Fabriken und Banken im Sinn?

      Tja, Eigentum ist ein absolutes Recht. Sorry. Oder sonst komme ich mal bei Dir zu Hause vorbei und nehme alles mit was mir gefällt. Wäre irgendwie noch cool find ich.

      Ich stells mir grad vor: Türe eintreten, Deinen Laptop an dem Du Watson Kommentare schreibst aus der Hand reissen und wieder gehen.

      Einfach so.

      Dann sagen: eeeeeeeeh ist meins. Eigentum ist Diebstahl.
      40 19 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.09.2017 18:40
      Highlight Nachvollziehbar für mich aus einem ethischen moralischen Grund. Dass es juristisch nicht legal ist, ist mir durchaus klar.
      Dein Beispiel ist löst bei übrigens selbiges aus. Hättest du tatsächlich kein Geld für Lebensmittel und würdest darum in der Migros ein Brot klauen, würde ich dies aus einer moralischen Perspektive verstehen.
      21 7 Melden
    • Flughund 12.09.2017 18:44
      Highlight seventhinkingsteps: hoffe du hast kein Eigentum.
      22 11 Melden
    • axantas 12.09.2017 19:56
      Highlight Ich würde in der Migros auch dann kein Brot klauen, wenn ich kein Geld hätte, LaPaillade. Dafür haben wir - ganz im Sinn des Rechtsstaats - Einrichtungen, die mir in so einem Fall helfen würden. Moralisch ist deine Perspektive nicht akzeptabel.
      26 13 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 20:30
      Highlight @Hierundjetzt

      Und die Aussage, dass Privateigentum ein absolutes Recht ist stimmt sicher nicht. Es ist neben der Akkumulation, dem Markt und dem Gewinnstreben einer der Kernmerkmale der kapitalistischen Wirtschaftsordnung und muss deshalb vom Staat geschützt werden. Genauso wie der Staat dein Privateigentum verteidigt kann er dich aber auch enteignen oder ein kollektives Nutzungsrecht entscheiden.
      14 15 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.09.2017 20:42
      Highlight Ja sorry aber bei deinem Beispiel bin ich davon ausgegangen, dass du keine Wahl hattest. Sprich entweder Hungertod oder Verbrechen.
      12 4 Melden
    • Hierundjetzt 12.09.2017 22:37
      Highlight 7: Eigentum ist absolut und nichtvrelativ. Steht so in der Bundesverfassung.

      Und das mit deinem akkumulation / kernmerkmale kannst Du Dir beim nächsten sit in in der Reithalle aufsparen. Das sind rein Worthülsen von Menschen deren Rechnungen immer noch der Papi bezahlt
      22 11 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 23:41
      Highlight Heute habe ich gelernt, dass in der Reitschule die leeren Worthülsen des Wikipedia Artikels über "Kapitalismus" vorgetragen werden und Wikipedia Autoren Menschen sind, deren Rechnungen noch Papi bezahlt.

      Vielen Dank dafür an den tapferen Verteidiger unserer Verfassung, hierundjetzt.

      Und btw, es heisst im Fall Reitschule, nicht Reithalle.
      8 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:14
      Highlight @ La Paillade... was heisst leerstehend? Menschenleer? Oder keine Möbel drin?

      Ich kann ja "leerstehend" so interpretieren, dass über eine längere Zeit (da nehmen wir mal mind. 48h) Ihre Wohnung nicht bewohnt ist - ziehe ich mit ein paar Kollegen ein. Ist ja dann ungenutzt.

      "leerstehend" und "längerer Zeitraum" sind sehr dehnbare Begriffe.

      Hätten Sie Freude wenn Sie nach 2 Wochen Urlaub zurück kommen und feststellen dass Leute in Ihrer Wohnung wohnen - weil diese "leer" gestanden ist?
      10 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.09.2017 08:52
      Highlight Die Antwort darauf wurde dir bei deinem Kommentar bereits gegeben.

      Aber falls es dich wirklich interessiert, lies doch beispielsweise diesen Artikel:
      https://www.zentralplus.ch/de/news/gesellschaft/5427497/%C2%ABWieso-stand-diese-Villa-leer-Herr-Bodum%C2%BB.htm
      1 1 Melden
    • Hierundjetzt 13.09.2017 09:15
      Highlight 7: Halle oder Reithalle ist Berndeutsch.
      5 1 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 09:55
      Highlight @Kommentator

      Natürlich nicht.

      Aber eine Zwischennutzung schadet ja niemandem, solange sie auf Regeln basiert so wie es der Artikel vorschlägt.

      Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Sharing Economy auf Housing ausgeweitet wird. Zwar werden Dinge heute nur zwischengenutzt, solange es dem Besitzer Kosten spart oder Geld einbringt, aber besser als gar nichts.

      Genau so wie es Sinn machen würde, dass nicht jeder ein 5-Türer in der Garage hat, mit dem er innert 24 Stunden maxinal 2h unterwegs ist und dann auch noch alleibe, macht es Sinn, dass nicht hunderte Häuser ungenutzt leer stehen
      3 4 Melden
  • axantas 12.09.2017 16:20
    Highlight Ach ja, ab und zu so ein Scherzartikel passt ja, aber bleibt bitte sonst ernsthaft.
    46 18 Melden
  • AskLee 12.09.2017 16:17
    Highlight An alle die Hausbesetzung ok finden: Stell dir vor du kommst nach Hause und da sitzt einer der nicht weggehen will. Hausbesetzung nein!
    124 97 Melden
    • theycallmehillbilly 12.09.2017 16:48
      Highlight Hast Du das Prinzip einer Hausbesetzung überhaupt verstanden?
      88 80 Melden
    • Alex_Steiner 12.09.2017 16:57
      Highlight So funktioniert Haus Besetzen nicht... bewohnte Häuser werden nicht besetzt. Oder auch Häuser die umgebaut werden. Sondern nur Häuser die einfach leer stehen. Und leer stehende Häuser in einer vollen Stadt ist eine Frechheit.
      96 63 Melden
    • Favez 12.09.2017 17:00
      Highlight So funktionieren Hausbesetzungen nicht. Die Liegenschaften sind unbewohnt.
      Dort muss man mMn ansetzen und schauen, dass entweder gleich gebaut/renoviert wird oder eine Zwischennutzung gesucht wird.
      51 35 Melden
    • AskLee 12.09.2017 17:16
      Highlight Doch habs verstanden, was aber von Hausbesetzern nicht verstanden wird ist:
      Get the f*** off my property !

      Da macht es keinen Unterschied ob leer oder vermietet.
      76 67 Melden
    • AskLee 12.09.2017 17:20
      Highlight Das Prinzip nicht dein Haus ist das was Verstanden werden sollte!
      37 49 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 17:56
      Highlight Sag mal das einem Obdachlosen...
      19 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:17
      Highlight "Und leer stehende Häuser in einer vollen Stadt ist eine Frechheit."

      Wieso eine Frechheit?

      Wieso haben Leute heute so viel Neid und mögen anderen nichts gönnen?

      So gesehen dürfte es ja keine Hotels, Ferienhäuser, etc. geben. Die sind ja auch nicht 365 Tage im Jahr bewohnt. Kenne Stadthotels die leisten sich es den Winter über zu schliessen.

      Mein Ferienhaus im Süden steht 11 Monate im Jahr leer. Und meine Ferienwohnung in der Zentralschweiz - da war ich vor 4 Jahren das letzte Mal. Trotzdem würde ich es nicht verkaufen oder vermieten. Ist mein Eigentum. Mit dem mache ich was ich will.
      9 3 Melden
    • Hierundjetzt 13.09.2017 09:24
      Highlight 7: erzähl kein Chabis 😕
      Du scheinst eher keine Ahnung zu haben wie unser Sozialsystem funktioniert, was? Es ist allumfassend für die Ärmsten und das ist gut so.

      Obdachlos?
      ... dafür gibts in der Schweiz Notschlafstellen, Notwohnungen oder anderes.

      Hunger?
      ...Gassenküche, Heilsarmeejeweils mit niederschwelliger Anlaufstelle falls Probleme vorhanden

      Keine Winterkleider?
      ....Caritas, Heilsarmee helfen Dir

      Krank und mittellos?
      ....Kein Problem, du kriegst deine medizinische Behandlung

      In der Schweiz muss niemand auf der Strasse leben oder Hunger haben

      Also hör auf Stimmung zu machen!
      12 2 Melden
  • Sanchez 12.09.2017 16:15
    Highlight Hier von einem Spiel zu sprechen ist ja schon der Gipfel. Es handelt sich gemäss StGB Art. 186 um Hausfriedensbruch und stellt somit eine Straftat dar (wenn der Hausbesitzer Strafantrag stellt).
    Dann aber noch Tips für Hausbesetzer zu geben, grenzt an Verherrlichung von Anarchie.
    127 76 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 18:15
      Highlight Was ist an Anarchie nicht zu verherrlichen? Scheiss auf Hierarchien!
      29 54 Melden
  • Redly 12.09.2017 16:14
    Highlight Eine Regel um sein Recht durchsetzen zu können? Wie absurd ist das. Eigentum ist zu schützen und der Staat hat dies mit seinem Gewaltmonopol durchzusetzen.

    Wer blitzt soll konsequenterweise seine Adresse angeben, damit wir alles was er/sie gerade nicht benutzt übernehmen können.
    73 58 Melden
    • Alex_Steiner 12.09.2017 16:56
      Highlight Eigentum verpflichtet. Häuser in einer Stadt leer stehen zu lassen sollte unter Strafe stehen.

      69 76 Melden
    • Favez 12.09.2017 17:03
      Highlight Die Regel (24-48 Stunden statt "sofort") ist ja gut für die Vermieter. Verstehe nicht was daran absurd sein sollte.
      21 12 Melden
    • Sir Affe 12.09.2017 17:35
      Highlight Ok, hab geblitzt.. Meine Adresse lautet: Duhastgarnichtszumelden 45 in 3412 Erzähldunur_dorf :)
      Finde Leute, die solche Dinge verlangen um ihre Meinung zu unterlegen, drollig. Hat das schon mal funktioniert..?
      35 35 Melden
  • Arthur Sunil 12.09.2017 16:10
    Highlight Ich versteh nicht was das Problem sein soll. Gemäss 186 StGB begehen die Besetzter eine Straftat, nämlich Hausfriedensbruch. Warum kann man die nicht einfach rausschmeissen und bestrafen, wie alle anderen Gesetztesbrecher?
    94 34 Melden
    • axantas 12.09.2017 17:05
      Highlight Tja - frag den Artikelschreiber - wir Normaldenkenden können dir das leider nicht beantworten.

      Artikel 186 StGB ist scheinbar relativ. Einige dürfen das.

      "Wer gegen den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen abgeschlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem Hause gehörenden umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz unrechtmässig eindringt oder, trotz der Aufforderung eines Berechtigten, sich zu entfernen, darin verweilt, wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
      44 13 Melden
  • Ruffy 12.09.2017 15:48
    Highlight "Besetze es einfach wieder"

    Sagmal gehts noch?
    104 44 Melden
  • zuercher123 12.09.2017 15:36
    Highlight Wenn die Besetzer wenigstens echte Obdachlose oder Bedürftige wären.....
    Aber diese, häufig aus gutem Hause stammenden, Besetzer welche einfach mal etwas stänkern möchten und anarchistische Luft schnuppern wollen, sollen bitte postwendend wieder vor die Tür gesetzt werden.
    105 37 Melden
  • pun 12.09.2017 15:28
    Highlight Häuser sind zum Leben da, nicht als Spekulationsobjekte.

    Finde drum die Regelung, die sich die Stadtpolizei Zürich gibt, gar nicht schlecht. Räumung mit Steuergeldern nur, wenn direkt danach Baubeginn oder eine reale Nutzung gesichert ist. Die meisten Hausbesetzer/innen sind übrigens ziemlich gesprächsbereit, wenn es um die Übernahme von Strom- und Wasserkosten geht.
    69 78 Melden
    • Pond 12.09.2017 17:16
      Highlight wow, sie sind bereit für den Strom und das Wasser zu bezahlen, dass sie selbst verbrauchen. Wahnsinn! Ja, dann kann man ihnen ja nichts vorwerfen.....Sorry, aber eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn du in einem Haus wohnen willst, dann bau dir eines oder miete eines, dass jemand anderes gebaut hat. Leben und wohnen kostet. Ich finde es unmöglich, wenn irgendwelche Leute auf Kosten anderer leben wollen. Und was jemand mit seinem Eigentum, sei es auch ein Haus macht, ist seine Sache. Es handelt sich hier nicht um Gemeinschaftseigentum.
      52 36 Melden
    • pun 12.09.2017 17:59
      Highlight Ist es tatsächlich "auf Kosten anderer" leben, wenn man ein Haus bewohnt, das als Spekulationsobjekt leer steht und in einigen Jahren sowieso abgerissen werden soll? Ich denke nicht - es wird ja niemandem etwas weggenommen.
      27 23 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 06:53
      Highlight @pun wenn man keine Miete bezahlt, Wasser und Strom stiehlt?
      Ja
      9 1 Melden
    • Pond 13.09.2017 08:44
      Highlight @Pun Die Besitzer des Hauses haben für das Haus bezahlt. Ein Haus kostet im Unterhalt. Wer etwas nutzen möchte, der muss halt dafür bezahlen. Wenn ich z.B. schwarz fahre, dann nehm ich der SBB ja auch nichts weg. Der Zug fährt ja sowieso, ob ich jetzt drin hock oder nicht. Trotzdem ist es falsch. Zudem hinterlassen Hausbesetzer die Häuser oftmals in einem schlechten Zustand. Ich war genug lange in dieser Szene unterwegs und teilte eine Zeit lang ihre Einstellung. Aber schlussendlich ist es nur Schönreden von Schmarotzen.
      12 1 Melden
    • pun 13.09.2017 08:51
      Highlight Wieso Miete zahlen für ein leerstehendes Gebäude, das man selbst bewohnbar macht, Instand setzt und das nicht vermietet werden würde, weil die Besitzer es lieber leer stehen lassen?
      Wieso über tatsächliche Kleinigkeiten wie Strom und Wasser im Wert von vielleicht monatlich 100 CHF diskutieren und nicht über die politische Aktion an sich und die Sauerei, Gebäude leer stehen zu lassen?
      1 13 Melden
  • Pointer 12.09.2017 15:20
    Highlight Und wer definiert ab wann die 48-Stunden-Frist läuft? Trotz der Verbesserung finde ich es eine Zumutung, dass man als Eigentümer Unerwünschte nicht einfach wegschicken kann oder ggf. von der Polizei abholen lassen kann.
    64 20 Melden
  • Thinktank 12.09.2017 15:11
    Highlight Wenn ich eine Woche mein Auto nicht benutze, darf dann auch irgendein dahergelaufener Antidemokrat kommen und damit rumfahren? In Amerika, der letzten Demokratie auf diesem Planeten sind die Regeln einfacher. Wer unbefugt in ein Haus eindringt, darf in Notwehr erschossen werden.
    60 88 Melden
    • Whitchface 12.09.2017 16:50
      Highlight Ja mol super. Mit "der letzten Demokratie auf diesem Planeten" hatten Sie mich fast. Also ist es Ihrer Meinung nach gerechtgertigt, einen Einbrecher zu töten aufgrund des Einbruchs? Notwehr ist bei uns ganz klar und sinnvoll geregelt. Was wäre dann die korremte Strafe für einen Dieb? Hand ab? Bitte erst nachdenken und dann schreiben.
      54 28 Melden
    • Asmodeus 12.09.2017 17:02
      Highlight Amerika und Demokratie?

      Seit wann?
      45 14 Melden
    • Favez 12.09.2017 17:08
      Highlight USA als "letzte Demokratie auf diesem Planeten"? Der war gut...
      Was hat Jemanden zu erschiessen in Notwehr mit Demokratie zu tun?!
      45 12 Melden
    • Sir Affe 12.09.2017 17:39
      Highlight Ach nehmts ihm nicht übel.. Er wollte uns wohl nur durch seine Härte beeindrucken.
      Also ich persönlich erschiesse ja immer Leute, die im Zug mit ihrer Tasche nen Sitzplatz besetzen. Geht in der Schweiz, weil echte Demokratie und so.. ;)
      37 13 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 18:28
      Highlight Die ganzen Faschos in der Kommentarspalte hier, echt erschreckend
      14 21 Melden
    • Whitchface 12.09.2017 20:16
      Highlight @seventhinkingsteps Nun mit Faschismus hat das meiner Ansicht nach nichts zu tun. Viel mehr mit Intelligenz.
      16 10 Melden
    • Braunerwinzling 13.09.2017 00:41
      Highlight Intelligente faschos? Chchch
      1 7 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 06:52
      Highlight Es hat wenig mit Faschismus zu tun, wenn man nicht will, dass irgendwelche Schmarotzer einem in die Bude ziehen, Strom und Wasser stehlen und danach mit der Polizei ihre Spielchen spielen wodurch die Bude zum Totalschaden wird.
      9 3 Melden
    • Braunerwinzling 13.09.2017 08:12
      Highlight Warum sollten denn leerstehende gebäude nicht genutzt werden? Ausserdem werden die laufenden kosten in den meisten fällen beglichen. Also, was spricht dagegen? Gehts um eigentum und egoismus?
      3 9 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 08:48
      Highlight Es gibt immer Gründe wieso ein Haus leer steht. Das heisst aber nicht, dass man irgendwelche Nasen haben will die einem Kosten generieren (Strom, Wasser, Renovationskosten etc.)

      Fakt ist, dass die Hausbesetzer 0 Anspruch darauf haben ein Haus zu besetzen ausser ihrem persönlichen Wunsch danach gratis zu wohnen.

      Alles andere sind billige Ausreden um sich dafür zu entschuldigen Kriminelle zu sein.
      8 2 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 10:04
      Highlight @Asmodeus

      Bist du nicht der, der immer beide Seiten anhören will.

      Das war grad eine sehr einseitige Sichtweise auf die Dinge.
      1 6 Melden
    • Whitchface 13.09.2017 11:34
      Highlight @seventhinkingsteps Asmodeus's Aussage ist überhaupt nicht einseitig. Es gibt keinen vertretbaren Grun, fremdes Eigentum in Beschlag zu nehmen. Entweder Sie sind selbst aus der Szene, oder wissen nicht wovon Sie sprechen. Falls Sie anderer Meinung sind, bitte ich um Igre Wohnadresse. Ich finde bei Ihnen zu Hause bestimmt etwas, dass Sie im Moment nicht benutzen, aber ich Verwendung dafür hätte. Ihre Adresse werden Sie mir kaum geben. Weshalb? Weil es dann ja um Ihr Eigentum geht. Heuchlerei vom Feinsten.
      5 2 Melden
    • Asmodeus 13.09.2017 12:32
      Highlight Ja es ist scheisse wenn ein Haus Monate/Jahrelang absolut leer steht und verkommt. Aber teilweise ist das z.B. so weil aufgrund eines Erbschaftsstreits nicht geregelt ist, was mit dem Haus passiert. Ein Erbe will darin wohnen, der zweite Erbe will es verkaufen, der dritte will es abreissen.

      Sollen die Erben nun akzeptieren, dass irgendwelche Hausbesetzer sich einnisten bis die Sache geregelt ist?

      Was ist mit Häusern bei denen noch rechtliche/finanzielle Grenzen bestehen? Bei denen man auch gezwungen ist zu warten.

      Gratis wohnen ist keine politische Botschaft sondern nur Egoismus.
      2 2 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 15:12
      Highlight Ich lebe in einer Mietwohnung aber ich leihe gerne Dinge aus, die ich nicht immer brauche, genauso wie ich Werkzeug vom Nachbarn ausleihe und ihm dafür ne Flasche Wein schenke.

      Keine Ahnung was jetzt daran revolutionär oder rebellisch sein soll an der Idee?
      3 5 Melden
    • Whitchface 13.09.2017 17:01
      Highlight @Seventhinkingsstep Genau da liegt der kleine, aber feine Unterschied. Sie leihen es gerne aus, wenn jemand anständig danach fragt. Was würden Sie sagen, wenn Ihr Nachbar bei Ihnen einbricht und das Werkzeug klaut? Wären Sie dann immer noch so entspannt? Glaube kaum
      3 1 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 17:43
      Highlight Also mit Blick auf den aktuellen Wohnungsmarkt finde ich es schon eine politische Botschaft. Ob man die unterstützt ist eine andere Sache.

      Ich persönlich finde es egoistischer ein Haus absichtlich leer stehen zu lassen und sich gegen jegliche Zwischennutzung zu wehren als es zu besetzen, vor allem wenns sowieso abgerissen werden soll.
      2 3 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 23:07
      Highlight @Whitchface

      Der Vergleich hinkt ein bisschen. Einen Akkubohrer zu besitzen ist kein Menschenrecht, ein Dach über dem Kopf schon.

      Wenn sich in den USA noch knapp 0.1% der Menschen, die für einen Mindestlohn arbeiten, noch ein Einzimmer Apartment leisten können und in London ein Wohnblock abbrennt und arbeitende Menschen in den Tod reisst nur weil an der Aussenfassade gespart wurde und 2 Strassen weiter Häuser als profitable Anlageobjekte seit Jahren frei stehen, dann sehe ich die Besetzung von leerstehenden Gebäuden als illegal, aber moralisch richtig.
      0 2 Melden
    • Whitchface 14.09.2017 17:19
      Highlight @Seventhinkingsteps Seit wann ist ein Dach über dem Kopf ein "Menschenrecht"? Was soll jetzt der Vergleich mit den USA? Wie oben bereits erwähnt, entweder Sie sind/ waren selbst Teil der Szene und versuchen Ihr Gewissen zu beruhigen, oder Sie haben nicht recht nachgedacht. Like-Dislike Ratio sollte für Sie bereits Indikator genug sein, dass Sie zur winzigen Minderheit gehören, welche das Verhalten der Besetzer gutheissen.
      0 0 Melden
    • seventhinkingsteps 14.09.2017 17:59
      Highlight @Whitchface

      Uno Menschenrechtskonvention, Artikel 25:

      "Jede Person hat das Recht auf einen Lebensstandard, der ihr und ihrer Familie Gesundheit und Wohlergehen gewährleistet, inklusive Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinische Versorgung und notwendige soziale Leistungen sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust ihres Lebensunterhalts durch Umstände, die sie keinen Einfluss hat."
      1 1 Melden
  • Candy Queen 12.09.2017 15:09
    Highlight Unterste Schublade, die Anleitung zur Besetzung. Und allerhöchstens Niveau Sauglattismus.
    Hier meine Anleitung:
    Etwas gehört jemandem (zB ein Haus), es geht niemanden etwas an, was Besitzer/in damit (nicht) macht, man respektiert diese Tatsache.
    Ist doch eigentlich einfach zu verstehen.
    86 40 Melden
    • dä dingsbums 13.09.2017 00:43
      Highlight Wenn der Besitzer damit nichts macht ausser zu spekulieren, finde ich es in Ordnung wenn sich die Polizei um wichtigere Dinge kümmert, als diese Objekte zu räumen und vor Besetzern zu schützen, damit es nicht wieder Besetzt wird.

      Als Allgemeinheit wollen wir keine faulen Besetzer durchfüttern, aber die Spekulationsobjekte von Vermögenden Leuten und Firmen durch die Polizei schützen lassen? Damit sie wieder leer stehen?

      Verkehrte Welt.
      3 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2017 15:07
    Highlight Warnen und danach verhältnismäßig reagieren - das kann sehr unterschiedlich ausfallen ... man kann sich akut bedroht fühlen ...
    10 29 Melden
  • Asmodeus 12.09.2017 14:44
    Highlight Die zweite Anleitung klingt ziemlich illegal. Hat Euer Hausanwalt das Teil abgesegnet? :-)
    80 8 Melden
    • Asmodeus 12.09.2017 17:29
      Highlight Hier noch der Auszug aus dem STGB zum Thema "Gehilfenschaft" und Anstiftung zu einer Straftat.

      "Art. 24
      1 Wer jemanden vorsätzlich zu dem von diesem verübten Verbrechen
      oder Vergehen bestimmt hat, wird nach der Strafandrohung, die auf den
      Täter Anwendung findet, bestraft.
      2 Wer jemanden zu einem Verbrechen zu bestimmen versucht, wird wegen
      Versuchs dieses Verbrechens bestraft."
      "Art. 25
      Wer zu einem Verbrechen oder Vergehen vorsätzlich Hilfe leistet, wird
      milder bestraft."

      Wenn ein Hausbesetzer auf diesen Post hinweist, seid Ihr Gehilfen.
      32 10 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 12.09.2017 20:48
      Highlight Sorry. Aber da ist ja wohl klar Satire und Glosse erkennbar. Das wird niemals vor Gericht kommen.
      3 14 Melden
  • grumpy_af 12.09.2017 14:36
    Highlight Das Ganze ist so geschrieben, als wären die Besetzer die Guten gegen den bösen Eigentümer... 🙄
    Ganz ehrlich: Wer nicht zuerst das Gespräch sucht, der handelt meiner Meinung nach illegal bei einer Besetzung und gehört bestraft.
    98 21 Melden
    • Bongalicius 12.09.2017 16:45
      Highlight Bei den horenden Mieten und derzeitig tiefen Zinsen finde ich es stellenweise in Ordnung wenn Wohnungen besetzt werden. Wenn Wohnungen nur zu Spekulationszwecken ewig leer stehen ist mir das Mittel der Besetzung recht.
      30 57 Melden
    • grumpy_af 12.09.2017 17:14
      Highlight Wie gesagt, kein Problem mit Besetzung solange diese mit dem Eigentümer abgesprochen wird.
      19 3 Melden
    • satyros 12.09.2017 18:02
      Highlight Wenn es mit dem Eigentümer abgesprochen ist, ist es keine Besetzung sondern eine Gebrauchsleihe. Die Absprache und der Kompromiss sind ja auch bei beiden Seiten als Tipps aufgeführt. In der Realität ist es auch so, dass Besetzer meist sofort das Gespräch mit dem Eigentümer suchen und oftmals eine Lösung gefunden wird.

      Ich kann einfach nicht verstehen, wieso jemand lieber sein Haus kaputt macht, als dass er ein paar Leute darin wohnen lässt, bis er eine Lösung für die Zukunft gefunden hat. Das ist doch absurd!
      12 9 Melden
  • Rumbel the Sumbel 12.09.2017 14:26
    Highlight Warum wird so ein Traritrara gemacht. Wer sich auf einem privaten Gründstück befindet, verstösst gegen das Gesetz. Und das machen ja die Besetzer. Darum sofort reagieren und die Behörden müssen handeln!
    176 79 Melden
    • Alex_Steiner 12.09.2017 15:49
      Highlight Eigentum verpflichtet. Wohnfläche steht in einer überfüllten Stadt leer. Darum sofort reagieren und das Gebäude besetzen.

      57 106 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2017 16:38
      Highlight Oh mann, die Religion des Privateigentums...
      34 59 Melden
    • Arthur Sunil 12.09.2017 17:02
      Highlight @Alex und Martullo:
      Die meisten Menschen lernen den Unterschied zwischen "Meins" und "Deines" in ihrer frühkindlichen Sozialisierung. Der Rest wird wohl asozial oder kriminell.
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    • satyros 12.09.2017 18:06
      Highlight Es gibt noch andere Werte als das Privateigentum an Immobilien. Wer sein Haus einfach aus Lust und Laune leer stehen lässt, hat glaub als Kind auch was verpasst. Ich habe jedenfalls in der frühkindlichen Sozialisierung gelernt, dass ich Spielzeug, mit dem ich nicht mehr spielen will, auch anderen Kindern unentgeltlich zur Verfügung stellen kann. Spielzeug wurde gemacht, damit man damit spielt. Häuser wurden gebaut, damit man darin wohnt.
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    • flausch 12.09.2017 20:07
      Highlight @arthur sunil
      Irgendwie erinnert mich der gebrauch des Wortes "Asozial" immer ein bisschen ans dritte Reich...
      Wesshalb wohl?
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    • flausch 12.09.2017 20:12
      Highlight @satyros
      Besser kann es nicht ausgedrückt werden...
      Aber es scheint mir so das nicht alle Kinder so erzogen worden sind. Die allermeisten wurden wohl zum puren Egoismus erzogen ganz nach dem Motto "ich bin die Mitte des Universums" und desshalb wünschen sie ja auch allen denen den Tod die anderer Meinung sind.
      Kurz und bündig: "Wohlstandsfaschist" scheint das neue "Bünzli" zu sein...
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    • Arthur Sunil 12.09.2017 23:33
      Highlight @flausch:
      Dich würde wohl auch das Wort "Autobahn" sofort ans dritte Reich erinnern. Ist aber dein Problem, nicht meines. Macht aber nichts, du darfst dir anstatt "asozial" auch "gesellschaftlich herausgefordert" denken.
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    • Arthur Sunil 12.09.2017 23:39
      Highlight @satyros:
      Es ist ja auch richtig und sozial, die Spielsachen zu teilen. Und wenn dein Gspönli nicht teilen will, darfst du ihm auch sagen, dass das nicht nett ist und das du nicht mehr mit ihm spielen willst. Was du aber nicht darfst ist einfach trotzdem seine Sachen zu nehmen.

      Aber wie gesagt, die Meisten lernen das schon so bis zum Kindergartenalter...
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    • seventhinkingsteps 13.09.2017 22:59
      Highlight @Arthur Senil

      Fun Fact: Der Bau von Autobahnen in DE hat schon in der Weimarer Republik begonnen, das war nicht Hitler's Verdienst.
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  • Hans Nötig 12.09.2017 14:23
    Highlight Der erste Teil des Artikels mag ja sinnvoll sein.
    Aber eine Anleitung für eine Hausbesetzung? Wäre es nicht besser wenn Sie für die woz schreiben würden Herr Vonarburg?
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    • Asmodeus 12.09.2017 15:13
      Highlight Klingt hochgradig illegal.
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    • Alex_Steiner 12.09.2017 15:50
      Highlight Warum hast du etwas gegen Hausbesetzer? Ist dir die Miete zu tief? Oder warum glaubst du es macht Sinn Wohnungen leer stehen zu lassen?
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    • Hans Nötig 12.09.2017 16:34
      Highlight Ah okay Alex, und wenn du dein Velo ein halbes Jahr nicht benützt, komm ich zu dir und eigne es mir an?
      Man kann dies nicht wirklich vergleichen (beweglicher Gegenstand vs. Liegenschaft) aber prinzipiell ist beides fremdes Eigentum.
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    • Alex_Steiner 12.09.2017 16:49
      Highlight @Hans Nötig: Wenn ich es nicht merke kannst du das machen. Nach 5 Jahren gehört es dann sogar dir. Bei Häuser ist es 30 Jahre. Lies mal was "Ersitzen" ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ersitzung

      "Hat jemand eine fremde bewegliche Sache ununterbrochen und unangefochten während fünf Jahren in gutem Glauben als Eigentum in seinem Besitze, so wird er durch Ersitzung Eigentümer. (…)"

      "Besitzt jemand ein Grundstück, das nicht im Grundbuch aufgenommen ist, ununterbrochen und unangefochten während 30 Jahren als sein Eigentum, so kann er verlangen, dass er als Eigentümer eingetragen werde. (…)"
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    • Habicht 12.09.2017 16:50
      Highlight @Alex wenn die Hausbesetzer die Liegenschaft wenigstens einigermassen sauber verlassen würden aber nein man kackt zum Teil in Ecken, lässt alles liegen und zieht weiter.
      Nötig haben es die Besetzer meistens nicht, sie kommen ja oft aus gut situiertem Hause.
      Für mich sowieso fragwürdig warum hier nicht konsequent wegen Landfriedensbruch oder Sachbeschädigung geräumt wird.
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    • theycallmehillbilly 12.09.2017 16:56
      Highlight Du sagst ja selber, dass man das nicht vergleichen kann... Es ist ja nicht so, dass die HausbesetzerInnen Häuser von irgendwelchen random Menschen, die im Ausland sind besetzen. Diese Häuser stehen teilweise jahrelang leer und verfallen. Währenddessen wird der Wohnraum in den Städten immer teurer, was dazu führt, dass sich viele Menschen Leben in der Stadt nicht mehr leisten können, während irgendwelche Bonzen sich ein goldenes Näschen mit diesen Häusern verdienen...
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    • Asmodeus 12.09.2017 17:01
      Highlight Alex sieht das nicht so eng wenn man in seinen Ferien in seine Wohnung einsteigt und auf seine Kosten fern sieht, telefoniert und Wäsche wäscht :)

      Er braucht das Zeugs ja grade nicht.
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    • Hans Nötig 12.09.2017 17:33
      Highlight Danke, ich weiss was Ersitzen bedeutet. Ein besetzes Gebäude in einer Stadt, auf das 30 Jahre niemand irgendwelche Ansprüche erhebt?
      Und wenn der rechtmässige Eigentümer mit den Hausbesetzern den Dialog sucht und das Haus abreissen/umbauen etc. will... Genau, dann spazieren sie alle raus...😂
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    • satyros 12.09.2017 18:10
      Highlight @Alex_Steiner: Der Bösgläubige kann nicht ersitzen. Wenn du weisst, dass das Velo noch jemandem gehört, wirst Du nie Eigentümer. Anders ist es, wenn du davon ausgehen darfst, dass jemand sein Eigentum daran aufgegeben hat. Da die so ziemlich alle Häuser im Grundbuch eingetragen sind, ist die Ersitzung von Immobilien ein eher theoretisches Konstrukt.
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    • geissenpetrov 12.09.2017 18:25
      Highlight @ Hans Nötig: ja, in den allermeisten Fällen spazieren sie einfach raus.
      Ich würde sagen, in rund 90% der Besetzungen läuft es genau so ab und niemand macht am Ende ein grosses Theater.
      Die anderen 10% werden dann via Massenmedien auch für Dich zugänglich. Daher wohl auch Deine Vorurteile. Passiert schon mal, wenn man sich einseitig informiert.
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    • geissenpetrov 12.09.2017 18:28
      Highlight Um den Horizont etwas zu erweitern, wäre dieser Artikel ein guter Anfang: http://www.watson.ch/!249885670
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    • Hans Nötig 12.09.2017 19:35
      Highlight Na dann zeig mir mal einen konkreten Fall zum Beispiel in der Stadt Zürich mit einer seriösen Quelle.
      Bitte verwende keinen Artikel aus dem Massenmedium watson über eine Besetzung im Kaff vor 25 Jahren.
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Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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